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So, weiter geht es sobald ich eine Kombination aus vernünftiger Internetverbindung und Zeit habe, so ist der Bilderupload zu mühsam.
Immer wieder "parsing Fehler". Es ist etwas ungünstig, dass man jedes Bild einzeln hochladen muss...
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Solltest Du eigentlich nicht müssen. Über den "Dateien anhängen" Button kannst Du mehrere auswählen und dann wenn alle hochgeladen sind bei "Insert multiple" --> Alle auswählen --> Vollbild Dann werden sie alle in groß im Beitrag eingefügt.
Solltest Du eigentlich nicht müssen. Über den "Dateien anhängen" Button kannst Du mehrere auswählen und dann wenn alle hochgeladen sind bei "Insert multiple" --> Alle auswählen --> Vollbild Dann werden sie alle in groß im Beitrag eingefügt.
@torstendlp - Es hat geklappt! Ich habe den mobilen Brower zusätzlich auf die Desktopversion forciert.
Du hast mir den Verstand gerettet! Nochmals dankeschön!!
Wie man sieht: viele zum Teil sehr steile Treppen.
Die Führung lohnt sich sehr, danach haben wir auf eigene Faust noch den Gang auf der Festungsmauer besichtigt.
Sehr empfehlenswert: die Teezeremonie im Koko-en Garten. Man braucht ein (sehr günstiges) Zusatzticket für den Garten. Wir hatten gleich ein Kombiticket für Burg und Garten gekauft.
Es gibt auch eine Anleitung, wie man den Matcha auf traditionelle Art und Weise trinkt. Wir scheinen es richtig gemacht zu haben, die Gastgeberin hat sich dafür bei uns bedankt.
Um weiter auf den Berg hochzufahren war uns die Sicht zu schlecht und die Zeit etwas zu knapp.
Wir haben uns dann auf den Rückweg nach Osaka gemacht, man fährt schliesslich ca. eineinhalb Stunden. Zurück war es entspannt, aber auf dem Hinweg eine Pender-Quetschmühle bis eine Station vor Kobe. Dafür authentisch...
Am letzten Abend in Osaka haben wir ruhig gemacht. Eine Powerbank gekauft, da wir unsere daheim vergessen hatten (man vergisst halt doch immer irgendwas), und für den nächsten Tag geschaut welche U-Bahn-Eingänge man nehmen muss um nicht draufzugehen mit dem ganzen Gepäck.
Eine tolle Fanta-Geschmacksrichtung (im Family Mart oder Lawson) entdeckt, die wir bislang sonst nirgendwo mehr gesehen haben.
Die Sandwiches aus den Konbinis sind auch überraschend gut für mal zwischendurch.
So, wir sind am Montag wieder gut daheim angekommen. Voller toller neuer Eindrücke aber auch ziemlich erschöpft.
Ich bin vor Ort nicht mehr dazugekommen an meinem Bericht weiterzubasteln weil alles so unglaublich eng getaktet war, abet wir haben alles sehen können was wir sehen wollten!
Da ich den Bericht chronologisch weiterschreibe, dauert es ein wenig bis ich bei Disney Tokio ankomme - ich habe aber eine Menge Bilder die ich mit euch teilen möchte.
Also, weiter geht's!
Am nächsten Tag ging es mit der U-Bahn weiter zum Bahnhof Osaka und von dort mit dem JR Pendlerzug weiter nach Kyoto. Da es ein Samstag war hatten wir keine Platzprobleme mit dem Gepäck. An einem normalen Wochentag hätten wir uns an einem der Einsteigepunkte (jede Waggontür hat eine eigene Warteschlange) anstellen müssen und warten bis wir in einen der Züge reinpassen.
Zum Thema Gepäck voranschicken lassen schreibe ich später noch was, das beinhaltet unser einziges unangenehmes Erlebnis in Japan. Ausserdem reicht es zeitlich nicht, wenn man es am nächsten Tag in der nächsten Unterkunft wieder brauchen sollte.
Das Hotel lag direkt am Bahnhof und dank Lift und flachen Gehsteigkanten war alles kein Problem. Da man strikt erst ab 15 Uhr ins Zimmer kann, haben wir das Gepäck in der Lobby am Aufbewahrungspunkt angeschlossen (bei Koffern geht das mit einem Kabel mit Zahlenkombination, die Rucksäcke gehen ins Schliessfach darüber), uns kurz am WC frischgemacht und dann zu Fuss aufgemacht um die Stadt zu erkunden.
Pro Tipp: nehmt Sonnencreme und eine Kopfbedeckung mit. Die UV-Strahlung dort hat es in sich.
Das Beste was wir gemacht haben: die Spots aus den Reiseführern anvisiert und auf dem Weg immer mal abgezweigt, wenn wir was Interessantes erspäht hatten. So auch diese wunderbare Tempelanlage mit den 1000 Buddha-Statuen, in der sich kaum Touristen befanden.
Das werden wir auch immer wieder bemerken - wenn man sich lediglich ein paar Schritte abseits der Touri-Pfade wagt, entdeckt man allerlei ruhige und "authentische" Ecken.
An den Tempeln und Schreinen kann man sich für 100 Yen ein Orakel ziehen. Der Text ist auf Japanisch und - teils sehr originellem - Englisch verfasst. Ein gutes Orakel behält man, ein schlechtes sollte man an einer speziellen Vorrichtung gleich festbinden und zurücklassen.
Der buddhistische Tempel mit den 1001 lebensgrossen Holzstatuen der Göttin Kannon heisst übrigens Sanjūsangen-dō.
Weiter auf dem Weg durch den Bezirk Higashiyama-Ku Richtung Kiyomizu-dera Tempel kamen wir durch einen Friedhof (Otani Cemetery). Natürlich hatte es auch dort eine schöne Tempelanlage (Otani Hombyo Tempel), die auch von Einheimischen gut besucht war.
Shintoismus und Buddhismus existieren friedlich nebeneinander. Geheiratet wird interessanterweise gerne im "westlichen" christlichen Stil. Man stellt sich zusammen, was einem am meisten taugt. Der nette ältere Führer in der Himeji-Burg hatte eine Mappe dabei um das anhand von (Familien-) Fotos zu illustrieren.
Der Besuch des Kiyomizu-dera Tempels lohnt sich wegen der tollen Aussicht. Wir waren mitten am Tag dort, dementsprechend war viel los.
Der Tipp, überall schon vor den Tourimassen um 6 Uhr aufzukreuzen ist realistisch nicht durchführbar, wenn man von Stadt zu Stadt zieht und gerne mindestens sechseinhalb Stunden Schlaf kriegen möchte.
Wo aber WIRKLICH VIEL los war: beim Abstieg durch die Gassen der Ninenzaka Fussgängerzone Man kennt sie von jedem Titelfoto zu Kyoto aus jedem Reiseführer. Da würde ich jedem der Zeit hat empfehlen, da zeitig in der Früh oder spät am Abend hinzugehen.
Der Nachteil wäre allerdings, dass dann die Läden geschlossen hätten und man die lokalen süssen Spezialitäten verpassen würde: Yatsuhashi, eine Art gefalteter Reismehlteig (ungebacken) in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Zimt, Soda, Matcha, Schokolade, Schwarzer Sesam - mein Favorit). In dem einen Laden wo wir waren konnte man vor dem Kauf alle Sorten probieren. Zum als Geschenk mitnehmen eher weniger geeignet aufgrund der eher kurzen Haltbarkeit. Wir haben uns bei Honke Nishio Yatsuhashi Kiyomizu Store fünf einfach verpackte Sorten geholt. Das lohnt sich mehr als die in der hübschen Geschenkverpackung. (5 Teilchen pro Packung für 250 Yen. 5-10 Tage haltbar. So lange sind die bei uns nicht rumgelegen...)
Wenn man den Laden auf Google Maps eingibt findet man ihn leicht.
Wichtig: nehmt schon von daheim genug Bargeld mit. Gerade im Strassenverkaufsfenster ist oft nur Bares Wahres.
Und um eine ÖV-Karte wie ICOCA (Osaka, Kyoto und West-Region) oder SUICA (Ost-Region, Tokyo) zu kaufen und aufzuladen braucht es zwingend Bargeld.
Wir haben schon von daheim 20000 Yen mitgenommen und dann an den ATM-Geldautomaten in den 7-11-Läden Nachschub geholt.
Nach einer Pause für die rauchenden Füsse im Maruyama-Park beim Yasaka-Schrein ging es weiter durch die grosse Einkaufsstrasse, die an dem historischen Viertel Gion vorbeiführt (das haben wir später natürlich auch besucht und sind dort auf einen spannenden Wildschweinschrein gestossen...)
Hier noch ein paar Bilder vom Kyoto Disney Store. Interessanterweise sollte aber nicht dieser Kyoto-exklusive Sachen (zusätzlich zu den Japan-Exclusives) führen, sondern der kleine zweite Disney-Store in der Einkaufspassage unter dem Bahnhof Kyoto...
Aber erstmal war es an der Zeit, unser Hotelzimmer zu beziehen und Kräfte zu sammeln für unseren anstehenden Hirschausflug nach Nara, und da wollten wir früh raus.
(Das Zimmer sieht bloss so geräumig aus weil unsere Koffer noch nicht drin waren. Danach ging's ganz schön eng zu.)
Bevor es losging nach Nara: erstmal frühstücken.
Im Frühstücksraum war die Hölle los: eine rieeeeeesige Schülergruppe ist im Hotel abgestiegen. Anscheinend sind Klassenfahrten im Mai in Japan Tradition. Die waren echt überall, auch bei Disney.
Zum Glück waren wir ohnehin unter den ersten die unten waren, und ab da haben wir uns den Wecker so gestellt dass wir spätestens um 6 aufstehen uns kurz fertigmachen, und sofort zum Frühstück runterdüsen.
Das Buffet hatte sowohl "westliche" als auch japanische Optionen. Ich konnte mein erstes Natto probieren, schleimige fermentierte Sojabohnen. Fand ich zu bitter, bin aber nicht draufgekommen dass man das beigelegte Sossenbeutelchen reinrühren muss. Meinen Partner kann man mit dem ganzen Zeug eh jagen.
Interessanterweise waren die Frühstücksbüffets die einzigen Orte, wo ich an Fisch rangekommen bin. Es gab zwar Sushirestaurants, aber die waren entweder schlecht bewertet, ziemlich teuer, oder hatten pervers lange Warteschlangen (wie so vieles dort).
Gestärkt ging es mit einem Limited Express Zug (der nicht zu JR gehört und für den wir im Zug einen Aufpreis bezahlt haben) nach Nara.
Pro Tipp 1: fahrt mit dem nornalen Zug, auch wenn er ne halbe Stunde später ankommt. Und dann bleibt nicht auf dem grossen Platz mit den Hirsch- und Menschenmassen, sondern geht weiter in den Park rein.
Pro Tipp 2: Die Warnschilder sollte man ernst nehmen...