Pariser Disneyland trotz Besucherrekord tiefer im Minus

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Tron MOTL
"Das Pariser Disneyland hat im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord aufgestellt und trotzdem einen massiven Verlust verbucht. Der Nettoverlust der Betreibergesellschaft Euro Disney wuchs im Geschäftsjahr 2008/2009 von 2,8 Millionen auf 55,5 Millionen Euro an, wie das Unternehmen mitteilte."

Hier der ganze Artikel.
 
Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Vielleicht sollten die mal darüber nachdenken die Preise ein wenig zu senken und attraktive Angebote, auch für andere Länder als Spanien und GB, anzubieten. Dann würden sicher mehr LEute dorthin fahren und die Zahlen würden sicher ansteigen.
Aber es sind einfach unglaublich viele Leute abgeschreckt, durch die hohen Preise......gerade in der momentanen wirtschaftlichen Situation.
 
M
Mattis Guest
Vielleicht sollten die mal darüber nachdenken die Preise ein wenig zu senken und attraktive Angebote, auch für andere Länder als Spanien und GB, anzubieten. Dann würden sicher mehr LEute dorthin fahren und die Zahlen würden sicher ansteigen.
Aber es sind einfach unglaublich viele Leute abgeschreckt, durch die hohen Preise......gerade in der momentanen wirtschaftlichen Situation.
Jepp - meine VOLLE Zustimmung! Das Disneyland wird in anderen Längern "verramscht" und z. B. in Deutschland oder Österreich muss man die regulären Preise zahlen.
Ich bleibe dabei - ein einheitliches Preiskonzept und Sonderangebote (für alle Länder gleich) dieses gut bewerben und dann plöppt das...

Sehen wir uns nur als Beispiel die Weihnachtsseite an - Sonderangebote und wieder nur spezielle Länder!!!

Zu den Preisen im Park möchte ich mich lieber nicht auslassen - da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis in keinen Fall (siehe z. B. Silvester)
 
Weirdscha steigt in manche Attraktion mit ein
Es ist aber irgendwie trotzdem merkwürdig, das trotz der Preise die Besucherzahlen steigen. Und steigende Besucherzahlen heißt für mich mehr Kohle. Also ist schon merkwürdig, wo das Geld hin ist, wie thorroth oben schon sagt.
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
Teammitglied
Überlegt mal, was das DLP auch 2008/2009 an Ausgaben für neue Attraktionen getätigt hat...Da ist es doch verständlich!
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Überlegt mal, was das DLP auch 2008/2009 an Ausgaben für neue Attraktionen getätigt hat...Da ist es doch verständlich!
Was denn genau? Eine Halle wurde umgebaut ... eine Parade eingeflogen aus den USA. Es wurden kostspielige Shows abgesetzt und durch "billige" ersetzt. Der Partyzug wurde neu gestrichen. Da war doch nichts innovatives oder kostspieliges dabei.

Nee, mir leuchtet das ehrlich gesagt nicht ein. :-*

Cheers,
Flounder
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
Teammitglied
2008 sind doch Crush's Coaster, Cars, Playhouse Disney, Stitch Live & der Tower hinzukommen, oder nicht? Desweiteren begannen ja nun auch die Bauarbeiten am Toy Story Land...
 
D
Disneyfan92 Guest
Um zu wissen warum das DLRP trotz 15 Millionen Besucher über 55 Millionen Minus macht, muß man wissen woher stammen die Besucher und welches Ticket verwenden sie.

Meine Theorie dazu:

Der überwiegende Teil der Besucher wohnt in einen Umkreis von 200 Km vom Park.
Als Ticket werden sie wohl einen Francilien haben. Preis 99 €.
Umsatz im Park: Fast 0 weil alles von daheim mitgebracht wird.

Die Hotelauslastung von über 75% in diesen Zeiten ist für Disney bestimmt in Ordung. Daher glaube ich auch nicht, daß es Angebote für uns geben wird. Leider.
Da aber Spanier und Engländer trotz Megaangebote ausbleiben sollte Disney seine Strategie mal über denken.

So, wenn viele Franzosen mit dem Francilien kommen, wo der Pass 99 € kostet und kein Geld im Park lassen ist das schlecht. Denn was bringen viele Besucher, die kein Umsatz bringen und auch keinen Eintritt mehr zahlen???

Ein Tag kostet 52 €, 2 Tage Hopper 111 €, 3 Tage Hopper 138 €.
Jahreskarten: Francilien: 99 €, Fantasy 129 €, Dream 189 €.

So. Jetzt mache ich mich unbeliebt. Leider.

Wie will ein Unternehmen Gewinn machen, wenn es einen Fantasy oder Francilien billiger verkauft als einen 3 Tages Pass. Wenn ich in der Nähe wohne interessieren mich keine Speertage. Da fahr ich passend hin und mit dem Fantasy gibt es sogar noch Rabatte.

In meinen Augen gibt es nur 2 Möglichkeiten.

a. Die Jahreskarten müssten deutlich teurer werden um Gewinn zu machen.
b. Es müßte wie früher wieder verboten werden Essen mit in den Park zu nehmen.

Sollte man die Jahreskarten teurer machen, sollte man im Ausgleich die normalen Pässe günstiger machen. Das Konzept ging schon mal auf.

Bei meinen ersten Besuch 1993 kostet ein Tag 75 DM ein paar Jahre später noch 50 DM.
Die Besucher zahlen stiegen. Da auch die Essenspreise angepasst wurden, stieg auch der Verkauf und mitbringen war ja verboten.

1995/96 müßte dann Disney in Paris Gewinn gemacht haben auch Dank des Space Mountains.

Eine kleine Anmerkung noch: Die Zinslast des DLRP wird auch noch enorm sein.

Mfg.

Disneyfan92
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Das Thema hatten wir doch schon vor einem halben Jahr an einer anderen Stelle...

Die Betriebseinnahmen belaufen sich für das Geschäftsjahr 2009 auf 1230,6 Millionen Euro. Die Kosten und Ausgaben sind mit 1204,2 Millionen niedriger, was eine Umsatzrendite von 26,4 Millionen Euro ausmacht.

Vergleicht man mit dem Vorjahr, dann ist selbstverständlich ein Einbruch in den Einnahmen zu erkennen, schließlich hat die Weltwirtschaftskrise Jeden betroffen.
Laut Geschäftsbericht haben die Gäste im Durchschnitt 5% weniger ausgegeben, als im Vorjahr. Wenn also der Durchschnittsbesucher 2008 50€ für Essen und Souvenirs ausgegeben hat, so hat er 2009 nur noch 47,50€ ausgegeben. Auf den ersten Blick mag das ja recht wenig erscheinen. Bedenkt man aber, dass Millionen Besucher bei den Ausgaben sparen, dann greift das Sprichwort: "Kleinvieh macht auch Mist."

Die Hotelauslastung ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % gefallen, was unter anderem mit weniger Gästen aus Spanien und mit niedrigerer "business group activity" begründet wird. Ist ja eigentlich auch klar, wenn eine Firma pleite ist wird sie wohl kaum eine Konferenz im DLRP veranstalten.
Und mal abgesehn davon, dass insgesamt weniger Zimmer belegt waren, sanken auch noch die Durchschnittsausgaben pro Zimmer um 5%.

Und jetzt kommt ein sehr interessanter Punkt:
Die Einnahmen durch Immobilien sind im Vergleich zum Vorjahr um 23,1 Millionen Euro gesunken!
Welche Immobilien? Die Euro Disney SCA besitzt einen Großteil der Immobilien im Val d´Europe bzw. verpachtet das Land dort. Im letzten Geschäftsjahr wurde ein großes Grundstück verkauft, was die Immobilieneinnahmen 2008 ansteigen liess. Allerdings entfielen dadurch im Geschäftsjahr 2009 natürlich die entsprechenden Pachteinnahmen.


Wenn man sich jetzt den Cash Flow anschaut, dann wird es in meinen Augen erst richtig interessant.
Die Euro Disney SCA musste im Geschäftsjahr Kredite in Höhe von 86 Millionen Euro abbezahlen. Diese Kredite stammen zum Teil noch aus der Bauphase des Disneyland Resorts und müssen eben früher oder später aufgrund der Vereinbarungen mit den Banken zurückgezahlt werden.
Den Schuldenberg weiter anwachsen liessen außerdem Lizenzzahlungen und Management Gebühren an die Walt Disney Company in Höhe von 25 Millionen Euro und Zinszahlungen in Höhe von 15,1 Millionen Euro an die Caisse des dépôts et consignations.

Im Geschäftsjahr 2010 ist eine Kreditrückzahlung in Höhe von 89,9 Millionen Euro fällig.

Selbstverständlich sind 63 Millionen Euro Verlust eine Menge Geld, doch wenn ich mir so anschaue mit was für Summen hier jongliert wird, dann relativiert sich das Ganze in meinen Augen.

Fakt ist, dass das Resort genug Geld einnimmt, um die laufenden Kosten der beiden Parks und den dazugehörigen Hotels zu decken und um weitere Investitionen tätigen zu können (Toystoryland). Allerdings reichen die Einnahmen momentan nicht aus, um die teilweise 20 Jahre alten Kredite erfolgreich zu tilgen, daher die Verluste.


Ich gebe Disneyfan92 Recht, wenn er behauptet, dass niedrigere Eintrittspreise zwar mehr Leute in die Parks locken, aber die generellen Einnahmen nicht ansteigen lassen.
Im Geschäftsbericht heisst es ja selber
This lower spending was driven by additional promotional offers, which reduced average admission prices, and a higher proportion of our guests visiting from markets close to Paris. These guests generally spend less on merchandise.
Ich denke, dass die Euro Disney SCA sich durchaus bewußt ist, dass man langfristig gesehen mehr Leute von weiter weg ins Resort locken muss, da bei den Tagesgästen aus der näheren Umgebung nicht viel zu holen ist. Inwieweit sich das mit irgendwelchen Angeboten verwirklichen lässt sehe ich allerdings kritisch.
Geschäftsbericht schrieb:
The decrease in average spending per room principally reflected more promotional offers and lower spending on merchandise.
Soll heissen, dass die Durchschnittsausgaben pro Zimmer gerade durch Angebote im Geschäftsjahr 2009 gesunken sind.

Noch ein Nachtrag:
Die Angebote für GB und Spanien haben ja offensichtlich alle nicht gefruchtet, sonst würde die Euro Disney SCA sich ja nicht über die wegbleibenden Briten und Spanier "ärgern".
 
stitch76 steigt in manche Attraktion mit ein
Das die Jahrespässe teurer werden müssen sehe ich nicht so, denn 1. ist es in anderen Freizeitparks ähnlich mit dem Verhältnis Preis Jahreskarte zu Preis Tagesticket und 2. denke ich, dass die Preiserhöhung eher ein Tropfen auf den heissen Stein wäre, denn soviel teurer kann man sie jetzt auch nicht machen, also denke ich das da nicht soviel dabei rauskommen kann.

Deswegen schließe ich mich den Vorschreibern an und bin auch der Meinung, dass atraktivere Angebote sinnvoll wären.

Eine Senkung der Pauschal- und Übernachtunspreise wäre mal ein Anfang.
 
Weirdscha steigt in manche Attraktion mit ein
Ich denke auch ein erneutes Verbot von Essen und Trinken wäre auch nicht schlecht. Wenn ich ganz ehrlich bin hab ich eh kein Bock das immer alles mitzuschleppen. Mir tun die Füsse abends auch so schon genug weh ;)
 
deepie steigt in manche Attraktion mit ein
Ich denke auch ein erneutes Verbot von Essen und Trinken wäre auch nicht schlecht. Wenn ich ganz ehrlich bin hab ich eh kein Bock das immer alles mitzuschleppen. Mir tun die Füsse abends auch so schon genug weh ;)
Das sehe ich kritisch. Wie schon mal bemerkt, sind nicht alle Besucher super reich, und manche müssen sich den Aufenthalt wirklich ansparen. Glücklich wer aufs Geld nicht so schauen muss. Aber gerade die Ersteren, nehmen wir eine Familie mit zwei Kindern, da wird das Essen und Trinken richtig teuer, und ggf. nicht mehr finanzierbar.
Dazu kommt m.E. noch das Verhältnis Qualität und Preis der angebotenen Verpflegung.

deepie
...der Lotto spielen müsste, um gewinnen zu können...
 
Mave110 First Main Street Emporium Specialist
wie oben schon gesagt, man kann halt jeden euro nur einmal ausgeben. und wenn man an der preisspirale dreht, wird halt irgendwo gspart!

außderm glaube ich auch, dass sehr viele tagesgäste den park besuchen. wenn ich mir mein freizeitparkverhalten hier in der ecke so anschaue, dann gehe ich auch in kein restaurant, wenn ich nur einen tag in einen park fahre. dann werden ein paar pommes auf der hand gegessen, und das wars. man möchte ja schließlich auch was erleben an so einem tag. und an "schnellen essensmöglichkeiten" wurde ja auch immer mehr gespart...
 
Weirdscha steigt in manche Attraktion mit ein
So oder so. Es ist ein Teufelskreis, gerecht machen kann man es keinem. Vielleicht würde eine Preisanpassung der Preise und ein gleichzeitiges Verbot, Verpflegung mitzubringen viel ausmachen. Günstig ist es da auf keinen Fall. Aber wie Mave schon sagte, bei meinem letzten Besuch hab ich auch die schnellen Essensmöglichkeiten vermisst. Die wären eine gute Möglichkeit ne schnelle Mark zu machen.
 
stitch76 steigt in manche Attraktion mit ein
Das mit dem Verbot für Essen mit in den Park nehmen finde ich auch eher schlecht.

Wir haben drei Kinder, gehen also immer zu fünft in den Park, da wäre das dann schnell nicht mehr finanzierbar.

Da der Park ja -nehme ich jetzt einfach mal an- hauptsächlich von Familien mit Kindern besucht wird, würde das meiner Meinung nach eher bewirken, dass noch mehr Besucher ausbleiben

Obwohl wir unser Essen immer mit in den Park nehmen, gehen wir bei vier Tagen auch immer an zwei Tagen im Park oder in den Hotels essen. Dann aber meistens Buffett, was bei fünf Personen auch nicht gerade günstig ist. Lassen halt dann dort lieber etwas mehr Geld, bevor wir zwei Mal am Tag Fastfood zu uns nehmen.

Denke das gibt sich dann nicht viel, aber schmeckt besser *gg*.
 
deepie steigt in manche Attraktion mit ein
...Obwohl wir unser Essen immer mit in den Park nehmen, gehen wir bei vier Tagen auch immer an zwei Tagen im Park oder in den Hotels essen...
So ähnlich halten wir es auch. Während des Tages haben wir meist etwas dabei, einmal am Tag gehen wir dann auch essen.
Das Essen und Trinken nur bei Disney käme uns zu teuer.

deepie
...der lieber 4 Liter mit sich rumschleppt...
 
Weirdscha steigt in manche Attraktion mit ein
Okay, ich bin noch kinderlos und kann mir wahrscheinlich auch schlecht die zusätzlichen Kosten ausrechnen und geh so schön blauäugig dran. :)
 
T
Trieli Guest
Das sehe ich kritisch. Wie schon mal bemerkt, sind nicht alle Besucher super reich, und manche müssen sich den Aufenthalt wirklich ansparen. Glücklich wer aufs Geld nicht so schauen muss. Aber gerade die Ersteren, nehmen wir eine Familie mit zwei Kindern, da wird das Essen und Trinken richtig teuer, und ggf. nicht mehr finanzierbar.
Dazu kommt m.E. noch das Verhältnis Qualität und Preis der angebotenen Verpflegung.

deepie
...der Lotto spielen müsste, um gewinnen zu können...
Na, aber für Leute die nicht im Park essen wollen gibt und gab es ja immer schon die Picknick-Area. Und wenn man den Tag gut plant und nicht, wie ich, unkontrolliert futtert, der kann einen Besuch dort auch gut mit einbauen.

Ansonsten denke ich wie Stephie, dass man die Gesamtumstände betrachten muß und nicht nur die Endzahlen. Ausserdem ist es in Frankreich wie in Deutschland. Viel Verlust, große Steuerersparnis. Ist also für solche Konzerne auch immer ein Rechenexempel. Oft werden solche Kreditrückzahlungen dann auch in umsatzstarke Jahre geschoben um auf der Steuerseite mehr einsparen zu können.
 
Disneymom steigt in manche Attraktion mit ein
Ich glaube nicht, daß die Jahreskarten direkt daran schuld sind. Das ganze Konzept des Preis-Leistungsverhältnisses stimmt bei den Pauschalen und Essen nicht mehr. Die meisten Leute fahren auch nicht mehr für 1 oder 2 Tage ins DLP, sondern bleiben mindestens 3-4 Nächte. Da ist es oftmals um einiges günstiger außerhalb zu nächtigen und sich Tickets vorort zu kaufen. Gleiches gilt natürlich auch für das Essen. Vor einigen Jahren waren die Pauschalen für die nicht so hochpreisigen Hotels (bis Sequoia Lodge) meist schon 4 Monate im voraus ausgebucht waren. Heute bekommt man doch fast immer noch ein Zimmer. Auch mußte man in den Restaurants noch reservieren. Im letzten Juli war gähnenede Leere, und das zu den Hauptzeiten. Der Verlust aus dem gastronomischen sowie Merchedising-Geschäft wird wahrscheinlich viel schwerwiegen als der aus dem Ticketverkauf.

Gruß
Disneymom
 
Mave110 First Main Street Emporium Specialist
das kann ich blind bestätigen! wir waren im august zur absoluten hochzeit, z.b. die einzigen gäste im agrabah... und im januar im lucky nugget oder steakhouse sah es auch nicht anders aus! vielleicht stimmt hier einfach das preisgefüge nicht mehr. wir sind nur zu zweit, da ist das essen gerade noch bezahlbar, wenn ich aber mit einer family da wäre, sähe das sicher schon anders aus!
 
3_DLP_Fans Master of Disaster
Na, aber für Leute die nicht im Park essen wollen gibt und gab es ja immer schon die Picknick-Area. Und wenn man den Tag gut plant und nicht, wie ich, unkontrolliert futtert, der kann einen Besuch dort auch gut mit einbauen.
So macht der Park dan aber auch keinen Mehrumsatz, und dann kann man es auch gleich sein lassen, Speisen und Getränke zu verbieten (finde ich zumindest).

Sollte DAS wieder eingeführt werden, war das für mich im Juli der letzte Besuch im DLP. Ich kann es mir einfach nicht leisten, auch noch das (überteuerte) Essen und (noch überteuerte) Trinken ausschliesslich im DLP zu beziehen.
Andererseits möchte ich nicht zum Essen und Trinken in einen dafür vorgesehenen Bereich wandern müssen, zumal man dafür ja auch noch die Parks verlassen muss...

Dafür ist der Besuch einfach ZU teuer....
 
Mave110 First Main Street Emporium Specialist
So macht der Park dan aber auch keinen Mehrumsatz, und dann kann man es auch gleich sein lassen, Speisen und Getränke zu verbieten (finde ich zumindest).

Sollte DAS wieder eingeführt werden, war das für mich im Juli der letzte Besuch im DLP. Ich kann es mir einfach nicht leisten, auch noch das (überteuerte) Essen und (noch überteuerte) Trinken ausschliesslich im DLP zu beziehen.
Andererseits möchte ich nicht zum Essen und Trinken in einen dafür vorgesehenen Bereich wandern müssen, zumal man dafür ja auch noch die Parks verlassen muss...

Dafür ist der Besuch einfach ZU teuer....
:applause:
 
T
Trieli Guest
Ich denke schon, dass das Verbot bzgl. Essen & Getränke schon helfen würde. Viele würden sich nämlich dann überlegen, ob sie wirklich in die Picnic-Area gehen wollen und würden statt dessen im Park was kaufen. Wäre dann auch für alle wieder gerecht. Der eine will Geld beim Essen sparen und geht zum Picnic verliert dabei aber Park-Zeit. Der andere ißt im Park und hat dafür wieder mehr Zeit für die Parks.

Und sicherlich ist das Konzept dieses Parks ein Gesamtkonzept in dem das eine ins andere greift. Nur durch den Ticketverkauf könnte sich ein Park wie dieser nie re-finanzieren. Sie sind also auf den Verkauf von Merchandising, Essen, Hotelbuchungen etc. angewiesen damit es klappt. Und wenn sie dann vor der Wahl stehen würden, Essen mitbringen wieder strikt verbieten und auch kontrollieren (so viel ich weiß ist es eigentlich immer noch nicht erlaubt und wird lediglich geduldet) und dafür auf Tagesgäste bzw. Gäste die offside wohnen verzichten zu müssen, wäre die Entscheidung sicherlich leicht. Zumindest für mich aus wirtschaftlicher Sicht. Das bei so einer oder ähnlichen Entscheidung einige Gäste auf der Strecke bleiben ist sicherlich bedauerlich muß man aber aus Sicht des Unternehmens verstehen. Auch die müssen existieren und eine Menge Mäulchen füttern jeden Monat. :hungry:
 
Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Das stimmt. Offiziell steht ein Schild vor dem Park das besagt, das selbstmitgebrachtes Essen und Trinken nur ausserhalb verzehrt werden darf. Wollte ich eigentlich zwecks BEweis mal fotografiert haben.......:-* Aber es wird geduldet.
Darüber bin ich auch froh. Wir essen zwar auch 1 mal am Tag im Park, egal ob Restaurant oder Counter, aber sonst haben wir immer Kekse oder Obst für zwischendurch dabei und vor allem auch Getränke. Wer Kinder hat weiß: die haben immer Durst und Hunger. UNd es würde ganz schon ins Geld gehen, 5 mal am Tag für jeden einen Becher Fanta oder Wasser oder Schorle zu kaufen.
 
Mave110 First Main Street Emporium Specialist
also ich persönlich kenne keinen freizeitpark, in dem es untersagt ist, selber essen mizunehmen. im gegenteil, de efteling hat zum beispiel eine riesige picknickwiese mitten im park oder auch andere grünflächen auf denen extra mülleimer stehen. und dem park gehts seit über 50 jahren ganz gut.

ich denke einfach, dass für tagesgäste mehr "teke away" zu vernünftigen preisen her müsste, dann würde auch nicht so viel mitgeschleppt. schaut euch einfach mal das mc donalds im village an: trotz gähnender leere in den parkrestaurants ist es hier brechend voll. und wenn das nichts mit dem preis zu tun hat...???
 
Disneymom steigt in manche Attraktion mit ein
Einen Großteil an der Miesere hat auf jedenfall die falsche Preispolitik in Disneys Gastronomie und Hotellerie. Die Roomrate wurde auf Teufel komm raus hochgetrieben. Die Leistung paßte aber in keinster Weise mehr. Genauso beim Essen. Diesen Fehler haben aber auch andere Unternehmen in den vergangenen Jahren aus dieser Branche gemacht. Ein Hotelzimmer kostet immer Geld, auch wenn es leer steht. Auch muß im Restaurant alles an Wareneinsatzt sowie Unterhaltskosten immer bezahlt werden. Es ist also sinnvoller bei etwas niedrigeren Preise nahezu 100%ige Belegung zu erreichen. Dieses Licht ist anderen in den letzten 2 Jahren bereits aufgegangen. Mal sehen, wann es über DLP leuchtet.

Gruß
Disneymom
 
3_DLP_Fans Master of Disaster
wie schon geschrieben: Sollte das wieder eingeführt werden, dann sieht mich das DLP die nächsten Jahre nicht wieder.

Und es ist ja nicht so, dass ich da nicht viel Geld liegen lasse....ein 4 Tagesbesuch kostet mich (ohne Unterkunft) etwa 500-600€.
Die entfallen dann. Wenn das nur 10.000 Leute so sehen wie ich (10.000 von 15 Millionen ist nicht viel), sind schon wieder 5-6 Millionen Euro an Umsatz futsch......

Egal was man macht; man sollte es sorgfältig abwägen.
Mehr Leute kommen aufgrund solch schräger Aktionen bestimmt nicht. Da kann man m.M. nach nur verlieren.
 
thorroth Böser Zwerg
Die Diskussion "Essen mitnehmen oder nicht" finde ich müßig.

Wie schaffen es die anderen Freizeitparks wie z.B. der Europapark? Da kann man Essen mitnehmen, zahlt die Hälfte an Eintritt und erhält das Essen viel günstiger. Dazu kommen noch erheblich weniger Leute im Jahr in den Park und alle zwei Jahre eine Großinvestition.

Entweder Disney rechnet die Zahlen, wie schon beschrieben, aus steuerlichen Gründen schlecht oder der Disneykonzern nimmt horrende Franchisegebühren und schöpft somit eine Unmenge Geld ab. Die letzte mögliche Variante ist einfach Missmanagement!
 
T
Trieli Guest
Das stimmt. Offiziell steht ein Schild vor dem Park das besagt, das selbstmitgebrachtes Essen und Trinken nur ausserhalb verzehrt werden darf. Wollte ich eigentlich zwecks BEweis mal fotografiert haben.......:-* Aber es wird geduldet.
Darüber bin ich auch froh. Wir essen zwar auch 1 mal am Tag im Park, egal ob Restaurant oder Counter, aber sonst haben wir immer Kekse oder Obst für zwischendurch dabei und vor allem auch Getränke. Wer Kinder hat weiß: die haben immer Durst und Hunger. UNd es würde ganz schon ins Geld gehen, 5 mal am Tag für jeden einen Becher Fanta oder Wasser oder Schorle zu kaufen.
Ich denke nicht, dass ein paar Kleinigkeiten da das Problem sind. Wohl eher die Leute die überhaupt nichts im Park verzehren. Ausserdem bin ich überzeugt, dass Gäste wie ihr das dann locker wieder in Merchandising umsetzt was ihr am Essen spart. :giggle:

:s010: Mir persönlich gehen die Leute auf den Keks, die sich mit ihrem selbst mitgebrachten Essen in den Counterrestaurants breit machen und da ihr Picnic veranstalten. Da gucken die zahlenden Gäste nämlich oft mal in die Röhre. Ausserdem finde ich die Preise für die Countergerichte immer noch o.k. Vor allem für Frankreich. Was zahlt man den so aktuell im Phantasialand oder Efteling für ein Countermenü mit Suppe, Hauptgericht, Getränk, Dessert und Gutschein für ein Heißgetränk???
:focus:

De Efteling und DLP unterscheiden sich in meinen Augen in einem wesentlichen Punkt. Efteling ist mit den Jahren gewachsen. Und steht daher wirtschaftlich auf einer anderen Basis.
DLP war von Anfang an ein Park der 6 Hotels, ein Transportsystem und andere Dinge wie die Reparaturen in der Nacht mitfinanzieren mußte.
Deshalb muß man da Dinge einfach anders handhaben als in den langjährig gewachsenen Parks.
 
thorroth Böser Zwerg
De Efteling und DLP unterscheiden sich in meinen Augen in einem wesentlichen Punkt. Efteling ist mit den Jahren gewachsen. Und steht daher wirtschaftlich auf einer anderen Basis.
DLP war von Anfang an ein Park der 6 Hotels, ein Transportsystem und andere Dinge wie die Reparaturen in der Nacht mitfinanzieren mußte.
Deshalb muß man da Dinge einfach anders handhaben als in den langjährig gewachsenen Parks.
Das sehe ich anders. Erstens steht ein Weltkonzern dahinter. Zweitens, wenn das Konzept nicht stimmt, muss ich es ändern. Außerdem nimmt das DLP erheblich mehr Eintritt als andere Parks und zahlt noch weniger Mehrwertsteuer.

Zu den Leuten, die ihr mitgebrachtes Essen im Restaurant essen: Das ist eine Sauerei, die Disney nicht dulden darf. Aber es kann auch nicht sein, dass für Fehlplanungen Disneys die Leute noch mehr geschröpft werden sollen, indem man das Mitbringen von Essen verbietet. So eine Art Solidarzwangsessen für die Disneybilanz.

Ich mag Disney, bin aber nicht deren Melkkuh. Für jeden Euro, den ich gezwungen werde auszugeben, gebe ich zwei nicht beim Merchandise aus. So bin ich gestrickt. Ich möchte entscheiden wie und wo und ob ich mein Geld investiere!!!
 
3_DLP_Fans Master of Disaster
Wie schaffen es die anderen Freizeitparks wie z.B. der Europapark? Da kann man Essen mitnehmen, zahlt die Hälfte an Eintritt und erhält das Essen viel günstiger. Dazu kommen noch erheblich weniger Leute im Jahr in den Park und alle zwei Jahre eine Großinvestition.
Man muss auch sehen, dass das DLP das Jahr durchgehend- und im Sommer auch weit länger geöffnet hat, als andere Freizeitparks. Klar kommt in der Nebensaison nicht so viel rum, wie in den Hauptzeiten. Trotzdem bleiben die AUsgaben fast gleich hoch....eventuell sollte man da ansetzen...
 
Weirdscha steigt in manche Attraktion mit ein
Das hab ich jetzt aber auch noch nicht gesehen, daß sich die Leute mit ihrem mitgebrachtem Essen in den Restaurants breit machen. Wenn das so ist, ist es doch verständlich, daß die weniger verkaufen. Wenn ich sehe, daß da alles voll ist, dann gehe ich auch weiter. Wenn dann möchte manja auch gemütlich was futtern.
 
T
Trieli Guest
Ich mag Disney, bin aber nicht deren Melkkuh. Für jeden Euro, den ich gezwungen werde auszugeben, gebe ich zwei nicht beim Merchandise aus. So bin ich gestrickt. Ich möchte entscheiden wie und wo und ob ich mein Geld investiere!!!
Die Essensgeschichte war ja auch lediglich als Beispiel genannt. Und das Verbot gab es schon immer und in den ersten Jahren hat sich kein Mensch darüber aufgeregt. Die Leute sind zur Essenszeit scharenweise Richtung Parkplatz geströmt und haben dort gegessen.
Und der Rest halt im Park. Aber da waren die Restaurants auch immer voll. Und in diesem Fall wäre es ja keine Änderung sondern nur die konsequente Durchsetzung einer Regel die es seit Anfang an gab.

Im Übrigen hatte dieses Verbot am Anfang überhaupt nichts mit einem Essenszwang zu tun, sondern hatte den pragmatischen Grund das man die Mülltrennung vereinfachen wollte und dies ist ja bekanntlich bei einem bekannten Produkten einfacher als wenn man Sachen aus ganz Europa hinterlassen bekommt. Der Müll der nicht im Park selbst produziert wurde, kam auf eine separate Deponie und wurde verbrannt. Der Disney-Eigene-Müll recycled. Heute kommt fast alles auf die Deponie und wird nicht mehr getrennt.

Sicherlich schweben den Disneys noch ganz andere Maßnahmen vor um die Zahlen zu "verbessern" Leider finde ich persönlich diese Maßnahmen in der letzter Zeit viel drastischer als die Essensgeschichte für mich wäre. Für mich hat einfach die Qualität des Parks insgesamt extrem abgenommen. Siehe Flounders Post bzgl. billigen Shows. Und das ist eher für mich ein Grund nicht zu fahren als zum Essen den Park zu verlassen. Für mich stimmt das Ganze momentan nicht mehr.
Positiv ist lediglich dass die Merchandising Artikel auf einem für mich absolut annehmbaren Niveau liegen und nach wie vor qualitativ sehr hochwertig sind.

Ansonsten kann ich nur Disney`s Mom voll zustimmen, dass mit dem Hotelkonzept was nicht stimmt. Aber vielleicht kommen die ja auch noch mal drauf. :-*
 
T
Trieli Guest
Das hab ich jetzt aber auch noch nicht gesehen, daß sich die Leute mit ihrem mitgebrachtem Essen in den Restaurants breit machen. Wenn das so ist, ist es doch verständlich, daß die weniger verkaufen. Wenn ich sehe, daß da alles voll ist, dann gehe ich auch weiter. Wenn dann möchte manja auch gemütlich was futtern.
Oh doch. Ich im März mal wieder. Eine ca. 30 köpfige Reisegruppe hatte es sich schön um den Kamin im Cookout bequem gemacht und ihre eigenen Sandwiches und Getränke verdrückt. Als ein CM den Reiseleiter ansprach hieß es, die Kinder könnten doch nicht bei der Kälte im Freien essen. Der wurde sogar richtig pampig und gegangen sind sie nicht. Wir haben uns dann entschieden später wieder zu kommen. Als wir eine Stunde später wieder da waren, waren zwar Tische frei, weil es schon ca. 15.00 Uhr war, aber ein Teil der Gruppe saß immer noch da und spielte Karten und ihren Müll haben sie auch nicht weg geräumt. :hau:

Aber vielleicht sollten wir das an anderer Stelle weiter diskutieren. Paßt jetzt doch nicht mehr hier rein. :001:
 
thorroth Böser Zwerg
Der Europapark hat 4 Millionen Besucher im Jahr. Disney meines Wissens nach ca. 13 Millionen. Auch der Europapark hat im Winter geöffnet. Die paar Stunden am Abend mehr und die paar Tage im Winter mehr dürften bei DLP doch locker durch die Merhzahl an Besuchern und auch dem höheren Eintrittspreis bei gleichzeitig niedrigeren Steuern aufgegfangen werden. Nicht zu vergessen: Das Merchandise in Disneyparks dürfte Welten von den doofen Europapark Merchandises entfernt sein.

Ich bleibe dabei: Disney macht unter den guten Voraussetzungen etwas falsch.
 
Chrisili Coasterkarma
Disney Land Paris und Europapark zu vergleichen find ich ned ganz das wahre, weil der Europapark ja viele Attraktionen selber baut, weil die Firma Mack nun mal praktischereweise Achterbahnen baut, klar hat der Europapark auch viele Ausgaben, aber beim Megacoaster Bluefire ist zb viel in die Tasche der Firma Mack gelaufen, hat also nicht wirklich den Besitzer gewechselt.
 
D
Disneyfan92 Guest
Der Europapark hat 4 Millionen Besucher im Jahr. Disney meines Wissens nach ca. 13 Millionen. Auch der Europapark hat im Winter geöffnet. Die paar Stunden am Abend mehr und die paar Tage im Winter mehr dürften bei DLP doch locker durch die Merhzahl an Besuchern und auch dem höheren Eintrittspreis bei gleichzeitig niedrigeren Steuern aufgegfangen werden. Nicht zu vergessen: Das Merchandise in Disneyparks dürfte Welten von den doofen Europapark Merchandises entfernt sein.

Ich bleibe dabei: Disney macht unter den guten Voraussetzungen etwas falsch.
Wir vergleichen also normale Parks mit Disney....

Ich war dieses Jahr 2x in Rust. Bei den meisten Attraktionen ist gerade mal 1 Person als Aufsicht da. Das Einteilen in die Wagen machen die Besucher selber, was ich wenn man Disney gewöhnt ist, als chaotisch bezeichne.
Bei Attraktionen wie z.B. Schneewitchen sind schon mindestens 2 CM´s da. Bei Peter Pan 3. Von Piraten wollen wir gar nicht erst reden. In Rust 1 Mitarbeiter in Paris 5. Ohne den am Eingang. Die Parade muß ich wohl nicht noch genau aufzählen. Disney bietet eine ganz andere Qualität und die bezahle ich auch gerne. Und ich hoffe nicht das Disney da das sparen anfängt.

Übrigens hat der Park vom 01.01.-03.04., 02.-27.11. und 24.+25.12.09 geschlossen.

Zurück zu dem Essen.

Ich sagte wenn man das mit bringen wieder verboten würde sollte man auch die Preise etwas anpassen. Wobei ich die Preise für die 0.5 L Getränke wo man außerhalb der Restaurants erwerben kann in Ordnung finde.

Nochmal zu den Jahrespässen. 99 € für den Francillien und 129 für den Fantasy ist zu günstig. Oder 3 Tage für 138 € zu teuer. Das steht in keinem Verhältnis. Selbst den Dream hatte ich im Januar alleine mit den 50 % Rabatt für´s N.Y. raus.

Europa Park: 1 Tag 35 €, 2 Tage 65 €, Jahreskarte 145 €.

Das ist das 4 fache vom Regulären Eintritt. Kein umsonst parken, kein Rabatt!

Wenn ich das richitig verstehe haben die Themenparks zusammen 688,2 Mio.€ eingenommen. Mit Eintritt. Das macht pro Besucher 44,69 € (1 Tagesticket 52 €).
Das hießt für mich, daß der Durchschnittsbesucher weniger Geld am Tag da lässt als das reguläre Tagesticket kostet.
Was bringen 15,4 Mio. Besucher ohne Umsatz????

Denn in den 44,69 € sind Eintritt, essen und einkaufen enthalten.

Ich denke unsere Hotels wären froh wenn sie eine Auslastung von über 75 % hätten.
Mann sollte da gebe ich recht in den Schwachzeiten die +1 Gratis Angebote einführen.
Aber man sollte sich nicht unter Wert verkaufen.

Mfg.

Disneyfan92
 
Chrisili Coasterkarma
Ich finde du tust dem Europapark grad bissl unrecht... Silverstar sind 3 Mitarbeiter, Blue Fire 3, selbiges bei der Bobbahn, beim Matterhorn Blitz und bei der Wildwasserbahn... Eurosat sind auch 2 regulär... dann kommen noch die Mitarbeiter dazu die hinterm Schaltkästchen sitzen... also ganz so wie du tust ist es dann auch ned...
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
Teammitglied
Eines habe ich im letzten Jahr beim Treffen mit Herrn Kistler von der WDC im DLP gelernt, Disney interessiert sich überhaupt nicht dafür, was andere Parks in Europa machen. Er sagte wortwörtlich, daß das Disneyland nicht mit anderen Parks konkuriert. Der Park, bzw. das Resort sieht die Pauschalurlauber als Konkurrenz, diejenigen die für 1 Woche nach Malle, Griechenland, Türkei oder sonst wo hinfliegen und nicht die Besucher, die für einen Tag ins Phantasialand oder so fahren. Wenn also ein Essverbot im Park wieder kommen sollte, okay gerne, aber dann müssen die Preise in den Restaurants runtergefahren werden. In meinem Pauschalurlaub bringe ich ja auch nicht mein Essen mit ins Hotel, sondern habe dort Halbpension oder All Inclusive, demnach wäre eine Art Dining Plan für das Resort meiner Meinung nach sehr interessant, aber einer der für europäische Verhältnisse auch erschwinglich ist. Wenn man wirklich mit Pauschalreisenden konkurrieren will, dann sollte man sich an diese Preise orientieren, denn Hotels wie das Santa Fee oder Cheyenne bringen keine bessere Qualität als ein Hotel in El Arenal am Ballermann, kosten aber mindestens das Dreifache...
 
D
Disneyfan92 Guest
Ich finde du tust dem Europapark grad bissl unrecht... Silverstar sind 3 Mitarbeiter, Blue Fire 3, selbiges bei der Bobbahn, beim Matterhorn Blitz und bei der Wildwasserbahn... Eurosat sind auch 2 regulär... dann kommen noch die Mitarbeiter dazu die hinterm Schaltkästchen sitzen... also ganz so wie du tust ist es dann auch ned...
Ja. Bei den Wildwasser und Achterbahnen sind meistens 2 wo die Gurte kontrolieren und einer der die Bahn steuert. Meine aber Paris pro Einstiegsseite mind. 2 P in den Achterbahnen zu haben (SM un BTM). Auch bei Indi meine und dem RRC meine ich sind es 4. Will jetzt aber nicht wirklich alle Attraktionen duch gehn. Schlimm?
Meine nur das Paris höheren Personalaufwand betreibt und ich dadurch eine bessere Qualität empfinde. Und das ist mir auch 52 € Eintritt wert.

Ich will den Park auch nicht schlecht machen. Finde in als Alternative wenn man es mal nicht nach Paris schaft super.

Aber billig ist er auch nicht. 2 Tage für 2 Personen mit 1ner Übernachtung 300 €.

Die Hotels haben auch nicht alle das ganze Jahr auf.
Das Coloseum und noch eins sind nur offen. Das spart auch Personal und war auch schon mal in Paris so.
Mfg.

Disneyfan92
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Also, von mir auch noch kurz ein paar Worte:

Wir sind in Paris und nicht am Ballermann. Für Pariser Verhältnisse ist es im Disneyland beileibe nicht teuer. Des Weiteren gibt es bereits Angebote, die dem Dining Plan ähnlich sind. Nämlich die Halbpensionsangebote. Das ist eine noch nicht alte Veränderung, die mit Ausblick auf die von Timm beschriebene Wettbewerbssituation eingeführt worden ist. Für eine Art Dining Plan ist es meiner Meinung nach noch zu früh und die europäische Mentalität würde damit sicher goße Probleme haben. Und unter €40,- am Tag pro Person dürfte man so etwas auch kaum bekommen - vergleicht man es pauschal mit dem Angebot in WDW.

Alles in allem bleibt das Disneyland Paris kein günstiger Spaß, aber er ist auch auf keinen Fall teurer als ein Wochenende in Barcelona, London oder einer anderen europäischen Großstadt, wenn man sich wie in Paris rundum verwöhnen läßt.

Natürlich gibt es auch Angebote für Reisen in Richtung Spanien, die Türkei oder andere europäische Länder, die pauschal im Wettbewerb stehen, aber diese sind nicht 1:1 zu vergleichen, da die Grundvoraussetzungen andere sind. Sie stehen, wie gesagt, pauschal im Wettbewerb, aber man geht nicht davon aus, dass eine Woche Mallorca eine Woche DLP bedeutet. Darum wäre ein Preisvergleich mit etwas abgespeckter Verweildauer in Paris eher heranzuziehen.

Just my 2 Cents ...


Cheers,
Flounder
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Also, ich finde diese Diskussion hier ja schon irgendwie putzig.

Wie Disneyfan92 schon aufgeführt hat, haben die beiden Parks im Geschäftsjahr 2009 688,2 Millionen Euro eingenommen. Die Hotels und das Disney Village haben 474,7 Millionen Euro eingefahren. Hinzukommen noch diverse andere Einnahmen aus Immobilien etc.
Die Gesamteinnahmen des Resorts belaufen sich für 2009 auf 1230,6 Millionen Euro!
Zieht man davon die Betriebskosten, die Marketingkosten usw. ab, dann bleibt ein erwirtschafteter Gewinn von 26,4 Millionen Euro.
Lasst euch diese Zahlen doch einfach mal auf der Zunge zergehen.

Mal ganz ehrlich: Wenn ich als Firma meinen Gewinn steigern möchte, dann ist das Letzte was mir in den Kopf kommt eine Preissenkung!

Natürlich können wir hier jetzt über das Preis-Leistungsverhältnis reden. Doch so lange der laufende Betrieb Gewinn abwirft, wird da in meinen Augen nicht viel unternommen. Dazu sind es immernoch zu viele Besucher die ins DLRP fahren.


Das eigentliche Problem, das hier vorherrscht, ist in meinen Augen die ursprüngliche Finanzierung des Resorts.
Welches Unternehmen zahlt schon jedes Jahr zwischen 85 und 90 Millionen Euro an Krediten ab?!

Auch kann man sich fragen, ob 25 Millionen Euro Lizenzgebühren an die Walt Disney Company viel sind oder nicht.


Der Vergleich mit dem Europa Park hinkt in meinen Augen gewaltig.
Wie Trieli schon angeführt hat ist der EP über die Jahre gewachsen. Ich bezweifle, dass die Familie Mack bei der Eröffnung des EP im Jahre 1975 Kredite in mehrstelliger Milliardenhöhe hat aufnehmen müssen, um den Park realisieren zu können.

Das DLRP ist 17 Jahre jünger und hatte einen ganz anderen "Start ins Leben". Wer weiß, was in 17 Jahren ist...


Einen ganz interessanten Bericht zum Thema Finanzen und Europa Park habe ich in einem Handelsblatt-Artikel von 2007 gefunden.
 
thorroth Böser Zwerg
Es geht hier ja nicht primär um Vergleiche zu anderen Parks oder um Essen mitbringen oder nicht. Es geht darum, dass ein Unternehmen, das 1,3 Milliarden Umsatz macht, es nicht in die Gewinnzone schafft, während andere kleinere bedingt vergleichbare Unternehmen es doch auch schaffen. Der EP bietet übrigens viel mehr Attraktionen als DLP.

Startkredite hin oder her. Dann wurde einfach falsch gerechnet. Man hat Rekordbesucherzahlen und schafft es nicht in den grünen Bereich? Mit welchen Einnahmen hat man zu Planungsbeginn gerechnet? Wieviele Zuschauer wurden kalkuliert? Ich denke, hier lage einer gleich am Anfang völlig daneben - oder die Zahlen sind eben doch künstlich verschlechtert!
 
CaptainW steigt in manche Attraktion mit ein
Mich würd ja nur mal interessieren wie lange die noch an den Startkrediten abzuzahlen haben. Sind ja inzwischen auch schon 17Jahre.
Gar nicht auszudenken, wenn man diese Gelder die jährlich in Kreditabzahlungen steckt in andere Projekte im Park stecken könnte.
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Dann wurde einfach falsch gerechnet.[...]Ich denke, hier lage einer gleich am Anfang völlig daneben - oder die Zahlen sind eben doch künstlich verschlechtert!
Und wie du da Recht hast! Es ist bekannt, dass Disney im Vorfeld auf die falschen Leute gehört hat und diverse Beraterfirmen sich total verkalkuliert hatten.

Nur so als Beispiel:
Irgendeine Beraterfirma hatte behauptet, dass die Europäer nicht im Hotel frühstücken würden. Der gutgläubige Amerikaner hat das denen doch tatsächlich abgenommen :der:


Zum Thema Euro Disney und Fehlplanung gibt es im Internet einige Fallstudien zum Lesen.

Wer sich für die Materie interessiert kann ja mal hier reinschauen:

http://stu.cofc.edu/~wecapps/disney.htm

http://web.efzg.hr/dok/UMK/Case DISNEY Hill.pdf

http://www.themanager.org/ME/Disney_1.htm
 
Mave110 First Main Street Emporium Specialist
eine der berater-firmen war auch De Efteling, aber wie gesagt, was europäer wollen wissen sie anscheinend!
 
D
Disneyfan92 Guest
Disney hat aus seinen Fehlern ja auch gelernt. In Hongkong wurde ja schon wesentlich kleiner gebaut.
Die Lizensgebühren sind in meinen Augen auch nicht das Problem. Tokio schafft es ja auch und soweit ich weiß ind die Gebühren in Paris schon gesenkt worden.
Ja. Der EP hat mehr Attraktionen. Die will man aber nicht wirklich mit Disney vergleichen.
Ich denke manches Unternehmen wäre froh über den Gewinn von 26,4 Mio. Euro.
Aber man muß auch sehn was ein E Ticket Ride kostet und da muß eigentlich alle 3 Jahre ein neuer her.

Mfg.

Disneyfan92

Der den Francillien abschaffen würde...
 

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