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Noch ein paar Eindrücke von dem Disney Sea Jubiläumsmerch.
Food & Wine Festival: nicht sonderlich viel los damit, vor allem im Vergleich zu dem im EPCOT.
43. Geburtstag vom Disneyland-Park. Picknickdecken gab es da auch.
(Und ein Button vom Ambassador-Hotel)
Absoluter Geheimtipp fürs Mittagessen in Iksipari, vor allem weil der Laden etwas verborgen liegt. Alles schmeckt besser wenn es vom dudelnden Katzenroboter serviert wird.
Und preislich war es auch top. Umgerechnet knapp 20 Euro inklusive Getränke.
IKSPIARI is located at the gateway to Tokyo Disney Resort and is a commercial facility with around 140 establishments including shops, restaurants and a cinema complex.
Nun war es Zeit, zurück ins Hotel zu fahren, ab 15 Uhr kann man die Zimmerschlüssel entgegennehmen und aufs Zimmer.
Wir hatten für den ersten Abend ja noch den Abendeintritt für Disney Sea in der App gekauft. Das hatten wir vorab erledigt gehabt. Für die nächsten Tage würden wir uns klassische Papiertickets an der Rezeption kaufen (die man dann in die App scannen muss - geht ganz einfach), aber so hatte ich in der App schon meine Kreditkarte gespeichert, was wir für den Kauf von DPAs (Disney Premier Access) und Mobile Order Mahlzeiten brauchen würden. Und gerade für die DPAs musste für den nächsten Tag alles startklar sein.
Wir hatten Glück mit dem Zimmer: im 7. Stock, also fast ganz oben, nicht direkt an den Aufzügen, aber auch nicht zu weit weg. Mit etwas Meerblick (Tokyo Bay) dank Bay Side.
Das einzige, was vielleicht nicht so gut geklappt hat: die Koffer waren wider Erwarten noch nicht auf dem Zimmer. Vielleicht waren wir auch etwas zu schnell. Ein kurzer Anruf an die Rezeption, und zwei Minuten später wurden sie schon hochgebracht. Der Service in dem Hotel ist echt klasse. Auch wenn ich es mit den USA vergleiche - das erreicht halt ein ganz anderes Niveau. Klar, es hat auch seinen Preis. Aber der ist im den Deluxe-Häusern in WDW auch nicht viel niedriger, wenn man nicht grad über DVC bucht.
Durch den separaten Hoteleinlass für Disney Sea ging's ruck-zuck durch die Security und in den Park.
Als erstes haben wir in den Fantasy Springs Hotelshop geschaut, den man nur von der Parkseite aus betreten kann. Die Einkäufe würden wir aber erst auf dem Rückweg erledigen. Da der Shop um 21 Uhr schliesst (wie auch der Park) muss man drauf achten, dass man rechtzeitig am Fantasy Springs gateway ist, um vom Hauptteil des Parks in den Fantasy Springs-Bereich zu gelangen. Kein Problem, da das Feuerwerk an dem Abend gecanceled wurde. Passiert dort häufig, meist aufgrund der Windbedingungen, damit keine Asche oder Trümmer aufs Wohngebiet stürzen können.
Ich habe dann beim Rausgehen die exklusive Fantasy Springs Hotel-Tasche (man muss den Hotelaufenthalts-Proof-of-Stay-Talon zeigen um sie kaufen zu können, sie wird sogar unter dem Tresen versteckt gehalten und nicht ausgestellt) und Lost Boys Mützen in Bär und Waschbär mitgenommen.
Ein Blick auf die App hat gezeigt, dass man noch DPAs für Peter Pan's Never Land Adventure kaufen konnte, da haben wir gleich zugeschlagen für den Slot von 17:10 bis 18:10.
Für vertretbare 4000 Yen für beide haben wir so mindestens 90 Minuten Lebenszeit gespart.
Warnung: wer sich bei Star Tours nicht wohlfühlt, dem wird es beim wilden 3D-Peter-Pan genauso ergehen. War mit der visuellen Desorientierung und dem Schwanken des "Boots" somit überraschenderweise eine der "härteren" Fahrten dort. Ich hatte mich schon gewundert warum die Seitenwände so hoch sind.
(Raging Spirits, was der Indiana Jones Loopingbahn in Paris entspricht, und Space Mountain, der ja geschlossen ist, wohl mal ausgenommen.)
Sindbad war ein walk-on. Das scheint eigentlich immer so zu sein wenn man sich das in der App anguckt.
Komisch, denn es ist eine sehr niedliche Fahrt die an It's A Small World erinnert.
An Indiana Jones vorbei (sehr stimmungsvoll mit den Feuern bei Dunkelheit!) ging es zum Meet & Greet mit Donald im Dschungeloutfit. Die Wartezeit betrug ca. 15-20 Minuten, die Interaktion samt "du hast da nen Moskito am Rücken" war mega. Armer Donald!
Die Vorgängerversion "Sindbad's Seven Voyages" hatte tatsächlich einen deutlich düstereren Ton. Aber auch Sindbad's Storybook Voyage ist mir sehr viel lieber als It's A Small World. Es wundert mich wirklich auch, warum da nie mehr los ist. Das Original hat man ja angeblich verändert, weil die düstere, grimmige Stimmung bei den Gästen nicht gut ankam.
Die Vorgängerversion "Sindbad's Seven Voyages" hatte tatsächlich einen deutlich düstereren Ton. Aber auch Sindbad's Storybook Voyage ist mir sehr viel lieber als It's A Small World. Es wundert mich wirklich auch, warum da nie mehr los ist. Das Original hat man ja angeblich verändert, weil die düstere, grimmige Stimmung bei den Gästen nicht gut ankam.
Noch als Nachtrag zum Mittagessen in dem Okinawa-Lokal in Ikspiari: das waren 20 Euro umgerechnet insgesamt, nicht pro Person. Gerade die Lebensmittelpreise sind für uns aktuell ziemlich günstig.
Mega beeindruckend: die ganze Gegend rund um Journey to the Center of the Earth und 20000 Leagues Under the Sea. Vor allem bei Nacht.
Das ganze Jules Vernes-Thema wurde hier unglaublich stimmungsvoll umgesetzt.
Bei 20000 Leagues hatte es kaum Wartezeit, da sind wir gleich damit gefahren.
Die Simulation dass man glaubt sich unter Wasser zu befinden ist gut gelungen, das hat mich bei der ersten Fahrt glatt getäuscht.
Mir haben es die blaugrünen Unterwasserwesen echt angetan! Ich find es ja generell immer gut wenn Originalfiguren am Start sind und nicht immer irgendeine IP krampfhaft eingebaut werden muss.
Als wir im Mediterranean Harbour ankamen ging gerade Believe! Sea of Dreams los.
Wir blieben oben auf der Treppe stehen da man von dort aus eine ganz gute Sicht hatte.
Im Gegensatz zu WDW kommen da keine garstigen/aggressiven CMs mit Leuchtstäben um einen von den Stufen zu verscheuchen - etwas, was mir in den USA echt die Abendshows ausgetrieben hat. Der Umgang der Gäste miteinander ist auch respektvoll, Schulterreiter und dergleichen sucht man da vergebens.
Eine sehr schöne Show mit ein wenig Feuerwerk und Lasern, wobei auch die Fassade vom Mira Costa und der Vulkan stimmungsvoll mit einbezogen werden.
Nächstes Mal würden wir vielleicht gezielt etwas früher kommen um etwas näher dran zu sein.
Noch ein paar Eindrücke vom abendlichen Disney Sea.
Wir sind als nächstes in McDuck's Department Store (der vollständig Duffy & Friends gewidmet ist) um meine Duffysucht zu befriedigen. Dass die gerade in diesem Shop untergebracht sind finde ich halt nicht ganz nachvollziehbar.
Ein paar nette Details rund um Dagobert hatte es auch, das musste ich natürlich unbedingt sehen.
Am brennenden Indiana Jones-Tempel vorbei (wirkt wirklich so richtig gut sobald es vollständig dunkel ist) sind wir zügig durch Fantasy Springs um es noch rechtzeitig zum FS Hotelshop und Hotelausgang zu schaffen.
Dort sieht es mit der ganzen Beleuchtung auch toll aus. Es ist auch alles so richtig schön detailverliebt. Schade, dass wir da nicht etwas mehr Zeit hatten.
Der erste volle Tag in Disney Sea - mit Happy Entry dank Aufenthalt im Fantasy Springs Hotel. (Aktuell haben bloss dieses Hotel und das Miracosta Happy Entry für Disney Sea.)
Im Zimmer eine Kleinigkeit gefrühstückt (im kleinen Hotelshop gibt es einzeln abgepackte Dampfkuchen mit Hokkaido-Cheddar-Käse-Geschmack, die ich sonst nirgendwo gefunden habe!), die Koffer gepackt und im Zimmer stehen lassen. Das Check-out erledigt man über den Fernseher. Den Transport der Koffer ins nächste Disney-Hotel auch, aber das habe ich irgendwie vergeigt. Zum Glück haben die bei Bell Services als wir die Zimmerschlüsselkarten abgegeben haben eine Mitarbeiterin aufgetrieben die Englisch sprach, die hat dann den Koffertransport in ihrem System organisiert.
Selbstverursachter Stress gleich am Morgen.
Steten Schrittes zum Einlass für Hotelgäste (die Treppe war nun tatsächlich freigegeben) wo schon ganz schön was los war. Die Schlange ging um die Ecke und das in der prallen Sonne. Der Park öffnete um 8:45, mit Happy Entry durfte man um 8:30 rein, und diese Viertelstunde macht einen Riesenunterschied!
WIr waren kurz vor 8:00 in der Schlange, die sich aber alsbald bewegt hat, denn die machen schlauerweise das erste Tor auf wo es zur Sicherheitskontrolle geht (die ging zack-zack) und lassen die Leute ins Gehege (überdacht, daher im Schatten) wo man sich bei einem der Durchgänge anstellt, die da noch geschlossen sind (hinter jedem Durchgang hat es jeweils zwei Ticketscangates, wenn ich mich richtig erinnere) und Punkt 8:45 aufgemacht werden. Ein-zwei Minuten davor geht das Gatter vor den Toren hoch.
Kurz davor spaziert im Park vor dem Tor noch ein Character rum. Bei uns war es Arielle in Menschenform. Man sieht aber nur wirklich was wenn man vorne steht oder das Handy kurz wie ein Periskop hochreisst.
Und dann geht es los: die Schrankendurchgänge werden aktiviert (bei jedem Durchgang steht ein CM) und man scannt das Ticket vom Handy, das man da natürlich schon parat haben muss. Das Papierticket sollte man auf alle Fälle auch griffbereit haben, brauchten wir aber nicht.
Sobald man durch ist rennt man los. Wer auf Konzerte mit Stehplätzen geht kennt das Prozedere.
Da Frozen während unseres Aufenthalts geschlossen war, ging es zu Rapunzel.
Kaum in der Warteschlange angekommen (mit ca. 30 Leuten vor uns) wurde auch schon etwa eine Minute später das Wartezeiten-Schild aktualisiert - auf 40 Minuten.
DIe Attraktionen machen erst 9:00 auf, und die Schlange hinter uns wuchs ruck-zuck auf 120 Minuten.
Während wir warteten nutzten wir die Zeit um uns im der App um 40th Anniversary-Pässe und DPAs zu kümmern.
Als der Ride dann aufmachte war es ein reines Walk-on!
Und so kurz wie der ist - obwohl sehr schön - wäre es uns dafür um das Geld für den DPA zu schade gewesen.
Dass wir schon am Vorabend mit dem Abendticket im Park waren war Gold wert, denn so wussten wir wo wir hinmussten. Der Parkplan in der App ist etwas ...abstrakt.
Ein paar Eindrücke von Rapunzel.
Die CM in Sea (und Land) sind durchgehend sehr nett. Wenn man ganz lieb fragt ob man in die erste Reihe darf (und sich natürlich mit einer kleinen Verbeugung und einem "Arigato!" bedankt) klappt das auch.
(In Paris wird einem mal auch gern fast der Kopf dafür abgerissen.)
Unser weiteres Programm sah nun folgendermassen aus:
- Mermaid Treeasures Capsule Toys: 9:15 - 9:30 (für die Shops sind die Zeitfenster kleiner. Zum Glück gab es während unseres Aufenthalts keinen neuen Merch-Drop und es wurden daher keine Zugangspässe für die Shops benötigt - mit Ausnahme von einem Capsule Toys-Laden pro Park und so einem komischen Laden wo man sich Gefässe mit bunten Glasperlen?? zusammenstellen kann, wozu auch immer das gut sein soll)
- Journey to the Center of the Earth: 11:00 - 12:00 (Disney Premier Access - DPA: 1500 Yen pro Person)
Da die Slots recht grosszügig bemessen sind, kann man dazwischen auch was machen. Herumspazieren, einen Ride mit geringer Wartezeit einschieben, in Shops gehen...
Das ist alles weniger dramatisch mit der Zeiteinteilung als wir ursprünglich befürchtet hatten.
Zwischen der Grotte und Nemo haben wir noch die Flounder-Miniachterbahn eingeschoben da bloss 5 Minuten Wartezeit. War ziemlich eng zu zweit auf einer Bank, aber es ging. Viel Fussraum war nicht, aber meinen Loungefly-Rucksack konnte ich noch reinquetschen. Die erwarten schon, dass man sehr schnell ein-und aussteigt, das war oft ein wenig stressig.
40th Anniversary-Pässe (kostenlos, sollen aber demnächst abgeschafft oder mit etwas anderem ersetzt werden), DPAs und diverse Entry requests (Shops, Shows) kann man erst buchen, sobald man das Pakticket eingescannt hat, d.h. man läuft zu seiner ersten Attraktion und daddelt auf dem Handy (leichter wenn man zu zweit unterwegs ist) oder erledigt das sobald man in der Warteschlange angekommen ist.
Die Meerjungfrauengrotte beherbergt eher Attraktionen für die Kleineren, ist aber schön gestaltet und ein Tipp für Regenwetter.
Nemo ist etwas herausfordernd für Leute die 3D-Wackelkinos nicht vertragen. Obwohl bei weitem nicht so extrem wie StarTours.
Journey to the Center of the Earth ist super, aber anfangs ziemlich dunkel und am Ende sehr rasant, daher keine on-ride Fotos. Die Vehikel sind sehr schön gestaltet, und wenn sich die Bitte um die erste Reihe wo lohnt, dann eindeutig da.
Ein Stück der Strecke wo der Drop kommt liegt im Freien, man hört im Park immer wieder gellende Schreie aus der Richtung des Vulkans.
Ist aber nicht "schlimm", das kann auch wer fahren der z.B. BTM nicht gut verträgt.
- Toy Story Mania: 12:00 - 13:00 (DPA, 2000 Yen pro Person)
- Rimembranze Shop: 12:40 - 12:55 (die zuvor erwähnten komischen Glasperlenbehälter, haben da nichts mit)
- Mobile Order: Cape Cod Cook-off (Burger und Desserts + Duffy lunch bag und Duffy mini snack case Figur) - wir haben uns die Quickrestaurants nach Vorhandensein dieser Souvenirgegenstände die man bei einem Menü dazubestellen kann in der App ausgesucht)
- 20,000 Leagues Under the Sea (40th Anniversary pass) - wir wollten unsere kleinen blauen Unterwasserfreunde wieder besuchen.
Dazwischen gab es beim Mediterranean Harbour einige Dinge mit Bezug auf Leonardo Da Vinci zu entdecken.
Die Detailverliebtheit in den Parks in Tokyo ist wirklich beeindruckend. Man kann auch so gut wie alles von aussen sowie von innen erkunden. Mit der Kanone "schiessen", Planetenkonstellationen bewegen, kleine Schiffchen steuern...man kriegt von den CM auch eine Umgebungskarte mit deren Hilfe man auf Schnitzeljagd gehen kann.