Disney World im Februar 2025

braveprincess kennt diverse Charaktere beim Namen
Nun liegt unser Disney World-Urlaub schon wieder fast zwei Monate zurück :oops: Deshalb habe ich jetzt den Entschluss gefasst, endlich einmal den Reisebericht zu unserem Trip anzufangen.

16.02. Anreise
Nach vielen Monaten des Wartens war es am 16. Februar endlich so weit: Unsere Reise nach Walt Disney-World begann! Gebucht hatten wir den Flug bei Delta, weshalb wir nicht direkt von Frankfurt nach Orlando fliegen konnten. Stattdessen ging es von Frankfurt nach Atlanta und von dort nach Orlando. Mein Freund brachte mich morgens zum Flughafen, wo meine Schwester bereits wartete. Nachdem das Gepäck aufgegeben war und ich mich von meinem Freund verabschiedet hatte, ging es durch die Pass- und Sicherheitskontrolle. Das klappte alles völlig problemlos, sodass wir zügig am Gate ankamen. Dort sicherten wir uns einen Fensterplatz und beobachteten eine Weile das Geschehen, bis unser Boarding pünktlich begann.
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Da der Flug nach Atlanta satte 10 Stunden dauern sollte, hatte ich uns im Vorfeld Sitze in der Kategorie "Comfort+" gebucht, durch die wir etwas mehr Beinfreiheit haben sollten. Durch eine geschickte Sitzplatzauswahl war das dann tatsächlich nicht nur "etwas" mehr Beinfreiheit, sondern jede Menge Platz, um die Beine während des Flugs auszustrecken. Perfekt! Mit etwas Verzögerung ging es dann los und wir starteten in Richtung USA.

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Das Flugzeug an sich und die Delta-Crew fanden wir sehr gut, das Essen war durchweg in Ordnung. Leider gab es allerdings über mehrere Stunden Turbulenzen, was dafür sorgte, dass es mir zunehmend schlechter ging. Mit viel Mühe und Not schaffte ich es, meinen Mageninhalt bei mir zu behalten, aber ich war heilfroh, als wir endlich in Atlanta ankamen. Dort gab es keinerlei Schlange bei der Immigration, sodass wir auch diese Hürde innerhalb kürzester Zeit nahmen. Weil unser Anschlussflug verspätet war, legten wir dann erst einmal eine Pause im Food Court des Terminals ein und gönnten uns eine Portion Orange Chicken bei Panda Express. So langsam beruhigte sich dann auch mein Magen. Nach einem entspannten Essen schlenderten wir zum Gate, das glücklicherweise am gleichen Terminal lag. Dort mussten wir noch eine ganze Weile auf das Flugzeug warten, das uns nach Orlando bringen sollte, aber ich nutzte die Zeit, um etwas mit meinem Freund zu telefonieren, und so war die Wartezeit nicht allzu schlimm. Als das Boarding dann endlich begann, ging alles recht fix und wir waren innerhalb von einer Stunde in Orlando. Toll fand ich, dass man bei dem Flug von Atlanta nach Orlando die beleuchteten Städte und Ortschaften sehen konnte, weil das Flugzeug recht niedrig flog, das war klasse. In Orlando angekommen sammelten wir dann unser Gepäck ein und riefen uns ein Uber, das uns zügig zu unserem Hotel für die erste Nacht brachte, dem All Star Sports Resort.

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Da ich den Online Check-In erledigt hatte, konnten wir auch direkt zu unserem Zimmer gehen. Da wir einen Preferred Room gebucht hatten, mussten wir auch nicht weit laufen - was uns sehr freute, denn wir waren beide nun mächtig erschöpft von der langen Anreise. Im Zimmer angekommen ging es für uns nur noch schnell unter die Dusche, danach fielen wir hundemüde ins Bett.

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17. Februar - Unser erster Tag in den Parks
Am nächsten Morgen waren wir - wie zu erwarten war - relativ früh wach. Wir machten uns in Ruhe fertig, packten unsere Sachen zusammen und schlenderten dann erst einmal zum Food Court, um die ersten Mickey Waffeln des Urlaubs zu essen. Das Wetter war traumhaft schön, wenngleich es auch recht frisch war. Wir fröstelten auf jeden Fall etwas - und das trotz Jeans und Jäckchen!
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Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang durch alle drei All Star Hotels, denn meine Schwester kannte diese bisher ja noch gar nicht. Zurück in unserem Hotel holten wir die Koffer, brachten diese zum Concierge Service und baten darum, dass man die Koffer zum Port Orleans French Quarter bringen möge, denn dort sollten wir den Rest unseres Urlaubs nächtigen. Das funktionierte auch ganz problemlos, sodass wir ohne große Wartezeit unsere Koffer abgeben und dann zum ersten Park aufbrechen konnten.
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Da das Festival of the Arts in Epcot in den letzten Zügen war, hatten wir uns überlegt, diesem Park zuerst einen Besuch abzustatten. Gesagt getan, ging es also auf nach Epcot! Dort angekommen gab es erst einmal ein paar Probleme mit unseren Tickets (irgendetwas war nicht richtig verlinkt/freigeschaltet, es war etwas merkwürdig), aber nach einem kurzen Stopp an einem der Ticket-Schalter vorm Eingang konnte das Problem behoben werden und wir konnten endlich den Park betreten. Dort begrüßte uns dieser fantastische Anblick:
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Wir begannen natürlich sofort, ein paar Fotos zu machen und auch schon den ersten Photopass-Fotografen einen Besuch abzustatten. Dann schlenderten wir gemütlich in Richtung World Showcase, denn wir wollten ja das Festival erkunden. Auf dem Weg dorthin sahen wir zwei Künstler, die mit Kreide bezaubernde Kunstwerke auf den Boden zeichneten. Total beeindruckend!
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Eines der Kreidekunstwerke war sogar dafür gedacht, dass die Besucher "Teil" des Kunstwerks werden. An unserem ersten Tag beim Festival war das dieses wahnsinnig tolle Star Wars-Gemälde, das variierte allerdings. Bei späteren Besuchen gab es andere Chalk Artworks zu bestaunen.

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Nachdem wir alle Kreidezeichnungen ausgiebig bestaunt hatten, ging es weiter zu den Pavillons des World Showcase. Natürlich durfte ein Abstecher zum Photopass-Fotografen, der vor dieser tollen Fotolocation wartete, nicht fehlen.

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Dann erkundeten wir die Stände der verschiedenen Künstler und bestaunten all die schönen Disney Kunstwerke, die man sich hier für Zuhause kaufen konnte. Außerdem hielten wir im Rahmen der Scavenger Hunt Ausschau nach den Gemälden in den Pavillons, in die sich Figment gemogelt hatte. Und gefuttert wurde natürlich auch :lach Ich lasse an dieser Stelle einfach mal einige Bilder für sich sprechen.
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Es gab so viel zu sehen und zu entdecken, dass wir tatsächlich aus den Staunen gar nicht mehr herauskamen. Ich hatte im Vorfeld schon viel Positives über das Festival of the Arts gehört, aber es übertraf wirklich alle Erwartungen!
Eine weitere tolle Sache beim Festival waren besonderen Fotolocations, an denen man gewissermaßen Teil von Disney-Geschichten oder berühmten Kunstwerken werden konnte. Meiner Meinung nach könnte Disney solche Fotolocations ruhig das ganze Jahr über in den Parks haben, denn das sind einfach tolle Fotomotive. Besonders gefreut habe ich mich über die Location mit den Pinguinen aus Mary Poppins, denn das ist ja einer meiner liebsten Disneyfilme.
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Richtig toll fanden wir auch die Ausstellung zu "Disney on Broadway", in der Kostüme und Requisiten aus mehreren Disney Musicals ausgestellt waren. Da man hier so richtig nah an die Kostüme herankam, wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst, wie detailverliebt und aufwändig diese Kostüme gestaltet sind - Wahnsinn!
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Nachdem wir auch diesen Teil des Festivals erkundet hatten, entschieden wir uns, eine Pause im Hotel einzulegen. Also nahmen wir den Bus zum French Quarter, auf den wir glücklicherweise nicht lange warten mussten. Grundsätzlich muss ich sagen, dass wir mit den Bussen durchgängig Glück hatten. Wir mussten eigentlich nie länger als 10 Minuten auf unseren nächsten Bus warten und hatten eigentlich auch nie das Problem, dass die Busse überfüllt waren.
Am French Quarter angekommen mussten wir noch eine Weile darauf warten, unser Zimmer endlich beziehen zu können, aber ich nutzte die Zeit für eine Telefonat mit meinem Freund und meine Schwester erkundete etwas das Resortgelände. Als wir endlich die Zimmernummer hatten, holten wir unser Gepäck und bezogen das Zimmer. Wir hatten Glück und durften in einem der neu renovierten Zimmer wohnen - traumhaft schön! Die Gestaltung gefiel uns beiden richtig gut, man hatte viel Stauraum und Ablagefläche und die Gestaltung wirkte sehr hochwertig.
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Nachdem wir unsere Koffer etwas ausgeräumt hatten, entschieden wir uns für einen Spaziergang durch French Quarter und Riverside.
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Für meine Schwester waren beide Resorts Neuland, denn 2016 hatten wir es nicht hier her geschafft, aber sie fand beide wunderschön und so blieb es im Laufe des Urlaubs nicht bei diesem einen Spaziergang entlang des Sassagoula Rivers. Nach dem Abendessen im Food Court entschieden wir uns spontan dafür, noch ins Magic Kingdom zu fahren. Dort warteten viele Besucher schon auf die Abendshow, aber wir schafften es, uns geschickt durch die Menschenmassen zu schlängeln und uns unseren Weg in Richtung Fantasyland zu bahnen.
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Dort saßen wir gerade im Barnstormer, als das Feuerwerk losging. Ein unbeschreiblich toller Moment, der bei meiner Schwester und mir für Gänsehaut sorgte!
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Danach fuhren wir noch schnell eine Runde Under the Sea und Pirates of the Caribbean, bevor es für uns nach einem langen, aber wunderschönen ersten Tag zurück ins Hotel ging.
 
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18. Februar - Shopping in den Outlets und Abstecher zum City Walk
Am nächsten Tag wollten wir uns auf eine große Shopping Tour begeben. Morgens stand für mich aber erst einmal eine Runde Joggen an, denn ich wollte noch einmal vor unserem runDisney-Lauf, der am 21. stattfinden würde, trainieren.
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Meine Schwester entschied sich nur für leichte Dehnübungen und einen kleinen Spaziergang, da sie noch ein wenig angeschlagen war (sie hatte sich vor dem Urlaub eine Erkältung eingefangen). Ich joggte also eine Runde vom French Quarter zum Riverside und wieder zurück.
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Das Wetter war herrlich, wenngleich es auch noch ordentlich frisch war. Nach der Runde ging es zurück ins Zimmer, wo ich erst einmal duschte, wir uns dann fertigmachten und anschließend zum Frühstück in den Food Court gingen. Als wir anschließend auf unser Uber wartete, das uns zum Orlando International Premium Outlet bringen sollte, sahen wir den Character Bus. Einige Disney Figuren waren also in unserem Hotel unterwegs - gesehen haben wir sie aber leider nicht.
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Von den Outlets selbst haben wir keine Fotos gemacht, denn uns ging es dort ja ums Einkaufen, nicht ums Fotografieren. Wir verbrachten tatsächlich den ganzen Tag dort, stöberten durch alle erdenklichen Geschäfte und shoppten fleißig. Vom Disney Character Warehouse waren wir recht enttäuscht, dort wurden größtenteils Sachen verkauft, mit denen wir nichts anfangen konnten. Meine Schwester fand aber ein T-Shirt für sich und ein Mitbringsel für das Kind von Bekannten, also war es kein kompletter Reinfall.
Am Abend nahmen wir dann vom Outlet aus ein Uber zum City Walk, denn wir wollten dort eigentlich gerne im Toothsome Chocolate Emporium zu Abend essen. Da wir keine Reservierung hatten, hätten wir allerdings über eine Stunde warten müssen, was uns dann doch zu lang war, denn der Magen knurrte. Also versuchten wir unser Glück in anderen Restaurants, aber überall das gleiche Spiel - mindestens 1 Stunde Wartezeit.
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Generell war es am City Walk unerträglich voll, sodass wir uns entschieden, wieder mit einem Uber zurück zum Hotel zu fahren. Allerdings gab es aufgrund der ganzen Besuchermassen ein riesiges Chaos am Uber-Wartebereich und unser Fahrer tauchte nicht auf. Wir wollten dann ein neues Uber bestellen, aber die Preise explodierten förmlich. Ich hatte also die Idee: Lass uns zum Cabana Bay laufen und von dort ein Uber nehmen. Gesagt, getan, ging es also für uns zu Fuß zum Cabana Bay.
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Dort war es angenehm ruhig, sodass wir uns entschieden, einfach schnell im Food Court dort etwas zu essen zu holen, denn der Magen hing uns nun wirklich in den Kniekehlen. Nach einer nur halbwegs genießbaren Pizza (die war einfach viel zu überladen mit Käse) ging es dann mit einem Uber zurück zum Port Orleans French Quarter.
 
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19. Februar - Epcot und Target
Am Mittwoch wollten wir direkt noch einmal nach Epcot gehen, denn wir hatten am Montag bei weitem nicht alles vom Festival of the Arts gesehen. Das Wetter war an diesem Morgen zunächst noch eher ungemütlich - grau und regnerisch. Wir ließen uns davon aber nicht die Laune verderben und starteten nach einem kleinen Frühstück im Food Court in Richtung Epcot. Dort angekommen führte uns unser Weg zuerst zu Journey of Water, denn wir beide hatten die Attraktion noch nicht erlebt und wollten sie uns nun unbedingt einmal anschauen.
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Die Attraktion gefiel uns beiden ausgesprochen gut und ich kann mir vorstellen, dass sie gerade im Sommer eine sehr angenehme Erfrischung in der Florida-Hitze bietet. Im Laufe des Vormittags statteten wir dann auch Nemo einen Besuch ab und verweilten einen Moment im The Seas-Pavillon, bevor wir eine Runde Spaceship Earth fuhren. Ein absolutes Highlight war für mich das Meet & Greet mit Figment, über das ich mich riesig freute. Endlich konnte ich meinen liebsten Drachen persönlich treffen!
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Danach wurde es Zeit, dass wir uns in Richtung World Showcase bewegten, denn wir wollten ja noch mehr vom Festival erleben. Also machten wir uns auf den Weg - natürlich mit einem Stopp, um einige Künstler bei der Anfertigung toller neuer Kreidekunstwerke zu bestaunen.
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Bei einem gemütlichen Spaziergang rund um das World Showcase versuchten wir, die Figment Scavenger Hunt endlich fertigzustellen und dafür die letzten Figment-Bilder, die uns noch fehlten, in den Pavillons zu finden. Das war gar nicht immer so leicht! Außerdem snackten wir uns natürlich durch das kulinarische Angebot des Festivals.

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Im französischen Pavillon probierte meine Schwester dieses Blätterteiggebäck mit Paté-Füllung, das laut ihrer Aussage sehr sehr lecker war, und im japanischen Pavillon teilten wir uns das Dessert. Das sah zwar ganz toll aus, schmeckte uns beiden aber leider überhaupt nicht. Die rote Bohnen-Paste, mit der die Teigtasche gefüllt war, war viel zu süß. So wanderte ein Großteil des Gerichts leider in die Mülltonne. Das war aber tatsächlich das einzige Gericht, das wir an den Buden probierten und das uns nicht schmeckte. Alle anderen Snacks an den Festival Buden fanden wir sehr lecker!
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Im American Adventure Pavillon stellten wir uns dann für die Animation Academy an, denn wir wollten gerne eine Disney Figur zeichnen. Toll war, dass wir während der Wartezeit dabei zusehen konnten, wie ein Cast Member einen Mickey-Kopf aus Blättern formte und anschließend einem Kind, das sehr interessiert daran war, dabei half, es einmal selbst auszuprobieren. Das war sehr süß anzusehen :)
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Bei der Animation Academy durften wir dann einen niedlichen Grogu zeichnen. Das war deutlich schwerer als ich gedacht hätte, sodass mein Exemplar am Ende tatsächlich etwas verunstaltet aussah. Meine Schwester bekam das Zeichnen aber ziemlich gut hin, deshalb präsentiere ich hier ihre Zeichnung :lach
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Da wir viele herzhafte Gerichte an den Festival-Buden probiert hatten, stand uns nun der Sinn nach etwas Süßem, also statteten wir der Connections Eatery einen Besuch ab. Dort bestellten wir sowohl den saisonalen Baumkuchen mit Yuzu sowie die Figment Liege Waffle. Beide Desserts waren aber viiiiiiiiiiiel zu süß - wir hatten einen echten Zuckerschock!
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Wir aßen beide nur einen kleinen Bissen, mehr ging aufgrund des Zuckergehalts einfach gar nicht. Sehr schade, denn die Desserts sahen so toll aus, und besonders beim Baumkuchen hatte ich die Hoffnung, dass dieser durch die Zitrone vielleicht eine säuerliche Note hätte.
Das Wetter war mittlerweile umgeschlagen und es wurde sehr heiß, gleichzeitig zogen aber auch dunkle Wolken auf. Da der Wetterbericht ein Gewitter am Nachmittag vorausgesagt hatte, verließen wir nun den Park, um noch zum zweiten Outlet Center (dem Vineland Premium Outlet) zu fahren, denn meine Schwester wollte gerne nach einem speziellen Artikel im Vera Bradley-Shop schauen, den wir im anderen Outlet nicht finden konnten. Nach einem vergleichsweise kurzen Abstecher zu diesem Outlet und dem erfolgreichen Kauf einer kleinen Handtasche ging es noch zu Target, wo wir uns mit einigen Snacks und Getränken eindeckten. Währenddessen regnete es übrigens ins Strömen - wir hatten uns also richtig entschieden, nicht in den Parks zu bleiben. Dank eines Ubers waren wir zügig wieder im Hotel, wo wir im Food Court zu Abend aßen und uns anschließend noch ein paar Beignets gönnten.
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20. Februar - runDisney Expo und Disney Springs
Am nächsten Morgen stand für uns der Besuch bei der runDisney Expo an, denn wir mussten ja unsere Race Bibs und unsere Laufshirts abholen. Nach einem entspannten Frühstück im Hotel begaben wir uns zum Haupteingang des French Quarter, von wo aus Busse zum ESPN Wide World of Sports Complex fuhren. Gerade als wir den Complex betraten, wurden die Tore geöffnet, sodass wir uns sofort auf den Weg zum Bib Pick-Up begeben konnten. Auf dem Weg dorthin wurden die Besucher von einigen Cast Membern begrüßt, die Spalier standen und ihnen zujubelten.
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Die Organisation der Bib Pick-Ups fanden wir sehr gut. Nach knapp 25 Minuten hielten wir unsere Bibs bereits in den Händen. In der gleichen Halle, in der man seine Startnummern bekam, gab es auch drei Fotolocations - Minnie als Prinzessin, Mulan sowie eine weitere Prinzessin. Die Schlangen waren uns aber zu lang, also machten wir uns direkt auf den Weg in die nächste Halle, wo wir unsere Laufshirts abholen konnten.
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In der zweiten Halle befand sich nicht nur die Ausgabe der Laufshirts, sondern auch der eigentliche Expo-Teil, d.h. hier waren diverse Stände verschiedenster Anbieter. Man konnte sich mit Sportschuhen, Accessoires und vielem mehr eindecken. Auch der Pandora-Verkaufsstand befand sich hier.
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Außerdem konnte man hier schon einmal die Medaillen für die Läufe des Wochenendes, aber auch Medaillen anderer runDisney-Events bewundern.
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Wir ließen uns hier viel Zeit, denn wir hatten uns einen Platz in der Virtual Queue für den Merchandise-Verkauf gesichert, mussten aber noch eine Weile warten. Dies ist aber tatsächlich der einzige wirklich negative Punkt an der ganzen runDisney Expo: Es dauerte ewig, bis unsere Nummer in der Virtual Queue aufgerufen wurde, obwohl es erst hieß, wir wären gegen 10:30 Uhr an der Reihe. Das Ganze verzögerte sich immer wieder, sodass wir letztlich erst gegen 12 Uhr an der Reihe waren. Auf dem Gelände gab es aber leider auch nur wenige Möglichkeiten, etwas zu essen oder sich - abgesehen von der Halle mit den Ausstellern - im Warmen aufzuhalten. Das war ein echtes Problem an dem Tag, denn es war sehr kalt und windig. Wir waren also mächtig durchgefroren, als wir endlich in die Merchandise-Halle durften. Und dann war auch noch das eine Teil, das wir gerne gekauft hätten (ein Yoga-Hoodie mit den Mäusen Jacques und Karli aus Cinderella), ausverkauft!
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Relativ enttäuscht zogen wir von dannen. Mit dem Bus ging es zurück zum French Quarter, wo wir uns zunächst etwas zu trinken holten, bevor wir uns mit dem Boot auf den Weg nach Disney Springs machten. Das Wetter war nun Gott sei Dank etwas besser, auch wenn es immer noch frisch war.
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In Disney Springs angekommen führte uns unser Weg zuallererst zu Blaze Pizza, denn unsere Mägen knurrten bereits heftig!
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Nach dem Verzehr zweier köstlicher Red Vine Pizzen waren wir gut gestärkt, sodass wir unseren entspannten Shoppingbummel durch Disney Springs starten konnten.
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Neben einem Abstecher zu Basin, wo wir uns mit ein paar tollen Seifen eindeckten, durfte natürlich auch ein Abstecher in den großen World of Disney Store nicht fehlen.
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Wir schlenderten wirklich entspannt durch ganz Disney Springs und bestaunten all die verschiedenen Produkte, die es in den unterschiedlichen Shops zu kaufen gab. Gekauft haben wir an diesem Tag aber tatsächlich relativ wenig :lach
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Bei Erin McKenna's Bakery gab es einen veganen Cookie für meine Schwester, die normalerweise viele Gebäckwaren aufgrund ihrer Laktoseintoleranz nicht gut verträgt.
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Und zum ersten Mal schaffte ich es auch zur Ganachery, der ich eigentlich schon ewig einen Besuch abstatten wollte. In diesem kleinen Laden duftete es einfach herrlich! Ich war im Paradies :love: Natürlich probierte ich auch ein, zwei Pralines - absolut köstlich! Das würde definitiv nicht unser letzter Besuch in der Ganachery bleiben.
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Tatsächlich verbrachten wir den ganzen Nachmittag in Disney Springs. Erst gegen Abend machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel, wo wir im Food Court nur noch einen kleinen Snack aßen, bevor es für uns zeitig ins Bett ging, denn am nächsten Morgen mussten wir für unseren 5k Lauf wirklich früh aufstehen. Der Wecker sollte nämlich bereits gegen 2 Uhr klingeln!
 

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21. Februar - Princess 5k Run und Animal Kingdom
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker unselig früh (gegen 2:30 Uhr), denn wir wollten um 3 Uhr den Shuttlebus in Richtung Epcot nehmen, da ich im Vorfeld gelesen hatte, dass man sich möglichst früh auf den Weg machen sollte. Wie sich später herausstellen sollte, war dieser Tipp kein besonders guter, denn wir standen uns eine gefühlte Ewigkeit die Beine in den Bauch, bis der Lauf losging. Es hätte definitiv gereicht, einen Bus um kurz nach 4 oder sogar noch etwas später zu nehmen. Aber nun gut, man lernt nie aus.
Wir machten uns zügig fertig, aßen eine Banane und tranken eine Kleinigkeit und verließen dann auch schon unser Zimmer in Richtung Haupteingang. Dort konnten wir direkt im Shuttlebus Platz nehmen, der uns zügig nach Epcot brachte, wo wir dann erst einmal vor dem wunderschön beleuchteten Spaceship Earth für ein Foto Halt machten.
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Womit wir im Vorfeld der Reise nicht gerechnet hatten: Es war wirklich schweinekalt, gerade zu dieser unsäglichen Uhrzeit! Trotz meiner dicken Fleecejacke fror ich, aber noch schlimmer dran war meine Schwester, an die ich dann auch die Decke, die ich extra im Vorfeld bei Target (eigentlich für mich) gekauft hatte, abtrat. Der kalte Wind, der an diesem Morgen wehte, machte die Sache leider auch nicht besser. Wir folgten der Beschilderung in Richtung des Wartebereichs. Dort angekommen sahen wir, dass es vier Meet & Greets gab, bei denen die Schlange aber bereits um diese Uhrzeit sehr lang war. Man konnte die Böse Königin als Hexe, Aurora und Prinz Philipp, Mulan und ich glaube Minnie als Prinzessin treffen.
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Gerade weil es so kalt war, wollten wir aber nicht an einem Fleck über eine Stunde anstehen, sondern entschieden uns dafür, stattdessen etwas herumzulaufen und zu versuchen, möglichst "warm" zu bleiben - leichter gesagt als getan!
Ich glaube es war gegen 4:30 Uhr, als wir uns auf den Weg in unseren Startbereich für den Lauf machten. Dieser füllte sich nach und nach, was die Kälte etwas erträglicher machte, solange man sich inmitten der Menschenmenge aufhielt. Wir kamen hier mit einigen netten Leuten ins Gespräch. Nach und nach wurden die Gruppen dann aufgerufen, um sich vor dem eigentlichen Streckenstart aufzustellen. Da wir in einer der letzten Gruppen waren, dauerte das für uns eine ganze Weile. Wir waren so froh, als es dann endlich losging und die ersten Läufer auf die Strecke durften. Trotzdem dauerte es dann noch einmal knapp 40 Minuten, bis auch wir endlich an der Reihe waren.
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Motiviert und glücklich, uns endlich warmlaufen zu können, ging es los. Dabei stellten wir aber relativ schnell ernüchtert fest: Mit einem "Lauf" hatte das hier leider wenig zu tun. Die allermeisten "Läufer" waren tatsächlich langsame Spaziergänger, kaum jemand joggte überhaupt. So überholten wir viele Leute und kamen zügig nach Epcot (der erste Teil der Strecke verlief nämlich noch außerhalb). Rund um das World Showcase und dann durch World Celebration joggen zu können, war schon ein ganz besonderes Ereignis - das werde ich wahrscheinlich mein Leben lang nicht vergessen, es war wirklich klasse! Nur ärgerte es uns sehr, dass auch hier niemand wirklich joggte, sondern nur spazierte, denn wir mussten uns regelrecht unseren Weg durch die Massen bahnen, da sich auch niemand daran hielt, links eine Überholspur für schnellere Läufer frei zu lassen.
Nach rund 32 Minuten hatten wir es geschafft und waren am Zieleinlauf angekommen. Dort erhielten wir auch direkt unsere Medaillen. Ich war stolz wie Bolle, denn wer mich kennt, weiß: Ich bin zwar sportlich, aber joggen war noch nie meins und ich musste mich wirklich überwinden, mich überhaupt für einen 5k anzumelden. Umso glücklicher war ich, es nun geschafft zu haben :giggle:
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Wir holten uns noch unsere Snackboxen ab und reihten uns dann in die Schlange für unseren Bus ein, um zum Hotel zurückzukehren. Hier war alles leider etwas chaotisch organisiert, aber wir hatten Glück und konnten nach nicht allzu langer Wartezeit in einen der Busse einsteigen. Zurück im Hotel frühstückten wir dann erst einmal in Ruhe im Food Court und machten ein paar Fotos mit unseren neuen Medaillen.
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Anschließend kehrten wir aufs Zimmer zurück, nahmen eine heiße Dusche und machten uns fertig, um dann in Richtung Animal Kingdom aufzubrechen. Wir wollten es für den Rest des Tages ruhig angehen lassen, deshalb hatten wir uns für diesen Park entschieden.
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Dort angekommen führte uns unser Weg zunächst zu Dinosaur, denn ich wollte die Attraktion unbedingt einmal erleben, bevor sie geschlossen wird. Tatsächlich hat es bei bisherigen Besuchen nämlich noch nie geklappt. Die Wartezeit war hier auch sehr überschaubar, ich glaube wir standen nur knapp 15 Minuten an. Danach schlenderten wir durch den Park und genossen die Atmosphäre. Leider waren die Wartezeiten ansonsten überall sehr hoch. Daher entschieden wir uns dafür, uns einfach entspannt den Maharajah Jungle Trail anzusehen.
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Danach zog es uns nach Pandora. Diesen Bereich kannte meine Schwester, die ja zuletzt 2016 in Disney World war, noch gar nicht. Entsprechend nahmen wir uns etwas Zeit, den Bereich zu erkunden und Fotos zu machen.
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Dann kehrten wir fürs Mittagessen in die Satuli Canteen ein, wo wir eine Nudel- und eine Reis-Bowl aßen und uns ein Mousse-Dessert teilten. Geschmacklich war das Essen hier sehr gut, nur hätten meine Nudeln durchaus etwas wärmer sein dürfen.
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Anschließend spazierten wir durch die Tree of Life Trails und stöberten noch ein wenig durch die Shops.
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Dann machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, denn wir waren uns beide einig, dass wir eine kleine Pause brauchten. Nach knapp 3 Stunden Pause hatten wir noch etwas Zeit bis zu unserer Dinner-Reservierung im Boma, also fuhren wir mit einem Uber zu einem TJ Maxx unweit der Animal Kingdom Lodge, denn ich wollte nach ein paar Teilen schauen. Tatsächlich fanden wir auch eine Kleinigkeit.
Anschließend ging es per Uber zur Animal Kingdom Lodge, die meine Schwester auch noch nicht kannte. Sie war begeistert von der Architektur und machte fleißig einige Bilder, bevor es zum Essen ging.
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Das Boma war tatsächlich mein einziger ausdrücklicher Restaurantwunsch für diesen Trip, da ich es bei den vorherigen Besuchen so klasse fand, dass es - trotz des mittlerweile stolzen Preises - für mich einfach ein Must Do ist. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Die Auswahl war klasse und so schlemmten wir eine ganze Weile, bis wirklich kein einziger Zebra Dome mehr in unsere Mägen passte.
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Nach dem Bezahlen ging es kurz in den Hotelshop, wo ich eine süße Kette erstand. An der Bushaltestelle sahen wir dann diesen Zeitgenossen, der sich von den Gästen gar nicht stören ließ:
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Wir nahmen den Bus zu einem der Parks (es waren entweder die Hollywood Studios oder Epcot, ich kann mich nicht mehr genau erinnern), um dort in den Bus zum French Quarter umzusteigen. Dabei hatten wir Glück, denn wir mussten nicht lange warten - wie eigentlich immer im Laufe unseres Trips. So waren wir nicht allzu spät wieder im Hotel, wo wir erschöpft von diesem langen Tag in die Betten fielen.
 
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So, nach einer gefühlten Ewigkeit gehts hier endlich mal weiter:

22. Februar - Ein Tag in den Hollywood Studios
Zum ersten Mal im Laufe dieses Urlaubs sollte es an diesem Tag in die Hollywood Studios gehen. Da dort die Wartezeiten an den Attraktionen erfahrungsgemäß immer sehr lang sind, habe ich im Vorfeld einen Lightning Lane Multi Pass für den Tag gekauft und uns u.a. einen Zeitslot für Slinky Dog direkt am Morgen gesichert. Nach einem schnellen Frühstück im Food Court des French Quarter waren wir kurz nach Parköffnung in den Hollywood Studios.
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Es war schon ein bisschen was los, aber wir hatten etwas Zeit bis zur ersten Lightning Lane, also stellten wir uns zunächst bei Mickey & Minnie's Runaway Railway an, denn die Wartezeit sollte dort nur knapp 30 Minuten betragen. Dann sah ich aber in der App, dass auch für Rise of the Resistance nur 30 Minuten angezeigt wurden. Das war zu verlockend, also verließen wir kurzerhand die Schlange des Runaway Railway wieder und liefen schnellen Schrittes Richtung Galaxy's Edge. Meine Schwester sah den Bereich ja zum ersten Mal und war sofort beeindruckt. Zum Schauen und Staunen blieb aber erst einmal keine Zeit. Wir reihten uns in die Warteschlange ein. Insgesamt dauerte es doch knapp 45 Minuten, bis wir an der Reihe waren, aber wir haben es nicht bereut. Auch für mich war es die erste Fahrt und ich war total begeistert. Allerdings verstehe ich jetzt auch die Aussagen vieler Besucher, dass der Wow-Effekt nur bei der ersten Fahrt wirklich vorhanden ist.
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Als wir die Attraktion verließen, sahen wir den Mandalorianer mit Grogu auf ihrem Weg durch Galaxy's Edge.
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Wir machten uns dann auf den Weg ins Toy Story Land, denn wir hatten die ersten Lightning Lanes bei Toy Story Mania und den Alien Swirling Saucers. Auch das Toy Story Land kannte meine Schwester noch nicht, also gab es viel zu bestaunen. Nachdem wir beide Attraktionen aufgesucht hatten, hatten wir noch etwas Zeit bis zu unserer Lightning Lane für Slinky Dog, also spazierten wir in Richtung One Man's Dream. Auf dem Rückweg von dort trafen wir Sully in kleinen Pixar-Bereich - ein sehr cooles Meet & Greet mit sehr geringer Wartezeit.
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Dann war es endlich Zeit für Slinky Dog! Ich liebe die Bahn ja total, aber leider sind die Wartezeiten oft so hoch, dass es in der Regel bei einer Fahrt pro Besuch bleibt. Mehr als 45 Minuten stelle ich mich wirklich ungerne für Attraktionen an, insbesondere wenn die eigentliche Fahrtzeit dann doch eher kurz ist.
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In der Zwischenzeit hatte ich uns auch die nächste Lightning Lanes sichern können, dieses Mal für Mickey & Minnie's Runaway Railway am Nachmittag und für Smugglers Run direkt am Vormittag. Also ging es nach einer Runde Slinky Dog zurück nach Galaxy's Edge. Leider hatten wir etwas Pech und waren bei unserem ersten Flug nur Engineers, das ist meines Erachtens nach die "langweiligste" Position. Spaß gemacht hat es trotzdem und für meine Schwester stand fest: Das müssen wir nochmal machen!
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Anschließend stöberten wir etwas durch die Shops im Bereich, schauten uns all die liebevollen Details an und kehrten dann zum Mittagessen im Docking Bay 7 ein. Dieses Schnellrestaurant ist definitiv eines meiner liebsten in ganz WDW, weil es so immersiv gestaltet ist. Das Essen war auch wie immer sehr gut. Meine Schwester hatte einen Salat mit Hähnchen und ich den Felucian Kefta and Hummus Spread.
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Danach stand ein Abstecher zum Muppet Courtyard auf dem Programm. Ich muss gestehen, dass ich diesen Bereich bei meinen ersten Besuchen immer etwas stiefmütterlich behandelt und mich dort kaum aufgehalten habe, aber seit ich meine Liebe zu den Muppets entdeckt habe, hat sich das geändert. Entsprechend wollte ich mir die Details nun noch einmal genau ansehen und ein paar Fotos machen. Außerdem ging es zum ersten Mal zu Muppet Vision 3D. Die Show fanden wir sehr unterhaltsam und kurzweilig, aber ich persönlich bin jetzt auch nicht wahnsinnig traurig darüber, dass ihre Tage nun gezählt sind.
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Da wir noch etwas Zeit bis zur Lightning Lane für Runaway Railway hatten, holten wir uns einen Funnel Cake als Snack für Zwischendurch.
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Nach einem Bummel durch die Shops im vorderen Bereich der Studios war es dann endlich so weit: Wir konnten mit der Runaway Railway fahren! Ich hatte meiner Schwester im Vorfeld schon verraten, dass die Attraktion tatsächlich zu meinen absoluten Favoriten in WDW zählt, entsprechend gespannt war sie darauf. Und was soll ich sagen? Sie fand sie genauso toll wie ich!
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Im Anschluss hatte ich noch eine Lightning Lane für den Tower of Terror für meine Schwester gebucht. Ich selbst traue mich da nicht mehr drauf, nachdem mir in Paris davon so speiübel wurde. Ich holte mir also bei Joffrey's ein kühles Getränk und suchte mir ein ruhiges Plätzchen, um auf meine Schwester zu warten. Unerwartet schnell war sie allerdings zurück. Es gab technische Probleme, weshalb die Attraktion mit geringerer Kapazität betrieben wurde, und selbst für die Besucher in der Lightning Lane lägen - so die Auskunft der Cast Member - bei mindestens 30 Minuten. Das war meiner Schwester zu lang, also traten wir den Rückweg zum Hotel an. Wir wollten uns ein wenig auf dem Zimmer ausruhen, bevor es zum Abendessen auswärts gehen sollte.
Per Uber fuhren wir am Abend zu Pal Campo, einem Restaurant mit puerto-ricanischer Küche. Dank meines Verlobten, der aus Puerto Rico kommt, habe ich die Küche Puerto Ricos kennen und lieben gelernt, deshalb war er so nett, vorab im Internet nach guten puerto-ricanischen Restaurants in der Gegend rund um WDW zu recherchieren. Das Pal Campo wurde von ihm abgesegnet, also hatte ich hohe Erwartungen :lach
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Obwohl wir früh zum Abendessen dort einkehrten, war das Restaurant schon ziemlich voll, zum Glück bekamen wir aber noch einen Tisch. Wir bestellten dann diverse kleinere Gerichte von der Karte, die wir uns zu zweit teilten. Trotzdem schafften wir es nicht, alles aufzuessen, also nahmen wir einige Reste im Anschluss mit zum Hotel und aßen sie am nächsten Tag. Das Essen war übrigens wirklich lecker und preislich absolut fair! Wir würden das Restaurant auf jeden Fall wieder besuchen.
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Auf dem Rückweg zu unserem Zimmer sahen wir, dass bei den Movies Under the Stars gerade "Princess and the Frog" lief - absolut passend im Port Orleans French Quarter! Leider war es aber ziemlich kalt, sonst hätten wir uns sicherlich eine Weile auf den Rasen gesetzt und ein bisschen mitgeschaut.
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dörthe Administrator
Teammitglied
Das Palo Campo hat uns auch immer schon angelacht. Wir waren nebenan beim Minigolf und von den Menschenmassen rund um das Restaurant überrascht.
Aber nach deiner Empfehlung packen wir das wohl wieder auf die Liste.
 
braveprincess kennt diverse Charaktere beim Namen
23. Februar - Magic Kingdom, Hoteltour und Abendessen im Topolino's Terrace
Am Folgetag ging es für uns endlich wieder ins Magic Kingdom. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns früh morgens auf den Weg, denn wir wollten heute einige Attraktionen besuchen, für die wir bisher keine Zeit hatten.
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Zuerst führte uns unser Weg ins Tomorrowland. Dort waren die Wartezeiten bei Space Mountain noch sehr gering, also nichts wie ab in die Warteschlange. Nach knapp 10 Minuten waren wir auch schon an der Reihe und sausten durch die Weiten des Weltalls. Anschließend durfte natürlich eine Runde People Mover nicht fehlen. Ach, wie ich diese Attraktion liebe!
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Danach sahen wir in der App, dass die Wartezeit bei Tron noch überschaubar war, also entschieden wir uns dafür, uns anzustellen. Es dauerte knapp 45 Minuten, bis wir an der Reihe waren, aber die waren es definitiv wert. Was für eine tolle Achterbahn! Schade war nur, dass wir - aus welchen Gründen auch immer - kein Onride-Foto bekamen. Sehr ärgerlich, darüber hätte ich mich sehr gefreut.
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Anschließend wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da die Rivers of America ja bald Geschichte sein sollten, entschieden wir uns, noch einmal eine Runde mit der Liberty Belle zu drehen. Vom Dampfer aus hatten wir einen tollen Ausblick und konnten u.a. die intensiven Bauarbeiten an Big Thunder Mountain sehr gut bestaunen.
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Gegen Mittag knurrte uns der Magen schon etwas, also legten wir einen Stopp im Columbia Harbour House ein. Im Obergeschoss ergatterten wir einen Tisch am Fenster und beobachteten während des Essens eine Weile das Treiben am Liberty Square, bevor wir das Restaurant wieder verließen.
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Natürlich durfte ein Nachtisch nicht fehlen. Dazu führte uns unser Weg auf die Main Street U.S.A., wo meine Schwester das vegane Vanilleeis probierte, während ich mich für Schoko-Erdbeeren in der Main Street Confectionery entschied. Die waren super lecker und in Kombination mit der dunklen Schokolade auch nicht zu süß.
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Anschließend stöberten wir eine Weile durch die Shops auf der Main Street, kauften aber tatsächlich nichts. Es gab zwar ein paar Teile, die ich ganz nett fand, aber kaum etwas, was mich so richtig umhaute. Und über die Preise müssen wir glaube ich nicht reden. Da bin ich mittlerweile wirklich knauserig. Um 12 Uhr hatten wir übrigens Glück und konnten einen Platz in der virtuellen Warteschlange für Tiana's Bayou Adventure ergattern. Wir mussten noch etwas Zeit bis dahin überbrücken, also drehten wir eine Runde mit der Railroad. An der Frontierland Station bewunderten wir dabei das wunderschöne Wandgemälde passend zu Tiana's Bayou Adventure. Das gefiel mir richtig gut!
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Dann war es endlich Zeit für die Attraktion! Wir reihten uns in die Schlange ein. Der Wartebereich ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, es gibt viele tolle Details zu entdecken, sodass die Wartezeit wie im Flug vergeht. Nach kurzer Zeit saßen wir dann also in einem Floß und machten uns auf den Weg in den Bayou.
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Wir wurden ganz vorne platziert, also hatten wir etwas Sorge, dass wir nach der Fahrt womöglich klitschnass sein könnten. Da unser Floß aber nicht komplett besetzt war, hatten wir Glück und kamen mit einer kleinen Ladung Wasser davon.
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Natürlich stöberten wir im Anschluss auch etwas durch den Shop, der wie ich finde richtig toll gestaltet ist. Und da wir nun mit der Attraktion gefahren waren, kaufte ich mir hier auch einen passenden Magneten.
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Danach machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel, denn wir wollten uns ein klein wenig ausruhen, bevor wir zu einer Hoteltour aufbrechen wollten. Im Scat Cat's Cafe holten wir uns noch eine Portion Beignets, dann machten wir eine kleine Pause. Am frühen Abend ging es los in Richtung Art of Animation. Wir fuhren mit dem Bus zu den Hollywood Studios, wo wir in den Skyliner umstiegen. Meine Schwester war bislang noch nicht mit dem Skyliner gefahren, für sie war das also Neuland. Ihr gefiel diese Art des Transports aber sehr gut und in Windeseile - und nach einem kurzen Skyliner-Wechsel am Caribbean Beach Resort - waren wir auch schon am Art of Animation angekommen.
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Dort erkundeten wir in Ruhe die verschiedenen Bereiche und meine Schwester machte jede Menge Fotos.
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Das gleiche Spiel wiederholte sich im Pop Century Resort, wo die Beleuchtungen jetzt für eine tolle Abendstimmung sorgten.
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Anschließend ging es per Skyliner zum Caribbean Beach Resort. Auch dort drehten wir eine Runde durch die Anlage, aber da es langsam sehr frisch wurde und wir beide nur dünne Jäckchen dabei hatten, machten wir uns nach nicht allzu langer Zeit auf den Weg ins Riviera Resort, denn dort hatten wir eine Reservierung zum Abendessen.
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Meine Schwester hatte - als mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk - für uns einen Tisch im Topolino's Terrace gebucht.
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Wir hatten Glück, denn gerade als wir zu Tisch gebracht wurden, startete das Feuerwerk in Epcot. Das konnten wir durch die großen Glasfenster des Restaurants perfekt bestaunen. Ein schöner Moment!
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Das Essen selbst war in Ordnung. Versteht mich nicht falsch, es war lecker und gut zubereitet, aber wenn man sich überlegt, wie teuer solche Gerichte bei Disney mittlerweile sind. Das steht meiner Meinung nach in keinem Verhältnis mehr. Unsere Getränke (quasi alkoholfreie Cocktails) waren aber super lecker und den Preis absolut wert.
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Auf dem Weg zurück zum Skyliner stoppten wir noch kurz an den Mosaiken, um ein paar Fotos zu machen. Dann ging es wieder zurück zu den Hollywood Studios, von wo aus wir den Bus ins French Quarter nahmen - und anschließend ziemlich erschöpft in unsere Betten fielen.
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24. Februar - Disney Springs und Epcot
Der folgende Tag fing leider mit nicht so gutem Wetter an, es regnete ordentlich, daher entschieden wir uns dafür, etwas länger im Bett liegen zu bleiben, in Ruhe im Food Court zu frühstücken und dann nach Disney Springs aufzubrechen, um nochmal ein wenig durch die Geschäfte zu bummeln. Wir fuhren also entspannt mit dem Bus dorthin und schlenderten gemütlich umher. Für ein frühes Mittagessen kehrten wir erneut bei Blaze Pizza ein, denn auch meiner Schwester schmeckte die Pizza hier hervorragend. Anschließend stand uns der Sinn nach einem Dessert, also nichts wie los zur Amorette's Patisserie. Hierhin hatte ich es bei all meinen Besuchen in WDW bisher noch nie geschafft, obwohl die Fotos im Internet immer so klasse aussahen. Wir betraten also die Patisserie und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. So viele tolle Desserts!
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Wenn man den Dining Plan hat, lohnt sich ein Besuch hier besonders, denn viele der tollen Törtchen und Desserts sind für einen Snack Credit zu bekommen. Das nutzten wir aus und entschieden uns für einen kleinen Mickey Mousse Dome und eine Rose (dunkle Schokoladenmousse). Beides sah nicht nur top aus, sondern schmeckte auch hervorragend!
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Nachdem wir unsere Desserts in Ruhe verspeist hatten, setzten wir unseren Bummel durch das regnerische Disney Springs fort und holten uns, bevor wir uns auf den Rückweg zum Hotel machten, noch ein paar Pralinen bei The Ganachery, meinem neuen Lieblingsladen in Disney Springs :giggle:
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Um zum French Quarter zurückzukommen, nahmen wir nun eines der Boote, was trotz des anhaltenden Regens ein angenehmes Erlebnis war. Im Hotel angekommen legten wir nochmal eine kurze Pause auf dem Zimmer ein, bevor es Richtung Epcot ging, denn für uns stand heute noch die Behind the Seeds Tour im The Land-Pavillon an. Passend zum Reiseziel Epcot erfolgte der Transport per Figment-Bus.
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In Epcot angekommen führte uns unser Weg direkt zum The Land-Pavillon. Wir hatten zwar noch ein wenig Zeit bis zum Beginn der Tour, aber wir wollten auf keinen Fall zu spät kommen. Wir checkten für die Tour ein und warteten knapp 20 Minuten, bis unsere Gruppe vollzählig war und wir sogar etwas früher als erwartet starten konnten.
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Ich werde an dieser Stelle nicht allzu viele Worte über die Tour verlieren, denn hier gibt es sicherlich noch den einen oder anderen, der sie selbst besuchen möchte (und ich möchte Spoiler vermeiden). Stattdessen teile ich lieber ein paar Bilder mit euch, die hoffentlich einen ganz guten Eindruck davon vermitteln, was einen bei der Tour erwartet.
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Insgesamt fanden wir die Tour wirklich klasse und würden sie jederzeit wieder buchen. Man erhielt nicht nur interessantes Hintergrundwissen zur Arbeit der Cast Member im The Land-Pavillon, sondern auch allgemeine Informationen zu Pflanzen und Landwirtschaft. Zudem beinhaltete die Tour diverse interaktive Elemente, wodurch es nie langweilig wurde, und wir hatten Glück und durften sogar eine Gurke, die im Pavillon gezüchtet wurde, probieren. Unser Tourguide Alydia war richtig toll, man merkte total, wie viel Spaß ihr die Arbeit macht und wie gerne sie ihr Wissen mit den Gästen teilt. Natürlich gab es für sie später von uns ein Cast Compliment! Schlimm fand ich nur, dass es - wie Alydia uns erzählte - wohl immer wieder Gäste gibt, die sich auch bei den Touren nicht an die Anweisungen der Cast Member halten und Bereiche betreten, die nur von Cast Membern betreten werden dürfen oder Pflanzen anfassen/essen wollen. Sie hatte diesbezüglich einige Geschichten zu erzählen, da konnte man nur mit dem Kopf schütteln :rolleyes:
Nachdem die Tour zu Ende war, sahen wir, dass die Wartezeiten bei Soarin recht niedrig waren. Also nichts wie los! Nach einem Flug rund um den Globus ließen wir es uns dann, wo wir schon mal im The Land-Pavillon waren, auch nicht nehmen, noch eine Runde Living with the Land zu fahren. Danach machten wir noch einen Abstecher zu Figment im Imagination Pavillon, bevor unsere Mägen anfingen zu grummeln. Also entschieden wir uns für ein Abendessen in der Connections Eatery, wo wir uns beide General Tso's Chicken Salad entschieden.
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Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, wo wir noch kurz an der Rezeption Halt machten, um ein Paket, das wir ins Hotel bestellt hatten, abzuholen. Das war auch zügig erledigt, sodass wir es uns danach noch auf dem Zimmer gemütlich machen konnten.
 
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25. Februar - Hoteltour und abends ins Animal Kingdom
Für den heutigen Tag hatten wir uns einiges vorgenommen, denn zunächst stand eine ausgedehnte Hoteltour auf dem Programm. Nachdem wir im Food Court gefrühstückt hatten, machten wir uns mit dem Bus auf dem Weg zum Magic Kingdom, wo wir in die Monorail umstiegen. Unser erster Stopp war das Polynesian, wo wir ein wenig durch die Shops stöberten und dann zur neuen DVC-Erweiterung schlenderten. Leider verschandelt der Neubau die Szenerie ja wirklich ordentlich und wirkt irgendwie deplatziert im Resort. Außerdem fanden wir, dass sich Lobby und Außenbereich sehr "steril" anfühlten, da kam irgendwie kein gemütliches Disney Hotel-Feeling auf.
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Wir machten uns also zu Fuß weiter auf den Weg Richtung Grand Floridian.
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Auch im Grand Floridian durfte ein Abstecher in die Shops nicht fehlen. Anschließend nahmen wir die Monorail zum Contemporary.
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Von dort aus ging es nach kurzer Zeit zum Eingang des Magic Kingdoms, um das Boot zur Wilderness Lodge zu nehmen. Da meine Schwester dieses Hotel noch nicht kannte, war sie darauf besonders gespannt. Wie ich erwartet hatte, gefiel es ihr ausgesprochen gut und so nahmen wir uns ausgiebig Zeit, die Anlage zu erkunden, und kehrten zum Mittagessen im Roaring Fork ein. Dann nutzte ich die gemütlichen Sitzplätze in der Lobby dazu, eine Weile mit meinem Freund (zum damaligen Zeitpunkt zumindest noch, nun ist er ja mein Mann :lach) zu telefonieren.
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Leider war das Wetter während unserer gesamten Hoteltour sehr durchwachsen und es regnete immer wieder ein wenig. So entschieden wir uns, zu unserem Hotel zurückzukehren und eine kleine Pause - inklusive Beignets - einzulegen. Als das Wetter am Nachmittag wieder besser wurde und der Himmel aufklare, zog es uns ins Animal Kingdom.
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Dort machten wir zuerst die Kilimanjaro Safari, eine meiner liebsten Attraktionen in diesem Park.
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Anschließend schlenderten wir nach Pandora, um uns in die Warteschlange bei Flight of Passage einzureihen.
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Die Wartezeit betrug insgesamt knapp 40 Minuten, wenn ich mich richtig erinnere, und war damit für uns absolut im Rahmen. Nach unserem Flug auf dem Banshee begann es bereits zu dämmern, sodass das Animal Kingdom in ein tolles Licht getaucht wurde.
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Wir schlenderten gemütlich Richtung Parkausgang und fuhren anschließend mit dem Bus in die Animal Kingdom Lodge, um dort im The Mara zum Abendessen einzukehren. Natürlich durften ein paar Zebra Domes dabei nicht fehlen :giggle:
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Gesättigt und müde machten wir uns nach einem Abstecher in den Shop der Lodge auf den Rückweg in unser Hotel, wobei wir wieder per Bus nach Epcot oder in die Hollywood Studios (welcher von beiden Parks es war, weiß ich gerade leider nicht mehr) fuhren und dort in den Bus zum French Quarter umstiegen.
 
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26. Februar - Epcot, Boardwalk und Hollywood Studios
Auch für den Folgetag hatten wir uns ein ordentliches Laufpensum auferlegt, denn wir wollten morgens zunächst nach Epcot fahren, dann mittags den Boardwalk besuchen und schließlich den Nachmittag/Abend in den Hollywood Studios ausklingen lassen. Da wir gerne in der Les Halles Boulangerie frühstücken wollten, nahmen wir den Bus zu den Hollywood Studios und stiegen dort in den Skyliner um. Natürlich hätten wir von den HS aus auch ein Boot nehmen können, aber meine Schwester wollte unbedingt nochmal mit dem Skyliner fahren, deshalb wählten wir diese Variante.
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Da wir pünktlich zur Öffnung der Boulangerie eintrafen, war sie auch noch komplett leer - ein ganz ungewohnter Anblick, normalerweise ist es hier ja immer brechend voll :lach
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Nach einem schnellen Frühstück begannen wir unseren Rundgang durch den World Showcase, wobei wir bereits die ersten Topiarien für das Flower & Garden Festival bestaunen konnten.
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Nachdem wir den World Showcase einmal umrundet hatten und wieder am International Gateway angekommen waren, verließen wir Epcot, um zum Boardwalk aufzubrechen. Als ich 2016 zum ersten Mal mit meiner Schwester und einem guten Freund in Disney World war, hatten wir leider nicht genug Zeit, um uns den Boardwalk anzuschauen. Entsprechend neugierig war meine Schwester auf dieses Areal.
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Bei bestem Wetter spazierten wir in Richtung der Swan & Dolphin Resorts, denn wir wollten unbedingt eine Runde Minigolf spielen - eine weitere Sache, die wir 2016 nicht geschafft hatten und wovon ich meiner Schwester nach meinen Besuchen 2019 und 2022 vorgeschwärmt hatte. Am Fantasia Gardens Minigolf war es, obwohl es erst Mittag war, außergewöhnlich voll, sodass wir einen Moment warten mussten, bevor wir loslegen konnten.
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Wir hatten beide großen Spaß und meine Schwester war am Ende stolz wie Bolle, denn sie schaffte es tatsächlich, mich im Minigolf zu schlagen - etwas, was, wenn wir hier in Deutschland Minigolf spielen gehen, selten vorkommt.
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Dann begaben wir uns für eine Pause zurück ins Hotel, denn wir wollten am Nachmittag gut ausgeruht in die Hollywood Studios aufbrechen, um dort den Abend zu verbringen. Dieser sollte ganz im Zeichen von Star Wars stehen, denn wir wollten Galaxy's Edge im Dunkeln erleben. Dort angekommen stolperten wir zunächst über Rey, die durch den Bereich lief und mit den Gästen interagierte.
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Unser Weg führte uns dann zu Rise of the Resistance, denn die Wartezeit wurde dort überraschend niedrig angezeigt. Wir warteten auch nur knapp eine halbe Stunde, also ein echter Glücksfall.
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Anschließend knurrte uns der Magen, also nichts wie auf zu Docking Bay 7, wo ich mich erneut für den Felucian Kefta and Hummus Garden Spread entschied, während meine Schwester das Rindfleisch wählte.
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Beim Verlassen des Restaurants sahen wir, dass die Wartezeit bei Smugglers Run gerade einmal 15 Minuten betragen sollte, also nicht wie los in die Warteschlange!
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Nach dem Flug mit dem Millennium Falcon spazierten wir durch Galaxy's Edge und saugten ein wenig die Atmosphäre auf, die am Abend doch noch einmal ganz anders ist als am Tag.
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Schließlich wurde es Zeit für unsere Reservierung in Oga's Cantina. Da wir beide kaum bis keinen Alkohol trinken, entschieden wir uns für zwei der nicht-alkoholischen Cocktails, die sehr erfrischend waren und gut schmeckten, und genossen die Stimmung in der Cantina.
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Auf unserem Weg zurück zum Parkausgang legten wir dann noch einen Stopp bei Star Tours ein und flogen eine Runde durch die Galaxis - ein gelungener Abschluss für diesen Star Wars-Nachmittag/Abend!
 
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27. Februar - Animal Kingdom, Blizzard Beach und ein Abend im Magic Kingdom
Am heutigen Tag ging es für uns zunächst ins Animal Kingdom. Als allererstes stand dort erneut die Kilimanjaro Safari auf dem Plan, denn wir hatten beim letzten Mal nicht alle Tiere sehen können. Wir hatten einen super Platz direkt hinter unserer Fahrerin, sodass wir einen guten Blick auf die Tiere werfen konnten.
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Danach zog es uns zum Gorilla Falls Exploration Trail, den wir ganz in Ruhe erkundeten.
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Anschließend wurde es Zeit für eine Runde Expedition Everest, wo die Wartezeit jetzt am Vormittag noch überschaubar war.
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Danach begannen unsere Mägen zu knurren, also entschieden wir uns spontan dafür, im Rainforest Cafe am Parkeingang zum Frühstück/Brunch einzukehren. Ich entschied mich für einen Avocado Toast, der mit einer riesigen Portion Rucola sowie einem kleinen Obstsalat als Beilage serviert wurde. Super lecker!
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Wir schlenderten dann noch einen Moment durch den Shop des Rainforest Cafes und tätigten einige Einkäufe, bevor es auch schon wieder zurück zum Hotel ging, denn heute sollte es angenehm warm und sonnig sein, also wollten wir den Mittag im Wasserpark verbringen. Im Hotel angekommen, zogen wir uns also um, cremten uns ordentlich mit Sonnencreme ein und machten uns auf den Weg in Richtung Blizzard Beach. Dort suchten wir uns keine Liegen, sondern verstauten unsere Habseligkeiten einfach in einem der Schließfächer und stürzten uns ins kühle Nass. Wir probierten diverse Rutschen aus, legten einen kurzen Stopp im Hauptpool ein und genossen zwischendurch ein paar Mini Donuts von Joffrey's.
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Ehe wir uns versahen, war es auch schon an der Zeit, den Park wieder zu verlassen. Wir traten also den Rückweg zum Hotel an, duschten dort und machten uns dann zügig auf den Weg in Richtung Magic Kingdom, wo wir den Abend verbringen wollten. Als wir dort ankamen, dämmerte es gerade, wodurch der Eingang und die Main Street in ein tolles Licht getaucht wurden.
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Da wir beide nicht sonderlich viel Lust auf das Gedränge vorm Schloss hatten, beschlossen wir, wieder zum Storybook Circus zu gehen, um von dort aus erneut das Feuerwerk zu erleben. Wir drehten einige Runden mit dem Barnstormer und Dumbo, während der Himmel über uns erleuchtet wurde - so schön :love:
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Anschließend schlenderten wir gemütlich durch das sich leerende Magic Kingdom und statteten, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, auch den Piraten noch einen Besuch ab. Da wir beide ziemlich platt vom Tag waren, machten wir uns dann auf den Rückweg zum Hotel, wo wir müde in unsere Betten fielen.
 
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28. Februar - Hollywood Studios, ein Abstecher ins Coronado Springs Resort und ein Abend im Animal Kingdom
Da sich unser Urlaub so langsam aber sicher dem Ende zuneigte, wollten wir die nächsten zwei Tage noch einmal so viel wie möglich erleben. Also ging es für uns morgens zur EMH in die Hollywood Studios, wo uns unser Weg zuerst zu Mickey and Minnie's Runaway Railway führte. Die Wartezeit lag hier bei knapp 30 Minuten, was wir absolut in Ordnung fanden. Anschließend entschieden wir uns für eine Runde Toy Story Midway Mania, denn diese Attraktion macht einfach immer Spaß.
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Danach schlenderten wir eine Weile durch den Park, genossen die Atmosphäre und stöberten noch einmal durch die Shops. Gerne wären wir auch noch andere Attraktionen gefahren, aber die Wartezeiten schnellten an diesem Morgen rasant in die Höhe und lagen eigentlich überall bei mindestens 45 Minuten, was uns für die meisten Attraktionen dann doch zu lang war.
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Gegen Mittag nahmen wir dann den Bus in Richtung Coronado Springs Resort, denn meine Schwester hatte den Wunsch geäußert, das Hotel, in dem wir 2016 übernachtet hatten, noch einmal zu besuchen.
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Zu dieser Uhrzeit war im Coronado nichts los, sodass wir ganz entspannt über die Anlage spazieren und in Erinnerungen schwelgen konnten. Leider, so haben wir beide festgestellt, wurde ja nicht nur der Gran Destino Tower gebaut, der unserer Meinung nach das Feeling des Resorts stört, sondern auch das Farbschema an den restlichen Gebäuden angepasst, sodass es jetzt deutlich langweiliger und weniger lebhaft aussieht als noch 2016.
Hier mal ein Bild von 2016 zum Vergleich:
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Am Nachmittag zog es uns dann erneut ins Animal Kingdom, denn wir wollten versuchen, noch einmal Flight of Passage zu fahren.
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Zunächst zog es uns zur Vogelshow, die ich 2022 schon gesehen hatte und recht unterhaltsam fand. Auch meiner Schwester gefiel sie gut.
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Danach schlenderten wir durch den Park und meine Schwester machte viele Erinnerungsfotos, denn dies sollte unser letzter Besuch im Animal Kingdom sein.
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Dann ging es erneut zur Kilimanjaro Safari (ich glaube man merkt, dass wir beide die Attraktion sehr gerne mögen :lach), wo wir dieses Mal besonders viel Glück hatten und eine ganze Gruppe von Nashörnern ganz aus der Nähe betrachten konnten.
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Im Anschluss kehrten wir beim Yak & Yeti Quick Service Restaurant ein, wo wir während des Essens eine Mama-Ente mit ihren Küken beobachteten, die niedlich durch die Gegend watschelten. Das Essen fanden wir allerdings leider nur mittelmäßig, beim nächsten Mal würden wir wahrscheinlich eher wieder in die Satuli Canteen gehen.
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Dann wurde es endlich Zeit für Flight of Passage. Wir schlenderten in Richtung Pandora und reihten uns dort in die Warteschlange ein. Als wir die Attraktion wieder verließen, war es schon dunkel, sodass wir den Bereich noch einmal in ganz anderem Licht sehen konnten. Einfach schön!
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Zurück im Hotel begannen wir dann damit, unsere Koffer zu packen, denn schon in zwei Tagen stand unsere Heimreise an.
 
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01. März - Ein letzter Besuch im Magic Kingdom und in Epcot
Nachdem wir gestern die Hollywood Studios und das Animal Kingdom besucht hatten, standen heute noch einmal das Magic Kingdom und Epcot auf dem Programm. Wir nahmen also am Morgen den Bus in Richtung Magic Kingdom und begannen dort mit einem gemütlichen Spaziergang durch die Themenbereiche, denn das hatte sich meine Schwester gewünscht. Im Adventureland statteten wir den Piraten erneut einen Besuch ab und im Frontierland durfte natürlich ein Abstecher auf die Tom Sawyer Island nicht fehlen, sollte sie doch bald für den neuen Cars-Bereich verschwinden. So früh am Morgen war es hier noch schön ruhig, sodass wir uns in Ruhe umschauen und ein paar Erinnerungsfotos machen konnten.
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Wieder zurück am "Festland" setzten wir unseren Spaziergang fort, wobei wir im Fantasyland noch Philharmagic mitnahmen, denn die Show hatten wir bei diesem Besuch noch gar nicht gesehen.
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Wie üblich war es im Magic Kingdom insgesamt sehr voll, sodass die Wartezeiten bei nahezu allen Attraktionen recht lang waren. Wir entschieden daher nach einem Snack auf der Main Street (es gab noch einmal die leckeren Schoko-Erdbeeren für uns) und einem Bummel durch die Shops, mit der Monorail nach Epcot zu fahren. Das war tatsächlich auch eine Premiere für mich, denn bei allen drei vorherigen Besuchen hatte sich das irgendwie nie ergeben. Sowohl meine Schwester als auch ich waren aber absolut begeistert davon, denn der Blick, den man dadurch auf Epcot bekommt, ist wirklich klasse.
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Zum Mittagessen kehrten wir noch einmal in der Connections Eatery ein, um den leckeren General Tso's Chicken Salad erneut zu genießen.
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Anschließend drehten wir eine gemütliche Runde rund um den World Showcase und ich erstand im Italien-Pavillon eine tolle Tasse, die nun zu meinen absoluten Favoriten gehört. Da das Flower & Garden Festival nun kurz bevor stand, waren jetzt auch alle Topiarien aufgestellt, worüber wir uns sehr freuten, denn die Blumenfiguren sind so liebevoll gestaltet und einfach ein toller Hingucker.
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Nachdem wir den World Showcase einmal umrundet hatten, zog es uns in den The Land Pavillon, wo wir noch einmal eine Runde Living with the Land fuhren und meine Schwester im Sunshine Seasons ein veganes Mousse Dessert probierte, das - laut ihrer Aussage - sehr lecker war.
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Dann kam die Frage auf: Was machen wir nun? Zurück in einen der anderen Parks wollten wir nicht, denn wir hatten uns gedanklich schon von ihnen verabschiedet, aber bei den meisten Attraktionen in Epcot waren die Wartezeiten so lang, dass wir uns nicht anstellen wollten. Also entschieden wir kurzerhand: Wir drehen einfach nochmal eine Runde um den World Showcase, um ihn in der Dämmerung bestaunen zu können. Das stellte sich als absolut richtige Entscheidung heraus, denn die Stimmung war toll und die Pavillons bekamen noch einmal eine ganz andere Atmosphäre im Dunkeln.
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Wir machten ein paar letzte Fotos an der Statue mit Walt, bevor es zurück ins Hotel ging. Dort aßen wir in Ruhe im Food Court zu Abend und packten unsere restlichen Sachen in die Koffer, denn morgen stand ja unsere Abreise an :(
 
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