Übersetzer bei Immigration

Frage 
Brandis kennt diverse Charaktere beim Namen
Da ich selbst Englisch spreche, ist dies eine völlig neue Problematik für mich.

Im Mai reise ich mit zwei älteren Damen nach Orlando, welche kein Wort Englisch sprechen. An sich kein Problem, da WDW ja sehr Touristen-freundlich ist und ich die meiste Zeit als Übersetzer dabei sein werde. Allerdings mache ich mir etwas Gedanken, was die US Border Inspection angeht. Normalerweise dürfen ja nur Familienangehörige gemeinsam durch die Kontrolle und je nach Sturheit des Grenzbeamten gibts da schon Theater, wenn die Namen in den Pässen nicht übereinstimmen...

Wir werden Immigration in Atlanta passieren und ich weiss, dass da anscheinend Übersetzer vorhanden sind (höre da immer Durchsagen, das ein bestimmter Übersetzer zu Schalter XY gehen soll). Hat jemand Erfahrungen mit diesen Übersetzern? Sollte man den Bedarf gleich beim Betreten der Warteschlange anmelden oder geht das erst, wenn man einem Schalter zugewiesen wird? Wie lange muss man da in der Regel warten bis ein Übersetzer auftaucht?
 
Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Ich kann da nur nochmals von meiner Oma berichten. Sie spricht gar kein Wort englisch und ist allein zu meinen Eltern in die USA geflogen. Und wenn ich sage: kein Wort englisch, meine ich das auch so.;)

Sie stand dann auch am Schalter der Immigration und wurde wohl, wie jeder, nach dem Grund der Einreise gefragt. Sie hat ihren Pass hingehalten und immer nur gesagt: "Ft Myers, Cape Coral", weil dort meine Eltern leben. AUf jede Frage des Officers bekam er die Antwort "Ft Myers, Cape Coral" zu hören und selbstverständlich durfte sie einreisen.

Also macht euch nicht allzuviele Sorgen. NIcht jeder der in die USA reist spricht auch englisch und warum sollte man dann nicht einreisen können/dürfen.:001:
 
Brandis kennt diverse Charaktere beim Namen
Naja, Deine Oma konnte wohl vom Senioren-Bonus profitieren, so alt sind meine Kolleginnen noch nicht. Und kommt halt immer auch drauf an, ob man einen netten oder sturen Officer erwischt.

Hatten mal einen, der hat meinen Freund etwa 20 min. befragt, weil er verdächtig fand, dass mein Freund im klimatisierten Flughafen so schwitzt... Der wollte von ihm wissen, was er von Beruf ist, wieso er auf ne Kreuzfahrt nach Alaska geht, die Karibik sei doch viel schöner usw.

Naja, wenigstens mussten wir nachher nicht auf unsere Koffer warten, die drehten nur noch einsam ihre Runden auf dem Drehband.
 
Choctaw1975 blättert noch in der Broschüre
Es gehen ja immer welche durch die Warteschlangen und gucken, ob alle Forumlare richtig ausgefüllt wurden. Mit denen kann man ja eventuell schon mal klären, ob man zu dritt an den Schalter darf.

Das sind ja alles keine Unmenschen, die da arbeiten.
 
Disneymom steigt in manche Attraktion mit ein
Wir sind auch schon mit mehreren nicht verwandten Personen nach Atlanta geflogen. Es war selbst verständlich, daß wir alle gemeinsam bei der Imigration abgefertigt wurden. Ich denke auch, es kommt immer darauf an, was für Beamte vorort sind und wie man sich selbst dort anstellt.

Gruß
Disneymom
 
DERWUNDERBARE Unsere Zahnfee
Zur Not: Schreib nen Zettel, auf dem du in Englisch erklärst, daß die Ladys der Sprache nicht mächtig sind. Schreib die wichtigsten Infos drauf (Grund der Einreise, Menge der Drogen im ausgehölten Schuh etc)... vielleicht klappts ja :)
 
Brandis kennt diverse Charaktere beim Namen
Das ist ne gute Idee. Und wenn ich die beiden loswerden will, dann würde das mit dem Hinweis auf die Drogen sicher klappen.

Immerhin ist es ein Straftatbestand, auf amerikanischen Flughäfen (vermutlich auch anderswo) Witze über Bomben zu machen.
 
Reto hat seit Jahren ne Jahreskarte fürs MSE
Also früher sind wir auch immer alle zusammen dadurch mit meinem Schwager obwohl es damals nur der Freund war und keine "Verwandschaft" Das gab nie Probleme.
Was definierst Du mit "früher"? Etwa vor 9/11? Oder doch später? Aus eigener Erfahrung kann ich dazu sagen: Ich reise seit 2006 regelmässig in die USA und bin immer jeweils in L.A. oder Miami eingereist. Speziell im Nov. 2008 in L.A. und letzten November in Miami wurden ich und mein Vater bereits beim Einreihen in die Warteschlange gefragt, ob, und wenn ja, wie wir zusammen gehören. Die Bemerkung "Father & Son" war dann klar genug und wir durften jeweils gemeinsam vortreten. Alleine würde ich es zwar auch schaffen, hatte zum Glück bisher nie ein "schlimmes", aussergewöhnliches Erlebnis, die Fragen konnte ich jeweils auch immer selbst beantworten. Doch das nur am Rande.:)

Mein ganz persönlicher Eindruck und meine Erfahrungen aus den letzten vier Immigrations in L.A. und Miami ist, dass da sehr wohl kontrolliert wird, ob man berechtigt ist, gemeinsam vorzutreten.
 
markfr steigt in manche Attraktion mit ein
im September 2009 durften ich und mein Freund auch nicht gemeinsam zur Immigration.... ich wurde sogar wieder zurückgeschickt und musste wirklich bis hinter die Linie...da hat der Officer wirklich darauf bestanden, selbst wenn mein Schuh nur die Linie berührte...... und dann beim Gespräch war er super nett und lustig...

jepp und dann waren wir in WDW:jump
 
Daisy_W blättert noch in der Broschüre
Mein Feund und ich wollten auch gemeinsam durch. Als der Beamte uns dann fragte, ob wir eine Familie wären, und wir sagten, wie wären "nur" zusammen und (noch) nicht verheiratet, fing er an uns Fragen wie "glaubt ihr nicht an die Ehe ?" zu stellen. Das war strange...

Es dürfte aber kein Problem mit der Einreise geben. Ich glaube schon, dass da öfter mal Leute ankommen, die kein Englisch sprechen, die werden ja wohl nicht in den Flieger gestetzt und zurückgeflogen.
 
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