Blumes Urlaubserlebnisse

Blume steigt in manche Attraktion mit ein
Nach langem Überlegen, habe ich mich doch dazu entschlossen meinen Reisebericht vom Mai 2009 auch hier wieder zu posten. Mag vielleicht für den ein oder anderen hilfreich sein, mal die Welt aus den Augen eines Teenagers zu sehen.

Einleitung
Wir schreiben das Jahr 2009.
10 Jahre nach meinen ersten Versucht im Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“ zu urlauben.
Aufgrund der Angst-Attacken seitens meiner Mutter in 1999 nach diversen Vorkommnissen und der ungünstigen Ferienzeit in Bayern blieb mir dieses Vergnügen immer verwehrt.
Problem 1 hatte sich schnell erledigt, nur hat man als kleiner privater Haushalt wenig Einfluss auf die Zeit der bayrischen Ferien.
Was dachten sich da meine Eltern:
Fahr´n wir halt mal ohne unser Kind.
So packten sie ganze zweimal ihre Koffer und setzten mich samt Hund bei der Oma ab.
Aber was soll´s. (Hab´s sie schließlich schon oft genug wissen lassen, was für Rabeneltern sie sind) Letztendlich war die Sehnsucht nach mir im Urlaub so groß, dass sie sich schworen: nie wieder Urlaub ohne unsere geliebte Tochter.

So sitze ich jetzt hier, in einem schönen gemütlichen Haus in Indian Wells, Kissimmee, Florida genieße das schöne Wetter( naja es ist schon ganz schön schwül und regnen tut es auch recht oft) und lasse euch nun an meinen Urlaubserlebnissen und Erinnerungen teilhaben:

Tag 1 – 25. Mai 2009
Schonungen 5:22 Uhr und der Wecker klingelt….und klingelt…..und klingelt. Bis ich mich endlich dazu entschloss noch 45min zu schlafen, da 15min ja schließlich reichen müssen um sich für einen langen Tag im Flugzeug fertig zu machen. Man sieht so oder so immer total kaputt aus wenn man ankommt.

Am Flughafen in Frankfurt gab es keinerlei Probleme. Boarden und Abflug war alles „on time“.
So war ich aber doch positiv überrascht:
Ich als flugunerfahrene Person hatte gleich das Glück an einem der viel verhasten Flügel und zumindest die meiste Zeit am Fenster sitzen zu dürfen. Und ich muss sagen, es war nicht schlimm.
Anzumerken ist auch, dass wir einen super Piloten hatten, der eine total sanfte Landung hin bekam. Der Service war auch alles andere als schlecht (die Turkey Cheese Sandwiches von US Airways sind sehr zu empfehlen).



In Philadelphia angekommen, ging es gleich schnurstracks durch die Immigration, den Zoll und zur Boarding Zone. Und auch hier keinerlei Probleme und kaum Wartezeiten.

Beim nächsten Flug von Philadelphia nach Orlando, sah das ganze dann schon etwas anders aus:
Zuerst warteten wir 30min im Flieger darauf dass wir endlich abheben dürfen. Und sobald wir den Boden in Florida mit unseren Reifen berührten (auch hier wieder eine super sanfte Landung) fing es sofort so zu Gewittern an, dass das Gepäck nicht ausgeladen werden konnte und wir sage und schreibe 3 Stunden darauf warten mussten.

Nach der Besichtigung unseres Hauses(zwei Schlafzimmer, mit je einem Bad und Ankleidezimmer, und einem schönen Pool) machten wir uns mit unserem weinroten Chrysler Cruiser PT auf den Weg zum Walmart um uns für die kommenden Tage mit Lebensmitteln einzudecken.
Walmart ist gigantisch! Alles was das Herz begehrt oder auch nicht begehrt. So groß, dass ich nicht mal schätzen kann wie groß er ist.
Wieder am Haus angekommen, gab es noch einen kleinen Snack (vom Essen im Flugzeug wird man ja keine 18 Stunden satt) und dann ging es ab ins Bett, denn am nächsten Tag geht es für mich zum ersten Mal Shoppen in Florida.





Tag 2 - 26. Mai 2009
Der Tag begann mit einem tollem Frühstück und netter Country-Musik aus dem Radio, die hier den ganzen Tag läuft und nicht nur Dienstags von 20:00 -22:00Uhr.(So ist es in unserem Lokalradio PrimaTon)
Unsere Tour starteten wir in den „Buena Vista Factory Outlet Stores“.
Eine Reihe von Geschäften, die sich um einen gemeinsamen Parkplatz herum angeordnet haben. Recht nett - vor allem in der Hinsicht, dass man hier jede Menge Geld sparen kann.








Unsere Ausbeute hier:
T- Shirts von „Hard Rock Cafe“ und von „Big Dog“ bis hin zur „Wrangler“.
Weiter ging es zur „Florida Mall“. Jeder des sich darunter nichts Vorstellen kann – zu vergleichen mit der Schweinfurter Stadtgallerie nur ca. 6- 7 mal so groß. Dem entsprechend wenig haben wir davon bis jetzt auch gesehen. Aber das Beste überhaupt an diesen Malls sind ja sowieso die „Food Curts“. Eine Ansammlung von sehr vielen verschieden Schnellrestaurants die alle um gemeinsame Tische herum angesammelt sind, so dass sich jeder das zu Essen bestellen kann, auf dass er gerade Lust hat. (Wie man sieht wird in Amerika anscheinend sehr gerne geteilt)
Ausklingen ließen wir den Tag wieder mit einem knapp 3-stündigen Aufenthalt im „Walmart“. Und dann hieß es wieder pünktlich schlafen gehen, denn am 27. ruft die Maus.

 
Blume steigt in manche Attraktion mit ein
Tag 3 – 27. Mai 2009
Wie schon erwähnt ging es heute zum ersten Mal zur Maus - und zwar ins Magic Kingdom.



Es war nun endlich soweit – ich, die Lisa aus Schonungen bin bei meiner Lieblingsmaus in USA. Ich hatte das noch gar nicht realisiert, aber als ich meinen Vater (Sullivan) bei der Eröffnungszeremonie in die Augen schaute, wusste ich, wir sind DA!!!!






Nachdem wir uns die Eröffnungszeremonie mit Mickey und seinen Freunden ansahen und der Main Street U.S.A. entlang geschlendert waren, war unser erstes Ziel das Tomorrowland.

Dies ist zu vergleichen mit dem Dicoveryland in Paris. Alles ist in einen sehr futuristischen Stil gebaut. Tomorrowland gefällt mir eigentlich besser als Discoverland. Es ist besser aufeinander abgestimmt und wirkt nicht so „steril“ wie in Frankreich.







Dennoch ist Space Mountain in Paris schöner von außen anzusehen, als sein komplett weißer Bruder in Orlando. Wie er von innen ist, kann ich leider nicht beurteilen, da er während unseres Aufenthaltes leider renoviert wurde.
Stitch´s Great Escape war hier unsere erste Anlaufstelle. So kommt man in einen Vorraum, in dem man von einem Ausbilder Namens Sergeant C4703BK2704-90210 Unterweisungen für die Teleportation von Gefangenen der Stufe 2 und 3 erhält, als Plötzlich das Projekt 525 der Stufe 3 teleportiert werden soll. So begeben wir uns alle in den nächsten Raum in dem man in 3 Reihen um eine Teleporter- Röhre angeordnet sitzt. Wenige Momente später wird auch schon das Projekt 525, besser bekannt als Stitch, in die Röhre „gebeamt“ und gleich mit seinem Ausbruch beginnt, das System lahm legt und frei im Raum herum turnt, bis er vollkommen nach Walt Disney World in Florida entkommen kann.
Ist wirklich nett gemacht, nur ich finde mit ca. 8 min etwas kurz.



Anschließend besuchten wir den Monster, Inc. Laugh Floor. Da die Monster von Monstropolis ja bekanntlich Ihrer Energiequelle von menschlichen Schreien auf menschliches Lachen geändert haben, organisieren sie eine Comedy Show für die Menschen, moderiert von Mike Glotzkowski. So wird z. B die Geschichte von Boo, Mike und Sulley nacherzählt. Und damit sich jeder die Geschichte besser vorstellen kann, wird für jeden Charakter eine Person aus dem Publikum ausgewählt, die dann über einen großen Bildschirm im ganzen Raum zu sehen ist. Und wie der Zufall es will, durfte mein Vater der im Walt Disney World Forum und nun auch im MSEmporium die Monster als Sullivan vertritt, auch hier als Sulley interagieren(was rein zufällig passiert ist). Und das tat er dann auch, mit all seinen ihm zu Verfügung stehenden Gesichtsmuskeln. Was im Zuschauerraum zu riesigem Gelächter führte.
(Ich glaube meiner Mutter hat das nicht so gefallen :muha:)

Nach dieser sehr witzigen Erfahrung ging es weiter mit Tomorrowland Indy Speedway. Eine Fahrt in einen mit Benzin betrieben Rennwagen auf einen netten kleinen Rundkurs. Auch aus Paris bekannt als Autopia. Da es in Paris jedes Mal zu hatte als wir dort waren, ließ ich es mir nicht nehmen eine Runde in den kleinen Autos zu drehen.



Auf dem Weg zum Carousell Of Progress, ein ursprünglich für die Weltausstellung von 1964 -1965 in New York gebauten kreisrunden Theater in dem der Besucherraum von Bühne zu Bühne weiterfährt, und die Schauspieler Audioanimatronics sind, die uns den Wandel und die dazugehörigen Veränderungen von 1900, 1920, 1940 und von der nahen Zukunft zeigen, wurden wir von Stitch mit einer kleinen Party aufgehalten. Diese kleine Show hat einen hohen Unterhaltungswert. Besonders zum Schluss als Stitch die Bühne als Elvis betritt und mit den Kindern, den zuvor gelernten Tanz tanzt.





Weiter gemacht haben mit dem Buzz Lightyear´s Space Ranger Spin. Eine Fahrt, bei der man den Bösewicht Zurg davon abhalten muss, die letzte fehlende Energie für seine ultimative Waffe zu sammeln. So wird man in einen Wagen, ausgestattet mit einen Steuerknüppel und zwei Laserkanonen gesetzt um Zurgs Roboter an den Diebstahl der Batterien zu hindern.
Zufälligerweise und ganz anders als erwartet hab ich mal das Rennen gemacht mit knappen 130 000 Punkten:headbang:. Meine Eltern lagen auch nur knapp hinter mir:
Meine Mutter mit 60 000 und mein Vater mit 40 000 :look:
(Er behauptete nachher, dass seine Waffe wohl einen Defekt haben musste, was er aber nicht beweisen konnte)





Da wir mit dem Tomorrowland fertig waren machten wir uns auf den Weg ins Fantasyland. Hier ist alles etwas enger als in Frankreich. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, da dort überall renoviert wurde und die Bauzäune die Wege etwas verengten.





Mickey´s PhilharMagic, eine 3D – naja eigentlich 4D – Show in der Donald Mickeys Zauberhut durch die verschiedensten Disneygeschichten hinterher jagt, hat mir sehr gut gefallen. Die ganzen Disney Charaktere wie z.B Aladdin und Jasmin in 3D zu sehen ist schon „wow“, aber noch besser ist der Geruch nach warmen Apfelkuchen(dank Geruchsstoffe, die in den Raum geblasen werden) der den Raum erfüllt, als Donald zu Lumier zwischen den tanzen Küchenutensilien im Esszimmer gerät.



It´s a small world war wie gewohnt schön. Die ganzen kleinen Puppen, die uns ihre Nachricht, dass wir alle auf der Welt gleich sind, überbringen. Einfach nur toll! Nebenbei bemerkt:
Auch diese Attraktion war 1964- 1965 auf der Weltausstellung zu finden.

Mehr schafften wir an diesem Tag auch nicht im Fantasyland, da hier die Wartezeiten alle so hoch waren, dass wir lieber zum Liberty Square wechselten um die 999 Geister des Haunted Mansion zu besuchen.
Mir gefällt hier die Inneneinrichtung und die Geschichte, von einer netten Dame die all ihre Ehemänner geköpft hat, besser als in Paris. Dennoch finde ich das alte Herrenhaus im Disneyland passt besser zum Rest vom Frontierland. Mag vielleicht auch daran liegen, dass Phantom Manor mit Thunder Mesa verknüpft ist und das Gebäude von Haunted Mansion ursprünglich Toad´s Hall beherbergte, dass alles andere als eine Geisterbahn war.



Nun war es auch schon soweit, dass unser eigentliches kleines Usertreffen mit Ogel anstehen sollte. Wie verabredet standen am Schloss und warteten darauf, die aus Deutschland mitgebrachten Knoppers los zu werden.
Doch leider fanden wir uns nicht und so nahmen wir die Deutschen Knusperwaffeln wieder mit. Weil man auch grad schon da war, sahen wir uns noch die viel zu kurze Parade an bevor wir uns auf den Weg ins Frontierland zu machen. Aber auch hier konnten wir Dank des Regenschauers und der viel zu langen Wartezeiten nicht mehr als Big Thunder Mountain fahren. Ein Minenzug zur Zeit der Goldgräber im Wilden Westen, der ohne Lockführer durch Berg und Tal fährt.











Ab hier machten wir uns auf zur Main Street Railroad Station um eine Runde um den Park zu drehen. Nichts besonderes, aber dennoch gibt es viele kleine Dinge am Rand der Strecke zu betrachten wie zum Beispiel das Indianerdorf durch das der Zug fährt oder die Hirsche die am Rande des Sees im Wald stehen.

Beim Übergang vom Frontierland ins Adventureland kam mir der Gedankenblitz, dass ja hier in Disneyworld „Pirates of the Caribbean“ ja mit Jack Sparrow ausgestattet wurden und so blieb meine Eltern eigentlich nichts anders übrig als mit mir sofort und ohne Umwege dorthin zu gehen. Die Fahrt an sich ist um einiges „harmloser“ als die in Frankreich. Nur ein kleiner Drop und man wird nicht ´mal ein bisschen nass. Der Aufbau der Attraktion ist aus dem Film zu entnehmen (an dieser Stelle muss ich noch mal erwähnen, dass die Attraktion aber vor dem Film da war. Für alle die noch nicht wissen was ich damit ausdrücken will:
Der Film Pirates of the Caribbean wurde nach der Story der Wasserbahn Pirates of the Caribbean gedreht.
Nach der Fahrt wurden wir in einen Landen mit Merchandise von Pirates weitergeleitet, in den ich mir auch schon gleich etwas kaufen musste. Und hier will ich auch mal auf die sehr nette Art der Amerikaner aufmerksam machen:
Es mag zwar ihr Job sein, und es mag vielleicht auch aufgesetzt sein, aber ich wurde noch nie in Deutschland beim einkaufen gefragt wie es mir geht und so in einen netten Smalltalk verwickelt.







Da meiner lieben Mutter an diesem Tag die Laune langsam in schlecht umschwenkte, da sie das fasche Schuhwerk trug, schauten wir uns noch The enchanted Tiki Room under a new Management an. Eine sehr bunte Show mit singenden Vögeln, die die Tiki Götter herauf beschwören, hat mir persönlich nicht so gut gefallen hat. Nicht einmal der gut aussehende Castmember konnte da etwas rausholen.:-*
 
stitch Frankenschabe
1. Wo bleibt der Rest des Berichtes???
2. Ich finde du solltest auch erwähnen, wer eure gefühlten 2.000.000 Stunden (waren ca. 9) Videofilm zu einer DVD zusammengeklopft hat. Besonders interessant waren die 50 % wo man nur sieht wie ihr gerade irgendwo hin fahrt.
 
Blume steigt in manche Attraktion mit ein
@ Stitch :
ja letztendlich waren es sogar 12 Stunden und ca. 2700 Fotos durch die du dich schlagen musstest :-*

Mit dem Bericht geht es morgen weiter. Hab heute nicht mehr so viel Zeit. Muss nacher noch zum Training und vorher noch weng was für die Schule machen.
 
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Tag 4 – 28. Mai 2009
Dieser Tag galt Epcot. Eigentlich war von Walt eine Stadt geplant, aber aus der Idee entwickelte sich das Grundgerüst für den zweiten Park in Orlando. Der Park ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Einmal Future World, mit den verschieden Pavillons, und die World Showcase, ein See um den herum mehrere Nationen sich präsentieren.

Begonnen haben wir den Tag mit einem Flug in Soarin´ over California im The Land Pavillon in Futur World.



Hier sitzt man in einem Flugsimulator, der einen über die verschiedensten Landschaften von Kalifornien fliegt. Und das schönste auch hier sind nicht nur die schönen Landschaften und das Gefühl wirklich zu fliegen, nein auch hier werden Gerüche wie Nadelwald und Orange verwendet. Eine wirklich gute Attraktion. Das Wort „awesome“ trifft es wohl am besten!

Weiter ging es mit The Seas with Nemo and Friends. Eine Fahrt in einer Endlosschleife durch die Geschichte um Nemo. Was an der Sache wirklich stark ist, dass zum Schluss Nemo und seine Freunde zwischen echten Fischen umher schwimmen. Naja Nemo ist zwar nicht echt, aber der Effekt, dass er auf die Scheibe des Fischbeckens projiziert wird ist echt toll.





Nachdem wir uns zum zweiten Mal zu Soarin´ aufgemacht, die restlichen Sachen wie „The circle of Life: envirommental fabel“, ein Film mit Simba, Timon und Pumba über die Umwelt, und „Living with the land“, eine gemächliche Bootsfahrt durch Gewächshäuser, durch hatten, war es Zeit für echte Thrillrides. Und so machten wir uns auf zu „Universe of energy“ Very Happy . Eine Reise durch die Zeit ab dem „Big Bang“, in der man alles Wichtige über Energie in nur knapp 30min lernt. Was wirklich nicht zu verachten ist, dass hier Alle in RIESIGEN Wägen sitzen die sich während der Fahrt/ des Filmes immer mal wieder teilen um in andere Räume zu fahren oder mit den Lernwilligen die Dinosaurier, also die Zeit in der Kohle, Öl und Gas entstanden sind, besuchen. Aber ein Thrillride war das nun nicht gerade……

Den Imagination Pavillon haben wir uns auch noch angeschaut. „Journey into imaginaion with Figment“ haben wir fast komplett gefilmt, deshalb spar ich mir hier die Erklärung und der 3D Film „Honey I shrunk the audience“ ist identisch mit Paris, also auch nichts Neues.



Nun teilten sich unsere Wege. Meine Mutter besuchte die Raucherecke, mein Vater und ich machten uns auf in einer „3 monatigen“ Reise, den Mars zu erkunden. Wie nicht anders zu erwarten meldeten wir uns für das Team Orange, sprich das härtere Team an, und begannen unseren Flug zum Mars. So, jetzt war endlich ein Thrillride angesagt(yippieee).
Nachdem man ja schon aus den Nachrichten von Mission Mars gehört hat, das unter anderem darin schon Leute gestorben sind, war ich so was von aufgeregt als wir in unserer Kapsel saßen. Mein Herz rast, und voller Spannung sehe ich auf dem Bildschirm vor mir.
Es ist zwar schon ein unglaublich tolles Gefühl wenn die „Rakete“ abhebt und man in den Sitz gedrückt wird, aber dennoch hab ich mir mehr erhofft. Es war bei Weitem nicht so schlimm, als man davon gehört hatte(meine Meinung).



Einmal um die halbe Welt in wenigen Stunden?! Ja das geht. Im World Showcase schauten wir uns erst Mexico mit seiner Bootsfahrt durch die verschiedenen Landschaften Mexicos mit den zwei Cavalleros und Donald, dann Norwegen mit Mealstrom, ebenfalls ein Bootsfahrt, aber durch die Welt der Trolle, an. Darauf folgte China, mit einem 360° Kino, und dann auch schon Deutschland. Es ist eigentlich unglaublich wie sich die Amerikaner Deutschland vorstellen. Deutschland ist Bayern und in dem Fall eher Rothenburg. Ich denke die Bilder sprechen für sich.











Nach dem Besuch von dem wunderschönen Italien war für Heute auch schon Schluss mit unserer Weltreise, weil wir uns für das allabendliche Feuerwerk Plätze sichern mussten. Wir hatten auch Tolle…- bis uns der nicht aufhörend wollende Regen einen Strich durch die Rechnung machte. So stellten wir uns kurz unter um wieder ein bisschen zu trocknen und schauten uns das Feuerwerk halt halb durchgeweicht an. Aber es war trotzdem schön, nur etwas kalt. Nun ging auch dieser Tag zu Ende und wir machten uns auf den Weg zu unserem netten Haus.







p.s. natürlich besuchten wir auch mehrmals Club Cool und ich frage mich wie die Intaliener nur sowas eckelhaftes trinken können.

 
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Tag 5 – 29. Mai 2009
Star Wars Weekends wir kommen!!!

Wie man vielleicht schon an der Unterüberschrift erkennen kann, war an diesem Freitag ein Star Wars Weekend in den Disney´s Hollywood Studios. Was das bedeutet? Eine Menge Star Wars verrückter Parkbesucher, viele Star Wars Figuren (z. B. Prinzessin Lea, R2D2, Trooper…) und eben so viele Disneycharaktere in Star Wars Outfits (so ne Mickey im Jedi-Kluft ist schon cool). Der Park selbst ist wie ein Film Studio aufgebaut (lässt sich ja auch am Namen erkennen)

Vor dem Eingang wurden wir schon von 4 Troopern auf dem Dach vom Parkeingang begrüßt. Mit was wir diesmal den Tag begonnen haben ist doch wohl klar – natürlich mit Star Tours. Der Flug zum Mond von Endor verlief diesmal Dank unseres Piloten Rex, der neu in seinem Business ist, nicht so reibungslos ab also sonnst. Der Film an sich ist der gleiche wie in Paris, aber Spaß hat man dennoch, da man auch versteht was der Pilot einen erzählt. (Liegt wohl auch daran, dass ich besser Englisch als Französisch spreche und verstehe)







Muppet Vision 3D ist fast so gut wie Philharmagic im Magic Kingdom. Gut, eigentlich sind sie nicht miteinander vergleichbar, aber mir gefällt Disney halt einfach besser als die Muppets. Der Film war dennoch gut und wirkte das ein oder andere Mal sehr real.:giggle:



Weiter ging es mit der Backlot Tour für mich nichts Neues. Es werden halt ein paar Requisiten ausgestellt, aber dennoch ist es immer einen Besuch wert. Es kann ja immer mal was Neues dazu kommen.





Nach der kleinen Parade bei der wir leider nicht viel gesehen haben, schauten wir uns den „ Great movie ride“ im Mann´s Chinese Theater am Hollywood Boulevard an. Vorbei an Filmszenen von Mary Poppins, Tarzan, Alien und Casablanca führte unsere Tour, in der man an der einen oder anderen Stelle eventuell von einem Ganoven oder Cowboy überfallen werden kann.

Am Sunset Boulevard mussten ich einfach schauen wie lang die Wartezeit für den Tower of Terror sind. Und wer sagt´s denn: nur knappe 20min. Also rein da. Mit jedem Schritt rückt die Lobby näher, die immer noch so aussieht wie um 1939, zur Zeit des Blitzeinschlages.
Mein Herz schlägt immer schneller (die vertraute Umgebung hat es wohl wissen lassen, was auf es wartet).
Der Adrenalinspiegel steigt. Rein in die Bibliothek, durch den Hotelkeller und ab in den Service Aufzug. Was jetzt passiert?! Schaut´s euch selbst an… Ich sage nur so viel:
I survived!







Nach dem Kurzen aber, tollem Aufenthalt in der 4. Dimension war es Zeit für etwas zu Essen und so machten wir uns auf zum Backlot Express um uns wieder gutes Amerikanisches Fastfood rein zuziehen.

Da für die übrigen Fahrattraktionen die Wartezeiten inzwischen zu hoch waren, entschieden wir uns den Rest des Tages für die zahlreichen Shows zu nutzen und machten uns wieder auf zum Sunset Boulevard um uns Beauty and the Beast als Musical anzusehen. Es ist wirklich schön gemacht.
Ich kenn das Musical zwar auch schon aus Frankreich, aber auch hier überwiegt der Sprachvorteil wieder deutlich.

Am Animation Courtyard sahen wir uns Ariel the little Mermaid an. Eine kurze Show, die man, wenn man wollte in Kapitel unterteilen könnte. So wäre Kapitel 1 eine Schwarzlichtshow mit Sebastian, der mit seinen Freunden „Under the Sea“ singt, Kapitel 2 der Verkauf Ariels Stimme an den riesen Audioanimatronic Ursula, Kapitel 3 eine Lasershow mit leichter Nasswerdgarantie und einem Zusammenschnitt von Ariels Zeit an Land und Kapitel 4 die Rückkehr zu Erik, also das „Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ Zeugs. Mir hat die Show sehr gut gefallen. Obwohl sie hauptsächlich für die kleineren Kinder gemacht ist, ist sie sehr kurzweilig. Aber dazu muss ich sagen, dass mein Platznachbar, ein total süßes Baby, mich während der Show auch sehr gut unterhalten hat.



Anschließend war noch Indiana Jones für den Tag zu absolvieren. Diese Stuntshow ist wirklich gut gemacht. Es kommt zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Langeweile oder Einöde auf.
Anfangs werden Freiwillige aus dem Publikum ausgewählt, die während der Show die Statisten darstellen dürfen. Aber es sind nicht alle wirklich Freiwillige: ein Stuntman ist auch dabei, nur weiß man das am Anfang noch nicht und die ein oder andere Explosion macht die Show wirklich für jeden interessant.

Nach Indi verließen wir die Hollywood Studios und weihten zum ersten Mal unseren Pool ein. Da es an den Tagen vorher jedes Mal regnete blieb uns dieser Spaß bis jetzt verwehrt.

 
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Tag 6 – 30. Mai 2009
Über Samstag gibt es nicht viel zu erzählen außer, dass wir beim Essen und beim Shoppen waren. Abends wollten wir uns noch mal Downtown Disney anschauen, aber Aufgrund meiner Müdigkeit von Nichtstun sind wir nach nicht einmal 2 Stunden wieder zurück gefahren.



Tag 7 – 31. Mai 2009
Auch am Sonntag haben wir nichts Spannendes gemacht. An dem Tag durfte ich endlich mal ausschlafen. War ja die ganze Zeit nicht möglich, da wir ja immer früh´s rechtzeitig am Park sein mussten, um die volle Zeit ausnutzen zu können. Mittags planschten wir ein wenig im Pool und danach versuchten wir noch einmal nach Downtown Disney zu gehen. Aber auch diesmal machten wir uns nach knapp 2 Stunden wieder auf den Heimweg, weil langsam der Hunger uns plagte. Da es Hamburger gab, wollten wir aber auch nicht länger warten.



Tag 8 – 1. Juni 2009
Wie Disney- begeisterte Menschen vielleicht schon gemerkt haben, besuchten wir die Parks in Chronologischer Reihenfolge. Angefangen beim Ältesten bis zum Jüngsten (Animal Kingdom), der heute auf der To- Do- Liste stand.
So fuhren wir heute schon zum 4ten mal durch das Tor in die Welt der Maus.
Disney´s Animal Kingdom ist flächenmäßig der größte von allen 4 Disney Parks. Er ist den Tieren und der Umwelt gewidmet und genauso wie jeder andere in mehrere „Länder“ aufgeteilt:
die Oase: Eingangsbereich, in dem man wie im Zoo verschiedene Tiere in ihren Gehegen begutachten kann
Discovery Island: der Bereich um den „Tree of Life“ das Wahrzeichen Animal Kingdoms
Camp Minnie-Mickey: ein Character-Meeting Point
Afrika: für alle Safari Touristen
Asien: Wildwasser Touren und die Bezwingung der Mount Everests stehen hier auf dem Tagesprogramm
Und schließlich Dinoland USA: alle Jahrmarktbegeisterten und Archäologen werden sich hier zu Hause fühlen

Aufgrund der großen Hitze zu dieser Jahreszeit nahmen wir den Rat unseres Reiseführers und den der Forumsmitglieder ernst und gingen als Erstes auf Safari um uns die Tiere Afrikas anzusehen. Kyle, unser Führer und auch Fahrer, hat seinen Job exzellent erledigt. Ich fand die Tour spitze. Obwohl wir leider nicht so viele Tiere gesehen haben, gestaltete er sie dennoch so, dass wir eine Menge Spaß dabei hatten.





Auf zum Everest! Was der Messner kann, können wir schon lange.
Rein in den Bergzug und los geht’s. Aber was ist da los. Der Zug kommt zum Stehen und vor uns sieht man Teile der Schienen senkrecht in den Himmel ragen. Nun versagen auch noch die Bremsen und wir fahren Rückwärts in einen Berg hinein, bis wir wieder an dem Ende der Höhle in die wir hinein gefahren sind, zum stehen kommen. An der Felswand gegenüber taucht nun der Schatten eines riesengroßen Affens (oder war es doch ein Bär ;)) auf, den wir dabei beobachten, wie er weitere Teile unserer Schienen zerreist und verbiegt. Und jetzt versagen die Bremsen schon wieder. Aus der Höhle raus in einem „gefühlten-freien-Fall-Winkel“ rein in die Nächste. Und da steht beziehungsweise hängt ER. Der Yeti.
Riesengroß, zottig und Angst einflößend. Nachts möchte diesen Kumpanen nicht über den Weg laufen. Aber das kann ja zum Glück auch nicht passieren, denn dieser Yeti ist der größte Audioanimatronik der Disney-Welt.





Nachdem wir wieder sicher am Fuße des Berges angekommen waren, wagten wir gleich unser nächstes Abenteuer:
Kali River Rapids
Eine Wildwasserfahrt durch die abgeholzten Wälder Indiens.
Informationen für den Reisenden: You will get wet, you may get soaked!
In jedem Floß erwischt es jemanden und die Chancen stehen 1 zu 12. Tja wie der Zufall es will, durfte meine Mum d´ran glauben (hab´ ein Paar Bilder aus Schadenfreude gemacht :look: ).


komplett druchnässt

„Flights of Wonders“, eine Vogelshow, ist klasse gemacht. Mir gefällt besonders der Teil mit Slogo und der Eidechse:lach.





Nun war es aber mal wieder Zeit für ein Paar Säugetiere und so machten wir uns auf zum Maharaja Jungle Trek. Ein Erkundungspfad mit Tigern, riesigen Fledermäusen und anderen Tierchen.











Finding Nemo, ein Musical, ist finde ich okay. Man muss es mal gesehen haben, aber sooo besonders gut fand ich es jetzt nicht. Die Kostüme sind zwar gut umgesetzt, aber ich finde keinen richtigen Gefallen daran.

Durchs Dinoland USA zu Dinosaur. Man wird beauftragt mit einer Zeitmaschine, dem Timerover, in die Zeit der Meteoriteneinschläge zu reisen um den Dinosaurier Alada(aus Dinosaur) ausfindig zu machen. Leider begegnet man ihm nicht, dafür aber jeder menge anderen angst einflößenden Dinos. Wahnsinn!!! Schaut euch das OnRide Foto an das Spricht für sich!







Zu guter Letzt schauten wir uns noch It´s tough to be a Bug unter dem Tree of Life an. Dieser 3D Film hat´s echt in sich. Mit Richtigen Schockeffekten und Mistkäfergestankt. Und dann kommen auch noch Spinnen!!!! Ich hasse Spinnen!



Den Tag gut beendet ging es wieder zurück zum Haus.
 
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So nun hab ich endlich mal wieder Zeit gefunden und werde mal meinen Reisebericht fortführen:

Tag 9 – 2. Juni 2009

Nachdem wir nun ja alle Parks(abgesehen von den Wasserparks) einmal durch hatten, machten wir uns noch mal auf den Weg zu den Hollywood Studios, in der Hoffnung, dass diesmal nicht so viel wie am letzten Wochenende los ist. Nur wurden wir leider enttäuscht. Und dann noch diese Hitze. Aber hey, wir sind in Florida.



Dennoch konnte der Tag eigentlich nicht besser beginnen, denn wir sind Rock´n´Roller Coaster gefahren. Mit Aerosmith geht es in nur 2,8Sec von 0 auf 95km/h direkt in den einzigen (halben) Looping in ganz Disney World. Vorbei am nächtlichen Hollywood kommen wir am Backstage Bereich des Aerosmith Konzertes an und schon ist die Fahrt auch schon vorbei.
Die Geschichte hier finde ich besser als in Frankreich, aber es sind beides geile Coaster mit geiler Musik.



American Idol, eine Show, in der Parkbesucher die Chance bekommen sich einen Platz beim nächsten American Idol Casting zu sichern ist sehr amüsant. Die Kandidaten singen alle Spitze und ich muss sagen: Hut ab an Disney. Die Finale Show, also die Show in der die Besten des Tages gegeneinander antreten, sprich die Entscheidung wer den Fastpass zum Casting bekommt, wurde wegen der Überfüllung sogar auf dem Platz vor dem Theater übertragen.

Nach weiteren Stürzen aus dem 13. Stock in die 4.Dimension wurde in der Lobby des Tower Hotels endlich mal mein T-Shirt(natürlich ein Fan-Shirt vom Tower) aus Frankreich gewürdigt. Die nette Dame am Counter hat mich sogar in einen kleinen Vergleich der verschiedenen Türme von Paris und Orlando verwickelt.

Nach Journey into Narnia, die Entstehung von Prinz Caspian, und einer weiteren Indi Stuntshow machten wir uns so gegen 22Uhr auf zu Fantasmic. Eigentlich war für diesen Tag schon um 22Uhr Parkschließung, aber für 22:30Uhr war noch eine Show angesetzt. Diese Show ist unbeschreiblich… Ich find dafür keine passenden Worte. Am besten wieder selbst ansehen.



Gegen 24Uhr waren wir auch dann mal wieder im Ferienhaus und fielen nach diesem sehr langen Tag alle müde ins Bett.
 
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Tag 10 – 3. Juni 2009
Animal Kingdom die Zweite!

Dieser Park gefällt mir. Alles so schon schattig, durch die üppige Bepflanzung und dann noch die schönen Tiere.
An diesem Tag sahen wir uns hauptsächlich Afrika, die restlichen Tiergehege und die Lion King Show im Camp Minnie-Mickey an.



The Festival of the Lion King ist ein Muss für jeden Disney World Touristen. Die Sänger und Sängerinnen machen alle ihren Job so unbeschreiblich gut, dass Gänsehaut auf dem Programm steht.

Im Pangani Forest Exploration Trail (das Afrikanische Gegenstück zum Asiatischen Maharaja Junge Trek) kann man Gorillas, Nilpferde, Garzellen, Okapis… ansehen. An jeden Gehegen steht ein Castmember und erzäht einem was es mit diesen Tieren auf sich hat und für die ganz Kleinen unter uns gibt es immer etwas Spezielles. Finde ich persönlich sehr nett, dass auf die Kinder so viel eingegangen wird.




Den Rest des Tages verbrachten wir eigentlich recht „gechilled“. Nach einer Fahrt im Zug zu Rafiki´s Planet Watch - dem Conservation Center, einer Tiererkundungstour um den Tree of Life und der Parade schlossen sich auch schon die Tore des Königreichs der Tiere.





Was haben wir schon seit … Samstag nicht mehr gemacht?! Richtig! Eingekauft. Also auf zum Wal Mart. Abstecher in Abteilungen in die wir eigentlich nichts brauchen, gehören inzwischen eigentlich dazu und so machte ich den Fund überhaupt. Alle Garth Brooks Fans haltet euch fest: Garth Brooks – The Entertainer,
5 DVD für sage und schreibe (Trommelwirbel) 5$

Die DVDs wurde natürlich gleich ausprobiert und für gut befunden (wie solls auch anders sein… ist ja auch Garth Brooks :D )
 
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