Kalifornien-Arizona-Nevada 2008

Reisebericht 
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Von San Francisco auf dem US 1 Richtung Los Angeles

Unsere Rundreise durch den Westen der USA nahm seinen Start in San Francisco. Nach einem ausgiebigen Flug von Bremen über Amsterdam nach Frisco hatten wir die erste Nacht in der Nähe des Flughafens. Wir haben vor dem Rückflug noch 5 Tage in San Francisco eingeplant daher zu der tollen Stadt später mehr.

Wir starten früh unsere Fahrt Richtung Los Angeles. Unser Ziel ist... noch keine Ahnung. Wir fahren soweit wir Lust haben und checken einfach in einem Motel ein. Das ist das schöne am Reisen in den USA.
Der Highway One gilt als eine der schönsten Routen überhaupt. Und wirklich, die Fahrt ist ein Erlebnis. Die Straße schlängelt sich hügelig an der Küste entlang. Immer wieder halten wir an um die Aussicht zu genießen. Wir erreichen Carmel. Eine oder vielleicht die teuereste Stadt in ganz Kalifornien. Hier war früher Clint Eastwood einmal Bürgermeister. Die Stadt hat einen gemütliche Charme mit so etwas wie einer Fussgängerzone. Wir schlendern durch die Straßen bis hinunter an den Strand. Ein ganz toller Strand der zum spazieren oder Joggen einlädt. Es ist windig und recht kühl so das im Pazifik sich nur wenige weiter als mit den Füßen ins Wasser trauen.
Die Fahrt geht weiter. Ab dem Point Lobos befährt man den schönsten Teil des US 1. Erst 1937 nach 18 Jahren fertiggestellt. Wir wollen uns ein Motel in Pismo Beach suchen. Doch alles was uns gefiel war belegt und so haben wir uns in Santa Barbara in einem Motel 6 einquartiert.
Am nächsten Tag erreichen wir die im Dunst liegende Stadt der Engel. Wir haben uns für das Hotel Figuroa in Downtown entschieden von wo wir am nächsten Tag zur Stadtrundfahrt abgeholt werden. Ein Straßenblock vom Hotel liegt das Old Pantry Restaurant. Es ist ein altes Restaurant was sich von den restlichen Wolkenkratzern deutlich abhebt. Es steht unter Denkmalschutz und hat seit dem Jahre 1924 ununterbrochen geöffnet. 24 Stunden 7 Tage die Woche. Immer. Always Open. Auf den Bildern könnt Ihr sehen das ein wenig die Zeit stehen geblieben ist. Aber das macht den Charme aus. Das Essen ist simple aber reichlich. Speisekarten gibt es nicht.Es steht alles auf Kreidetafeln an den Wänden. Ein Highlight für uns. Real American Style.
Die Stadtrundfahrt übernimmt ein leicht durchgeknallter Münchner. Die Tour führt uns durch Beverly Hills, den Mullholland Drive von wo wir einen diesigen Blick auf die Skyline erhaschen können. Bei den Universal Studios machen wir einen Shopping Stop dann weiter zum Hollywood Boulevard. Hier finden wir Mickey und Walt Disney verewigt mit Ihren Sternen. Leider habe wir kein Glück mit dem Wetter als wir uns am Long Beach Pier von der Tour verabschieden. Von dort nehmen wir den Bus zurück ins Hotel. Am nächsten Morgen starte ich zu meiner Laufrunde und umrunde drei Blocks weiter das Staples Center. Fast ein Jahr später ist es in aller Munde durch die Trauerfeier von Michael Jackson.

Fortsetzung folgt...
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poohmo kennt diverse Charaktere beim Namen
Hmm, so ein schöner Bericht und soooo schöne Fotos !!!

Ich warte dringend auf Fortsetzung :jump
 
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Von Los Angeles teils auf der Route 66 nach Kingman/Arizona

Schon nach kurzer Fahrtzeit lassen wir Los Angeles hinter uns und fahren über den Highway nach Osten. Heute steht einer meiner Highlights auf dem Programm. Endlich sind wir ein Stück auf der Route 66 unterwegs. In Lake Havasu City (Standort der Stein für Stein über den Atlantik geschafften London Bridge, die früher die Themse überspannte) erreichen wir Arizona und treffen erstmals auf die Route 66. Wir machen kurz Rast in einem Diner und fahren die Mother Road weiter in Richtung Oatman. Einer der schönsten Abschnitte der Route 66 überhaupt. Die Fahrt verläuft recht hügelig und so errichen wir das ehemalige Goldgräberstädtchen Oatman. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Nicht mehr als 200 Seelen wohnen hier und warten täglich auf die Route 66 Touristen. Früher lebten hier zur Blütezeit zehnmal so viele Menschen. Wild lebende Esel aus den Bergen bevölkern das Dorf und bieten schöne Fotomotive. Wir treffen hier eine Gruppe von Harley Bikern aus Germany, unschwer an den St.Pauli Shirts zu erkennen. Sie machen Rast und sind völlig fertig von der Fahrt in der Hitze. Bis Las Vegas trefen wir sie immer mal wieder auf ihren tollen Öfen. Wir verlassen Oatman Richtung Kingman auf einer talwärts in vielen Kurven verlaufenden Route 66. Hätte ich mir so hügelig gar nicht vorgestellt. Wir erreichen den Rastplatz Cool Springs. Leider ist schon geschlossen. Aber auch so ein toller Ort in schöner Landschaft der Black Mountains. Ein alter Pick Up läßt die alte Zeit nocheinmal kurz aufleben. Im Sonnenuntergang fahren wir Richtung Kingman wo wir im gleichen Motel wie die deutschen Biker absteigen.
Am nächsten Morgen besuchen wir das Route 66 Museum in Kingman und machen uns weiter auf in Richtung Flagstaff.

Fortsetzung folgt...
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Von Kingman über Seligman nach Flagstaff

Auf der Route 66 geht es von Kingman weiter in Richtung Seligman. In Seligman besuchen wir einen ganz wichtigen Mann der für die Mother Road viel getan hat. Angel Delgadillo.
Angel war der Friseur von Seligman. Seit dem Tag, als der neue Interstate Highway eröffnet wurde, investierte Angel seine Energie in den Mytos Route 66, was die Gründung der ersten Historic Route 66 Association bewirkte. 1987 gelang es, den Staat Arizona dazu zu bringen, die Route 66 zu einem historischen Verkehrsweg zu erklären. Die anderen Staaten die von der Route 66 berührt werden, zogen nach und gründeten ebenfalls Organisationen. Angel selbst hörte 1996 auf mit dem Haarschneiden und richtete in seinem ehemaligen Salon einen Souvenirshop ein.
Unser Weg führt uns weiter auf der Route 66 Richtung Flagstaff.
`Flag`, wie die Einwohner ihre Stadt nennen hat rund 60.000 Einwohner und eine schöne restaurierte Altstadt mit ein wenig Western Flair. Wir habe für 2 Tage in einem Motel eingecheckt um von hier den Grand Canyon zu besuchen. Die Nächte sind kurz da ca. alle 10 Minuten der "Santa Fee Train is whistling at every Crossing" so ziemlich durch unser Zimmer donnert.
Dafür entschädigt das Restaurant nebenan mit einem kräftigen Frühstück so das wir gestärkt Richtung Grand Canyon aufbrechen können.

Fortsetzung folgt...
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Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Jetzt komme ich auch mal dazu, hier zu schauen und zu lesen. Top, vielen Dank :headbang:

Cheers
Flounder
 
poohmo kennt diverse Charaktere beim Namen
Toller Bericht ! Weiter So !!!!
Danke, dass Du uns an Deinen Erlebnissen teilhaben lässt ....
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Vielen Dank für die genialen Bilder, Horizon!! Besonders die von der Route 66 Area sind super - so stell ich mir Radiator Springs vor :D!
 
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Grand Canyon und weiter nach.... aber lest selbst.

Früh am Morgen machten wir uns also auf Richtung Grand Canyon. Gleich nach der Einfahrt in den Nationalpark gelangt man zum Vistor Center wo man alle nützlichen Infos bekommt um seinen Aufenthalt zu planen. Wir beginnen mit einem IMAX Film. Danach sind es nur noch wenige Meilen bis zum Erreichen des Parkplatzes rund um den Mather Point.
Der Blick ist einmalig. Hier wollte ich immer einmal stehen und ganz in Ruhe die wahnsinnige Landschaft auf mich wirken lassen. Mit der Ruhe ist das am Grand Canyon leider so eine Sache. Dafür hatten wir die falsche Tageszeit erwischt. Einige Besucher nehmen es mit den vorgesehenen Bereichen nicht so genau und klettern ziemlich nah an den 1600 Meter tiefen Abgrund entlang. Das könnt Ihr auf einigen Bildern erkennen. Wir schlendern ein wenig auf den Wegen am Rand des Canyon und merken so langsam die Hitze und vor allem die Höhe. Rund 2100 Meter hoch liegt der Rand des South Rim. Der North Rim liegt noch einmal 300 Meter höher. Mein Vater muß ganz schön pusten und so fahren wir weitere Viewpoints mit dem Auto an. Ein 2. Vistor Center am Mather Point gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Canyons. Wie immer in den USA: Sehr gut gemacht! Auch Shuttle Busse werden ab hier eingesetzt um den Autoverkehr ein wenig einzudämmen.
Wir fahren östlich zum Desert View wo auch der Watch Tower steht. Wir machen noch reichlich Fotos und fahren aus dem Gebiet des Grand Canyon Richtung Page am Lake Powell. In Page wollen wir eine Unterkunft suchen. Leider ohne Erfolg. Es ist Wochenende und viele nutzen dieses zum Kurztrip an den Lake Powell noch dazu findet in Page ein Quad Cross Rennen statt. Die Stadt ist dicht. Also weiter zum nächsten Ort. Wir erreichen Kanab. Hier auch kein Zimmer für uns. Ein Windhundrennen hat das kleine Örtchen zum Überlaufen gebracht. In einem Holiday Inn ist man sehr hilfreich und "ertelefoniert" uns zwei Zimmer in St. George in Utah. Es ist schon später Abend und durch überschreiten der Staatsgrenze Utah auch eine andere Zeitzone. Noch eine Stunde drauf. Alles schläft im Wagen nur ich genieße wie immer jede Meile die ich fahren darf.Wir durchfahren sogar den Zion NP den wir uns aber am nächsten Tag noch im Hellen anschauen werden. Kurz vor Mitternacht erreichen wir St. George und fallen erledigt in die Betten.

Fortsetzung folgt...
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Von St. George durch den Zion NP nach Cedar City und das Valley of Fire

Unsere Fahrt führt uns von St. George Richtung Zion NP. Gleich nach der Einfahrt in den Nationalpark wieder das bekannte Vistor Center und auch die Möglichkeit mit Shuttle Bussen in die Canyons einzufahren. Mit Privatfahrzeugen ist dieses nicht möglich aber durch das Wochenende sind die Touren gut gebucht und wir entscheiden uns für den Weg gen Osten. Wir halten an einigen Scenic Points und treffen sogar Holländer in einem amerikanischen Wohnmobil. Am Nachmittag verlassen wir den Zion NP und machen uns auf den Weg nach Cedar City wo wir übernachten werden. Die Fahrt führt uns durch bergiges Terrain und erleben an einem See sogar Schnee und Temperaturen um 5 Grad. In 24 Stunden werden wir uns an 47 Grad erwärmen...

Von Cedar City/Utah machen wir uns auf den Weg nach Las Vegas/Nevada wo wir einige Tage Aufenthalt haben. Die Luft wird langsam wärmer je weiter wir Richtung Nevada fahren. Circa 60 Meilen vor Las Vegas machen wir einen Abstecher in das Valley of Fire. Es ist unglaublich heiß und wir erreichen mit 47 Grad die höchsten Temperaturen überhaupt. Das übliche Visitor Center informiert über Geologie und Besiedlung des "Feuertals". Und hier treffen wir auch unsere germanischen Harley Reiter wieder. Sie sehen total fertig aus.
Wer Zeit hat sollte entweder früh Morgens oder Abends das Tal besuchen. Dann leuchten die Gesteinsformationen am schönsten. Sogar 2 Campingplätze mit solarbeheizten Duschen gibt es.
Wir ziehen jedoch unser Hotel in Las Vegas vor erreichen die Lobby des Excalibur Hotel.

Fortsetzung folgt...
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Las Vegas

Die Wüste lebt. Und wie. Ich denke an keinem Ort wird es einem so perfekt ermöglicht in kurzer Zeit viele Dollars zu lassen. Da kommt wohl nur noch Disney mit. Circa 40 Milionen Besucher bevölkern die Hotels am Strip, die jedes für sich schon eine Show ist, jährlich.
Wir haben uns für das Excalibur Hotel entschieden. Fast so groß wie das gesamte Pop Century wenn es fertig wäre, diverse Restaurants und im Keller die Arena für das Ritterturnier zweimal täglich. In direkter Nachbarschaft das MGM Grand und das New York New York Hotel. Du gehst hier nicht über die Straße, nee per Überführung kannst Du jedes dieser 3 Hotels erreichen. Das einzige Ziel: Du sollst im Casino deine Dollars lassen. Wir haben uns ein Limit von 50 Dollar pro Nase gesetzt. Mein Vater und ich haben es auch schnell durchgebracht aber Yvonne konnte beim Roulette erfolgreich 140 Dollar gewinnen und auch aufhören. Las Vegas ist im Unterhalt günstig. Jedes Hotel versucht die Konkurenz mit noch günstigeren Dinner Buffet zu unterbieten. So ab rund 10 Dollar gehts los. Bleibt halt noch Kohle für die Slotmaschine :icon_mrgreen:
Wer den Strip nicht zu Fuß ablaufen möchte kann die Monorail nehmen. Die fährt die zentralen Punkte des Strips ab. Sehr praktisch.
Für eine tolle Aussicht über die Stadt fährt man auf den Stratosphere Tower. 300 Meter hoch wollte ich dort eigentlich mit der Achterbahn, die um die Turmspitze zieht, fahren. Gibt es aber nicht mehr. Dafür hat man jetzt eine kleine Katapultbahn gebaut die einen den Abgrund ein wenig näher bringt. Wegen Wind war das Teil aber geschlossen.
Am nächsten Tag haben wir die Hotels einmal genauer erkundet. Jedes muß irgendein Highlight bieten: Im New York New York die Achterbahn, im MGM das Lion Habitat, im Mandalay Bay das Shark Reef Aquarium etc. Aber auch allein die Größe der Komplexe ist beeindruckend. Im MGM habe wir einen Lageplan in die Hand bekommen. So konnte wir das Rainforest Cafe einfacher finden.
Die nähere Umgebung von Las Vegas bietet noch einige Möglichkeiten. Wir haben uns für eine Bustour in die Berge entschieden. Red Rock Canyon 20 Meilen außerhalb der Stadt und kurz unterhalb des Mt. Charleston waren die Stationen. Von der Wüste in die Berge innerhalb einer Stunde.
Einen Ausflug zum Hoover Dam durfte natürlich auch nicht fehlen. Mitten auf dem Dam verläuft die Staatsgrenze Nevada - Arizona. Es wird im Moment eine Umgehungsstraße gebaut die den Verkehr der direkt über den Dam führt zu entlasten. Die gewaltige Brückenkonstruktion soll Ende 2010 fertig sein wenn ich mich recht erinnere.
Fazit: Wenn man mal in der Nähe sein sollte, Besuch von Disneyland wie auch in unserer Tour, der muß sich Las Vegas einmal antun. So oder so beeindruckend ;)

Fortsetzung fogt...
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Von Las Vegas bis nach San Francisco

Früh am Morgen beladen wir unseren Buick und verlassen das Spielerparadies Las Vegas in Richtung Westen. Wir werden das Death Valley durchqueren und in Lone Pine/Kalifornien die nächste Unterkunft haben.
Ölstand prüfen, Wasservorräte prüfen, volltanken. Das sind die Hinweise für diejenigen die das Tal des Todes befahren wollen.Einer der heißesten Orte überhaupt. Stellenweise unter dem Meerespiegel gelegen ist es ein unwirklicher aber auch zugleich ein faszinierender Ort. Wir erreichen die Parkeinfahrt für einen ersten Fotostop. Bedeckter Himmel und vielleicht grad mal so um die 20 Grad. Heute erleben wir hier wirklich seltenes. Es regnet!
Aber dieser Regen kommt so gut wie gar nicht unten an! Starke Winde erschweren teilweise die Sicht. Am Zabrisky Point halten wir und bewundern die einmalige Landschaft. Auf gut der Hälfte des Weges erreichen wir die Furnace Creek Ranch Lodge. Eine Oase mitten in der Wüste. Hier ist auch das Vistor Center untergebracht. Ein Campground ohne Duschen... Na ja, wir fahren weiter Richtung Westen auf der Straße 190 mit wechselnden Talfahrten und Aufstiegen. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich Lone Pine. Ein kleiner verschlafener Ort mit großer Filmhistorie. Früher wurden hier zig Western gedreht. Im Ort gibt es ein Museum zu allen filmischen Highlights in und um Lone Pine. Jeden Freitag Abend wird im kleinen Kino in dem Museum ein Western aus der Region gezeigt.
Auch Filme aus der Neuzeit wurden hier in der Region der Sierra Nevada gedreht. Ironman, und auch eine Sequenz aus Gladiator.
Am nächsten Tag führte uns die Fahrt von Lone Pine nach Fresno.
Von hier aus standen die beiden Nationalparks Yosemite und Sequoia auf den Plan. Und in dieser Zeit hatten wir richtig Pech mit dem Wetter. In beiden Parks hatten wir mehr mit Regen,Nebel und teilweise Schnee zu kämpfen als uns lieb war. An den Fotos könnt Ihr das ganz gut erkennen. Allein dieses berühmte Panorama vor dem Halfdome im Yosemite NP ging völlig in die Hose. Die Entäuschung war groß aber am Wetter kann man halt nix machen. Die riesigen Sequoias sind wirklich beeindruckend. Es sind nicht die höchsten Bäume aber die mächtigsten von den Stämmen her. Der gewaltigste von diesen Mammutbäumen ist der General Sherman Tree. Sein Bodendurchmesser beträgt 12 Meter, seine Höhe 83 Meter, sein Alter schätzt man auf 2500 Jahre. Viele bezeichnen ihn als das mächtigste Lebewesen der Welt. Leider auch hier viel Regen mit teilweise Schneetreiben. Mit vielen Eindrücken aber leider wenigen Fotos verlassen wir den Sequoia Nationalpark und lassen den Tag in Logan`s Roadhouse in Fresno ausklingen.
Am nächsten Tag verlassen wir Fresno mit Ziel San Francisco.

Fortsetzung folgt...
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San Francisco

Zum Abschluß unserer Reise sind wir wieder am Pazifischen Ozean angekommen. Unser Hotel in SFO haben wir ab Germnany gebucht. Wir sind für 5 Tage im Holiday Inn in der Van Ness Avenue abgestiegen.

Die Stadt hat eine einmalige Atmosphäre.Nette Menschen und nicht so eine Hektik wie in L.A. Das Auto braucht man nicht unbedingt. Parkplätze sind rar und sauteuer. Also haben wir uns für die Tage Tickets für Cable Car und F-Line (Straßenbahn) besorgt. Besonders das fahren mit den alten Cable Cars ist ein echtes Highlight. Gerade die California Street hinauf und hinunter macht eine riesen Gaudi. Hier ist alles Handarbeit. Mit eínem riesigen Hebel wird die Bremse bearbeitet. Die Leute springen einfach an den Stationen auf, meist den Caffeebecher oder Handy in der einen, den Haltegring am Cable Car in der anderen Hand. Obwohl Kalifornien für sein tolles Klima bekannt, kann es hier in SFO auch schon mal kühl zugehen. Besonders in den Abendstunden sollte man eine Jacke oder Pullover zur Hand haben.
Für den ersten Überblick haben wir eine Busrundfahrt gemacht. Igor, unser Fahrer, beglückwünschte uns zu dem tollen Wetter das wir mitgebracht hatten. Wir hatten so eine einmalige Sicht auf die Stadt von den Twin Peaks Hügeln. Am Tag zuvor war es nebelig wie so oft in SFO. Besonders die Golden Gate Bridge liegt oft im Nebel. Die Brücke war auch die erste Anlaufstelle zum genaueren Erkunden. Für die Überfahrt muß eine Gebühr entrichtet werden. Radfahrer und Fußgänger sind frei. Hier spürt man die Nähe zum offenen Meer durch den ständig heftigen kalten Wind. Mit einer einstündigen Bootstour haben wir die Brücke auch einmal von "unten" betrachten können. Im Hafengebiet am Fisherman`s Wharf finden sich allerlei Restaurants und Shops. Am Pier 39 ist immer gut was los und wir haben uns für den Abend das Hard Rock Cafe ausgesucht. Prima Food und tolle Stimmung.
Für den nächsten Tag steht der Besuch der Zuchthausinsel Alcatraz an. Dieser Besuch ist wirklich zu empfehlen. Per Audioguide wird das Leben einiger Gefangenen lebhaft dargestellt. In deutscher Sprache wird man durch die Gänge geführt und nimmt u.a. live an einem Fluchtversuch teil. Ganz große Klasse! Man erfährt sehr interessante Dinge. Es gab z.B. warme Duschen auf Alcatraz. Nicht aus Luxus, oh nein. Aber mit kalten Wasser hätten sich die Insassen besser abhärten können und so es sich vielleicht doch überlegt eine Flucht durch das nur ca. 9 Grad kalte Wasser rüber ins 1,4 Kilometer entfernte SFO zu wagen.
Die Stadt zu Fuß zu erkunden ist teilweise eine sehr anstrengende Sache. Da ist dann auch für kurze Abschnitte das Fahren mit dem Cable Car doch die bessere Wahl die steilen Straßen zu bewältigen.
Am letzten Morgen sind Yvonne und ich ganz früh noch einmal mit dem Auto zur Golden Gate Bridge gefahren. Ich wollte unbedingt noch eine Laufrunde über die Brücke machen. Es war einfach herrlich. Die Sonne war gerade aufgegangen und die Brücke wurde nur von einigen Läufern und Spaziergängern bevölkert. Danach hieß es leider Koffer ins Auto und ab zum Flughafen. Kalifornien, wir kommen bestimmt irgendwann wieder !!

Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen.... Jetzt seid ihr erlöst! :icon_mrgreen:
Ende
 

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Mel blättert noch in der Broschüre
Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen....
Klar hatten wir den! :nod: Und die Bilder sind auch super. :thumbsup: Die Robben sehen ja fast so aus, als hätte man sie fein säuberlich für die Touristen dorthin drapiert. :muha: Werden die von den Einheimischen gefüttert, oder warum suchen sie die Nähe des Menschen? *neugierigbin* ;)

Gruß

Mel
 
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Hi Mel,

am Ende des Jahres 1989 gab es ein Erdbeben und in Folge dessen siedelten die ersten 10 bis 50 Tiere an den Docks an. Jetzt können es bis zu 300 Tiere werden. Anfangs verließen sie im Sommer wieder die Docks zwecks Paarung und kamen nur im Winter wieder zurück. In den letzten Jahren sind aber immer mehr Tiere das ganze Jahr über geblieben. Gefüttert werden sie nach meiner Kenntnis nicht, damit sie halt ganz normal jagen.

Gruß
Mark
 
poohmo kennt diverse Charaktere beim Namen
Vielen lieben Dank für den tollen Bericht und dei tollen Fotos !!!

War echt superklasse !!! Ich habe mich in meinem Urlaub zurückversetzt gefühlt.....

Liebe Grüsse von Manuela:mw
 
Mel blättert noch in der Broschüre
Hi Mel,

am Ende des Jahres 1989 gab es ein Erdbeben und in Folge dessen siedelten die ersten 10 bis 50 Tiere an den Docks an. Jetzt können es bis zu 300 Tiere werden. Anfangs verließen sie im Sommer wieder die Docks zwecks Paarung und kamen nur im Winter wieder zurück. In den letzten Jahren sind aber immer mehr Tiere das ganze Jahr über geblieben. Gefüttert werden sie nach meiner Kenntnis nicht, damit sie halt ganz normal jagen.

Gruß
Mark
Hi Horizon,

vielen Dank für die Info. :) Schön zu sehen, dass Mensch und Tier in der Not zusammen halten. ;)

Gruß

Mel
 
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Danke für den Bericht und die tollen Fotos. Das weckt alte Erinnerungen. Im Hotel Figuroa haben wir damals auch übernachtet.
 

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