Corona macht flexibel

DLP 
thorroth Böser Zwerg
Eine gute Geschichte beginnt mit einem Prolog:

Es begann alles zum Jahresanfang. Da kamen erste Meldungen über ein Virus aus China auf. Demokratieverständnis, das anders aussieht, als wir es kennen; Essen, das andere Bestandteile hat, als man erwartet; Spielsachen, die andere Inhaltsstoffe haben, als angegeben und nun Fledermäuse, die andere Viren in sich tragen, als man kennt. Wo ist das Problem, das kennen wir doch alles schon von unseren asiatischen Demokraten, waren meine damaligen Gedanken.

Aber in einer globalen Welt bekommen wir eben auch sehr schnell unseren Teil ab und so vermieste uns Covid 19 das Frühjahr und mit jedem Tag Quarantäne wurde der Glaube an einen Sommerurlaub wie gebucht geringer.

Dann kam die große Reisefreiheit nach dem Lockdown. Ganz in alter DDR-Manier gestand man dem Volk zu, zu reisen…aber bitte nicht ins Ausland. Also schnell Südfrankreich storniert (auf die Kohle warten wir immer noch) und auf Bayern umgesattelt.

Bayern ist schön… wenn es nicht regnet…

…aber uns blieb ja immer noch WDW im August…

…aber nicht lange und es wurde klar, dass wir auch das stornieren müssen. Selbst, wenn die Parks noch öffnen würden und wir fliegen könnten, so wollte uns der ständig zeternde, selbstverliebte Donald (nein, nicht Donald Duck) ja gar nicht ins Land lassen.

Was folgte war die Stornierung. Erklär das mal dem Kind…und schlimmer noch dem Neun-Monats-Übergangshotel des Kindes. Es half ja nichts und meine Holde und ich mussten einsehen, dass wir es nicht in die USA schaffen und deshalb Ersatz brauchen. Südfrankreich? Ja, Südfrankreich! Aber was machen wir mit dem Bengel? Der braucht Disneyersatz, also DLP.

Aber wie geht das jetzt im DLP? Vorbuchung der Tage, aber ohne gültigen Jahrespass kann ich keine Tage reservieren. Also 4 Tage Magic Circus ab Montag unseres Urlaubs gebucht und einen Tag Eintritt in den Park ab Dienstag gekauft. Vor Ort wollten wir entscheiden, ob wir einen Jahrespass daraus machen oder alles so doof ist oder keine Tage mehr frei sind, so dass wir einfach nur zwei weitere Tage Paris-Urlaub machen. Danach sollte es ja weiter nach Südfrankreich gehen.

Nach den ersten positiven Berichten und dem Disneyblues von Junior haben wir am Freitag vor der Abreise erst von scoti und dann von Hotelopia Bescheid bekommen, dass unser Hotel geschlossen sei und wir uns mit Hotelopia in Verbindung setzen sollen. Da kommt Urlaubsstimmung am ersten Urlaubstag auf. Umplanen war angesagt, wieder einmal. Das war aber erst zu Öffnungszeiten am Samstag möglich. Unser erster Urlaubstag endete mit Ungewissheit.

Am Samstag gleich morgens Hotelopia angerufen. Die Asiamaus am Telefon sprach ein fast unverständliches Englisch. Sie wollte nach einem Ersatzhotel schauen. Ich schlug das Partnerhotel Dream Castle vor. Kannte sie nicht, aber sie wollte schauen… Warteschleife… Hotel gibt es nicht. Kann nicht sein, also habe ich es buchstabiert. Sie musste schauen. Warteschleife… Nicht gefunden… Also selbst auf die Seite und geschaut und gleich gefunden. Nochmal buchstabiert, diesmal mit Namen „D like Delta…“. Ergebnis: die Asiamaus fand es nicht... also hab ich ihr gesagt, sie soll Disneyland Paris eingeben und runterscrollen. Da wurde dann auch unsere asiatische Intelligenzbestie fündig…

Ratet… Ich musste warten, weil sie im Hotel anrufen musste. Warteschleife… Asiamaus „Ich erreiche das Hotel nicht“. Ich: „Was bedeutet das?“ Asia-Maus „Die müssen gegenbestätigen, erst dann kann ich Ihnen per Email bestätigen, dass die Reservierung geklappt hat. Eigentlich ist aber reserviert, da ich es ja in unser System gegeben habe. Sie können aber auch gerne persönlich anrufen. Sobald ich die Reservierungsbestätigung des Hotels habe, bekommen Sie von mir eine Email…“

Also gut, selbst angerufen und nach einer Minute Warten hatte ich die Rezeption dran. Ja, Hotel ist gebucht, sie bestätigen es an Hotelopia und ich bräuchte mir keine Sorgen machen.

Auf die Email von Hotelopia warte ich übrigens immer noch. Vielleicht hat die Asiamaus ihre Tastatur nicht gefunden oder hat sich beim Toilettengang verirrt und sucht immer noch den Rückweg.

Egal, ich hatte die Bestätigung des Hotels und im System bei Hotelopia stand das Hotel jetzt auch. Problem erledigt. Hat ja nur den halben Samstag, den zweiten Urlaubstag, gedauert.

Wir entschieden uns, nachdem wir dank dem Forum und eurer Hilfe auf die Seite mit den offenen Terminen schauen konnten, Risiko zu gehen und uns auf einen Jahrespass festzulegen. Alle Termine waren grün. Also mussten wir nur den Tageseintritt von Dienstag auf den Anreisetag Montag vorziehen. Hotline bei Disney anrufen stand auf den Tickets…

…keine gute Idee. Nach fast zwei Stunden kamen wir durch, schilderten unser Problem. Die sehr nette CM sagte uns, wir müssten einfach die Tickets online neu kaufen und die alten Tickets mit Nummer und Name an eine bestimmte Emailadresse zum Stornieren schicken. Echt jetzt und deshalb steht auf den Tickets auch, dass man die Hotline zum Stornieren anrufen soll?

Ich erklärte der CM unseren Plan mit dem Umtausch des Tickets in einen AP und sie buchte uns schon den Dienstag als AP-Tag, damit wir garantiert auch an beiden Tagen reinkommen. Als Entschädigung für die Wartezeit. Da war zum ersten Mal Pixiedust. So kann es weitergehen.

Nachdem der erste Urlaubstag mit Sorgen und Ungewissheit und der zweite für Hotlines und Organisation draufgegangen war, konnte der Urlaub jetzt richtig beginnen…
 
thorroth Böser Zwerg
Am Montag sind wir dann sehr früh losgefahren, um zur Parköffnung da zu sein. Früher war es so, dass du in Deutschland auf guten Straßen gefahren bist und direkt hinter der Grenze die Schlaglochpiste begonnen hat. Heute ist das umgekehrt…

In Paris angekommen haben wir an unserem Hotel geparkt und sind mit dem Bus rüber gefahren, da wir uns die Parkplatzgebühren sparen wollten. 30 Euro, damit ich mein Auto abstellen kann. Die spinnen, die Gallier. Ich wollte doch kein Grundbesitz erwerben.

Pünktlich mit Öffnung sind wir rein und die erste Überraschung wartete bereits: Alle Attraktionen (bis auf Buzz, der gerade umgebaut wird) waren offen und funktionstüchtig. Was ist denn hier los? Nicht viel...IMG_1138.JPGIMG_1136.JPG

Mit gebührendem Abstand wurden wir sogar vom Hausherren nebst Haustier begrüßt.

Nach ein paar Fahrten und ersten Blicken in die Shops, haben wir uns als eine der Ersten dann auch am Jahrespassbüro angestellt und waren mit erträglicher Wartezeit dran. Später wurde es erheblich voller. Es wurden zwei Plus und ein Infinity-Pass für Cheffe. Wenn schon parken, dann aber ganz vorne. Man wird schließlich nicht jünger...

Insgesamt war - wie sich später rausstellte im ganzen Urlaub - nichts los. Die Wartezeiten waren super. Dennoch fuhr alles auf Volllast und die CM waren sehr nett und bemüht.

Überall kann man sich die Hände desinfizieren und wird vor dem Einstieg in manche Attraktionen sogar extra aufgefordert. Das Masketragen ist bei dem Wetter noch okay und man gewöhnt sich daran. Der Abstand ist überall auf dem Boden aufgeklebt und es klappt auch mit den Leuten erstaunlich gut. Wer die Maske falsch trägt, runter macht oder den Abstand missachtet, bekommt schnell mal einen Hinweis der CM. Insgesamt haben wir uns super sicher gefühlt. Da können sich die deutschen Freizeitparks (wir kennen EP und Heidepark in Coronazeiten) zwei Scheiben abschneiden! Mal sehen, ob uns das vor Corona geschützt hat. Morgen erwarten wir das Testergebnis. An sich kann man aber sagen, dass, was möglich ist, von Disney zum Schutz seiner Besucher umgesetzt worden ist.

Gegen Nachmittag sind wir dann erst einmal zum Hotel zum Einchecken, danach zurück mit dem neuen Infinity-Parkausweis und später erschöpft und früh ins Bett.
 
thorroth Böser Zwerg
:grump:

Ja, ja das Parken im DLP. 30 Euro sind Halsabschneiderei und die Parkplätze sind winzig und eng:angry. Kein Wunder, dass die Autos der Franzosen so aussehen, wie sie aussehen...

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Zu guter Letzt bauen die Gallier den Parkplatz auch noch so weit weg vom Park. Ich habe es ausgemessen. Es sind über ein Kilometer vom Parkplatz zum Parkeingang.

Wegen jedem Scheiß geht der Franzmann auf die Straße, aber hier lässt er es mit sich machen. Der Ami wäre in den Sitzstreik getreten, bis ihn ein Bähnchen vor den Parkeingang gefahren hätte. Vielleicht sind die Franzosen deswegen auch so viel schlanker als der gemeine Trump-Untertan :unsure:.

Interessant sind die schwerbewaffneten Soldaten vor dem Eingang. Disney tut einfach alles, damit sich die arabischstämmigen Besucher wie zuhause fühlen. Damit sich deren Frauen nicht ausgegrenzt fühlen, müssen jetzt alle Besucher die Gesichtsburka tragen. Na ja, bei manchen ist das vielleicht auch eine Form des Schutzes der Allgemeinheit.
 
thorroth Böser Zwerg
:grump:

Leute, ich muss euch mal aufklären über diese Corona-Maßnahmen. Überall im Park sind in den Warteschlangen Aufkleber von einem Meter Länge mit dem Aufdruck "Hier nicht stehen" in Englisch und Französisch. Folglich soll man sich zwischen die Abstandshalter stellen. Viele kapieren das aber nicht so wirklich und so haben wir fast ein Verhältnis von 50% die darauf stehen und dann Abstand zum anderen Schild halten und denen, die zwischen den Schildern stehen. Das dürfte dann etwa auch dem Durchschnitt der Bevölkerung entsprechen. 50% haben etwas in der Birne und 50% meinen etwas in der Birne zu haben...

Da ich natürlich zu denen gehöre, die etwas in der Birne habe, muss ich jetzt mal eine ernste Sache bei Disney ansprechen: Trinkbrunnen. Alle Trinkbrunnen sind aus Coronagründen abgeschaltet. Ich musste echt lange suchen, bis ich die angebotene Alternative gefunden habe. Allerdings hat die ein paar tricky Fallstricke. Erstens muss man sich tief bücken, am besten sogar auf die Knie gehen und dann muss man beim Trinken seinen Kopf auch noch gut positionieren, damit, wenn der Deckel runterfällt dieser am Kopf vorbeigleitet (deshalb die Aussparung im Deckel für Kopf und Hals). Zweitens hat Disney die Trinkmenge begrenzt. Wenn man zu lange trinkt, kommt ein automatischer Wasserschwall und spült dich aus dem Becken. Come on, Disney, das könnt ihr besser...

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Apropos besser machen: Das mit den Pissoirs hätte man auch besser machen können. Gut, am grünen Punkt wie gewohnt antreten, aber das mit dem Abstand am roten X ist doch echt übertrieben. Clever, dass man erkannt hat, dass man das X nur aus der Entfernung treffen kann und der Nutzer somit gezwungen ist, durch zwei Schritte zurück Abstand zum Kollegen am Pissoir mit dem grünen Punkt zu halten. Aber habt ihr eine Ahnung, wie schwer es ist, mit dem Abstand das rote X zu treffen? Da braucht man schon richtig Druck auf dem Feuerwehrschlauch...
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thorroth Böser Zwerg
Zweiter Tag: Da wir früh schlafen gegangen sind, waren wir auch früh wach. Nach dem Duschen ab zum Frühstück im Magic Circus.

Das ist „etwas“ abgespeckt: Jeder bekommt eine Papiertüte und darf sich entlang eines Buffets etwas geben lassen. Es gibt eine Quetschtüte mit Apfelmus, ein Apfelsafttrinkerli, Brot, Butter, Käse, Schinken, Minicroissants und Minischokocroissants sowie zwei Sorten Cornflakes zum Selberziehen und einen Kaffee-/Schokoautomaten, einen mit kalter Milch und einen mit Flaschen mit Wasser, O- und A-Saft. Alles gibt es in Kartons, Pappbechern und mit Plastikbesteck...

Wenn man etwas mehr haben wollte, gab es eine Zurechtweisung von dem Gendarm an der Ausgabe. Mehr als zwei kleine Stücke Baguettebrot hat sie uns nicht zugestanden, auch, wenn man auf anderes verzichtet hat. Die Dame war total unfreundlich, so dass wir sie intern nur die Hackfresse genannt haben. Irgendwann – viel zu spät im Urlaub - ist mir der Kragen geplatzt und ich habe das mit einem Vorgesetzten besprochen und siehe da, ab dann bekamen wir so viel Brot, wie wir wollten. Kommen niemals zwischen Thorsten und sein Frühstück…

Es ging ja nicht um das Packen von Pausenbroten für den Park, aber 5 Zentimeter eines Baguettes, wenn man nichts anderes isst, sind eine Frechheit. Allerdings finde ich es auch zum Kotzen, wenn andere Leute ihre Trinkflaschen auffüllen, indem man die Flaschen aus dem Spender des Hotels (das ist eine Karaffe, die sich immer wieder selbst auffüllt und aus der man in seinen Pappbecher füllt) direkt an das Mundstück der eigenen Flasche drückt und umfüllt. Damit sind die Mundbakterien jetzt verallgemeinert.

Wo wir gerade beim Hotel sind: Die Leute dort haben mir leid getan. Nichts los, die Empfangsliste beim Frühstück war teilweise nicht mal anderthalb Seiten lang…

Am Abend kamen wir auf das Zimmer und es war nicht gemacht. Ich habe mit der Rezeption gesprochen: In Corona-Zeiten werden die Zimmer nur auf explizite Bitte des Gastes gemacht. Wir haben für den Rest des Aufenthalts dann explizit darum gebeten und das hat auch geklappt. Ähnliche Prozedere habe ich auch in den Rezessionen der anderen Hotels in der Nähe gelesen. Sehr fragwürdiges Vorgehen, denn dann kann ich doch gleich ein Apartment nehmen, wenn ich kein richtiges Frühstück bekomme und nichts gereinigt wird.

Dennoch waren wir insgesamt mit dem Hotel zufrieden. Weiter geht es demnächst...
 
torstendlp Unser DVC-Waschbär mit Bart
Teammitglied
Ähnliche Prozedere habe ich auch in den Rezessionen der anderen Hotels in der Nähe gelesen. Sehr fragwürdiges Vorgehen, denn dann kann ich doch gleich ein Apartment nehmen, wenn ich kein richtiges Frühstück bekomme und nichts gereinigt wird.
Dann sind meines Wissens nach Vorgaben der Behörden, das aus Schutzgründen nur auf Anforderung zu machen.

Und wenn ich nicht total wirr bin, ist das sogar in WDW in den Disney Hotels aktuell so.
 
Timm Main Street Emporium Imagineer
Teammitglied
Dann sind meines Wissens nach Vorgaben der Behörden, das aus Schutzgründen nur auf Anforderung zu machen.
Also bei unserem Besuch des Campanile wurde es nicht mal auf Nachfrage gemacht. Lediglich Handtücher und Duschgel hat man uns an der Rezeption ausgehändigt. Ich empfand das auch eher als Ferienhausfeeling. Dafür war aber das Frühstück, wie gewohnt mit dem Unterschied, dass das Personal vom Buffet auf den Teller gepackt wurde...
 
DigitalOlli steigt in manche Attraktion mit ein
Also bei unserem Besuch des Campanile wurde es nicht mal auf Nachfrage gemacht. Lediglich Handtücher und Duschgel hat man uns an der Rezeption ausgehändigt. Ich empfand das auch eher als Ferienhausfeeling. Dafür war aber das Frühstück, wie gewohnt mit dem Unterschied, dass das Personal vom Buffet auf den Teller gepackt wurde...
Wie schmeckte denn so ein Personal :)
 
dörthe Super-Moderator
Teammitglied
Das mit der Zimmerreinigung ist in vielen Hotels gar nicht möglich, auch nicht auf Nachfrage. Und auch das Frühstück ist so eine Sache, mancherorts ist es einfach gestrichen oder es gibt so abgepackte Sandwiches von der Tankstelle.

Alles in allem scheint es bei Euch doch noch recht gut gelöst zu sein,auch wenn es natürlich eine Umstellung gegenüber dem Gewohnten ist.
 
thorroth Böser Zwerg
Dann mal zu unserem zweiten Tag:

Wenn man früh austeht, früh frühstückt und früh mit dem Auto in den Park fährt, bekommt man erstens einen guten Parkplatz und zweitens einen guten Startplatz in der Eingangsschlange. Um genauer zu sein, können wir mit den Magic Plus und dem Infinity den Extraeingang benutzen und dort waren wir die Ersten, die rein durften. Das bedeutete, dass wir die Mainstreet komplett für uns hatten. Genial. Da konnte man auch mal kurz die Maske vom Gesicht ziehen ;)
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...und die ersten nach uns verdonnert man einfach zum fotografieren...

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..danach gleich weiter und die Pole-Position verteidigen...

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Über den Tag blieb es recht leer und auch das Wetter verbesserte sich zusehends
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Dagegen, dass alles so gut lief, hatte Corona dann etwas. Es kam die Meldung, Paris mit Umland inklusive DLP sind jetzt Risikogebiet. 14 Tage Quarantäne oder negativer Test. Leider wurde auch unser nächstes Urlaubsziel Cote d´Azur auch gleich zum Risikogebiet erklärt. Somit hatten wir ein Problem.

Ich habe gleich Expedia wegen Stornierung der folgenden 14 Tage Südfrankreich angerufen, aber wie so häufig nur die Warteschlange der Hotline erreicht. Nachdem man sich zigfach durch das System geklickt hatte, kam der Hinweis, dass man auch online stornieren könnte. Ja, das haben wir im Frühjahr gemacht, als die Grenzen dicht waren und wir streiten immer noch um die Kohle.

Jetzt gibt es aber eine zweite Möglichkeit: Rückruf. Man bekommt einen Zeitrahmen genannt, zu dem das erfolgen soll. Also ist man ab dem Zeitpunkt immer auf Standby. Wir haben dann sogar vermieden in Attraktionen zu gehen, so dass wir in die Disney-Hotels gehen wollten. Nach zaghaftem Versuch der Security uns auf dem Weg zu stoppen und dem Hinweis, dass wir dort etwas kaufen wollten, durften wir rüber.

Es war gespenstisch, die abgesperrte Lodge zu sehen. Nach einem Besuch im Newport Bay sind wir an der Lodge vorbei ins Cheyenne gelaufen und das war wie in einer Geisterstadt.

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Im Shop haben wir uns mit dem Verkäufer unterhalten, der sagte, dass er froh sei, überhaupt noch einen Job zu haben, bei dem was zur Zeit los ist.

Zurück ging es im Bus mit neuem Kuscheltier, natürlich coronakonform mit abgesperrten Sitzplätzen.

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Da wir immer noch auf den Rückruf von Expedia warteten, der schon weit außerhalb des angekündigten Zeitfensters war, gingen wir erst einmal im Planet Hollywood essen, was nicht schlecht war...

Fortsetzung folgt
 

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