Florida 2009 - Teil 2: Walt Disney World

Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Nala’s Reisebericht
USA 2009 – Teil 2: Walt Disney World – where dreams come true


Nachdem der ein oder andere von euch schon die Planungen sowie die erste Hälfte unseres ersten USA-Urlaubs verfolgt hat (http://www.msemporium.de/board/showthread.php?t=968), fahre ich mit dem WDW-Teil hier fort. Er wird wohl ein bisschen länger werden, es gibt einfach so viele Bilder und so viele erste Eindrücke zu erzählen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Also – (weiterhin) viel Spaß beim Mitreisen :mw



~ Samstag, 14.11.2009 ~

Auf dem Display der Mikrowelle steht „6.30“ Uhr. Das heißt, es ist Samstag – unser erster Tag in Walt Disney World steht an!!! Ich kann es kaum glauben und freue mich tierisch, weshalb das Aufstehen auch heute alles andere als schwer für mich fällt!

Doch Marcs Laune wird erst einmal dadurch getrübt, dass uns mal wieder zu spät auffällt, was in unserem neuen Hotel nicht zur Verfügung steht: eine Kaffeemaschine. Zudem ist auch noch sein Brot leer und er hat kein neues gekauft. Kein Kaffee, kein Frühstück – uh, da ist schlechte Laune vorprogrammiert. Und jetzt muss ich ihn auch noch in meinen „Plan“ einweihen, heute doch noch nicht den kostenlosen Hotel-Shuttle-Service zu WDW auszuprobieren, sondern die happigen 14 $ Parkplatzgebühren zu zahlen. Schließlich ist man mit dem Mietwagen doch viel flexibler, und wir sind ja noch 5 weitere Tage in den Parks, da werden wir den Shuttle-Service sicherlich noch testen können! Wenn wir dann schon so früh und pünktlich am Park sind, kann er dort direkt frühstücken. Und auf dem Weg zurück können wir neues Brot einkaufen. Na, ist das nicht mal ein Vorschlag?

Er scheint es zu sein, und nachdem wir die beiden Kameras, die Digicam und unseren berüchtigten kleinen „Park-Rucksack“ zusammengepackt haben, geht es ganz dekadent mit dem Mietwagen Richtung Walt Disney World. Doch vorher müssen wir unsere Reiseunterlagen und das Netbook noch am Safe an der Rezeption abgeben, sicher ist sicher. Marc lässt mir den Vortritt und wartet im Auto, während ich mich an der Rezeption nach einem Safe erkundige. Ich werde in einen Raum um die Ecke geschickt, an dessen Tür man nicht anklopfen darf – man muss sich jedes Mal, wenn man zum Safe muss, an der Rezeption anmelden. Dort werde ich auch sogleich hereingeholt und muss in einem Sicherheitsbereich warten. Hinter dem Tresen wird mir ein Safefach zugeteilt, in das ich Laptop und Dokumente packe und im Anschluss auf einem Zettel unterschreiben muss – von nun an jedes Mal, wenn ich Dinge zum Safe bringe oder auch abhole. Etwas aufwändig, aber wohl auch sehr sicher :)!

Um 8.15 Uhr geht es dann aber wirklich los über den Highway, und nur wenige Kilometer später passieren wir das wohl milliardenfach fotografierte Eingangsschild der Disney-Welt.



Mein Herz macht einen freudigen Hüpfer, und auch Marcs Laune scheint sich allmählich zu bessern. Schweren Herzens zahlt Marc am Ticketschalter für den Magic Kingdom-Parkplatz die 14 $ – morgen bin ich dran mit Zahlen.
Unsere zugewiesene Parkreihe ist die von Zwerg Sleepy – wie passend, so zerknirscht, ohne Kaffee und Frühstück am Morgen!



Der Himmel strahlt in einem kräftigen Stahlblau, die Sonne lacht uns an, die Parkreihen füllen sich im Sekundentakt – und Marc hat Hunger. Also, nichts wie los zu den Ticketschaltern. Hier erhalte ich beim Vorzeigen meiner Online-Bestätigung unsere beiden Tickets, auf die wir die nächsten 6 Tage besonders gut aufpassen müssen. Und das ganz ohne Schlangestehen, die Automaten sind relativ unkompliziert und spuckt uns schnell unsere Eintrittskarten aus. Ich schnappe mir die Karte mit Mickey, Marc bekommt Donald, und nun steht noch die Entscheidung an, ob wir mit der Monorail oder dem Ferryboat zum Park fahren sollen. Da das Boot gerade losgefahren ist, entscheiden wir uns für die Monorail, die über den See und durch das Contemporary Resort hindurch zu schweben scheint. Wenn man jedoch drin sitzt, kommt einem das Ganze doch wackeliger vor, als es von außen aussieht. Nichtsdestotrotz dauert die Fahrt nicht lange, man kann schon den Space Mountain und auch das Schloss erkennen, und schon sind wir am Zielbahnhof angekommen.

Allein beim Anblick merke ich, wie mir Tränen in die Augen schießen. Doch ich schlucke sie erstmal hinunter, schließlich ist das doch erst der Anfang!
Pünktlich um 8.45 Uhr schieben wir unsere Tickets zum allerersten Mal in die Maschine, lassen unsere Zeigefinger scannen und dürfen dann den Eingangsbereich vor der Main Street Station betreten.

Hier erwartet uns nur wenige Minuten später die Eröffnungszeremonie, die von niemand Geringerem als dem Mayor der Main Street, U.S.A. feierlich eröffnet wird!
Weihnachtlich geschmückt und von Tänzern im Jahrhundertwende-Outfit gesäumt, strahlt und der Main Street Bahnhof entgegen – bis kurz darauf die Railroad dampfend einfährt. Die Passagiere steigen nach dem Stillstand der Bahn aus und winken uns freundlich entgegen. Und sind uns mehr als bekannt: Mickey, Goofy und Donald sind ebenso vertreten wie Prinzessin Jasmin oder Schneewittchen. Sie winken, singen und begrüßen uns im Magic Kingdom und wünschen uns einen wunderbaren Morgen. Und spätestens jetzt kann ich nicht mehr verhindern, dass ein (oder zwei, oder drei) Tränchen die Wangen hinunterfließen. Es ist einfach zu schön – wir sind wirklich hier, mittendrin!



Und pünktlich um 9 Uhr werden wir dann auch „richtig“ hineingelassen und biegen zunächst links in Richtung City Hall ab. Hier steht schon der heißbegehrte Wagen mit Celebration-Buttons vor der Tür; seit ich gehört habe, dass man einen kostenlosen Button bekommen kann, war natürlich klar, dass wir auch so einen brauchen ;)! Und so teile ich dem Cast Member mit, dass dies unser erster Besuch in Walt Disney World ist, woraufhin er uns 2 „1st Visitor“-Buttons überreicht und uns viel Spaß wünscht. Eine sehr schöne Geste, die den Urlaub gleich noch ein bisschen magischer macht – daran sollte sich das Disneyland Resort Paris eine Scheibe von abschneiden!









Nachdem wir die Buttons an den Rucksäcken befestigt haben, halten wir nach der Main Street Bakery Ausschau, wo Marc nun endlich sein Frühstück und seinen Kaffee bekommen soll. Unterwegs müssen wir über die vielen netten Cast Member schmunzeln, die uns mit großen, weißen Mickeyhänden fröhlich zuwinken und uns einen magischen Tag wünschen. Als einer dieser Cast Member unseren „1st-Timer-Button“ erkennt, wünscht er uns alles Gute zu diesem feierlichen Grund. So kommen wir mit ihm ins Gespräch (ebenfalls eine nette, amerikanische Angewohnheit, die wir später in Deutschland wirklich sehr vermissen werden) und er erzählt uns, dass er in den 70er Jahren schon einmal in Frankfurt, Mannheim und Heidelberg war. Wie schön, denn ich komme ebenfalls aus der Nähe von Frankfurt. It’s a small world after all :)!

Nun geht es aber wirklich geradewegs zur Main Street Bakery, wo sich Marc in die nicht zu unterschätzende Schlange hungriger Besucher einreiht und einige Minuten später glücklich und zufrieden mit zwei Donuts und einem Cappuccino herauskommt. Wir finden sogar einen Platz und treffen plötzlich den Bürgermeister der amerikanischen Hauptstraße wieder, der uns allen einen tollen Tag wünscht und nach ein paar Fotos hinter einer Tür verschwindet. Wer sich hier keine Authentizität verspürt, dem kann ich auch nicht helfen ;)!






Noch immer überwältigt von der genialen Atmosphäre und der tollen Weihnachtsdeko überall, mache ich nach dem kleinen Frühstück ein paar Fotos – das Schloss strahlt einen geradezu an. Ein Blick auf das Schloss – und alle Sorgen des Lebens scheinen vergessen. Die Schönheit dieses riesigen Gebäudes ist unbeschreiblich, und ich muss sagen, dass es mir noch viel besser als „unser“ Pariser Schloss gefällt. So groß, so mächtig, so „echt“ eben. Und einfach nur wunderschön!





Da wir jedoch noch genug Zeit haben werden, das Schloss anzuhimmeln, biegen wir vom Hub aus nach links ab, wo – im Vergleich zum Pariser Disneyland Park – das Adventureland und nicht das Frontierland liegt. Hier starten wir unseren ersten (und einzigen) vollen Tag im Magic Kingdom.






Hier ist noch nicht wirklich viel los, und so können wir direkt und ohne Wartezeit unseren allerersten Ride in Walt Disney World bezwingen: die Jungle Cruise. Diese Fahrt kenne ich bislang nur aus Büchern und so steigen wir im dichten Nebel in unser Boot ein. Der Fahrer, ein lässiger Komiker, kommentiert unsere interessante Bootsfahrt durch den Dschungel; wir fahren vorbei an Elefanten, Löwen, Gorillas und anderen Tieren, entkommen nur knapp einem Völkchen wütender Ureinwohner und schippern durch dunkle Höhlen und an spritzigen Wasserfällen vorbei.






Die Bootsfahrt mit der Jungle Cruise hat uns auf jeden Fall sehr gut gefallen und finden es schade, dass es eine ähnliche „dschungelmäßige“ Attraktion nicht im europäischen Reich der Maus gibt.


- An dieser Stelle muss leider schon die erste Pause entstehen. Das Aussuchen, Stempeln, Verkleinern und Hochladen der Bilder dauert leider recht lange, auch muss hier erstmal weitergeschrieben werden. Ihr mögt es mir verzeihen, wenn es ein wenig länger dauert, bevor es weitergeht – danke ;) -
 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Klasse Story mit wieder wunderschönen Fotos.:001:

Das kennen wir von den Amis, wenn sie gehört haben aus welchem Teil Deutschlands man kommt, waren sie natürlich da auch schon alle, von daher würde ich nicht viel auf die Äußerung geben das sie deine Heimat kennen :giggle:
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Danke ;)!

Ja, erzählt haben es viele - aber er hat mir zuerst die deutschen Städte, in denen er in den 70ern war, aufgezählt und sie beschrieben, bevor er gefragt hat, wo genau wir aus Deutschland kommen ;)! Und da Hessen amerikanisch besetzt war, könnte das schon zutreffen :giggle:
 
Luxi214 blättert noch in der Broschüre
Wie nicht anders erwartet fängt Dein Bericht echt toll an, und boahhhhhh, sind das phantastische Bilder :007:!!!

Liebe Grüsse,
Mike :mw (der sich jetzt bei so einem Hammerbericht gar nicht mehr traut an seinem eigenen weiterzuschreiben)
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Danke dir, Luxi :hug:!

Und klar, ich bitte dich sogar darum, mit deinem Bericht weiterzumachen - ich finde ihn super toll und fühle mich beim Lesen, als wäre ich dabei :)! Irgendwie ähneln sich unsere Berichte & Parktage sogar, was meinst du?! :muha:
 
Luxi214 blättert noch in der Broschüre
Danke dir, Luxi :hug:!

Und klar, ich bitte dich sogar darum, mit deinem Bericht weiterzumachen - ich finde ihn super toll und fühle mich beim Lesen, als wäre ich dabei :)! Irgendwie ähneln sich unsere Berichte & Parktage sogar, was meinst du?! :muha:
Hallo Nala,

da muss ich Dir energisch widersprechen!!! :-* Unsere Berichte ähneln sich gar nicht, denn ich finde Deine, und das meine ich ehrlich, viel besser als den meinen! :nick

Liebe Grüsse,
Mike :mw
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Danke Luxi, aber ich freu mich weiterhin auf deine Fortsetzung ;)!
Hier geht's weiter mit dem ersten Magic Kingdom Tag, allerdings leider wieder nicht bis zum Schluss - versuche aber, diesen noch vor Weihnachten fertig zu bekommen :nick


...Fortsetzung 14.11.2009 - Magic Kingdom

What’s next? Nur ein paar Schritte von der Jungle Cruise entfernt befinden sich die allseits bekannten Pirates of the Caribbean. Keine Frage, dass wir hier unbedingt als nächstes vorbeischauen müssen, schließlich lieben wir diese Bootsfahrt durch die nächtliche Karibik im Disneyland Paris sehr!
Schon das Äußere der Attraktion unterscheidet sich von der Pariser Version. Hier ist das Gebäude weniger versteckt und wird von einem Piratenskelett im Ausguck bewacht.





Zur Fahrt selbst fällt uns auf, dass die Piraten aus Orlando etwas gemächlicher durch die Gewässer treiben; in Paris fallen die Drops wohl ein wenig steiler aus. Allerdings punktet die heutige Fahrt bei uns deshalb enorm, weil sich hier ein von uns sehr geschätzter Pirat die Ehre gibt – niemand Geringeres als Captain Jack Sparrow versteckt sich hier an drei verschiedenen Orten, was uns sehr amüsiert.

Gut gelaunt geht es direkt weiter zur nächsten Attraktion im Adventureland – wieder eine, die es im Pariser Disneyland nicht gibt. Der Enchanted Tiki Room – under new management ist eine nette kleine Show mit audioanimatronischen Vögeln, die fröhlich ein paar Liedchen trällern, zugleich durch Iago die grollenden Tiki-Götter verärgern und schließlich dank dem weisen Zazou wieder besänftigen. Wie gesagt, eine ganz nette Show, die aber unserer Ansicht nach nicht ins Pflichtprogramm gehören muss ;)!



Nach einer kurzen Toilettenpause wandern wir ins nächste Themenland: das Frontierland. Dieses Land ist unser deutlicher Favorit im „heimischen“ DLP, und auch hier enttäuscht der erste Eindruck nicht. So langsam füllen sich die Warteschlangen an den Attraktionen, also entschließen wir uns, für Big Thunder Mountain einen Fastpass zu ziehen, um uns anschließend für knapp 10 Minuten in die normale Schlange einer weiteren Premierenfahrt einzureihen: den Splash Mountain!



Ich darf mir die sehr, sehr steil aussehende Abfahrt gar nicht länger angucken, sonst kneife ich noch in letzter Sekunde. Mit immer schneller klopfendem Herzen geht es durch die Warteschlange, Marc redet immer wieder beruhigend auf mich ein. Kurz vorm Einsteigen werfen wir einen prüfenden Blick auf die Aussteigenden – okay, sie sind schon ziemlich nass. Klar, sonst würde es ja auch nicht „Splash“ Mountain heißen. Außerdem ist es ja noch nicht einmal Mittag und die Sonne schon sehr kräftig. Also, hinein in den Baumstamm – zum Glück in der hinteren Reihe.
Die Wildwasserbahn macht wirklich unheimlich Spaß und ist wunderschön thematisiert. Ich muss gestehen, den Film „Song of the Sound“ noch nie gesehen zu haben, doch gefällt uns die Story um Brother Rabbit auf seiner Reise durch die Welt sehr gut. Vor allem ist die Fahrt auch richtig schön lang, wird aber nie langweilig. Nach ein paar kleineren Aufzügen und Abfahrten geht es am Ende einen dunklen, höheren Berg hinauf. Klar – jetzt kommt der letzte, steile, lange Drop, und es gibt kein Entrinnen mehr! „Hilfe!!!“ denke ich mir und werfe, als wir oben ankommen, einen schnellen Blick auf das Schloss, das man von ihr oben prima sehen kann. Nur leider hat man nicht viel Zeit, den Ausblick zu genießen, und – wooooooooshhhhhh! - rasen wir den Berg hinunter. Ich schreie laut auf, der Drop ist tatsächlich recht heftig, aber macht auch unheimlich viel Spaß! Außer ein paar Spritzern sind wir auch nicht allzu nass geworden, unsere Mitfahrer in der ersten Reihe hingegen sehen da schon etwas betröppelter aus :giggle: Ich mag auch einen Splash Mountain im DLP haben!! :)

Ein Blick auf das Onride-Foto sagt mir, dass wir es nicht brauchen ;)! Da in fünf Minuten auch schon Zeit für unseren Fastpass bei Big Thunder Mountain gekommen ist, schlendern wir direkt zur Nachbarattraktion.



Und nur wenige Minuten später rasen wir – yeeeeeehaaaaaa – im führerlosen Minenzug durch den großen donnernden Berg. Um auch hier einen kleinen Vergleich zum französischen Pendant aufzustellen: Big Thunder Mountain befindet sich hier nicht auf einer Insel und düst im Vergleich ein klein wenig gemächlicher, doch wild genug durch die Bergwelt. Diese strahlt unter floridianischer Sonne noch um Einiges mehr und die Canyons werden hier beispielsweise um Opossums und noch mehr Bergziegen erweitert. Auf jeden Fall macht uns die Achterbahn auch hier ebensoviel Spaß und ist ein deutlicher Favorit.

Im Folgenden erwartet uns eine weitere „Premiere“: gibt es im Disneyland Paris nur 5 Themenländer, so sind es hier 7. Den Liberty Square gibt es in Paris nicht, und so sind wir natürlich besonders gespannt, was uns hier alles erwartet.

Unser erster Stopp gebührt dem Haunted Mansion. Äußerlich nicht wirklich mit unserem Phantom Manor vergleichbar, unterscheidet sich auch die Geschichte im Inneren des von Geistern eingenommenen Herrenhauses ein wenig. In einer schaurig-schönen Atmosphäre wird uns das Gruseln gelehrt, und trotz Dunkelheit gibt es unheimlich viel zu sehen. Eine weitere tolle und absolut sehenswerte Attraktion!



Nun können wir unseren Hunger kaum noch überhören, also reihen wir uns wenige Meter entfernt in die nicht wirklich lange Warteschlange im Columbia Harbour House ein. Hier holen wir uns je ein vegetarisches Chili als Mittagssnack und dazu eine Diet Coke.
Das Schälchen mit Chili kommt klein und unscheinbar daher, doch schmeckt es uns richtig gut! Schön feurig und getoppt mit Crackern stillt es unseren mittäglichen Hunger. Mjam!



Ein Blick in den Times Guide sagt mir, dass wir nun schleunigst einen Platz am Ufer des Liberty River (heißt der wirklich so?!) suchen sollten, da in 5 Minuten eine Aufführung der neuen Show „Tiana’s Showboat Jubilee“ zum neuen Kinofilm „Küss den Frosch“ starten wird. Und dort fährt tatsächlich schon das stattliche Liberty Belle Riverboat ein, auf dem eine sehr hübsche Prinzessin Tiana (die mich ein bisschen an Vanessa Hudgens erinnert), Prinz Naveen, Alligator Louis, der böse Dr. Facilier sowie viele Tänzer und Tänzerinnen fröhlichen Jazz-Gesang zum Besten geben. Eine sehr schöne, mitreißende kleine Show, die durch den Schauplatz des Mississippi-Dampfers besonders authentisch wirkt. Going down the Bayou, going down the Bayou, going down the Bayou, taking you ooon the way...











Als das Boot gemächlich weiter um Tom Sawyer Island herumfährt, biegen wir erneut nach rechts ab und statten der Hall of Presidents einen Besuch ab. Wir erwarten eine sehr amerikanisch-patriotische Show – und bekommen sie auch ;)!
Allein um den Barack Obama-Audioanimatronic zu sehen, schrecken wir vor so viel Patriotismus nicht zurück. Und die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika sind in der Tat genial umgesetzt worden. Die Bewegungen und Mimiken wirken sehr natürlich und es ist auch einmal interessant, allen bisherigen Präsidenten persönlich vorgestellt zu werden. O-ho say can you seeeee…



Für den Anfang reicht uns die Lobeshymne auf die USA dann jedoch erstmal, und nachdem wir noch ein wenig durch den angrenzenden Shop mit Amerika-Souvenirs schleichen, begeben wir uns zurück Richtung Hub, wo in wenigen Minuten die Show „Dream Along with Mickey“ vor dem wunderschönen Cinderella Castle stattfinden soll.

Trotz einiger Zuschauer bekommen wir dennoch einen tollen Platz direkt vor der Bühne. Eine sehr angenehme Sache, die im DLP allein schon wegen des allgemein eher kühleren Wetters nicht immer umsetzbar ist: Hier setzen sich die Leute bei Shows, Paraden oder Feuerwerken fast immer verlässlich auf den Fußboden. So ist in der Regel eine bessere Sicht für Groß und Klein garantiert, da man keine störenden „Kinder auf Papas Schultern“ im Blickfeld hat.
Die Show rund ums Träumen mit Mickey und seinen Freundin, mit den Prinzessinnen, Peter Pan und auch ein paar Bösewichten gefällt mir sehr gut, da sie das typische Disney-Flair versprüht und sehr bunt und fröhlich ist. Für mich ist auch neu, dass Mickey & Co. Augen und Mund öffnen und schließen können, was noch mehr Bewegung in die Sache bringt. Wie gewohnt mache ich wieder einige (!) Fotos, Marc hält das Spektakel auf Mini-DV fest.












...to be continued...
 
Reto hat seit Jahren ne Jahreskarte fürs MSE
Nala, vielen Dank für den tollen Bericht!

Wie Du natürlich aus meinem Bericht schon weisst, kann ich mit Dir bestens nachfühlen, wie es ist, Cinderella Castle zum ersten Mal zu sehen. Es trieb auch mir die Tränen in die Augen vor dem grössten und schönsten Disney-Schloss zu stehen. Ich habe minutenlang die vielen Details studiert, über die Türme aus echtem Gold nur so gestaunt... Es ist für mich ohne Zweifel der wirklich magischste Ort auf Erden. Toll, dass auch Du das mal genauso erleben durftest. Ich bin absolut sicher, dass ich auch bei meinem nächsten Besuch im Magic Kingdom in hoffentlich 1-2 Jahren auch wieder genauso emotional reagieren werde.

Ich glaube, wir könnten uns fast gekreuzt haben auf der Strasse. Ich fuhr am Morgen des 14.11., ebenfalls irgendwann nach 8 Uhr Richtung Orlando Airport, um dort den Disney Cruise-Bus zu besteigen. Und noch eine Gemeinsamkeit: Walt's Statue scheint wohl ein beliebter Platz für Vögel zu sein, auch ich hab die Statue in genau so einem Moment abgelichtet - jedoch von weiter weg, damit auch das stolze Castle drauf war. Schau mal:

 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Danke euch ganz herzlich :)!

Baloo: Haha, stimmt, bei dir saß auch ne Taube auf Walt's Kopf!! :giggle: Das sind bestimmt privilegierte Tauben, die das dürfen, das ist doch schon eine große Ehre ;)!
Ja das stimmt, ich konnte dein emotionales Ereignis mit dem "ersten Mal vorm Schloss stehen" in deinem Bericht unheimlich gut nachvollziehen!!! Mein Freund mag das Pariser Schloss lieber, ich auf jeden Fall das amerikanische in WDW. Drücke dir die Daumen, dass es schon bald mit einem zweiten Besuch klappt, und du wieder vor dem wunderschönen Castle stehen kannst!! :nick

Tron: Ooooh, alles klar - vielen Dank, ich werd's mir merken :giggle:
 
Destiny steigt in manche Attraktion mit ein
Hallo Nala,

das ist wirklich ein schöner Bericht. Man kann wirklich mit dir mitreisen. Die Bilder sind ganz toll, so ein strahlend blauer Himmel. Einfach schön!!

Mir käme es nur irgendwie seltsam vor, Weihnachten im "Sommer" und im T-Shirt zu celebrieren. :giggle: Zu Weihnachten gehört für mich die :nf_cold: einfach dazu.

Ach ja, bevor ich es vergesse: ganz schnell weiterschreiben.... :nick
 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Hallo Nala,

das ist wirklich ein schöner Bericht. Man kann wirklich mit dir mitreisen. Die Bilder sind ganz toll, so ein strahlend blauer Himmel. Einfach schön!!

Mir käme es nur irgendwie seltsam vor, Weihnachten im "Sommer" und im T-Shirt zu celebrieren. :giggle: Zu Weihnachten gehört für mich die :nf_cold: einfach dazu.

Ach ja, bevor ich es vergesse: ganz schnell weiterschreiben.... :nick
Ja Destiny, so sehe ich das auch. Auch wenn die Deko in der WDW wunderschön ist, hat das Wetter für mich nichts mit Weihnachten zu tun und ich würde mir auch etwas komisch vorkommen ......

LG,
Minnie
(die das Pariser Schloß auch schöner findet)
 
poohmo kennt diverse Charaktere beim Namen
Hey Nala....

ich kann mich dem ganzen Lob nur anschließen, echt ein toller Bericht und
gaaaaaaaaaanz tolle Fotos:nick
Ich bin begeistert, mach einfach weiter so :icon_mrgreen:
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Erstmal lieben Dank an euch :)!

@ Destiny: Glaub mir, wir haben uns auch richtig "Sorgen" gemacht vorher - wie, wir sollen zu Mickey's Very Merry Christmas Party gehen, bei 25 Grad in T-Shirt und kurzer Hose?!

Tatsächlich war es manchmal ein bisschen befremdlich, wenn man durch die warme Floridasonne lief und überall Weihnachtsmusik lief, zumal wir ja letztes Jahr im eisigkalten DLP zur Christmas Season waren :giggle:
Auf der anderen Seite war es auch echt richtig schön und mal was ganz anderes!! Die Christmas Party hat riesigen Spaß gemacht, man musste sich keine Sorgen um Erkältung oder Frieren haben, und "Schnee" (auf der Main Street) bei angenehmen 21 Grad war auch mal interessant, und die Deko war auch bei diesen Temperaturen sehr schön!!

Aber: Ich bin froh, dass es hier in unseren Gefilden kalt ist zu Weihnachten! Immer ein warmes, sonniges Weihnachtsfest zu haben, wär nichts für mich - da fehlt dann doch was ;)!
 
Mel blättert noch in der Broschüre
Juchu :jump :jump , endlich geht es weiter mit deinem Bericht *freu* *freu*

Wirklich sehr schön geschrieben, Nala. :nick Und die Bilder sind auch wieder richtig toll. :thumbsup:

Bitte schnell weiter schreiben, ja?

Gruss

Mel
 
Bella blättert noch in der Broschüre
Ich habe schon die ganze Zeit auf deinen WDW Bericht gewartet Nala ;)
Wirklich toll und zu den Fotos muss ich ja nichts sagen... wie immer 1. Sahne :)
Weiter so! Kanns kaum abwarten, bis die Fortsetzung kommt :giggle:

Sieht schon irgendwie ulkig aus. Sonne pur und Weihnachtsschmuck ;)

Mit Tiana hast du Recht. Sie sieht wirklich ein wenig so aus wie Vanesse Hudgens, zumindest auf dem 1. Foto.

Irgendwie wirkt Peter Pan auf mich ein wenig befremdlich :giggle:
Er hat seinen Arm so komisch verdreht. Zumindest sieht es so aus, als ob er seinen Armen in die falsche Richtung biegt. Kann aber auch am Schatten liegen :icon_mrgreen:

Bella
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
:muha: Bella, das mit dem Peter-Pan-Arm hab ich mir auch gedacht *g*! Bis Marc mir dann zeigte, dass er sowas auch kann... ist wohl genetisch bedingt oder so :giggle:

Ich hoffe, dass ich morgen noch dazu komme, die Bilder zu bearbeiten - der Bericht selbst ist vom MK schon fertig, Bilder sind zumindest rausgesucht. Geb' mir Mühe, kann's aber leider nicht versprechen, sonst müsst ihr halt bis nach den Feiertagen warten ;)!
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Ich sag mal so: Es sieht gut aus, dass der Bericht vom ersten Tag heute fertig wird ;)! Habe zwar bislang durch Zeitmangel nur die Hälfte der Bilder hochgeladen, aber ich geb mir Mühe, den Rest auch noch hochzuschaffen :)!



Fortsetzung von Tag 1, 14.11.2009 - Magic Kingdom:

Bevor wir uns endlich das Fantasyland ansehen, kehren wir noch einmal ins Adventureland zurück, denn hier hat uns vorhin schon die „Aloha Isle“ so nett angelächelt. Ich habe schon viel über den berüchtigten „Pineapple Float“ gelesen, und so teilen wir uns ebensolche Erfrischung: ein großes Ananas-Softeis in Ananassaft. Mmmmmh – frisch und süß, so soll es sein an warmen Florida-Wintertagen :)!





Vorbei am Schloss geht es nun wirklich ins Fantasyland. Allgemein hat die floridianische Version scheinbar einen weniger guten Ruf – zu viel Beton, zu wenig Grün, alles zu dicht beieinander. Ich muss sagen, ich habe Schlimmeres erwartet. Was jedoch nicht heißen soll, dass ich „unser“ europäisches Fantasyland nicht für gelungener halte ;)!

Nach einem schnellen ersten Eindruck ziehen wir uns zwei Fastpässe für Winnie the Pooh, die allerdings noch ein paar Stündchen bis zur Gültigkeit brauchen – klar, die Attraktion ist schließlich extrem beliebt bei Familien mit Kindern! Der Fastpass-Automat spuckt uns gleichzeitig zwei Surprise-Fastpässe für Mickey’s PhilharMagic aus – wie passend, denn da wollten wir sowieso als nächstes hin!

Auch diese 3-D-Show gibt es im französischen Disneyland nicht, weshalb wir umso gespannter sind. Uns beiden hat die Show unheimlich gut gefallen, besonders mir – die Effekte wie verschiedene Düfte, wehender Wind und die Dreidimensionalität sind super, und die Musikauswahl, die Donald so ganz zufällig trifft, ist so ganz nach meinem Geschmack! Bei meinen Lieblings-Disneyliedern wie „Part of Your World“ von Arielle, „I Just Can’t Wait to be King“ von König der Löwen oder „A Whole New World“ von Aladdin – erneut muss ich mich sehr bemühen, dass die aufsteigenden Freudentränen nicht über die Wangen kullern. Das ist für mich einfach pure Disney-Magie, und so wird die Show für mich einer der Favoriten!





Nach einem kurzen Bummel durchs Fantasyland verlassen wir dieses erst einmal, um pünktlich zur 3-Uhr-Parade („Celebrate a Dream Come True Parade“) am Liberty Square zu sein. Wir bekommen sogar noch einen Platz in 1. Reihe, und so kann ich das Ganze im Sitzen anschauen. Sehr praktisch! :)









Eine nette Parade, wenn sie auch nicht mit der gleichen Magie wie „unsere“ Once Upon A Dream Parade daherkommt.
Nach der Parade geht es also wieder zurück ins Fantasyland, wo wir direkt unsere Winnie the Pooh-Fastpässe einlösen können. Trotz Fastpass herrscht ein ganz schöner Trubel in der Attraktion, die Fahrt scheint wohl der Magnet für (Klein-)Kinder schlechthin zu sein! Und nach unserer Fahrt können wir auch verstehen, warum. Eine sehr niedlich gemachte Fahrt im schaukelnden Honigtopf mit hübsch bunten Winnie Pooh-Figuren in verschiedenen Szenen wartet im Innern auf, doch wir sind uns einig, dass die Attraktion tatsächlich eher etwas für (kleinere) Kinder ist.

Das wäre es auch schon an Attraktionen, die wir im Fantasyland besucht haben. Ja, tatsächlich, nur 2 davon waren es! Warum, wird sich manch einer fragen? Der Grund ist simpel: Wir hatten nur diesen einen kompletten Tag Zeit für das Magic Kingdom, und noch einen weiteren Abend zur Christmas Party. Da es die meisten Attraktionen des Fantasyland so oder ähnlich auch im Disneyland Paris gibt (zum Beispiel „It’s a Small World“, Peter Pan’s Flight, Dumbo the Flying Elephant, Snow White, das Pferdekarussell oder die Tea Cups) und wir diese schon mehrmals (gerne!) besucht haben, haben wir uns für das floridianische Magic Kingdom andere Prioritäten gesetzt.




Und somit verlassen wir das Fantasyland auch schon wieder – ein Foto mit Arielle, der Meerjungfrau, wagen wir erst gar nicht, denn das Fantasyland ist einfach nur voll mit Menschen – und kommen kurz am Fairytale Garden vorbei, wo eine charmante, hübsche Belle aus „Die Schöne und das Biest“ mit vielen Kindern ihre Geschichte nachspielt.




Zurück im Frontierland wollten wir eigentlich noch einmal Splash Mountain fahren, doch die Warteschlange ist mittlerweile ziemlich lang. Also ziehen wir uns kurzerhand zwei Fastpässe und stellen uns im Anschluss in die kurze Schlange der Railroad Eisenbahn an, welche uns kurz darauf in ein für uns ebenfalls neues Themenland bringt: Mickey’s Toontown Fair ist ein fröhlich-buntes Themenland, in welchem er und Minnie ihre Ferienhäuser platziert haben. Außerdem kann man hier Mickey, Minnie, die Prinzessinnen oder die Feen im angrenzenden Judge’s Tent bzw. der Toontown Hall of Fame antreffen, es gibt einen Wasserspielplatz und eine Kinderachterbahn, deren Schlange jedoch ebenfalls sehr, sehr lang ist. Da sich auch vor Minnie’s Haus eine deutliche Warteschlange gebildet hat, schauen wir nur einmal in Mickey’s Haus vorbei.
Hier gibt es wirklich viel zu entdecken, vor allem ist das Haus ein Paradies für Besucher, die gerne auf Hidden Mickey Safari gehen; auch, wenn die meisten davon hier sehr offensichtlich sind ;)! Herr Maus verfügt über ein stattliches Ferienhaus mit Schlafzimmer, einer von Goofy & Donald verunstalteter Küche, einem gemütlichen Wohnzimmer mit Kamin, einem Garten und angrenzendem Schuppen. Zudem ist das Haus weihnachtlich dekoriert – hier könnte er mit seiner Minnie sehr gut Weihnachten feiern :)!




(sorry für diese Größenunterschiede immer :( Da unsere beiden Kameras in unterschiedlichen Formaten aufnehmen und zwei unterschiedliche hochkant in groß nicht nebeneinander passen, kommt es manchmal zu diesen nervigen Unterschieden :icon_rolleyes:)


Vorbei am wunderschönen Schloss…



…geht es erneut zurück ins Frontierland, wo uns die Fastpässe nun einen schnelleren Eintritt zu Splash Mountain gewähren. Eigentlich wollten wir noch mal mit der Wildwasserbahn fahren, bevor es dunkel wird, damit wir noch Gelegenheit zum Trocknen haben – doch mittlerweile ist es schon kurz nach fünf und es beginnt langsam, zu dämmern. Naja, wird schon nicht so wild werden, heute Morgen blieben wir ja auch relativ trocken!

Da ich eigentlich noch gern ein Onride-Foto kaufen wollte, bestehe ich darauf, uns für die erste Reihe anzustellen. Ich kann mich sogar durchsetzen, und so steigen wir in Reihe 1 in unseren Baumstamm ein und genießen eine weitere lustige Fahrt durch Onkel Remus’ Wunderland.
Tjaaa…. Erinnert ihr euch noch daran, dass Marc eigentlich vor Sonnenuntergang fahren wollte und nicht unbedingt in der 1. Reihe sitzen wollte? Von wegen „nass werden“? Und ich trotzdem mal wieder mein trotziges Löwenköpfchen durchsetzen musste?
Nun, es kommt natürlich, was kommen muss: Nach dem letzten steilen Drop macht es nur kur „Plaaatsch“ – und wir sind „wet soaked“, oder klatschnass, und draußen wird es immer dunkler. Während ich mir vor lauter Schreck ein giggelndes, dämliches Kichern nicht verkneifen kann, wirft Marc mir nur einen Blick zu, der nicht gerade auf Amüsement schließen lässt… oh-oh, Schatzi ist jetzt sauer! Nicht gut… Aber da er Hunger hat und ich ebenfalls, kommt mir die grandiose Idee, uns im nahegelegenen Fastfood-Restaurant „Pecos Bill“ ein wenig trocknen zu lassen und zu Abend zu essen.










Gesagt, getan, die Idee schien eine gute gewesen zu sein :)! Auf Empfehlung einiger User hier wartet hier nämlich eine gigantische Topping-Bar, mit der man seine erworbenen Burger reichlich „aufpeppen“ kann.
Also holen wir uns zwei Veggie-Burger mit Pommes und toppen, was das Zeug hält: gebratene Zwiebeln, gedünstete Champignons, Gurken, Jalapenos, Salat, Ketchup, Mayonnaise, Hot Cheese Sauce usw. laden gerade dazu ein!
Marc findet den Burger ein wenig fad – ich kann das ehrlich gesagt nicht wirklich bestätigen, da mein Burger hauptsächlich nach köstlichen und zahlreichen Topping-Elementen schmeckt :giggle: Ich finde ihn lecker und auf jeden Fall werden wir beide sehr satt davon.



 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Mensch, das Essen sieht ja lecker aus, bei Pecos Bill haben wir auch gegessen *yummy*.

Deinen Marc kann ich verstehen das er da sauer war, der arme Kerl hat ja wirklich ne Menge Wasser abbekommen.

Den Winnie Pooh Ride und Philharmagic fand ich auch so schön. Wir waren damals ja 2 1/2 Tage im Magic Kingdom unterwegs und haben fast alles mitgemacht .....
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Ja, ich kann ihn ja auch verstehen :-* Aber das Essen (das wirklich lecker war!) und der Rest des schönen Abends haben das Ganze zum Glück wieder wett gemacht, und wenige Tage später sollte ich von einer alleinigen Kali River Rapids-Tour ebenso nass zurückkommen :giggle:


So, lade gerade noch die letzten Bilder für diesen Tag hoch, geht also gleich weiter hier :mw!
 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Ganz, ganz große Klasse Nala, ich verfolge Euren Urlaub wirklich gerne.

Mit den Rides wo man sehr nass wird (Splash Mountain, Kali River Rapids) sind wir gar nicht gefahren, da wir trotz der Wärme keine Lust hatten so patschnass zu werden .... :icecream2:
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Warum um alles in der Welt ist Euer Pineapple Float grün :shocked:



Ich kannte ihn bislang nur in weiß (mit sz) :giggle:

Cheers,
Flounder
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
@ MinnieMouse: Daaanke, das freut mich! :0201:

@ Flounder: Ich habe mich ehrlich gesagt auch gewundert, da ich ihn bislang auch nur in weiß von Fotos her kannte.... Vielleicht eine spezielle (Gift-)Mischung?! :confused0006:
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Ich habe mich ehrlich gesagt auch gewundert, da ich ihn bislang auch nur in weiß von Fotos her kannte.... Vielleicht eine spezielle (Gift-)Mischung?! :confused0006:
Ich vermute, es hängt mit Weihnachten zusammen ... sieht zumindest ein bisschen aus, wie ein kleiner Weihnachtsbaum :)

Cheers,
Flounder
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Jetzt, wo du's sagst! :) ...da fällt mir nämlich auch ein, dass ich das Ding bei anderen Leuten auch in rot gesehen hab! Das kann echt sein, sind ja so "die" Weihnachtsfarben ;)! Lecker war er so oder so, und gaaaanz ananas-süß :)!


So, hier nun also wie versprochen die letzte Etappe von Tag 1. Ich hoffe, euch hat die kleine Reise ins Magic Kingdom gefallen und ihr seid in Zukunft auch in Epcot, Hollywood Studios und Animal Kingdom mit dabei - aber vorher: Frohe Weihnachten euch allen, und danke fürs Lesen :christmas8:


Nun, nach dem Abendessen und nach Einbruch der Dunkelheit, wird es wirklich Zeit, ein bislang vernachlässigtes Themenland aufzusuchen: auf ins Tomorrowland!

Wieder vorbei am wunderschön beleuchteten Cinderella Castle… *schwärm*




Ich muss sagen, dass mir das Discoveryland im DLP am wenigsten von allen Themenländern gefällt. Aber nur, weil Weltraum & Co. einfach nicht so mein Thema sind ;)! Das Tomorrowland in Walt Disney World weist hingegen viele Unterschiede auf, wie noch später im Bericht zur Christmas Party zu lesen sein wird.



Da wir nicht allzu viel Zeit haben, weil bald schon die Lichterparade beginnt, picken wir uns einfach eine Attraktion heraus, die ganz am Anfang des Tomorrowlands steht: Stitch’s Great Escape, ebenfalls eine uns neue Attraktion. Marc wird kurz vor dem Eingang noch gebeten, seine heiße Schokolade auszutrinken, die wir uns gerade teilen – und schon können wir direkt durchgehen.

Nach einer düsteren Pre-Show nehmen wir im Teleportations-Raum Platz. Es ist sehr dunkel hier drin, und als dann auch noch unsere Sicherungsbügel von oben auf uns hinabfahren, frage ich mich, ob ich (Platz-)Angst bekommen sollte. Dann fragt Marc mich auch noch: „Weißt du eigentlich, was das für eine Attraktion ist? Vielleicht ist es ja ein Freefall-Tower?“ – und ich weiß nicht mehr, was ich denken soll! Schließlich habe ich mich doch extra vorab in diversen Parkplanern informiert; nein, das kann kein Freefall-Tower sein…
Ist es dann auch nicht, sondern eine ganz amüsante „Live-Teleportation“ mit dem quirligen Stitch, die ordentlich schief geht. Stitch kann entkommen, krabbelt an unseren Füßen vorbei und über unsere Köpfe hinweg, bis er sogar aus dem Raum fliehen kann – um das Magic Kingdom unsicher zu machen. Vielleicht sehen wir ihn dort ja irgendwann noch einmal beim Unheilanrichten ;)!

Als wir aus der Attraktion herauskommen und uns Richtung Hub drehen sehen wir schnell, dass sich scheinbar alle Besucher (außer uns!) sich schon einen Platz für die Parade reserviert haben. Wir lassen noch ein Bild vor dem wunderschönen Eispalast von einem Photopass-Fotografen machen…



…und gehen dann strammen Schrittes Richtung Liberty Square in der Hoffnung, vielleicht hier noch ein paar freie Quadratzentimeter als Parade-Zuschau-Platz zu bekommen.
Tatsächlich ist solch ein winziges Plätzchen noch vorhanden, und zwar genau da, wo wir auch bei der Mittagsparade saßen. Allerdings erst in 2. und 3. Reihe – was dazu führt, dass ich anfänglich nicht besonders viel sehen kann, da die eben noch sitzenden Menschen in erster Reihe bei Beginn der Parade plötzlich meinen, aufstehen zu müssen :shocked: Irgendwie kann ich dann aber doch noch ein Plätzchen finden, wo ich mich hinsetzen und Fotos machen kann – na also, geht doch :)!









SpectroMagic ist eine stimmungsvolle Abendparade, die mit ihren vielen bunten und blinkenden Lichtern eine tolle Atmosphäre schafft. Wir genießen die Parade sehr – auch wenn ich zugeben muss, dass mir die Musik der französischen „Fantillusion-Parade“ mehr im Ohr geblieben ist.


Jetzt können wir uns auch direkt wieder mit der Masse Richtung Hub bewegen, um uns ein schönes Plätzchen vorm Schloss für das Feuerwerk zu suchen.
Verständlicherweise ist es hier jedoch nicht gerade menschenleer, schließlich bleiben die meisten Paraden-Beobachter brav an ihren Plätzen für das Feuerwerk. Wir stellen uns etwas rechts vom Schloss auf den Bürgersteig und warten, bis „Wishes“ endlich beginnt.
Das soll unser erstes Disney-Feuerwerk werden, und wir sind schon sehr gespannt darauf. Die abendliche Stimmung hier ist sowieso schon super – da kann ein Feuerwerk das Ganze doch nur noch toppen, oder?

Tatsächlich ist „Wishes“ ein bezauberndes Feuerwerk mit wunderschöner Musik. Diese Kombination aus Musik, Feuerwerk und Kunst bekommen außer Disney wohl nicht viele hin. Es sei gleich gesagt, dass ich von diesem Feuerwerk nicht viele Bilder gemacht habe – erstens, weil es ohne Stativ bzw. ersatzweise Mülleimer nicht so leicht war, und zweitens, weil so ein allererstes Disneyfeuerwerk doch irgendwie was Besonderes ist, das man nicht allein durch den Sucher verfolgen möchte – und so bleibt dieser romantische, rührende Moment tatsächlich ganz besonders für uns :)!










Direkt nach dem letzten „Knall“ und einem kräftigen Applaus drehen wir auch schon um und schlendern über die sehr hübsch beleuchtete Main Street in Richtung Ausgang. Zwar hat das Magic Kingdom noch eine halbe Stunde geöffnet, doch sind wir nun doch ein wenig müde von diesem langen Tag und wollen außerdem auf dem Rückweg noch die fehlenden Lebensmittel kaufen.










Noch ein letzter Blick auf die Main Street Station – wir kommen ja noch einmal wieder! – und dann geht es mit der Monorail wieder zurück zum Parkplatz des Transportation & Ticket Centers. Hier erreichen wir um kurz nach 21 Uhr den Mietwagen, der uns wenige Minuten später zum nächstgelegenen Publix Supermarkt bringt.
Hier wandert neben Wasserflaschen, Postkarten, Briefmarken und Frühstücksbrot für Marc noch ein kleiner Mini-Kaffeekocher in den Einkaufskorb – eine gute Investition, wenn es schon keine Kaffeemaschine im Hotelzimmer gibt ;)!

Zurück im Seralago werden nach dem Duschen nur noch schnell die Bilder des Tages auf den Laptop gezogen, und um kurz vor Zwölf gehen dann unsere Lichter auch aus.
Nach einem anstrengenden Tag mit viel Lauferei schlafen wir quasi wie auf Knopfdruck ein – da der Tag zugleich jedoch einfach nur fantastisch, wunderschön, magisch und nahezu perfekt war, verarbeiten wir die viele Eindrücke sicherlich auch in unseren Träumen.

Gute Nacht und bis morgen, wenn wir uns auf eine futuristische Weltreise begeben werden :mw!
 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Die Parade und das Feuerwerk sind wirklich toll, haben beides auch fotografiert und gefilmt.

Hatten uns damals schon 2 Stunden vor Beginn der Shows einen Platz in der ersten Reihe gesichert und da saßen wir nun und warteten und warteten ..... aber das warten hat sich gelohnt!
 
Mel blättert noch in der Broschüre
Ich hoffe, euch hat die kleine Reise ins Magic Kingdom gefallen und ihr seid in Zukunft auch in Epcot, Hollywood Studios und Animal Kingdom mit dabei
Aber selbstverständlich! :nick :nick :nick Schön, dass Du es doch noch geschafft hast. :s018: Jetzt warten wir natürlich gespannt auf die Fortsetzung. :-*

Gruss

Mel
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
So, kurz vorm neuen Jahresbeginn habe ich es doch tatsächlich geschafft, die erste Hälfte von Tag 2 hinzubekommen :giggle:! Teil 2 folgt dann im neuen Jahr, und damit guten Rutsch allerseits :mw!



Fortsetzung: EPCOT



~ Sonntag, 15.11.2009 ~

Ein paar Minuten später als gestern – genau gesagt ist es 6.45 Uhr floridianischer Zeit – stehen wir nur wenig müde auf, machen uns frisch und genießen unser Zimmerfrühstück. Marc probiert die neue Mini-Kaffeemaschine aus: im mikrowellendichten Messbecher wird das Wasser erhitzt, die Maschine filtert das Pulver und voilà haben wir einen echt gut schmeckenden, sehr wachmachenden Kaffee!

Beim Blättern in den Hotelunterlagen fällt mir auf, dass der Shuttlebus-Service des Seralago die letzte Rückfahrt vom Ticket & Transportation Center um 21.30 Uhr anbietet. Hm – aber das geht ja nicht, wenn um 21 Uhr erst „IllumiNations“ läuft, wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zum TTC müssen, und und und… Tja… „Schatzi?! Wir müssen heute leider noch mal mit dem Auto zum Park fahren! Ich bezahle auch die 14 Dollar“. Gesagt, getan, so machen wir’s. Muss der Shuttle-Service eben noch einen Tag länger auf uns warten. Wir sind im Urlaub – sehen wir so aus, als ob uns Geld interessiert? :p

Nachdem ich Laptop und Reiseunterlagen wieder am Safe der Rezeption abgegeben habe, starten wir gegen halb neun Richtung Walt Disney World. Und unser heutiges Ziel ist – ihr habt es ja schon gemerkt – der zweite Park der gigantischen Welt, nämlich die Experimental Prototype Community of Tomorrow – kurz EPCOT! Neben dem Animal Kingdom freue ich mich auf diesen Park am meisten und habe daher hohe Erwartungen. Zwar wird es hier sicherlich viel weniger „Disney pur“ geben, doch verspricht vor allem die Idee der World Showcase Lagoon eine interessante Reise durch die Länder dieser Erde. Wir sind gespannt!




Pünktlich um 8.55 Uhr erreichen wir nach dem Einparken den Eingang des Parks. Nach der obligatorischen Rucksackkontrolle und dem Fingerscan stehen wir sogleich vor der gigantischen Kugel – dem Spaceship Earth. In meinem schlauen Buch (Park-Planer von Martin Kölln) habe ich gelesen, dass der „passende“ Golfschläger zu diesem Mega-Golfball über einen Kilometer lang sein müsste. Wow!




Mit den Massen strömen wir jedoch erst einmal in die Mitte von Future World, wo man entweder nach links oder nach rechts abbiegen kann, denn die World Showcase Lagoon öffnet erst um 11 Uhr. Nachdem Pluto, Goofy und die Castmember feierlich eröffnen, biegen wir direkt nach links ab, denn wir brauchen etwas Wilderes zum Wachwerden ;)!




Marc zieht sich einen Fastpass für Mission:Space. Nichts für mich, nein, nein. Zu eng, zu dunkel, zu g-kräftig – ich passe :)! Stattdessen stellen wir uns in die 5-Minuten-Schlange der angrenzenden Attraktion „Test Track“, wo wir nach dem Durchqueren der interessant aufbereiteten Warteschlange und nach einem kurzen Info-Film direkt geboardet werden. Wir dürfen in der ersten Reihe sitzen – juchu! Marc sitzt ganz links, ich in der Mitte. Nach dem Anschnallgurt-Test begeben wir uns auch gleich auf die Test-Strecke, auf der wir in den nächsten Minuten als lebendige Dummies eingesetzt werden. Über ruckelige Pisten mit „German Blocks“ (Kopfsteinpflaster), durch steile Kurven mit und ohne ABS, durch Hitze- und Kältekammern rast unser Gefährt, bis wir in einen Raum mit verschlossenem Tor kommen. Dieses öffnet sich jedoch, als wir mit Karacho hinaus beschleunigt werden! Auf einer „Autobahn“ fährt unser Concept Car bis auf 65 mph, also knapp 105 km/h! Yeaaah, das macht Spaß!!!

Im Ausgang der Attraktion befindet sich noch eine Ausstellung von diversen, zum Teil futuristisch anmutenden Autos von General Motors sowie ein kleiner Souvenirshop. Uns beiden hat die Fahrt mit Test Track so gut gefallen, dass wir direkt eine erneute Runde drehen!






Anschließend ist auch schon Zeit für Marcs Mission:Space Fastpass gekommen. Ich nutze diese Gelegenheit, um mir im riesigen, nahegelegenen Mouse Gear Shop einen Kuli zu kaufen (habe meinen nämlich heute im Hotelzimmer vergessen :doh:), um weitere Notizen für den Bericht sowie die ersten Postkarten zu beschreiben. Meine Entscheidung fällt sehr schnell auf einen süßen Epcot-Mickey-Kuli, auf dem die verschiedenen Flaggen der World Showcase abgebildet sind. Damit bewaffnet suche ich mir ein schattiges Plätzchen auf einer der Bänke neben Mission:Space und schreibe so vor mich hin.

Etwa 15 Minuten später ist Marc auch schon wieder sicher auf der Erde gelandet. Er fand seinen Trip zum Mars wohl ganz nett und spaßig, hätte aber – trotz „Team Orange“ – wohl mehr erwartet. Naja, ich bin trotzdem froh, nicht mitgefahren zu sein!

So schlendern wir in das Themengebiet gegenüber, genauer gesagt: geradewegs in den „The Land“ Pavillon.



Auch hier ist noch herzlich wenig los, weshalb wir auf direktem Wege in den Kinosaal von „Circle of Life“ gehen.
Es folgt ein lehrreicher Film über die Tatsache, wie sehr wir Menschen die Erde zerstören und endet natürlich nicht, bevor an unsere Vernunft in Bezug auf Umweltschutz appelliert wird. Die Musik – natürlich aus dem Film „König der Löwen“, genauer gesagt „The Circle of Life“ – treibt mir wieder beinahe Tränen in die Augen. Im Grunde meines Herzens wünsche ich mir so sehr, dass sich die Welt erholen kann und die Menschen zur Vernunft kommen. Doch irgendwie kommt mir dieses „Ihr könnt etwas verändern, also tut es auch!“ so unerreichbar vor, weil auch politisch einfach viel zu wenig für den Klimaschutz getan wird. Vielleicht sollten sich unsere Landesoberhäupter mal diesen Film ansehen, um wieder zu sich zu kommen :giggle:




Erschüttert von dem Film und zugleich voller Tatendrang, die Welt zu retten, ziehen wir uns bei Soarin’ einen Fastpass und besuchen daraufhin die direkt nebenan gelegene Bootsfahrt „Living with the Land“. Hiervon bleibt vor allem die Fahrt durch das riesige Gewächshaus hängen – schließlich sieht man nicht jeden Tag Neun-Pfund-Zitronen, die weltweit schärfsten Chilis und andere (genmanipulierte?) Obst- und Gemüsesorten. Zumindest sehen alle Produkte sehr frisch und verlockend aus, doch dürfen wir uns leider keine Frucht abreißen, sondern müssen uns aufs Anschauen beschränken. Im angrenzenden Restaurant kann man jedoch teilweise hier angebaute Frischwaren verputzen :)!




Nun ist auch schon gleich die Zeit für unsere Fastpässe gekommen, und nachdem wir eine kleine Toilettenpause eingelegt haben, geht es direkt weiter zu Soarin’! Auf diese Fahrt – pardon, diesen Flug – sind wir sehr gespannt, wird doch allerseits viel Gutes darüber berichtet.
Wir steigen in die vorderste Reihe eines der Segler ein, der nach abgeschlossenem „Boarding“ bis ganz nach oben fährt. Wow, sind wir hoch! Und schon beginnt unser Flug über die Weiten Kaliforniens. Wir fliegen über das Meer, die Berge, über duftende Zedernholzwälder und würzige Orangenplantagen, bis wir schließlich hoch oben über dem Disneyland in Anaheim schweben, wo uns das abendliche Feuerwerk um die Ohren schießt.

Nachdem wir wieder heil auf dem Boden gelandet sind, steht für uns beide fest: Ja, wir möchten auch gerne Soarin’ in Paris haben :nick !

Wir verlassen den „The Land“ Pavillon erst einmal und biegen direkt nach links ab, wo wir nun dem „The Seas with Nemo and Friends“ Pavillon einen ersten Besuch abstatten wollen. Dieser beginnt mit einer gemächlichen Fahrt durch Nemo’s bunte Meereswelt, die wirklich süß und nett gemacht ist. Im Inneren des Pavillons sind einige Aquarien zu bewundern, sogar Delfine und Rochen schwimmen umher und Info-Tafeln informieren über die verschiedenen Arten.
In der unteren Etage finden wir dann auch recht schnell die Attraktion „Turtle Talk with Crush“, die von der Technik her mit dem französischen „Stitch: Live“ im Walt Disney Studios Park vergleichbar ist. Wir nehmen auf einem der Bänke Platz – die Kinder sitzen vorne auf dem Boden – und werden von Schildkröte Crush bestens entertaint ;)! Ich muss sagen, dass ich sehr viel gelacht habe und die interaktive Show noch besser finde, als „unser“ Stitch:Live! Hang on, dude!










Wieder draußen begrüßt uns das helle Sonnenlicht – ein herrlicher Tag heute! Aber auch schon ziemlich warm. Da es uns auf dem Weg Richtung World Showcase ziemlich dürstet, führe ich Marc in den oft angepriesenen „Club Cool“, wo man kostenlos diverse Getränke der Coca Cola Company testen kann. Was habe ich mich die ganze Zeit darauf gefreut :giggle:!
Und wir werden nicht enttäuscht, auch Marc freut sich über die erfrischende Überraschung! Wir testen sämtliche Getränke (nur der Softdrink aus Israel ist heute leider nicht verfügbar) – wagen uns sogar an das allseits verschriene „Beverly“ aus Italien – und können die Kritik an diesem scheußlichen Aperitif sofort verstehen ;)! Marcs Lieblingsgetränke sind Vegitabeta aus Japan und Watermelon aus China, meine letzteres sowie Ginger Crest aus Mosambik. So macht erfrischen gleich noch mehr Spaß :)!






Nach einer ausgedehnten Softdrinkprobe zieht es uns nun jedoch wirklich in das Themengebiet World Showcase. Auf dem Weg begegnet uns ein einsamer Max (von „Goofy und Max“), der am Wegesrand steht. Na, wer will denn freiwillig an solch einem seltenen Character vorbeigehen? Ich stelle mich spontan neben ihn und lasse Marc ein Foto machen, das erste Character-Foto für mich in WDW :)!




Sogleich sticht uns der epcot-typisch dekorierte Weihnachtsbaum ins Auge, der unter anderem mit Kugeln mit Länderflaggen-Aufdruck geschmückt ist. Auch der Anblick über die World Showcase Lagoon ergreift mich richtig – wunderschön, das dunkelblaue Wasser, der stahlblaue Himmel, und rund um den See viele ländertypische Pavillons; einfach herrlich, hier fühlt man sich doch wohl!





Mit World Showcase geht es dann in Bälde weiter :mw!
 
HiddenMickey hat seit Jahren ne Jahreskarte fürs MSE
:jump Juhu , auch hier gehts weiter - vielen Dank für die gelungene Fortsetzung Nala !

Meine Vorfreude auf Februar steigt immer mehr und in ein paar Stunden kann ich sagen , nächsten Monat gehts los ! ;)
 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Danke für den abermals sehr schönen Bericht. Epcot war und ist auch unser Favorite und wir haben uns dort gerne in der World Showcase Lagoon aufgehalten. Der Latte Macchiato in "Italien" ist total lecker.

Soarin in der Future World ist mein Lieblingsride in Epcot, das Finale mit dem Feuerwerk über der Main Street war so großartig, das muß ich unbedingt auch in Paris haben. :nick

Als wir dort waren, lief gerade das Flower and Garden Festival, das war ja so toll, all die vielen bunten Blumenbeete und Topiaries ........
 
Bella blättert noch in der Broschüre
Eine tolle Fortsetzung und wie immer wunderschöne Fotos ;) Ich danke dir ganz herzlich dafür :) Macht immer wieder Spaß zu lesen.

Schnell weiter.. :icon_mrgreen:

Bella
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
~ Fortsetzung vom 15.11. - Epcot ~


Wir beginnen unsere Reise um die Welt gegen den Uhrzeigersinn, und so biegen wir zuerst nach rechts ab, Richtung Kanada.

Noch nie sind wir in diesem Land gewesen und kennen es daher nur aus Erzählungen sowie von zahlreichen Bildern her. Mein Vater liebte einst das Skifahren in Whistler und in unserem Freundeskreis ist in den letzten beiden Jahren ein regelrechtes Kanada-Fieber ausgebrochen. Also sind wir gespannt, was uns hier erwarten wird.

Allein der wunderschöne Blumengarten („Victoria Gardens“, welcher von den Butchart Gardens British Columbias inspiriert wurde) zaubert einem an diesem strahlenden Sonn(en)tag ein Lächeln ins Gesicht. Gerührt von der bunten Blumenpracht zieht es uns jedoch direkt in eine dunkle Höhle, in welcher der 360°-Film „O Canada“ mit Martin Short in der Hauptrolle auf uns wartet.



Der Film ist zwischendurch ganz lustig gemacht und ziemlich unterhaltsam – es werden mitunter beeindruckende Bilder von Kanada gezeigt. Doch ein wenig wird unsere Aufmerksamkeit von einem etwas nervigen Kind beeinträchtigt, das circa alle 20 Sekunden so richtig künstlich und dämlich lacht :shocked: - vor allem bei Szene, die so gar nicht lustig sind :D! Nicht, dass ich was gegen Kinder hätte, ganz im Gegenteil! Aber solch ein Exemplar würde wohl nicht nur uns nach einigen Minuten auf die Nerven gehen *g*.

Als wir die Höhle wieder verlassen, blendet uns das Sonnenlicht förmlich – doch das macht uns so gar nichts aus!






Kanada hat uns gut gefallen, doch der Zeitplan ist eng, also schlendern wir weiter um die World Showcase Lagoon und kommen sogleich im nächsten Land an – Großbritannien!

Hier waren wir schon im Urlaub (also, im „echten“ GB natürlich ;)) und lieben vor allem Südengland und London! England hat einen ganz speziellen Charme, und dieser spiegelt sich auch hier in den Gebäuden wider. Natürlich dürfen auch eine rote Telefonzelle, ein Rosengarten oder ein Pub nicht fehlen, auch Tee kann man hier käuflich erwerben und als wir uns die Häuser gerade näher ansehen, startet eine kleine Straßenshow vor unseren Augen: „King Arthur and the Holy Grail“. Das interaktive, mittelalterliche Spektakulum ist äußerst amüsant, also schauen wir für einige Minuten zu und machen die albernen Bewegungen der Schauspieler wie aufgefordert nach. Irgendwann reicht es dann aber doch, also lassen wir auch Großbritannien hinter uns.



Unterwegs entdecken wir noch Alice und Mary Poppins, die sich hier zusammen mit den Besuchern ablichten lassen. Very british :)!




Doch unser Weg führt uns weiter in ein uns noch bekannteres Land – vive la France! Von der Brücke aus sehen wir schon den Eiffelturm, doch vorher lassen wir uns mal eben spontan und schnurstracks von einem Photopass-Fotografen ablichten.



Um 14 Uhr haben wir hier eine Reservierung im Restaurant „Chefs de France“, die ich bereits von zu Hause aus online getätigt habe (ein sehr praktischer, einfacher und empfehlenswerter Service!). Eigentlich wollten wir in den wenigen Minuten vorher noch den Rest des französischen Pavillons erkunden, doch als ich neben einer Litfasssäule plötzlich das Kätzchen Marie von den Aristocats erblicke, gibt es für mich kein Halten mehr – da muss einfach ein Foto her :D! Diesen Character habe ich im DLP noch nie gesehen und bin umso glücklicher, als ich die weiße plüschige Katze nur 5 Minuten später in den Armen halte.




Nun ist die Zeit für unser Mittagessen auch bereits angebrochen, also gebe ich der Castmemberin an der Tür, die uns mit einem warmen „Bonjour!“ begrüßt (man fühlt sich ja fast wie im DLP :giggle:), über unsere Reservierung Bescheid. Sofort wird uns ein Zweiertisch in diesem recht edel ausschauenden Tischbedienungsrestaurant zugewiesen, an dem wir dankend Platz nehmen. Nur eine Minute später erscheint unser Kellner Johan, ein waschechter Franzose (wie auch all die anderen Mitarbeiter hier), der erstmal komplett Franszösisch mit uns redet – wahrscheinlich rührt dies daher, dass er Marcs T-Shirt aus dem DLP zuerst gemustert hat :lach! Als wir ihm zu erkennen geben, dass wir aus Deutschland kommen und nicht wirklich viel Französisch sprechen, lächelt er und erzählt uns, dass dies heute sein erster Arbeitstag hier im France Pavillon ist. Marc bestellt ein französisches Kronenbourg Bier, ich ein Wasser und dazu bekommen wir jeweils ein Baguettebrötchen mit Butter. Wir bestellen direkt unser Hauptgericht: Marc wählt das „Gratin de Macaroni“ und ich die „Lasagnes de legumes du soleil a l'huile d'olive au thym“ (kurz: Gemüselasagne). Hier gibt es wirklich eine schöne Anzahl vegetarischer Alternativen – sehr löblich, und nicht gerade selbstverständlich für ein Disneyrestaurant.

Solange wir auf das Essen warten, husche ich vorher noch mal schnell zur Toilette. Und frage mich die ganze Zeit, ob ich nicht vorne am Empfang noch einmal nachfragen soll, ob sie an meinen erwähnten „Feieranlass“ denken… Denn man konnte bei der Online-Reservierung angeben, was genau man feiert, und ich habe gelesen, dass daraufhin manchmal die Restaurant-Mitarbeiter an den Tisch kommen und für einen singen. Ich hatte „Engagement of Saskia & Marc“ angegeben – doch habe ich Marc davon nichts gesagt, hatte ich doch auf eine Überraschung gehofft. Nun, um es vorweg zu nehmen: Sie haben nicht dran gedacht und so musste die Überraschung leider ausfallen. Macht aber nichts, denn jetzt wird erst einmal gegessen.

Und dieses ist einfach nur gourmet und köstlich! Uns schmeckt das Essen im amerikanischen Frankreich wirklich ausgesprochen gut, und so stoßen wir mit Bier und Wasser noch einmal auf unsere Verlobung an ;)! Très bien!





Johan fragt uns im Anschluss noch, ob wir schon ein Dessert gewählt hätten – doch ein solches geht beim besten Willen nicht mehr hinein!! Also danken wir ihm und zahlen die Rechnung, bevor wir uns aus dem Restaurant herauskugeln und einen entspannenden Spaziergang ins nächste Land unternehmen. Wir können das Chefs de France auf jeden Fall guten Gewissens weiterempfehlen (auch, wenn wir nur 2 vegetarische Gerichte bewerten können), es hat uns sehr gut geschmeckt, die Atmosphäre war recht angenehm (allzu viel war auch nicht los) und der Kellner sehr nett. Au revoir, France, wir sehen uns im Oktober 2010 wieder ;)!


Nun begeben wir uns auf die Reise in ein fernes Land, dessen Schönheit wir ebenfalls nur von Fotos her kennen, das auf dem afrikanischen Kontinent liegt und auf dessen Pavillon ich mich ganz besonders doll freue – Marokko, wir kommen!

Wir werden nicht enttäuscht – das Themeing des marokkanischen Pavillons gefällt uns beiden sehr, sehr gut. Man fühlt sich wie in Agrabah, oder Marrakesch, oder wie auch immer man sich orientalische Städte so vorstellen mag. Wir sehen uns fast alle Gebäude von innen an, staunen über das Detailreichtum der Mosaike, der angebotenen Waren und der Gebäude. Da ich auch gerne Aladdin und Jasmin treffen möchte, frage ich kurz nach. Die beiden sollen draußen vor der Lagune anzutreffen sein. Also schnell noch ein paar Fotos gemacht, und dann ab dorthin!










Die Warteschlange für ein Treffen mit Aladdin und Jasmin hält sich wie gewohnt in Grenzen, etwa fünf Leute sind vor uns an der Reihe. Das Lustige heute ist: In der Warteschlange steht ein weiterer Photopass-Fotograf, der die Wartenden fragt, ob sie Fairy Wings haben möchten. Natürlich möchte ich! Das Resultat kann man wenige Tage später online ansehen :D:



Und kurz darauf sind wir auch schon an der Reihe. Zunächst gehe ich alleine zu Aladdin und Jasmin. Aladdin ist ein ganz schnuckeliger, lieber Kerl, er unterhält sich richtig mit mir und ist einfach wundervoll, atemberaubend, betäubend… äh… bezaubernd ;)!
Ich winke schließlich auch Marc zu uns, denn sollte er sich auf eine Lieblingsprinzessin festlegen, dann wäre es Jasmin! Also kommt noch ein Bild zu viert dazu.



Wir lassen unseren Photopass scannen und verabschieden uns von dem freundlichen Prinzenpärchen. Marokko ist wunderbar – aber wir kommen ja an einem anderen Tag noch mal nach Epcot. Und dann wollen wir auch etwas Marokkanisches essen :nick!


Von Marokko aus ist es seltsamerweise nur ein Katzensprung nach Japan – it’s a small world after all ;)!

Hier ist alles so schön grün, so sanft und beruhigend! Die hochwachsenden Nadelbäume, die dunklen, edel wirkenden Gebäude, der hübsche Garten mit einem traumhaften Koikarpfenteich – alles passt hier so gut zusammen, und auch Japan steigt sogleich in unsere Favoriten-Liga auf. Wir sehen uns ein wenig im Shop um – dass hier Muscheln quasi lebendig aufgeschnitten werden, um eine Perle herauszuholen, finden wir nicht gerade nett, und widmen unsere Aufmerksamkeit daher anderen Dingen: Hier gibt es von Pikachu über Hello Kitty bis hin zu Super Mario so einiges an Comic- und Mangakultur zu erwerben, auch hübsche Fächer und japanische Dekoartikel warten auf.
Wieder draußen bringt eine Japanerin den sie umgebenden Kindern gerade die japanischen Zahlen von eins bis fünf bei. Ich kannte sie schon :D! Ichi, ni, san, shi, go – das habe ich einst im Mathestudium gelernt *g*! Aber eine tolle Idee ist es allemal, die Kinder scheinen begeistert zu sein.






Die Reise geht weiter, und nun kommen wir in dem Land an, in dem wir eigentlich schon seit Längerem sind. In den USA. Doch was sich im Inneren des imposanten Gebäudes verbirgt, das wollen wir heute noch nicht auskundschaften. Wir lassen das American Adventure erstmal links liegen und reisen weiter nach Bella Italia.




Buongiorno! Im fröhlichen Italien spielt landestypische Musik, authentische Gebäude strahlen in der Nachmittagssonne und im „Hafen“ vor der Brücke treiben passenderweise ein paar Gondole. Bellissima! Doch auch hier verschieben wir eine genauere Betrachtung des Pavillons, schließlich grenzt hier Deutschland direkt an Italien – und auf die Umsetzung unserer Heimat sind wir beide schon wirklich mehr als gespannt.




Ciao, Italia! Veniamo ancora una volta!

Das Erste, was wir vom German Pavillon wahrnehmen, ist ein begehbarer Garten, durch den sich eine Modelleisenbahn schlängelt. Es sind sogar mehrere Bahnen, die da durch Täler, Wälder, über Brücken und an Flüssen vorbei fahren. Sehr hübsch! Oder, wie es auch auf den Schildern geschrieben steht: romantic :giggle:





Genug von der Modelleisenbahn, wir sind gespannt auf die Gebäude. Wurde der German Pavillon doch schon im Vorfeld heiß diskutiert, die meisten Deutschen mögen ihn nicht, die Castmember seien unmotiviert usw. Sich ein eigenes Bild zu machen, ist im Leben immer sinnvoll – also auf nach good old Germany!

Die ersten Blicke auf die Außenfassaden der Gebäude lassen schon einen ziemlich bayerischen Eindruck entstehen, doch tatsächlich erkennt man hier auch die Rheinregion wieder.





„Sommerfest“ und „Biergarten“ sind hier die beiden Restaurants, es gibt einen Bierstand, einen Brunnen in der Mitte und Shops mit Namen wie „der Teddybär“ oder „das Kaufhaus“. Wir treten erstmal in den Teddybären und sind amüsiert von den Waren, die hier verkauft werden…





In einer Ecke nehme ich „Ogel“ wahr und erkundige mich nach Nicole (aka Chiyo). Sie müsse wohl im Weihnachtsshop sein – okay, gucken wir da mal nach.

Und tatsächlich: an der Kasse entdecken wir zwei Castmemberinnen, auf dem Nametag einer der beiden steht „Nicole, Stuttgart“ – Treffer ;)! Zögerlich spreche ich sie an und gebe mich als Nala aus dem MSE aus, und sogleich werden wir herzlich von Nicole begrüßt. Sie ist ja schon so ein richtiger „Star“ unter den Besuchern aus Deutschland :giggle:! Und wie das bei Stars so ist, muss natürlich erstmal ein richtiges Meet’n’Greet-Foto mit ihr in ihrer deutschen Tracht gemacht werden :D!



Wir unterhalten uns eine Weile mit ihr und im Anschluss auch mit ihrer Kollegin Sabrina, als wir feststellen, dass wir alle vier Tickets für die Christmas Party im Magic Kingdom am Dienstag haben. Also verabreden wir uns für ein Treffen dort, 19 Uhr an der City Hall. Wir verabschieden uns erstmal und verlassen unsere deutsch-bayerisch-amerikanische Heimat. Obwohl der German Pavillon bei den meisten Deutschen gar nicht gut abschneidet, fand ich es dort irgendwie gemütlich, urig ;)! Gerade die Inneneinrichtung ist doch sehr stereotyp bayerisch, doch ich mag Bayern! Es dürfte auch sehr schwierig sein, allgemein-deutsche Bauwerke und Traditionen alle zu verwirklichen. Schließlich ist jedes Land, das in Epcot repräsentiert wird, sehr vielseitig und es dürfte unmöglich sein, allen Landsmännern gerecht zu werden.




Neben Deutschland gibt es noch einen kleinen Stand, der dem Kontinent Afrika recht nahe kommt. Hier kauft Marc sich einen Mickey-Ohren-Pin im Deutschlandflaggen-Style. Ui, zu viel German Pavillon tut ihm wohl nicht gut (nicht wahr, Nicole? :D).



Vom nahen Deutschland geht es in den fernen Osten: China, das Land des Lächelns, leuchtet uns in der bald untergehenden Sonne in strahlendsten Rot- und Goldtönen entgegen.





Allerdings wird mit Blick auf die Uhr auch dieser Pavillon zunächst ausgespart, eine ausgiebigere Erkundung soll am zweiten Epcot-Tag folgen.


Also weiter in rauere Gewässer: nach Norwegen. Ein skandinavisches Fischerdörfchen mit tollen Holzhäusern, Wikingerfiguren und weihnachtliche Dekorationen erwarten uns. Und nachdem wir uns die hübschen Häuschen ein wenig angesehen haben, führt es uns ganz schnell zur norwegischen Attraktion im Innern (schließlich haben wir heute noch nicht sehr viele Attraktionen besucht – die World Showcase lebt von anderen Dingen :)): Maelstrom ist eine schaurige Bootsfahrt ins Reich der Trolle. Bisher noch nicht erlebt haben wir eine Bootsfahrt, die auch rückwärts verläuft – und bei der man beinahe meint, man würde einen Wasserfall nach draußen hinunterrutschen. Eine nette Fahrt, die wir dank fehlender Warteschlange gerne ausprobieren.
Nach dem Ausstieg gibt es noch einen kurzen Film über Norwegen, den man jedoch nicht unbedingt ansehen muss. Wir kennen ihn jedoch noch nicht und bleiben daher als eine der wenigen in dem kleinen Kino sitzen. Die Story um die „Wikinger“ Norwegens ist ganz nett, aber so faszinierend wie die Bilder in Kanada sind diese hier nicht.

Wir schauen uns noch kurz im Puffins Roost Souvenirladen um und betrachten eine kleine Wikingerausstellung, da sind wir auch schon bereit für unser letztes Länderziel für heute…





…doch vorher genießen wir eine ganze Weile den wunderschönen Ausblick, der sich vor unseren Augen bietet: eine wunderbar stimmungsvolle World Showcase Lagoon bei Sonnenuntergang. Dazu die noch milden Temperaturen – sehr romantisch :)!






Nun heißt es jedoch endlich „Viva Mexico“! Sofort sticht einem der anmutige Tempel entgegen, dessen Inneres wir jedoch ebenfalls auf den nächsten Besuch verschieben. Doch auch das Äußere hat es in sich und leuchtet prächtig mit der untergehenden Sonne um die Wette.



Im gegenüberliegenden Shop holt sich Marc erstmal standesgemäß einen Churro mit Zimt und Zucker. Ein süßer, landestypischer Snack für zwischendurch, nicht ganz so fluffig wie die Exemplare, die wir aus der Heimat kennen, aber doch ganz gut. Olé!



Eine neue „Tradition“, die sich Marc so bei den Erkundungstouren in der World Showcase ausgedacht hat, ist „das lustige Hütetesten all around the world“. Er scheint zumindest tierisch Spaß dran zu haben, landestypische Hüte aufzusetzen, und ich glaube, irgendwo hier hat es angefangen (oder eben mit der Krone im German Pavillon :icon_rolleyes:. Und das wird von nun auch so weit wie möglich für die Nachwelt dokumentiert :giggle: Also, hier ist ein original mexikanischer Sombrero:


Arriba, arriba! :D

Es muss so circa halb sechs sein, denn die Sonne ist nun untergegangen – und der Park hat bis 21 Uhr geöffnet.



Bei heißen mexikanischen Rhythmen bekommen wir irgendwie Durst. Und wo geht man hin, wenn man Durst hat? Richtig! Auf zum Club Cool ;)!



~ hier muss ich den 1. Epcot-Tag leider noch ein weiteres Mal splitten, denn es kommen noch einige Bilder der Abendshow, die ich noch nicht rausgesucht habe :-* Danke für eure Geduld :) ~
 
Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Wunderwunderbare Fotos und ein wunderwunderbarer Bericht.

Sehr schön! Gefällt mir total gut.:001:
 
Bella blättert noch in der Broschüre
Hach das ist so schön, da träumt man doch gleich mit :)

Und Marie möchte ich auch gerne mal treffen :nod:

Bella
 
MinnieMouse blättert noch in der Broschüre
Wunderschöner Bericht Nala, wie immer :nick

Schade das sie im Restaurant Eure Überraschung zur Verlobung vergessen hatten, aber ich denke der Rest des schönen Tages hat alles wettgemacht :001:
 
witch2401 Unsere Hupfdohle
Hallo Nala:mw

erstmal : Glückwunsch nachträglich zur Verlobung!!!

Dein Bericht ist superklasse!!!
Liest sich toll und die Bilder sind ein Traum :applause:

LG
die witch
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Danke euch für die lieben Kommentare :love6:

@ witch: Danke dir :)!


Und hiermit vollende ich auch unseren ersten Epcot-Tag, ich hoffe, es gefällt :mw


~ Fortsetzung Epcot (15.11.2009) ~






Es folgt eine erneute, feucht-fröhliche Kostprobe der Geschmäcker dieser Welt (abgesehen von Beverly, dieses Zeug wollen wir beide nicht mehr anrühren *g*), besonders Watermelon wird des Öfteren in den Mini-Colabecher eingegossen.

Durst gelöscht – was machen wir als nächstes? Die Frage erledigt sich erst einmal, als wir den Club Cool verlassen, Fotos von dem wunderschön beleuchteten, „tanzenden“ Brunnen davor machen – und plötzlich ein älteres, amerikanisches Pärchen auf uns zukommt. Der Mann fragt, wo wir herkommen, wie es uns hier gefällt, wie wir Germany in Epcot finden usw. Er wollte auch schon immer mal nach Deutschland kommen, es soll ja super dort sein *g*. Und dann möchte er noch ein Foto von uns machen – okay, gerne geben wir die EOS nicht aus der Hand, aber der Typ wirkt recht sympathisch. Und schisset insgesamt 3 Bilder, rennt hektisch hin und her, um einen guten Hintergrund zu finden – der Kerl ist echt zum Schießen :muha:!



Nach der kleinen Fotosession verabschieden sich die beiden, wir danken ihnen und unser Blick fällt auf die große Kugel vor uns. Genau, da war doch noch was…




Das Spaceship Earth erleuchtet wundervoll den Nachthimmel, und da wir diesen Ride heute Morgen vernachlässigt haben und es hier quasi keine Warteschlange gibt, betreten wir den gigantischen Golfball.



Wir nehmen in einem der Wagen Platz, wählen auf dem Touchscreen „Deutsch“ als Sprache und werden sogleich begrüßt. Ziemlich am Anfang werden wir auch erst einmal fotografiert. Der Ride selbst ist ziemlich lang und interessant gestaltet: Man fährt bergauf und reist dabei durch die Geschichte der Menschheit. Das Kernthema stellt hierbei die menschliche Kommunikation in Wort und Schrift dar – von den ersten Höhlenmalereien bis hin zu modernster Computertechnik. Ganz oben in unserem Raumschiff Erde angekommen, tut sich ein großer Sternenhimmel vor uns auf. Und während wir den Berg rückwärts wieder hinunter fahren, machen wir noch ein paar Eingaben zu unseren Zukunftsvorstellungen über Touchscreen. Diese Vision unserer Zukunft – mit unseren Fotos in persona – sehen wir am Ende des Rides auf unserem Bildschirm präsentiert. Willkommen in Ihrer Zukunft! Na, da bin ich mal gespannt, ob diese wirklich so eintrifft ;)!

In der Ausgangshalle kann man die kleine, persönliche Zukunftsvision noch per Email verschicken, wozu wir natürlich nicht nein sagen. Also wird je ein Exemplar des Videos an unsere Eltern und ans Forum (=Flounder, dessen Spam-Ordner uns jedoch einen Strich durch die Rechnung macht :icon_rolleyes:) verschickt.

Wieder zurück an der milden Abendluft zieht es uns zum 3. Mal an diesem Tag zu unserer frisch auserkorenen Lieblings-Attraktion in Epcot: Test Track! Auch hier stehen zwar 10 Minuten Wartezeit an, doch man kann eigentlich direkt durchlaufen. Herrlich, so sollte es immer sein :)!



Und wir genießen eine erneute Beschleunigungsrunde im Crash Test Auto, die uns im Dunkeln sogar noch mehr Spaß macht! Wrrrrooooommmm! Wir kommen heil wieder heraus und unser Wagen hat alle Tests erfolgreich überstanden, genauso wie die Insassen!
Im Anschluss bummeln wir noch ein wenig durch den größten Shop in Epcot, „MouseGear“, wo uns schon die ersten schönen Souvenirs ins Auge stechen. Das Kaufen verschieben wir jedoch auf ein anderes Mal.


Mittlerweile ist es 20 Uhr und wir wollen uns nun schon langsam einen Platz für die abendliche Lichtershow an der World Showcase Lagoon suchen. Da das Ganze in der Mitte des Sees stattfindet, gibt es eigentlich keine „schlechten“ Plätze, solange man einen Platz am Ufer findet.



Aus Bequemlichkeit und aus Lust auf einen Snack laufen wir einfach nur bis nach Mexiko, wo wir uns einen Teller Nachos mit Guacamole und Tomaten holen und es uns damit im Hinterhof der „Cantina de San Angel“ gemütlich machen.








Marc holt sich noch einen wärmenden Kaffee, denn mittlerweile ist es doch recht frisch geworden in T-Shirt und kurzer Hose. Etwa 45 Minuten warten wir auf den Beginn von IllumiNations – Reflections of Earth, doch das macht uns nichts aus. Die Stimmung am Ufer ist einfach genial, die Fackeln der Länderpavillons leuchten um die Wette – bis es plötzlich ganz ruhig wird und eine Stimme ertönt (welche Jim Cummings gehört), die anschließend alle Fackeln mit einem Pusten zum Erlöschen bringt – und es ganz dunkel ist.

Die Show IllumiNations kann man mit Worten kaum beschreiben. Selbst Bilder geben nicht dieses Feeling wieder, das man verspürt, wenn man am Ufer der World Showcase Lagoon sitzt, dem Feuerwerk, den Explosionen, den erleuchteten, tanzenden Wasserfontänen, der bunten Erdkugel zuschaut und der stimmungsvollen Musik lauscht.
Nach einem explosiven Inferno, dem „Chaos“, als die Welt entstand, kommt die Erdkugel näher in die Mitte und wechselt im Spiel mit den Wasserfontänen ihre Farben. Später werden auf den Kontinenten verschiedene Bilder von Mensch, Tieren und Natur abgebildet. Zwischendurch werden die Länderpavillons noch einmal erleuchtet, jedoch nur am Rande der Gebäude, sodass es wirkt, als sähe man nur die jeweiligen Silhouetten. Zum Schluss öffnet sich die Erde plötzlich, sie schält sich quasi wie eine Orange, und eine weitere Fackel kommt zum Vorschein. Ein tosendes Feuerwerk-Finale erhellt den Himmel über der World Showcase Lagoon, Laser erstrahlen und das Publikum applaudiert kräftig – Menschen aus den verschiedensten Nationen sind sich einig: eine wunderschöne Show. Und für mich soll sie schlussendlich zur absoluten Lieblingsabendshow in ganz WDW werden ;)!




















Der grüne Laser strahlt noch für eine Weile ein riesiges Siemens-Logo auf das Spaceship Earth, und mittlerweile sind auch die Beleuchtungen wieder angemacht worden. Wir folgen den Massen in Richtung Ausgang.




Mittlerweile ist es schon 21.30 Uhr und wir fahren direkt zum Hotel, wo traditionell die Sachen von mir vom Safe abgeholt und die ca. 500 Bilder von heute auf den Laptop gezogen werden. Außerdem fange ich schon einmal an, die ersten fünf Postkarten für die Daheimgebliebenen zu schreiben. Doch gegen 23 Uhr gehen auch schon wieder die Lichter aus nach einem anstrengenden, aber einfach unschlagbar schönen Tag.
 
Bella blättert noch in der Broschüre
Da bekomme ich ja allein schon vom lesen und Bilder gucken Gänsehaut von IllumiNations ;)

Bella
 
poohmo kennt diverse Charaktere beim Namen
Einfach Klasse geschrieben und wunderschöne Fotos ,
man kommt richtig ins Träumen:nick
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Die neuen Lichterspiele bei Reflections of Earth gefallen mir - hatte sie neulich schon einmal auf Video bestaunen können, aber Du hast sie auch prima festgehalten :001:

Das Video aus dem Spam-Ordner ist ja auch wieder aufgetaucht. Alle, die es noch nicht gesehen haben, können es sich hier noch einmal ansehen! Viel Vergnügen ...

Ich freue mich auf die Fortsetzung :mw

Cheers,
Flounder
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
@ Bella: Danke :)! Wir haben das Ganze auch gefilmt (Marc), aber wir haben die 8 Bänder vom Urlaub leider erst einmal angeguckt :-*! Müssen wir mal sortieren :D!

@ Flounder: Nee, das ist leider nicht mehr auf dem Disney-Server - und auf unserem auch nicht :Cry: Ich wusste nicht, dass man das auch direkt speichern konnte?! Ich glaube zumindest, dass ich es nicht gespeichert, sondern jeweils nur geöffnet habe... :confused0006:
 
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Sooo, nachdem unser Server endlich wieder geht, geht es auch endlich mit dem Bericht weiter :nick



~ Montag, 16.11.2009 – Disney’s Hollywood Studios ~



6.45 Uhr scheint für uns in Florida irgendwie eine beliebte Zeit zum Aufstehen zu sein, da macht der heutige Tag keine Ausnahme. Zum Frühstück mit Marcs leckerem Selfmade-Kaffee, Strawberry Flakes & Brot läuft heute Morgen auch schon der Laptop, um einen kurzen, beruhigenden Gruß in die Heimat zu senden.

In friedlicher Übereinstimmung geben wir dem Hotel Shuttle Service dann heute auch endlich mal eine Chance, und so begeben wir uns voller Elan mit Rucksack & Kameraequipment zur Haltestelle, nachdem ich den Laptop wieder zum Safe gebracht habe. Pünktlich um 8.10 Uhr rollt unser Bus… wie formuliere ich es freundlich… im „Retro-Style“ heran und nimmt uns 5 Hotelgäste mit zum Ticket & Transportation Center. Von dort aus müssen wir mit dem disneyeigenen Transportsystem weiter zu unserem heutigen Ziel fahren: Disney’s Hollywood Studios!



Nur wenige Minuten später holt uns ebensolcher von der Haltestelle ab, und so kurven wir mit ca. 10 weiteren Besuchern zum Parkplatz der Studios, welchen wir gegen 8.45 Uhr bereits erreichen. Hat doch super geklappt mit dem Bus-Hoppen – und man spart satte 14 Dollar! Nicht schlecht :)!

Nach dem gewohnten Fingerscan, Ticketscan und der Durchsicht der Rucksäcke schnuppern wir erste Hollywoodluft. Auch hier in den Studios läuft fröhliche Weihnachtsmusik bei strahlendem Sonnenschein, echten Palmen und angenehmen 22 Grad. Nach wie vor etwas ungewohnt, aber durchaus interessant.

Kurz hinter den Eingängen finden bereits die ersten „Street-Castings“ für die American Idol Experience (der Vorläufer unseres „Deutschland sucht den Superstar“) statt. Eigentlich wollte ich da gerne mitmachen – allerdings muss man sehr viel Zeit dafür mitbringen, sollte man tatsächlich in die nächste Runde kommen, und die haben wir leider nicht; denn dies sollte der einzige Tag sei, der uns für die Studios zur Verfügung steht. Die Finalshow wäre gegen 19 Uhr, da läuft gerade Fantasmic! Also muss die Gesangsshow ohne mich auskommen :D!



Wir steuern zunächst den übergroßen Hut des Zauberlehrlings an, der in der Mitte des Parks steht. Ich hatte bei der Planung ein wenig Angst, dass die Hollywood Studios etwas verwinkelt und unübersichtlich sein könnten, und so fühlen wir uns in den ersten dreißig Minuten wirklich ziemlich planlos. Doch wenn man erstmal raus hat, wo was ist, findet man sich doch recht gut zurecht.

Bevor es zur ersten Attraktion geht, wird noch schnell eine kurze P-Pause links vom Zauberhut eingelegt. Als wir anschließend an ebendiesem vorbei Richtung Pixar Place laufen wollen, stehen Chip & Dale, Goofy und Donald davor und posieren mit den Gästen. Da bei Donald nur ein einzelnes Mädchen steht, lasse ich mich doch direkt mit der sympathisch-tollpatschigen Ente ablichten! :donald:



Ein paar Schritte weiter und um die Ecke liegt der Pixar Place, wo bereits die grünen Spielsoldaten aus „Toy Story“ umher marschieren. Allgemein wurde dieser Platz hier hauptsächlich von Toy Story inspiriert, wie man an den Dekorationen wie riesigen Woody-Keksdosen oder Monkey Barrels sehen kann ;):





Wir ziehen uns nur schnell einen Fastpass für die scheinbar sehr beliebte Attraktion „Toy Story Midway Mania“, um direkt wieder zurückzustiefeln und warteschlangenlos unseren ersten Ride in den Hollywood Studios zu besuchen: The Great Movie Ride in einem eindrucksvoll nachgebauten Grauman’s Chinese Theater (nicht, dass wir das „echte“ in Hollywood schon einmal gesehen hätten :giggle:). Auf dem Boden entdecken wir standesgemäße Handabdrücke mit Autogrammen versehen, als plötzlich Chip und Dale vorbeikommen, sich auf den Boden knien und ihre Hände in den vermeintlich noch weichen Beton drücken. Sehr niedlich ;)!





The Great Movie Ride ist eine hollywoodreife Fahrt durch verschiedene Szenen sehr bekannter Filme, darunter beispielsweise Casablanca, Alien oder Indiana Jones. Das Interessante daran ist, dass manchmal zwischendurch angehalten wird und der Fahrer plötzlich in eine wilde Schießerei verwickelt oder im Tempel des Todes gemein überlistet wird.
Ein nett gemachter Ride ist es allemal! Und: cut!

Bis zu unserem Toy Story-Fastpass haben wir noch ein Weilchen Zeit, weshalb ich nun unbedingt darauf bestehe, dass wir uns die Ausstellung „One Man’s Dream“ ein wenig ansehen. Und ich werde diese Ausstellung lieben lernen: Von der Geburt bis zum Tode Walt Disneys wird sein Leben sowie seine kreativen Pläne und Arbeitsweisen von Zeichentrickfilmen über Technologien wie die Multiplane-Kamera bis hin zu den grandiosen Disney-Parks präsentiert. Auf Info-Tafeln kann einiges aus seiner umfangreichen Biografie nachgelesen werden, es werden Modelle der Disney-Schlösser oder Themenländer ausgestellt, damalige Werbefilme der Disneyparks oder Skizzen seiner ersten Filme. Ein besonderes „Schmankerl“ befindet sich kurz vor dem Ausgang: ein Audioanimatronic „ohne Haut und Haar“, also der blanke Roboter, der sich beispielsweise unter den Präsidenten in der „Hall of Presidents“ oder unter den Piraten der Karibik befindet, kann hier per Knopfdruck gesteuert werden. Dies lassen wir uns nicht nehmen und lassen ihn seinen Rumpf, die Arme, seinen Kopf und Gesichtszüge wie Augen und Mund bewegen. Sehr interessant, die Technik darunter einmal arbeiten zu sehen!







Die Ausstellung ist hier zu Ende, doch im angrenzenden, kleinen Kinosaal läuft noch ein Film über Walt, den wir uns nicht entgehen lassen möchten. Ich persönlich finde ihn wunderschön und rührend gemacht. Er zeigt imposante, bewegte und gleichermaßen bewegende Aufnahmen aus Walts Jugend bis ins höhere Alter. Auch die Musik passt disneytypisch perfekt zu jeder Szene – wieder einmal kämpfe ich mit den Tränchen, auch wenn ich sie diesmal gekonnt zurückhalten kann :)! Ein sehr schöner Film :nick!

Jetzt geht’s aber wieder zurück zum Pixar Place, wo wir dank Fastpass schnellen Zugang zu Toy Story Midway Mania haben!



Diese Fahrt ist einfach nur total lustig, bunt und fröhlich! Ein wenig vergleichbar mit Buzz Lightyear im DLP, wo man in einem Wagen sitzt und mit einer Spielzeugpistole auf Ziele schießen muss. Hier bei Toy Story hat man allerdings eine 3D-Brille auf und muss viele verschiedene Arten von Spielen (Minispiele) durchlaufen, beispielsweise Luftballons oder Teller zerschießen, Ringe werfen usw. Wirklich ein sehr lustiger Spaß, bei dem ich jedoch leider ebenso wenige Punkte mache wie sonst immer bei Buzz :-*!

Nach diesem bunten Abenteuer ins Reich der Spielzeuge verlassen wir den Pixar Place in die andere Richtung hin, um uns ein wenig genauer in den Studios umzusehen. Wir kommen am „Honey, I Shrunk the Kids – Movie Set Adventure“ vorbei, einem riesigen Spielplatz, bei dem sich die Kinder wie geschrumpft vorkommen. Was wir auf einem Spielplatz wollen? Naja, wirklich drinnen waren wir nicht. Aber als Marc von Weitem die riesige Super Soaker entdeckt, muss er sich die erstmal näher ansehen und sie ausgiebig filmen :giggle:!

Direkt daneben liegt ein Bereich, der heute Abend extrem flächendeckend beleuchtet sein soll: das Osborne Family Spectacle of Dancing Lights findet hier in der Weihnachtszeit jeden Abend statt, da macht man sich am sonnigen Morgen noch kein Bild von! Wir sind gespannt auf den Abend!



Im Anschluss steuern wir den actiongeladenen Sunset Boulevard an, doch unterwegs wird es Zeit für ein zweites Frühstück in der „Starring Rolls Bakery“. Hier wandert neben einem Käffchen noch ein Cinnamon Roll auf unser Tablett, womit wir es uns auf der Terrasse gemütlich machen. Vorher düse ich im Eilschritt jedoch schon einmal zum Fastpass-Automaten für den Rock’n’Roller Coaster, damit wir so bald wie möglich damit fahren können.



Die Cinnamon Roll ist lecker, kommt aber an die warme Variante mit Vanillesauce, die wir im City Walk bei Universal genießen durften, nicht wirklich ran.

Dann schlendern wir gemeinsam den Sunset Boulevard entlang – der Tower of Terror wirkt hier noch viel gigantischer als in den Pariser Walt Disney Studios, da er sich am Ende einer langen Palmenallee befindet und ein wenig erhöht steht.



Die Wartezeit für den Tower beträgt nur 10 Minuten – klar darf Marc gerne damit fahren, ich warte solange unter dem Eingang des Rock’n’Roller Coasters auf einer kleinen Mauer, denn mich bekommen in den ToT ganz sicher keine 10 Zebras rein. Nein, Schatz, da nutzt auch dein lieber Hundeblick nichts! Viel Spaß und bis gleich!

Gesagt, getan, also beschreibe ich solange im Schatten die nächsten Postkarten. Nach gerade mal 15 Minuten und 3 weiteren Postkarten kommt Marc schon wieder breit grinsend um die Ecke. Ihm hat der Tower wieder sehr gut gefallen, da es hier wohl etwas mehr gibt als in Paris (4th Dimension Room oder so – ist das so?); den Drop fand er hier aber wohl harmloser als im DLP. Na, was mein Schatz als „harmlos“ empfindet, ist für mich ja sowieso die Hölle :-*!

Die Zeit für unseren RnRC-Fastpass ist gekommen – doch am Fastpass-Eingang dann die Enttäuschung: geschlossen wegen technischer Probleme. Auf Nachfragen hin heißt es, dass es sich höchstens um ein paar Stunden handeln sollte und dass unsere Fastpässe auf jeden Fall auch später noch ihre Gültigkeit behalten...



(Warnung: Was jetzt kommt, wird lang! Wer es eilig hat, sollte besser zu den Fotos von "Beauty and the Beast" runterscrollen :-*)

Also ziehen wir erst einmal wieder von dannen. Und als wir das tun, fällt Marcs Blick schon wieder auf das riesige Hollywood Tower Hotel. Und aus seinem Mäulchen kommt unentwegt ein fröhliches Geplapper darüber, dass der Fall in dem Turm so ganz harmlos sei, da man ja nie in einem Stück fällt, sondern zwischendurch immer kurze Pausen stattfinden, man auch mal hochgeschossen wird usw. :blah: Und während mein Schatz so auf mich einredet und mich überzeugen will, dass eine Fahrt mit dem ToT überhaupt nicht schlimm sei – obwohl er weiß, dass ich den Tower schon in Paris nicht fahren wollte und auch in Florida schon genug Überwindung für den Splash Mountain und Expedition Everest brauche – finde ich mich ganz plötzlich in der Lobby eines gewissen „Hollywood Tower Hotels“ wieder :shocked: Wie sind wir denn jetzt hier nur reingekommen?! Wie hat Marc das geschafft? Und vor allem: wie geht es jetzt weiter???

Als wir dann von einem Pagen zur Library gebracht werden, rast mein Puls mittlerweile auf 160. Ohne Übertreibung! Die düstere Stimmung, die das verlassene Hotel bereits in der Lobby ausstrahlt, findet hier eine eigene Steigerung: die Lichter in der Bibliothek erlischen, der kleine Fernseher aus Omas Zeiten geht an und uns wird die tragische Geschichte dieses einstigen Luxushotels erläutert. Meine Knie zittern und werden weich. Mein Herz schlägt schnell. Ich habe mir doch geschworen, nicht in diesen Fahrstuhl zu steigen!!! Aber es soll hier ja noch diesen Notausgang geben…

Doch irgendwas in mir verdrängt diesen Notausgang, trotz unerbitterlicher Angst und Nervosität. Ich hasse doch Freefall-Türme – warum tu’ ich mir das an?! Das Vertrauen in meinen Schatz muss extrem stark sein. Schließlich hat er mir gerade versichert, dass das Ganze nicht so schlimm ist, wie ich es befürchte. Was hatten wir nicht alles im DLP in den letzten Jahren: 2005 hat er mich zu „Indiana Jones“ vorwärts überredet – ich wollte noch mal fahren! 2007 hat er mich zu Space Mountain überredet – meine Reaktion: „noch mal!!!“. Und 2008 schließlich zwang er mich liebevoll zu meiner Jungfernfahrt auf dem Rock’n’Roller Coaster. Resultat? Ich liebe diese Achterbahn!
Dann kann es hier doch gar nicht viel anders sein – oder doch? Immer noch mit dem unguten Gefühl, während des Falls an Herzversagen zu sterben, bleibt das Vertrauen in Marc ungebrochen. Als wir in unserem Fahrstuhl Platz genommen – direkt in der ersten Reihe am Rand – und uns angeschnallt haben, geht die Fahrstuhltür auch schon zu und der Page winkt uns böse grinsend zu. Ich will hier raus!!! Doch das bleibt nur ein unerfüllter Gedanke. Jetzt reiß’ dich mal zusammen, sage ich mir, schließlich fahren hier sogar 5jährige mit! Jetzt gibt es eben kein Zurück mehr…

"You are the passengers on a most uncommon elevator about to ascend directly into your very own episode of The Twilight Zone."
Ein Stückchen geht es nach oben, dann blicken wir auf einen langen, dunklen Flur – und plötzlich erscheinen die 5 Personen darin, die im Jahr 1939 auf mysteriöse Art und Weise in diesem Hotel verschwunden sind. Auf einmal sind sie wieder weg – und ein Fenster ist zu sehen, dass plötzlich mit einem lauten Schlag in seine Einzelteile zerspringt.

Nun fährt unser Fahrstuhl seltsamerweise gar nicht nach oben! Sowas habe ich ja auch noch nicht erlebt… stattdessen bringt er uns in einen dunklen 5th Dimension Room, der nur von Sternen beleuchtet wird.
"One stormy night long ago, five people stepped through the door of an elevator and into a nightmare. That door is opening once again, and this time, it's opening for you."

Wir fahren horizontal durch ihn hindurch, um uns herum in der Dunkelheit prangen Türen und Uhren. Völlig orientierungslos bekommt man irgendwann mit, dass der Fahrstuhl nun wieder nach oben fährt. Ein ziemliches Stückchen sogar!
"You are about to discover what lies beyond the fifth dimension, beyond the deepest, darkest corner of the imagination, in the Tower of Terror."

Und in genau diesem Moment ist es soweit – ich klammere mich krampfhaft an Marcs Arm fest, frage noch: „Kommt nun der Drop???“, ein Blitz erstrahlt – und wir rasen in die Tiefe. Und das sogar schneller als der freie Fall, wir werden regelrecht hinuntergedrückt. „Aaaaahhhhh“, nicht nur ich schreie diesen typischen Angstschrei in den hellsten Tönen, die eine Frau in petto haben kann!

Kaum unten angekommen, werden wir mit Karacho wieder hinaufkatapultiert. Eine Tür öffnet sich – und wir werden für unseren Mut mit einem herrlichen Ausblick über den Studios Park belohnt. Wow, sind wir weit oben!! Doch der Anblick kann nur sehr kurz genossen werden, denn in der nächsten Sekunde geht es erneut schnell nach unten. Und wieder hoch, und noch mal runter. Ich schreie, was das Zeug hält, aber mittlerweile nicht mehr vor Angst, sondern aus purer Freude – es macht soooo viel Spaß!!! Schatzi hat eben doch mal wieder Recht gehabt, ich habe es mir wesentlich schlimmer vorgestellt! Irgendwann stoppt die Fahrt und der Fahrstuhl kehrt in eine ordentliche Position zurück. Geschafft!

"A warm welcome back to those of you who made it, and a friendly word of warning; something you won't find in any guidebook. The next time you check into a deserted hotel on the dark side of Hollywood, make sure you know just what kind of vacancy you're filling. Or you may find yourself a permanent resident of... The Twilight Zone."


Vollgepumpt mit Adrenalin können wir den Aufzug kurz darauf wieder verlassen, fröhlich vor mich hinquasselnd hake ich mich bei Marc ein und schlendere mit ihm zum Fotopoint. Ist doch klar, dass ich ein Beweisfoto für meinen Mut kaufen muss, oder? Äh, ja, gut… sehr mutig sehe ich auf dem Onride-Foto nicht aus :muha:… aber was soll’s, das waren nun mal meine Gefühle bei der allerersten Fahrt im Tower of Terror ;)! Also wandert ein Bild in unsere Tüte und Marc lässt sich noch eine Souvenirmünze vom Hollywood Tower Hotel pressen.


"I survived the Tower of Terror" :icon_mrgreen:

Vergnügt blinzeln wir dem Tageslicht entgegen und machen eine kurze Pause, um Marcs Oma, die heute Geburtstag hat, in Deutschland anzurufen. Im Anschluss schauen wir erneut beim RnRC vorbei – doch der technische Defekt hält leider noch an. Dann nutzen wir die Zeit eben, um uns schon einmal einen guten Platz für die nächste „Beauty and the Beast“ Stage Show zu sichern, welche in knapp 20 Minuten beginnen soll. Die Zeit bist 12.45 Uhr nutze ich mal wieder, um Postkarten zu beschreiben.

„Tale as old as time“… Die musical-ähnliche Bühnenshow zum Disneyfilm „die Schöne und das Biest“ ist wirklich süß gemacht und mit dem Gesang sehr unterhaltend. Die bekanntesten Szenen des Films werden nachgespielt – von Belle im Dorf mit Gaston, dem berühmten „Be our guest“ im Schloss des Biestes über die Kampfszene zwischen Biest und Gaston bis hin zum furiosen Finale, wenn das Biest sich wieder in den Prinzen verwandelt und mit Belle tanzt. Uns gefällt die Show echt gut, und so wird sie von mir fotografisch und von Marc filmisch festgehalten.
















Nun geht es in eine Ecke des Parks, die wir bisher vernachlässigt haben: zum Echo Lake. Um 14 Uhr beginnt die nächste „Indiana Jones: Epic Stunt Spectacular“ Show, für welche wir noch einen recht guten Platz bekommen. Der berühmte Archäologe Dr. Jones muss hier unter Anderem vor einer riesigen Steinkugel flüchten, welche droht, ihn platt zu machen, er legt sich mit einer orientalischen Kampftruppe an, klettert gefährlich hoch über Häuserdächer und es finden so einige weitere Stunts und Explosionen in der Show statt. Marc hat die Show wohl weniger beeindruckt, aber mir gefällt der sympathische Indiana Jones in seiner Rolle sehr gut :-* ;)!



Von einem George Lucas-Abenteuer geht es direkt ins nächste: Star Tours liegt direkt nebenan, und da hier gerade einmal 5 Minuten Wartezeit angeschlagen sind, wagen wir einen Besuch in der Star Wars-Galaxie. Abgesehen vom Eingangsbereich, vor dem hier ein riesiger AT-AT Wache schiebt, ist die Attraktion unserem Empfinden nach so ziemlich identisch mit der Pariser Version. Eine ruckelige, abenteuerliche und zugleich lustige Fahrt durch das Universum eben ;)!

So – es ist mittlerweile schon kurz vor 3 und unsere Mägen verraten uns erneut, dass ein Mittagessen schon längst überfällig ist. Diesen Befehl nehmen wir doch gerne wahr, zumal wir genau in der richtigen Ecke sind, denn auf Kolibri’s Tipp hin wollten wir das Fastfood-Restaurant Backlot Express testen. Auf dem Weg dorthin schauen wir noch ein paar Minütchen den kleinen Jedi-Rittern bei ihrer Ausbildung und dem Kampf gegen den bösen Darth Vader zu…




Im Backlot Express angekommen, sucht Marc draußen schon mal einen Platz, während ich uns zwei „Grilled Vegetable Sandwiches“ sowie ein Minute Maid Lemon bestelle.
Draußen auf der Terrasse des Restaurants genießen wir einige Minuten später die wirklich köstlichen Sandwichs. Ein warmes Ciabattabaguette mit eingebackenen schwarzen Oliven, belegt mit Champignons, Paprika, Zucchini, getrockneten Tomatenstücken, Kresse, Käse und Tomatenpesto und serviert mit je einem Schälchen schwarze-Bohnen-Salat schmeichelt unseren Gaumen. Ein wahrlich leckerer Snack :hungry:!



Während wir noch essen, ertönen die ersten Sounds des Block Party Bash und man kann einige der Wagen vorbeiziehen sehen. Da uns diese Parade jedoch sowieso weniger interessiert, betrachten wir die Wagen ein wenig vom Esstisch aus und als wir fertig sind und gehen, rollt der letzte Float mit den Insekten aus „A Bug’s Life“ an uns vorbei.

Vorbei an Tattooine Traders landen wir direkt vor dem großen Backsteingebäude, in welchem die Muppets ihre eigene Show „Muppets Vision 3D“ haben.





Eigentlich hat unsere Planung die Muppets gar nicht vorgesehen, haben wir erst einmal nur die Attraktionen und Shows ins Auge gefasst, die wir auf keinen Fall verpassen wollten. Doch da wir scheinbar eine super Zeit erwischt haben, zu der in den Parks nicht allzu viel los ist und die Wartezeiten seeehr moderat sind, statten wir den Muppets dann doch einen Besuch ab.
Welch eine gute Entscheidung, wie sich noch herausstellen sollte! Bereits die Pre-Show ist so lustig, dass wir uns nur dauernd lachend und breit grinsend anschauen.
So komisch und lustig hatte ich die Muppets gar nicht mehr in Erinnerung :giggle:

Die 3D-Show an sich toppt das Ganze dann noch, gerade die Effekte sind ziemlich cool gemacht – ob Schusslöcher an der Wand, ein „remote controlled Banana pie“ von Fozzy Bear oder die zynisch-coolen Sprüche von Waldorf und Statler, die von oben auf uns herabblicken – wir kringeln uns vor Lachen und genießen die Show sehr.



~ Fortsetzung folgt ;) ~
 
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