Universal und Disney World im April/Mai 2019

braveprincess macht ein Foto vom Schloß
Da wir ja nun schon eine Weile aus unserem Universal / Disney World-Urlaub zurück sind, dachte ich mir, dass ich ja auch mal einen Reisebericht schreiben könnte. Der ein oder andere hat vielleicht meine kurzen Live-Berichte über die dein-dlrp-Facebook-Seite verfolgt, aber hier möchte ich das Ganze auf jeden Fall ausführlicher halten und mehr Bilder einfügen :)
In diesem ersten Post möchte ich Euch nun erstmal einen Überblick geben, wie genau unser Urlaub aussah:
Hinflug am 24.04.2019 von Düsseldorf (eigentlich Frankfurt) nach Orlando (mit Lufthansa)
24. - 29.04. Zeit bei Universal mit Übernachtungen im Cabana Bay Beach Resort
29.04. - 13.05. Zeit in Disney World mit Übernachtungen im Port Orleans Resort Riverside
Rückflug am 13.05.2019 von Orlando nach Frankfurt (wieder mit der Lufthansa)

Die "Reisegruppe" war genauer gesagt ein Duo und bestand aus mir, Lara, und meinem Freund Christian. Wir beide sind Mitte 20, haben gerade unser Studium abgeschlossen und uns diesen Urlaub sozusagen als "Belohnung" für die Mühe der letzten Jahre geschenkt. Man gönnt sich ja sonst nichts :-* Nachdem ich meinen Freund seit der Buchung des Urlaubs quasi wöchentlich mit Neuigkeiten und interessanten Fakten rund um Universal und Disney World genervt hatte, war es Ende April endlich so weit - unsere große Reise stand an!

Die Anreise
Gebucht hatten wir unsere Flüge - genauer gesagt die Air Rail Verbindungen - schon im Sommer 2018. Direktflüge ab Frankfurt wären deutlich teurer gewesen (zumindest zum Buchungszeitpunkt, zwei Monate später sah das schon anders aus, aber wer hätte das wissen können...), also entschieden wir uns für die AirRail Verbindung ab Düsseldorf. Das hieß für uns am Hinflugtag: Früh aufstehen, die letzten Sachen in die Koffer packen und dann ab ins Auto, mit dem uns meine Mutter und Schwester freundlicherweise nach Düsseldorf fuhren. Dort angekommen frühstückten wir noch gemeinsam am Bahnhof und die beiden brachten uns zum Gleis, wo pünktlich unser Zug einfuhr. Nach knapp einer Stunde Fahrtzeit waren wir in Frankfurt am Flughafen angekommen und alle Sorgen, die wir uns vorher gemacht hatten (Wird alles gut gehen? Wird der Zug pünktlich sein? etc.), waren vergessen. Im Zug selbst wurden wir von einem Schaffner kontrolliert, der allerdings mit unseren Tickets nicht viel anfangen konnte und sogar zunächst behauptete, wir hätten die falschen Tickets. Nach kurzer Erklärung meinerseits zog er dann aber wieder ab, ohne nochmal etwas zu sagen.
Am Flughafen angekommen begrüßte uns schon Christians Mutter, die sich noch von uns verabschieden wollte. Zunächst brachten wir unser Gepäck zum Air Rail Terminal. Dort war die Schlange sehr kurz, sodass die Gepäckaufgabe schnell erledigt war und wir eine Runde durch den Flughafen drehen konnten. Nach rund 1 1/2 Stunden war es Zeit für uns, durch die Sicherheitskontrolle zum Gate zu gehen, also verabschiedeten wir uns von Christians Mutter und machten uns auf den Weg. Während ich durch die normale Kontrolle gehen durfte, wurde Christian für eine Sonderkontrolle ausgewählt, wozu er in einen separaten Raum geführt und sein Koffer dort auf Sprengstoffe usw. untersucht wurde. Dementsprechend dauerte die Kontrolle bei ihm etwas länger, aber es gab keinerlei Probleme und so waren wir nach kurzer Zeit wieder vereint. Danach warteten wir am Gate auf das Boarding, das sich etwas verzögerte. Gegen 13:40 Uhr war es dann so weit (eigentlich sollte der Flug bereits um 13:55 Uhr starten) und das Boarding begann. Nachdem die meisten Passagiere schon eingestiegen waren, machten wir uns auch auf den Weg in den Flieger. Mit knapp einer halben Stunde Verspätung ging es dann los. Der Flug an sich war unproblematisch und ruhig. Ich schaute unter anderem "Phantastische Tierwesen 2", versuchte aber zwischendurch auch etwas zu schlafen, was mir zumindest für eine Stunde gelang. Zum Essen hatte ich mir ja extra vorab ein Sondermenü bestellt, weil ich mit dem Flugzeugessen in der Regel nicht so warm werde. Das Menü, für das ich mich entschieden hatte, hieß "Mediterraner Genuss" und umfasst einen Salat, Nudeln mit Tomatenpesto und Garnelen und als Nachtisch Tiramisu.
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Gekostet hat es um die 20€, die ich aber absolut in Ordnung fand. Die Garnelen waren nicht zu fest, sondern genau richtig und schmeckten sehr gut, obgleich sie doch recht scharf gewürzt waren. Das Highlight war definitiv das Tiramisu, das super schmeckte. Pünktlich um 17:50 Uhr landeten wir in Orlando und da wir recht weit vorne saßen, kamen wir auch zügig aus dem Flieger. Nichtsdestotrotz dauerte es knapp zwei Stunden, bis wir durch die Immigration durch waren und unsere Koffer hatten. Dann ging es zum Schalter von Universal, denn wir hatten den Transfer vom Flughafen zu Universal vorab gebucht. Dort ging alles auch ganz fix und so saßen wir nach wenigen Minuten im Shuttle ins Hotel. Jetzt kam bei uns, obwohl wir schon ziemlich platt waren, so richtig die Freude auf. Unser Urlaub begann endlich richtig! Als wir in unserem Hotel, dem Cabana Bay Beach Resort ankamen, checkte ich kurz an der Rezeption ein, während Christian mit unseren Koffern wartete. Nach knapp 10 Minuten war alles erledigt und wir konnten endlich unser Zimmer beziehen, das im Beachside Tower lag. In Zimmer angekommen erwartete uns dieser Ausblick:
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Für alle, die die Zimmer aus dem Cabana Bay Beach Resort nicht kennen, hier auch nochmal ein Bild des Zimmers:
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Da wir ziemlich müde waren, packten wir nur noch schnell ein paar Sachen aus, holten uns noch etwas zu trinken und gingen dann zu Bett, denn am nächsten Tag sollte es ja direkt in die Outlets und Malls zum Shoppen gehen!
 
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So, nachdem uns in den letzten Tagen die beiden Kitten, die am Wochenende neu bei uns eingezogen sind, ordentlich auf Trab gehalten haben, komme ich nun endlich dazu, den Reisebericht fortzusetzen.

Der erste Tag:
Nach einer erholsamen Nacht waren wir morgens schon recht früh wach und hatten direkt ordentlich Hunger, sodass wir uns fertig machten und dann um 7 Uhr zum Food Court des Hotels, dem Bayline Diner, gingen, um dort zu frühstücken. Ich wählte eine Waffel mit Sahne und Erdbeeren, die sehr lecker war, und Christian entschied sich für die Combo Platter.
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Nach dem Frühstück ging es nochmal aufs Zimmer, wo wir uns noch ein wenig ausruhten, bis wir um kurz nach 9 ein Uber bestellten, das uns zum Orlando International Premium Outlet bringen sollte, denn heute wollten wir direkt shoppen gehen. Dort war unsere erste Anlaufstelle natürlich das Disney Character Warehouse, in dem wir einige tolle Schnäppchen machten. Unter anderem fand ich einen dünnen Hoodie mit Weihnachtsmotiv von der Very Merry Christmas Party 2018, der gerade einmal 5,99$ kostete. Ein echtes Schnäppchen! Außerdem machten wir einige Abstecher in ein paar andere Läden, denn meine Schwester hatte mir extra eine Liste mitgegeben, wonach ich für sie schauen sollte. Leider fand sich nicht wirklich vieles für sie, sodass wir schon nach kurzer Zeit erneut ein Uber riefen, um zum zweiten Outlet, dem Orlando Vineland Premium Outlet, zu fahren. Auch hier ging es uns primär um das Character Warehouse, das wir allerdings als viel voller empfanden und in dem wir leider auch nicht viel Interessantes entdeckten. Danach klapperten wir noch ein paar Geschäfte in der Hoffnung, dass ich dort Flip Flops finden würde, ab. Ich hatte mir nämlich bereits meine Füße dank einem Paar neuer Sandalen, die ich extra für den Urlaub gekauft hatte, aufgescheuert. Leider fand sich in den Outlets nichts passendes, sodass wir unsere Shoppingtour fortsetzten. Nun ging es in die Florida Mall, wo wir zunächst eine Kleinigkeit bei Five Guys aßen, bevor wir dort durch die Geschäfte bummelten. Nachdem wir die Läden, die Christian unbedingt aufsuchen wollte (u.a. Hot Topic, Boxlunch und GameStop), abgeklappert hatten, wurde ich nun endlich bei H&M fündig und konnte meinen schmerzenden Füßen mit neu gekauften Flip Flops ein wenig Linderung verschaffen. Anschließend ging es noch zu einem nahegelegenen Target, wo wir uns mit Wasser, Cola und ein paar Snacks eindeckten. Danach waren wir dann aber auch wirklich platt und fuhren mit einem Uber zurück zum Hotel, wo wir uns erstmal für zwei Stunden ausruhten. Am frühen Abend ging es dann zum City Walk, denn ich wollte unbedingt bei Bubba Gump essen. Da noch recht wenig los war, bekamen wir sofort einen Tisch.
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Die Kellnerin war super nett und aufmerksam und das Essen an sich war sehr lecker. So machten wir uns nach dem Essen und einem kurzen Abstecher in die Shops am City Walk zufrieden, aber auch etwas müde wieder auf den Weg zurück zum Hotel.
 
dörthe Super-Moderator
Teammitglied
Juchuuu, Bubba Gump! Da wollten wir 2016 unbedingt hin, aber Hurrica Matthew hatte was dagegen.... Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr.
 
Sorcerina hat seit Jahren ne Jahreskarte fürs MSE
Bubba Gump ist bei uns immer auf der Liste. Waren schon in Orlando, Miami, Los Angeles, Galveston und New York. Für dieses Jahr steht Daytona Beach auf dem Plan :)
 
braveprincess macht ein Foto vom Schloß
Freut mich, dass der Bericht jetzt schon so gut ankommt, dabei hat der spannende Teil - unsere Parkbesuche - ja noch gar nicht begonnen :)
Bubba Gump fanden wir wie gesagt auch richtig klasse, da würde ich jederzeit wieder Essen gehen bzw. eigentlich möchte ich das auch in unseren London-Trip, der jetzt im Juli ansteht, integrieren. Christian ist noch nicht ganz überzeugt, er meinte nur "Schon wieder zu Bubba Gump? Da waren wir doch erst in den USA", aber mal sehen, vielleicht kann ich ihn bis dahin ja noch überzeugen :-*

Da ich gerade etwas Zeit habe, setze ich den Reisebericht auch direkt fort.

Der zweite Tag: Volcano Bay und die Universal Studios
Am zweiten Tag sollte es für uns direkt morgens nach dem Frühstück in den Universal-Wasserpark "Volcano Bay" gehen. Auf dem Weg zum Food Court, um dort etwas zu frühstücken, merkten wir aber, dass es leider nicht so warm war wie gestern. Zudem sah es ziemlich bewölkt aus. Naja, keine optimalen Voraussetzungen für einen Wasserparkbesuch, aber wir wollten uns die Laune davon nicht verderben lassen. Nach einem ruhigen Frühstück (ich hatte die Chocolate Chip Pancakes, Christian die normalen Pancakes) gingen wir nochmal zum Zimmer, zogen uns dort um und machten uns dann auf den Weg zum Wasserpark. Das Tolle am Cabana Bay Beach Resort ist, dass es ja direkt neben "Volcano Bay" liegt, sodass wir nur einen sehr kurzen Fußweg zurücklegen mussten - schon waren wir da.
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Nach dem Einlass machten wir uns erstmal auf die Suche nach Schließfächern, um unsere Sachen zu verstauen. Nachdem das erledigt war, wollten wir natürlich direkt ein paar Rutschen ausprobieren. Das ging ganz ohne Probleme, denn es war so gut wie gar nichts los im Park, sodass wir in allen Schlangen direkt durchlaufen konnten. Auch beim "Krakatau Aqua Coaster" gab es keine Wartezeit. Wir konnten hier gleich zwei Mal hintereinander fahren und es wäre noch öfter möglich gewesen, allerdings war uns schon nach einer Dreiviertelstunde im Park so kalt, dass wir uns dagegen entschieden. Wir machten noch einen Abstecher in das große Wellenbecken und entschieden uns dann nach knapp 1 1/2 Stunden, den Park lieber wieder zu verlassen, da es nun auch noch zu regnen begann und der Wind immer weiter zunahm. Schnell waren wir wieder im Hotel, wo wir durchgefroren allerdings ein paar Minuten auf dem Gang vor unserem Zimmer warten mussten, denn das Housekeeping war hier gerade zugange. Als die nette Dame endlich fertig war, hüpften wir erstmal unter die Dusche, zogen uns um und machten uns dann gegen Mittag auf den Weg zum CityWalk.
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Von dort aus ging es in die Universal Studios und da direkt zur Winkelgasse. Weil ich ja ein riesiger Harry Potter-Fan bin, war das natürlich ein tolles Erlebnis. Als wir die Winkelgasse ein wenig erkundet hatten, knurrten unsere Mägen ziemlich, also entschieden wir uns für ein Essen im "Tropfenden Kessel".
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Ich hatte die Fish & Chips und Christian den Cottage Pie. Beides war sehr lecker, aber wir fanden es auch recht teuer. Für unsere zwei Gerichte mit zwei Getränken waren wir fast $50 los. Danach nahmen wir den Hogwarts-Express, um nach Hogsmeade zu kommen. Die Fahrt mit dem Zug gefiel mir sehr gut, deutlich besser als die anderen Attraktionen in den Harry Potter-Bereichen.
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In Hogsmeade angekommen machten wir uns auf den Weg zum Schloss. Wow, was für ein beeindruckender Anblick! Da die Wartezeit mit 25min sehr niedrig schien, entschieden wir uns dafür, uns in die Schlange zu stellen. Die tatsächliche Wartezeit war am Ende etwas länger (rund 40min), aber das war es uns wert. Leider hat mir der Ride an sich nicht sooo gut gefallen. Die Gestaltung des Wartebereichs ist wunderschön und überzeugt mich total, aber die Fahrt an sich fand ich nicht so klasse. Nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch Hogsmeade, bei der natürlich auch ein Besuch im "Honigtopf" nicht fehlen durfte, schlenderten wir noch etwas durch die "Island's of Adventure".
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Dort machten wir ein Foto mit King Julien aus "Madagaskar", denn der Arme tat uns etwas leid. Kein Besucher wollte mit ihm Fotos machen, sodass er ewig alleine herumstand. Wie man auf dem Bild gut sehen kann, hatten wir uns beide aufgrund des schlechten Wetters vom Vormittag für lange Hosen entschieden. Und was soll ich sagen? Es war ein riiiiiiiiiesiger Fehler. Uns war nachmittags so heiß, dass wir es kaum aushielten; wir schwitzten ordentlich :p
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Am frühen Abend machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel, wo wir uns nur noch einen kleinen Snack als Abendessen holten.
 
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Und es geht direkt weiter mit dem dritten Tag :)

Tag 3: Ein Besuch in allen drei Universal Parks
Für unseren dritten Urlaubstag hatten wir uns vorgenommen, ein paar Attraktionen in den Parks zu besuchen, allen voran die Harry Potter-Attraktionen. Deshalb ging es für uns gegen 6:30 Uhr zu Starbucks, wo wir ein Chocolate Croissant und einen Lemon Pound Cake aßen. Eine halbe Stunde später machten wir uns mittels Shuttle auf den Weg zu den Parks, wo wir schon gegen 7:20 Uhr vor den Toren standen. Um kurz vor 8 begann der Einlass und wir machten uns schnellen Schrittes auf Richtung Winkelgasse. Irgendwann merkten wir, dass es so ruhig um uns herum war. Wir schauten uns um - und tatsächlich, wir hatten alle Amis (bzw. generell alle anderen Besucher) abgehängt. Da zahlte sich unser zügiges Lauftempo doch endlich mal aus :ROFLMAO: Als wir in der Winkelgasse angekommen waren, ging es sofort zu Gringotts, wo wir im ersten Wagen des Tages fahren konnten. Auch hier war es wieder so, dass uns der Wartebereich richtig gut gefiel, aber die Attraktion bzw. Fahrt an sich nur mäßig überzeugte.
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Danach stellten wir uns an, um mit dem Hogwarts Express nach Hogsmeade zu fahren. Dort angekommen entschieden wir uns, das Schloss nicht nochmal zu besuchen, sondern stattdessen lieber erstmal zu "Skull Island: Reign of King Kong" eilten, weil dort die Wartezeiten am Vortag enorm waren.
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Da wir so früh dran waren, war aber noch gar nichts los und wir konnten einfach durchlaufen. Die Attraktion gefiel mir ganz gut, auch wenn ich in der Warteschlange wegen der "Erschrecker" fast einen Herzinfarkt bekommen hätte - und das obwohl ich vorher schon gelesen hatte, dass dies wohl bei der Attraktion der Fall ist :muha: Danach statteten wir dem "Jurassic Park River Adventure" und "Dudley Do-Right's Ripsaw Falls" einen Besuch ab, wobei wir danach klitschnass waren. Egal, damit hatten wir ja gerechnet, also stellten wir uns ein wenig in die Sonne und nach kurzer Zeit waren wir auch schon wieder so gut wie trocken.
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Wir entschieden uns dann, nochmal nach Hogsmeade zurückzulaufen, um dort den "Flight of the Hippogriff" auszuprobieren. Die Wartezeit betrug hier nur knapp 20 Minuten, also waren wir schnell durch. Da es nun sehr heiß wurde, beschlossen wir, dass wir den Nachmittag lieber im Wasserpark verbringen würden. Auf dem Rückweg machten wir aber noch Halt am City Walk, genauer gesagt in "Jimmy Buffett's Margaritaville", wo Christian den Rancho Burger und ich den Cobb Salad aß.
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Das Essen schmeckte uns hier ausgezeichnet, auch wenn mein Salat viiiiiiiel zu groß war. Nach dem Essen nutzten wir den Fußweg und liefen zurück zum Hotel, was nach dem Essen richtig gut tat. Im Hotel angekommen, zogen wir uns nur zügig um und machten uns dann direkt auf den Weg zum Volcano Bay Wasserpark. Dort rutschten wir ein paar Rutschen und kühlten uns etwas ab, doch da es sehr voll war, blieben wir nur knapp drei Stunden. Zurück im Hotel duschten wir erstmal, ruhten uns aus und holten uns am Abend noch einen Snack an der Poolbar.
 
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Wie angekündigt, kommt jetzt der nächste Teil unseres Urlaubs bei Universal :)

Tag 4: Fotos, Fotos und noch mehr Fotos
Nach einer erholsamen Nacht und einem erneuten Frühstück bei Starbucks machten wir uns wieder früh auf den Weg zu den Parks. Diesmal waren aber nicht die Attraktionen unser Ziel, sondern wir wollten möglichst viele Fotos machen - und das natürlich mit so wenig wie möglich anderen Besuchern im Hintergrund. Dementsprechend standen wir wieder um kurz vor halb 8 vor den Toren der Universal Studios und warteten auf den Einlass.
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Als es endlich losging, führte uns unser Weg direkt zur Winkelgasse, wo unter anderem diese (wie ich finde) tollen Bilder entstanden, die Christian machte:
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Danach fuhren wir wieder mit dem Hogwarts Express nach Hogsmeade, wo die Fototour weiterging.
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Im Anschluss ging es direkt weiter in die anderen Bereiche der Islands of Adventure, denn auch dort wollten wir ein paar Fotos machen. Als das erledigt war, fuhren wir mit dem Hogwarts Express wieder zurück, denn im Simpsons-Bereich waren wir bisher noch gar nicht - das musste definitiv geändert werden! Dort machten wir ebenfalls einige Fotos und verließen danach die Universal Studios, um im Hard Rock Shop einige Mitbringsel zu besorgen.
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Zum Mittagessen kehrten wir dann im Mythos Restaurant in den Islands of Adventure ein. Das Restaurant sieht von außen recht unscheinbar aus, überzeugte uns aber voll und ganz. Nicht nur sieht es von innen wirklich toll aus, nein, das Essen schmeckte auch fantastisch und unser Kellner war wunderbar. Christian aß ein Gericht mit Lachs und Reis, während ich den griechischen Salat mit Lachs hatte.
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Anschließend verließen wir die Parks, liefen zurück zum Hotel und holten unsere Badesachen, denn wir wollten uns nochmal eine Runde im Volcano Bay Wasserpark abkühlen. Dort musste natürlich wieder ein obligatorisches Wasserparkfoto gemacht werden, denn der Universal Photo Pass, den wir zu unserer Buchung dazugekauft hatten, sollte sich ja lohnen. Toll fanden wir, dass es überall verteilt im Wasserpark diese Fotopoints gab, an denen man ganz einfach Fotos von sich machen lassen konnte. Top, gerade wenn man nur zu zweit unterwegs ist, aber gerne ein Foto zusammen haben möchte!
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Nach einigen Stunden im Park beschlossen wir dann, den Abend noch gemütlich auf dem Zimmer ausklingen zu lassen, schließlich mussten ja auch noch die Koffer gepackt werden, denn morgen sollte es endlich zu Disney gehen!
 
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Tag 5: Goodbye Universal, Hello Disney World!
Nun war es endlich so weit: Unser Umzug von Universal nach Disney World stand an! Am Vorabend hatten wir ja bereits die Koffer gepackt, sodass wir heute nur noch die letzten Reste darin verstauen mussten. Gegen 8 Uhr räumten wir unser Zimmer, brachten die Koffer zur Gepäckaufbewahrung und begaben uns erneut zum City Walk, denn obwohl wir keine Tickets mehr für die Parks hatten, wollten wir trotzdem nochmal zum City Walk, um dort noch eine Kleinigkeit im Hard Rock Café Shop zu kaufen und im Toothsome Chocolate Emporium zu frühstücken. Da mein Magen aber schon bei der Ankunft am City Walk ordentlich knurrte, das Emporium allerdings erst um 10:30 Uhr öffnete, kehrten wir zuerst kurz bei Starbucks ein, wo ich mir einen Lemon Pound Cake besorgte. Nachdem dieser verspeist war, drehten wir eine Runde durch die Shops, besuchten den Hard Rock Shop und warteten dann noch ein wenig in der Sonne, bis das Emporium öffnete. Dort waren wir die ersten Gäste des Tages, weshalb es noch schön ruhig und leer war. Das Ambiente fanden wir hier wirklich klasse, auch unser Kellner war super nett. Aber am besten war wirklich das Essen! Ich entschied mich für die Berries and Cream Waffle und Christian hatte den Apple Pie Crepe. Beides war fantastisch! Toll war auch die Interaktion mit Penelope und Jacques, die uns am Tisch besuchten und ein bisschen Smalltalk mit uns machten.
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Danach machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, wo wir per App ein Uber bestellten, die Koffer aus der Gepäckaufbewahrung holten und dann zu unserem Disney Hotel, dem Port Orleans Resort Riverside, fuhren. Umso näher wir unserem Ziel kamen, umso aufgeregter wurden wir. Endlich war es so weit und wir passierten die Einfahrt zum Resort. Nachdem uns der Fahrer an der Lobby abgesetzt hatte, konnten wir einen ersten Eindruck vom Hotel gewinnen und was soll ich sagen - es gefiel uns unglaublich gut. So ein toller Charme, und die Mitarbeiter waren auch alle direkt super freundlich! Unser erster Weg führte uns dann logischerweise zum Check-In, der zügig von Statten ging.Da wir ja einen Royal Guest Room gebucht hatten, bekamen wir ein Zimmer im Oak Manor. Vorab hatte ich die Befürchtung, wir könnten vielleicht ein zum Parkplatz gelegenes Zimmer bekommen, aber erfreulicherweise hatte mein Room Request per Touringplans geklappt. Unser Zimmer war zur Gras- bzw. Flussseite hin gelegen. Zudem war der Raum auch schon bezugsbereit, obwohl wir deutlich vor 15 Uhr angekommen waren. Perfekt, so konnte der Urlaub starten! Wir machten uns also auf den Weg zum Zimmer und waren innerhalb kürzester Zeit dort. Trotzdem war der Weg mit all unseren Koffern gar nicht so einfach zu bewältigen und wir ärgerten uns kurz, nicht um Hilfe mit dem Gepäck gebeten zu haben. Als wir dann aber im Zimmer waren, war alles wieder gut. So eine tolle Gestaltung, mit so viel Liebe zum Detail!
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Nachdem ein paar erste Fotos geschossen waren, packten wir unsere Koffer aus, schließlich sollten wir ja nun ganze zwei Wochen hier verbringen, da wollten wir es uns so angenehm wie möglich machen. Danach ruhten wir uns kurz aus und drehten eine Runde durch das Resort. Dann machten wir uns auf den Weg nach Disney Springs, denn dort wollten wir zum einen direkt die $200 Gift Card aus unserer Buchung abholen, zum anderen wartete am Abend eine Reservierung in "Chef Art Smith's Homecomin" auf uns.
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Mit dem Boot waren wir nach knapp 30 Minuten in Disney Springs. Dort angekommen schlenderten wir gemütlich durch die Shops, kauften die ersten Souvenirs und vertrieben uns die Zeit bis zum Abendessen in Chef Art Smith's Homecomin. Das Restaurant war sehr gut gefüllt, aber dank der Reservierung mussten wir nicht lange auf unseren Tisch warten. Wir saßen auf der Verandah in der Nähe der Bar, was bei den Temperaturen wirklich herrlich war. Unser Kellner war gleichzeitig der Barkeeper, der - obwohl er sich ständig um die Cocktails kümmern musste - sehr bemüht war und immer schaute, ob wir etwas brauchten. Als wir uns bei der Wahl der Hauptspeisen unsicher waren, beriet er uns ganz hervorragend - top, so sollte der Service in Restaurants immer sein! Ich wählte das Famous Fried Chicken, entschied mich aber für Pommes anstatt des Kartoffelpürees, und Christian wählte die Braised Short Ribs. Da in unserem Dining Plan ja auch ein Dessert inkludiert war, suchten wir uns, obwohl wir eigentlich schon komplett satt waren, noch für zwei Desserts, den Key Lime Pie und den Hamilton County Chocolate Pecan Pie. Leider war mir der Pecan Pie viel zu süß und zu fettig, sodass ich nicht viel davon aß. Alles andere schmeckte aber super, weshalb wir das Restaurant immer wieder besuchen würden.
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Leider wurde mir während des Desserts etwas übel und ich bekam leichte Magen-Darm-Krämpfe, weshalb wir uns nach dem Essen schnell auf den Rückweg ins Hotel machten. Dort angekommen fielen wir direkt ins Bett, denn am nächsten Morgen wollten wir früh raus, schließlich wartete unser erster Disney-Parktag auf uns!
 
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Tag 6: Das erste Mal im Animal Kingdom
Nachdem wir eine - zum Teil etwas unruhige - erste Nacht in unserem Hotelzimmer im Port Orleans Riverside verbracht hatten, was vor allem an der unglaublich lauten Klimaanlage lag, machten wir uns morgens erstmal auf den Weg zur Animal Kingdom Lodge. Dort hatten wir eine Frühstücksreservierung im Boma, dem Buffetrestaurant des Hotels. Die Lodge gefiel uns direkt bei Ankunft schon unheimlich gut und wir schmiedeten direkt Pläne, in diesem Hotel in Zukunft auch mal zu übernachten. Die Reservierung im Boma hatten wir für 9:30 Uhr, wobei das Restaurant auch zu dieser Uhrzeit ganz gut besucht war. Wir wurden aber zügig an unseren Platz gebracht und stürzten uns direkt auf das Buffet, denn wir hatten wirklich Hunger.
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Neben dem Jungle Juice, der ansonsten auch im Tusker House im Animal Kingdom serviert wird, schmeckten uns besonders die kleinen Blaubeermuffins, der Schinken und der gegrillte grüne Spargel sehr gut. Alles andere war aber auch prima und so verließen wir nach einiger Zeit pappsatt das Restaurant und machten uns auf den Weg zum Animal Kingdom. Dort angekommen mussten direkt die ersten Photopass-Bilder gemacht werden.
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Schon beim Betreten des Parks merkten wir, dass es heute doch recht gut gefüllt war. Na egal, das schreckte uns nicht ab. Da wir noch ein wenig Zeit bis zu unserem ersten Fastpass hatten, schlenderten wir ein wenig umher. Durch Zufall entdeckten wir das Meet & Greet mit Launchpad und Dagobert. Dort mussten wir uns direkt anstellen, schließlich ist Christian ein riesiger Fan der beiden. Die Charaktere und die Fotografen waren wirklich prima, deshalb entstanden auch hier tolle Bilder.
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Im Anschluss war es Zeit für unseren ersten Fastpass, Expedition Everest. Dieser Ride gefiel Christian so gut, dass er ihn im Laufe des Urlaubs zu seinem Lieblingsride erklärte und wir ihn noch etliche Male fuhren. Lustig war aber, dass er bei der ersten Fahrt den Yeti gar nicht bemerkte. Das lag daran, dass er seine Brille vorsichtshalber abgezogen hatte. Erst bei einer erneuten Fahrt später im Urlaub fiel ihm das dann auf :muha:
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Danach ging es weiter zur Lion King-Fotolocation, wo wir natürlich wieder ein paar Bilder machen ließen.
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Dann stellten wir uns für ein Meet & Greet mit Chip und Chap an. Das war mir besonders wichtig, denn die beiden, die ja zu meinen Lieblingscharakteren gehören, waren hier in super niedlichen Dinokostümen anzutreffen. Die Schlange war zwar recht lang, aber das war es uns wert und so hatten wir nach knapp 30 Minuten auch die Möglichkeit, die beiden zu treffen. Das Treffen selbst war ein absolutes Highlight für mich, denn die beiden waren so süß und Chip forderte mich sogar zum Tanzen auf :love:
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Nachdem wir dieses Meet & Greet von unserer Liste streichen konnten, ging es weiter. Wir erkundeten die Gorilla Falls, wo sogar auch eine Disney-Fotografin unterwegs war, und den Maharajah Jungle Trek und machten uns danach auf den Weg nach Pandora, denn diesen Bereich hatte ja auch ich noch gar nicht gesehen.
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Der Bereich gefiel uns beiden sehr gut und wir verbrachten einige Zeit damit, uns alle Details anzusehen und zu bewundern. Dann entschied Christian, dass es Zeit für einen Snack war, also suchten wir die Satuli Canteen auf, um eine Blueberry Cream Cheese Mousse zu essen. Da ich keinen Hunger hatte, probierte ich nichts davon, aber Christian fand sie sehr lecker.
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Wir blieben noch eine Weile in der Satuli Canteen sitzen, um der Hitze etwas zu entfliehen, und drehten dann nochmal eine Runde durch den Park und die Shops. Am späten Nachmittag war es dann Zeit für unsere Essensreservierung im Tiffins. Von außen wirkt dieses Restaurant ja eher unscheinbar, aber von innen fand ich es absolut faszinierend. Da das Restaurant noch recht leer war, fragte ich unseren Kellner direkt, ob es in Ordnung wäre, wenn ich ein bisschen umherlaufe und mir die Dekorationselemente genauer anschaue. Natürlich war das absolut okay und so machte ich mich, nachdem wir Vorspeise und Hauptgericht bestellt hatten, auf eine kleine Runde durch das Restaurant und kehrte ganz begeistert zurück zum Tisch. Da ich ja Ethnologie studiert habe, interessiere ich mich sehr für verschiedene (materielle) Kulturen, dementsprechend toll war es für mich, die einzelnen Gestaltungselemente, die in ganz unterschiedlichen Ländern gefertigt wurden, zu betrachten.
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Kurz nachdem ich wieder am Tisch saß, brachte der Kellner auch schon unsere Vorspeisen. Ich hatte mich für den
Tiffins Signature Bread Service entschieden, während Christian die Mushroom Soup probierte. Beides schmeckte uns ausgezeichnet, vor allem die Dips bei meinen Broten fand ich fantastisch! Nach einer Weile wurden dann die Hauptgerichte serviert, das Surf and Turf und der Alaska-Heilbutt. Auch hier schmeckte beides wieder super und wir waren absolut zufrieden mit unserer Auswahl.
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Als wir mit diesem Gang fertig waren, brachte uns der Kellner die Dessertkarte und beriet uns noch bei der Auswahl. Generell waren wir von dem Service hier sehr positiv überrascht. Unser Kellner war sehr freundlich und aufmerksam, ohne dabei zu "aufdringlich" zu sein. Als Dessert wählten wir dann den Whipped Cheesecake und die South American Chocolate Ganache. Die Schokoladenganache sieht zwar etwas klein aus, aber sie war so mächtig, dass ich froh um eine so "kleine" Portion war. Sie schmeckte allerdings himmlisch und ich beschloss direkt, ein solches Dessert auch mal zuhause nachzumachen.
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Nach dem Bezahlen erhielten wir dann noch unsere Voucher für die Abendshow "Rivers of Light", denn wir hatten das Rivers of Light-Dining Package gebucht. Im Anschluss verließen wir satt und glücklich das Restaurant und vertrieben uns noch etwas die Zeit bis zur Abendshow. Unter anderem fuhren wir nochmal Expedition Everest, denn hier waren es gerade einmal 10 Minuten Wartezeit in der regulären Line. Zum Abschluss des Abends sahen wir uns dann Rivers of Light an. Die Show gefiel uns sehr gut, obwohl sie natürlich nicht besonders aufregend ist. Trotzdem fanden wir sie ganz nett gemacht und unterhaltsam.
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Danach liefen wir gemütlich Richtung Ausgang des Parks und fuhren mit einem Bus zurück ins Hotel, wo wir müde und zufrieden nach diesem tollen ersten Parktag in unser Bett fielen.
 
dörthe Super-Moderator
Teammitglied
Den Yeti verpassen... kann man ja mal machen :LOL:
Cool, dass Ihr chip & Dale treffen konntet, bei uns waren sie nur im Rahmen dieser Tanzparty anwesend. War auch lustig, aber ein Foto wäre mir lieber gewesen. Mal schauen, ob es im Herbst klappt.

Warst Du schon mal im Überseemuseum in Bremen @braveprincess ? Das könnte interessant für Dich sein.
 
braveprincess macht ein Foto vom Schloß
Bevor es für uns heute Mittag auf nach London geht, wollte ich nun noch schnell den nächsten Tag unseres Reiseberichts niederschreiben:

Tag 7 (Teil 1): Endlich im Magic Kingdom
Heute stand für uns endlich der erste Tag im Magic Kingdom an. Da wir eine Frühstücksreservierung im Be Our Guest für 8:00 Uhr hatten, klingelte der Wecker schon ziemlich früh. Christian blieb noch etwas im Bett liegen, während ich mich im Bad fertigmachte, stand dann irgendwann aber auch mal auf, zog sich um und los ging es. Mit dem Bus fuhren wir ins Magic Kingdom, wo vorm Eingang schon ein bisschen was los war. Um kurz vor 8 Uhr begann der Einlass und auch hier hängten wir die Amis, die - wie wir ja schon bei Universal festgestellt hatten - ziemlich langsame Läufer sind, locker ab und kamen als erste beim Be Our Guest an. Und das, obwohl wir erst noch ein Foto vor dem Schloss machen ließen :muha:
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Da wir die erste "Familie" des Tages im Be Our Guest waren, durften wir uns nicht nur aussuchen, in welchem Raum wir speisen wollten, nein, eine nette Mitarbeiterin brachte uns zu unserem Platz, der sogar ein wenig dekoriert war, und machte noch ein Foto von uns.
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Das Essen schmeckte uns beiden gut, wobei ich die Wurstauswahl auf meiner Platte insgesamt zu fettig fand. Etwas magerer Aufschnitt wäre mir persönlich lieber gewesen. Nach dem Essen verließen wir das Restaurant und stellten uns direkt für den Seven Dwarfs Mine Train an. Zwar mussten wir etwas warten, denn die Attraktion war noch nicht geöffnet, aber als es endlich losging, waren wir innerhalb von 3 Minuten dran und saßen im Wagen. Ein super Start in den Tag!
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Danach drehten wir eine Runde durch den Hundertmorgenwald, bevor wir das Fantasyland in Richtung Liberty Square verließen. Dort hielten wir uns allerdings nur kurz auf, denn unser Fastpass bei Splash Mountain wartete auf uns. Hier hatten wir wirklich Glück, denn wir wurden nur ein wenig nass. Splash Mountain hatte mir ja schon 2016 richtig gut gefallen, aber jetzt fand ich sie nochmal besser und auch Christian gefiel sie sehr gut. Danach verschlug es uns zu den Pirates und ins Baumhaus, wo noch nicht viel los war. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Main Street, genauer gesagt zur Flag Pole, denn dort sollten ab 11:30 Uhr spezielle Charaktere anzutreffen sein. Wir waren schon um kurz vor 11 Uhr dort und da ich keinerlei Schilder oder Ähnliches sah, die auf ein Meet & Greet hindeuteten, fragte ich eine Mitarbeiterin, die auf einen Punkt deutete und sagte, wir sollten uns dort anstellen. Dumm nur, dass wir nach einer halben Stunde, als die Charaktere kamen, merkten, dass sie uns völligen Blödsinn erzählt hatte und der Beginn der Schlange an einer anderen Stelle war. Da war ich erstmal richtig sauer :mad: Wir mussten uns, obwohl wir eigentlich zuerst da waren, hinten anstellen und Christian brauchte einiges an Überzeugungskraft, um mich wieder zu beruhigen. Letztlich war ich aber froh, dass wir uns trotzdem angestellt haben, denn so konnten wir diese tollen Bilder mit Rémy und Emile machen. Juhu, ich konnte endlich zwei meiner Lieblingsfiguren treffen! Rémy war richtig niedlich und meinte, ich sei ja farblich passend zu ihm angezogen.
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Nach dem Treffen drehten wir erstmal eine Runde durch die Shops auf der Main Street, bevor wir uns auf den Weg ins Tomorrowland machten, denn dort wartete unser Fastpass für Space Mountain auf uns. Danach schlenderten wir noch etwas umher, bis es Zeit für unser Mittagessen war. Dafür kehrten wir ins Tony's Town Square Restaurant auf der Main Street ein. Obwohl ich einige durchwachsene Reviews zu diesem Restaurant gelesen hatte, sprach mich die Speisekarte an, deshalb wollten wir es auf jeden Fall einmal ausprobieren. Und was soll ich sagen? Das Essen war klasse. Wir bekamen auf Wunsch einen Tisch auf der Verandah, was wirklich super war, denn so konnte man das Treiben auf der Main Street beobachten. Zum Essen wählte ich die hausgemachten Gnocchi Primavera mit Scampi und Christian die Ravioli mit Hähnchen. Beides schmeckte hervorragend, auch wenn meine Portion einfach gigantisch war. Vielleicht sah ich so hungrig aus, dass die Kellnerin für mich eine doppelte Portion in der Küche orderte, aber ich schaffte letztlich natürlich gerade mal die Hälfte :muha:
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Als Nachtisch aß Christian den Chocolat-Hazelnut Cake und ich das Tiramisu. Auch die beiden Desserts konnten auf ganzer Linie überzeugen und so "rollten" wir nach knapp 1 1/2 Stunden aus dem Restaurant. Wir machten uns dann auf den Weg zurück ins Hotel, denn wir wollten uns unbedingt noch etwas ausruhen, schließlich standen abends die "Disney After Hours" in den Hollywood Studios an. Diese hatten wir recht kurzfristig vor unserem Trip noch hinzugebucht, sodass wir unsere Tagesplanung etwas ändern und dementsprechend das Magic Kingdom leider schon mittags wieder verlassen mussten. Im Hotel angekommen ließen wir es gemütlich angehen. Wir holten uns Getränke, spazierten etwas umher und machten ein kleines Nickerchen, um für den Abend fit zu sein. Bevor wir den Weg Richtung Hollywood Studios antraten, aßen wir noch eine Kleinigkeit in Riverside Mill Food Court, wobei meine Wahl leider wieder - wie ich später merken sollte - ungute Folgen hatte. Ich aß Nuggets und Pommes und ähnlich wie nach dem Crispy Chicken in Chef Art Smith's Homecomin' wurde mir im Laufe des Abends erneut übel. Mittlerweile vermute ich, dass ich etwas an der Zubereitungsart des Hähnchens oder vielleicht auch einfach Hähnchen generell in den USA nicht vertrage. Sehr ärgerlich, denn das schmeckt mir eigentlich immer richtig gut :cautious:

Was wir bei den After Hours erlebt haben, verrate ich euch dann im nächsten Teil des Reiseberichts! :)
 
braveprincess macht ein Foto vom Schloß
Tag 7 (Teil 2): Die Disney After Hours in den Hollywood Studios
Nach dem Abendessen im Food Court unseres Hotels machten wir uns wie gesagt auf den Weg in die Hollywood Studios, da wir für den Abend Karten für die "Disney After Hours" anlässlich des 30. Geburtstags der Studios hatten. Nachdem wir gegen 20:00 Uhr ankamen, holten wir uns erstmal am Eingang unsere besonderen Armbänder und den Time Guide für Meet & Greets bei den After Hours ab. Da die After Hours erst um 21:30 Uhr beginnen sollten, schlenderten wir zuerst nochmal durch die Shops, kauften direkt ein paar der limitierten Pins anlässlich des Jubiläums und suchten dann Star Tours auf, um eine Runde durch die Galaxis zu drehen. Danach verschlug es uns ins Toy Story Land, wo die Wartezeit für Toy Story Midway Mania bei gerade einmal 10 Minuten lag. Diese Attraktion mag ich persönlich sehr gerne, auch wenn ich wahrlich nicht der größte Fan der Toy Story-Filme bin. Um kurz nach 21:30 Uhr, als die normalen Tagesbesucher die Parks verlassen hatten, war dann auch die Wartezeit bei Slinky Dog so gering, dass wir uns anstellen konnten. Innerhalb von fünf Minuten waren wir dran und der Ride gefiel uns richtig gut, sodass wir beschlossen, hierher auf jeden Fall im Laufe des Abends nochmal zurückzukehren. Danach verschlug es uns aber erstmal in andere Bereiche des Parks, denn anlässlich des Jubiläums waren bei diesen After Hours besonders viele Charaktere für Meet & Greets zu treffen. So entstanden im Laufe des Abends tolle Bilder mit Pluto, BB8, Klarabella Kuh, den Javas, den Ewoks und Chewbacca. Besonders klasse fanden wir die Interaktion mit den Javas, denn die gingen in ihrer Rolle voll und ganz auf, wollten unbedingt etwas mit uns tauschen und waren dann ganz begeistert, als ich ihnen ein paar mitgebrachte Haribo-Tütchen schenkte.
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Leider ging es mir im Laufe des Abends immer schlechter und da mir wirklich übel war, musste ich viele Pausen einlegen. Christian musste also alleine den Rock'n'Roller Coaster fahren, aber da auch dort keine großartige Wartezeit war, war er schon nach kürzester Zeit wieder zurück. Als sich mein Magen ein wenig beruhigt hatte, entschied ich mich dafür, mir ein Eis, das ja im Preis der After Hours enthalten ist (genauso wie übrigens unlimited Softdrinks und Popcorn), zu holen. Ich aß davon aber nur einen Teil, denn ich wollte es ja nicht direkt übertreiben. Dann trieb es uns wieder ins Toy Story Land, wo wir zwei Mal direkt hintereinander Slinky Dog fuhren. Außerdem durfte eine weitere Runde Toy Story Midway Mania nicht fehlen. Anschließend suchten wir uns einen guten Platz für die Vorführung der neuen Projektionsshow, die vor dem Chinese Theater stattfinden sollte.

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Die Show gefiel uns sehr gut und wir waren froh, dass wir es bis zum Ende und damit auch bis zur Vorführung der Show ausgehalten hatten. Danach machten wir uns direkt auf den Rückweg ins Hotel, wo wir gegen 02:30 Uhr müde und erschöpft ins Bett fielen.
 
MagicDreams steigt in manche Attraktion mit ein
Oh man, das mit den Magenproblemen kenne ich soooo gut. Bei allem fettigen (/frittierten) kann ich da auch die Uhr danach stellen. Dabei esse ich doch auch so gerne! Musste bei unserem letzten WDW Aufenthalt im Februar auch eine Hotelpause einlegen, weil mir das Hollywood Studios Essen nicht so gut bekam.
 

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