Coronavirus und die Disney Parks (Diskussion)

Altberater Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Ich habe jetzt eine zeitlang nur mitgelesen und hoffe, dass sich niemand persönlich angegriffen fühlt, aber ich finde, dass sich hier ein Grundproblem gut zeigt in der Diskussion:

Im Grunde sollte jeder auf nicht notwendige Reisen verzichten und nicht unvermeidbare größere Personengruppen meiden, so gut es geht. Das wäre etwas, was wirklich gegen die Verbreitung hilft.

Die ganzen Regelungen stellen nur eine letzte Grenze dar, aber es wird überall nur darüber diskutiert, wie weit man an diese Grenze gehen kann und wo sich evtl. eine Lücke findet, um doch noch seine Wünsche umsetzen zu können. Ich persönlich halte diesen Ansatz für falsch.

Auch ich fahre wahnsinnig gerne und normalerweise auch mehrmals im Jahr irgendwohin, mir fehlt der Urlaub, die Abwechslung und eine Stresspause ohne Ende, aber trotzdem gibt es zur Zeit eben keine Urlaubsreisen, keine Partys und keine Vergnügungsparks. Um die Verbreitung in den Griff zu bekommen und Erleichterung für alle zu schaffen wird es meiner Meinung nach nicht reichen, immer alle Grenzen auszuloten und bis an diese Grenzen zu gehen, jeder sollte für sich und seine Umgebung soweit wie möglich einfach auf ein paar Dinge verzichten.

Dass das auch wirtschaftliche Konsequenzen hat ist mir klar, ich betreue auch Gastronomiebetriebe, Schausteller, ... und meine Frau ist im Messe- und Ausstellungsbereich tätig, dort gibt es vielfach existentielle Probleme. Die werden aber sicher nicht besser, wenn es so weitergeht und die zweite Welle wirklich groß wird.

Auch wenn es schwer ist, ich hoffe wirklich, dass sich da wieder etwas mehr Einsicht verbreitet und jeder soweit wie möglich einfach verzichtet, auch auf Dinge, die vielleicht rechtlich noch im Rahmen liegen würden.
 
Kristina Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
Prinzipiell hast du Recht, aber wenn alle auf das DLP verzichten, wird es nach Corona kein DLP mehr geben...
Und auch viele weitere nicht. Die Innenstädte werden viele leerstehende Geschäfte haben, Einkaufszentren sind eigentlich auch unnötig, der Blumenladen an der Ecke ist jetzt auch nicht Lebensnotwendig und mein Stammgrieche ist auch pures Freizeitvergnügen.
So wäre es, wenn wir die Lage mal sehr hochspitzen würden.
Das alles sind Aktivitäten, die nicht notwendig sind, die auch nicht verboten sind, auf die man aber ,um etwas gegen Corona zu tun, verzichten kann. Es ist verdammt schwer, da eine Grenze zu ziehen. Wo fängt vernünftiger Verzicht an und wo hört er auf? Was für Folgen kann das alles haben. Die Politik versucht ja einen Weg zu finden und dabei nicht nur kurzfristig zu denken, sondern auch etwas langfristiger.

Ich glaube in solchen Zeiten gibt es kein "das ist Richtig" und "das ist Falsch". Hier wird nur die Zeit zeigen, welche Lösungen sinnvoll sind und waren und welche nicht.
 
thorroth Böser Zwerg
Es können nicht alle fahren, weil es entsprechende Maßnahmen und Beschränkungen gibt. Hält sich jeder daran und geht nur bis zu diesen Grenzen und nicht darüber, dann sollte man die richtige Balance zwischen Chance und Risiko haben.

Ohne populistisch sein zu wollen, aber ein Großteil unseres Problems kommt doch nicht von "Grenzgängern" sondern von "Grenzignorieren". Da sind die großen Familienfeste mit hunderten Teilnehmern, die ausgelassen und eng feiern, da sind die Jugendlichen, denen die Party wichtiger ist, als der Schutz anderer und da sind die Maskenverweigerer und "Unter-der-Nase-reicht-doch-Träger". All diese Leute loten nicht die Grenzen aus. Sie überschreiten sie gravierend.

Insofern kann die Lösung nicht Verzicht auf alles sein, sondern Rücksicht und Regeleinhaltung, dann ist auch noch ein Leben außerhalb der Isolation mit gelegentlichem Spaß möglich.

Wir werden, wenn erlaubt, den Kindergeburtstag unseres Sohnes feiern. Bowling mit seinen Freunden, mit denen er in der Schule jeden Tag Kontakt hat. Da sehe ich einfach kein erhöhtes Risiko zum normalen Leben und ein wenig Spaß braucht jeder. Gerade unser Kurzer musste in diesem Jahr auf so viel verzichten. Da möchte ich ihm das nicht auch noch nehmen.
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Wollte gerade das schreiben, was @thorroth gerade geschrieben hat.

Bisher lässt sich kein einziger größerer Ausbruch auf Freizeitparks zurückzuführen, insbesondere auch nicht aufs DLP wo die Maßnahmen top sind.
Auch von Friseuerbesuchen, Einkaufen im Klamottenladen, wenn die Masken konsequent getragen wurden etc. gibt es eigentlich keine Berichte, von innerdeutschen Reisen, um in einer schönen Gegend in einer Ferienwohnung zu sein und die Natur zu genießen, auch nicht.

Haupttreiber sind aktuell
- die großen, vornehmlich muslimischen, Hochzeiten mit hunderten Teilnehmern
- Saufparties in den Großstädten
- private Feiern generell, mit viel Alkohol und somit kaum Impulskontrolle, ohne Maske und mit viel Kontakt
- große Familienfeiern generell
 
gila steigt in manche Attraktion mit ein
Habe einen guten Spruch gehört, der leider sehr viel Wahres beinhaltet. Seitdem ist mir klarer, warum gerade Bars/Alkohol wirklich ein Problem darstellen: „Mit der Menge an Alkohol steigt die Bereitschaft Höschen und Maske abzulegen“ :D:p:muha: - stimmt aber...
 
Altberater Nachbar in der Main Street? Schonmal gesehen
... ein Großteil unseres Problems kommt doch nicht von "Grenzgängern" sondern von "Grenzignorieren" ...
Sei mir nicht böse, aber ich glaube, dass eben genau das nicht stimmt. Man hört nur von der zweiten Gruppe (auch wenn sie in absoluten Zahlen recht klein ist) überproportional viel, aber die Masse sind doch die, die sich an der Grenze bewegen. So wie bei den Autofahrern: es gibt wenige "Raser", aber doch eine recht hohe Menge, die sich an (oder knapp über) der Grenze des gerade noch erlaubten bewegt.

Natürlich produzieren die echten "Ignorierer" die spektakulären, medienwirksamen Fälle, aber die Masse ist einfach das Problem. Zumindest ist das meine Erfahrung und mein Gefühl in der Sache.

Vielleicht bin ich auch einfach ein wenig durch meinen Beruf geschädigt. Ich erlebe seit Jahrzehnten täglich, dass man in "meinem Bereich" versucht, wirklich absolut bis an die Grenzen des Gesetzeswortlauts zu gehen und die Grundidee dahinter komplett zu übersehen. Ich darf das, also mache ich das, egal, ob es sinnvoll ist oder nicht. Jedes Jahr werden die Gesetze massiv geändert, um die Grenzen an die Grenzgänger anzupassen und man sucht neue Wege entlang des Gesetzes. Schlimm. Und vor allem für die breite Masse schädlich, weil die im Grunde die wirklich Leidtragenden sind.

Wahrscheinlich bin ich auch einfach nur frustriert, weil ich die ganzen sinnlosen Diskussionen einfach nicht verstehen kann. Wo ist denn wirklich das Problem, wenn man ab 23:00 Uhr keinen Alkohol mehr kaufen kann. Natürlich kann man über den Sinn solcher Regelungen sprechen, aber dahinter steckt doch das Thema, das zu viele Leute Party machen, zu viel trinken und die Abstands"regeln" nicht beachten. Dann kommt so eine willkürliche Grenze und die Diskussion dreht sich ab sofort um die Uhrzeit, nicht um das Problem dahinter. Das kann man auf fast jede Regelung so anwenden, es fehlt an Einsicht und Rücksicht.

Aber ich bin halt auch ein alter "Grantler" und hoffe immer noch darauf, dass sich die Vernunft durchsetzt. Und ich bin Optimist, also auf Dauer klappt das schon.

Jetzt sage ich erstmal noch ein paar Einladungen zu Geburtstagen / Festen / Feiern ab und hoffe darauf, bald mal wieder meine Urlaubspläne umsetzen zu können!
 
Benetti macht ein Foto vom Schloß
Das schlimme an dieser Geschichte ist, dass die Hauptreiber die @torstendlp vortrefflich benannt hat, weiterhin keine Einschränkungen fürchten müssen. Es werden weiterhin Großhochzeiten gefeiert, man könnte meinen die Braut hat ein Verfallsdatum. Ich wohne 10 Minuten von der Stadt Hamm entfernt. Bis heute bekommen sie es nicht in den Griff… meistens steht irgendwo ganz klein auf der letzten Seite einer Lokalzeitung, dass sich erneut Gäste einer Hochzeit im Umkreis angesteckt haben.

Und dann ist da noch das Partyvolk, was ohne Party und Alkohol wohl nicht die nächste Woche überstehen kann. Wenn ich die Bilder vom Frankfurter Opernplatz sehe und mir Familienmitglieder, die dort leben von den Zuständen dort berichten, so brauchen wir uns über eine zweite Welle wohl nicht wundern.

Stattdessen werden undurchsichtige Maßnahmen getroffen, die Urlaub innerhalb Deutschlands und Europa zum Abenteuer werden lassen. Sollte jemand doch auf die Schnapsidee kommen und versuchen die Wirtschaft ein wenig zu unterstützen, kommen diejenigen aus ihren Ecken gekrochen die mit ausgestreckten Zeigefingern auf die "Superspreader Urlauber" zeigen und sie natürlich belehren wollen. Witzigerweise sind es oftmals auch noch diejenigen, die selbst dieses Jahr schon im Urlaub waren! 😂
Leidtragende sind Kleinbetriebe der Hotel -und Gastronomiebranche, die schlichtweg ums Überleben kämpfen. Ohne Großartig zu überlegen drehen wir einen weiteren Teil der Wirtschaft den Hahn zu.
Solange es einen nicht direkt betrifft …

Ich war einer dieser Halunken, der es doch wirklich gewagt hat, ins DLP zu fahren. Trotz Risikogebiet! Und wisst ihr was, ich würde es jederzeit wieder tun, selbst bei 50.000 Infizierten in Frankreich. Von Durchschnittlich täglich 12 Stunden, die wir draußen an der frischen Luft waren, haben wir 11 Stunden mit Maske verbracht, außer es wurde gegessen. Das haben wir bis auf eine Ausnahme nur draußen gemacht. Ein Fitnessstudio-Besuch ist um ein Vielfaches gefährlicher. Die oft geschilderten Sicherheitsmaßnahmen im DLP sind so hoch, dass selbst das Labor der Berliner Charité neidisch Richtung Paris schaut. ;)

Würden sich ein Großteil der Bürger an die AHA Regeln halten und die verschärften Maßnahmen in Bezug auf Feiern Konsequenz kontrolliert und sanktioniert werden, bestände das aktuelle Problem der zweiten Welle nicht!

Das hat alles nichts mit Gefühlen zu tun, sondern beruht ganz auf die Empfehlungen der Virologen und Wissenschaftler - nein Herr Lauterbach zähl ich jetzt nicht dazu, die das seit Monaten Gebetsmühlenartig predigen. 🙂
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
"Superspreader Urlauber"
Zumal sich ja gezeigt hat, dass kaum Urlaubsheimkehrer aus Spanien (selbst als es da schon wieder schlimmer wurde) oder Italien oder gar Österreich infiziert zurückkamen, weil da trotz aller Unkenrufe Hotels und Co. eben sehr drauf geachtet haben, sondern der große Teil, der übergroße sogar mit weit über 90%, nicht Urlauber aus klassischen Hotels oder Ferienwohnungen waren, sondern Heimkehrer von den jährlichen Großfamilienbesuchen/treffen und Heimaturlauben in Südosteuropa und der Türkei,
Aber es wird halt überhaupt nicht differenziert, was sicher auch damit zu tun hat, dass man sich sehr schnell wieder (vollkommen ungerechtfertigt) einer Rassismuskarte ausgesetzt fühlen müsste, wenn man das deutlicher genau anspricht.

Und natürlich gibt es auch im Kleinen Ansteckungen, da hat @Altberater natürlich auch Recht, im Alltag etc. Aber doch weit weniger und das alleine wäre ohne die Superspreader-Events auch weit besser nachzuverfolgen.
Aber es behauptet ja auch niemand, dass sich sonst niemand mehr anstecken würde. Das ist ja auch gar nicht Ziel der Sache, Ziel ist es, dass es in dem Rahmen bleibt, dass das Gesundheitssystem es bewältigen kann.
 
Mummelchen findet sich ohne Parkplan zurecht
Ich gebe sowohl Benetti als auch Torsten vollkommen recht. Meiner bescheidenen Meinung nach, so hart und fies das klingt, sollten Hochzeiten mit mehr als einer Handvoll Personen ( und Hygienekonzept) untersagt werden derzeit. Heiraten kann man immer. Und wenn es ganz eilig ist geht man halt allein zum Standesamt und feiert später mal nach. Ebenso keiner Gottesdienste, Feierlichkeiten ( da sind doch 50 Leute schon zu viel).......und um diese ganze Partysache zu unterbinden finde ich das Konzept von Frankreich sehr gut. Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens. Fertig.

Ja , natürlich nicht für berufliche Zwecke. Aber es beginnt die kalte Jahreszeit. Da sind die meisten abends eh zuhause. So unterbindet man ganz einfach diese Partys und treffen draußen und es werden sich auch viel weniger Menschen zu häuslichen Treffen auf den Weg machen.

Leider haben wir viel zu wenig Mitarbeiter die das alles kontrollieren sollen.

Die gefassten Beschlüsse der Bundesregierung sind doch mehr als lachhaft. Da wird einfach an den falschen Ecken gedreht
 
Benetti macht ein Foto vom Schloß
Zumal sich ja gezeigt hat, dass kaum Urlaubsheimkehrer aus Spanien (selbst als es da schon wieder schlimmer wurde) oder Italien oder gar Österreich infiziert zurückkamen, weil da trotz aller Unkenrufe Hotels und Co. eben sehr drauf geachtet haben, sondern der große Teil, der übergroße sogar mit weit über 90%, nicht Urlauber aus klassischen Hotels oder Ferienwohnungen waren, sondern Heimkehrer von den jährlichen Großfamilienbesuchen/treffen und Heimaturlauben in Südosteuropa und der Türkei,
Du hattest, wenn ich mich Recht erinnere damals auf FB eine sehr gute Zusammenfassung mit Zahlen veröffentlicht :unsure:

Und natürlich gibt es auch im Kleinen Ansteckungen, da hat @Altberater natürlich auch Recht, im Alltag etc. Aber doch weit weniger und das alleine wäre ohne die Superspreader-Events auch weit besser nachzuverfolgen.
Aber es behauptet ja auch niemand, dass sich sonst niemand mehr anstecken würde. Das ist ja auch gar nicht Ziel der Sache, Ziel ist es, dass es in dem Rahmen bleibt, dass das Gesundheitssystem es bewältigen kann.
Das streite ich nicht ab, natürlich stecken sich Menschen auch einfach so irgendwo an, das bleibt bei einer Pandemie natürlich nichts aus.

Gerade im Bezug auf die vielen illegalen Partys, verläuft die Nachverfolgung doch ins Nichts. Genauso verstehe ich nicht wieso ein/e Mitarbeiter/in in einer Bar nicht vorab nach dem Ausweis des Gastes fragen darf, kurz Name und Adresse notiert und schon haben wir das Problem nicht mit den Fake Identitäten.
 
Tobias Administrator
Teammitglied
Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens. Fertig.
Das sehe ich da eher wie @Benetti, was bringen Sperrstunden und Ausgangssperren? Damit treibt man die Leute doch regelrecht in die Anonymität der privaten Feiern und die Nachverfolgung wird noch schwerer.

Wahrscheinlich ist es bei mir dann wohl eher die persönliche Meinung, dass ich nicht verstehe, wieso man in Mitten einer Pandemie in Urlaub fahren „muss“! Auch wenn das DLP ein ausgezeichnetes Hygienekonzept hat, sind für mich da immer noch An- & Abreise, die eine entsprechende Gefahr birgt. Und wenn ich mir @gila Erfahrungen mit anderen Gegenden durchlese, wird mir auch anders.

Wenn man es hinbekommt und kann nach dem Urlaub in Quarantäne gehen, dann ist das von mir auch in Ordnung. Mich ärgern halt an der Stelle die Leute, die nach entsprechenden Schlupflöchern suchen und diese für sich auslegen. Aber ich rege mich hier auch über die ganzen Maskenträger auf, die meinen, die Nase kann freibleiben.

Und @thorroth es tut mir leid, dass Dein Sohn schon auf so viel in diesem Jahr verzichten musste. Aber auch ich kenne genügend Kinder, die keinen Familienurlaub hatten, keinen Geburtstag feiern konnten und auch auf vieles verzichten mussten. Ich fürchte, da müssen wir alle in diesem Jahr einfach durch, ob Groß oder Klein.
 
Tobias Administrator
Teammitglied
Wo ist das Problem mit An und Abreise, wenn ich mit dem Auto fahre?
Wir schaffen das eigentlich nie, in einem durch und die französischen Raststätten hatte ich nicht so sauber in Erinnerung! Da bleibt ein Kontakt nicht aus.

Aber wie oben schon geschrieben, dass wird wohl alles meine persönlichen subjektive Meinung sein. Ihr seid wahrscheinlich einfach nur wesentlich mutiger, abgeklärter, unbekümmerter wie wir. Alles gut 😉
 
gila steigt in manche Attraktion mit ein
Eine Lanze für französische Autobahn WCs!

Ich konnte es nicht glauben, aber bis auf eines waren die alle super sauber, kostenlos und mit allem ausgestattet, was man braucht.

Nicht so witzig war Belgien - kein einziges WC auf den Rastplätzen gefunden. Da war der Kontakt dann unvermeidlich, da wir abfahren mussten und in einer Art „Subway“ Essen kauften und das WC nutzten, das dort von den Angestellten persönlich aufgesperrt wird... Das merke ich mir in Belgien!

Als wir im Juli und September am Wochenende auf den Autobahnen unterwegs waren, war auch sehr wenig los und man war auf den WCs recht alleine.
Wir haben auch keine Restaurants o.ä. besucht, sondern komplett selbst verpflegt mit Kühltasche am Weg. Ausnahme Belgien wegen WC Notfall ;-)

Ob ich in Frankreich oder sonstwo in den Supermarkt gehe, ins Museum, in den Freizeitpark... kein Risiko-Unterschied für mich. Und ja, der Kontakt mit anderen Menschen im Urlaub ging mir sehr ab, aber ebenso zuhause.
Wir haben uns mit anderen Haushalten dieses Jahr nur im Freien und mit Abstand getroffen, waren in keinem Restaurant, habe mich überall an die Regeln gehalten.
Deshalb habe ich keinerlei schlechtes Gewissen, so zu reisen wie wir es gemacht haben. Noch besser wäre es natürlich, zuhause zu bleiben, aber das hat mir von März bis Juli schon gereicht ;-)

Etwas gutes hatte dieses Jahr: Ich habe erfahren (Wortwitz!) wie einfach es ist, nach Frankreich zu kommen mit dem Auto :) Ich dachte immer, das wäre zu lange und anstrengend.
Außerdem habe ich die mehrspurigen Kreisverkehre zu schätzen gelernt (wer hätte das gedacht?) und die Pereferique-Stadtautobahn rund um Paris fand ich auch recht gut im Vergleich zu anderen Städten.
Und Benzin war/ist derzeit billig :)
Und wir haben nun im Keller ein neues Weinregal für Champagner und Cider aufgestellt :)
 
Benetti macht ein Foto vom Schloß
Wir schaffen das eigentlich nie, in einem durch und die französischen Raststätten hatte ich nicht so sauber in Erinnerung! Da bleibt ein Kontakt nicht aus.
In Aachen wurde eine kleine Pause eingelegt. Natürlich alles komplett mit Maske.
Berührt wurde nur einmal etwas Kleines, sonst verlief alles kontaktlos. 😇
Auf dem Rückweg sind wir komplett durchgefahren.

Ihr seid wahrscheinlich einfach nur wesentlich mutiger, abgeklärter, unbekümmerter wie wir.
Nee nicht wirklich, vor Corona habe ich so einen Heidenrespekt, dass ich sogar mit Maske im Fitnessstudio trainiere.
 
gila steigt in manche Attraktion mit ein
Ich gehe gar nicht ins Studio wegen Corona :-(

Aber besser, mehr Menschen sind übervorsichtig als die, die Hochzeiten und Saufparties veranstalten.
 
dörthe Super-Moderator
Teammitglied
Das war nur eine kurze Pause, die der Standby Pass eingelegt hat.
Ab morgen (27.10.20) ist er wieder zurück.
Zunächst nur bei Crush's Coaster und Big Thunder Mountain, aber in Kürze soll er auch bei Peter Pan's Flight genutzt werden.
 

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