8-Night Mexican Riviera Holiday Cruise mit Kleinkind

DCL 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Lange habe ich es aufgeschoben, aber nun möchte ich endlich anfangen von unserer Cruise auf der Disney Wonder an Weihnachten 2011 berichten.

Die Ausgangssituation war eine ganz Besondere, da wir uns mit der Kreuzfahrt an die Mexikanische Riviera nicht nur einen langersehnten Wunsch erfüllten, sondern auch gleichzeitig die "Heimreise" aus der Ferne antraten.

Und so kam es, dass zwei Exilschwaben mit ihrem australischen Nachwuchs, am Sonntag, den 18.12.2011 in Sydney in eine Boeing 747 von Qantas stiegen und sich auf den langen Weg über den Pazifik machten.
12h und 54min später landeten wir am 18.12.2011 in Los Angeles, dank Überqueren der Datumsgrenze knapp 6h bevor wir eigentlich losgeflogen waren. Was eigentlich ganz witzig ist, hatte uns beim Buchen unseres Airport Shuttles über die offizielle Homepage der Disney Cruise Line ein paar Probleme beschert: Das System wollte es einfach nicht zulassen, dass wir vor unserem Abflug in Sydney bereits in Los Angeles landen :giggle:
Scheinbar hat es die nette CM der DCL dennoch hinbekommen intern die Daten so zu ändern, dass wir unseren Online Check-In noch rechtzeitig vor Abflug erledigen konnten.

Und so kam es, dass wir an jenem Morgen um 6:30 auf amerikanischen Boden landeten. Vor der Einreise mit allem Pipapo graute es uns, da man von LAX ja nicht viele gute Dinge zu hören bekommt. Um kurz nach 7 ging es dann zur Immigration, eine Dame winkte uns zu sich, und weil ich unseren Kleinen vor mir am Bauch in der Manduca-Trage hatte, schickte sie uns zu einem Schalter am Ende der Halle, wo bereits andere Familien mit Kindern standen. Da die Schlange dort aber doppelt so lange war, wie an den Schlangen ein wenig weiter vorne, war mein Göttergatte der Überzeugung, dass wir uns doch lieber dort anstellen sollten. Und dann standen wir da in der Schlange und beobachteten wie in Eiltempo die "Familienschlange" abgearbeitet wurde und sich bei uns in der Schlange gar nichts tat. Ich hätte ihn würgen können! Aber nein, wir sind im Urlaub und somit liess ich ihn am Leben (hätte auch so kurz vor dem Immigration Officer nicht so gut ausgesehen :giggle: ).

Die Erlösung kam dann in Form einer anderen Dame, die uns mit übermüdetem und ziemlich genervten Kleinkind in der Schlange festsitzen sah und uns zu einem ganz separaten Schalter führte.
Nun gut, wir traten geschlossen als Familie vor (hatten als Familie auch nur ein Immigrationzettel ausfüllen müssen) und alle drei Pässe wurden gescannt. Dann schaute die nette Immigration Beamtin meinen Mann an und fragte ihn etwas verwundert, warum er denn keine Fingerabdrücke abgeben müsse. Wir wussten nicht gleich was sie meinte, bis sie uns den Vermerk auf ihrem Bildschirm zeigte. Wir zuckten mit den Achseln. Scheinbar hatte die Dame von Qantas beim Check-In in Sydney meinem Mann den Diplomatenstatus verpasst :giggle: Es wurde ein Kollege gerufen, der den Fehler im System behob, und schwupdiwupp waren die Finger von meinem Mann gescannt. Dann war ich an der Reihe. Es dauerte ganze 15 Minuten, bis meine Finger gescannt waren. Da ich Josh immernoch in der Trage hatte, waren meine Hände recht verschwitzt und selbst mehrmaliges Abwischen half nichts. Als es dann endlich geklappt hatte, wurde Josh unter die Lupe genommen. Er hatte ja "nur" einen normalen Kinderreisepass mit dazugehörigem Visum für die USA (Erklärung hier). Fingerabdrücke waren bei ihm selbstverständlich nicht nötig. Es folgten abschließend die üblichen Fragen zu Reisegrund und Reiseroute und dann begrüsste uns ein Plakat von Präsident Obama mit einem "Welcome to the United States of America"!
Wir gingen zu den Gepäckbändern, wo unsere Koffer und Taschen bereits Karussell fuhren und durchquerten um kurz nach 8 den Zoll ohne weiteren Vorkommnisse.

Am Ausgang wartete bereits ein älterer Herr in DCL Uniform mit einem Schild das meinen Namen trug. Er erklärte uns, dass das erste DCL Shuttle nach San Pedro, dem Hafen von LA, erst um 9:30 Uhr fahren würde und wir deshalb noch in Ruhe was frühstücken könnten.
Wir nutzten die Chance und frischten uns erst einmal auf den Toiletten etwas auf (Umziehen, Zähne putzen, etc.). Mein Mann Steffen gönnte sich ein zweites Frühstück bei McDonalds und ich versuchte Josh zu unterhalten.

Um 9:10 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Terminal 4, wo das DCL Shuttle abfährt. An einem kleinen DCL-Schalter in Form eines Pappstandes am Ausgang des Terminals wurden wir von 4 CM mit Mickey Handschuhen begrüßt. Da unsere Kofferanhänger es nicht mehr rechtzeitig zu uns per Post geschafft hatten, musste die zuständige CM Kofferanhänger von Hand ausfüllen. Wir gaben unsere Koffer ab und warteten auf die Abfahrt.

Der Shuttlebus, in dem wir um 9:45 das Flughafengelände verliessen, war ein neutraler Reisebus von einem örtlichen Unternehmen, kein spezieller DCL Bus mit den üblichen Details. Kein Wunder habe ich kein Foto gemacht, oder lag es vielleicht doch daran, dass ich in den vergangenen 24h nur knapp 3h geschlafen hatte?!
Die Fahrt zum Hafen dauerte 35 Minuten, schon von Weitem sahen wir die Disney Wonder.



Als wir um 10:30 die Abfertigungshalle betraten, war am Check-In fast garnichts los. Einen separaten Schalter für Nicht-US-Bürger gab es nicht einmal. Innerhalb kürzester Zeit hielten wir unsere Key to the World Cards in den Händen und machten uns auf die Suche nach den Mitgliedern der "disboards", mit denen ich vorab online Bekanntschaft geschlossen hatte. Wir wurden schnell fündig und es folgten mehrere Vortsellungsrunden.

Als um 11Uhr Mickey plötzlich auftauchte, wagte ich es und stellte mich mit Josh für sein erstes Characterfoto an. Er kannte Mickey von diversen Bildern im Kinderzimmer und war, wenn auch etwas schüchtern, recht verzückt von der Maus im Norwegerpullover. Mir fiel ein Stein von Herzen, denn das Schlimmste wäre für mich gewesen, wenn er laut losgebrüllt hätte und wir für die nächsten 8 Nächte den Charactern aus dem Weg hätten gehen müssen :-*



Das Boarding begann dann um kurz vor 12 und wir durften unter Beifall der Crew um 12:13 unseren Fuß auf die Disney Wonder setzen.

Die Lobby auf Deck 3 war genau so kitschig, wie man es von den Bildern her kannte, und auch wenn sie uns recht klein vorkam, wurde uns schnell die Größe der Wonder bewusst. Wir machten uns mit unserem vollbeladenen Buggy auf in Richtung Parrot Cay, dem Büffetrestaurant auf Deck 3 aft (hinten am Schiff), um Mittag zu essen. Mit gefülltem Bauch waren wir gleich noch müder und so rafften wir uns auf, das Schiff zu erkunden.
Mit dem Aufzug ging es hoch auf Deck 9, wo wir aft (hinten ;) ) die Getränkestation und die Pools begutachteten. Wir holten uns Kaffee und Tee und genossen die frische Brise an Deck. Die rund 16°C Lufttemperatur waren zwar ein wenig abschreckend, doch die Vorfreude auf Weihnachten in Mexiko war dafür umso größer :jump

Josh beim Inspizieren der Toddler Splash Area auf Deck 9 aft und der Family Pool auf Deck 9 midship



Um 14 Uhr machten wir uns dann endlich auf in Richtung Kabine, welche gerade noch von unserem Host den letzten Schliff verpasst bekam. Wir hatten auf Deck 5 einen Deluxe Oceanview Stateroom gebucht, der mit einem großen Bullauge und zwei Bädern ausgestattet ist.



Wir machten es uns nur kurz gemütlich und fingen an unser Handgepäck auszupacken. Um 15 Uhr waren wir nämlich verabredet mit den Leuten von den disboards. Wir trafen uns in der Promenade Lounge auf Deck 3 zum gemütlichen Kennenlernen. Sogar der eine oder andere Disney-Insider war mit von der Partie, seien es aktuelle Mitarbeiter der WDC oder auch ehemalige Castmember aus den Parks. Auf jeden Fall eine sehr interessante Mischung! Die Gesprächsthemen sollten nie ausgehen.
Pünktlich um 15:45 löste sich die Versammlung auf, denn der Safety Drill stand auf dem Plan. Und so machten wir uns gemütlich auf zu unserem Sammelpunkt, welcher auf den Key to the World Cards aufgedruckt ist. Schwimmwesten waren ja nicht mehr notwendig beim Drill, so dass es schon etwas komisch war, einfach so hinlaufen, warten bis die stateroom number aufgerufen wurde, sich kurz die Anweisungen der CM anhören und dann wieder gehen. Aber egal, wir wussten in welches Boot wir uns im Notfall setzen müssen und hatten die Schwimmwesten in unserem Stateroom anprobiert. Für Josh hatten wir übrigens eine spezielle Kleinkind-Schwimmweste mit Kapuze von unserem Host bekommen.

Vom Safety Drill ging es dann direkt auf Deck 9 zur Sail Away Party. Wobei wir es uns dann doch auf Deck 10 bequem machten und das Spektakel von oben beobachteten. War eine nette Sache, besonders für die Kids. Josh wusste zwar nicht so genau was passierte, aber mit Musik und diesen Glitzer-Streamern war er ganz zufrieden.





Wir gingen anschließend schnell auf unseren Stateroom zurück, in der Hoffnung, dass unsere Koffer inzwischen angekommen waren. Da wir First Seating beim Abendessen hatten (17:45) waren wir recht scharf auf unsere Klamotten. Das erste Gepäck kam dann auch schon um 17:30, allerdings nur mit den Sachen von Josh und Steffen, ich durfte nochmal 10 Minuten länger warten.

Stateroom 5010, noch nicht ganz im Chaos versunken ;)


Bis wir dann umgezogen waren und zum Abendessen ins Parrot Cay Restaurant kamen, war es bereits 18 Uhr. Wir hatten ein echt schlechtes Gewissen, weil wir zu spät kamen, aber scheinbar machte das überhaupt nichts aus: der halbe Speisesaal war noch leer. Offensichtlich haben noch mehr auf ihr Gepäck warten müssen :giggle:

Wir bekamen Tisch 25 zugewiesen, direkt im Eck am Fenster. Somit waren wir recht ungestört. Unsere Tischpartner tauchten an diesem Abend garnicht mehr auf. Das Essen war super, unser Server Bruno aus Indien und seine Assistant Server Sabrina aus England waren echt klasse. Josh taute schnell auf.
Für die Kids gab es Wachsmalstifte und eine Seite mit Ausmalbildern, Rätseln und der Kinderspeisekarte. Da der Tag doch recht lang war, schlief Josh noch vor dem Dessert bei mir auf dem Arm ein.



Wir wollten die Chance nutzen und mit dem schlafenden Kind direkt in die Show gehen. Das Walt Disney Theater auf Deck 4 forward (vorne ;) )befand sich direkt unter unserem Stateroom. Josh wachte aber nach etwa 10 Minuten im Theater auf und fing an selbst Theater zu machen.
Und so ging es für uns direkt auf unseren Stateroom, denn auch wir hatten dringend Schlaf nötig. Wir legten Josh ins Kingsize Bett und zappten noch durch die TV Kanäle, wo wir den Rest der Show anschauten. Die Wonder schaukelte bereits gemächlich vor sich hin, so dass das Einschlafen nach einem kurzem Studium des Personal Navigators (Infoheft über das Tagesprogramm am darauffolgenden Tag) überhaupt kein Problem war, und das obwohl die Live-Show eine Etage tiefer noch in vollem Gange war.


to be continued...
 
Darkwing steigt in manche Attraktion mit ein
Bei den Kinder-Speisekarten scheint sich ja in den letzten 10 Jahren nichts geändert zu haben, sie sehen immer noch so aus wie unsere von 2000 und 2002.
Sie wurden von unserer Tochter auch mit Begeisterung "bearbeitet".:)

Gruß
Darkwing
 
Reto hat seit Jahren ne Jahreskarte fürs MSE
Super - wieder mal ein so richtig ausführlicher Cruise-Bericht von einer mir bislang noch unbekannten Cruise. Macht Lust auf mehr!

Basierend auf deinen Bildern ist die Wonder ein genau so tolles Schiff, wie die Dream, halt nur kleiner.

Gut zu hören, dass in LAX alles geklappt hat. Wusste gar nicht, dass sie spezielle Familienschalter haben bei der Immigration (oder Familien zumindest separieren) ist mir noch nie aufgefallen.

Der Transferbus war möglicherweise von Gray Line of Anaheim, die betreiben auch den Disneyland Express zwischen dem Flughafen LAX und DLC.

Gepäck scheint ihr aber meiner Ansicht recht spät bekommen zu haben. Auf meinen 2 Cruises ab Port Canaveral hatte ich mein Gepäck jeweils stets ab 13:30 Uhr vor der Kabine. Aber so lange nichts verloren geht, reicht es ja auch noch, wenn es vor dem Abendessen kommt.

Mickey hab ich ja in dem Outfit noch gar nie gesehen - nett, dass sie für diese Cruises was eigenes machen.

Beruhigend zu hören, dass für eure Infant Life Vest gesorgt wurde und ihr die Westen anprobiert habt. Sollte jeder machen. Und eure Cruise war ja noch bevor Herr Schettino die Concordia zur Seite legte.

Wurden im Terminal auch Boarding-Nummern ausgegeben und dann die einzelnen Gruppen aufgerufen?

Bin gespannt auf die Fortsetzung!
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Baloo_The_Bear schrieb:
Gepäck scheint ihr aber meiner Ansicht recht spät bekommen zu haben. Auf meinen 2 Cruises ab Port Canaveral hatte ich mein Gepäck jeweils stets ab 13:30 Uhr vor der Kabine. Aber so lange nichts verloren geht, reicht es ja auch noch, wenn es vor dem Abendessen kommt.
Iche gehe mal davon aus, dass das daran lag, dass wir von Hand geschriebene Koffertags hatten. Bei den Nachbarn standen die Koffer auch alle vor 15 Uhr vor dem Stateroom.

Baloo_The_Bear schrieb:
Mickey hab ich ja in dem Outfit noch gar nie gesehen - nett, dass sie für diese Cruises was eigenes machen.
Das war laut Guest Relations eines der Weihnachtsoutfits.

Baloo_The_Bear schrieb:
Wurden im Terminal auch Boarding-Nummern ausgegeben und dann die einzelnen Gruppen aufgerufen?
Ja, wurden sie. War allerdings so gut wie überflüssig, da zum Beginn des Boardings der Großteil der Passagiere noch garnicht anwesend war. :giggle:
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Dank Jet Lag und für uns als Segler angenehmen Seegang, wachten wir an unserem ersten Seetag erst um 9:45 Uhr auf. Draussen vor dem Bullauge war es diesig und man erkannte am Horizont die Baja California.



Wir zogen uns an und gingen auf Deck 9 aft ins Beach Blanket Café zum Frühstücken. Erst auf halber Strecke merkte ich, dass ich den Fotoapparat vergessen hatte, doch zum Zurücklaufen war ich zu faul. Und so kam es, dass es keine Bilder vom Vormittag an Bord der Disney Wonder gibt :icon_rolleyes:

Das Frühstücksbüffet im Beach Blanket Café war sehr gut. Wer wie wir, nach fast 4 Jahren Australienaufenthalt, auf Speck, Würstchen, alle möglichen Eikreationen inkl. Omelette nach eigenen gusto frisch zubereitet, und sonstige warmen Sachen zum Frühstück steht, kommt voll auf seine Kosten. Wer da nicht so drauf steht, hatte aber eine riesige Auswahl an Alternativen. Das einzige, was man hat suchen müssen, war der Wurstaufschnitt. Da waren nur Salami und Kochschinken im Angebot.
Ansonsten gab es frischen Obstsalat, Müsli in verschiedenen Varianten, Joghurt, süßes Gebäck, Toastbrot in weißer und Vollkorn Ausführung, frische Brötchen und was man halt sonst so von einem Frühstücksbüffet erwartet.
Zum Trinken gab es Kaffee, Tee, Apfel- und Orangensaft und Softdrinks. Wer warmen Kakao wollte, musste sich draussen an der Getränkestation bedienen.

Gestärkt ging es dann zurück zu unserem Stateroom, wo unsere Koffer noch darauf warteten ausgeräumt zu werden.
Dadurch, dass wir übermäßig viel Gepäck dabei hatten (durch den Umzug) war das Unterbringen unserer Sachen schon eine Herausforderung, aber machbar. Wer also mit den üblichen Mengen an Kleidung reist, hat im zweitürigen Kleiderschrank, einer Schubladenkommode, einem Regal, das wie ein Koffer aussieht und in der "Schrankwand" über dem Fernseher jede Menge Platz. Die Taschen mit unserer Winterbekleidung und der Hartschalenkoffer wurden einfach unters Bett geschoben.

Da wir um 14 Uhr eine Verabredung mit den Leuten von den Disboards im Outlook Café im Adultbereich des Decks 10 hatten, entschieden wir uns dafür Josh für eine Stunde in die Nursery, der Kleinkinderbetreuung für Kinder unter 3 Jahre, zu geben. Uns wurde zwar vor der Cruise nahegelegt, dass wir für Josh einen Platz in der Nursery reservieren sollten wegen der hohen Nachfrage, doch das stellte sich als völlig unnötig heraus.
Als wir die Nursery verliessen, kam Mickey herein und spielte mit den kleinsten Passagieren an Bord.
Wir hatten eine nette Gesprächsrunde im Outlook Café, auch wenn unser Blick ständig auf das Display unserer Wavephones gerichtet war.
Jeder Stateroom verfügt über zwei Wavephones, über die man an Bord kostenlos kommunizieren kann. Das ist besonders dann ganz praktisch, wenn man den Göttergatten zur Getränkestation schickt und einem dann noch einfällt, dass man Lust auf Pizza hat :-* :muha:
Die Wavephones dienen aber auch als Piepser für die Eltern, deren Kinder sich in einem der Kids Clubs oder in der Nursery befinden.

Nachdem wir Josh wieder abgeholt hatten gingen wir auf Deck 9 und 10 ein wenig Treppensteigen üben. Der kleine Mann hatte nämlich erst kurz vor unserer Anreise mit dem selbständigen Treppensteigen begonnen.
Nebenher konnten wir dann auch mal die Sportanlagen, das Wide World of Sports Deck, auf Deck 10 forward besichtigen, wo sich jede Menge Kids tummelten. Also als Teenager hätten mich meine Eltern rund um die Uhr dort angetroffen :giggle:



Wir erkundeten das Schiff noch eine Weile, bevor ich in unseren Stateroom ging, um unsere Outfits für die Formal Night auf Vordermann zu bringen. Da mein Steffen seinen Geschäftsanzug sowiso mit dabei hatte, hatten wir uns entschlossen uns richtig "rauszuputzen". Schließlich stand ja auch Weihnachten vor der Tür. Und so schnappte ich mir eben unsere Sachen und suchte auf Deck 6 midship die Laundry (Waschküche) auf, wo man kostenlos seine Sachen bügeln kann. Schließlich sollten Hemd und Kleid faltenfrei sein. Auf die Idee waren vor mir auch schon ein paar andere Passagiere gekommen und so musste ich eine Weile warten, bis ich an der reihe war. Das nächste Mal wird gleich morgens nach dem Frühstück gebügelt :icon_rolleyes:

Um 17 Uhr fand für das First Seating (erstes Abendessen) in der Lobby die Captains Reception statt. Es gab kostenlose Cocktails und ein paar Häppchen, wo wir uns allerdings etwas zurückhielten. Am Vorabend hatten wir uns geschworen entsprechenden Hunger mit zum Abendessen zu bringen :giggle:
Da es gerade keine lange Warteschlange für ein Foto mit unserem argentinischen Kapitän gab, stellten wir uns gleich an.



Und weil wir schon einmal dabei waren, haben wir gleich noch ein paar Familienfotos vor romantischem Hintergrund machen lassen.



Die Fotografen scannten einfach unsere Key to the World Card, damit die Fotos unserem Stateroom zugeordnet werden konnten. Und ja, ich weiß dass mein Kleid ungebügelt aussieht :umpf

Und dann war auch schon Zeit fürs Abendessen im Triton´s, gleich neben der Lobby. :hungry:
Wir lernten unsere Tischnachbarn kennen, eine afro-amerikanische Mutter mit zwei Söhnen aus der Nähe von San Diego, der eine Sohn so alt wie Josh. Der dazugehörige Familienvater befand sich auf Geschäftsreise. Wir verstanden uns auf Anhieb, nur der 14 Jährige Sohn hatte sich jemand anderen am Tisch erhofft. Aber man kann ja nicht alles haben. Das Essen am Vorabend hatten die drei verschlafen und sich dann room service bestellt.

Die Atmosphäre im Triton´s fanden wir recht gut. Die Beleuchtung wurde im Verlauf des Essens imme blauer gedimmt, so dass zum Dessert "Unterwasser-Stimmung" herrschte.



Eigentlich hatte ich vor all das leckere Essen fotografisch festzuhalten, doch ich hatte ehrlich gesagt keine Lust darauf. Die festliche Stimmung war so schön, dass ich trotz Blitzlichtgewitter an den Nebentischen nicht fotografieren wollte. Bis auf die Speisekarten habe ich nichts abgelichtet. Diese folgen dann irgendwann mal in einem gesonderten Thread :headbang:


Wir verzichteten auf die zweite Vorstellung der Show um 20:30, da wir "The Golden Mickeys" bereits aus Hong Kong Disneyland kannten.
In der Lobby stellten wir uns dann für Familienfotos vor dem Weihnachtsbaum an.

Warten muss nicht langweilig sein :giggle:




Wir hörten aus der Promenade Lounge, welche sich um die Ecke, hinter Triton´s befindet, Livemusik und entschlossen dort mal vorbeizuschauen. Da war High Life auf der Tanzfläche. Midtown, ein Duo bestehend aus Sharon und Will, gab beim Family Dance diverse Hits der letzten 40 Jahre zum Besten. Wir waren nicht die Einzigen die Spaß beim Tanzen mit den Kids hatten.




Zum Abschluss schlenderten wir noch durch die beiden leeren Shops auf Deck 4 (die Passagiere vom First Seating waren ja in der Show und die anderen sassen gerade beim Abendessen). Ich hätte mich an den DCL Weihnachtsbaumanhängern dusselig kaufen können. :-*

Als wir in unseren Stateroom kamen, begrüsste uns ein Dinosaurier auf dem Bett, der uns freundlich darauf hinwies die Uhren in der Nacht um 1 Stunde vorzustellen.




to be continued...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nala Knuddellehrerin
Teammitglied
Ein ganz toller Bericht, freu mich schon auf die Fortsetzung! :thumbsup:

Die Familienbilder (auch mit Captain :giggle:) sind total schön!!! Ihr seht klasse aus! Josh in dem kleinen Anzug... herzallerliebst :)! Er erinnert mich ein bisschen an "Little Jack" aus "Meet the Fockers" :icon_mrgreen:
 
Chrisili Coasterkarma
ich find die cruise berichte total spannend weil sie nicht unterschiedlicher sein könnten :D josh sieht total super aus so süß herausgeputzt :)
 
poohmo steigt in manche Attraktion mit ein

Danke für die schönen Berichte und die echt schönen Fotos :nick
Ihr seit eine nette Family :top:
p.s. und soooo schlimm sieht das Kleid nun auch nicht aus :giggle:
Die Farbe steht Dir sehr gut :nick
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Dienstag, der 20.12.2011, unser zweiter Tag auf Hoher See, begann gegen 8 Uhr. Wir blödelten eine Weile im Bett, bevor wir uns zum a la carte Frühstück ins Triton´s begaben.



Draussen war schönes Wetter, und so bummelten wir auf Deck 9 herum, wo die ersten Sonnenanbeter die Liegen bereits besetzten. Und weil Goofy gerade da war, liessen wir im Gazebo ein Foto mit ihm machen. Josh war davon garnicht so begeistert.




Um 13 Uhr gingen wir zu einer Infoveranstaltung des Disney Vacation Clubs. Wir wollten mal aus erster Hand erfahren, ob das Timesharing-Konzept auch für uns etwas wäre. Mit einer Einkaufstasche voller Infomaterial ging es anschließend direkt zur "Shopping Show" ins Buena Vista Theater. Angekündigt war eine Infoveranstaltung zum Thema Souvenirshopping in Mexiko. Wir erhofften uns Tipps, wo man am günstigsten an die typischen Souvenirs kommt, um welche Strassenecken man einen grossen Bogen machen sollte, weil man nur über´s Ohr gehauen wird, und wo man faire Prreise erhält. Bekommen haben wir eine Werbeveranstaltung eines Vertreters, der Werbung für diverse Juweliere machte. :muha: Das lange Gesicht von Steffen kann man auf dem Foto gut erahnen :giggle:



Immerhin haben wir ein weisses T-Shirt für Josh geschenkt bekommen, das sich unter Sonnenlicht (UV-Licht) bunt färbt, weil er während der Show so ruhig war und am Ende sogar bei mir auf dem Arm eingeschlafen ist. Wie ich später in einem Laden gesehen habe, war das T-Shirt 21$ wert.


Wir versuchten unser schlafendes Kind in unseren Stateroom zu bringen, wo wir inzwischen von meinem selbstgebastelten Weihnachtskranz empfangen wurden. Eigentlich hätte der mit Magnetpapier an der Türe hängen sollen, doch dummerweise wurden die Türen mit einer Spezialfolie beklebt, damit die Magnete nicht mehr halten :0101: So hab ich ihn eben an unseren "Fisch-Briefkasten" gehängt.


Da unser Versuch fehlgeschlagen hatte, das schlafende Kind umzubetten, ging es in´s Oceaneer´s Lab. Dort war Open House und so konnte sich Josh mal wieder richtig an einem Computer austoben.




Und weil es draussen inzwischen etwa um die 25°C hatte, beschlossen wir den Nachmittag in der Toddler Splash Area zu verbringen.
Leider dürfen Kinder, die noch nicht vollständig trocken sind und Schwimmwindeln tragen, aus hygienischen Gründen nicht in die Pools. Weder in den Mickeypool noch in den Familypool. :td: Und so musste sich unsere Wasserratte mit den Sprinklern abgeben. Er sollte noch mehrmals versuchen in den Mickeypool auszubüchsen :-*




Und dann war es auch schon 17 Uhr. Wir gingen auf unseren Stateroom und richteten uns fürs Abendessen im Animator´s Palate.



Während dem Essen verwandelte sich das schwarz-weiß eingerichtete Restaurant in eine bunte Disneywelt.




Im Anschluss ans Abendessen stellten wir uns zuerst auf Deck 4 bei Stitch und anschließend bei Mickey in der Lobby an, um Fotos machen zu lassen.





In unserem Stateroom wartete bereits ein ganz lustiger Genosse darauf, dass wir uns warm anziehen. Wir gingen auf Deck 9 und machten es uns auf Liegestühlen gemütlich, um auf der Funnel Vision Leinwand Mulan anzuschauen. Dazu verzichteten wir freiwillig auf die Show mit Michael Holly, einem jonglierenden Komiker.



Und weil am Folgetag unser erster Tag in Mexiko bevorstand, machten wir uns um 22 Uhr in Richtung Bett auf. Vorbei am 2,50m hohen, lecker duftenden Lebkuchenhaus, welches in der Promenade Lounge auf Deck 4 stand.



to be continued...
 
Reto hat seit Jahren ne Jahreskarte fürs MSE
Da sind wieder einige wertvolle Infos dabei!

Schade, dass sie die Türen nun so herrichten, dass Magnete nicht mehr haften. Auf der Dream ging das im November (also kurz vor eurer Cruise noch). Damit müssen einmal mehr wir, die sich an die Regel "nur Magnete verwenden", büssen. Haben sich wohl zu viele nicht daran gehalten.

Daher nochmals der eindringliche Aufruf: Für Türdeko sind ausschliesslich Magnete oder Magnetpapier zu verwenden - überhaupt gar nichts anderes!

Diese Shopping-Veranstaltungen... naja. Schade um die Zeit. Einige kann man glaub ich auch auf dem Stateroom-TV sehen. Dass Einkaufen an diesen Kreuzfahrtdestination vielfach einfach Touri-Abzocke ist, ist leider so.

Betr. Poolhygiene ist das halt auch so eine Art Kollektivstrafe. Bin mir sicher, dass euer Josh sich nicht einfach in den Pool erleichtert. Aber ich hab schon oft gelesen, dass genau das immer wieder vorkommen soll. Die Folge: Pools müssen komplett entleert, desinfiziert und neu befüllt werden - was sie für einen halben bis ganzen Tag unbenutzbar macht. Insofern kann ich DCL etwas verstehen, wenn sie wollen, dass nur noch Kids mit Swim Diapers die Pools und Wasser-Features nutzen.
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Insofern kann ich DCL etwas verstehen, wenn sie wollen, dass nur noch Kids mit Swim Diapers die Pools und Wasser-Features nutzen.
Und eben das ist ja nicht der Fall! Kinder in Schwimmwindeln (swim diapers) dürfen ja überhauptnicht in die Pools! Sie dürfen lediglich in diese Splash Area mit den Wasserfontänen. Und das wird auch strengstens überwacht. Wir haben mehrfach gesehen wie Eltern mit ihren Kids des Pools verwiesen wurden.
Klar ist es nachvollziehbar, dass aufgrund eines verunreinigten Pools der Rest darunter leiden muss, weil ersteinmal Trockenschwimmen angesagt ist. Aber mir kann keiner erzählen, dass größere Kinder (und Erwachsene) nicht auch mal im Pool "Wasser ablassen". Problematisch wird es ja erst bei "Größerem" und das soll ja durch eine Schwimmwindel vermieden werden.
Aber nun gut, wir haben den Urlaub trotzdem genossen und es wäre jetzt auch kein Grund für uns solch eine Cruise mit einem Kleinkind nicht mehr zu machen!
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Am Mittwoch, den 21.12.2011 legten wir früh morgens in Manzanillo an. Da unser Stateroom in Bugnähe lag, hörten wir die Anlegetätigkeiten auf Deck 4. Es war nicht besonders laut und so konnten wir getrost noch weiter schlafen. Als die "All Ashore"- Durchsage um 8:15 Uhr kam, lagen wir noch in den Federn. Ein kurzer Blick aus dem Bullauge um 9 Uhr bewies, dass es sich für uns gelohnt hatte, keinen Landausflug zu buchen. :giggle: Während draussen am Kai sich die verschiedenen Gruppen in Richtung Busse drängten, machten wir uns Gedanken, wo wir denn heute Frühstücken sollten. Allein der Gedanke, dass wir früh aufstehen hätten müssen...
Aber mal im Ernst: die meisten Landausflüge waren entweder nicht für Kinder unter 5 geeignet oder bestanden lediglich aus dem Besuch eines Hotelresorts. Da wollten wir Manzanillo lieber auf eigene Faust erkunden.




Und so ging es um 10:20 Uhr ins Parrot Cay zum Frühstück. Während Josh Banane und Würstchen mampfte, kämpfte der Papa noch mit den Schlafläusen.
Dann nochmal kurz auf den Stateroom, Buggy und diverse andere Dinge holen, so dass für uns um 11:15 Uhr Landgang angesagt war.

Uns wurde vorab von der CM beim Check-In in LA empfohlen unsere Pässe zum Landgang mitzunehmen, weil die Mexikaner manchmal etwas eigenartig wären. Sehen wollten die Zollbeamten, die am Kai unter einem Sonnenzelt saßen, unsere Pässe nicht. Und dabei hatten wir uns schon so auf einen mexikanischen Stempel im Pass gefreut :Cry:
Egal, wir wurden gleich von fliegenden Händlern empfangen, die man aber mit einem freundlichen "no, gracias, señor/ita" abwimmeln konnte. Ich fand sie jetzt auch nicht wirklich aufdringlich. Mein Mann war allerdings schnell genervt. Aber der ist ja schon genervt, wenn er im Kaufhaus von einer Verkäuferin angesprochen wird :-*


Noch schnell einen Blick über die Schulter geworfen, um sich das Schiff einzuprägen



Und dann ging es auch schon in Richtung Rathaus von Manzanillo. Man beachte die "geschmackvolle" Weihnachtsdekoration.



Wir schlenderten durch die Gassen und erfreuten uns einfach an dem Gedanken in Mexiko zu sein.





Nach knapp 1,5 Stunden hatten wir genug vom Bummeln, wirklich viel mehr gab es auch garnicht anzuschauen.
Und so gingen wir zurück zur Hafenpromenade, wo eine große Skulptur eines Marlin (Fächer-/Segelfisch) steht. Diese soll symbolisch für die große Bedeutung der Fischerei in Manzanillo stehen.
Die Statue von Miguel de La Madrid Hurtado (mexik. Präsident 1982-1988) zeigte uns schließlich den Weg zurück zum Schiff.



Naja, wirklich nötig hatten wir diesen "Wegweiser" nicht. Ist ja nicht besonders klein die Wonder :lach



An der Zollkontrolle, wollte wieder niemand unsere Pässe sehen. Selbst unsere Key to the World Cards wollte da niemand sehen. Und so marschierten wir zur Wonder, wo uns eine Desinfektionsstation erwartete.






Beim Security Check wurden unsere Taschen, Einkäufe und der Buggy durchleuchtet und die Key to the World Cards gescannt. "Welcome back home" sagte der CM.


Bei Aussentemperaturen um die 30°C begaben wir uns als erstes in unseren Stateroom, das Zeug verstauen und um Siesta zu halten.

Um 15:45 Uhr war "Deck the Deck" Party auf Deck 9. Eine Mitmachshow, die auf die "tropischen" Weihnachtsfeiertage einstimmen sollte. War ganz nett und der Nachwuchs fand´s lustig.






Ausblick von Deck 10 auf Manzanillo



Gegen 16:30 Uhr haben wir uns in den Stateroom zurückgezogen. Wollten uns rechtzeitig fürs Abendessen richten bzw. fürs Character Meeting vor dem Abendessen.

Unterwegs zum Atrium ein paar Bilder vom Schiff und seinen Details gemacht.




Haben uns dann noch schnell bei Minnie angestellt, bevor wir uns zu Mickey gesellt haben.

Nebenan konnte man das etwas andere Characterfoto machen lassen. Vor der weissen Leinwand haben wir dann auch ganz viele "neutrale" Familienfotos machen lassen.



Wir hatten uns am Vortag entschieden, uns die Foto CD der DCL-Fotografen zu leisten. Wir haben im Kopf überschlagen, wie viele Fotos wir gerne als Abzug hätten und kamen recht schnell auf $100.- allein für diese Abzüge. Da wir schon seit längerem professionelle Familienfotos machen lassen wollten kam uns das quasi entgegen.
$249.95 hat uns das Foto-CD-Paket gekostet (letztendlich wurden es zwei CDs). Auf den CDs befinden sich alle(!) von den Fotografen gemachten Bilder in sehr hoher Auflösung (10MB+), sowohl unbearbeitet als auch in bearbeiteter Form. In meinen Augen jeden einzelnen Cent wert.

Und so begaben wir uns gleich noch zu Donald, der inzwischen Mickey abgelöst hatte und liessen nebenan auch noch ein paar Character-freie Fotos machen.




Pünktlich um 17:45 Uhr ging es zum Essen ins Parrot Cay. :hungry:

Und weil auf dem anschließenden Weg zum Stateroom auf Deck 4 Chip und Dale beinahe arbeitslos rumstanden, sind wir gleich zu den Backenhörnchen. Dann schnell umgezogen und zurück zum Fotoshooting mit Pluto :muha: Was ein Stress :giggle:



Wir wollten die warme Nachtbrise ausnutzen und auf Deck 4 ein paar gemütliche Runden drehen. Mit Josh in der Manduca-Trage ging es selbstverständlich immer nur in Jogging-Richtung :-*



Vorbei am Shuffleboard, ging es in Richtung Bug, wo wir die riesigen Mooring-Winchen bestaunten






Dann noch an verwaisten Liegen vorbei zu "unserem" Rettungsboot.



Wir schauten dann noch um 21:45 Uhr im Studio Sea vorbei, wo Bekannte von den Disboards beim "Think You Know Your Family"-Quiz teilnahmen. War ganz lustig, ganz nach dem Motto: "Kindermund tut Wahrheit kund!" :muha:
Um 22:30 Uhr war für uns dann Feierabend. Wir gingen zurück auf den Stateroom und schauten uns die Wiederholung des Toy Story Musicals an, bevor wir müde in unser Bett fielen.


to be continued...
 
disneyrunner blättert noch in der Broschüre
Vielen Dank für Deinen schönen Bericht! Wann geht es denn weiter? :-*

Iche gehe mal davon aus, dass das daran lag, dass wir von Hand geschriebene Koffertags hatten. Bei den Nachbarn standen die Koffer auch alle vor 15 Uhr vor dem Stateroom.
Bei meinen ersten beiden Cruises hatte ich mein Gepäck auch immer recht schnell. Bei der letzten Cruise habe ich meinen Koffer auch erst nach 17 Uhr bekommen und das obwohl an den anderen Staterooms um mich herum schon die Koffer standen. Ist wohl einfach Glücksache.

Auf der Magic hielten die Magnete im Dezember 2011 zum Glück noch. Aber das wird sich dann wohl auch ändern. :(
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Am 22.12.2011 lief die Wonder in Puerto Vallarta ein. Da wir auch für diesen Tag keinen Landausflug gebucht hatten, konnten wir es erneut ruhig angehen lassen.

Wir gingen um 10 Uhr zum Frühstück ins Beach Blanket Buffet auf Deck 9, wo wir es uns bei 26°C draussen auf der Verandah gemütlich machten. Die Aussicht auf Puerto Vallarta war nicht so der Renner, da die Wonder etwa 4km ausserhalb Downtowns dockte. Bis auf ein paar Hotels gab es wenig zu sehen.




Gleich nach dem Verlassen des Docks wurden wir von diversen Taxifahrern in Empfang genommen. Wir nahmen ein Taxi nach Downtown, welches uns direkt vor einem Juwelier absetzte. Da scheint wohl der Shoppingfuzzi auf der Wonder nicht nur einen Deal mit sämtlichen Schmuckgeschäften, sondern auch mit einem Taxiunternehmen zu haben. Aber egal, wir überquerten die Strandpromenade und versuchten uns einen Überblick zu verschaffen. Wir spazierten entlang des Malecón Boardwalk, vorbei an Sandskultpuren und anderen Kunstwerken.




Eine lebensgroße Krippe wies uns darauf hin, dass Weihnachten nicht mehr fern war




Los Arcos, am Ende des Boardwalk




Wir hatten gehofft, dem Hard Rock Café einen Besuch abzustatten, doch das war leider wegen Umbau geschlossen




links: Don Ignacio L. Vallarta, der Namensgeber der Stadt auf dem Plaza Principal
rechts: La Iglesia de Nuestra Senora de Guadalupe (Kirche unserer Frau von Guadelupe)



In der Kirche fand gerade ein Gottesdienst statt und so konnten wir leider keinen Blick hinein werfen.
Wir marschierten dann eben die Hidalgo entlang, welche allerdings nicht wirklich schön anzuschauen war. Also ging es wieder zur Strandpromenade, wo wir noch ein paar Souvenirs kauften.




Nach rund 2,5h Stadtbummel bei 30°C suchten wir uns ein Taxi, das uns zum WalMart in der Nähe des Hafens fuhr. Wir mussten unseren Vorat an Windeln, Feuchttüchern und Duschgel aufstocken.
Vorbei an einem echten mexikanischem Käfer ging es schließlich zu Fuß zurück zur Wonder.






Wir deckten uns an Goofy´s Galley mit Sandwiches und Wraps ein, und machten es uns auf Deck 9 gemütlich.


Zum Abendessen waren wir wieder im Triton´s, diesmal zum French Dinner.




Die Comedy Show im Anschluss liessen wir ausfallen, stattdessen ging es nach einem kurzen Zwischenstopp im Stateroom zum Character Meeting.


Josh ist zum ersten Mal alleine auf Mickey zugelaufen und liess sich zur Abwechslung mal nicht auf Mamas oder Papas Arm ablichten.




Bei Donald war er ebenso mutig, nur bei Goofy verliess ihn dann der Mut.




Wir schauten uns im Shutters noch unsere Bilder an, bevor wir gegen 22:30 Uhr die Nachtruhe einläuteten.


to be continued...
 
Reto hat seit Jahren ne Jahreskarte fürs MSE
Oh, es geht doch noch weiter.:) Schöne, noch nie gesehene Kostüme tragen die Characters, toll!

Wie war es eigentlich in deinen mexikanischen Häfen betr. aggressiven Verkäufern, welche einem vollquatschen und nachlaufen? In Cozumel war's schlimm innerhalb der Hafenanlagen. Bin dann einfach sehr zügigen Schrittes durch und zu den Taxis Richtung Dolphin Discovery. Sehr nervig!
 
Stephie Königin der Frösche
Teammitglied
Wie war es eigentlich in deinen mexikanischen Häfen betr. aggressiven Verkäufern, welche einem vollquatschen und nachlaufen?
Naja, mein Mann und ich haben das sehr unterschiedlich aufgefasst. Während er sich teilweise echt die Laune hat verderben lassen, war es mir relativ egal, wenn uns jemand angequatscht hat. Ich denke jeder hat da eine andere Schmerzgranze. Freundlich lächeln, Nein danke sagen und unbeirrt weiterlaufen, war meine Devise. Meinem Mann haben sie teilweise hinterhergerufen, er solle nicht so ein Gesicht machen, schließlich sei er im Urlaub :giggle:
 
paulinschen blättert noch in der Broschüre
Danke für diesen wirklich tollen Bericht.
Leider habe ich ihn erst heute entdeckt, dafür konnte ich aber alles bisherige lesen und hoffe natürlich, dass es die Zeit erlaubt zeitnah weiterzuschreiben.
 

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