Hong Kong Disneyland und die Stadt drumrum :-) 2016

HDL 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Dienstag, 04.10.2016

Endlich war es soweit. Auch wenn die Zeit von der eigentlichen Buchung bis heute nur knappe 5 Monate betrug und der letzte Urlaub noch gar nicht so lange zurück lag, waren wir schon monatelang sehr aufgeregt auf den heutigen Tag. Es ging zum ersten Mal in unserem Leben nach Asien. Unser Flug startete vom Hamburger Flughafen und da wir entspannt ankommen wollten, entschieden wir uns für den Weg mit der Bahn. Wir wurden von meinen Eltern gegen 9:30 Uhr abgeholt und zum Bahnhof in Wilhelmshaven gebracht, der Zug startete um 10:13 Uhr. Zwischenzeitlich mussten wir in Bremen und einmal in Hamburg in die S-Bahn umsteigen und schon waren wir um ca 14:00 Uhr am Flughafen.


Als Erstes checkten wir unser Gepäck ein und begaben uns dann zum McDonalds bei der Aussichtsterrasse, um uns dort ein wenig zu stärken und noch ein wenig die Aussicht zu genießen.



Anschließend ging es für uns durch die Sicherheitskontrolle und wir warteten am Gate auf unseren ersten Flug Richtung London Heathrow. Als Maschine hatten wir einen A319.


Der Flug dauert ja generell nur eine kurze Zeit von guten 1,5 Stunden, weshalb wir uns wunderten an Bord überhaupt einen Snack und ein Getränk zu bekommen. Top!


In London gelandet war es 17:40 Uhr und wir bekamen schon den ersten Schock: Unser Flieger nach Hong Kong um 18:40 Uhr verspätete sich zunächst auf 21:00 Uhr. Wir fragten am Schalter nach und uns wurde gesagt, dass mit der Maschine ein technisches Problem sei. Man händigte uns Gutscheine aus, mit denen wir uns erst einmal bei Starbucks etwas zu Essen und zu Trinken besorgen konnten.


Gegen 20:30 Uhr begaben wir uns zum Gate und wurden erst kurz vor 21:00 Uhr geboardet. Unsere Maschine war der A380, wir hatten allerdings einen Platz auf dem unteren Deck, damit wir alle 3 nebeneinander sitzen konnten.


Doch dann die Durchsage: Die Techniker haben die Maschine noch nicht freigegeben, es soll aber jeden Moment so weit sein. Wir sahen aus dem Fenster und erkannten, dass mehrere Techniker an den Tragflächen und Düsen am werkeln waren. Alle 15 min. kam die Durchsage zu Beruhigung erneut. In dieser Zeit schauten wir alle schon unseren ersten Film auf den In-flight Entertainment und um kurz vor 23:00 kam man doch tatsächlich mal auf die Idee die Passagiere mit Getränken zu versorgen. Um 23:15 war dann endlich der lang ersehnte Start mit fast 5 Stunden Verspätung. Fürs Erste waren wir bedient, Luca schlief direkt nach dem Start ein und bekam von dem Abendessen, welches gegen 0:30 Uhr serviert wurde natürlich nichts mehr mit. Aber auch wir schliefen kurz nach dem Essen ein...
 
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Timm Main Street Emporium Imagineer
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Mittwoch, 05.10.2016 (Teil 1)

Als Erster unserer Familie wurde ich am Morgen wach. Ich schaute auf die Uhr und sah, dass es bereits 10:00 Uhr war, somit hatten wir bereits 8 Stunden geschlafen. Nach und nach wurden auch die anderen Passagiere wach und man erlebte den virtuellen Sonnenaufgang im Flieger :) Kurze Zeit später wurde das "Frühstück" serviert, wo man die Wahl zwischen einem English Breakfast oder Chinese Breakfast hatte. Wir entschieden uns für das English Breakfast und als wir aufgegessen hatten, begann der Pilot mit dem Sinkflug. Wurde aber auch Zeit. Ursprünglich sollten wir um 13:35 Uhr ankommen und als wir den Flieger verließen war es bereits 18:00 Uhr.


Nach dem Abholen des Gepäcks ging es für uns in der Arrival-Hall erst einmal zum Tresen der MTR, um für jeden von uns eine Octopus Card für die nächsten 7 Tage zu besorgen. Die Karte kostete pro Person 150HK$ (Kind 70HK$), wobei davon 50HK$ Pfand waren und 100HK$ (Kind 20 HK$) Guthaben. Auf die Karte an sich werde ich im weiteren Verlauf noch näher eingehen. Auf zum nächsten Geschäft, dem 1010 Store, eine Mobilfunkkette. Hier besorgte ich mir die CSL Tourist SIM für 8 Tage mit einem Datenvolumen von 5GB und weiteren Goodies, um mit meinem iPhone die nächsten Tage online sein zu können. Die Karte schlug mit 48HK$ zu Buche. Der Mitarbeiter setzte mir die Karte ins iPhone ein und testete die Verbindung für mich.

Im Anschluß ging es zur MTR Station des Airportexpress. Wir mussten unsere erste Fahrt mit der MTR Richtung der Station Hong Kong machen, wo wir den Bahnhof wechseln mussten zur Station Central, um von hier weiter fahren zu können mit der blauen Island Line auf Hong Kong Island.
Nun erstmal zum Grundprinzip der Octopus Card: Beim Betreten des Bahnhofs scannt man sich mit seiner Karte ein, welche mit einem RFID Chip ausgestattet ist und wenn man den Bahnhof verlässt, scannt man sich aus. Das System errechnet dann automatisch die günstigste Verbindung, die man hätte fahren können. Bei der Kinderkarte wird ein Rabatt von 50% gewährt. Des Weiteren kann man die Karte überall zum Zahlen in Geschäften, Bussen, Parkplätzen, etc. nutzen. Ein sehr einfaches, innovatives System, welches in Hong Kong gar nicht mehr wegzudenken ist.


Wir stiegen an der Station North Point aus. Nur wenige Meter von der Station entfernt, lag bereits unser Hotel: Das Ibis North Point, wo wir erst einmal eincheckten. Beim Betreten des Zimmers der nächste Schock: Das Bett! Ich weiß, dass ich bei der Buchung 2 Erwachsene und 1 Kind mit dem Alter des Kindes angegeben habe und dann ein Standardzimmer mit einem Doppelbett gewählt habe. Gut, hierzulande ist das alles gar kein Problem, da das Kind dann einfach bei uns in der Mitte schlafen kann, aber bei einem Bett von 1,20m Breite haben selbst zwei kräftige Erwachsene, wozu ich mich einfach mal zähle, bereits ein Problem.


Also fragten wir bei der Rezeption nach. Dort sagte man uns, dass die Zimmer eher dafür gedacht sind, wenn man einen Säugling dabei hat, nicht aber ein Kind von 8 Jahren. Warum das Zimmer aber dann auf der Accor Hotels Homepage angezeigt wurde, da wusste man leider nichts zu sagen. Es gab kein Zustellbett im Haus, lediglich die Möglichkeit uns auf eine Suite zu einem Aufpreis von 100,- € die Nacht upzugraden. Das Zimmer hatte regulär mit Frühstück knappe 70,- € die Nacht gekostet, da sahen wir den Aufpreis nicht ein und nahmen es zähneknirschend hin, da wir eh in Zeitdruck waren, denn wir hatten noch unsere Hafenrundfahrt auf der Aqualuna vor uns, welche wir reserviert hatten.

Also ging es wieder Richtung MTR und wir fuhren zur Station Central, wo es dann zu Fuss zum Central Pier 9 ging, da wir um 20:30 unsere Reservierung auf der abendlichen Hafenrundfahrt hatten. Das Schiff kam pünktlich und die Fahrt konnte beginnen.


Während der Fahrt fiel der ganze Ärger mit dem Flug, dem Hotel einfach so von uns ab, wir bekamen unser Getränk, welches inklusive war und genossen die Aussicht. Erst jetzt wurde uns richtig klar, wo wir uns befanden. Leute wir sind hier in China, in Hong Kong. Was für eine Aussicht auf die Skyline von Hong Kong Island und Kowloon.











 
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Timm Main Street Emporium Imagineer
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Mittwoch, 05.10.2016 (Teil 2)

Nach unser Cruise schlenderten wir kurz am Pier und der Hunger machte sich etwas breit. Da wir an einem Subway vorbei kamen, holten wir uns jeder ein Menü und genossen unser Sub.

Unser ursprüngliches Tagesprogramm vor der Cruise fiel aufgrund der Flugverspätung im Hellen ja leider aus. Gestärkt trafen wir nun den Entschluß, da wir eh noch nicht müde waren, auch wenn es bereits 22:00 Uhr war, einige dieser Punkte noch abzulaufen.

Also ging es zuerst zu den Central Mid-Level Escalators. Es handelt sich dabei um das weltweit längste Rolltreppensystem mit einer Länger von 800m. Da Hong Kong Island nun einmal sehr hügelig ist, kann man den westlichen Bereich von Central aus sehr einfach erreichen, indem man von einer auf die nächste Rolltreppe geht. Zurück geht es dann aber leider nur zu Fuß :) Fotos habe ich hier keine gemacht, da wir den kompletten Weg mit unserer Actioncam gefilmt haben.

Unser Weg führt uns nun zum International Finance Center.


Wir gingen durch die geschlossene Mall zum Rooftop Garden, wo es viele Bars, Restaurants und Skulpturen zu sehen gibt.




Nun war es doch schon Mitternacht und wir schlenderten so langsam zurück zur Central Station, um die MTR zurück zu unserem Hotel zu nehmen.
Frisch geduscht, prüften wir nun die Schlafsituation und lösten es so, dass Luca am Fussende schlief und wir Beide seitlich. Es war eng, aber es ging, müde ist man am Abend sowieso und daher sollte es für die nächsten Tage funktionieren.
 
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Disneyfan blättert noch in der Broschüre
Das sieht toll aus, da kommen schöne Erinnerungen hoch.

Das mit dem Bett ist echt ärgerlich...man kann doch nicht davon ausgehen, dass ein Kind automatisch ein Säugling ist? Und auch dann sind 120 fies... Schade darum
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Das sieht toll aus, da kommen schöne Erinnerungen hoch.



Das mit dem Bett ist echt ärgerlich...man kann doch nicht davon ausgehen, dass ein Kind automatisch ein Säugling ist? Und auch dann sind 120 fies... Schade darum

Das sehe ich auch so, zumal man bei der Suche nach verfügbaren Zimmern immer das Alter des Kindes mit angeben muss. Meiner Meinung nach sollte das Zimmer dann gar nicht angezeigt werden. Vorteil: Im April bekommen wir nun ein gratis Upgrade für einen Wheelchair Room mit Harbour View und Zustellbett...
 
paulinschen steigt in manche Attraktion mit ein
Schaut echt klasse aus. Und man bekommt so einige Tipps. Sehr schön. Bin gespannt wie es weiter geht.

Das ist wirklich ärgerlich mit dem Bett. Beim Lesen stellte sich mir schon die Frage wie es bei der nächsten Reise ausschaut. Und schwupps hast du sie beantwortet. Hört sich gut an. :top:
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Donnerstag, 06.10.2016

Am nächsten Morgen ging es für uns zum Frühstück. Beim Einlass verlangte man Voucher, welche man uns beim Check-In ausgehändigt hatte, wo ich feststellte, dass es gar keine Voucher für Luca gab und das hatte auch seinen Grund: Das gebuchte Package von uns beinhaltete zwar das Frühstück, aber nur für 2 Erwachsene, für das Kind mussten wir extra zahlen, bekamen aber zumindest eine Ermäßigung von 50%. Bei dem Ärger mit dem Zimmer hätte ich an Stelle des Hotels schon mal ganz ander reagiert und einfach noch 4 Voucher für das Kind ausgehändigt, aber nun gut...

Das Frühstück war wirklich sehr reichhaltig für ein Ibis. Es gab typisch Englisch Bacon, Rührei, Würstchen, Baked Beans, Toast, Konfitüre, Frischkäse, Cornflakes, Joghurt, aber auch Brie und ein paar Wurstsorten. Der chinesische Part spiegelte sich in gebratenen Nudeln, Dim Sum und Frühlingsrollen wieder. Sehr lecker war der Tee, welcher schon fertig in Kannen zur Verfügung gestellt wurde. Für ein so günstiges Hotel wirklich ausreichend und lecker.

Frisch gestärkt ging es los mit unserer Sightseeing Tour. Wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt, wo eine großer Bus Terminus, wo wir ins in den Bus nach Happy Valley setzten. Katrin hatte bereits mehrere Wochen vorher unsere Sightseeing-Routen zusammengestellt und alle Punkte nach hauptsächlich ihren Interessen ausgesucht, was soweit bisher noch nie Probleme machte, da ich nicht so der Riesen-Sightseeing-Planer bin. Für Luca hatten wir einen kleinen zusammenklappbaren Roller dabei, damit er bei unseren Sightseeing-Touren nicht so schnell schlapp macht oder Langeweile hat.

Da wir noch voll in der goldenen Woche steckten und das Chung Yeung Festival bevorstand, hatte sich Katrin in den Kopf gesetzt den Hong Kong Cemetery zu besuchen in der Hoffnung vielleicht im Vorfeld schon geschmückte Gräber zu sehen. Ja, klingt komisch, interessierte sie aber :) Wir stiegen also in Happy Valley aus und ein nettes chinesisches Pärchen führte uns zum Eingang zum Friedhof. Leider war dies aber nicht der Friedhof, welchen Katrin sehen wollte, sondern der muslimische Friedhof, wie wir beim Erklimmen der Höhen feststellten.






Von hier aus konnten wir aber zumindest ein bisschen was von dem Friedhof und auch dem Happy Valley Race Course erkennen. Der eigentliche Friedhof war dahinter, aber bei Luca und mir liess die Lust schon etwas nach und somit entschieden wir uns zurück zu einer MTR-Station zu laufen.

Wir stiegen Admiralty aus und ein netter junger Mann, welcher ebenfalls in Richtung Hong Kong Park wollte, führte uns durch ein Einkaufszentrum bis hin zum Eingang des Hong Kong Park. Der Hong Kong Park ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Erholungspunkt für die Einwohner, gerade beliebt auch in der Mittagspause zum Entspannen. Überall gab es kleine Brunnen, Denkmäler, Schattenplätze und etwas zu sehen.


Ein Punkt im Park war der botanische Garten, welchen wir besuchten.




Draußen gab es dann noch einige Pflanzen und Tiere zu bewundern.


Etwas weiter war noch ein sehr sehr großes Freifluggehege, in welchem man auf Pfalbrücken durchlaufen und Vögel beobachten konnte. Wirklich schön und alles kostenlos.


Jetzt war es Zeit den Hong Kong Park wieder zu verlassen und unseren ersten Tempel zu besuchen, also ging es zurück zur MTR und wir stiegen bei Sheung Wan aus und liefen den restlichen Weg zu Fuß zum Man Mo Temple. Der Tempel steckte leider gerade in einer Renovierung, aber dennoch war diese erste Berührung mit ein chinesischen Tempel etwas ganz Besonderes für uns, auch wenn wir selbst in keiner Weise gläubige Menschen sind.






Wir liefen den Weg noch etwas weiter, um dort noch ein Bild von der alten Central Police Station zu schießen, welche nach ihrer Restauration nun eine Art Kunsthalle ist.


Da wir ein paar Daheimgebliebenen eine Postkarte versprochen hatten, kauften wir zunächst in einem Geschäft ein paar und gingen dann zum General Post Office in Central. Dort gaben wir die Karten auch gleich per Luftpost auf für umgerechnet schlanke 0,50 €. Wie wir später erfuhren, kamen die Karten bereits am Samstag in Deutschland an. Wahnsinn...


Das eigene Programm war jetzt erstmal durch, weshalb wir einen kleinen Snack und einen Eiskaffee bei Starbucks zu uns nahmen.

Im Vorfeld hatte ich über die App Klook eine Tour zum Peak gebucht. Die App ist für alle möglichen asiatischen Großstädte und bietet dort Touren an, die teils sogar günstiger sind, als Tickets oder Touren direkt vom Veranstalter. Man erhält aufs Handy den digitalen Voucher (Apple Wallet) und zeigt diesen einfach vor. Da wie oben schon erwähnt, die goldene Woche war, waren die Wartezeiten, um auf den Peak zu kommen entsprechend hoch (bis zu 2 Stunden um Tickets zu bekommen und dann noch einmal Zeit um in die Tram einsteigen zu können!), hingegen kommt man mit einem Guide aber über die Express Lane zur Tram. Wir begaben uns also zu unserem Treffpunkt beim Statue Square.




Bei mir machten sich jetzt gerade starke Kopfschmerzen aufgrund der schwülen Luft breit weshalb ich mich erstmal ausruhte und eine Tablette zu mir nahm. Katrin hingegen fotografierte im Umkreis ein paar Objekte, wie das Court of Final Appeal Building, das HSBC Building, den Bank of China Tower, das IFC und was man sonst noch so alles in der Nähe vor die Linse bekam :)


Pünktlich um 17:00 Uhr war dann auch unser total netter Guide da, welcher mit uns von hier aus zur Peak Tram Station ging und währenddessen noch ein paar nützliche Informationen zu den verschiedenen Gebäuden auf der Route gab. An der Station angekommen reihten wir uns direkt in der Express Lane ein.


Okay, es dauert auch hier nun 30 min. aber es war einiges weniger, als wie bei Standby-Gästen. Während wir warteten kam immer wieder unser Guide zu uns und unterhielt sich mit uns über Gott und die Welt und über Fußball, da er ein großer Fan der deutschen Nationalmannschaft war.

In der Station gab es immer wieder Ausstellungsstücken von den Peak Trams und Gerätschaften der Vergangenheit.


Und dann ging es endlich hoch zum Peak. Im Ticket enthalten war auch der Zugang zur Sky Terrace, wo wir einen grandiosen Ausblick über Hong Kong Island und Kowloon hatten. Wir hatten gehofft zunächst noch ein paar Aufnahmen im Hellen zu sehen, aber da es doch sehr zeitig dunkel wurde in Hong Kong, war es auch dieses Mal eine Nachtaussicht, aber dennoch atemberaubend.


Wir hofften, wie von unserem Guide angekündigt die Show "A Symphony of Lights" von hier oben sehen zu können. Deshalb wartete Katrin im Nieselregen wacker an der Brüstung über eine Stunde, wohingegen Luca und ich uns etwas entfernten. Problem ist, sobald man die Terrasse verlässt, darf man nicht wieder rauf. Wir hatten weder Musik, noch konnte man von den Lichtern großartig etwas erkennen. Somit haben wir bei unserem nächsten Besuch noch einen Programmpunkt mehr auf der Liste.


Nun war es bereits 20:30 Uhr und wir hatten einen großen Hunger. Also ging es zu Bubba Gump direkt im Peak Tower mit einer wunderschönen Aussicht. Da wir das Restaurant zuletzt 2012 in Miami besucht hatten, waren wir sehr erfreut, hier auf dem Peak noch einmal dort essen zu können. Unser Server war großartig. Sie machte immer wieder kleine Gags und Quiz-Aufgaben basierend auf den Film "Forrest Gump" mit uns und plauderte auch so sehr ausgiebig und gerne. Hier kamen wir uns wirklich so vor, als wären wir in den USA. Und lecker war es obendrein auch noch.




Da wir jeder ein großes Tsing Tao mit Souvenirglas getrunken hatten, holten wir unsere beiden Gläser nach dem Essen im Shop ab und ich kaufte mir noch ein T-Shirt mit dem Logo für gerade mal 12,- € was ich als sehr günstig empfand. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Shops im Peak Tower und fuhren dann wieder runter.


Nach einem kurzen Weg zur Central Station ging es dann zurück in unser Hotel, wo wir gegen Mitternacht ankamen und einschliefen...
 
DisneyKid steigt in manche Attraktion mit ein
Moin,
gestern hatte ich noch überlegt, ob ich mal frage wann der Bericht weitergeht :giggle:
Vielen Dank dafür also! Da bekommt man doch gleich Lust nach HongKong zu fliegen.:nick
:wink:
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Freitag, 07.10.2016



Für den heutigen Tag hatten wir uns vorgenommen etwas länger zu schlafen, da unsere Aktivität erst für etwas später angesetzt war. Also klingelte der Wecker dieses Mal nicht um 7, sonder erst um 8:00 Uhr. Nach dem wir uns fertig gemacht und gefrühstückt hatten, ging es mit der MTR Richtung Lantau Island, genauer gesagt zur Station Tung Chung.



Neben der Cable Car Station, war hier auch eine große Outlet-Mall. Da wir noch etwas Zeit hatten, stapften wir ein wenig durch die Geschäfte. Da Katrin mir leider eine falsche kurze Hose eingesteckt hatte, mit der ich auf längere Zeit nicht laufen kann, kaufte ich mir kurzerhand hier noch eine neue Hose und für Luca seine langersehnten Fußballschuhe im Adidas Store.






Es ging langsam auf 12:00 Uhr zu und somit begaben wir uns zur Ngong Ping 360 Cable Car Station. Ich hatte von zu Hause bereits eine komplette Tagestour gebucht. Die E-Tickets wurden mir über eine priorisierte Warteschlange in reguläre Tickets umgewandelt, mit denen wir auch direkten Zugang ohne Wartezeit zur Cable Car hatten. Und schon konnte die ca. 25 minütige Fahrt auf den Ngong Ping los gehen.






Währenddessen konnte man viel von der Landschaft Lantau Islands und den Airport sehen.










Gegen Ende erkannte man von Weitem schon den Big Buddha und das Kloster.






Oben angekommen gelangte man zunächst in das Ngong Ping 360 Village. Was soll man sagen: Eine künstlich angelegte Tourimeile mit Shops, Restaurants, Fotospots, Kino, Kung-Fu-Show, usw.










Hier hatten wir noch 2 Stunden Zeit, bis unsere Guided Tour um 14:30 beginnt, weshalb wir durch die Shops schlenderten, das ein oder andere Mitbringsel mitnahmen und auch so noch ein wenig alles anschauten.






Ganz witzig waren die Kühe, welche hier einfach frei rumliefen und teils sogar die Straßen versperrten. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurden das ganze Gelände wohl auf dem Anwesen von mehreren Farmen gebaut und die Tiere dürfen wohl nicht anderswo hingebracht werden. Keine Ahnung, ob das mit dem buddhistischen Glauben oder sowas zusammenhängt.






Um 14:30 kam unser netter weiblicher Guide, welche mit uns los lief Richtung Kloster und Big Buddha. Ausser uns, nahm nur noch ein Pärchen aus Vietnam teil an der Tour. Unser Guide erzählte uns einiges über das Kloster, welches unser erster Programmpunkt war. Hier hatten wir etwas Zeit zur freien Erkundung, was wir selbstverständlich auch ausnutzten. Leider durfte man im Kloster nicht in das Innere fotografieren.










Im Anschluß ging es dann zum Platz vor dem Big Buddha, wo Menschen zum Buddha beten, welche nicht in der körperlichen Verfassung sind, die Treppen nach oben zu nehmen.






Da wir freie Zeit dafür bekamen, erklommen wir die 268 Stufen. Der Buddha ist der zweitgrößte der Welt, wie wir erfuhren. Der Größte steht wohl in Vietnam, wie uns das begleitende Pärchen mitteilte. Oben angekommen genossen wir die Aussicht in alle Richtungen. Im Buddha selbst befindet sich noch ein Restaurant und eine Ausstellung, was aber kostenpflichtig ist.






Luca fand auf Weg zur Toilette noch diesen Gesellen hier...






Da wir uns um 15:40 wieder am Ausgangspunkt der Tour am Eingang des Ngong Ping 360 Village mit unserem Guide treffen wollten, machten wir uns langsam wieder auf den Weg.



Von hier ging es dann mit dem Bus weiter zum Tai O Fishing Village.






Im Fischerdorf angekommen, bekamen wir in einem Restaurant erstmal eine Fischkugel aus Octopusfleisch mit Sojasauce zu Verkostung. War nicht wirklich unser Fall. Von der Nachspeise, welche man auch kosten konnte, riet unser Guide uns ab, da diese nicht für den europäischen Gaumen geeignet war und bot uns deshalb als Alternative etwas zu trinken an, was wir gerne annahmen.






Nun ging es weiter zum Schiffsanleger, wo wir mit einem kleinen Bötchen rausfuhren zum "The General Rock". Der Name kommt daher, weil der Felsen im richtigen Winkel aussieht, wie ein General, der eine Pause macht.






Das Boot führte uns tiefer in das Dorf mit seinen Häusern auf Stelzen und liess uns an einem dieser Häuser raus, wo wir dieses von innen anschauen konnten. Sehr spartanisch, aber den Menschen scheint es zu reichen, wovor ich großen Respekt habe.














Von hier aus ging es zu Fuß zurück zum Hafen des Dorfes. Wir bekamen von unserem Guide Voucher im Wert von 15HK$ mit denen wir etwas in einer Bäckerei kaufen konnte. Wir kauften uns einen Nuss-Honig-Snack und Sesamgebäck. Sehr lecker.






Wir hatten noch etwas Zeit zur freien Verfügung, liefen noch in Ruhe zum Anleger zurück, wo wir uns um 17:45 Uhr mit unserem Guide treffen wollten.










Zurück ging es von hier aus mit einer kleinen Fähre zur MTR Station Tung Chung.






Kleines Fazit zur Tour: Wir haben mit 2 Erwachsenen und 1 Kind für diese komplette Tour mit Cable Car, Guided Tour, Busfahrt, Bootsfahrt, Verkostung, Voucher und Fährfahrt 120,- € für uns alle bezahlt und hatten VIP-Zugang morgens bei der Cable Car. Da kann man wirklich nicht meckern und kann ich in dieser Form auch jeden nur empfehlen.



Als wir wieder zurück waren, fragte wir unseren Guide noch, wo man wirklich gut und zu einem akzeptablen Preis chinesisch Essen kann. Die Antwort war: Times Square! Wir bedankten uns für alles, verabschiedeten uns und nahmen die MTR zur Station Causeway Bay, wo wir direkt am Times Square rauskamen.






Hier war das mehrstöckige Food Forum, wo wir uns eine Nummer für das "Modern China Restaurant" geben ließen. Da es wohl noch etwas dauern würde, bis wir rankommen, liefen wir draußen noch ein wenig rum






Zurück beim Restaurant wurden wir zu unserem Tisch begleitet und wurden zunächst gefragt, welchen Tee wir denn wünschen. Stimmt ja, wir sind in China, da trinkt man ja Tee zum Essen. Wir entschieden uns für Jasmin Tee und bekamen eine Kanne heißes Wasser und eine Kanne frischen Jasmin Tee auf den Tisch. Die Teepauschale betrug 5HK$ pro Person und man konnte soviel trinken wie man wollte.



Auf dem Tisch stand ein Nusssnack, welcher wirklich sehr lecker war. Zu Essen bestellten wir zunächst für Luca eine Nudelsuppe, weil er sich diese gewünscht hatte. Auch Katrin wollte Eine haben, obwohl ich irgendwie im Gefühl bei dem Preis hatte, dass das nicht nur eine kleine Schale sein kann, sondern eher eine Schüssel, womit ich auch Recht hatte. Außerdem gab es Dim Sum, gefüllt mit Hackfleisch, Schweinefleisch süß-sauer und Katrin hatte gebratenes Schweinefleisch mit gebratenem Reis.



Traditionell werden alle Gerichte in die Mitte des Tisches gestellt und jeder kann sich dann auf seinen kleinen Teller etwas drauf tun. Ich gestehe, ich kann mit Stäbchen irgendwie nicht essen. Ich habe es nie gelernt und daher tue ich mich damit richtig schwer. Ich habe mir aber irgendwie nicht die Blöße geben wollen, um nach Messer und Gabel zu fragen, weshalb ich alles gegeben habe, um doch irgendwie satt zu werden :)






Das gesamte Essen mit schlug mit knapp 50,- € zu Buche, was für das Ambiente, die Qualität und die Menge wirklich akzeptabel war.






Nach dem Essen ging es für uns langsam wieder Richtung Hotel. Zuvor deckten wir uns im 7 Eleven noch ein wenig ein, nahmen u.a. auch ein paar Dosen Tsingtao mit und genossen und kühles Blondes noch vorm Schlafengehen im Hotel.
 
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Flounder Papa Fisch
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Die Spinne ist ... groß :shock: Was war das für ein Exemplar? Ich glaube, ich will da nicht hin :-* :giggle:

Cheers,
Flounder
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Die Spinne ist ... groß :shock: Was war das für ein Exemplar? Ich glaube, ich will da nicht hin :-* :giggle:



Cheers,

Flounder

Ich kenne mich nicht wirklich mit Spinnen aus, aber eine kleine Recherche brachte zu Tage, dass das wohl eine Seidenspinne sein sollte, die man relativ häufig auf Lantau Island in den Bäumen findet, wenn man darauf achtet. Sie ist aber nicht giftig... Also nicht rummemmen ;-)
 
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Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Ein toller Bericht vielen Dank. Unser Interesse nach Asien zu reisen, auch hongkong, ist immens gewachsen dank deines tollen Berichtes. Wir werden das mal in Angriff nehmen in der etwas ferneren Zukunft.

Lach nicht, aber diese Fotos von den chinesischen Häusern und Figuren erinnere mich irgendwie immer ans Phantasialand[emoji16] [emoji6]

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Egal, ob die giftig ist, sie ist groß .....



Respekt vor den vielen Stufen. Guckt euch wirklich mal Restchina an.

Eine Rundreise ist auf alle Fälle fest eingeplant. Im Moment weiß ich noch nicht, ob wir nach unserem nächsten Hong Kong Besuch dann Japan oder China in Angriff nehmen. Gerne würde ich auch mal 1 Woche in Singapur machen...

Ein toller Bericht vielen Dank. Unser Interesse nach Asien zu reisen, auch hongkong, ist immens gewachsen dank deines tollen Berichtes. Wir werden das mal in Angriff nehmen in der etwas ferneren Zukunft.

Lach nicht, aber diese Fotos von den chinesischen Häusern und Figuren erinnere mich irgendwie immer ans Phantasialand[emoji16] [emoji6]

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Es freut mich sehr, dass dir bzw. euch hier der Bericht gefällt und er evtl. auch das Interesse an einem eigenen Besuch weckt.
Hätte vor 1 Jahr jemand zu uns gesagt, lass uns nach Hong Kong fliegen, hätte ich denjenigen noch ungläubig angeschaut. Das Ganze war eine spontane Geschichte. Ich sah einen Deal bei Urlaubsguru mit günstigen Flügen, da stieß ich auf Hong Kong. Also abends zwei Dokus über Hong Kong geschaut, begeistert gewesen und spontan gebucht. So kann es dann manchmal einfach gehen. Und es war definitiv die richtige Entscheidung, wenn ich das Gesehene und das Erlebte mal so rekapituliere...
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Samstag, 08.10.2016

Der letzte Sightseeing-Tag in Hong Kong, wie wir zunächst dachten, war angebrochen. Den heutigen Tag wollten wir voll und ganz Kowloon widmen. Zunächst ging es zum Frühstück.


Anschließend ging es prompt mit der MTR los zu unserem ersten Highlight des Tages: Dem Sky100. An der Kowloon Station gab es einen In-Town Airport-Check-In, was wir total interessant fanden. Man kann hier sein Gepäck 24 Stunden vor Abflug einchecken und braucht es dann nicht mehr den ganzen Tag mit sich rumschleppen.


Das Sky100 ist eine 360 Grad Aussichtsplattform in der 100. Etage des International Commerce Center. Man fährt mit einem Hochgeschwindigkeitsaufzug innerhalb von 60 Sekunden in die Höhe von 363 Metern. Der Preis ist mit umgerechnet 20,- € (Kind 14,- €) relativ happig, aber wir hatten noch einen 10% Voucher in der HK Tourismus App, so haben wir wenigstens ein bisschen gespart.


Die Aussicht ist wirklich überwältigend. Man kann wirklich weit schauen, wenn die Smog-Glocke nicht gerade so extrem ist. Bei uns ging es noch...


Auch hier hatte man viele kleine Fotomöglichkeiten und konnte nebenbei auch noch etwas von der Entwicklung Hong Kongs und über die größten Gebäude der Welt lernen.


Als wir genug die Aussicht genossen hatten, ging es für uns weiter auf der Route zum Wong Tai Sin Tempel, welcher der für uns schönste Tempel war, welchen wir während des gesamten Aufenthalts gesehen haben.






Nachdem wir uns ausgiebig die verschiedenen Bräuche, die die Menschen hier in Bezug auf ihren Glauben zelebrieren angeschaut haben, ging es wieder weiter auf unserer Tour, wo wir zunächst an der Station "Shai Tin" ausstiegen, da hier direkt ausserhalb der MTR-Station die "Snoopy World" ist.


Letztlich ist das Ganze nichts anderes, als ein thematisierter Spielplatz, welcher aber auch einen Souvenirshop und einen Boatride beherbergt. Der Boatride war aber eingezogen mit einem Bauzaun, da der Ride gerade in der Renovierung steckte und der Shop war geschlossen. An sich aber ganz nett, um die Kids mal ein wenig spielen zu lassen und sich selbst dabei etwas auszuruhen. Was ich mal wieder positiv erwähnen muss: Hier stand ein Getränkeautomat, wo eine Dose gerade mal umgerechnet 0,70 € kostete. Finde ich wirklich klasse...

Nach einer kurzen "Spielpause" für Luca ging es weiter zur Station "Prince Edward". Hier stiegen wir aus und liefen zum Flower Market. Da Katrin Blumen sehr gerne hat, liefen wir hier bei der Flower Market Road einmal um den Block, wo ein Blumengeschäft nach dem anderen seine schönsten Blumen präsentierte. Katrin hatten es besonders die bunten Rosen angetan. Sie fragte sich die ganze Zeit, wo die wohl die ganzen schönen Blumen herbekamen. Nichts leichter als das: Ich schaute mal schnell um die Ecke auf die Label der Karton und siehe da: Die Blumen kamen aus ..... Holland :) !


Ein paar Meter weiter war der Bird Garden: Im Prinzip auch nichts anderes wie ein Markt, wo man eben Vögel und Zubehör kaufen kann. Über die Haltungsbedingungen lässt sich streiten, aber über so etwas darf man einfach nicht nachdenken, wenn man in anderen Ländern unterwegs ist.




Es ging nun schon auf 16 Uhr zu und unser nächster Punkt auf der Liste war das "Hong Kong Museum of History", welches einem die Geschichte der Region Hong Kong von der Steinzeit bis heute näher brachte. Eine wirklich großartig gemachte Ausstellung, immer wieder mit kleinen Kinos versehen, wo man vieles auch in bewegten Bildern sehen konnte. Von Bräuchen bis Trachten, bis hin zu einer Nachbildung einer Einkaufsgasse von vor über 100 Jahren. Wirklich großartig und schade, dass wir nur so wenig Zeit dafür eingeplant hatten. Das Beste daran: Der Eintritt war kostenlos!










Gegen 18:30 Uhr verließen wir das Museum wieder und gingen weiter zum "Garden of Stars". Eigentlich befindet sich am Pier die "Avenue of Stars" mit vielen Statuen von bekannten Hong Kong Stars. Dieser ist aber zur Zeit in eine kompletten Sanierung, weshalb man die wichtigsten Statuen und Handabdrücke auf die Terrasse des Tsim Sha Tsui East Waterfront Podium Garden gebracht hat. Hier stehen dann zwar auch nur die Statuen von Bruce Lee und Anita Mui, aber viele der Handabdrücke. Hong Kong ist wirklich stolz auf seine Stars, wie man hieran unschwer erkennen kann.




So langsam hatten wir Hunger und fanden in der Nähe einen Pizza Hut. Es war das teuerste Restaurant, in welchem wir bei unserem Aufenthalt waren. Das Angebot war wirklich riesig und die chinesisch angehauchten Speisen überwiegten, aber wir würden hier nicht wieder speisen, der Preis für das Essen ist hier fast doppelt so hoch, wie in einem Pizza Hut in Deutschland. Geschmeckt hat es aber trotzdem.


Nach dem Essen ging es Richtung Pier zum Clock Tower. Dieser Turm war ursprünglich Teil des alten Bahnhofs und gilt heute als Wahrzeichen für die vielen Immigranten, die den Bahnhof passierten, um hier ein neues Leben zu beginnen.


Danach schlenderten wir am Wasser noch ein wenig an der Promenade und sahen uns die Hong Kong Island Skyline noch einmal von der Kowloon-Seite aus an.


Wir gingen zu Fuß zurück zur MTR Station. Es war ein aufregender Tag in Kowloon.

 
Timm Main Street Emporium Imagineer
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Sonntag, 09.10.2016

Der "letzte" Morgen in unserem Hotel war angebrochen. Da wir uns bei den Klamotten, bis auf die Hygieneartikel, nur aus dem Koffer bedient hatten, waren die Koffer schnell gepackt und wir checkten nach dem Frühstück aus. Es sollte nach Macau gehen. Also fuhren wir mit der MTR zur Station Sheung Wan. Dort befindet sich das Hong Kong Macau Ferry Terminal. Im Terminal angekommen dann der Schock. Das Terminal war brechend voll mit Menschen und Warteschlangen bei den beiden großen Schnellbootfähren TurboJET und Cotaj Jet. Ich fragte eine Mitarbeiterin im Terminal, wie das Ganze nun funktioniert. Sie klärte mich auf, dass es heute sehr voll sei und überall die Zeiten angeschlagen sind, wann man mit der Fähre Stand JETZT fahren könne. Die angeschlagene Zeit lag bei 15:30, die derzeitige Wartezeit, um Tickets zu erhalten, lag bei 60 min.! Die Zeit würde also locker bis 16:30 ansteigen und wir wären frühestens um 17:30 Uhr in Macau, also im Dunkeln. Das ganze Programm, welches wir und vorgenommen hatten, würde wegfallen, da wir am darauffolgenden Tag gegen Mittag schon wieder fahren wollten.

Wir entschieden uns somit kurzerhand nicht zu fahren, die bereits gezahlte Übernachtung im Holiday Inn sausen zu lassen, das Geld für die Fähre zu sparen und zurück zum Ibis zu fahren. Ich buchte über die Accor Hotels App schnell eine Übernachtung im Ibis nach und es ging zurück zum Hotel, wo wir unser gerade verlassenenes Zimmer wieder bezogen. Ich/Wir hatten im Vorfeld wirklich an alles gedacht, nur eben nicht uns schon 30 Tage im voraus die Fährfahrt online zu reservieren. Das haben wir wirklich so nicht im Hinterkopf gehabt, dass man dies tun muß. Beim nächsten Mal ist man schlauer.

Nun stellte sich die Frage, was wir denn machen. Wir schauten noch einmal die Tourenlisten an, welche Katrin vorher erstellt hatte und dort sahen wir noch den Stanley Market in Stanley, auf der anderen Seite von Hong Kong Island. Wir begaben uns also wieder zum Bus Terminus und nahmen den Bus nach Stanley. Die Fahrt dauerte 50 min. und kostete gerade einmal 0,80 €.

In Stanley angekommen, wollte Luca in der Eisdiele gerne ein Eis haben. Eine Kugel Milcheis lag aber bei knapp 5,- €, weshalb wir dann lieber in den nächsten 7 Eleven gingen und einen großen Slurpee holten, welcher mit Original Coca Cola und Fanta gemischt werden konnte. Sehr erfrischend und bei umgerechnet knapp 0,90 € konnte man wirklich nicht meckern.


Wir schnlenderten durch die Gänge des Stanley Market, welcher doch sehr viel mit den Basaren gemeinsam hatte, die wir von unseren zwei Urlauben in der Türkei kannten. Bloss nichts angucken, sonst wird man sofort angequatscht :) Ich kaufe ja generell auf solchen Märkten nichts, da es eh alles gefälscht oder Billigware ist, aber interessant ist es doch immer wieder.


Draussen kletterten wir ein wenig auf dem Felsen am Wasser und genossen die Aussicht auf das Wasser und den kleinen Ort.


Wir liefen dann weiter der Promenade entlang, bis wir zum Murray House kamen. Hier sind neben einem H&M auch ein paar Restaurants beheimatet, aber das eigentlich Interessante ist die Geschichte des Gebäudes. Dieses Gebäude stand ursprünglich in Central. Es beherberte die Offiziere der Murray Barracks. Das Gebäude musste dann aber dem Bank of China Tower in 1982 weichen und wurde dann nach Stanley umgesiedelt, komplett restauriert und 2002 wiedereröffnet.


Wir liefen weiter und begaben uns in den Ma Hang Park, wo es viele Schmetterlinge, Blumen und Natur pur zu erleben gab. Es war sehr ruhig und einen Tempel gab es auch.






Wenig später kamen wir zu einer kleinen Bucht, wo nur ein paar Menschen waren und wo wir uns in unsere Badeklamotten schmisse und ins kühle Nass abtauchten. War das herrlich. Hier verweilten wir in voller Ruhe einige Stunden. Es war sooo erholsam.


Am späten Nachmittag brachen wir wieder auf und gingen zurück Richtung Murray House, wo in der Nähe der Tin Hau Tempel war.


Als wir auch diesen Tempel besichtigt hatten, war es Zeit für etwas zu Essen. Da direkt vor uns ein McDonalds war, gingen wir zum ersten Mal in China in einen McD. Die Auswahl war wirklich klasse. Wir alle aßen ein Menü, jede einen Extraburger und bekamen ein gratis Eis. Hinterher waren wir nur knapp 15,- € los. Hätte ich das mal früher gewusst, dass McD hier so günstig ist :)

Direkt daneben war das Stanley Village, ein mehrstöckiges Shopping Center, welches aber von Terrasse zu Terrasse führte, also nicht Indoor war. Wirklich toll. Auf einer der Etagen fanden wir die Lover's Terrace. Hier konnte man eine Bubble aus Kunststoff mit etwas Geschriebenem drauf aufhängen, ähnlich also den Schlössern, was man aus Großstädten etc. kennt, was wir dann auch machten.




Im Anschluß ging es dann zurück zum Hotel, wo wir dann noch ein kühles Blondes tranken. Im Nachhinein betrachtet, war es das Beste, was uns passieren konnte, dass wir die Fähre nicht nehmen konnten. Der Tage in Stanley war so klasse und erholsam, den ich gegen nichts hätte eintauschen wollen...

 
Timm Main Street Emporium Imagineer
Teammitglied
Montag, 10.10.2016

Endlich ist der Morgen gekommen, auf den persönlich ich schon so lange gewartet habe: Es ist der Morgen, an dem es ins Hong Kong Disneyland Resort geht. Unsere am gestrigen Sonntag spontan gebuchte Nacht im Ibis enthielt kein Frühstück und da wir gerne woanders, als im Hotel frühstücken wollten, stiefelten wir zu KFC eine Straße weiter. Hier gab es zum Frühstück wirklich eine große Auswahl, sowohl an englischem, als auch an chinesischen Frühstück und das zu einem wirklich verdammt günstigen Preis. Das Personal war nett, wir bekamen unser Frühstück flott und wir waren pappesatt.

Zurück im Hotel hieß es hier auschecken, dieses Mal aber wirklich :) Wir schleppten unsere Koffer zur MTR und fuhren zunächst nach Central, wechselten zur Hong Kong Station, fuhren weiter zur Station Sunny Bay auf Lantau Island, wo wir dann endgültig in die "Disneyland Resort Line" einstiegen. Diese ist komplett Disneythematisiert. Von den Handhalterungen, über Fenster, Polster, bis hin zu kleinen Vitrinen mit Disney-Figuren.




Am Bahnhof angekommen, war auch hier alles übersät mit kleinen Disney-Details!




Da wir aber heute nicht in den Park gehen wollten, da wir nur ein 2-Tages-Ticket hatten, ging es für uns mit dem Shuttle zu unserem Hotel: dem Disney's Hollywood Hotel.


Wir checkten zunächst erst einmal ein, jedoch konnten wir noch nicht aufs Zimmer, sondern erst ab 15 Uhr. Es war zu diesem Zeitpunkt 12:30 und wir entschieden uns die 20 min. zum Inspiration Lake zu laufen. Auf dem Weg erspäte meine blumenverliebte Frau immer wieder die ein oder andere Blume, die sie gerne ablichten wollte :)


Am Inspiration Lake angekommen, besorgten wir uns erstmal eine Kleinigkeit im dortigen 7 Eleven zu trinken, bis wir uns einen Überblick verschafften. Der Inspiration Lake wurde als Naherholungsgebiet und Bewässerungsbecken im Zuge des Baus des Hong Kong Disneyland als Teil des Resorts gebaut, ich vermute hier, dass es sich dabei um einen naturellen Ausgleich handelt, den man bauen musste, damit man den Themenpark bauen konnte. Aber hier kennen sich sicherlich andere besser mit der Thematik aus.


Um den See herum kann man komplett laufen über eine Strecke von 1,5 km. Überall finden sich immer wieder kleine Wiesen und Picknickmöglichkeiten. Man kann sich Fahrräder oder auch Bötchen leihen. Bei unserem Besuch hier war es relativ voll, obwohl es ein Montag war. Überall saßen Familien, waren am Essen oder am Spielen.


Ich lasse hier einfach mal die Bilder von unserer Umrundung des Sees sprechen. Es ist wirklich schön hier.






An unserem Ausgangspunkt angekommen, hollten wir uns noch eine Kleinigkeit zum Snacken. Diese Wurznudeln wurden wie Chips verkauft und waren total lecker.


Es ging auf 15:00 Uhr zu und so liefen wir zurück auf der Magic Road zu unserem Hotel, wo wir nun unsere Room Keys bekamen und endlich auf unser Zimmer konnten. Was soll ich sagen, die Zimmer waren einfach nur klasse. Geräumig, sauber und alles da, was man braucht, von der Teeküche, über ein Vanity Set, bis hin zu Hausschuhen.






Wir räumten ein wenig unsere Koffer aus und zogen unsere Badeklamotten an, um ein wenig in den Pool zu hüpfen und die Wasserrutsche zu testen.


Als wir dann auf der Liege saßen, stellte Katrin mir die Frage, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, gleich doch noch die letzten Stunden im Park mitzunehmen. Irgendwie fand sie es schade, direkt neben dem Park zu sein und nicht rein zu können, um wenigstens das Feuerwerk zu schauen oder mal ein wenig auf der Main Street zu schlendern. Also erkundigte ich mich, ob es ein Late Entry Ticket gibt, leider Fehlanzeige, aber man wies mich auf den Annual Passport hin. Der günstigte Pass, der Silver Pass, gilt generell von Montag bis Freitag und schließt alle Besuchstage mit ein, unser 2-Tagesticket würde voll angerechnet werden, bekommen Rabatte in den Restaurants, Countern und Shops und müssen pro Person ca. 40,- € dazu zahlen, anstelle eine fast doppelt so teure Tageskarte zu lösen, was wir in dem Fall nicht getan hätten.

Also entschieden wir uns für die Jahreskarten, zogen uns an und gingen zum Park, wo wir direkt neben der City Hall unsere Karten binnen 5 min ausstellen lassen konnten. Nur kurz Ausweis vorzeigen, Name und Geburtsdatum angeben und fertig. Keine lange Warterei, keine elendig langen Formulare ausfüllen, einfach und prakmatisch. Da waren wir also doch noch um kurz nach 17:00 Uhr im Disneyland und waren sofort begeistert.


Ich kaufte mir noch schnell im Town Square Photo den PhotoPass+ und es konnte weitergehen. Zunächst ging es für uns ins Starline Diner im Tomorrowland, da wir Hunger hatten. Für mich gab es ein Burgermenü und für Katrin ein Menü mit einem halben Hähnchen. Lecker und vom Preis völlig in Ordnung.


Dann ging es zum Command Post. Wir wollten endlich Chewbacca und R2D2 treffen. Leider war kein PhotoPass-Fotograf anwesend, aber die Mitarbeiter machten geduldig von uns in allen möglichen Posen Fotos und sagten uns teilweise, welche passende Star Wars Pose wir einnehmen sollten.


Weiter ging es zum Space Mountain, welcher beim "Star Wars Tomorrowland Takeover" zum Hyperspace Mountain wurde. Die Züge sind gänzlich anders, als in Orlando. Zwei Züge sind aneinander gekoppelt, immer zwei sitzen nebeneinander in 3 Reihen. Ausserdem hat man Lautsprecher an jedem Sitz, wo man während der Fahrt den Star Wars Soundtrack hört. Die Fahrt ist übersäht mit tollen passenden Projektionen und Effekten, wir waren nach der Fahrt einfach nur geflasht. Die Fahrt an sich macht schon richtig Laune, da die Züge so sanft in die Kurven fährt und nicht so eine Ruckelarie, wie in Orlando.




Danach gingen wir weiter zu Buzz Lightyears Astro Blasters. Die Bahn an sich ist nicht großartig anders, als in Paris oder Orlando, hier und da sind ein paar einfach mal ein bisschen anders. Zumindest funktioniert der Buzz Animatronic in der Warteschlange :)

Nach der Fahrt wurde es Katrin leider etwas schwindelig im Kopf, weshalb sie sich hinsetzte und Luca und mich noch 2 Runden Hyperspace Mountain drehen ließ.

Nun war es Zeit für das Nighttime Spectacular "Disney in the Stars". Nicht zu lang, nicht zu kurz, auf den Punkt. Eine Projektionsshow mit Feuerwerk und Feuer, toller Auswahl an Szenen, u.a. auch Mulan, was die Show wirklich besonders machte. Im Anschluß gab es auf dem Schloß noch Halloweenprojektionen.


Das Ende des Feuerwerks markiert, wie auch in Paris, den Parkschluß. Man kennt uns Disney-Fans ja, wir müssen quasi rausgefegt werden aus dem Park. Daher nutzte ich die Zeit um die ganze Halloweendeko auf dem Central Plaza und der Main Street einzufangen.




Die Main Street war der absolute Hammer. Die kompletten Fassaden von vorne bis hinten waren auf beiden Seiten mit Projektionen überzogen, passend zu Halloween. Man kann es kaum in Worte fassen oder auf Bildern festhalten, aber es war einfach genial anzusehen. Eigentlich relativ einfach zu realisieren, aber dennoch so besonders.




Nachdem wir noch ein paar HK$ im Emporium ausgegeben hatten, machten wir auch noch ein paar Fotos auf dem Town Square.








Nun hieß es langsam den Park zu verlassen. Ausserhalb des Parks gibt es noch diesen tollen Brunnnen.




Zurück im Hotel schauten wir uns auch hier alles noch ein wenig an.




Nun ging es aber schon auf 23:00 Uhr zu und wir beschlossen uns in das Land der Träume zu begeben...
 
Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Wow toll. Sieht wirklich großartig aus. Danke für die Fortsetzung ubd die schönen Fotos.

Wie bereits erwähnt: steht auf meiner to do Liste;)

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