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Von April bis Mai haben meine Frau (Christina) und ich einen Roadtrip von Texas über New Orleans nach Florida gemacht. Dabei waren wir drei Wochen unterwegs und haben anschliessend eine Woche Walt Disney World dran gehangen.
Den Bericht hier beginne ich mit der Fahrt von Gainesville nach Orlando, wer Interesse an dem kompletten Bericht haben sollte, der müsste sich einmal bei Florida Interaktiv anmelden. Dort habe ich auch über die Tour durch Texas berichtet. Wen nun der Disney Teil interessiert, der ist hier gut aufgehoben, Texte und Bilder sind 1 : 1 gleich.
Damit Ihr den Einstieg hier einfacher habt und Euch nicht wundert, noch kurz ein paar Infos. Seid Houston hat unser Mietwagen, liebevoll Noxi genannt, weil es ein Chey Equinox ist, hinten links im Reifen einen Schleicher. Wir wollen ihn aber erst in Orlando bei Alamo wechseln und mit ihm den eigentlichen Roadtrip komplett beenden.
Das Problem mit meinem Rücken scheint eine Allergie auf ein amerikanisches Waschpulver zu sein.
Ansonsten, Kommentare sind erwünscht und bei Fragen, gerne Fragen.
Auch hier im TownePlace Suites geht das Frühstück leider nur bis 9 Uhr. Also schrillt der Wecker um 8:20 Uhr und wir schleppen uns runter zum Frühstück. Das Frühstück ist gut und bietet mal komplett andere Sachen als bisher. Nur leider keine Waffeln.
Nach dem Frühstück, auf dem Weg hoch ins Zimmer frage ich noch schnell nach der CheckOut Zeit und als die Antwort "Noon" ist, beschließen wir, nochmal bis 10:15 Uhr ins Bett zu gehen. Gestern haben wir ja die Zeitzone gewechselt und irgendwie fühlt sich alles auch noch eine Stunde früher als normal an.
Der zusätzlich Schlaf tut gut. Nach einer Dusche und frisch eingecremten Rücken packen wir alles zusammen und beladen Noxi ein letztes Mal. Ein Blick auf den Luftdruck sagt uns, dass wir es locker bis nach Orlando schaffen werden, also müssen wir nur etwas Sprit nachtanken. Denn schließlich soll Noxi ja heute noch getauscht werden.
Dann geht es auch schon los in Richtung Orlando. Je näher wir Orlando kommen, desto dichter und aggressiver wird der Verkehr. Kurz vor Orlando kullern bei Christina die ersten Tränchen über die Wange. Zum einen ist nun unser Urlaub fast zu Ende, zum anderen Vorfreude auf Disney und die letzte knappe Woche in Orlando.
Wir kommen natürlich viel zu früh am Hotel in Kissimmee an und können noch nicht einchecken. Die Zimmer sind noch nicht fertig und der Kollege oder Manager, der fürs einchecken zuständig sein soll, ist noch nicht im Dienst. Da es sehr heiß ist, entscheiden wir uns für den Hotelpool. Schnell die Badesachen aus dem Kofferraum geholt und auf dem Restroom am Pool umgezogen. Blöderweise fällt mir dabei meine Unterhose auf den Boden. Noch denke ich mir nix dabei, habe ja schließlich die frische Badehose an.
Wirkliche Abkühlung bietet der Pool allerdings nicht, das Wasser ist ziemlich warm. Daher wechseln wir mal kurz in den Jacuzzi, in der Hoffnung, dass sich dann das Poolwasser etwas kühler anfühlt. Das gelingt nur bedingt gut.
Als ich Wasser aus dem Auto holen will, sehe ich in der Hotellobby, dass der Hotelmanager da ist. Wir können nun einchecken. Wie immer werden alle Daten aufgenommen und wir bitten um ein Zimmer mit Oldtown View. Da kann man nämlich die Disney Feuerwerke in der Ferne ganz gut sehen.
Wir bekommen ein Zimmer auf dem zweiten Floor. Als wir ins Zimmer wollen klappen die beiden Keycards aber nicht. Wieder runter zur Rezeption, Problem geschildert und direkt nach einem Zimmer weiter oben gefragt. Nun wird es amüsant. Alle Oldtown View Zimmer haben gerade Zimmernummern. Die Managerin sagt uns, dass die Zimmer noch nicht fertig sind, fragt aber über WalkieTalkie bei den Zimmermädchen zur Sicherheit nochmal nach, ob schon Zimmer weiter oben fertig sind. Zimmer 405 wäre fertig! Sie korrigiert die Dame am anderen Ende, dass dies ja kein Zimmer mit OldTown View wäre und sie nur gerade Zimmernummern gebrauchen kann. Zimmer 507 wäre ebenfalls fertig. Die Managerin verdreht die Augen. Ne, das Zimmer würde auch nicht gehen. Als nächstes wird Zimmer 703 angeboten, darauf meint sie nun zu uns, dass es noch dauern könnte.
Da wir eh noch Zeit haben, bieten wir an, uns nochmal an den Pool zu legen. Im Schatten am Pool kommt Christina die Idee, schonmal bei Alamo anzurufen und den Tausch den Autos anzukündigen. Gefühlt landen wir in einem Call Center in Indien. Die Verbindung ist schlecht und zwischenzeitlich sind wir uns nicht sicher, was für eine Sprache der Herr am Telefon spricht.
Am Ende kann er unser Auto über GPS lokalisieren, fragt uns ob wir mit dem Auto zufrieden waren und bucht uns ein Auto in der nächst größeren Kategorie. Abholen sollen wir das Auto in einer Enterprise (!) Filiale am Flughafen Kissimmee. Auf Koffer tauschen an der Station haben wir keine Lust und da wir die Koffer ungern alleine in einem Kofferraum lassen wollen, kommt uns eine Idee. Ich bleibe mit den Koffern in der Lobby sitzen und Christina fährt schnell das Auto tauschen.
Mit Badehose will ich nicht in der Lobby sitzen, die Unterhose lag ja auf dem Restroomboden. Egal, also ziehe ich meine Cargohose halt über den blanken Popo, kann ja später noch was drunter ziehen. Wir holen alles aus dem Auto, Christina fährt los und ich sitze neben einem bepackten Kofferkarren in den Lobby und surfe im Internet.
Der Manager des Hotels sieht mich und fragt, ob ich immer noch kein Zimmer habe. Er will sich drumkümmern, in 15 Minuten soll ich das Zimmer haben. Tatsächlich braucht er aber etwas länger, dann bekomme ich Zimmer 704 und kann alles hochbringen. Betten & Aussicht gecheckt, alles wunderbar. Hier können wir bleiben.
Dann kommt auch endlich ein Anruf von Christina. "Die geben mir hier kein Auto!". Die Mitarbeiterin bei Enterprise hat Christina erklärt, dass sie keine Autos mehr haben. Die "Kollegen" im Call Center buchen angeblich immer Autos, ohne vorher den Bestand zu prüfen. Es werden wohl auch andere Kunden weggeschickt, die ein Auto haben wollen.
Ich soll nochmal bei Alamo anrufen und fragen, was nun zu tun ist. Als ich alle wichtigen Daten vor mir habe, rufe ich da an und habe eine nette Dame am Telefon. Die erklärt mir, dass unser Ticket mittlerweile schon eskaliert ist und die Enterprise Station uns ein Auto besorgen MUSS! Sollen die sich das aus den Rippen schneiden? Nein, die Station MUSS nun alle anderen Stationen in der Nähe anfragen und ein Auto besorgen. Das lehnen die an der Station, verständlicherweise, ab.
Das ganze Spiel geht hin- und her. Entnervt kommt Christina zurück zum Hotel und wir fahren nun direkt, wie zunächst eh geplant, direkt zur Alamo Station bei Disney.
Was soll ich sagen, keine fünf Minuten später haben wir ein "neues" Auto. Es wird ein Chevy Traverse mit 56.000 Meilen auf dem Buckel. Egal, für Orlando reicht der vollkommen, der ist uns fast schon zu groß. Und wieder was gelernt bzw. bestätigt bekommen, lieber direkt mit Menschen reden, statt es über Call Center zu versuchen.
Die Zeit drängt und von Alamo aus muss Christina nun direkt zum Magic Kingdom. Ein bisschen verdutzt schaue ich drein, ich renne immer noch ohne Unterhosen durch die Gegend! Auf dem Parkplatz angekommen, sortieren wir uns und unsere Sachen. Dabei stellt Christina fest, dass sie keine Kappe mit hat und ich auch nicht. Bei mir ist es recht einfach, ich beschließe mir gleich einfach eine neue Kappe im Magic Kingdom zu kaufen. Christina ist sich sicher, dass ihre Kappe noch im Noxi liegen muss.
Zum Glück ist Alamo nur 600m entfernt und das Parkticket gilt ja den ganzen Tag. Also zurück zur Alamostation. Dort angekommen ist Noxi schon weg. Ich frage schnell nach und zusammen mit einer Alamomitarbeiterin gehe ich zu dem Parkplatz auf dem Noxi nun steht. Er wurde schon beschriftet, mit dem Hinweis, dass der Reifen hinten links kaputt ist. Christinas Kappe ist natürlich nicht im Auto.
Das ist ihr inzwischen auch egal. Zurück zum Magic Kingdom. Auf dem Weg zur Tram sehen wir eine Besucherin, bei der wir uns auch fragen, ob die auch keine Unterhose an hat. Ich habe ja immerhin noch eine Cargohose drüber, bei ihr kann man den halben Popo sehen.
Mit der Fähre geht es über die Seven Sea Lagoon rüber zum Parkeingang. Endlich am Ziel! In den letzten Tagen habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich nach soviel echter Welt noch mit der Plastikwelt von Walt Disney zurecht kommen werde. Es klappt direkt wunderbar, ohne Probleme.
Ohne Probleme werden auch unser MagicBands gescannt und sie vibrieren als wir endlich im Park sind. Wieso freuen wir uns über so Kleinigkeiten? Teures, vibrierend und leuchtendes Plastik, dass Disney auch noch ziemlich detailliert verrät, wie wir uns durch die Parks bewegen.
Direkt am Town Square Theatre sehen wir, dass die Wartezeit für ein Meet & Greet bei Mickey im einstelligen Bereich liegt. Das wäre doch ein toller Start. So ganz trauen wir dem Braten nicht, aber wir sind wirklich ziemlich schnell im Warteraum, bevor es zu Mickey reingeht. Die Castmember, die die Besucher einteilt sieht direkt das Christina Jiminy Cricket als Shouldbuddy auf ihrer Schulter trägt. Sie ist total verzückt und sagt, dass Mickey ausflippen wird, wenn er Jiminy sehen wird.
Fortan sind wir "A Party of two and a half". So ruft uns die Castmember durchgehend auf, bis wir bei Mickey sind. Der flippt auch tatsächlich aus und ist sehr begeistert, dass auch Jiminy ihn besucht. Er findet es auch gut, dass Jiminy mitgezählt wird, "Jiminy Cricket always counts!".
Wir haben Spaß mit Mickey, machen Fotos, die leider ein bisschen blöd aussehen, weil ich sehr schwitze. Ich muss langsam mal was am Gewicht machen
Als wir fertig sind landen wir, wie nicht anders zu erwarten, direkt in einem Giftshop. Das passt aber, denn ich brauche ja noch eine Kappe. Eine Nike Kappe mit Pixar Ball gefällt mir, auch wenn ich die Preis leicht überzogen finde. An der Kasse werde ich nach möglichen Discounts gefragt. Ohne große Hoffnung erwähne ich, dass ich einen Jahrespass vom Disneyland Paris habe und zeige dem jungen Herren an der Kasse die App mit dem Pass.
Er schaut ein wenig unsicher, meint dann aber, "After all, ... it's an Annual Pass, so what, ..." und gibt mir den Rabatt. Wunderbar, nun ist die Kappe auch in dem Preissegment, in dem ich sie erwartet hätte. Einfachste Disney Psychologie :-D
Nun geht es aber endlich zum Schloss. Dort angekommen machen wie die obligatorischen Fotos, posten sie in alle möglichen Status. Da mein Rücken von der Allergie immer noch juckt, suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und cremen den Rücken nochmal ein.
Eigentlich wollten wir als nächstes mit dem PeopleMover fahren. Als wir dort die Schlange sehen, entscheiden wir uns spontan für das Carousel of Progress. Hier scheinen sie ein bisschen was dran gemacht zu haben. Das Carousel of Progress haben wir nun schon so oft gesehen, wir können das immer und immer wieder sehen. Es ist immer wieder schön und auch immer eine willkommene Abkühlung.
Nach der Vorstellung im Carousel of Progress stellen wir uns nun doch beim PeopleMover an. In der Schlange bestellen wir schnell über Mobile Order etwas zu Essen. Die Fahrt im PeopleMover ist auch wieder ein Vergnügen. Auch das könnten wir den ganzen Tag machen. Schön durch die Gegend fahren und mit Blick aufs Schloss Leute beobachten.
Nach der Runde mit dem PeopleMover ist es auch schon Zeit unser vorbestelltes Essen abzuholen. In Ruhe essen wir unsere Burger und suchen uns danach einen Platz rechts vorm Schloss um Happily Ever After zu schauen. Dabei passiert etwas, was mir sonst eher selten passiert. Ich lasse das Handy in der Hosentasche und genieße einfach nur die Show. Es sind auch sonst nur nette Leute um uns rum. Außerdem können die alle scheinbar mit ihren Handys umgehen, keine Videoleuchten erhellen die Schultern der Vordermänner und es werden auch keine Kinder auf die Schultern gesetzt.
Das teure leuchtende Plastikarmband
Nach Happily Ever After hat der Park noch etwas für uns Pöbel offen, bevor er danach noch ein paar Stunden länger für die feinen Deluxe Resort Gäste offen hat. Zunächst schlender wir noch ein bisschen durch den sich trotzdem leerenden Park. An dem neuen Smellophanten machen wir kurz Halt. Der erste riecht wirklich erkannbar nach Popcorn. Beim zweiten sind wir uns nicht sicher, was es sein soll. Ein Castmember erklärt uns, dass sie alle 10 Minuten ihren Duft versprühen sollen.
Und wo wir schon mal am Storybook Circus sind, fahren wir auch noch eine Runde mit Dumbo. Das darf auch irgendwie nie fehlen.
Auf dem Weg in Richtung Schloss sehen wir, dass die Wartezeit beim 7Dwarfs Minetrain 60 Minuten beträgt. Der Park soll für uns schon in 30 Minuten schließen. So ganz glauben wir nicht an die 60 Minuten. Also Stoppuhr am Handy gestartet und ab in die Warteschlange. Nach 43 Minuten sitzen wir in einem Minetrain. In der Warteschlange konnten wir an den Barrels immerhin genug Leute dazu animieren, die Barrels zu drehen, damit wir Snow White kurz tanzen sehen konnten. Das Anstehen war aber ansonsten eine Qual, es war warm und stickig. Leider waren die Ventilatoren nicht an.
Da war Snow White schon wieder verschwunden
Die Fahrt im Minetrain ist auch im Dunkeln lustig. Leider war das andere Paar in unserer Lore nicht bereit mit zu schaukeln
Auch wenn wir nun nichts mehr fahren dürfen, laufen wir noch etwas durch das dunkle und spärlich beleuchtete Magic Kingdom. Am Liberty Square Market holen wir uns noch ein paar Becher Eiswasser, setzen uns in die beiden Schaukelstühle an der Hall of Presidents, genießen den Abend und schauen uns die Leute an, die da an uns vorbeiziehen.
Wir müssen da so selbstverständlich sitzen, dass uns ein kleines Mädchen fragt, ob wir hier leben würden. Würden wir gerne
Irgendwann zieht es auch uns dann in Richtung Hotel. Mit der Fähre geht es zurück zum Ticket & Transportation Center und mit der Tram zu unserem "neuen" Auto.
Auf dem Weg zum Hotel kommen wir noch mal an dem Parkplatz vorbei, auf dem Noxi nun steht. Wieder einmal kullern ein paar Tränchen über Christinas Wangen. Das war aber auch ein tolles Auto, dass uns zuverlässig 2.788 Meilen von Texas nach Florida gebracht hat.
Im Hotel richten wir uns erstmal ein. Christina war ja noch gar nicht in unserem Zimmer und ihre Kappe liegt auf einem unserer Koffer. Nach einer Dusche verpflegen wir noch schnell meinen Rücken. Dann beginne ich damit einen Bericht zu schreiben, bekomme das aber kaum noch hin. Schnell tippe ich noch die Notizen für diesen Tag in meinen Laptop und nach einem kurzen Blick auf den OldTown View wird geschlafen.
Gestern Abend haben wir noch das "Do not Disturb" Schild an die Tür gepackt. Heute wird mal ausgeschlafen, der Wecker klingelt erst um 12 Uhr. Denn heute soll es spät werden und wir wollen auch mal auswärts frühstücken gehen.
Wir machen uns fertig, packen alles zusammen und denn geht es los. San Anton und Rochi genießen derweil den Blick aus unserem Hotelzimmer.
Heute wird mal bei Maple Street "gefrühstückt". Meine liebe Frau fährt heute und gibt somit auch die Adresse bei Google Maps ein. Als wir am Ziel ankommen, ist da eine dieser kleinen Malls. Viele verschiedene Geschäfte, aber keine Maple Street Filiale. "Aber ich habe doch die richtige Adresse, ...". Ob die vielleicht Corona nicht überstanden haben? Bei Google stehen allerdings aktuelle Öffnungzeiten. Dann sehe ich, wir sind IN der Maple Street. Es gibt in Orlando tatsächlich eine Maple Street :-D Da muss wohl bei der Zieleingabe irgendwas verrutscht sein.
Dann gibt Christina die richtige Adresse ein, zum Glück nicht weit von "unserer" Maple Street entfernt und wir fahren da flott hin. Das Essen ist mal wieder sehr gut, ich gönne mir einen Brunch Bowl. Dazu gibt es einen Kaffee "with a Hint of Maple". Es war dann eher Maple with a Hint of Coffee. War trotzdem lecker, auch wenn ich sonst Kaffee lieber ohne Zusätze trinke. Was Christina hatte, weiß ich leider nicht mehr.
Nach dem Frühstück geht es noch schnell zu einem Aldi in der Nähe und zu einem Ross. Hier wird Christina so richtig fündig. Der Ross ist zum Teil auch günstiger als die Sachen aus einem Outlet. Müssen wir uns mal merken und weiter vergleichen.
Danach geht es endlich nach Epcot. Auf dem Parkplatz werden wir an das äußerste Ende der Reihe gewunken. Nun bloss nix im Auto vergessen, der Weg ist länger als sonst.
Mit der Tram geht es weiter zum Eingang. Hier fragen wir direkt mal nach den Bracelets für die After Hours, zu denen hat mich Christina heute eingeladen. Für die Bracelets sind wir allerdings noch zu früh. Also gehen wir erstmal so in den Park.
Heute ist es wieder ziemlich heiß. Die Taktik für den Moment lautet also, erstmal in klimatisierten Rides bzw. Gebäuden aufhalten. Da beim Spaceship Earth nicht viel los ist, starten wir direkt mal da und fahren eine Runde. Irgendwie muss ich mich da immer zwingen wach zu bleiben. Außerdem klappen die Fotos diesmal nicht.
Es geht weiter zu Figment, hier erwischen wir leider einen recht langweiligen Zug, keiner klatscht oder singt. Im Giftshop finden wir die Figments Shoulderbuddys und nehmen jeder einen mit. Auch hier wird die Jahreskarte aus Paris akzeptiert.
Eine weitere Abkühlung bekommen wir dann im neuen Moana Bereich, Journey of Water. Hier ist es aber auch entsprechend voll, dennoch kann man alle Stationen mal ausprobieren. Der neue Bereich gefällt uns und hat einige schöne Sachen zu bieten. Wir sind positiv überrascht.
Nun ist es Zeit, die Bracelets für die After Hours ab zu holen. Die bekommen wir am Eingang und erhalten da die Info, dass wir die Dinger auch im Park hätten bekommen können. Egal, am Eingang gab es eh noch schnell einen Donut und Eiswasser als kleine Zwischenverpflegung.
Wir sind auch heute wieder in Begleitung von Shoulderbuddys unterwegs. Auf Christinas Schulter sitzt Zero von Nightmare Before Christmas. Der ist für die After Hours besonders gut geeignet, denn er kann leuchten. Bei mir hat es sich Woody auf der Schulter bequem gemacht. In regelmäßigen Abständen werden wir auf die Buddys angesprochen. Viele finden sie einfach nur toll. Andere fragen, wo es sie denn zu kaufen gibt. Den Woody gibt es im Moment nur in Paris, was bei einigen für Enttäuschung sorgte.
Weil es immer noch ziemlich heiß ist, wollen wir weiterhin irgendwo in einer Klimaanlage bleiben. Wir fahren Nemo, Living With The Land und fliegen mit Soarin' eine Runde um die Welt. Nice Work, Pal!
Im Club Soda probieren wir uns durch die süßen Limos und da die Schlangen im Connections Eatery so lang sind, bestellen wir da schnell per Moblie Order unser Essen. Hier gibt es einen wirklich großen und leckeren Salat für um die $11. Bei dem stimmen Preis / Leistung mal wirklich.
Mittlerweile ist es auch schon knapp vor 21 Uhr und wir suchen uns im World Showcase einen Platz um "Luminous The Symphony of Us" zu schauen. Wow, von dieser Show sind wir absolut begeistert. Wiedereinmal mache ich keine Fotos von der Show. Feuerwerk und Christina, dass ist ja so eine Sache und wieder kullern Freudentränchen über ihre Wangen. Aber die Show ist auch wirklich gut und das schöne, man kann sie von überall sehr gut sehen.
Nach Luminous beginnen für uns auch die After Hours. Zu Beginn fahren wir direkt zweimal Frozen. Ich verstehe den Hype bei dem Ride nicht, es tut mir leid. Aber wenn man nur fünf Minuten anstehen muss, dann kann man den auch mitnehmen. Bei jeder der zwei Fahrten hatten wir das Glück in der ersten Reihe zu sitzen und das sogar ohne zu fragen.
Es geht weiter zu den drei Caballeros. Das wiederum ist für mich einer der "underratest Rides" in Epcot. Den Ride finden wir beide total toll. Als nächstes wollen wir auf Test Track, der ist leider Down. Na, dann halt weiter zu den Guardians. Auf dem Weg dahin sammeln wir noch schnell eine "kostenlose" Cola ein. Popcorn gibt es hier leider nur in salzig. Das ist nicht so unser Ding.
Ohne virtuelle Queue sitzen wir nach 20 Minuten Wartezeit in einem der Züge und sausen zu Blondies "One Way or Another" durch die Galaxie. Hach, das ist wirklich ein toller Ride. Meistens komme ich da auch noch ohne zu schlimmen Schwindel raus. Ich werde halt alt
Mittlerweile ist auch Test Track wieder offen. Hier bauen wir uns schnell ein Auto zusammen, dass nicht gespeichert wird und fahren einen Dummy Probe. Zum Glück konnten wir den Ride vor dem großen Umbau auch nochmal fahren. Wer weiß schon, wie lange der zu sein wird.
An einem Stand holen wir uns "kostenloses" Eis, dass sonst $6 kosten soll. Schmeckt dafür gar nicht mal so gut. Aber wenn es im Preis enthalten ist, wieso nicht Während wir das Eis genießen, lauschen wir kurz einem DJ und schauen uns an, wie Chip & Dale auf der Party vor dem DJ Pult, mit ein paar Besuchern tanzen.
Für uns geht es aber weiter in Richtung Frankreich. In Canada kommen wir an einem Popcornstand mit Maple Popcorn vorbei. Wir wollen schon dankend ablehnen, da frage ich "Maple? It's sweet?". Natürlich ist es das und warm und leider auch sehr, sehr geil! Jeder von uns bekommt eine dicke Packung und mit dem heißen Zeug geht es weiter zu Ratatouille. Und wir merken dabei, dass die Zeit in den After Hours gefühlt viel schneller vergeht.
Bei der Ratte ist auch nicht viel los und so können wir zweimal fahren. Bei einer Fahrt bekommen wir leider auch die Nachteile von dem berühmt berüchtigten "Drink Around The World" mit. Ein Gast ist so besoffen, dass er sich nur noch in Schlangenlinie durch die Queue bewegen kann. Sowas ist dann nicht mehr schön mit anzuschauen. Wir fragen, ob wir eine Ratte später fahren können, mit dem wollen wir ungern zusammen fahren. Das geht ohne Probleme.
Der Weg zurück führt uns wieder über Canada. Am Maples Popcornstand ist nicht viel los. Es gibt aber gerade auch kein Popcorn. Es soll aber in der Mache sein. Noch haben wir etwas Zeit und das Popcorn war so gut, dass wir die Wartezeit in Kauf nehmen. Beim Warten fallen natürlich unsere Shoulderbuddys wieder auf und die Castmember am Popcornstand ist vom leuchtenden Zero begeistert. Es ist wie immer, wenn irgendwo jemand steht und wartet, kommen mehr Leute dazu. Mittlerweile steht ein lustiges Grüppchen am Popcornstand, wir unterhalten uns gut und warten alle auf das frische Popcorn.
Das ist dann irgendwann auch mal fertig und mit der Warnung, dass es sehr heiß ist, bekommt jeder von uns wieder ein große Packung. Durch die vielen "kostenlosen" Kleinigkeiten und Colas zwischendurch, ist mir ein bisschen übel. Da es in Richtung Guardians geht, möchte ich zunächst nicht mitfahren und biete Christina an, die Popcornschachteln zu halten, während sie fährt.
Je näher wir den Guardians aber kommen, desto mehr will ich doch mitfahren und so müssen wir nun einen Weg finden, die Popcornschachteln in unseren Rucksack zu bekommen. Nach ein bisschen Origami und Gedrücke sind die Schachteln verstaut und wir können noch einmal durch die Galaxie brettern. Ich glaube, wieder zu Blondie.
Als wir bei den Guardians raus sind, ist es auch schon 1 Uhr durch und damit Feierabend. Schade, irgendwie hätten wir noch ein paar Stündchen mehr den angenehm leeren Park genießen können.
Im Schleichschritt geht es zum Ausgang. Zum Glück fährt noch eine Tram zum Parkplatz. Dort erzählt eine Dame stolz einer anderen Familie, dass sie heute 13(!) Mal Guardians gefahren ist. Das muss man auch erstmal schaffen.
Auf unserem Parkplatz stehen nur noch zwei Autos. Kein Wunder, dass Orlando immer so an der Energie zerrt, wenn wir hier auch immer mit zuschließen.
Ohne Umwege geht es dann schnell ins Hotel, unter die Dusche, aufs Bett, Notizen machen und dann wird geschlafen.
Wir stehen um 9 Uhr auf und gehen runter zum Frühstück. Hier ist es knallvoll. Für mich reicht heute nur eine Mickey Waffel. Nach den After Hours wurde es dann doch noch später. Nach dem ich die Notizen fertig hatte, lief da noch "The Longest Ride" im Fernsehen. Auch wenn der Film ziemlich kitschig war, passte er auch ein bisschen zu unseren erlebten "Rodeoabenteuern".
Ende vom Lied, bis vier Uhr habe ich noch fern gesehen. Das schlaucht dann schon ein bisschen und deswegen sind wir nach dem Frühstück auch nochmal ins Bett gegangen. Irgendwann um 12 Uhr schaffen wir es dann aus dem Bett, unter die Dusche und zum Auto. Als wir auf dem Hotelparkplatz stehe, fängt es leicht an zu tröpfeln. Echt jetzt?
Auf dem Weg zum Animal Kingdom halten wir, mal wieder, an einem CVS. Wir brauchen noch Itch Relief für meinen Rücken und auch Sonnencreme. Die mitgebrachte Sonnencreme geht langsam zur Neige.
Am Animal Kingdom angekommen, kriegen wir nur noch sehr weit hinten einen Parkplatz. Es scheint voll zu sein. Dafür kommt aber die Sonne raus, als wir und auf den Weg zum Tramstop machen.
In diesem Urlaub geht es einfach nicht ohne Shoulderbuddys. Bei Christina sitzt Figment auf der Schulter und bei mir hat es sich Pascal auf dem Hut bequem gemacht. Auf Pascal werde ich auch direkt am Eingang angesprochen "I like your Pascal on your Hat!"
An einer Anzeigentafel sehen wir, dass in 30 Minuten Festival of The Lion King los gehen soll. Schnell holen wir uns noch etwas Eis für unser Gatorade und stellen uns an. Trotz langer Schlange bekommen wir einen sehr gut Platz und können die Show gut verfolgen. Auch wenn sie an der Show seit Jahren nix verändert haben, ist das eine von diesen Shows, die man sich immer und immer ansehen kann.
Nach der Show nehmen wir den Zug zu Rafiki's Planet Watch Area. Während der Zugfahrt kann man u.a. auch mal schön ein bisschen hinter die Kulissen blicken. Es werden bei mir Erinnerungen an die Dopey Challenge 2020 wach. Da sind wir zum Teil da lang gelaufen. Hoffentlich klappt das bald mal wieder.
In Rafiki's Planet Watch Area stolpern wir in eine Zeichenklasse die gerade begonnen hat. Wir können noch dran teilnehmen und lernen auf sehr unterhaltsame Weise, wie man Judy Hopps aus Zootopia zeichnet. Nach der Zeichenklasse schauen wir uns noch ein bisschen um und suchen nach ein paar Hidden Mickeys auf den Mural am Eingang. Ein paar Mickeys finden wir auch.
Voll verpeilt beim Datum ?
Dann geht es auch schon wieder mit dem Zug zurück ins Animal Kingdom und wir stellen fest, bei den Kilimanjaro Safaris ist die Wartezeit ziemlich kurz. Im Prinzip ist es ein WalkOn. Vor uns sind zwei junge Damen mit den wir kurz ins Gespräch kommen, bzw. mehr Christina. Es geht im irgendwelche limitierten Disney Rucksäcke, die man natürlich auch wieder sammeln "muss".
Bei der Hitze rechnen wir nicht mit vielen Tieren, werden aber angenehm überrascht. Es lungern sogar einige Tiere auf der Strecke rum. Deswegen dauert es eine Weile, bis wir weiterfahren können. Wir sitzen in der ersten Reihen, haben eine super Sicht und eine tolle Fahrerin, die wirklich lustig und interessant über die Tiere erzählt.
Es ist uns fast schon zu warm. Wir besorgen uns nochmal Eiswasser und machen im Schatten ein kurze Pause.
Als wir wieder Kräfte gesammelt haben, geht es in Richtung Expedition Everest. SingleRider ist quasi WalkOn. Meine Güte, diesmal merke ich die Fahrt schon. Diese dämliche G-Keule, wenn man da rückwärts durch die Helix knallt. Ich werde alt, aber das hatten wir ja gestern schon :-D Oder liegt es eher am leeren Magen? Nur eine Waffel zum Frühstück und bei Rafiki einen Müsliriegel?! Wer weiß das schon?
Was auch nie fehlen darf, Dinosaur. So sehr ich den Hype ums Dinoland nicht verstehen kann, so sehr liebe ich Dinosaur. Diese Rappelkiste ist einfach toll.
Nach dem wir erfolgreich einen "additional passenger, extra large" mitgebracht haben, sind es noch 18 Minuten bis zur Parkschließung. Im Stechschritt geht es nun in Richtung Pandora. Acht Minuten vor Parkschließung soll es hier noch eine Wartezeit von 90 Minuten bei Flight Of Passage geben. Das glauben wir nicht! Also Stoppuhr an und rein da.
Zunächst kommen wir gut voran, doch dann stehen wir relativ weit hinten in der Queue. Könnten die 90 Minuten vielleicht doch stimmen? Christina nutzt den Restroom im Wartebereich. Und als wenn das jemand gesehen hätte, kaum ist sie weg, setzt sich die Schlange in Bewegung! Um mich einzuholen, muss sie ziemlich lange gehen. Dann sehen wir, dass sie die Besucher nach oben und unten verteilen. Das haben wir so bislang noch nicht gesehen.
Wir kommen dann auch ziemlich schnell in eine PreShow, die sich irgendwie zieht und auch als wir auf dem Banshee sitze und darauf warten, dass wir endlich losfliegen, dauert es nochmal recht lange.
Auch hier muss ich sagen, Flight Of Passage macht auch immer wieder Spaß. Wenn man den Banshee unter einem atmen spürt. Das ist schon gut gemacht. Nach dem Flug auf dem Banshee zeigt meine Stoppuhr übrigens eine Zeit von 1:06 Stunden an. Als weiter unter den 90 Minuten Wartezeit. Blöderweise habe ich sie vor dem Aufsteigen nicht gestoppt.
Der Park ist nun natürlich zu und wir machen uns auf den Weg zum Ausgang. Die Tram bringt uns zurück zum Auto.
Fürs Abendessen haben wir uns für CiCis entschieden. Da freut sich mein leerer Magen sehr drauf und das Stück Oreopizza, die es zum Nachtisch gibt, passt so gerade noch rein.
Am Hotel machen wir noch einen kurzen Verdauungsspaziergang über den FunSpot und durch die Geschäfte in OldTown. Hier müssten wir auch mal länger hin. In all den Jahren sind wir hier noch keine der neuen Achterbahnen gefahren. Wieso wir diese Counts hier so liegen lassen, keine Ahnung. Beim nächsten mal machen wir das bestimmt.
Viel passiert dann auch nicht mehr. Duschen, Fernsehen, Bett oder so in der Art.
Ich werde wach, schaue rüber ins andere Bett und sehe, dass Christina an ihrem Handy beschäftigt ist. Hat der Wecker schon geklingelt, frage ich verschlafen. Nein! Es ist sieben Uhr und Christina versucht gerade eine Boarding Group für Tron zu bekommen. Zum Glück klappt das und wir können noch weiter schlafen. Man glaubt kaum, dass das Urlaub ist!
Der Wecker klingelt dann um 8:45 Uhr wirklich und wir "müssen" aufstehen. Ich merke schon, irgendwie geht es mir nicht gut, der Magen macht Probleme. Ich schleppe mich zum Frühstück, heute ist es zum Glück nicht so voll wie gestern. Trotz Magenproblemen esse ich Waffeln und Toast, irgendwie auch zu viel. Als wir wieder auf dem Zimmer sind, lege ich mich nochmal ins Bett. Christina geht schon mal duschen.
Dann mache auch ich mich fertig und immerhin geht es meinem Magen langsam wieder besser. Wobei sich die Abfahrt in die Hollywood Studios wegen meiner Magenprobleme nochmal etwas verzögert. Dann ist es aber auch wirklich gut.
Die letzten Tage sind wir immer nach Google Maps in die Parks gefahren. Dabei haben wir die größten Umwege kennengelernt! Heute fahren wir einfach mal nach Schildern. Siehe da, wir sind im Handumdrehen auch am Parkplatzbüdchen. Die 30$ Parkplatzgebühren bezahlt und rein ins Vergnügen.
Die Wartezeiten in den Studios erschlagen uns. Außerdem ist es sehr warm und die Studios bieten kaum Schatten. Unser erster Weg führt uns in Toy Story Land, wo wir uns für Fotos bei Buzz Lightyear anstellen. Zwischendurch verschwindet Buzz mal kurz, muss was bei Star Command erledigen, aber er ist ziemlich schnell wieder da.
Immerhin liegt der letzte Teil der Warteschlange im Schatten. Da kann man es ganz gut aushalten. Als wir endlich an der Reihe sind, flippt Buzz förmlich aus, als er seinen Kumple Woody bei mir auf der Schulter sitzen sieht. Er reißt ihn mir von der Schulter, hält ihn hoch und zeigt im jedem Castmember, dass da gerade um ihn rum steht.
Mit Händen und Füßen unterhalten wir uns über Andy und Bonny, umarmen uns und machen Fotos. Das war schonmal ein gelungener Start. Weiter geht es zu Galaxy Edge.
Da rennen wir gleich mal zwei Stormtroopern und so einem schwarz gekleideten Tuppes in die Arme. Was die von uns wollen verstehen wir leider nicht so wirklich und sie ziehen dann auch weiter.
Ich frage einen Bewohner von Batuu nach den Droids in Training. Leider bekomme ich als Antwort, dass es die nur in Batuu West gibt. Ob die auch mal nach Batuu Ost kommen, konnte uns der Bewohner leider auch nicht sagen. Och menno, ...
Während wir so durch Batuu schlendern, meldet sich die App. Unsere Boarding Group ist nun dran und wir haben eine Stunde Zeit uns bei Tron anzustellen.
Da wir ja ein bisschen bekloppt sind, lassen wir das Auto stehen und nehmen erstmal den Skyliner nach Epcot. Dann geht es bei der Hitze im Stechschritt einmal quer durch Epcot, um dort am Eingang die Monorail in Richtung TTC zu nehmen. Das kostet alles Zeit.
Am TTC bekommen wir relativ schnell die Monorail zum Magic Kingdom Eingang. Jetzt nur noch vom Eingang zum Tomorrowland flitzen. Das Zeitfenster ist nun schon seit einer halben Stunde abgelaufen und Christina ist nervös, dass es mit der Boarding Group nicht mehr klappen könnte.
Bei Tron angekommen halten wir unsere Magicbänder an die Geräte und die leuchten Grün. Also alles gut, puh, nun erstmal verschnaufen und den ersten Effekte, wenn man ins Grid transferiert wird, genießen. Da bin ich immer noch total begeistert von.
Das alte Spiel mit Bluetooth am LG Monitor in der Queue klappt auch immer noch. Bringt zwar nix, lustig ist es aber trotzdem. Als wir endlich an der Reihe sind, packen wir alles in die Spinde und sind immerhin schonmal in der Station.
Und dann passiert plötzlich ziemlich lange überhaupt nix mehr. Ein Castmember ist recht lange am Telefon und hält seine Hand beim telefonieren über eine blinkende rote Leuchte. Dann kommt die erste Durchsage, dass sich das Spiel verzögern wird.
Kurz darauf geht das Licht in der Station an und wieder die Durchsagen, dass sich das Spiel verzögern wird. Nach ein paar Minuten kommt eine Gruppe Spieler angeführt von Castmember zurück in die Station. Applaus. Die ersten evakuierten Spieler aus einem Zug sind zurück. Was folgt ist die Durchsage einer sichtlich nervösen Managerin vom Tron Ride.
Sie müssen Tron nun nach und nach komplett evakuieren, wann es heute weitergeht, kann niemand sagen. An den Ausgängen werden Castmember stehen, die jedem in der Queue eine Lightning Lane gutschreiben wird. Es dauert noch etwas, bis auch wir zurück zu den Spinden geführt werden und unsere Sachen zurückholen können. Ein Castmember scannt unsere MagicBands und wir bekommen die Lightning Lane gutgeschrieben. Leider gilt die nur für heute, wenn wir heute aber in einen anderen Park wollen, dann sollen wir bei Guest Relations nachfragen, was man da machen kann.
Beim rausgehen hören wir noch, wie ein Castmember zum anderen sagt, dass sie den Leiterwagen holen müssen. Spannend.
Wir wollen Tron mal bis 17 Uhr Zeit geben, vielleicht können wir dann heute ja doch noch fahren. Im Giftshop kaufe ich ein Mitbringsel für einen guten Freund. Leider wird hier die Jahreskarte aus Paris nicht akzeptiert und wir werden erst ein paar Tage später feststellen, dass sich die Jahreskarten auch hier in Amerika scannen lassen.
Die Schlange beim PeopleMover ist recht überschaubar. Kurz bevor wir an der Reihe sind, bleibt auch der plötzlich stehen. Was ist denn heute los? Zum Glück ist es aber nichts längeres und wir können eine Runde fahren.
So wirklich wissen wir gerade nichts mit uns anzufangen. Also gehen wir ins Cosmic Ray's Starlight Cafe, holen uns zwei Becher Eiswürfel, schütten da unser Gatorade rein, essen unsere Müsliriegel und lauschen den Liedern von Sonny Eclipse.
Tron ist immernoch down. Dann schauen wir mal, was die Guest Relation uns anbieten kann. Der erste Castmember am Eingang kann nicht helfen und meint, es wäre eher "unusual", die Lightning Lanes auf einen anderen Tag zu buchen. Er schickt uns aber weiter zu einem Kollegen.
Der ist allerdings auf Zack, schaut sich alles an, tippt eifrig auf seinem iPad rum, sagt dann nur, dass alles erledigt ist. Das war ja einfach. Mal wieder traue ich dem Braten nicht. Denn unsere Lightning Lane ist nun auch aus der App verschwunden.
Mit dem Bus fahren wir zurück in die Studios. Während der Fahrt bucht Christina uns einen Platz in Oga's Cantina. Zunächst liest es sich in der App so, dass man auch Essen kann. Es stellt sich aber raus, dass man nur zwei kleine Snacks zu den Cocktails bestellen kann. Auf Cocktails ist uns gerade aber nicht, blöderweise ist es für eine kostenlose Stornierung schon zu spät. Unser Termin ist schon in weniger als zwei Stunden.
Also, nicht verzagen, Guest Relation fragen. In den Studios erwischen wir bei der Guest Relation auch wieder ein nettes Castmember. Sie kann den Termin kostenlos stornieren und bucht uns was neues im Hollywood & Vine. Da wären wir ohne die Dame nie gelandet.
Bei Mickey and Minnies Runaway Railway sollen es nur 45 Wartezeit sein. Da stellen wir uns an und zu Beginn geht es auch ganz gut voran. Während wir in der Queue warten schauen wir uns über den Livestream, VPN sei Dank, die Punktevergabe vom ESC an. Die Queue kommt ins stocken und am Ende stehe wir recht lange an einer Stelle. Es geht immer nur dann weiter, wenn mal jemand die Warteschlange verlässt.
Wir sagen uns, wenn es nach es nach der Punktevergabe immer noch nicht weitergeht, dann verlassen auch wir die Schlange. Zum Glück geht es aber weiter, noch bevor die Schweiz als Sieger feststeht. Glückwunsch.
Dafür sehen wir aber, zu Christinas Ärger, was das Problem war. Eine der PreShows hat den Dienst quittiert und wir kommen nun ohne PreShow in den Ride. Für Christina ein Unding, ohne PreShow macht für sie der Ride keinen Sinn.
Ich mag den Ride auch ohne PreShow, schlimmer war es damals als wir bei Rise of the Residence die PreShow nicht gesehen haben. Das ist u.a. auch Grund wieso ich Rise nicht mag, für mich kann das Teil nix. Dafür mussten wir damals um 5 Uhr morgens anstehen! Aber egal, ist ein anderes Thema.
Bis zu unserem Essenstermin ist noch ein bisschen Zeit. Wir erwischen einen Platz im Schatten und ich hole uns nochmal Eiswasser. Nach dem kühlen Nass gehen wir in aller Ruhe rüber zum Hollywood & Vine. Dort angekommen müssen wir noch kurz draußen warten, bis wir aufgerufen und an unseren Platz gebracht werden.
Wir erwischen einen netten älteren Kellner, der sehr bemüht und aufmerksam ist. Beim Hollywood & Vine handelt es sich um ein Buffetrestaurant und das Essen ist recht gut. Mickey, Minnie, Goofy und Pluto kommen immer mal wieder am Tisch vorbei, machen Quatsch und Fotos mit uns. Alle finden sie die Shoulderbuddys ganz toll. Die haben sich echt als Glücksgriff erwiesen.
Als wir bezahlen wollen, muss Christina mit dem Kellner zur Kasse, weil sie die PIN der Karte eingeben muss. Dabei unterhält sie sich nett mit dem Kellner und fragt beiläufig, ob das nun eigentlich ein Dinner Package für Fantasmic war. War es leider nicht, aber er würde mal nachschauen, was er machen kann. Als er zurück zu unserem Tisch kommt und die Kreditkarte zurückbringt, legt er noch zwei Karten auf den Tisch, zwinkert und sagt "Do not show anyone!".
Es sind zwei Dining Package Tickets für die 21 Uhr Vorstellung von Fantasmic. Wir bedanken uns und müssen auch schon direkt los, damit wir da noch rechtzeitig reinkommen. Es sind gerade mal noch 30 Minuten Zeit.
Diesmal könne wir an den Massen beim Stand By Entrance vorbeigehen. Zeigen unsere Tickets am Dining Package Eingang und kommen direkt rein. Wir habe super Plätze, so nah und mittig haben wir Fantasmic noch nie gesehen. Die Stimmung ist gelöst, um uns rum sitzen viele Familien. Es entstehen lockere Gespräche.
Im Block neben uns steht ein junger Mann mit DownSyndrom auf, dreht sich in Richtung der Zuschauer und schreit "3 - 2 - 1" und versucht eine Welle zu starten. Zaghaft machen ein paar aus seinem Block mit. Ein bisschen schwabbt die Welle auch in unseren Block. Als sie aber verebbt schreit er wieder "3 - 2 - 1". Nun machen schon ein paar Leute mehr mit. Unermüdlich wiederholt er das Spiel, bis die Welle am anderen Ende des Theaters ankommt.
Dann schreit er plötzlich "Send it back!!!" und alle um ihn herum schreien nach und nach mit. Und er wird erhört. Das andere Ende des Theaters startet ebenfalls eine Welle uns schickt sie zu uns rüber. Toll, für sowas muss man auch erstmal den Mut haben.
Nun gehen die Wellen hin und her, bis die Show los geht.
Die Plätze erweisen sich als wirklich sehr gut. Ein bisschen muss ich mich mit den vielen neuen Szenen noch anfreunden. Da hatte ich beim letztenmal auch schon so meine Probleme mit. Aber es muss sich ja auch mal was ändern und neue Filme wollen auch in die Show aufgenommen werden.
Nach Fantasmic setzen wir uns vor dem Chinese Theater auf den warmen Boden. Hier soll um 22 Uhr "Wonderful World of Animation" starten. Die Show ist ganz nett, kann man mitnehmen.
Als die Show zu Ende ist, flanieren wir noch ein bisschen durch die Giftshops. Es gefallen uns schon einige Sachen, aber die Preise schrecken uns dann doch sehr oft auch ab.
Für heute reicht es uns und wir nehmen die Tram zurück zum Parkplatz. Ohne Navi geht es zurück zum Hotel und wieder sparen wir einiges an Zeit. Keine Ahnung, was sich Google bei den Route in Orlando denkt. Eingestellt ist alles ganz normal.
Im Hotel springen wir noch schnell in den 24h Pool und genießen ein Bier in der lauen Sommernacht. Herrlich, man kann das hier schon genießen.
Untappd Bild
Nach 0 Uhr schaue ich in die Disney App und die Lightning Lane taucht nun für den ganzen Tag auf. Guter Castmember
Als ich gerade meine Notize machen, höre ich eine vertraute Melodie. Es startet hier gerade eine Folge der Twilight Zone. Das ist ja mal witzig und passt zum Tag in den Studios, auch wenn wir den Tower heute nicht gefahren sind.
Als der Wecker um 8:45 Uhr klingelt, nutzen wir zwei- dreimal die Snoozefunktion und schlafen noch ein bisschen. Was ich diesmal nicht mitbekommen habe, Christina hat mal wieder um 7 Uhr eine Boarding Group für Tron klar gemacht. Was bin ich froh, dass ich mich nicht um diesen Kram kümmern muss.
Am Frühstück ist es erfreulich leer. Weil Muttertag ist, gehen wir nach dem Frühstück an den Pool, suchen uns ein schattiges Plätzchen und rufen zu Hause bei unseren Müttern an. Danach packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg zu Mall in der Vineland Ave. Da hoffen wir auf ein paar Schnäppchen im Disney's Character Warehouse.
Sonntag und dann auch noch Mothersday, sowas ist nicht die cleverste Idee, um in eine Mall zu fahren. Aus irgendeinem Grund, ich glaube, es war mal wieder Google Maps, fahren wir über die I-4 und stehen erstmal im Stau. Als wir endlich von der I-4 runter kommen, sehen wir, dass die Vineland Ave auch total verstopft ist. Nun überrascht Christina mich, fluchend dreht sie um, fährt durch irgendwelche Nebenstraßen und kommt so "von hinten" an die Premium Outlets. Das habe ich mir irgendwann mal auf eine Karte angeschauet, sagt sie trocken.
Während wir auf dem Weg sind, fängt es auch noch an zu Regnen. Die überteuerten Knirpse aus New Orleans machen sich langsam wirklich bezahlt
Wir parken auf einem der Nebenparkplätze, hier sind noch ein paar letzte Plätze frei und machen uns direkt auf den Weg zum Character Warehouse. Dort angekommen müssen wir erkenne, dass wir nun starke Nerven brauchen. Vor dem Laden warten sehr viele Menschen in einer sehr langen Schlange. Schätzungen zur Folge soll man 45 bis 60 Minuten warten müssen. Die Hoffnung und Aussicht auf günstigen Disney Merch lässt uns aber dennoch anstellen. Zum Glück haben wir das Couponheftchen für die Mall im Auto liegen lassen, ich darf nochmal zurück gehen und es holen. Das ist mir lieber, als blöd in der Schlange zu stehen.
Auf dem Weg merkt man mal wieder, Zebrastreifen sind hier auch nur eine nette Empfehlung. Werde zweimal fast überfahren. Beim zweitenmal sind noch andere Passanten mit dabei, die laut vulgäre Sachen hinter dem Auto herschreien.
Das Couponheftchen hätte ich mir allerdings auch sparen können, mittlerweile geht hier alles per Handy.
Nach einer Ewigkeit kommen wir dann endlich mal in das Character Warehouse und wir werden leider enttäuscht. Es gibt viel zu viel Schund, bei dem kein Zweifel übrig bleibt, wieso sie es nun hier für weniger Geld versuchen zu verkaufen.
Immerhin wird Christina ein bisschen fündig. Wir finden noch ein, zwei Mitbringsel, aber am Ende müssen wir leider sagen, die insgesamt 2 1/2 Stunden anstehen und im überfüllten Laden stöbern, waren Zeitverschwendung.
Auf shoppen habe ich zwar keine große Lust, aber wir schauen noch schnell bei Columbia vorbei und werden dort immerhin fündig. Am Ende bekommen wir hier auch noch einen guten Rabatt. Also war der Ausflug in die Outlets nicht ganz für die Katz. Aber so wenig, wie in diesem Urlaub, haben wir noch nie gekauft. Es sind diesmal andere Andenken geworden.
Mittlerweile ich es auch schon 15 Uhr durch und die Disney App sagt uns, dass die Boarding Group für Tron schon "expired" ist. Na toll, immerhin wird das Wetter langsam besser und die Sonne kommt auch raus.
Die Fahrt zum Magic Kingdom wird auch mal wieder ein Abenteuer, erst führt uns Google wieder merkwürdig. Dann wollen wir nach Schildern fahren, biegen aber irgendwo falsch ab. Danach fahren wir resigniert die komischen Googelumwege. Irgendwie kommen wir schon ans Ziel
Das Auto flott für 30$ geparkt, mit der Tram zum Ticket & Transportation Center und weil die Magic Kingdom Monorail eine ellenlange Schlange hat, nehmen wir die Resort Monorail. Ist auch mal wieder schön, die Runde so rum zum Eingang zu fahren.
Morgen sollen After Hours im Magic Kingdom sein. Nachdem uns die After Hours in Epcot so gut gefallen haben, wollen wir die auch mal im Magic Kingdom machen. Nur leider sind die schon ausverkauft. Von einem Castmember haben wir den Tipp bekommen, immer mal wieder an der Guest Relation nachzufragen. Manchmal sagen wohl Besucher ab und dann kann man die Tickets kaufen.
An der Guest Relation werden wir aber vertröstet und sollen Montag nochmal nachfragen, vielleicht gibt es dann noch eine Chance.
Mit der Railroad fahren wir ins Fantasyland und von da aus machen wir uns zu Fuß auf zu Tron.
Als wir da ankommen und unsere MagicBands an die Geräte halten, leuchten die Blau. Ein Castmember sagt uns, dass wir auch in der falschen Schlange stehen. Sie sieht, dass wir noch die Lightning Lane von gestern haben. Wir erklären ihr aber, dass wir heute früh eine Boarding Group hatten, die leider expired wäre und wir die Lightning Lane lieber heute Abend verfahren würden. Erst schaut sie ein bisschen verwirrt, nach einem weiteren Erklärversuch lässt sie aber uns rein. Noch sind wir uns nicht sicher, ob wir die Lightning Lane behalten werden oder ob die nun verbucht ist.
Die Fahrt auf Tron klappt diesmal ohne Probleme und ist immer noch toll. Als wir wieder draußen sind, schauen wir in die App und sehen, dass unsere Lightning Lane noch da ist. Wir können uns auf einen Start im Dunklen freuen.
Auf der Suche nach ein paar Andenken schauen wir mal kurz bei Big Top Souvenirs, werden aber nicht fündig. Es geht weiter zum Pinoccio Village Haus. Hier bestellen wir mobil Salate und Pommes. Eigentlich hätten wir für heute Abend einen Platz an Cinderella's Royal Table gehabt, wir haben uns auch extra etwas schicker gemacht. Aber nachdem wir gestern schon recht gut gegessen haben und der Urlaub eh schon teuer genug ist, sagen wir das ab. Außerdem waren wir auch noch nicht bei IHOP.
Nach der CRT Absage sind die Salate und Fritten fertig, ich hole sie schnell vom Counter ab. Während wir bei Pinocchio essen, halten wir immer wieder die lustigen Schilder an die Fensterscheiben, von denen aus man in die Station von It's A Smallword schauen kann. Wir haben u.a. "Make a silly Face", wunderbar!
Nach dem Essen stellen wir uns auch bei Smallworld an, die Wartezeit ist recht überschaubar. Da wir einen Platz in der "Frontrow" bekommen, mache ich endlich mal mein geplantes Zeitraffer Video. Christina bekommt es während der Fahrt hin sich zu verhalten und hat seitdem Knieschmerzen.
Die Wartezeit für Haunted Mansion wird in der App mit 35 Minuten angezeigt. Über die hübschesten Klos in Walt Disney World geht es dann dahin. Nach der Fahrt, die ungewöhnlich schnell war, machen wir am Ausgang noch ein paar Fotos. Der Fotograf ist von Zero total begeistert, kommt bei Pascal aber nicht auf den Namen. Wir müssen ihm da auf die Sprünge helfen.
Und da auch bei Big Thunder Mountain nur 30 Minuten Wartezeit angeschlagen sind, stellen wir uns auch da an. Die 30 Minuten werden so richtig amüsant. Wir haben Spaß mit den ganzen interaktiven Elementen in der Warteschlange. Am besten gefallen uns die Kurbeln, bei denen irgendwas mit kleinen Vögelchen passiert.
Ein angetrunkener Besucher ist ebenfalls total begeistert von Zero. Er erzählt uns, dass er einen Zero als Christbaumspitze gebastelt hätte und der Baum 9 Monate bei ihm im Wohnzimmer gestanden hätte. Als Christina ihm dann noch zeigt, dass der kleine Zero leuchten kann, kennt sein Überschwang keine Grenze mehr, "No, ... Oh! My! God! Fuck Me!". Zum Glück sind wir da schon in der Station und unsere Wege trenne sich.
Big Thunder Mountain macht auch immer wieder Spaß. Hier kann ich wirklich nichts schlechtes drüber sagen. Früher mochte ich den hier in Orlando nicht sooo gerne, mittlerweile finde ich ihn toll.
Am Ausgang finde ich im Felsen die "Hidden Tinkerbell". Diese Banausen, da wächst jetzt ein Busch vor. Als ich da so suchend rumlaufe, spricht mich ein Castmember an und will wissen, ob sie mir helfen kann. Ich frage, ob der Busch da "on purpose" hingepflanzt worden wären. Kann sie leider nicht sagen. Sie überlegt kurz, ob sie über die Absperrung gehen und den Busch zur Seite biegen soll, damit ich Fotos machen kann. Aber sie traut sich dann doch nicht. Ich sage ihr aber auch, dass es nicht notwendig ist und ich ein Foto von Tinkerbell hinter dem Busch habe. Die Frage ist ja eh, ist es eine Tinkerbell oder einfach nur die Fantasie von Fans
In Pecos Bill Tall Tale Cafe lassen wir uns nochmal Eiswasser geben und machen draußen auf einer Mauer eine kleine Pause. Danach geht es weiter zu den Pirates Of The Caribbean. Das ist auch fast ein WalkOn. Christina hat hier ein bisschen Pech und wird beim Drop fies nass.
Mittlerweile ist es auch Zeit, dass wir uns einen Platz vorm Schloss für Happily Ever After suchen. Die Show startet heute im 21:20 Uhr, komische Zeit. Dem Knie von Christina geht es immer noch nicht besser und sie ist froh, vor der Show noch ein bisschen auf einem Bordstein am Hub zu sitzen.
Da der Park heute bis 23 Uhr auf hat, gehen wir nach Happily Ever After direkt zur Jungle Cruise. Gerade mal ein Bötchen müssen wir fahren lassen und schon sitzen wir auch in einem Boot. Mit dem Skipper haben wir Glück und die Fahrt wird sehr lustig. Endlich gibt es auch mal ein paar neue Szenen & Witze
Bewegung soll dem Knie ja gut tun, deswegen geht es nach der Jungle Cruise einmal quer durch den Park zu Tron. Die Lightning Lane soll nun endlich eingelöst werden. Bei Tron ist nicht mehr viel los, sehr schnell sind wir an den Spinden und in der Station.
In der Bahn vor uns hat eine Dame das Wadenproblem. Es dauert eine Weile, bis die Castmember sie angeschnallt haben. Die Wade war ziemlich gequetscht, einen Wadenkrampf stelle ich mir hier nicht so toll vor.
Und dann sind wir endlich an der Reihe. Oh mein Gott, der Launch ist bei Nacht ja nochmal besser. Wenn man knapp unter dem blau beleuchteten Dach durch rauscht, wow! Wieso haben sie diese Bahn nur so kurz gebaut? Da wurde soviel richtig gemacht. Das Theming, der Soundtrack, die Wagen und dann ist die Fahrt zu Ende, wenn es gerade anfängt Spaß zu machen. Schade!
Nach Tron ist noch ein bisschen Zeit und so entscheiden wir uns eine Runde Rappelkiste zu fahren. Wir gehen rüber zu Space Mountain. Das ist bei mir so eine Hassliebe! Beim Einstieg in diese dämlichen Wagen habe ich schon den ein oder anderen Krampf bekommen und heute zerstört das Drecksteil auch noch meine Hose.
Die Wartezeit wird mit 30 Minuten oder so angezeigt. Als wir anstehen merken wir aber, dass es kürzer sein wird. Noch machen wir uns Hoffnung auf eine Runde PeopleMover im Anschluss.
Als wir endlich an der Reihe sind, bekommen wir die Plätze zwei und drei zugewiesen. Ich soll ganz hinten sitzen. Als ich mich gerade in den Wagen falten will merke ich schon, meine Hose klebt vom Schweiß blöd knapp über Knie und dann macht es auch schon "znirsch" und die Hose reist vom Schritt runter bis knapp übers Knie. In dem Moment bin ich heilfroh, dass das nicht am ersten Tag ohne Unterhose passiert ist :-D
Peinlich berührt schaue ich mich um, ob es Zeugen gibt. Bin mir aber nicht sicher, die noch Anwesenden schauen zumindest alle in andere Richtungen.
Zum Glück ist die Fahrt ja erstmal im Dunklen. Auf dem OnRide Foto kann man zwar meine weiße Unterhose erkennen, aber das Foto muss ich ja keinem zeigen. Reicht schon, dass ich hier darüber schreibe.
Den wilden Flug durchs All kann ich trotzdem genießen, wenn man bei der Kiste überhaupt von genießen reden kann. Hätte Tron mal so eine Länge, wie das Teil hier. Am Ende bin ich dann doch froh, als ich wieder aussteigen kann.
Ein weiterer Glücksfall ist mein Hemd, dass ich anhabe. Das hängt über den größten Teil des Schadens an meiner Hose. So könnte ich auch noch PeopleMover fahren. Aber gut, dass wir bei Cinderella abgesagt haben :-D
Um 22:59 Uhr verlassen wir Space Mountain. Laufen geht mit der Hose nicht und als wir so um kurz nach 23 Uhr beim PeopleMover ankommen, ist dieser dann auch leider geschlossen.
Ziemlich direkt gehen wir zur Fähre. Während der Überfahrt zum Ticket & Transportation Center lege ich unseren Rucksack auf meinen Schoß. So kann niemand was sehen. Mit der Tram geht es dann zum Auto, hier ziehe ich schnell meine Ersatzhose an. Zum Glück haben wir in diesem Urlaub einen Satz Wechselklamotten im Auto.
Ohne Navi und Umwege geht es direkt zum IHOP in unserer Nachbarschaft. Diese 24h Läden sind schon irgendwie krass. Hier ist nichts mehr los, aber der Tag muss heftig gewesen sein, sagt zumindest die Bedienung. Nach Pizzaomlette und Hashbrowns geht es dann direkt ins Hotel. Wir wollen noch eine Wäsche anschmeißen.
Während ich darauf warte, dass der Trockner fertig ist, mache ich auf dem Bett die Notizen des Tages. Was ein verrückter Tag.
Es ist langsam zum morgendlichen Ritual geworden. Der Wecker klingelt um 8:45 Uhr und wir snoozen noch ein bisschen weiter. Bevor es heute zum Frühstück geht, muss Christina noch schnell in Deutschland im Autohaus anrufen. Mal nachfragen, ob wir ihr Auto nach dem Urlaub abholen können. Da niemand zunächst etwas weiß, müssen wir auf einen Rückruf warten.
Handy auf laut gestellt und es geht runter zum Frühstück. Wir finden schnell einen Platz, aber leider finde ich diesmal nicht viel, was mir schmeckt. Naja, Mickey Waffeln gehen immer. Auch wenn ich die langsam schon nicht mehr sehen kann.
Zurück auf dem Zimmer machen wir uns fertig, packen alles zusammen und warten weiter auf den Rückruf. Das dauert alles länger als erwartet und wir kommen somit erst nach 12 Uhr los. Da sich der Urlaub langsam dem Ende neigt, fahren wir erstmal zu einem Target in der Nähe und kaufen die ersten Essens- und Pflegeproduktmitbringsel.
Als wir im Target an der Kasse stehen fällt Christin auf, dass ihr Ehering fehlt. Da wir auf dem Weg nach Epcot eh wieder am Hotel vorbeikommen, halten wir da kurz an. Schnell die Einkäufen aufs Zimmer gebracht und den Ehering an der Stelle gefunden, wo Christina ihn gestern Abend hingelegt hat. Puh, ein Eheringdrama, dass zum Glück auch gut ausging, hatten wir an gleicher Stelle letztes Jahr im Honeymoon schon einmal. Darauf konnte ich gut verzichten.
Ohne Google Maps und wieder ohne Umwege geht es weiter nach Ecpot. Hier trommeln gerade irgendwelche Trommler auf ihren Blechtrommeln rum und machen Späße. Die schauen wir uns an, als sie fertig sind, geht es weiter in den Creations Shop, um weitere Andenken zu kaufen. Hier wird dann auch unsere Jahreskarte aus Paris zum erstenmal gescannt und erkannt. Nun kommen wir uns nicht mehr so vor, als würden wir uns etwas erschwindeln, wenn wir die Jahreskartenrabatte bekommen
Da alle Andenken für Freunde und Familie, sowie zwei neue Shoulder Buddys für Christina nicht in den Rucksack passen, bringe ich den ganzen Kram ins Auto. Christina will in der Zeit Mission Space fahren. Mich kriegen da keine 10 Pferde mehr drauf. Aber wenn sie sich unbedingt den Tag versauen will, bitte!
Als ich wieder zurück im Park bin, setze ich mich bei Mission Space an den Exit und warte auf meine Frau. Die kommt gut gelaunt raus! Sie ist dann doch nur die grüne Variante gefahren.
Das Kennzeichen habe ich auf dem Parkplatz gesehen, als ich zurück in den Park bin, kann mir das einer erklären?!
Wo wir schonmal hier in der Ecke sind, stellen wir uns bei Test Track bei den SingleRidern an und fahren eine Runde. Danach muss ich mal länger auf den Restroom.
Als ich wieder zurück bin, erwische ich Christina dabei, wie sie gerade an der Kasse steht und sich einen Launch Fly Rucksack vom Flower & Gardens Festival kauft. Na gut, der war eh schon 30% runter gesetzt und dann nochmal die 20% von der Jahreskarte. Ist dann ja fast geschenkt.
Mit dem neuen Rucksack machen wir uns auf in den World Showcase und es fängt leicht an zu tröpfeln. In Mexico wollen wir die Gran Fiesta Tour fahren. Normalerweise steht man für die Fahrt kaum an, heute hat sich hier eine extrem lange Schlange gebildet. Die bewegt sich aber recht flott, also stellen wir uns trotzdem mal an. Die Fahrt ist immer wieder schön, aber das hatten wir ja auch schon mal.
Als wir mit der Fahrt fertig sind, meldet sich mein Magen. Durch das kleine Frühstück habe ich nun schon wieder Hunger. Da noch Flower & Garden Festival ist, werden wir schon irgendwo an einem der vielen Stände fündig werden.
Auf dem Weg durch den World Showcase sehen wir in Deutschland, dass Snow White gerade da ist und man mit ihr Fotos machen kann. Als wir in der Schlange stehen, merken wir aber, dass man nur Handy Fotos machen kann und es hier keinen Photopass Fotografen gibt. Das war doch auch mal anders. Wir entscheiden uns weiter zu gehen, die Wolken am Himmel sehen auch nicht sonderlich einladend aus.
Bei dieser Snow White gab es keine Schlange
In Italien sehe ich an einer Tafel, dass es hier Schokocannelloni gibt. Auf sowas habe ich nun Lust. Christina ist aber mehr nach Frühlingsrollen, die sie gerade noch in China gesehen hat. Wir trennen uns, ich stelle mich in Italien an und Christina besorgt uns Frühlingsrollen aus China.
Als ich da in Italien anstehe wird der Regen immer doller. Meinen Poncho raus zu holen sehe ich aber noch nicht ein. Christina schickt ein Video, sie steht vor China an der Drawbridge. Hier fahren gerade Floats auf die World Showcase Lagoon und bringen Feuerwerk für die Show heute Abend.
Als ich endlich an der Reihe bin und zwei Cannelloni bestelle traue ich meinen Augen nicht. Zwei ziemlich kleine Teilchen, für unverschämt viel Geld und kalt sind die auch noch.
Der Regen wird immer stärker, ich rufe Christina an. Die steht immernoch an der Drawbridge, ich soll da hin kommen und wir suchen uns in China einen trockenen Platz. Da am Chinaimbiss gab es etwas überdachtes.
Von weiten sehe ich schon die Schlange vor der Drawbridge. Ich mogel mich rechts an allen Leuten vorbei und kurz bevor ich vorne ankomme, geht die Brücke runter und die Schlange setzt sich in Bewegung. Christina sehe ich nicht. Als ich am Chinaimbiss ankomme hat sie schon unsere Frühlingsrollen und einen Platz ergattert. Gerade noch rechtzeitig, denn der Regen wird nun zur Sintflut und immer mehr Besucher suchen hier Zuflucht.
Wir haben einen Platz mit festen Tische und zwei festen Bänken. Zusammen sitzen wir auf einer der beiden Bänke und haben einen guten Blick in den Raum. Neben uns ist ein Tisch ohne Stühle. Die Stühle hat sich eine größere Gruppe Jugendlicher geschnappt, die zusammen um einen anderen Tisch sitzen und Spaß haben.
Zwei junge Damen stellen sich an den freien Tisch ohne Stühle und essen gebeugt ihr chinesisches Essen. Christina bietet ihnen die freie Bank an unserem Tisch an. Im sitzen isst es sich ja schon besser und sie nehmen dankend an.
Es entsteht ein nettes Gespräch. Zunächst fragt uns eine der beiden, ob wir aus England wären, des Akzentes wegen. Es stellt sich raus, die beiden sind Guides hier in Walt Disney World, die Schulkassen begleiten, wenn die Ausflüge hier hin machen. Beide haben heute ihren freien Tag und weil die Klassen sich selten Epcot als Ausflugsziel aussuchen, machen sie heute einfach mal selber Epcot. Sie trinken sich um die Welt, machen aber nicht überall Halt.
Eine der beiden hat auch länger in Deutschland bei der Deutschen Bank gearbeitet und dann für Disney auch in Deutschland Touren organisiert. Sie war erst in Frankfurt und dann viel in Bayern und war da von den Schlössern sehr begeistert. In unserer Gegend war sie aber noch nicht.
Da sie Schirme haben, machen sie sich nach ihrem Essen auch recht schnell wieder auf dem Weg. Erzählen uns vorher aber noch, dass Simple Plan heute im America Gardens Theatre spielen, es ihnen aber zu nass war. Als ich mich oute und sage, dass ich Simple Plan nicht kenne, versuchen mir die beiden Damen und Christina zusammen "I'm Just A Kid" vorzusingen. Das soll wohl das bekannteste Lied von denen sein. Irgendwie kommt es mir auch bekannt vor. Dann sind sie in Richtung Mexico verschwunden.
Als es aufhört zu regnen machen auch wir uns auf, wir gehen aber in Richtung Amerika. Dort angekommen spielen Simple Plan gerade ihr Set. Wir bleiben kurz stehen und hören zu, klingt wirklich ganz gut. Da wir gerade eh nichts vorhaben, stellen wir uns einfach mal für das nächste Set an. Die spielen drei Sets am Tag und jedes scheint anders zu sein. Heute ist ihr letzter Tag, die waren wohl schon das komplette Wochenende da. Erst jetzt fallen uns die vielen Leute mit Simple Plan T-Shirts auf.
In der Schlange hinter mir steht irgendeine YouTuberin, die Live irgendwelche Fragen zu den Konzerten beantwortet. Das Anstehen ist ziemlich kurzweilig, denn es taucht plötzlich ein Castmember auf, dass uns gut unterhält. Sie ruft verschiedene Fragen, die die Menge beantwortet und wiederholt immer wieder Sicherheitshinweise.
Dann lassen sie uns endlich in das America Gardens Theatre. Wir bekommen recht gute Plätze und sind mal gespannt, was nun passiert. Kurz bevor das Konzert los geht, setzt der Regen wieder ein. Schnell ziehen wir unsere New Orleans Ponchos über. Regenschirme sind verboten und das wird auch kontrolliert und durchgesetzt, krass!
Dann geht es los, Simple Plan stehen auf der Bühne und von jetzt auf gleich ist Stimmung da. Na gut, viele der Fans werden das erste Set schon gesehen haben. Aber beeindruckend ist das schon. Der Sänger macht zwischen den Lieder immer wieder Anspielungen auf deren Alter und das sie nun seit 20 Jahren jedes Jahr von Disney eingeladen werden hier zu spielen.
Berührungsängste hat der Sänger auch nicht, immer wieder rennt er die Wege des Theatres hoch und runter, geht ins Publikum und klatscht alle möglichen Leute ab. Das Konzert macht Spaß und Simple Plan spielen knapp über 30 Minuten. Für "umsonst" ist das schon toll. Wir haben scheinbar auch etwas Glück, denn sie spielen in unserem Set tatsächlich auch noch "I'm Just A Kid". Und ja, ich kenne es doch.
Nach dem Konzert haben wir wieder Hunger und wir entdecken das Regal Eagle Smokehouse gegen über des America Gardens Theatre. Mobil ordern wir ein paar Schweinereien und ein Bier für Untappd. Es dauert aber noch ein bisschen, bis unser Abholfenster offen ist, denn das Smokehouse ist gut besucht. Macht nix, wir haben einen guten Platz gefunden und sitzen im Trockenen.
Das Essen ist wirklich sehr gut, allerdings auch preislich etwas weiter oben angesiedelt.
Nach dem Essen gehen wir weiter nach Frankreich, wir brauchen ja noch jeder einen Remy Shoulder Buddy. Im Giftshop werden wir fündig, als wir beim Bezahlen die französischen Jahreskarten vorzeigen strahlt die Castmember an der Kasse regelrecht. Sie ist Französin, wir fragen sie, wie es ist hier zu arbeiten. Sie findet es toll, ganz anders als in Europa, die Europäer würden sich immer so schnell über soviele Sachen aufregen. Allerdings vermisst sie auch ihren Hund und das gute französische Essen. Wir verabschieden uns mit eine "Au Revoir", sie mit einem "Auf Wiedersehen und Danke". Sie kommt aus dem Elsass und kann deswegen auch Deutsch.
Die Zeit rennt wie bekloppt und wir müssen uns langsam einen Platz für Luminous suchen. Die Show ist wirklich der Wahnsinn, für uns zur Zeit die beste Abendshow in Walt Disney World. Da kommt aktuell auch nix im Magic Kingdom dran.
Eine Show und ein paar Tränchen später geht es für uns zum Ausgang. Die Tram bringt uns wieder zu unserem Auto. Ohne Navi geht es diesmal mit selbst verschuldeten Umwegen zurück ins Hotel.
Nach einer ausgiebigen Dusche schauen wir uns das After Hours Feuerwerk im Magic Kingdom vom Bett aus an. Nach dem obligatorischen Notizen aufschreiben wird geschlafen.
Viel Text, wenig Bilder. Irgendwie habe ich diesmal im WDW wenige mit dem Handy geknipst als sonst.
Mehr gibt es dann Sonntag, die restlichen Tage muss ich nun noch schreiben. Und achja, neben den Shoulderbuddys begleiten uns noch San Anton und Rochi.
San Anton ist ein leicht lispelnder Lizard, den Christina auf dem Carnival (oder Kirmes) in San Antonio gewonnen hat.
Rochi ist ein Stoff Rochen, den hat Christina mir in Corpus Christi im Aquarium geschenkt, weil ich Rochen so mag.
Bessere Bilder von den beiden folgen in den nächsten Tagen noch.
Der Tag startet langsam, wir schaffen es mal wieder nicht mit dem Wecker aufzustehen. Kurz vor Ende der Frühstückszeit sind wir erst unten. Wir bekommen aber noch alles, was wir brauchen. Nach dem Frühstück legen wir uns noch mal bis 11:15 Uhr hin und machen uns danach in Ruhe fertig.
Es geht ohne Umwege zum Magic Kingdom, unsere Boarding Group für Tron wird mittlerweile auch schon in der App aufgerufen. Christina wird immer besser im buchen von Boarding Groups.
Das Wetter sieht schon jetzt nicht sonderlich einladend aus. Als wir gerade am Parkplatzeingang ankommen und bezahlen wollen zieht ein Sturm auf. Schilder und sogar ein Mülleimer werden umgeweht. Während wir bezahlen fängt es an zu tröpfeln, die Kassiererin meint daraufhin zu uns, dass es im Park nun sicher schon schütten würde. Sie gibt uns noch den Tipp, erstmal im Auto zu bleiben und den Regen abzuwarten.
Wir fahren auf den Parkplatz, hier sind schon keine Castmember mehr zu sehen, die sonst die Autos einweisen. Die scheinen schon alle in Sicherheit gebracht worden zu sein. Der Himmel zieht sich immer bedrohlicher zu, es wird ziemlich dunkel. Wir fahren einfach mal nach ganz vorne und suchen uns da einen freien Parkplatz. Die Frage, ob wir erstmal im Auto bleiben sollen, stellt sich gar nicht mehr. Kaum haben wir eingeparkt geht die Welt unter.
Die Zeit im Auto nutzen wir dazu, ein bisschen den Innenraum von den ganzen Couponheftchen, alten Parkscheinen und sonstigen Zetteln zu befreien. Da sammelt sich in den vier Wochen doch schon eine Menge an.
Als der Regen weniger wird machen wir uns zu Fuß auf in Richtung Ticket & Transportation Center. Mit der Fähre geht es wieder rüber zum Magic Kingdom Eingang. Natürlich darf das eine Hidden Mickey Foto nicht fehlen, dass ich in jedem Walt Disney World Urlaub mache.
Die Disney App meldet sich und sagt uns, dass unsere Boarding Group für Tron mal wieder "expired" ist. Das hatten wir doch schonmal. Trotzdem gehen wir zu Tron und als wir unsere MagicBands dort an die Geräte halten leuchten sie Grün. Juchu, keine Diskussion diesmal.
Diesmal probiert Christina die Bluetooth Geschichte am LG Monitor aus. Leider ist sie dagegen, dass ich den Namen von meinem Telefon in "Do Not Vote For Trump" ändere und mich auch mit dem Monitor verbinde. Mich wundert es sowieso, wieso sie das nun schon seit Jahren nicht mal geändert haben und Bluetooth einfach sperren.
Tron läuft mit voller Kapazität. In einer Kurve kann ich, als ich nach unten schauen, sogar ein anderes blaues Lightcycle sehen. Sieben Lightcylces sind gerade im Grid unterwegs. Hach, wäre diese Bahn doch nur länger. Egal, hatten wir schon
Nachdem wir mal wieder Team Yellow geschlagen haben, gehen wir zum DVC Stand. Denn wir wollen endlich mal eine DVC Tour machen und ich hatte im Internet gelesen, dass es zu Promozwecken eine $200 Giftcard gibt, wenn man die Tour macht.
Ein sehr netter Castmember erklärt uns alles und bucht uns noch für heute eine Tour im Grand Floridian. Das ist perfekt, so müssen wir das Auto nicht bewegen, sind recht flott drüben und auch schnell wieder zurück im Magic Kingdom.
Da wir noch ein bisschen Zeit bis zur Tour haben, beschließen wir noch flott eine Runde Buzz Lightyear's Ranger Spin zu fahren. Ich mag das Teil zwar nicht, irgendwie treffe ich da nie was, aber ich mag Buzz Lightyear. Also nix wie rein da. Die Wartezeit ist auch erfreulich niedrig.
Nun müssen wir auch schon los zum Grand Floridian. Mit dem Bötchen setzen wir über und irgendwie fühlen wir uns sofort ein bisschen schöner und reicher.
Bevor wir Grand Floridian zum DVC Stand gehen, schauen wir uns noch ein bisschen in der Anlage und der Lobby um. Blöderweise ist der DVC Stand aber gar nicht der Treffpunkt für die Tour. Der nette Herr am DVC Stand bringt uns aber persönlich rüber zum Treffpunkt. Dort wartet man schon auf uns, allerdings ist unser Tourguide noch nicht da und wir müssen nun selber ein bisschen auf John Jr. warten.
Als der dann da ist stellen wir uns gegenseitig vor, heucheln Interesse am DVC und lassen uns die tollen Zimmer im Grand Floridian zeigen. Das ist schon alles sehr schön. Es werden uns zwei verschiedene Zimmertypen gezeigt. Danach geht es in John Jr.s Büro und nun reden wir über das Finanzielle. Christina macht eifrig Notizen, ich denke noch so, wow, die spielt das Interesse aber wirklich gut. Sie erzählt auch von Nichte und Neffe, die dann mal mitkommen könnten usw.!
Es stellt sich hinterher raus, sie hat wirklich Interesse. Aber, wenn wir ganz ehrlich sind, ist es uns am Ende dann doch zu teuer. Mal Punkte mieten, ist vielleicht ein Option. Aber immer an Disney binden. Ne, dass muss mir auch niemand schön reden.
Wir verbleiben so, dass wir es uns überlegen und bekommen von John Jr. auch nochmal alle Preischarts per Mail zugeschickt. Bei der Verabschiedung gibt es noch ein Bild von Mickey und Minnie und zwei DVC Rucksäcke. Meine Gier war dann doch zu groß, die $200 Giftcard hätte es nur gegeben, wenn wir in einem Disney Resort gewohnt hätten. Immerhin haben wir nun auch hier mal so eine Tour gemacht. Und beim nächstenmal lesen wir das Kleingedruckte ein bisschen besser.
Mit der Monorail soll es nun zurück in Magic Kingdom gehen. Als wir an der Station ankommen, steht auch schon eine Monorail da. Leider gibt es ein Problem mit dem Rucksack, eigentlich hatte ich schon alles was Ärger machen konnte ausgepackt. Hatte aber nicht mit den New Orleans Knirpsen gerechnet. Also wird einmal der ganze Rucksack von der Security auf links gedreht und die Monorail ist natürlich weg.
Zum Glück kommt ja alle Naselang eine und wir warten einfach auf die nächste Monorail. Während wir da warten werden wir von einem Castmember gefragt, woher wir sind. Als wir wieder Germany sagen, erzählt er uns, dass er schon im Phantasialand war und dem Park in Rust und überhaupt in ganz vielen anderen europäischen Parks.
Die DVC Preise müssen wir erstmal mit einem dicken Eis aus dem Plaza Ice Cream Parlor verdauen. Außerdem hatte ich Christina eh noch ein Eis versprochen. An der Edison St bekommen wir einen Platz unter einem der Sonnenschirme und genießen da unser Eis mit Blick aufs Schloss. Wir können es gar nicht glauben, aber übermorgen geht es schon wieder nach Hause.
Nach dem Eis wollen wir noch was fahren, schließlich sind wir ja zum Spaß haben hier. Bei Journey of The Little Mermaid werden 40 Minuten Wartezeit angezeigt. Das ist uns definitiv zu lang. Bei Winnie Pooh sollen es nur 30 Minuten sein. Christina meint zwar, es wird länger dauern, aber wir stellen uns mal an und ich starte die Stoppuhr. In der Schlange wird Christina gefragt, ob sie Teacher wäre, weil sie so gut mit Kindern interagiert. Ne, ist sie nicht.
Nach ziemlich genau 30 Minuten sitzen wir dann auch in einem Wagen und schauen uns die vielen Abenteuer von Winnie an. Wie immer, ganz nett.
Bei Arielle sollen es nun auf einmal nur noch 15 Minuten Wartezeit sein. Das soll einer verstehen. Macht nix, also nichts wie hin da. Bei den 15 Minuten handelt es sich allerdings nicht um Warte- sondern vielmehr um Gehzeit. Die 15 Minuten brauchen wir schon alleine durch die Queue, bis wir mal an der Station sind. Der Ride selber ist dann WalkOn. Es ist sogar so leer, dass wir in der Muschel sitzen bleiben und eine zweite Runde fahren können. Wir sind in der zweiten Runde ganz alleine unterwegs. Ist auch mal schön.
Und irgendwie rennt die Zeit mal wieder. Eigentlich wäre es nun an der Zeit, sich einen Platz vor dem Schloss zu suchen. Aber wir entscheiden uns die fünf Minuten beim Prince Charming Regal Carrousel anzustellen und da noch schnell eine Runde mit zu fahren.
Das sind dann aber wahrscheinlich die entscheidenden Minuten, die uns für einen gute Platz vorm Schloss fehlen. Der Hub und alles drum rum sind schon so voll, dass man sich nirgends mehr reinquetschen kann. Wir finden aber einen anderen guten Platz rechts neben dem Schloss auf der Brücke zum Tomorrowland. Endlich mal, ich finde es toll, die Show und vorallem das Feuerwerk auch mal aus einer anderen Perspektive zu schauen.
Gerade die Plätze sind toll um mal zu sehen, wieviel Feuerwerk Disney bei der Show in die Luft schießt. Und man hat auch einen wesentlich besseren Blick auf Tinkerbell. Die fliegt ziemlich genau über einen drüber. Nur von der Musik bekommt man hier recht wenig mit, aber irgendwas ist ja immer.
Der nächste Vorteil an dem Platz auf der Brücke ist, dass man nach Happily Ever After sehr schnell im Fantasyland ist. Bei den sieben Zwergen werden nur noch 40 Minuten Wartezeit angezeigt, dass nutzen wir schnell aus. Leider bekommen wir diesmal nicht genug Leute in der Queue dazu, die Barrels zu drehen und so tanzt Snow White heute Abend leider nicht für uns.
Dafür sitzen wir aber in der letzten Lore und das andere Paar vor uns, ist genauso bekloppt wie wir. So haben wir alle sehr viel Spaß beim schaukeln.
Nach der Fahrt wird es dann leider Zeit für uns. Wir gehen langsam zum und nochmal durch das Schloss und sagen leise Schüss zum Magic Kingdom. Ein letzter Blick, für diesen Urlaub, vom Schloss auf die beleuchtete Main Street, U.S.A.! Es war mal wieder sehr schön, wieso zieht uns diese überteuerte Plastikwelt nur so an?
In Caseys Corner holen wir nochmal Eiswürfel für unser Gatorade. Langsam schlendern wir die Main Street entlang und gehen im Curtain Call Collectives Giftshop noch schnell einen Tag machen. Das machen wir seit unserem ersten Disney / Florida Urlaub. Bis jetzt haben wir zum Glück auch jedesmal dran gedacht.
Auf der Fähre zurück zum Ticket & Transportation Center kullern ein paar Abschiedstränchen über Christinas Wangen. Noch kann ich mich beherrschen. Wir haben morgen ja noch einen Tag in Epcot.
Zu Fuß geht es zu unserem Auto und dann ohne Navi in Richtung Hotel. Eigentlich wollen wir noch schnell bei Taco Bell was essen. Da hat allerdings nur noch der DriveIn Schalter offen. Allerdings haben wir keine große Lust drauf, am vorletzten Abend noch das Auto oder Hotelzimmer vollzustinken. Wir kebbeln uns kurz, ich würde gerne noch zu einem Waffle House, Christina will aber lieber Tacos.
Natürlich verliere ich und wir fahren zu einem Del Taco in der Nähe. Der ist auch ganz gut, leider hat der aber auch keine Hashbrowns. Dafür will ich auf dem Rückweg aber noch schnell beim Magic Castle Inn aus The Florida Project vorbei fahren. Das wurde aber scheinbar aufgekauft, renoviert und firmiert nun unter dem Namen "Developers Inn".
Zurück im Hotel werden wir von Handtuchtierchen auf unseren Betten überrascht. Das hatten wir hier in diesem Hotel auch noch nicht. In den letzten Tagen waren wir wegen des Roomservice etwas verwirrt. Der kam mal und mal wieder nicht. Und immer dann wenn wir kein Tipp auf die Betten gelegt hatten, kamen die und eben umgekehrt. Dann haben wir eine nettes kleines Zettelchen geschrieben und mit entsprechend Tipp auf dem Nachttisch liegen lassen
Wir machen nochmal eine Wäschen, dann haben wir zu Hause weniger zu tun und fangen auch schonmal damit an die Koffer ein bisschen vorzupacken. Es wird spät und nach einer Dusche mache ich noch schnell meine Notizen vom Tag. Anschließend schaue ich mir noch Wiederholungen einiger NHL Spiele der letzten Tage an.
Der Wecker klingelt und ich komme nicht aus dem Bett. Bin vollkommen platt, Christina geht alleine zum Frühstück. Ich rufe ihr noch hinterher, dass sie mir auch nix mitbringen braucht. Das bisschen Extraschlaf tut gut. Komischerweise habe ich in jedem Urlaub immer so einen Tag.
Als Christina wieder da ist, mache ich mich fertig und wir sehen, dass Christina eine Tornado Warnung auf dem Handy hat. Als wir unterwegs sind, bilden wir uns auch ein, dass weniger los ist als sonst. Ob es an der Tornadowarnung liegt oder nur daran, dass wir mal wieder später als alle anderen unterwegs sind? Wir wissen es nicht.
Für den letzten Tage haben wir uns für die Studios mal einen Genie+ gegönnt. Auf den haben wir in diesem Urlaub bisher verzichten können, aber in den Studios macht der durchaus schon am meisten Sinn. Außerdem hat Christina da Spaß dran und ist auch gut im planen und verschieben der verschiedenen Zeitslots.
So starten wir in den Studios auch direkt mit Toy Story Midway Mania. Ich liebe diesen Ride ja. Wobei, ich liebe eigentlich fast alles was mit Toy Story zu tun hat. Danach gibt es direkt die nächste Lightning Lane bei den Alien Swirling Saucers. Das ist auch ein schöner Ride
Das Wetter bremst einen heute mal so richtig aus. Ganz dicke Luft, sehr warm und das in den Studios, die kaum Schatten bieten. Puh, wir kommen nur langsam voran.
Nach den Aliens geht es weiter nach Batuu, dort schauen wir uns ein bisschen um. Dann steht auch schon die nächste Lightning Lane beim Smugglers Run an. Als wir anstehen um in die Crews eingeteilt zu werden, nervt die ganze Zeit kleines Mädchen. Es hört weder auf Mutter noch Castmember, muss überall hinrennen und alles anfassen.
Es kommt, wie es kommen muss, Mutter und nervige Tochter werden in unserer Crew als Piloten eingeteilt. Ich mein, dass Kind ist keine drei Jahre alt. Was denken sich die Castmember bei der Einteilung? Selbst bei größeren Kindern, die als Piloten eingeteilt werden und wahrscheinlich schon wissen, was sie tun sollen, kann der Flug ruppig werden.
Das "Problem" erledigt sich dann allerdings von selbst, als wir in den Millenium Falcon einsteigen sollen. Das kleine Mädchen bekommt Panik, fängt an zu weinen und weigert sich einzusteigen.
Wir als Engineers sitzen mit den beiden Gunnern da und schauen etwas sparsam, als keine neuen Piloten kommen. Ich frage beim Castmember nach und die meint nur, "You are flying on Autopilot!". Und schon schließt sich die Tür und wir können losfliegen.
Die Gunner machen einen gute Job und auch wir als Engineers schlagen uns ganz gut. Dank Autopiloten wird der Flug auch recht erträglich.
Nachdem wir wieder in Batuu gelandet sind, schauen wir uns hier ein bisschen weiter um. Im Lightsabershop schaue ich ein bisschen zu, wie die Lichtschwerter zusammen gebaut werden. Irgendwie juckt es mich ja auch in den Fingern. Aber dann denke ich mir auch, so sehr Star Wars Fan bin ich am Ende doch nicht, dass es sich lohnt.
Es ist warm, wir sehnen uns nach einer Klimaanlage. Da trifft es sich gut, dass Mupptes Vision 3D in 10 Minuten starten soll. Das nehmen wir gerne mit und hurra, es gibt hier scheinbar neue Sitze. Die Show selber hat sich nicht geändert, kann man sich aber auch nach all den Jahren immer mal wieder anschauen.
Die nächsten Lightning Lane im Tower of Terror wird dann fällig. Den finde ich hier um einiges besser, als den in Paris. Wir haben beim Concierge Glück und auch die Fahrt bietet einiges an Airtime.
Nun macht sich plötzlich die Disney App bemerkbar, unsere Boarding Group für die Guardians in Epcot wird aufgerufen. Oh man, Christina hat das auch schon wieder um 7 Uhr gebucht und ich habe nix davon mitbekommen.
Da wir den Tag bzw. den Urlaub heute eh in Epcot mit Luminous beenden wollen, fahren wir mit dem Auto rüber. In Epcot geht es dann schnell zu den Guardians. Diesmal flitzen wir zu September durch die Galaxy.
Mittlerweile sieht es immer mehr nach Regen aus. An einem Infostand fragen wir, ob auch Busse von Epcot in die Studios fahren. Bei dem Wetter vertraut Christina den Skylinern nicht und auch Boote sind für sie zunächst keine Option.
Am Infostand sagt man uns, wenn es keinen Thunderstorm in der Nähe gibt, dann fahren die Skyliner. Ansonsten gibt es eben noch die Boote, aber leider keine Busse.
Trotz aller Bedenken, gehen wir trotzdem mal in Richtung Frankreich und verlassen da Epcot. Am International Gateway liegt noch ein Boot, dass rüber in die Studios fahren soll und in wenigen Minuten ablegt. Das nehmen wir und bekommen die letzten freien Plätze.
Zwei ältere Damen blockieren mit ihren Scootern ein bisschen die Bank auf der wir sitzen. Damit wir die Beine ausstrecken können, rangiert eine der beiden Damen mit ihrem Scooter. Dabei kommen wir ins Gespräch. Sie ist sehr an Europa und Disneyland Paris interessiert und fragt uns Löcher in den Bauch.
Das Boot leert sich bei den verschiedenen Resortstopps und als ein junges Paar mit Kinderwagen einsteigt, bieten wir unseren Platz an. Hier ist mehr Platz für den Kinderwagen. Wir verabschieden uns von den beiden Damen und setzen uns auf eine andere Bank.
Als wir an den Studios aussteigen fängt es an zu regnen. Ich komme gerade noch rechtzeitig durch die Kontrollen! Gewohnt halte ich Brillenetui und Powerbank in den Händen, strecke die Arme nach vorne und gehe ohne Probleme durch die Scanner. Kaum stehe ich unter einem Dach gegenüber der Scanner, regnet es wie aus Strömen.
Christina, die sonst nie Probleme mit den Scannern hat, muss sich ihren Rucksack durchsuchen lassen. Als der Regen etwas nachlässt kommt auch sie unter das Dach und wir ziehen dort erstmal unsere Ponchos aus New Orleans an. Aber es regnet einfach zu doll, die Ponchos helfen hier auch nicht wirklich. Wie alle anderen schauen auch wir uns in den Giftshops um.
Langsam wird der Regen weniger, wir lassen die Ponchos zur Sicherheit an und gehen zu Slinky Dog Dash. Hier haben wir die nächste Lightning Lane gebucht. Als wir da ankommen und sehen, dass Slinky fährt, ziehen wir die Ponchos aus und stellen uns an.
Ziemlich flott kommen wir an die Reihe und landen ohne zu Fragen in der Front Row. Ich mag diesen Ride! Das muss sich lesen, wie eine springende Schallplatte. Und hätten sie Tron mal einen zweiten Launch spendiert Aber auch das hatten wir ja schon.
Ob es am Regen lag, vermutlich! Bei Toy Story Midway Mania wird die Stand By Wartezeit mit 25 Minuten angezeigt. Da stellen wir uns schnell an. Während wir warten schaue ich mir auf YouTube ein paar Videos an, wie man hier ordentlich punkten kann.
Das hilft bei den ersten Szenen leider nur bedingt und ich liege zunächst punktemässig zurück. Bei den letzten Szenen kann ich aber aufholen und bekomme immerhin noch die höchste Punktzahl in unserem Wagen.
Als letzte Lightning Lane des Tages haben wir, bzw. Christina, Plätze bei Mickey & Minnies Runway Train ergattert. Heute läuft auch die PreShow, die sehr nett anzuschauen ist, aber die man nicht zwingend braucht, um den Ride zu verstehen. Diesmal sitzen wir im letzten Wagen und es ist schon krass, wie unterschiedlich man hier den Ride wahrnimmt.
Nachdem uns nichts mehr stoppen konnte, wollen wir wieder rüber nach Epcot. Das Wetter ist in der Zwischenzeit auch wieder freundlicher geworden. Die meisten Wolken sind weg und die Sonne hat schon wieder alles getrocknet. Also spricht nichts mehr gegen die Skyliner.
Die erste Tour klappt auch noch ohne Probleme. Als wir umsteigen ist auch noch alles gut. Beim Zwischenstopp am Riviera Resort kommen die Gondeln ins stocken und wir stehen recht lange mit offener Tür da in der Station. Langsam geht es immer ein bisschen weiter. Bis sich die Tür schließt und wir zunächst mit normaler Geschwindigkeit weiterfahren.
Da wir in Epcot etwas Essen wollen, bestelle ich mobil schonmal Fish'n'Chips im Yorkshire County Fish Shop vor.
Dann kommt unsere Gondel mitten auf der Strecke zum Stehen. Es dauert eine Zeit, bis sie sich langsam wieder in Bewegung setzt, um wenige Meter weiter dann wieder zu stehen. Es kommen verschiedenen Durchsagen. Man darf irgendeine Box öffnen, in der Wasser und Tüten drin sein sollen.
Christina wird immer stiller und blasser. Ich versuche sie mit Geschichten und Fragen zu alten Urlauben abzulenken und aufzumuntern, klappt leider nur so semi gut. Als wir an der Disney Feuerwehrwache vorbeischleichen, sehen wir da die Feuerwehrmänner- & frauen auf dem Garagenhof Baseball spielen. Wenn die noch so entspannt spielen, dann kann es nicht so schlimm sein, sage ich. Das überzeugt meine Frau leider auch nicht so wirklich. Das Abholfenster für unsere Essensbestellung verschieben ich zur Sicherheit weiter nach hinten.
Immer mal wieder geht es ein bisschen schneller voran und dann bleiben wir wieder stehen.
Als wir endlich in Epcot ankommen und aussteigen dürfen, ist Christina einem Kreislaufkolaps nah. Beim Aussteigen stütze ich sie und sie muss sich draußen in der Station erstmal an einen Zaun setzen und durchatmen. Sofort kommt eine andere Besucherin angelaufen "I am a Nurse, can I help you?". Wir erklären kurz, dass sich Christina nur mal eben ausruhen muss und soweit eigentlich alles in Ordnung ist.
Die Nurse verabschiedet sich daraufhin. Es dauert nicht lange und ein Castmember kommt auf uns zu und fragt, ob alles in Ordnung ist. Die Dame ist wirklich hartnäckig, sie bietet uns Wasser an, dass wollen wir erst nicht, haben eigenes dabei. Da sie das Wasser aber wie sauer Bier anbietet, nehmen wir es. Dann fragt sie uns aus, was wir noch machen wollen. Wir erklären, dass wir nur noch nach Epcot wollen, etwas Essen und dann Luminous schauen wollen. Ist unser letzte Tag. Sie spendiert uns eine Lightning Lane und erklärt, dass die für alles gilt, nur nicht für die Guardians. Christina sagt der Damen, dass ihr gerade eh nicht nach Guardians ist. Wirklich wehren können wir uns gegen die Lightning Lane nicht.
Als es Christina etwas besser geht, machen wir uns auf nach Epcot. Am Eingang muss Christina dann auch noch ihren Rucksack durchsuchen lassen. Es bleibt ihr heute auch nichts erspart.
In England finden wir einen schönen Platz am See. Ich kümmere mich um das Essen, während Christina da sitzt und wieder Kräfte sammelt. Ich fürchte, Skyliner werden wir für lange Zeit nicht mehr fahren.
Die Fish'n'Chips kommen ganz frisch aus der Fritteuse, sind heiß und sehr lecker. Die kann man auch immer gut essen.
Nach dem Essen suchen wir uns einen anderen Platz, noch etwas näher am See. Von hier haben wir eine tolle sich auf die Show. Während und nach der Show kullern dann bei uns beiden die Tränchen über die Wangen.
Irgendwie geht da gerade ein Traumurlaub zu Ende. Vier Wochen laufen vor meinem geistigen Auge nochmal vorbei. Was wir alles erlebt haben und wie oft wir das Glück hatten, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir den Urlaub beinahe noch zwei Tage vor Beginn abgesagt hätten. Wahnsinn, was hätten wir alles verpasst.
Nach der Show bleiben wir noch ein bisschen am See sitzen und dabei bemerke ich ein leichtes Kratzen im Hals. Ohje, hoffentlich habe mir da nix in den Klimaanlagen eingefangen, als ich da verschwitzt drin war.
Als wir da so sitzen fällt uns auf, dass das der erste Disney Urlaub ist, der für uns nicht im Magic Kingdom, sondern in Epcot endet. Luminous ist einfach grandios, da kommt im Moment einfach nichts ran. Aber ich glaube, auch das hatte ich schonmal geschrieben
Auf dem Weg nach draussen kaufe ich mir noch ein paar kleine Andenken und auch hier wird die Jahreskarte aus Paris wieder akzeptiert.
Nun müssen wir noch schnell das Auto auftanken. Bei der ersten Tankstelle gibt es ein Problem mit der Kreditkarte, dafür klappt alles bei der zweiten Tanke und hier ist der Sprit auch nochmal etwas günstiger. Dann geht es auch schon zurück ins Hotel. Es dauert eine Weile, bis wir unsere Koffer fertig habe. Diesmal nutzen wir den Vorteil der PremiumEco und haben jeder noch einen zweiten Koffer bzw. Tasche dabei, die wir befüllen können.
Als alles gepackt ist, gehen wir gegen 2:30 Uhr nochmal in den Pool. Das machen wir hier immer gerne, wenn man schonmal eine 24h Pool zur Verfügung hat, wieso nicht.
Als wir gerade im Jacuzzi sitzen denke ich noch so, was ist das denn für eine komische Katze, die da lang läuft? Die Katze ist ein Waschbär. Der Waschbär bleibt kurz stehen, schaut uns an, geht dann weiter. Es ist ein Schauspiel ihm dabei zuzuschauen, wie er nach und nach auf jeden Mülleimer am Pool klettern, die Klappe öffnet und nach Essen sucht. Leider haben wir unsere Handys auf dem Zimmer.
Die nassen Badesachen hängen wir noch schnell auf, nach einer Dusche mache ich, wie gewohnt, meine Notizen und dann geht es ins Bett.
Als der Wecker klingelt und wir aufstehen, müssen wir feststellen, dass die Badesachen von heute Nacht noch immer feucht sind. Kurzerhand schmeißen wir sie in den Trockner und gehen runter zum Frühstück.
Ein letztes Frühstück, dann schnell alles zusammenpacken und die Koffer in den Traverse stapeln. Der hat recht wenig Platz für so ein Riesenschiff. Aber gut, wir haben auch die dritte Sitzreihe aufgeklappt.
Nach dem auschecken lassen wir uns von Google Maps zum Flughafen leiten. Und wieder mal geht es über ganz merkwürdige Wege. Keine Ahnung, was diesmal mit Google los ist. Da es auch über Mautstraßen geht, kann es diese Einstellung schonmal nicht sein.
Irgendwann kommen wir am Flughafen an und parken bei Alamo. Normalerweise geht das hier ja sehr schnell, diesmal scheint es aber ein Problem zu geben. Wir denken schon, dass es um den Wagenwechsel geht, tatsächlich ist es aber irgendwas mit der Tankfüllung. Die wollten sie uns erst berechnen, aber wir haben den Wagen ja voll zurück gebracht.
An der Station steht auch schon direkt eine Dame mit Kofferkarren. Das sind die am besten investierten 10$ im Urlaub gewesen. Die Dame schiebt alle unsere Koffer mit ihrem Wägelchen und bringt uns bis zum American Airlines CheckIn. Zum erstenmal komme ich mal nicht komplett verschwitzt am Schalter an.
Dank PremiumEco können wir auch an einem eigenen Schalter einchecken, hier ist die Schlange nicht ganz so lang. Das Einchecken klappt ohne Probleme und kurze Zeit später können wir uns ein ruhiges Plätzchen suchen. Wir müssen noch die kurzen Urlaubsklamotten gegen lange Flugklamotten tauschen und so ziehen wir uns nacheinander auf den Restrooms um.
San Anton vor seinem ersten Flug
Ungewohntes Gefühl an den Beinen, ...
Sicherheitskontrollen usw. klappen auch ohne Probleme. Der erste Flug nach Chicago ist sehr angenehm. Wir haben die Notausgangsitze bekommen und dementsprechend Beinfreiheit.
In Chicago lässt der Flug aus London auf sich warten. Somit geht es für uns erst mit leichter Verspätung los nach London. Der Flug selber ist recht entspannt.
In London angekommen wollen wir den Terminal wechseln und dann kommt der Schreck. Auf einer Infotafel lesen wir, dass unser Flug nach Düsseldorf gecancelt wurde und wir uns bei British Airways melden sollen.
Da mehrere Flüge gestrichen wurden, ist die Schlange vor den British Airways Schaltern entsprechend lang und bewegt sich kaum.
Als wir nach über einer Stunde warten endlich an der Reihe sind, dauert es nochmal über eine Stunde, bis wir eine Lösung für unser Problem haben.
Nebel hat morgens in London dafür gesorgt, dass keine Flugzeuge starten und landen konnten. Dementsprechend wurden die Flüge gecancelt.
Während wir anstehen kommen auch Mails von British Airways. Man bietet uns einen Flug am nächsten Morgen nach Köln / Bonn an. Das bringt uns mal so gar nichts. Am Schalter ist die Dame sehr bemüht, versucht bei anderen Fluggesellschaften einen Platz für uns zu bekommen. Das klappt nicht so wirklich gut. Es kommt irgendwann eine Kollegin, die uns übernimmt. Am Ende stehe wir auf einer Warteliste für einen späteren British Airways Flug nach Düssedorf. Unser Gepäck soll automatisch durchgeroutet werden.
Wir sollen uns am Gate melden, sobald das angezeigt wird. Die Zeit vertreiben wir uns in einer Lounge, für die Christina noch Punkte hatte. Durch die ganzen getrichenen Flüge ist die Lounge ist entsprechend voll. Meinem Hals geht es immer schlechter. Aber das Bier in der Lounge kühlt den Hals und tut gut.
Als das Gate für unseren Flug endlich angzeigt wird, gehen wir dahin. Dort sehen wir schon, dass auch noch viele andere auf der Warteliste stehen. Innerlich verabschiede ich mich schon von dem Gedanke, heute noch nach Hause zu kommen. Wir müssen wieder warten und werden vielleicht später aufgerufen, wenn es einen Platz für uns im Flieger gibt.
Und wirklich, nach 15 Minuten werden wir aufgerufen und bekommen jeder einen Platz im Flieger nach Düsseldorf. Dieser Flieger verspätet sich dann auch nochmal um mehrere Stunden. Es ist mir aber herzlich egal, wenigstens kommen wir nach Hause.
Allerdings sehen wir schon im Flieger, dass unser Gepäck wohl eine Nacht in London gewonnen hat. Denn als unser Flieger auf die Startbahn rollt, zeigen uns die Airtags an, dass die Koffer noch ganz woanders stehen.
Die Position ändert sich auch nicht, als wir in Düsseldorf gelandet sind. In Düsseldorf klären wir alles am Schalter und dann geht es, anders als geplant, mit dem Taxi nach Hause.
Die Koffer bekommen wir dann zwei Tage später nach Hause gebracht. Ein Koffer wurde sogar noch einmal zurück nach Chicago geflogen.
Das war unsere Woche in Walt Disney World. Ich hoffe, der Bericht hat Euch gefallen.
Das schlimme ist ja, dass wir nicht alles geschafft haben. Kein Wasserpark und nicht einmal Minigolf. Aber noch mehr hätte man schwer in die Tage pressen können. Wir hatten ja eh schon Probleme morgens aufzustehen. Ich frage ich bis heute, wie Christina das morgens um sieben Uhr mit den Boarding Groups hinbekommen hat.
Die Sache mit dem DLP Pass geisterte ja schon länger hier rum und wir haben es vor Jahren auch mal bei World Of Disney in Springs hinbekommen. Interessanterweise scannen die kaum noch die Pässe ein. Sie fragen einen, ob man irgendwas hat, was zum Discount berechtigt. Meistens hat es gereicht, einfach nur das Handy mit der DLP App zu zeigen. In Epcot wurde dann einmal der QR Code aus der App gescannt und erfreulicherweise erkannt. Ich meine, die APs aus Kalifornien sollten auch gehen.
Anaheim hatte ich auch gehört, hat 2022 für uns nicht funktioniert. Die haben aber auch nie das Scannen versucht. Damals gab es ja noch die physische Karte.
WDW hatten wir dann keinen AP mehr, deshalb nicht ausprobiert.
Anaheim hatte ich auch gehört, hat 2022 für uns nicht funktioniert. Die haben aber auch nie das Scannen versucht. Damals gab es ja noch die physische Karte.
Aber wer weiß, ist 2 Jahre her und keiner wollte scannen. Vielleicht wäre es ja in der Kasse doch gegangen…
In Aulani gab es auch keinen Rabatt für DLP.
Toller Bericht und echt viel erlebt, obwohl ihr sehr entspannt in den Tag gestartet seid.
Dass es Woody als Schulterpuppe nicht gibt enttäuscht mich… Ich ärgere mich so, dass ich den im November nicht mitgenommen haben und hatte gehofft den in Orlando zu bekommen und Zero suche ich ja eh vergeblich. Naja, hab noch genug andere, aber ärgert mich trotzdem
Den Zero gab es in Epcot noch, vielleicht hast Du ja Glück & es gibt ihn noch, wenn Du da bist. Das haben wir irgendwann festgestellt ? Solltest Du zufällig einen Dumbo zum tauschen haben, könnten wir auch tauschen. Einen hat meine Frau zum tauschen noch mitgenommen.
In zwei Wochen sind wir in Paris, soll ich Dir einen Woody mitbringen, wenn es den da noch geben sollte.