Vogel und Fisch im Land der Maus

WDW 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Aloha - hier erscheint jetzt wieder nach und nach der alte WDW-Reisebericht vom Vögelchen und mir. Viel Spaß damit :mw

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Hallo, ihr Lieben!

Das Vögelchen hat seinen ersten USA- und WDW-Aufenthalt (leider) hinter sich gebracht und muss nun erstmal eine ganze Weile von den Erinnerungen und unzähligen Fotos und Video-Aufnahmen zehren. Klar, dass ein ausführlicher Bericht nicht fehlen darf, insbesondere, da ich ja ein waschechtes Greenhorn bin (bzw. war). Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen Erfahrenen unter euch ganz nett, alles noch mal aus dieser Perspektive zu erleben. Und auch allen anderen wünsche ich natürlich viel Spaß beim Lesen!

Der Vollständigkeit halber werde ich auch die disneyfreien Tage in meinen Bericht aufnehmen. Denn wenngleich es nicht allzu viel war, was wir neben Magic Kingdom und Co. gesehen haben, so war es doch nicht minder interessant…


Vor der Abreise:

Die Koffer sind gepackt, die Reiseunterlagen liegen bereit, der letzte Arbeitstag liegt hinter mir, die Wohnung befindet sich in einem halbwegs annehmbaren Zustand und auch Prinzessin und Fisch sind bereit zur Abfahrt.

Es kann losgehen!!!

Das grüne Disneymobil bringt uns zunächst mit schleifenden Geräuschen von der Kupplung (verrecke an jedem anderen Tag, aber BITTE NICHT JETZT!!!) zum Düsseldorfer Flughafen, wo wir den Late-Night-Check-In der LTU nutzen und nach weniger als 15 Minuten sind wir auch schon wieder unterwegs nach Köln, wo unsere Prinzessin bei ihrem Papa für die nächsten 19 Tage Quartier bezieht. Nach einem tränenreichen Abschied steige ich mit dem Gefühl, die schlechteste Mutter der Welt zu sein, wieder ins Auto, jammere vor mich hin und lasse mich von meinem äußerst gefassten Reisebegleiter trösten. Die Tränen versiegen zwar irgendwann, aber es nagt doch noch etwas. Schon jetzt steht fest: im nächsten Urlaub „nicht ohne meine Tochter“! Das Gepäck ist jedenfalls weg, das Kind in guter Obhut und wir sind wieder auf dem Weg zurück nach Düsseldorf, wo wir noch eine Nacht bei meiner Tante nächtigen, um dann am nächsten Tag den kurzen Weg zur S-Bahn zu laufen, die uns binnen 15 Minuten direkt zum Flughafen befördert.


Tag 1
Freitag, der 29. Februar 2008

Um es gleich vorweg zu nehmen: unser Traumurlaub fängt alles andere als traumhaft an. Der erste Tag ist durchweg eine mittlere Katastrophe. Der Weg zum Flughafen ist eigentlich noch das Beste daran. Bislang herrscht in mir ein merkwürdiges Gefühlschaos. Klar freue ich mich auf die Reise, aber meine bitterlich weinende Tochter taucht immer wieder vor meinem geistigen Auge auf, ich sehe Amerika und seinen Bewohnern mit einer ziemlichen Skepsis entgegen und auch von den Disneyparks erwarte ich eigentlich keine Überraschungen. Schließlich kenne ich doch wirklich alles schon aus hunderten von Aufnahmen, Bildern und aus unzähligen Erfahrungsberichten. Im Grunde hoffe ich nur, dass ich nicht vollkommen enttäuscht zurückkomme.

Unser Flug hat 1 Stunde und 40 Minuten Verspätung. Warum, weiß niemand so genau. Entsprechend landen wir auch wesentlich später als geplant, bedingt durch extremen Gegenwind sogar noch später. Der Flug ist glücklicherweise sehr ruhig, aber dennoch ist mir die ganze Zeit über schlecht. Unser Steward (tüdelü) versorgt mich zwar mit Aspirin und krampflösenden Medikamenten, und doch habe ich 7 von 10,5 Stunden Magenkrämpfe, Kopfweh und überhaupt geht es mir nicht gut.

Ein kurzes, durchaus langweiliges Video vom Flug (da ein Flug wie jeder andere), kann
angeschaut werden. Natürlich nur auszugsweise, da YouTube normalerweise keine Videos mit einer Länge von 11 Stunden erlaubt ;)

Etwas besser wird es erst, als ich gegen 19.20 Uhr so was wie Land erblicke und als sich dann tatsächlich die beleuchteten Straßenzüge Miamis unter uns ausbreiten, empfinde zum ersten Mal tatsächlich so etwas wie Aufregung und echte Vorfreude. Selbst aus dieser Perspektive sieht alles genau aus, wie im Fernsehen. Und da sind Palmen!!! Nicht, weil man sie mühsam dort angesiedelt hat und im Winter verpackt, damit sie überleben… nein, sie sind einfach da! Riesige Mengen und sie fühlen sich wohl dort. Das mag ich. Wo sich Palmen wohl fühlen, könnte ich mich auch wohl fühlen. Ich mag Palmen. Gegen 19.40 Uhr setzt unser Flieger sanft auf und die erste amerikanische (Un-)Sitte, die ich im Verlauf unserer Reise auch nur bedingt zu schätzen lerne, erwischt mich eiskalt (wenn auch nicht unvorbereitet): die Klimaanlage hat die Gangway in einen Eiskanal verwandelt. Fehlt nur noch ein Schlitten und wir haben in Miami mehr Winterfeeling als in heimischen Gefilden.

Im Flughafen führt mich mein erster Weg auf ein echtes amerikanisches Klo (sieht aus wie im DLRP, nur in sauber) und dann auf direktem Weg zur Immigration. Nach 45 Minuten (gefühlten 20 Minuten), acht gescannten Fingern und zwei Daumen sowie dem ersten Smalltalk heißt man uns im gelobten Land herzlich willkommen. Wir holen unsere Koffer, müssen uns noch mal mustern lassen, und dann betrete ich erstmals echt amerikanischen Boden. Nach den Palmen, die hier ja scheinbar wirklich überall stehen, bin ich umgeben vom zweiten „Wunder“ dieser für mich neuen Welt: Wärme! Es ist Februar und WARM. Nicht die befürchtete Schwüle haut uns von den Socken, dafür ist das Jahr noch zu jung. Nein, es ist einfach herrlich. Sternenklar, ein sanfter Wind weht (durch die Palmen ;) ) und ich spüre: ich bin im Urlaub! Doch das nächste Unheil lässt nicht lange auf sich warten. Nachdem wir zügig die Alamo-Busstation gefunden haben und heil bei dem Mitwagenverleih angekommen sind, dauert es eine geschlagene Stunde, bis wir von einer „netten“ lateinamerikanischen Bürgerin des Staates Florida unseren Mietwagenvertrag erhalten, natürlich nicht ohne mehrere Versuche ihrerseits, uns ein größeres Auto, völlig unnötige Versicherungen und ein Navi aufzuschwatzen. Doch dank gewisser Internetforen ;) wissen wir natürlich schon, dass man nur allzu oft sowieso einen größeren Wagen zum Preis eines Kleinen bekommt. Versichert sind wir über den ADAC und so was wie ein Navi braucht man doch nicht, wenn man einen Fisch dabei hat (hahaha, wer’s glaubt… ich jedenfalls nicht mehr). [Anm. des Fisches: Es gibt aber auch keine Person, die den Schilderwald im Straßenverkehr so fahrlässig missachtet, wie ein gewisses Vögelchen ;).]

Die Suche nach dem für uns passenden Wagen gestaltet sich auch etwas schwieriger als erwartet. Der einzige Wagen der Kategorie Economy ist ein PT Cruiser. Doch ohne Schlüssel fährt es sich so schlecht. Nach längerer Suche und mehrfacher Nachfrage bei diversen Mitarbeitern haben wir immer noch keinen Schlüssel, aber dafür die (erhoffte) Genehmigung, uns einfach irgendeinen Wagen auszusuchen. Nach zwei weiteren Fehlschlägen mit völlig verklebter Mittelkonsole bzw. der eindeutigen Aufschrift NICHT VERMIETEN! auf der Scheibe, landen wir bei einem netten schwarzen Jeep 3.7. Angenehme Größe und nette Aussicht für kleine Vögel. So groß kann Klein sein…

Doch so gut mir das Auto auch gefällt, jetzt geht’s ans Eingemachte. Ich will doch, wohlgemerkt inzwischen völlig übermüdet, meine Jungfernfahrt im amerikanischen Straßenverkehr antreten und habe, gelinde gesagt, dezentes Nervenflattern. Man könnte es auch Panik nennen. Aber ich will doch beweisen, dass ich diese Aufgabe meistern kann. Schließlich habe ich doch von allen Seiten gehört, alles sei hier so einfach und relaxt. Und was soll schon passieren mit einem selbsternannten Navi-Fisch an meiner Seite??? Ich sag’s euch. Gleich nach der zweiten Straße wissen wir nicht mehr, wo wir sind (doch… in Miami). Hier sind so verdammt viele Palmen und alle sehen gleich aus. Und während der Fisch mal wieder die Ruhe weg hat, drehe ich völlig durch und wir giften uns nur noch an. Details möchte ich euch ersparen ;) Lediglich ein paar bewegte Bilder gibt es
zu betrachten. Der Ton wurde bewußt verändert ... :D

Aber nach nur 1 Stunde und 15 Minuten haben wir die unglaubliche Strecke von 30 Meilen bis zu unserem Motel „Zur fröhlichen Kakerlake“ in Florida City/Homestead südlich von Miami hinter uns gebracht und um Mitternacht freue ich mich nur noch aufs Bett. Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich mich wohl eher gefürchtet. Beim Anblick des Zimmers bin ich auf der Stelle davon überzeugt, dass sich die Durchschnittsgäste hier normalerweise nur stundenweise einmieten. Nach eventuellen Zimmergefährten mit sechs oder noch mehr Beinen traue ich mich gar nicht erst zu suchen, denn ich bin mir sicher, dass ich welche finden würde. Ich belasse es bei ununterbrochenem Kopfschütteln ob dieser Frechheit, die die pakistanischen Betreiber der Herberge als Zimmer bezeichnen und füge mich meinem Schicksal. Seine Notdurft kann man auch als Frau verrichten, ohne die Brille zu berühren und verschmierte Farbe auf Fenster- und Türrahmen, Krümel und Haare auf dem Teppich, herunterhängende Kabel, Flecken an der Decke und den Wänden und Schimmel am Duschvorhang sieht man ja nicht mehr, wenn man erst mal schläft. Gut, der Preis ist vergleichsweise unschlagbar günstig für die Region, aber ob es derartige Qualitätseinbußen wert ist, sei dahingestellt. Zum Schlafen würde es reichen, aber zumindest für mich ist die Nacht unruhig und sehr kurz, obwohl ich doch so unglaublich müde war.




... Teil 2 in Kürze an dieser Stelle :)
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Juhuuuu, da kommt er ja wieder so langsam eingetrudelt :jump:headbang:

Freue mich schon, werde ihn auf jeden Fall nochmal komplett lesen vor dem Urlaub - vielen Dank dafür :high5:
 
Belle blättert noch in der Broschüre
Toll, dass dieser Bericht hier auch wieder erscheint. :jump :high5:
Habe schon immer im alten Forum mit Spannung auf jeden neuen Beitrag gewartet. Und nun ist er auch wieder hier. Das ist immer so schöner Lesestoff. :eek:D
Vielen Dank noch mal.

Belle
 
Luxi214 blättert noch in der Broschüre
Immer wieder ein Riesenspass diese "Mutter aller Disney-Reiseberichte" zu lesen! :jump :yahoo:
Ich hoffe meiner wird in ein paar Wochen wenigstens ein ganz kleines Bisschen daran heranreichen!

Liebe Grüsse,
Mike :mw
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Tag 2
Samstag, der 1. März 2008


Um 4 Uhr wache ich am nächsten Morgen auf und hole auch gleich den Herrn Fisch aus seinem Aquarium, denn ich möchte nicht mehr Zeit als unbedingt notwendig in diesen unerfreulichen vier Wänden verbringen. Doch die milde Nachtluft lässt auf einen herrlichen zweiten Urlaubstag hoffen…




Unser erster Weg führt gegen 6 Uhr zum nahe gelegenen Wal Mart Supercenter, der mich nicht nur einmal überrascht die Brauen hochziehen lässt. Klar, ich hatte mir amerikanische Supermärkte schon irgendwie groß vorgestellt, aber SO groß dann nun doch nicht. Unglaublich, dass man in einem einzigen, riesigen Laden tatsächlich alles bekommen kann, von Bagel bis Bügelbrett, von Aspirin bis Autoreifen, von Käsekuchen bis Küchentisch. Doch noch viel unfassbarer ist die Tatsache, dass ich bei dem riesigen Sortiment nicht mal ein akzeptables Frühstück für mich finde. 4$ für einen Smoothie sind schlicht zu viel für mein Empfinden und Oreos am frühen Morgen erscheinen mir zu wenig nahrhaft für einen vernünftigen Start in den Tag. Ob die Entscheidung, den ganzen Tag mit einem Trinkjoghurt zu überstehen, besser ist, bleibt dahingestellt, aber das muss erstmal reichen. Auf dem Speiseplan des flachen Meeresbewohners stehen allerdings auch nur Diet Mountain Dew und ein Frappuccino.

Um 6.35 Uhr machen mir uns dann „endlich“ auf den Weg nach Key West, unser Ziel für heute. Den Sonnenaufgang haben wir zwar knapp verpasst, und noch ziehen auch ein paar Wolkenfelder über den morgendlichen Himmel, doch je näher wir dem südlichsten Punkt des nordamerikanischen Kontinents kommen, desto blauer wird es über uns und auch um uns herum.

Für meinen Geschmack sieht immer noch alles aus wie im Fernsehen. Die merkwürdige Mischung aus schönen Häusern, runtergekommenen Buden und zum Teil sehr eigenen Themenshops und Motels, wobei von der Absteige bis zur Luxusherberge wirklich alles zu finden ist, finde ich unheimlich amerikanisch. Ebenso wie die windschiefen Strommasten mit ihren mitunter kreuz und quer hängenden Kabelansammlungen.




Wir hüpfen auf vier Rädern von Insel zu Insel, passieren zahllose Brücken (manchmal sogar ohne es zu merken) und saugen alle sich bietenden Eindrücke entlang der Strecke begierig auf. Zwischenstopps legen wir allerdings nicht ein, auch wenn es abseits der US1 sicher Einiges zu entdecken gibt, aber zumindest in diesem Urlaub steht nur Key West auf dem Programm und der Zeitrahmen ist knapp bemessen.

Und dann, nach 1 Stunde und 40 Minuten, erreichen wir endlich die sagenumwobene, viel gepriesene Seven Mile Bridge, und was soll ich sagen, es ist tatsächlich das, was alle behaupten: es ist (tatatata!) EINE BRÜCKE!!! Oben drüber blau, unten drunter blau und dazwischen eine hellgraue Straße auf Pfeilern. Wir sind beide vollends begeistert und wissen endlich, wir sind bald da, wo wir hinwollen.




Noch voller Vorfreude lassen wir das Wunderwerk der Ingenieurskunst hinter uns, legen noch schnell eine biologische Pause an einem in der Gegend rumstehenden Burger King ein und erreichen kurz darauf die hübsche, kleine Stadt, die Ernest Hemingway zumindest eine Weile sein zu Hause nannte.

In einer zentral gelegenen Seitenstraße (was anderes gibt es hier ja auch kaum), unter einem grünen Baum, zwischen einer weißen Kirche und einem pastellfarbenen Wohnhaus finden wir einen schnuffigen Parkplatz für unser süßes Auto, von dem aus wir uns aufmachen, die Stadt zunächst zu Fuß zu erobern.




Alles hier ist so weiß und bonbonfarben, so idyllisch und schön. Hier könnte man sich glatt vorstellen, zu leben. Nur bei Mickey Mouse kann es noch schöner sein und das ist auch der Grund, warum wir nach Sonnenuntergang doch wieder den Rückweg antreten werden.

Aber zuvor entdecken wir die Sehenswürdigkeiten der Insel: von Ernests Haus, über das falsche Sloppy Joe’s und den Leuchtturm bis hin zum Southernmost Point und natürlich auch alles, was dazwischen liegt. Einen Großteil des Ganzen erwandern wir uns, den Rest sehen wir während einer geführten Trolleytour, auf deren Strecke praktischerweise auch ein Laden namens Ross liegt, wo ich ein paar Turnschuhe für sage und schreibe 25$ erstehe. Prima, ist das auch schon erledigt. Und unser Fischlein stillt bei der Gelegenheit auch gleich nebenan bei Taco Bell den inzwischen nagenden Hunger.

Hier eine kleine Fotoexkursion ...








Anschließend geht’s zurück in die Stadt. Wir bummeln noch ein bisschen in der Gegend herum und schlendern dann in Richtung Mallory Square, wo wir uns mir hunderten anderer Touris den berühmten Sonnenuntergang von Key West anschauen wollen. Ich habe große Erwartungen, denn ich liebe Sonnenuntergänge. Im Arm des Liebsten im Sand sitzen, dem Meeresrauschen lauschen, zusehen wie die Sonne das Wasser zum Glitzern bringt und dann langsam verschwindet und einen blutroten Himmel zurücklässt, an dem sich dann schon bald die ersten Sterne zeigen. So mag ich das.

Auf Key West übertragen bedeutet Sonnenuntergang etwa Folgendes: Der Liebste hält zwar etwas im Arm aber dabei handelt es sich nicht um mich, sondern um eine Kamera und einen Camcorder. Es gibt weder Sand noch Meeresrauschen sondern nur eine harte Kaimauer und das Geplapper vieler, vieler Menschen und die Musik einiger Althippies und Straßenkünstler. Das Wasser glitzert auch nicht, denn die Sonne versinkt hinter einer Insel, und um Sterne zu sehen, ist es rundum einfach viel zu hell. Von der erwünschten Romantik keine Spur. Soviel dazu. Nett, wenn man’s gesehen hat, aber einmal reicht dann auch.

So geht denn unser Tag am Rande der Karibik zu Ende, und trotz des vergleichsweise öden Sonnenuntergangs war es ein sehr schöner, warmer, relaxter Tag, an dem wir viel gesehen haben und wunderschöne Eindrücke sammeln konnten. Auf dem Weg zum Auto frönt Flounder noch ein wenig seiner Leidenschaft und macht ein paar Aufnahmen vom nächtlichen Inselleben.






Die Rückfahrt nach Florida City vergeht fast wie im Flug, auch wenn ich kurz vorm Ziel noch mal eine kleine Pause im Nirgendwo einlegen muss, weil sich weit und breit keine Toilette findet. Ehrlich, es ist ein ganz dummes Gefühl, wenn man im Stockdunkeln irgendwo in einem Sumpf am Rande der Everglades hockt und nur darauf wartet, dass einem ein Alligator die vier Buchstaben perforiert.

Doch glücklicherweise konnte ich die letzten Meilen der Strecke unversehrt zurücklegen, um im Motel nach einem tollen Tag todmüde ins Bett zu kippen. Nicht mal 1.000 Kakerlaken hätten mich heute noch am Einschlafen gehindert (rückblickend könnte ich mir vorstellen, dass unter der Matratze sogar noch weit mehr der kleinen Krabbelviecher hausten).


Wir melden uns wieder mit Tag 3!

Gruß vom Kolibri :mw
 
Kiera blättert noch in der Broschüre
Danke das ihr diesen Superbericht auch hier zum immer wieder nachlesen reinsetzt!
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Und Dank der neuen Technik sind jetzt auch die Videos integriert :headbang:

Cheers,
Flounder
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
So herrlich erfrischend, euer Bericht - vielen Dank! :)

Und dieses weibliche Gezicke vs. die männliche Ruhe selbst - das kenn ich sooooo gut!! :muha:
 
Googelibear blättert noch in der Broschüre
Oh Gott, ich erinnere mich noch an den Bericht und die Bilder von dem schrecklichen, ersten Motel Zimmer. Das war ja wohl das allerletzte :popc:
 
Mel blättert noch in der Broschüre
Juchhu, der Bericht schlechthin ist wieder da. *freu* :jump
Das bringt doch die Sonne in diesen trüben Tag! :nod:

Gruß

Mel
 
poohmo kennt diverse Charaktere beim Namen
Auch wenn ich diesen Bericht erst jetzt gelesen habe bin ich doch sehr
davon begeistert:nod:
Spiegelt doch irgendwie meine eigenen ersten Erfahrungen auch wenn das Ganze
schon zig Jahre zurückliegt
Ich hoffe auf eine Fortsetzung:nod:
 
Kolibri Unser Vögelchen
Nun ja... natürlich könnte ich in diesem Jahr wieder einen Reisebericht schreiben und Flounder bebildert das Ganze dann.

ABER... es bezeichnete eine Userin diesen Bericht hier als die Mutter aller Reiseberichte und ich möchte es mal so ausdrücken: Wenn dies hier die Mutter ist, wäre ein Bericht der gerade vergangenen Reise wahrscheinlich so eine Art zickige, pubertierende Tochter. Wir (besonders ich) sind mit großen Erwartungen nach Florida geflogen und wurden in vielen Belangen derbe enttäuscht. Ich hatte gehofft, das Erlebnis vom ersten Besuch wieder lebendig werden lassen zu können, aber rückblickend tut soviel Naivität fast schon weh.
Die schönen Erinnerungen, die sich ein für allemal in meinem Kopf festgesetzt haben, stammen fast ausschließlich vom ersten Besuch, der zweite dagegen ist schon jetzt nur noch verschwommenes Gewurschtel in den Gedanken.
Klar gab es tolle Momente, aber die Emotionen und die Intensität der Eindrücke vom ersten Mal ist nicht zurück zu holen.

Einen weiteren Reisebericht zu verfassen, fände ich wahrscheinlich auch noch nachträglich deprimierend... mal sehen, ob ich je einen schreiben werde.

Bei Silvias aktuellem Bericht kann man da eindeutig besser und positiver mit(er)leben!
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Tut mir Leid, das so zu hören :(.... Wenn es für dich selbst nur die schriftliche Wiederholung negativer Ereignisse wäre, musst du natürlich keinen großen Bericht für uns schreiben...

Aber - ich weiß nicht, inwiefern die anderen das auch so sehen - ich würde mich dennoch über ein paar Anhaltspunkte über euren Urlaub freuen!! Es muss ja nicht so ausführlich sein ;)! Aber du könntest doch z.B. nur die schönen Ereignisse abtippen und bebildern, oder eine kleine Gegenüberstellung - was war gut? Was war schlecht? Oder sowas... Wie gesagt, du sollst natürlich nicht in schlechten Erinnerungen für uns kramen, aber über positive Momente würden wir uns sicherlich alle freuen :)!
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Sollte es nicht dazu kommen, dass das Vögelchen in ihrer freien Zeit ab Dezember einen neuen Bericht verfasst, dann habe ich aber schon gesagt, dass dann eben nicht aus der Feder sondern aus der Flosse ein Bericht fließen wird. Denn eines war es allemal ... einmalig!

Ich ganz persönlich habe mich sehr daran gefreut, Kinderaugen tagtäglich glänzen zu sehen. Vor Freude und vor Müdigkeit - aber immer strahlend und diese Erlebnisse werde ich nicht vergessen und sie verschwimmen vor meinen Augen auch nicht :001: Und bekanntlich habe ich ja ein fotografisches Gedächtnis :muha:

Cheers,
Flounder

:fl <- musste gestern Abend schon den nächsten WDW-Urlaub für die Prinzessin planen ;)
 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Das hört sich ja so an als wenn Euer Urlaub in der WDW dieses Mal nicht so toll war, das ist ja schade :-(

Da freut man sich das ganze Jahr darauf und hinterher ist man enttäuscht. Dann wird es also auch keinen Bericht geben, schade .......

Minnie
 
Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Oh, ich hätte auch gern einen Bericht gehabt.....ok, er hätte nicht ein Jahr dauern müssen, wie der letzte, denn ich will auch aus Neugier gern schneller alles wissen:-*, aber mich würden ein paar Details doch interessieren. Gerade eine klitzekleine Fassung wäre doch möglich oder?

Mich würde vor allem interessieren,was an eurem Besuch so schlecht gelaufen ist.......vielleicht gibts ein paar Tipps dadurch für andere. Also laßt euch nicht aufhalten, uns auch mit weiteren Erlebnissen zu erfreuen.
 
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