Shanghai Disneyland schließt vorübergehend wegen Coronavirus

Info 
TelosNox macht ein Foto vom Schloß
Bin gespannt, wie das weitergeht. Wir haben ja Ende Mai Flüge nach Shanghai. Wenn das ne große Epidemie wird, dann wird das wohl nix aus dem Urlaub.
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Das ist doch alles massiv übertrieben, was da aktuell an Hysterie drum gemacht wird.

Bisher ist der Virus recht harmlos.
Die Ansteckungsrate ist klein, Ansteckungen erfolgen nur bei sehr engem Kontakt, die Ansteckungsketten sind kurz und brechen in der Regel nach 1-2 Personen ab. Auch die Sterblichkeit ist bisher sehr gering.

Alles in allem sehr viel geringer, als bei Sars vor ein paar Jahren und sogar deutlich geringer, als bei der ganzen normalen Grippe, die hier jedes Jahr rumgeht.

Das letzte Mal, also bei einer neuen Mutation aus Asien so eine Aufregung herrschte, soviel Medienberichte etc. war bei Sars 2002/03. Damals starben weltweit ca. 1000 Menschen. Traurig, was jedes Einzelschicksal und die Angehörigen angeht, keine Frage, aber global gesehen, quasi minimal.

In jeder ganz normalen Grippesaison sterben alleine in Deutschland so viele Menschen, auf Europa gesehen viel mehr.
Die letzte richtig schwere Grippewelle in Deutschland 2017/18 forderte laut Robert Koch Institut sogar 25.100 Opfer. Da war die Aufregung in den Medien viel kleiner. Es wurde nicht gefordert, Parks zu schließen etc.

Ich habe mir gerade interessehalber auch mal die Zahlen für Florida angesehen, denn aus der Gegend von Walt Disney World mehren sich, wie auch aus den USA generell, die Meldungen über Grippekranke.

In Florida alleine sind seit dem 1.1. diesen Jahres schon mehr als 700 Menschen an der Grippe gestorben. Mehr als 4000 seit dem Beginn der aktuellen Grippesaison dort. Und die rechnen mit dem Höhepunkt erst in 3-4 Wochen, basierend auf den Vorjahren.

In den letzten Jahren waren die Zahlen ähnlich.

Wenn man nach der Hysterie um den neuen Coronavirus geht, dürfte man die Parks rund um Orlando etc. in keinem Jahr mehr ganzjährig öffnen, eigentlich gar nicht mehr, denn die Zahlen dort sind übers Jahr viel stabiler als bei uns und es gibt kaum eine Woche mit weniger als 150 Toten, wobei der Höhepunkt dort, wie auch bei uns, in der Regel zwischen Kalenderwoche 4 und 10 liegt und es die wenigsten Todesfälle meistens zwischen Kalenderwoche 30 und 39 gibt.
 
windione74 Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist nicht das Virus an sich das Problem, sondern die Angst davor das es zu etwas weit schlimmeren mutiert. Evtl. deswegen die hohen Vorsichtsmaßnahmen.
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist nicht das Virus an sich das Problem, sondern die Angst davor das es zu etwas weit schlimmeren mutiert. Evtl. deswegen die hohen Vorsichtsmaßnahmen.
Ja, sicher, deshalb finde ich die Sicherheitsmaßnahmen dort auch sinnvoll. Zumal das Risiko der Mutation ja dort größer ist, wo auf engem Raum unter nicht gerade guten hygienischen Bedingungen, wie eben den Märkten etc. mit viel wild gejagten und nicht vom Veterinär begutachteten Tieren etc.

Andererseits ist ja fast jede Grippesaison auch eine neue Mutation eines Influenza-Stammes unterwegs. Was jeder einzelne davon anrichtet, ob es eine milde Grippe wird mit nur sehr wenigen Todesopfern wie 1996, eine normale mit 1000, eine wie 17/18 mit 25.000 oder gar eine neue spanische Grippe (wenn das überhaupt Influenza war, das ist ja nicht gesichert, soweit ich weiß) oder russische Grippe, weiß man ja auch nicht, bevor er sich verbreitet.

Viele Viren mutieren halt sehr leicht, was auch ein Grund ist, warum sie so schlecht zu behandeln sind.
 
Gamma findet sich ohne Parkplan zurecht
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit in NG oder so gelesen, dass es nicht gesichert sei - oder ich bringe das mit einer anderen Pandemie gerade durcheinander, wo man nicht gesichert sagen kann, dass es Influenza war
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Ah, es war nicht in NG, es war in der NZZ - es ging aber darum, dass evtl. gar nicht H1N1 tödlich war, sondern nur den Körper sehr geschwächt hat, so dass eine gleichzeitig umhergehende micro-bakterielle Infektion die geschwächten Menschen letztlich getötet hat.

 
Zuletzt bearbeitet:
MagicDreams steigt in manche Attraktion mit ein
Naja.. aber wir wissen ja auch, dass China oft eher zum verharmlosen neigt und Tatsachen gerne verschweigt. Man muss natürlich auch nicht alles so für bare Münze kaufen, wie man es präsentiert bekommt, aber wir haben letzte Woche eine (Online-)Reportage einer Krankenschwester in einem der betroffenen Gebiete gesehen. Sie sprach von 90.000 anstelle von 3.000 Erkrankten und dass sich pro Kette etwa 9-10 anstelle von 3-4 Personen anstecken, die Sterblichkeit dementsprechend auch höher. Nun weiß man nicht, welche Zahlen stimmen, aber offiziellen Aussagen einzelner Regierungen traue ich schon lang nicht mehr. Ob es nun tatsächliche so viele sind, wie die Krankenschwester behauptet, ist genauso fraglich und bezweifle ich. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Ich bin ja der Meinung: Lieber Vorsicht als Nachsicht. Deshalb finde ich die Schließung der Parks auch nicht massiv übertrieben.
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Deshalb habe ich oben aber auch nicht die Regierung zitiert, sondern deutsche Experten auf dem Feld der Infektionskrankheiten.
Die sprechen noch nicht einmal von Ketten von 3-4 Angesteckten, sondern von 1-2.

Auch die bisher in Europa und den USA gemeldeten Fälle sprechen eher für diese Aussagen. Die 3 in Frankreich sind nach nur 1 1/2 Tagen laut den jeweilgen Ärzten wieder ok und fühlen sich gut. Über Ansteckungen auf europäischem oder us-amerikanische Boden über die eingeschleppten Fälle hinaus, ist nichts bekannt, auch nicht von den Flügen, mit denen die jeweils eingereist sind, obwohl sich in der umgewälzten Luft in den Kabinen Viren normal super leicht übertragen lassen.

Die Schließung der Parks in China mag sinnvoll sein. Was auf jeden Fall sinnvoll ist, ist sicher das Reiseverbot, schließlich reisen da normal rund um das Neujahrsfest mehr Menschen auf einen Schlag, als die ganze EU Einwohner hat.
Aber auch wenn man die sinnvoll findet, stellt sich schon die Frage, warum man das dann nicht ständig bei der Grippe fordert, die viel leichter übertragbar ist.

Ich habe mir interessehalber auch mal die Zahlen für Florida angesehen, denn aus der Gegend von Walt Disney World mehren sich, wie auch aus den USA generell, die Meldungen über Grippekranke.

In Florida alleine sind seit dem 1.1. dieses Jahr schon mehr als 700 Menschen an der Grippe gestorben. Mehr als 4000 seit dem Beginn der aktuellen Grippesaison dort. Und die rechnen mit dem Höhepunkt erst in 3-4 Wochen, basierend auf den Vorjahren.

In den letzten Jahren waren die Zahlen ähnlich.

Wenn man nach der Hysterie um den neuen Coronavirus geht, dürfte man die Parks rund um Orlando etc. in keinem Jahr mehr ganzjährig öffnen, eigentlich gar nicht mehr, denn die Zahlen dort sind übers Jahr viel stabiler als bei uns und es gibt kaum eine Woche mit weniger als 150 Toten, wobei der Höhepunkt dort, wie auch bei uns, in der Regel zwischen Kalenderwoche 4 und 10 liegt und es die wenigsten Todesfälle meistens zwischen Kalenderwoche 30 und 39 gibt.
 
Gamma findet sich ohne Parkplan zurecht
Es ist natürlich immer schwer, die Situation als Laie und Außenstehender einzuschätzen. Das Spektrum zwischen Panikmache und Untertreibung ist (ähnlich wie in vorherigen Virenausbrüchen) je nach Informationsquelle riesengroß. Ich teile MagicDreams Meinung, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Allerdings machen mich die drastischen Maßnahmen in China etwas stutzig. Man stelle sich mal vor, unsere Bundesregierung würde ein Dutzend Millionenstädte abriegeln...Plus die Tatsache, dass diverse Länder ihre Bürger aus den Hot Spots der Krankheit ausfliegen lassen wollen, finde ich schon ein wenig beunruhigend. Die offiziellen Infos aus China sind ganz sicher extrem tief gestapelt.
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Sicher liegen die veröffentlichten Zahlen aus China sehr niedrig. Das ist auch sicher einerseits gezielte Informationspolitik.
Andererseits scheint auch ein Grund zu sein, dass die Zahlen aus Wuhan recht niedrig sind, was die Zahl der Infizierten angeht, eigentlich extrem niedrig für so eine enge und dicht bevölkerte Stadt, dass inzwischen auch westliche Experten der Meinung sind, dass 95% der Infektionen so leicht verlaufen, dass sie symptomfrei bleiben und somit gar nicht erkannt werden. Was wiederum gegen ein hohes Risiko des Virus spricht.

Die drastischen Maßnahmen wären bei uns gar nicht so einfach möglich. Das geht in China auch nur deshalb, weil es eine totalitäre Diktatur ist. Wäre das eine liberale Demokratie statt einer kommunistischen Diktatur, dann sähe das dort sicher auch anders aus, was die Intensität der Maßnahmen angeht.
 
TelosNox macht ein Foto vom Schloß
Jetzt sind wir schon beim Internationalen Notstand angelangt.
Wenn man bedenkt, wie viel Einnahmen da aktuell verloren gehen...
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Das ist ja auch nichts ungewöhnliches. Den hat die WHO in den letzten 10 Jahren 6x ausgerufen und die Welt ist nicht untergegangen.

Vor 2009 noch nie, aber da gab es auch schon Viren die sich verbreitet haben. Das wirkt für mich mehr dem medialen Hype geschuldet und der Tatsache, dass heute schneller Panik entsteht, weil alles über soziale Medien gepusht wird, als der wirklichen Situation.
 
gila steigt in manche Attraktion mit ein
China hat aber auch ausreichend Bevölkerung, die sich anstecken könnte und sehr enge Lebensräume. Da ist das ganze Abriegeln usw. schon sinnvoll. Vielleicht wird ja auch nicht alles über das Virus erzählt? Vielleicht ist es doch nicht so harmlos?

Die Parks haben bestimmt nicht geschlossen weil sie so menschenfreundlich sind. Ist ihnen bestimmt vorgeschrieben worden.
 
MagicDreams steigt in manche Attraktion mit ein
Inzwischen sind es innerhalb von etwa einem Monat mehr (bestätigte) Fälle als es SARS-Fälle damals über den kompletten Zeitraum gab. Ich glaube auch nicht, dass Konzerne (ob nun vor Ort oder Fluggesellschaften oder oder) einfach mal so auf Millionen verzichten, wenn es nicht einen triftigen Grund gibt. Klar.. ich bin Hypochonder (und das nicht wenig), aber der Gedanke in gut einem Monat am Frankfurter Flughafen und in einem engen Flugzeug zu sitzen.. fühlt sich irgendwie komisch an.
 

Oben