Eine Reise ins Unbekannte

Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Nachdem ich endlich meine Fotos gesichert und durchgesehen habe, gibt es hier den Reisebericht unserer Tokio-Reise.

Tag 1
Der Tag zog sich wie Kaugummi. Wir sind gewohnt früh morgens zu fliegen. Jetzt ging der Flieger erst um 18 Uhr. Da wir nur eine halbe Stunde entfernt vom Hamburger Flughafen wohnen war die Anreise auch unspektakulär.
Die Flugverbindung war wie folgt: Hamburg - Paris, Paris - Haneda. Alles mit Air France. Ankunft in Haneda am 17.02.2019 um 19:25 Uhr. Leider 6 Stunden Aufenthalt in CDG.
Der Flug von Hamburg nach Paris war wie gewohnt unspektakulär. Kennen wir ja schon, wenn wir ins Disneyland Paris möchten.
Angekommen in CDG erstmal zur Passkontrolle. Ich fürchte ja immer sie lassen mich nicht raus bzw. rein. Total bescheuert. :LOL: Und welch ein Wunder, nach einem flüchtigen Blick waren wir durch. Juhu. :love:
Nun heißt es warten... Das können wir ja unglaublich gut. :cool: Aber wir wissen ja, wofür wir das tun.
Das Terminal ist total super modern und verdammt großzügig. 20190216_222105.jpg
Erste japanische Eindrücke gab es auch schon:
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Wir vertrieben uns die Zeit und dösten auch ein bisschen. Es war ja auch schon spät und wir gelangweilt vom warten.
Pünktlich um 23:00 durfte wir in den Flieger. Wir hatten im voraus eine der wenige 2er Sitze für uns reserviert. Das war eine super investition. Keine nervigen Leute neben uns und wir konnten uns ein wenig breit machen. Sitze super bequem und der Sitzabstand war angenehm großzügig. Die Filmauswahl war gut und für jeden etwas dabei, fast alle Filme waren auch auf deutsch vorhanden.
Wie genießen also die erste Stunde Flug. Dann wird Abendessen serviert. Leider sitzen wir ganz hinten im Flieger und bekommen mit zuletzt essen. Es gab nur noch Fisch... Ich mag Fisch nicht sonderlich. Ach was soll's. Dafür sind die Sitze topp. (y) Wir schlafen und schauen Filme. Und zack sind wir auch schon da. Auf der Karte suchen wir natürlich schon einmal Disneyland. 20190217_005247.jpg
Öhm ja... Was soll man da noch sagen. :ROFLMAO:
Millionär sind wir auch geworden:
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Kurz vor Landung gibt es noch ein kleines Frühstück. Dabei war ja schon 18 Uhr, zumindest in Japan. Total ungewohnt für uns in der Zeit voraus zu fliegen. Also landeten wir auch im dunklen. Aber egal endlich da!
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Morgen geht es weiter. Die ersten Begegnungen mit japanischen Toiletten und der Ubahn. Ihr dürft euch freuen. ;)
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Und wie versprochen geht es weiter. :)

Raus aus dem Flieger gleich erstmal der obligatorische Gang zur Toilette. Die letzten 2 Stunden im Flieger versuche ich mir das immer zu verkneifen. Vielflieger ahnen sicher warum. ;)
Also ab zum Damenklo. Gott sei dank sind auch Bildsymbole abgebildet, hier merkte ich sofort das mein japanisch nicht so gut ist. :ROFLMAO: Der erste Blick in die Kabine beruhigte mich dann noch einmal. Toiletten die unseren westlichen sehr ähnlich sind, waren zu sehen. Einzig die tausend Knöpfe verwirrten etwas. Naja auch hier waren Symbole abgebildet und ich denke, man findet sich zurecht. Bei den meisten Toiletten, die uns während der Reise begegnen, ist zumindest der Flush-Knopf immer eindeutig zu identifizieren gewesen.
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Nun geht es ab zur Einreise. Vor der Einreise ist noch ein kleiner extra Bereich, der passiert werden muss. Hier sind Wärmenbildkameras aufgebaut. Durch diese geht man aber einfach nur durch. Ich glaube, sie schauen hier, ob du eventuell Fieber hast. Denn wenn du eindeutig krank bist, darfst du nicht einreisen.
Die Passkontrolle war auch einfacher als beispielsweise in den USA. Uns wurden keine Fragen gestellt. Es wurde nur ein Foto gemacht und der Pass abgeglichen. Ich glaube auch, dass viele die dort sitzen, nicht sonderlich gut Englisch sprechen und das daher vermeiden. Sowieso merken wir hier schon, dass die Japaner ein sehr zurückhaltendes Volk sind. Da gibt es kaum Blickkontakt, zumindest nicht mehr als nötig ist.
Innerhalb von wenigen Minuten standen wir schon am Kofferband. Koffer kam auch super pünktlich.
Hier läuft permanent ein Typ um das Kofferband, mit einem Hinweisschild, dass man bitte nur seinen eigenen Koffer mitnehmen soll. Haben wir dann ganz vorbildlich auch gemacht. :ROFLMAO:
Auch solche Beobachtungen werden wir auf unserer Reise häufiger machen.
Ab zur Zollkontrolle. Der Zöllner möchte einen von unseren Koffern sehen. Er fragt (mit echt starken Akzent) ob wir Gold dabei haben. Hmmmmm hier mussten wir natürlich eine Weile überlegen, ob wir unser großes Goldvermögen doch ausversehen mitgenommen haben. Aber da wir ja etwas Merchandise kaufen wollen, haben wir ausnahmsweise unsere Wohlfühlgoldbarren zu Hause gelassen. Das wird dem Zöller dann auch klar und nach einem kurzen Blick und etwas abtasten des Klamotten durften wir dann passieren.

Wir haben uns im Vorfeld einen mobilen Wlan Router bestellt und können diesen im Flughafen abholen. Nach einer kurzen Orientierung, haben wir den Stand dann auch gefunden. Hier ist ein Umschlag auf unseren Namen hinterlegt. Im Umschlag ist der Router, ein Ladegerät, eine Gebrauchsanweisung (auf Englisch) und ein Vorfrankierter Umschlag zur Rücksendung. Perfekter Service.
Gleich im Flughafen aktivieren wir ihn. Funktioniert Einwandfrei. Wir sind deutlich beruhigter, so wird die Orientierung in Tokio auf jedenfall einfacher.

Wo wir bei dem Thema Orientierung sind. Wir werden alles per Bahn in Tokyo erledigen. Also benötigen wir eine Pasmo oder Suica Karte.
Wir haben uns ein bisschen schlau gelesen. Im Flughafen gibt es einen Stand an dem man diese erwerben kann.
Suica finden wir nicht, dafür aber Pasmo. Da es ziemlich egal ist, welche man benutzt, nehmen wir eben den, den wir finden.
Der Angestellte spricht suuuuper Englisch. Wir sind begeistert. Nach einer kleiner Einweisung und dem Hinweis, das die Karten mit Pfand sind, haben wir unsere Schätze in der Hand.
Gleich um die Ecke ist ein 7Eleven. Hier sind Geldautomaten. Wir holen uns das erste Bargeld. Denn ob man es glaubt oder nicht. Japan ist ein Bargeldland. Viele Läden tun sich mit ausländischen Kreditkarten noch schwer. Es schadet also nicht, etwas Geld in der Tasche zu haben.
Wir sind müde und wollen nur noch ins Hotel. Die Bahn ist gut ausgeschildet und Google Maps schlägt uns eine Verbindung vor. Wir nehmen diese auch. Und was soll ich sagen, sie bringt uns ohne Probleme ins Hotel.
Am Bahnhof haben wir die erste Begegnung mit einer Vending Machine. Diese werden wir oft sehen.
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Die blau hinterlegten Getränke sind gekühlt, die grün hinterlegten haben normale Zimmertemperatur und die roten sind warm. :love: Das ist dermaßen genial, wir besorgen uns gleich etwas zu trinken. Und zahlen diese, mit unserer Pasmo. Hier muss man sich auch nicht irritieren lassen, dass groß Suica auf den Automaten steht. Meistens geht es mit der Pasmo genauso. Neben dem Touchfeld ist immer ein kleines Feld angebracht, auf dem zu erkennen ist, wir bezahlt werden kann. Und da steht ihr ein kleines rosa Feld, das steht für die Pasmo.
Endlich unser erstes japanisches Getränk.
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Fanta-Traube können wir dabei nur beschränkt empfehlen. Das ist dann doch verdammt künstlich. :LOL:
Mit ein paar mal Umsteigen, sind wir an unserem Zielbahnhof Shinjuku angekommen.
Ein paar Gehminuten entfernt ist unser Hotel.
Der Weg dahin flasht uns schon. Es ist spät, trotzdem sind die Straßen voller Menschen, überall ist etwas los. Leuchtreklamen blinken, von überall kommt Musik und die Häuser sind doch deutlich höher als bei uns.
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Mittlerweile ist es so gegen 22 Uhr. Wir checken ein. Dabei gibt es auch noch Probleme. Meine Kreditkarte ist gesperrt. Ist wohl direkt nach dem Bargeldabheben gesperrt worden. Gut das meine bessere Hälfte einspringen kann. Der hat nämlich cleverer Weise vorher angerufen und bescheid gegeben, dass er in Japan sein wird. Tja hätte ich mal auch machen sollen... Ich ärgere mich. So ein Mist, muss ich jetzt wirklich aus Japan da anrufen und das klären. Keine 5 Minuten später bekomme ich eine SmS. Meine Bank fragt nach, ob diese und jene Zahlung in Ordnung seien. Würde ich mit einem einfach Ja antworten, wäre die Karte wieder entsperrt. Was soll ich sagen, Minuten später ging sie wieder. Das nenne ich mal Service und das ganze ohne lästige Telefonate, die viel Geld kosten. Unser Hotel befindet sich mitten im Zentrum von Shinujuku.
Wir freuen uns auf eine Dusche und ein schönes Bett. 20190217_222929.jpg
Unser Zimmer befindet sich im 25 Stock. Weit oben, aber es geht noch höher. Insgesamt hat das Hotel 28 Stockwerke. Wir hatten uns vorher schon einige Videos bezüglich des Zimmers angesehen, als wir es live und in Farbe vor uns haben, kommt es uns doch erstaunlich klein vor. Klein ist dabei noch untertrieben, es ist winzig. 11 qm. Gott sei Dank haben wir nicht auch noch 2 große Koffer dabei. :ROFLMAO:
Ach erstmal egal. Alles was wir brauchen ist vorhanden. Wir sind hundemüde, aber schlafen ist noch nicht. Wir wollen die Gegend erkunden. Ab unter die Dusche, schnell die Kamera aus dem Koffer gegriffen uns los geht es.
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Müde fallen wir dann gegen 23:30 ins Bett. Es war ein langer Tag und viele Eindrücke sind auf uns niedergeprasselt. Morgen ist für uns dann der erste volle Tag in Tokio und wir haben viel vor.

Dieser Bericht ist leider sehr wortlastig und weniger bilderreich. Ich denke, vielleicht sind viele daran interessiert die Prozedere zu erfahren. Die kann man leider nicht so gut in Bildern festhalten. Die nächsten Beiträge werden sicher mit mehr Bildern.
 
roskilde steigt in manche Attraktion mit ein
Ah Japan, vielen Dank für den Reisebericht. Warmer Milchtee aus den Automaten ist wirklich lecker!
 
gila steigt in manche Attraktion mit ein
Vielen Dank, bin gerne dabei!

Diese Karte, mit der ihr zahlt - ist das sozusagen eine Prepaid Card? mit Bargeld bezahlt?
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
@gila Es ist so, wie Roskilde auch schon beschrieben hat. Du kannst dir jeden beliebigen Betrag auf die Karte laden und in vielen Läden damit bezahlen. An fast jeder Bahnstation gibt es die Möglichkeit die Karte aufzuladen. Dort kannst du den Automaten auch auf Englisch stellen. Das ist sehr angenehm. :)
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Der erste richtige Urlaubstag bricht an. Wir sind sehr früh wach. Ich bin total kaputt, im Flugzeug habe ich wieder mal kaum geschlafen. Ich kann in der Position einfach nicht schlafen und falls ich doch mal wegschlummere, dann ist der Schlaf auch noch nicht einmal erholsam.
Was soll´s wir haben Urlaub und uns steht ein aufregender Tag bevor.:love:

Der Blick aus dem Hotelzimmer ist schon mal herrlich. Perfektes Wetter und eine schon beeindruckende Aussicht.
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Wir planen erstmal grob den Tag. Als kleine Info am Rande, ich plane unsere Urlaube echt stark und ich informiere mich, gefühlt, über alles. Ich plane aber keine Tage. Wir wissen immer was wir alles sehen wollen und welche Tageszeiten dafür am besten sind, wir entscheiden dann aber am Tag spontan, wohin es geht.
Da es sehr früh ist und wir auf gute Fotos hoffen, mit möglichst noch wenig Menschen, beschließen wir den Asakusa Tempel Sensoji aufzusuchen. Es ist der bekannteste Tempel in Tokio. Und die Bilder sahen schon sehr beeindruckend aus.
Wir packen unsere 7 Sachen zusammen und ab zur Bahn. Ich bin schon total gespannt, man hat ja viel über die Bahnhöfe in Tokio gelesen. Angebliche Menschenmassen, die in die Züge gepresst werden, Abteile nur für Frauen und noch viel mehr. Auf dem Weg zur Bahn begrüßt uns schon einmal Godzilla.
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Wir suchen uns unsere Verbindung raus. Google Maps ist auch hier wieder unsere erste Wahl.
Am richtigen Bahnsteig angekommen, kommt auch 2 Minuten später schon unsere Bahn.
Was man wirklich nicht unterschätzen darf, ist die Weitläufigkeit der Bahnhöfe. Shinjuku Station ist rieeeesig. 3 Millionen Passagiere pro Tag und das auf 30ig Bahnsteigen. Aber alles läuft sehr zivilisiert ab. Die Japaner sind wirklich anders als wir. Hier wird Abstand gehalten, jeder weiß wie er zu laufen hat. Alles geht recht geordnet von statten. Es kommt mir vor wie ein großer Ameisenhaufen, aber jeder weiß wie er sich zu verhalten hat ohne die anderen zu stören.
Die Disziplin, die ihnen anerzogen wird, merkt man ständig. Es ist einfach anders als bei uns, wo die Leute gleich in die Bahn strömen, um ja einen Sitzplatz zu erhaschen, anstatt diejenigen, die Aussteigen möchten, erst einmal raus zu lassen.
Um in die Bahn zu kommen, wird sich brav an den Seiten der Türen aufgestellt. Es gibt auch eindeutig gekennzeichnete Bereiche am Boden, wo zu erkennen ist, wie man zu stehen hat.
Das begeistert mich schon jetzt.
Zurück zu unserem Ausflug. Die Bahn ist überhaupt nicht so voll. Wir sind wahrscheinlich einfach sehr früh dran. Wir brauchen 40 Minuten und müssen einmal Umsteigen.
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Endlich da. Ein kleiner Fußweg führt uns dann zum Tempel. Die Karte ist zwar auf japanisch aber es sind ja Symbole darauf zu erkennen. Wir werden den Weg also finden. Und selbst wenn nicht, hier ist Google Maps ebenso verlässlich.20190218_082031.jpg

Aliens sind hier auch willkommen.
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Am Tempel müssen wir erkennen, dass wir leider den falschen Ausgang des Bahnhofes genommen haben. Wir nähern uns dem Tempel von hinten. Miste Kiste, ich wollte doch das beeindruckende Zugangstor sehen. Also schauen wir uns gar nichts besonders groß an, sondern gehen schnellen Schrittes zum Eingang. Wir tun einfach mal so, als hätten wir noch nichts gesehen. Es ist wunderbar! Wir sind hin und weg.
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Da es morgens doch noch etwas frischer ist, holen wir uns am Automaten einen leckeren warmen Zitronentee. Das tut richtig gut. Wir beschließen nun nach Akihabara zu fahren. Soll ein toller Stadtteil sein, mit futuristischen Gebäuden und lauter Technik-Kram.
Dort angekommen stellen wir fest, morgens ist hier noch nicht so viel los.20190218_092410.jpg

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Wir besuchen eine Spielhalle von Sega, schauen uns da ein bisschen um. Aber nach spielen ist uns gerade nicht wirklich zu mute. Das Wetter ist viel zu gut. Wir schauen auf die Karte, der Kaiserpalast ist nicht weit entfernt. Und da wir durch die frische Luft recht munter sind, wollen wir den Weg zu Fuß auf uns nehmen. Es ist doch weiter als wir dachten. Aber die Zeit vergeht wie im Fluge. Es gibt sooo viel zu sehen. Diese Welt ist einfach komplett anders als dass was wir kennen.
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Angekommen am Kaiserpalast genießen wir die Sonne und machen viele Bilder. Wir hätten gerne die Gärten besichtigt, stellen aber fest, dass diese montags geschlossen sind. Schade aber wir können damit leben, vielleicht ergibt sich noch eine andere Gelegenheit diese zu sehen.
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Der Platz um den Palast ist riesig. So viel unbebaute Fläche ist in Tokio eine Seltenheit. Richtig schön ist alles angelegt und die Anzahl an Touristen hält sich in Grenzen. Ein paar Wortfetzen Deutsch hören wir dennoch, ein deutsches Pärchen ist ebenfalls vor Ort.
Das ist schon witzig, da fliegt man um die halbe Welt und trotzdem entkommt man seinen Landsleuten nicht.
Erinnert uns an Hard Rock Cafe in San Francisco. Wir waren 7 Leute in dem Laden und alle sprachen deutsch. Das war irgendwie echt strange.
Bei unserem Besuch darf ein obligatorisches Bild mit der Nijubashi Brücke natürlich nicht fehlen.
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Wird dann auch schnell erledigt. Wir wünschen uns sehr, dass das Wetter den Urlaub über so bleibt.
Februar ist zwar nicht die schlechteste Idee um Tokio zu besuchen, eine gibt es aber wie immer natürlich nicht.
Nach dem Kaiserpalast bummeln wir zur Tokio Station. Mich interessiert es nicht so sehr. Thomas (meine bessere Hälfte) möchte diese aber gerne sehen. Es ist es wirklich toll. Hätte ich gar nicht erwartet. Schöner Baustil und ungewöhnlich für den asiatischen Raum. :)
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Wir ruhen uns erst einmal ein Weilchen aus. Ein bisschen erkunden wir dann noch den Bahnhof und die Gegend.
Allerdings haben wir auch wieder Hummeln im Hintern, die Zeit muss besser genutzt werden. Mittlerweile ist es 11:30 Uhr. Ich merke jetzt beim Schreiben des Berichtes, wieviel wir bis dahon schon geschafft haben. War doch ein ziemliches Mammut-Programm und so einiges kommt auch noch.
Wo wir schon bei Thomas-Wunsch-Programm waren, lag als nächstes Ziel die Tokio University auf unserer Route. Er kannte diese auch einem Animee und wollte sie mal live sehen. Zudem ist sie auch bekannt für ihre tolle Parkanlage. Wir fuhren mit der Bahn hin. (Ich werde das ab jetzt nicht mehr so erwähnen, wir haben alles mit der Bahn gemacht und kein einziges mal Taxi oder ähnliche Fortbewegungsmittel genutzt.)
Ich muss sagen es war ganz nett zu sehen, der Park ist wirklich niedlich und so einige Studenten saßen dort in ihre Bücher vertieft.
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Das ist das Eingangstor. Auch hier wieder sehr ungewöhnlich für westliche Augen.
Nächster Stop Harajuku Omotesando. Tokyo Plaza ist ein Wunsch von mir. Und das Licht ist gerade so schön. Wir machen ein paar Fotos.
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Wirklich witzig gemacht. Hinter uns war schon eine kleine Schlange, mit Leuten, die das wohl auch als Urlaubsbild festhalten wollten. Wir schlendern an der Straße lang, auf dem Weg zur Cat Street, die gleich um die Ecke ist. Wir sind große Katzenliebhaber.:ROFLMAO: Also darf die Cat-Street nicht fehlen. Und prompt bekommen wir einen Einblick in das Tokio welches wir erwartet haben.
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Genau das möchten wir sehen. So etwas würde es bei uns in Hamburg niemals geben.:LOL:
Jetzt ist es 14:30. Wir haben immer noch fast den ganzen Tag vor uns. Bisschen müde sind wir schon, das Adrenalin hält uns aber auf den Beinen.
In der Cat-Street angekommen suchen wir uns eine Sitzgelegenheit und ruhen etwas aus. Kleiner Exkurs, die Cat-Street verbindet Harajuku mit Shibuya und ist eine kleine Einkaufsstraße. Wir sehen keine einzige Katze, ich denke mal, die Straße wurde auch nur so genannt, weil sie wie ein kleiner Schleichweg wirkt, den Katzen benutzen.
Viele witzige und einzigartige Läden sind hier zu sehen. Kleidertechnisch ist Tokio für mich aber nicht wirklich reizvoll. Ich bin einfach etwas zu dick für diese Mode. Die Japaner sind doch deutlich kleiner und dann auch sehr deutlich zierlicher als ich. Die Kleidung ist demnach auch eher auf kleine Größen ausgelegt. Juckt mich aber nicht, ich denk mir dann immer, dass es ja auch dicke Elfen geben muss, sonst wüssten die Dünnen ja nicht, dass sie dünn sind.:ROFLMAO: Aufgefallen sind wir als Europäer schon, aber da wir beide dunkelhaarig sind, hielten die Blicke sich in Grenzen. Wären wir blond, wäre das bestimmt mehr gewesen. Super ist allerdings, dass man selbst als Frau häufig über alle hinweg blickt.

Der Rest des ersten Tages folgt demächst. :) Hoffe euch gefällt mein kleiner Bericht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Oh wie toll, danke für diesen interessanten Bericht! Ich verfolge das weiterhin, auch wenn ich immer noch nicht weitergekommen bin mit unserer Tokio-Planung. 👍🏼
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Und es geht weiter. Wir sind immer noch am ersten vollen Tag. :LOL:
Bisschen bekloppt sind wir schon.
Nachdem wir die Catstreet genug inspiziert haben, nutzen wir die Gelegenheit Shibuya unseren ersten Besuch abzustatten. Wie ergooglen uns den Weg zur Hachiko-Statue. Dieser steht direkt an der Bahnstation und ist ein äußerst beliebter Treffpunkt. Und dazu noch ein typischer Touri-Hotspot. ;) Also müssen wir die Statue natürlich auch sehen.
20190218_145942(0).jpg Sehr gut ist jetzt zu erkennen, dass die Sonne sich so langsam verzieht. Wir haben 15:30 Uhr. Demächst wird es anfangen zu dämmern. Es ist ja schließlich Winter. Auf das Lichtermeer freuen wir uns aber sehr. Demnach wird die steigende Müdigkeit einfach weggedrückt. Wir laufen ein bisschen ziellos durch die Gegend. Ist aber auch egal, an jeder Ecke ist etwas spannendes zu sehen. Hier mal ein Beispiel aus dem Bereich der Architektur. Ob man das jetzt schön findet, ist Geschmackssache. Meins ist es nicht. 20190218_153342.jpg
Jetzt wird durch die Läden gebummelt. Es gibt verdammt viel zu sehen. Ich bin erschlagen von den Eindrücken. Die Japaner stehen aber auch auf jeden Mist. Das was hier der klassische Spielzeugladen ist, in dem sich Familien mit Kindern tummeln, sind hier fast alle Läden voll mit Spielzeug und da tummeln sich vor allem Erwachsene. :ROFLMAO: Ich muss an Peter Pan denken, der wollte ja auch nie erwachsen werden. Tokio würde er lieben.
Bilder aus den Läden gibt es in den nächsten Beiträgen. Wir sind so erschlagen von den Eindrucken, dass wir an diesem Tag fast gar nichts fotografieren.
Unter anderem besuchen wir Don Quijote. Dieser Laden ist verrückt. Wer da interesse dran hat, muss mal bei YotTube danach suchen. Es ist live wirklich genau so. Ein paar Getränke und Snacks werden gekauft. Darunter zum Beispiel Cola Peach. Und ehrlich, es schmeckt echt nicht so widerlich wie es klingt. Ganz im Gegenteil, ich würd mir wünschen, dass es die auch hier geben würde. :love: In dem Laden ist auch eine Kartenzahlung kein Problem. Juhuuuu. Wir könnten auch mit unserer Pasmo bezahlen, da wir aber noch kein größeres Guthaben aufgeladen haben, nutzen wir gerne die Kreditkarte.
An der Kasse klappt die verständig gut. Die Damen und Herren sprechen zwar kaum Englisch, aber naja, eigentlich ist ja auch klar was wir wollen. Demnach ging das alles ganz fix. :) Es ist endlich dunkel und alle Lichter leuchten. Man ist das cool. Da ist der hamburger Kiez ein Fliegenschiss gegen.

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Wir haben in einem Blog gelesen, dass die weltbekannte Shibuyacrossing am Besten aus dem anliegenden Starbucks oder von einem Bahnübergang gesehen werden kann. Da uns nicht nach einem Kaffee ist, suchen wir die Bahn und den Bahnübergang, das dauert doch eine Weile. Warum muss das hier auch alles so weitläufig sein und warum kann ich so schlecht japanisch lesen. :ROFLMAO: Wir finden es aber! Hier ein kleines Bildchen, leider mit einer ganz leicht spiegelnden Fensterscheibe.
:ROFLMAO:
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Sieht von der Ferne und von oben gar nicht so beeindruckend aus. Ist aber echt unglaublich, die Menschen strömen aus allen Richtungen kreuz und quer. Wahnsinn. Das werden wir uns auf jedenfall noch einmal anschauen.
Wir wollen nur noch einen kleinen Happen essen und dann ins Hotel und endlich ins Bett. Also beschließen wir alt bekanntes aufzusuchen. Es wird McDonald´s. :ROFLMAO: Einfach aber gut. Und schließlich gibt es in Tokio ja andere Burger als bei uns. Und wir können auf die bunten Straßen schauen. Mehr wollen wir gar nicht mehr.
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Nun reicht es uns für diesen Tag. Es ist 22:30 Uhr. Wir gehen zur Bahn zurück und fahren ins Hotel. Auf dem Weg begegnet und der nächste Don Quijote. Den besuchen wir aber ein anderes mal. Schließlich ist er nur 3 Minuten vom Hotel entfernt. Genial so zentral zu wohnen. Das letzte Bild des Abends und nun wartet nur noch das Bett. Und wir vergessen wieder Bilder vom Hotelzimmer zu machen. Schließlich ist es jetzt 23:00. Wir sind seit 5 Uhr auf den Beinen. Es war der perfekte erste Tag! So darf es weitergehen.
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little_i kennt diverse Charaktere beim Namen
oh, hab deinen Bericht gerade erst entdeckt :cool:

Super interessant. Mir gefällt, dass du alles so schön genau beschreibst :jump. Viele nützliche Tips für einen möglichen Tokjo Urlaub ;).

Freue mich schon auf eure nächsten Tage :pluto
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Tag 2
Der Himmel ist morgens bedeckt. Da es nicht regnet, wollen wir die Zeit nutzen und den Meiji-Schrein in Shibuya besuchen. Dieser liegt in direkter Nähe der Harajuku Station. Das passt uns sehr gut, denn hier liegt ein weiterer Touri-Hotspot, den wir auch sehen möchten.
Es ist noch relativ früh, deswegen sind noch nicht so viele Menschen unterwegs. Das ist natürlich super für Fotos. Ich habe unmengen an Bildern geschossen, hier mal eine kleine Auswahl:

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Der Schrein liegt in einer sehr schön angelegten Parkanlage. Der Eingang befindet sich in unmittelbarer Nähe der Bahnstation. Hier zu sehen ist das Shinto-Tor. Eines von mehrern Toren, die auf dem Weg zum Schrein, durchquert werden müssen.
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Vorbei kommt man an einer Ansammlung von Sake-Fässern. Ein sehr beliebtes Fotomotiv. Diese sind auch wirklich sehenswert und sehr schön bemalt. Wir verweilen einen Moment, machen Bilder und bewundern die japanische Kunst. :)
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Weiter geht es. Wir folgen einfach dem Weg. Links und Rechts gäbe es immer wieder Möglichkeiten kleine Gärten zu besuchen oder einen Tee zu trinken. Da es anfängt etwas zu nieseln, verzichten wir darauf und möchten uns noch den Schrein ansehen.

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Bevor man den Schrein betritt, muss man sich reinigen. Sowohl von aussen als auch von innen. Dazu gibt es eine "Waschstation". Ein Brunnen ist hier zu finden und die dazugehörigen Kellen liegen bereit. Mit den Kellen wird zuerst Wasser geschöpft, dann wäscht man seine linke Hand, dann seine rechte. Wichtig ist dabei, das geschieht nicht über der Tränke, sondern davor. Damit beschmutzes Wasser nicht in den Brunnen gelangt. Sind die Hände gereinigt, füllt man sich Wasser in die linke Hand und wäscht seinen Mund. Ob man das Wasser dann schluckt oder ausspuckt ist einem selbst überlassen. Trinkbar wäre das Wasser auf jeden Fall immer. Danach wird die linke Hand erneut gewaschen. Zack und schon ist man fertig. ;) Chinesen soll man übrigens daran erkennen, dass sie direkt aus der Kelle trinken. Einen Japaner schüttelt es immer, wenn er das sieht. Hygiene ist in Japan sowieso ein wichtiges Thema. Deshalb der kleine Tipp, besser nicht aus der Kelle zu trinken, wenn man nicht unangenehm auffallen möchte.

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Wir betreten den Schrein und schauen uns um. Es sieht so aus, als hätten wir gerade eine Zeremonie verpasst. Ein paar Trommelschläge haben wir noch gehört, als wir drinnen sind, sind die Trommler aber leider schon verschwunden. Bilder aus dem Schrein kann ich euch leider nicht zeigen. Fotografieren ist dort verboten. Wir respektieren das natürlich. Auch wenn einige Touristen da überhaupt keine Rücksicht drauf nehmen und das Wachpersonal sie immer wieder darauf aufmerksam machen muss.

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Wir verlassen den Schrein, denn es fängt nun immer mehr an zu Regnen. Also schnellen Schrittes durch den Park zurück zur Bahn. Der Bahnhof ist wirklich niedlich. Etwas ganz anderes, als die sonst so moderneren Betonklotze. Gegenüber der Bahn liegt die bekannte Takeshita-Street. Diese wollen wir besuchen, hier sind einige Läden die wir uns ansehen möchten. Das Wetter lädt auch zum shoppen ein.;)

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Unser erster Stopp ist Daiso. Diese Kette ist mittlerweile über die Grenzen von Japan hinaus bekannt. Es ist ein Yen Shop. Ein pendant zu unseren 1 Euro-Läden, mit dem einzigen unterschied, die Waren hier sind um einiges hochwertiger. Wir kaufen einige Souvenirs. Zum Glück habe ich meinen großen Rucksack mit. Es werden ein paar mehr Souvenirs. :ROFLMAO: Und ein paar Snacks kaufen wir auch noch. Man muss sich ja durchprobieren.

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Alles Shops in dieser Straße sind so besonders, alles ist bunt und quirlig. Es gibt viel Streetfood. Crepes und Waffeln sind wohl im Moment sehr angesagt.

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Wir vertrödeln total die Zeit. Es gibt einfach viel zu viel einzigartiges Zeug zu sehen. Hier mal eine kleine Auswahl.
:love: Wusste gar nicht das ACDC auch so auf Katzen steht. Die Jacke hätte ich mir sofort gekauft, wenn sie gepasst hätte.

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Für diejenigen, die sich nicht entscheiden können, ob Adidas oder Nike. Warum nicht einfach beides?

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Und hier mal eine Idee wie man sein Schwert am Besten durch die Gegend trägt, falls einer von Euch sich das auch schon immer gefragt hat.

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Das Wetter bleibt bescheiden, also machen wir jetzt unseren Ausflug nach Akihabara. Gestern war da morgens ja noch wenig los. Jetzt ist es Mittag und wir hoffen, dass die Geschäfte alle auf haben. Und wir haben Glück, alles ist offen. Also nutzen wir Gelegenheit für weiteres shopping.

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Und auch für ein bisschen Gachapon. Diese Automaten sind äußerst beliebt und auch an jeder Ecke zu finden. In Akihabra besuchen wir eine Gachapon-Hall. Hier stehen mehr als 400 dieser Automaten. Wir wechseln ein bisschen Geld in Münzen und spielen los. Es macht es Spaß sich das alles anzusehen und die Automaten zu finden, die einen interessieren. Und dann immer das hoffen, dass es auch die gewünschte Figur ist. :D
Absolut etwas für Spielkinder. Am Besten man setzt sich vorher ein Limit, man verspielt da doch recht schnell einige Yen.

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Wir wissen das Mandrake auch in Akihabara sitzt. Ich bin zwar nicht der größte Manga-Fan, aber wenn man schon in Tokio ist, muss man das mal gesehen haben. Es gibt hier alles, alles was man sich nur vorstellen kann. Der Laden hat 7 Stockwerke. Jedes Stockwerk hat ein anderes Thema. Ganz oben sind die gezeichneten Mangas, einige davon sind auch im Selbstverlag von den Autoren selbst publiziert. Ich warne aber vor, ganz oben sind die "Erwachsenen-Mangas" und die sind teilweise nichts für schwache Nerven. Jede vorstellbare Perversion scheint hier auf Papier gebracht. Das reicht uns dann auch an Kultur-Schock und wir besuchen lieber die Merchandise Stockwerke.
Ein kleines Beispiel das Disney auch hier ein Thema ist, habe ich mal eingefügt. Allerdings macht mir der Mickey eher Angst. :ROFLMAO:
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Das Wetter wird besser, der Regen lässt nach. Wir wollen uns noch Ginza anschauen, der Kurfürstendamm von Tokio. Hier reihen sich Nobelläden und Nobelläden und auch das Klientel wechselt von Normals zu Schickimicki.
Es gibt hier ein Kaufhaus, welches eine schöne Dachterrasse haben soll. Wir suchen danach und finden es auch. Der Ausblick ist auch wirklich schön und auf dem Dach ist sogar ein kleiner Schrein zu finden.

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Wir können hier ein bisschen sitzen und erholen uns. Trinken etwas und essen ein paar Snacks. Wieder mal haben wir echt schon so viel erledigt. Wir sind selbst ganz erstaunt. Aber Tokio ist riesig und es gibt immer noch so viel mehr zu sehen.
:LOL:
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Ginza reicht uns dann auch schon wieder. Ist nicht so ganz unsere Welt. Können wir uns alles sowieso nicht leisten.:LOL:
Also erledigen wir jetzt einen echt wichtigen Punkt auf unserer Liste. Wir wollen unsere Disneyland-
Ticketes kaufen. Endlich! Also auf nach Shibuya zum Disneystore. Dort kann man laut Internet auf die einfachste Weise die Tickets kaufen. Das wollen wir ausprobieren.

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Nebenbei werfen wir schon einen kleinen Blick auf den Merchandise, den es hier gibt. Wir kaufen aber nichts, wir möchten lieber im Disneyland selbst kaufen. Das hat für uns noch einmal einen anderen Reiz und verbindet die gekauften Sachen mit ganz anderem emotionalen Wert. Weiss nicht ob das einer von euch nachvollziehen kann. Vielleicht sind auch nur wir da komisch.

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Und da sind die Tickets. Leider sind es Goofy und Pluto geworden. Ich hätte so gerne Chip & Dale gehabt. Aber eigentlich ist es mir doch auch fast egal. Aber nur fast. Ganz oben im Shop ist die Ticketkasse, das Prozedere ist auch einfach. Einfach sagen wieviele Tage man möchte, dann wird einem ein Kalender hingelegt und man tippt nur auf den ersten Parktag. Einem wird dann noch erklärt, dass die ersten beiden Tage eines Mehrtageticket keine Hopper-Funktion haben und wir müssen uns dann für die Reihenfolge der Parks entscheiden. Wir nehmen ein 4 Tage-Ticket und möchten den ersten Tag ins Disneyland und den zweiten ins Disneysea. Die anderen beiden Tage sind wir dann ja flexibel. Bezahlen können wir mit der Kreditkarte und tadaaaa da sind die Tickets auch schon.

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Wir fahren zurück ins Hotel. Mittlerweile ist es späterer Abend. Wir essen eine Nudelsuppe. (Wasserkocher ist auf dem Zimmer vorhanden) Standesgemäß entscheide ich mich natürlich für Pokemon. Ist sogar genießbar. Nachdem wir uns ein bisschen frisch gemacht haben ziehen wir noch einmal los.

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Wir erkunden dieses mal eine andere Gegend um unser Hotel rum. Machen ein paar Fotos und genießen den Troubel. Ein bisschen versuchen wir auch unser glück an den zahlreichen Greiferautomaten die überall sind.

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Und ein bisschen Glück hatte ich wirklich.

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Nun geht es nur noch ab ins Bett. Morgen steht wieder viel auf unserer Agenda.
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Habt ihr einen Reiseführer benutzt zur Vorbereitung bzw vor Ort?
Für die Vorbereitung zu Hause hatten wir einen Reiseführer, vor Ort haben wir den nicht mehr genutzt. Ich kann auch sehr die Website von WanderWeib empfehlen, wenn man sich über Tokio informieren möchte. Die Hinweise da sind total nützlich und alles ist gut beschrieben. Ich habe ebenfalls viel YouTube für die Vorbereitung genutzt. :) Falls da interesse besteht, suche ich die Kanäle noch einmal raus und gebe da eine Empfehlung.
Vor Ort haben wir uns nur auf mein kleines Notizbuch und Google Maps verlassen. Das war vollkommen ausreichend. :)
 
gila steigt in manche Attraktion mit ein
Danke! Ist noch nicht aktuell, ich musste die Planung verschieben, zuerst war nur Disney geplant, aber nun wird es auch noch Tokio werden hoffentlich!
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Bevor wir in den dritten Tag starten, mal ein kleiner Zwischenstatus. Ich kann mir vorstellen, dass viele Tokio etwas abschreckend als Reiseziel empfinden. Vielleicht auch ein wenig ängstlich sind, wie das dort alles läuft und ob man klar kommt etc..
Die Bedenken möchte ich gerne etwas aus der Welt schaffen.

Tokio ist ein tolles Reiseziel! Meiner Meinung nach Altersklassenunabhängig. Es gibt dort vieles für die ganz Kleinen und auch für die Größeren.
Allgemein ist zu sagen, dass die Kommunikation auf unserer Reise nie ein größeres Problem war. Die meisten verstehen Englisch, auch wenn sie es selbst weniger sprechen. Das was wir dort als Touristen möchten, ist auch ohne große Worte möglich.
Sind wir im Laden wollen wir etwas kaufen, im Restaurant etwas essen und im Hotel meist einchecken oder auschecken. Das funktioniert alles reibungslos. Wichtig ist auch zu wissen, dass gerade im öffentlichen Raum das meiste auf Englisch übersetzt ist.

Wer Bahn fährt (und dazu rate ich total) hat kein Problem. Alle Bahnhöfe, Automaten, Stationen und wichtig Hinweise sind zweisprachig vorhanden. Google ist hier unschlagbar. Die Orientierung ist dadurch wirklich simpel. Wer dann auch gegen den Strom fährt oder nicht zur Rushhour der hat auch kein Problem mit überfüllten Bahnen. Haben wir persönlich nur einmal erlebt.

Noch ein toller Vorteil, der Bahnfahrerei ist, dass es an so gut wie jedem Bahnhof öffentliche Toiletten gibt. Diese sind kostenlos und sauber! Häufig richtige Luxustoiletten, gar nicht zu vergleichen mit den Toiletten, die man hier zum Beispiel an Raststätten findet. Man muss nur wissen, das es selten Seife für die Hände gibt und auch keine Tücher oder Trockner zum trocknen. Die Japaner haben in ihrer Tasche immer ein kleines Handtuch, das wird dann zum trocknen benutzt und wieder eingesteckt. Kann man auch überall kaufen, sind auch nette Mitbringsel.

Ein weiterer toller Aspekt dieser Stadt ist die Höflichkeit der Menschen. Japaner sind zurückhaltend und sehr auf das Gemeinwohl getrimmt. Daher funktioniert auch immer alles so reibungslos. Im Disneyland war es, zum Beispiel, gar nicht nötig, die Leute drauf aufmerksam zu machen sitzen zu bleiben. Das tun alle von selbst, so dass jeder gut sehen kann. Solche Gesten und Momente erlebt man sehr viel.
In den Bahnen ist es unter anderem auch untersagt zu telefonieren, das gilt als sehr unhöflich. Unterhalten darf man sich aber, dann aber auch bitte in angemessener Lautstärke. Ich empfand diese Nation als total angenehm, da wir auch eher ruhige Menschen sind, haben wir uns sehr wohl gefühlt.

Vielleicht sind das einige Aspekte, die so manchem die Scheu vor dieser Stadt nehmen konnten. :)
 
Shinji kennt diverse Charaktere beim Namen
Ich habe geschaut aber die Antwort nicht gefunden, darf ich fragen in welchem Hotel ihr seid/wart?
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Ohha, da hab ich wohl vergessen das Hotel zu erwähnen.
APA Hotel Shinjuku-Kabukicho Tower


Kann man sich bei Booking oder so mal anschauen. Ist von der Zimmergröße aber nicht zu empfehlen. :ROFLMAO:
 
Shinji kennt diverse Charaktere beim Namen
Ohha, da hab ich wohl vergessen das Hotel zu erwähnen.
APA Hotel Shinjuku-Kabukicho Tower


Kann man sich bei Booking oder so mal anschauen. Ist von der Zimmergröße aber nicht zu empfehlen. :ROFLMAO:
Das ist ja normal in Tokyo :ROFLMAO:
Sieht echt ganz gut aus und die Lage ist super (y)

Wir waren von 10 Jahren in einem Ryokan in Nippori (oben bei Ueno) das war auch nicht größer ^^
 

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