Filmen mit Stativ?

DERWUNDERBARE Unsere Zahnfee
Ahoi,

ich hätte da mal ne ganz dumme Frage:
Darf man ein Stativ in die Parks mitnehmen, oder wird man mir am Eingang sagen, daß das zu sperrig oder zu sonstwas ist?

Ich würd nämlich gerne Paraden, Shows etc filmen und dafür ein Stativ verwenden, damits net ganz so verwackelt ist... :-*
Ich bin mir aber net sicher, ob ich jemals jemanden gesehen habe, der ein Stativ verwendet. oder ob alle Filmer ihre Kameras in der Hand halten...
 
Lichterglanz blättert noch in der Broschüre
Guten Morgen,

Man darf Stative mit den in Park nehmen. Sollte Dir das aber zu sperrig sein zum rumtragen wäre ein Bohnensäckchen eine Alternative. Du nimmst etwas Stoff (Vorteilhaft mit Disneymotiv *gg*) und nähst daraus einen kleinen Kissenbezug (also wirklich nur so groß, dass die Kamera gut drauf passt - viel größer braucht es gar nicht sein). Den füllst Du mit Linsen oder Erbsen oder Reis oder so etwas.

Dieses "Stativ" kann ganz einfach auf jede Oberfläche gelegt werden. Auf Zäune, Pfosten, Köpfen von der Familie :giggle: oder eben alles andere was man so finden kann. Dort die Kamera drauf stellen und fertig ist das Stativ. Für Freizeitparks oder andere Touren wo man keine Lust hat das große Stativ zu tragen ist das ne ganz gute Alternative.

Liebe Grüße
Lichterglanz
 
Clarkend steigt in manche Attraktion mit ein
Ich hatte bereits Dreibeinstative, Einbeinstative sowie auch die bereits erwähnten Bohnensäcke mit in den Parks und es gab weder im WDW, noch im Disneyland Paris Probleme mit "der Einfuhr" dieser Gerätschaften.

Für unseren Septembertrip werde ich aber auf künstliche Teleskopbeine verzichten und statt dessen einen Gorillapod einsetzen.

Hier ein paar Links zum Thema:
 
Lichterglanz blättert noch in der Broschüre
Ich hatte bereits Dreibeinstative, Einbeinstative sowie auch die bereits erwähnten Bohnensäcke mit in den Parks und es gab weder im WDW, noch im Disneyland Paris Probleme mit "der Einfuhr" dieser Gerätschaften.

Für unseren Septembertrip werde ich aber auf künstliche Teleskopbeine verzichten und statt dessen einen Gorillapod einsetzen.

Hier ein paar Links zum Thema:
Das Gorillapod hatte ich auch schon ne Weile mal im Hinterkopf. Ich hoffe Du berichtest fleißig, wie Du damit zurecht gekommen bist. Ich nehme halt Einbein oder Bohnensäckchen mit wenn ich in Parks unterwegs bin. Dreibein nehme ich dann für Zoobesuche oder Feuerwerke.

Liebe Grüße
Lichterglanz
 
stitch Frankenschabe
Ich persönlich würde dir (nur schon mal vom Transport im Park selber) nicht zu einem Dreibein raten. Die sind für einen Parkbesuch einfach zu sperrig.

Mit einem Einbein kannst du auch (mit etwas Übung) gute Schwenks usw. hin bekommen. Eine andere Alternative währe eine Steadycam wie zum Beispiel das Manfrotto Modosteady 585. Die hat sogar den Vorteil, dass du die als Minidreibein oder als Schulterstütze umbauen kannst. Hier der Link zur Seite vom Hersteller.
Hab da noch ein Bild gefunden wo man sieht was ich meine. Das Teil gibt es zum Beispiel bei einigen Mediamärkten.
Manfrotto-modo.jpg

Ich persönlich bin für eine Steady. Wackler lassen sich damit auch nicht ganz vermeiden, aber stark minimieren. Besonders wenn du dann (in anderen Teilen vom Park) von A nach B läufst wirst du bessere Ergebnisse haben.

Edit: hab ich ja ganz vergessen. Für die, die es nicht wissen. Eine Steadycam ist dafür gedacht, um Wackler bei Bewegungen zu vermeiden, wie zum Beispiel Laufen oder bei richtig guten (und teuren) Modellen beim Rennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Aloha,

wenn es Dir nur ums Filmen geht, dann reicht ein Einbein sicherlich aus. Ansonsten ist der erwähnte Sack eine gute Alternative - und wenn man sich vor den Paraden schon einmal sorgfältig im Park umschaut, dann findet man auch die eine oder andere Stelle, wo man seine Kamera auch "einfach so" platzieren kann.

Beim Dreibein würde ich dann zu einer kleinen Variante raten. Probleme sie mit in den Park zu nehmen wirst Du in Europa und den USA keine haben - aber Stephie hat mit ihrem Gorillapod in Tokyo wohl keine so guten Erfahrungen gemacht. Vielleicht kann sie aber auch noch etwas zu dem Pod an sich sagen.

Cheers,
Flounder
 
ixplora blättert noch in der Broschüre
Ich hatte bei einem der letzten Besuche auch ein Gorilla-Pod dabei. Ich hatte das Ding geschenkt bekommen, allerdings hatte der Schenker nicht gewusst, in welcher Größen- und Gewichtsklasse meine Kameras spielten (Canon G3 mit 0.4kg, mein Sony Camcorder wiegt noch ein paar Gramm mehr).

Da ich somit die kleine und vermeintlich handlichere Version des Gorillapods bekam (über der Stelle, an der die Beine zusammentreffen, befinden sich noch 1 oder 2 Kugeln zur Ausrichtung der Kamera), konnte ich dann im praktischen Einsatz mit dem Teil fast nichts anfangen, wenn ich es an einer senkrechten Stange befestigen, oder die Kamera sonstwie in Schräglage ausrichten wollte. Die Kameras waren für die kleinen Gelenkkugeln des Pods zu schwer, so dass sie ihre Position nicht beibehielten, sondern kontinuierlich weiter abrutschten.

Vermutlich sind die ganz kleinen Pods für die wirklichen Leichtgewichte unter den heutigen Kameras gut geeignet, und meine G3 stammt halt noch aus einer Zeit, als "Qualität" noch Gewicht hatte.

Bei den großen Versionen der Gorillapods sollte das Problem hoffentlich auch mit großen und schweren Apparaten nicht auftreten. Ich würde aber nicht blind drauf wetten. Sicherheitshalber sollte man seine Kamera aber mit in den Laden nehmen und das ganze mal ausprobieren - nicht dass am Ende dann doch noch alle Fotos einen schiefen Horizont haben.

Gruß,
ixplora
 
Clarkend steigt in manche Attraktion mit ein
Probleme sie mit in den Park zu nehmen wirst Du in Europa und den USA keine haben - aber Stephie hat mit ihrem Gorillapod in Tokyo wohl keine so guten Erfahrungen gemacht.
Du meinst, weil sie ihn in Tokyo gar nicht verwenden durfte. Insofern kann man in Beziehung auf den Gebrauch eines Gorillapods wohl kaum von "keine so guten Erfahrungen" sprechen. :)

Offensichtlich benötigt es einen "Nachteile im TDR - der Quotenthread" :-*

Ich hatte bei einem der letzten Besuche auch ein Gorilla-Pod dabei. Ich hatte das Ding geschenkt bekommen, allerdings hatte der Schenker nicht gewusst, in welcher Größen- und Gewichtsklasse meine Kameras spielten (Canon G3 mit 0.4kg, mein Sony Camcorder wiegt noch ein paar Gramm mehr).

Da ich somit die kleine und vermeintlich handlichere Version des Gorillapods bekam (über der Stelle, an der die Beine zusammentreffen, befinden sich noch 1 oder 2 Kugeln zur Ausrichtung der Kamera), konnte ich dann im praktischen Einsatz mit dem Teil fast nichts anfangen, wenn ich es an einer senkrechten Stange befestigen, oder die Kamera sonstwie in Schräglage ausrichten wollte. Die Kameras waren für die kleinen Gelenkkugeln des Pods zu schwer, so dass sie ihre Position nicht beibehielten, sondern kontinuierlich weiter abrutschten.

Vermutlich sind die ganz kleinen Pods für die wirklichen Leichtgewichte unter den heutigen Kameras gut geeignet, und meine G3 stammt halt noch aus einer Zeit, als "Qualität" noch Gewicht hatte.

Bei den großen Versionen der Gorillapods sollte das Problem hoffentlich auch mit großen und schweren Apparaten nicht auftreten. Ich würde aber nicht blind drauf wetten. Sicherheitshalber sollte man seine Kamera aber mit in den Laden nehmen und das ganze mal ausprobieren - nicht dass am Ende dann doch noch alle Fotos einen schiefen Horizont haben.

Gruß,
ixplora
Nein, bei den "großen Versionen der Gorillapods" tritt das Problem nicht auf. In Deinem Fall lag das Problem, wie Du schon geschrieben hast, in der Unwissenheit des Schenkenden.

Bei jedem Gorillapod steht genau dabei, wie viele KG es (ver)-tragen kann. Ist wie bei Windeln ... :baby1:
 
Flounder Papa Fisch
Teammitglied
Du meinst, weil sie ihn in Tokyo gar nicht verwenden durfte. Insofern kann man in Beziehung auf den Gebrauch eines Gorillapods wohl kaum von "keine so guten Erfahrungen" sprechen. :)
Yep - ich habe es nur nett formuliert :giggle:

Offensichtlich benötigt es einen "Nachteile im TDR - der Quotenthread" :-*
Oh ja, der ist schon laaaange überfällig! Irgendwer muss es mir doch mal so richtig vermiesen, dass ich diese innere Lust verspüre, nach Tokyo zu fliegen :-*

:focus:

Cheers,
Flounder
 
stitch Frankenschabe
Das kann ich auch mit meiner Kamera. Die sollen ziemlich hart sein, wenn man die an den Schädel bekommt.:giggle:
 
DERWUNDERBARE Unsere Zahnfee
Soweit ich weiß, darf man überhaupt keine Stative dort mit in die Parks nehmen! Man könnte ja jemanden damit verletzen :noidea:

Cheers,
Flounder
*g* Genau deswegen hab ich gefragt, weil des hab ich auch schon gelesen, daß es manchmal nicht erlaubt sei - wusste aber net genau, obs stimmt und ob des für alle PArks gilt.

Aber auf jeden Fall DANKE für die vielen guten Tipps.
Ich hatte geplant, ein dreibeinstativ mitzunehmen (recht groß, sperrig, schwer), des dann im Locker zu lassen und halt nur bei der Parade oder bei der Show vorm Castle bzw beim Feuerwerk rauszuholen.

Ber ich werd mir mal die von euch genannten Alternativen angucken und durchtesten, vielleicht kann ich des olle Teil ja doch zu Hause lassen (Ich meine damit jetzt das Stativ, nicht meine Frau. Die muss mitkommen, weil die muss ja schliesslich das ganze Zeugs schleppen :-*)
 
Clarkend steigt in manche Attraktion mit ein
Also ich benutze dieses Exemplar:

http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=127873&GTID=9fbe033d25afb61061e5f970b328f84ea39

Ist sehr platzsparend zu verstauen und dank dem Klettband kann man es fast überall befestigen (z.b. Laternenmast, Geländer ....).

LG Achim :mw
Du solltest nur noch dazu schreiben, mit welcher Art von Kamera Du es benutzt, denn in dem vorhin erwähnten Fall von ixplora, würde das von Dir genannte Stativ auch nicht ausreichen. (Für meine Kamera ebenfalls nicht...)
 
DERWUNDERBARE Unsere Zahnfee
ixplora blättert noch in der Broschüre
Du solltest nur noch dazu schreiben, mit welcher Art von Kamera Du es benutzt, denn in dem vorhin erwähnten Fall von ixplora, würde das von Dir genannte Stativ auch nicht ausreichen. (Für meine Kamera ebenfalls nicht...)
Hmmm, in den Kundenbewertungen zu diesem Teil schreibt jemand was von Herstellerangaben von einem zulässigen Kameragewicht von 2kg, wobei der Schreiber mit seiner etwas über 1kg wiegenden Kamera schon Absackprobleme hatte.

Die Frage bleibt auch immer, wie sich die Haltbarkeit so eines Gelenks nach mehrmaligem Einsatz mit ständigem Verstellen darstellt. Da ist zwar eine Feststellschraube mit dran, aber entweder war der Schreiber zu doof, diese richtig anzuziehen, oder die Technik funktioniert einfach nicht 100%ig.

Gruß, ixplora
 
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