2018: Hurricane Michael auf den Fersen?

WDW 
Yume Disney Historikerin
Jetzt sind schon fast zwei Wochen vergangen, seit ich mit meinem Mann in meiner zweiten Heimat gewesen bin. Vorneweg: Es war großartig, wenn auch anfangs zu heiß. Daher gibt es nicht viele Bilder (dennoch mehr als beim letzten Mal, denn ich bin fotografier-faul). Dann fangen wir mal an.

Freitag, der 12 10.: Keine besonderen Vorkommnisse

Unser Flug mit der LH 464 (Premium Eco) war um 13:50 Uhr angesetzt. Der Flieger war auch pünktlich da, doch anscheinend hatten sie Personal von der DB abgeworben, denn es dauerte und dauerte, bis der Flieger für's Boarding bereit war. Um knapp halb drei durften wir dann in die Maschine:



Ab geht die Post, Start und Flug waren angenehm ruhig. Vom Hurricane war nichts zu spüren. Wir vertrödelten die Zeit im Flieger mit Essen (war für Flugzeug-Essen in Ordnung), Filme gucken (Dokumentation über Robin Williams, Ghost in the Shell und einen Großteil von ersten Avengers) und dösen. Richtig einschlafen war nicht, auch wenn ich es kurzzeitig mit der Einschla-Meditation aus dem Board-Programm versucht habe. Anscheinend ist im Oktoner großer "Robin-Williams-Gedächtnis"-Monat bei der Lufthansa, da es sehr viele Filme und auch Serien mit ihm gab.

Gute 10 Stunden später kamen wir leicht gerädert in Orlando an und haben zunächst einen kleinen Hitzeschlag erlitten und schnellstens die überschüssige Kleidung (Jacken, Pulli, lange Hosen) in den Handgepäckskoffer verfrachtet und uns im nächstgelegenen Restroom umgezogen.

Die Immigration ging schnell, da um kurz vor sechs, als wir landeten, nur noch eine Edelweißmaschine ankam (nach uns). Daher ging alles relativ schnell und wir waren nach einer knappen Viertelstunde schon am Gepäckband. Der Einreise-Mensch war auch sehr gechillt und hat uns nicht groß gefragt, was wir wollen, denn anscheinend hat ihn mein sauber geordneter Schnellhefter mit den wichtigsten Dokumenten wohl überfordert oder es war die Rechnung mit dem Disneylogo, die ihn hat entspannt werden lassen. Ein kleiner Scherz über meine Haare konnte er sich aber nicht verkneifen, war süß.

Mit dem Gepäck in den Händen wackelten wir dann weiter zur MCo-Monorail und fuhren in die Haupthalle des Flughafens. Ich habe noch schnell am Geldautomat 100 Dollar in Zwanzigern gezogen und einen Schein in kleinere Noten (10er, 5er, 1er) tauschen lassen, damit ich dem Fahrer vom Magical Express auch etwas in die Hand drücken kann beim Aussteigen.

Danach marschierten wir lange im Erdgeschoss, bis wir unser Shuttle, den allseits beliebten Magical Express, betreten konnten. Da war es schon kurz vor sieben am Abend. Nichtsdestotrotz jubelte ich für den Busfahrer, als er fragte, wer sich denn auf seine Ferien freut. Komm' schon, das muss doch sein, trotz fast 24-stündiger Wachphase.

Und dann, ja dann, noch mal knapp 45 Minuten nach Betreten des Buses war es endlich soweit: Die Wilderness Lodge begrüßte uns mit ihrer mächtigen Lobby. So hoch, so prächtig, so langes Staunen und ebenso lang mit offen stehendem Mund den Eingan blockiert.

Ab zum Check-In und gleich einen magical moment mit Daniel, unserem Rezeptionisten erlebt. Als er uns fragte, ob wir schon einmal da gewesen seinen, beantwortete ich wahrheitsgemäß, dass ich bereits zum zweiten Mal "nach Hause" komme, doch mein Mann das erste Mal. Daraufhin verschwand Daniel kurzund brachte zwei Buttons: Einen "First-Time-Visit" für meinen Schatz und einen "Celebration"-Button für mich. Er schrieb darauf, dass ich meine Ferien feierte und malte neben dem obligatorischen Micky-Kopf noch ein paar kleine Sternchen darauf. Sehr süß! Das gab ein #castcompliment beid er Bewertung.

Wir nahmen unsere Magic Bands in Empfang, etwas Infomaterial über die Lodge, noch weitere Luggage-Tags (wir hatten zwar schon welche aus Irland mit der "magical Post" erhalten, aber mit den Magic Bands gabs nochmal welche) und eine Resort-Karte entgegen und fuhren in den 5ten Stock. Wir hatten Zimmer 5073, welches sehr zentral über dem kleinen Fluss, der in der Lobby der Lodge aus einer Quelle entspringt (aka die explodierte Herrentoilette aus der ersten "Mann-mit-Hut"-Folge der 5ten Staffel, wer sie schon gesehen hat. Wer nicht, sollte unbedingt diesen Livebericht von Franky lesen: [WDW Live] Wilderness-Franky mit Hut in der Lodge - Main Street Emporium Community Board - Das größte deutschsprachige Disney Forum).

Wir hatten also eine tollen Blick auf den Courtyard und konnten auch einen kleinen Teil des Bay Lakes erhaschen und somit auch einen kleinen Teil der "Electric Water Pageant"-Parade vom Balkon aus sehen.

Als wir die Koffer auf's Zimmer gebracht hatten und die Utensilien für's Bad ausgeräumt, gingen wir auf Jagd, denn unsere Mägen knurrten wieder. Unsere Beute hatten wir im Roarin Fork, den Counter-Service-Restaurants, erlegt - Chicken Tenders mit Waffle Fries. Es reichte uns aber ein Teller, die Portion hat für uns beide gereicht. ich machte dann auch noch mal Halt bei einer der beiden Raucherbereiche, und gleich mal zwei nette amerikanische Damen kennenglernt, die wissen wollten, warum ich so übermüdet aussehe. Dann musste ich natürlich erst mal erzählen, was aus einer Zigarette zwei machte und ich mich leicht verquatscht habe. Mein Mann lag schon halb im Bett, als ich hoch kam. Ich habe dann auch nur noch schnell das Nötigste aus dem Koffer gezupft, mich in meinen Schlafanzug gewandet und bin zu ihm ins Bett. Wir waren mit Sicherheit nach ein paar Minuten tief und fest eingeschlafen, währen vor der Tür noch das Whispering Canyon lärmte.
 
cahaya kennt diverse Charaktere beim Namen
Juchuuuu ein Reisebericht fängt an :jump Ich brauche noch was, also eher viel Zeit, muss noch die Photopassbilder berahmen und downloaden und vor allem 3000 Bilder bearbeiten....
 
Yume Disney Historikerin
Eigentlich sollte im ersten Beritag auch schon ein Foto erscheinen, welches wohl nicht angezeigt werden kann aufgrund der "https"-Problemtatik. Gnarf. Mal schauen, wie ich das stemme.
 
Yume Disney Historikerin
Samstag, 13.10.18: Verflucht heiß hier/Disney Springs

Der Tag begann für mich schon früh. So um viertel nach sechs in der Früh habe ich die Äuglein aufgemacht und bin aus dem hohen Bett geglitten (ich kleiner Dotz brauchte für das Bett fast eine Bergsteigerausrüstung, damit ich überhaupt reinkam, raus ging dafür problemlos, einfach runterrutschen). Ich versuchte ganz vorsichtig und auf Zehenspitzen zum Balkon zu gelangen, um den Sonnenaufgang zu genießen. Das ist für mich das Schönste und hat mir beim ersten Besuch 2016 schon gefallen: Morgen die Sonne vom Balkon aus sehen:





Und ein Blick aus dem Zimmer hinaus in Richtung Loby:



Da dies unser erster, voller Tag im WDW war, wollten wir nicht gleich volle Pulle machen, sondern erst Mal unser neues Zuhause kennenlernen und dann nach Springs fahren, um die 200-$-Giftcard abzuholen. Außerdem war Samstag und da hält man sich tunlichst von allen Parks fern. Also mal wieder zum Roaring Fork, Frühstück sichern. Es gab einen Breakfast-Platter mit Ei, Kartöffelchen, Speck und Toast für mich und für meinen Mann Mickey-Waffeln mit Speck. Schon im Flugzeug war fest entschlossen, seinen ersten Tag stilecht mit einem "Mickey-shaped" Essen zu beginnen. Was gibt es da also besseres als Mickey-Waffeln? Bingo.

Es war auch alles sehr lecker (nein, Fotos davon haben wir nicht gemacht. Wir haben's nicht so mit Food-Porn, bzw. bevor wir auf die Idee kommen, dass man ja neuerdings gerne Essens-Fotos verteilt, war schon das Meiste verputzt.) und sättigend.

Darauf folgte unsere Wanderschaft durch das Resort, jede Ecke erkunden und alles kennenlernen. Wir schnappten uns noch die Refillable-Mugs, die beim Dining Plan dabei waren, füllten auf (das Vitamin-Wasser hatte es uns angetan) und gingen auf die Pirsch. Mal sehen, was uns so entgegenkommt. Der erste Weg führte uns noch mal durch die Lobby, wo wir die folgenden Aufnahmen machten:







Die berühmte explodierte Herrentoilette:



Außerdem habe ich vor dem Pin-Trading-Board gestanden und EPCOT-Center-Logo-Pins entdeckt von "Horizons" und "Journey into Imagination". Mit Pin Trading habe ich ja normalerweise nichts am Hut, aber in dem Augenblick, und viele wissen, dass ich einige Logos vom EPCOT-Center auf meinem linken Oberarm tättowiert habe (Fotos davon im Album auf meiner Profilseite), war ich gebannt. Was, wenn das meine einzigen Souvenirs sein könnten (Naja, es wurden doch noch ein paar mehr Souvenirs, aber dazu später mehr!)? Also beherzt ein Pin-Trading-Starter-Set mit sieben Pins gekauft und gleich zwei davon für die beiden Objekte der Begierde eingetauscht. Die CM-Dame namens Jan vom Pin-Trading-Mini-Post hat sich dann für den Rest unserer Zeit auf die Fahne geschrieben, mir neue EPCT-Center-Pins zu zeigen und mich dazu angehalten, immer die Pins mitzunehmen und jeden anderen Castmember anzusprechen, damit ich meine Sammlung vervollständigen kann. Ich habe Jan jeden Tag besucht und habe auch fast alle Pins bekommen, die ich haben wollte. Mir fehlt nur noch der Pin vom "Spaceship Earth".

Nun ging unsere Erkundungs-Tour weiter. Wir liefen aus der Lobby hinaus am kleinen Flüsschen entlang, der aus der explodierten Herrentpoilette entsprang, eine Treppe hinab, erst links am Pool vorbei zum Geysir und Bootssteg, weiter zu den Cascade Cabins (den sündhaft teuren DVC-Bungalows, die links und rechts die Wilderness Lodge säumen), über den Parkplatz wieder zurück zu Lobby:









Danach das Gleiche nochmal, nun sind wir aber rechts am Pool vorbei zum Quiet-Pool, einem zweiten Bootsteg und weiteren Cascde Cabins.







Während unseres Spaziergangs wurde es immer wärmer. Ich wunderte mich über die steigenden Temperaturen, war doch eigentlich eine angenehme Woche vorhergesagt worden mit unter 30°C. Waren das noch Nachwehen vom bösen "Michael"? Mir jedenfalls wurde es doch zusehends unangenehmer.

Doch wir wollten ja noch nach Disney Springs wegen der Giftcard. Also einigten wir uns, das noch zu absolvieren und danach in den Pool zu springen.

Daher sind wir zur Bushaltestelle und mussten auch nicht lang auf unsere Mitfahrgelegenheit warten. Im unterkühlten Massentransportmittel ging es dann nach einem kurzen Halt beim Contemporary weiter zum Wertheim Village Disneys (also zumindest vom architektonischen her, die Preise für die angeboteten Waren hatten keinen Outlet-Charakter!).











Hinein in den Disney-Store, um die Giftcard abzuholen und uns etwas abzukühlen. Es war wirklich schon unangenehm heiß und wir wollten nicht lange bleiben. Am Infoschalter legten wir das Schreiben von Disney-UK auf den Tisch und die Dame bat uns noch ca. 10 Minuten warten, sie organisiere derweil die Giftcard. Also schlenderten wir durch den Store. Im Einkaufskörbchen landeten dann eine Piraten-Basecap und ein Bus mit Mickey drauf für den Ältesten von Nala (sie bat uns zu schauen, ob wir einen Disney-Spielzeug-Bus entdecken). Dann konnten wir auch schon die Giftcard in Empfang nehmen. Wir gingen zu Kasse, bezahlten den Einkauf und machten uns wieder auf die Socken. Schräg gegenüber vom Disney-Store war das Basin angesiedelt. Dort gibt es Badezusätze und Seifen und es riecht ungefähr so wie ein Lush, ebenfalls zehn Meter gegen den Wind. Trotzdem zog es uns dahin, da mein Mann gerne badet und Badesalz dafür verwendet. Wir nahmen uns daher eine der Röhren (Röhrchen kann man dazu schon nicht mehr sagen!) und füllten sie bis zum Rand mit einem Badesalz mit Titel "Electric Lemonade". Und weil wir schon mal in der Gegend sind: Der Marketplace-Coop ist ja gerade um's Eck, da gibt es doch diese tollen 50er-Jahre-Kleider mit Dinsey-Motiven; und wie es die gibt, angefangen von einem blauen Kleid mit Cinderella-Schloss-Motiv, einem Kleid mit Haunted-Mansion-Motiv, und und und. Für mich wanderte ein grünes Kleid mit den Tiki-Room-Birds ins Einkaufskörbchen.

Danach waren wir dann aber bereit für den Pool. Deshalb ging es mit einem kurzen Abstecher bei der Guest Relations (um zwei "Fuel Rods" für die Handys zu kaufen, die Dinger sind Gold wert!) und beim Ye-Sake-Imbiss (leckere Reis-Bowls mit verschiedenen Toppings für nur einen Snack-Credit!) zurück ins Hotel und dann in den Pool. Schwimmen, rutschen, planschen, abkühlen. Was eine Erfrischung!

Nach gut zwei Stunden Wasserspaß machten wir uns auf ins Zimmer, denn wir hatten eine Reservierung für den California Grill im Contemporary um 19 Uhr. Klar, Feuerwerk von ganz oben gucken. Das wird eine super Einführung in die Magie der Disney-Feuerwerke für meinen geliebten Schatz.

Stilecht fuhren wir mit dem hoteleigenen Bootchen, ein kleine, schnuckelige Barkasse, zum Contemporary und waren äußerst pünktlich vor Ort. An der Anmeldung die Reservierung bestätigen und dann mit Begleitung eines CM, der nur dafür zuständig ist, die Gäste des California Grill sicher zum Restaurant zu geleiten, ab in den 14. Stock:







Wir haben gut gegessen. Mein Mann entschied sich für das 75$ teure Rib-Eye-Steak, ich mich für das Rinderfilet zu 54$. Sehr, sehr lecker. Die Beilagen bestellten wir zwar ab, doch ganz geschafft haben wir das Essen trotzdem nicht. Dafür gab es einen Doggy-Bag :)

Ein Dessert haben wir uns geteilt. Es war das Johannisbeer-Sorbet. Auch extrem gut. Dann hinaus auf die Terrasse, um "Happily Ever After" von oben zu betrachten. Was soll ich sagen, er war schwer angetan und ich wie schon bei meinem ersten Besuch selig.

Einer Britin, die neben uns stand, passierte ein Missgeschick. Während wir vorsichtshalber unsere Kamera im Hotel ließen und auch die Handys für das Feuerwerk in den Taschen ließen, wollte sie Aufnahmen machen und ihr fiel das Handy aus der Hand auf das Vordach! Grande Malheur! Nach "Happily Ever After" wurde ein Castmember herbeizitiert, um mit einem Greifhaken das verlorene Gut unter größten Anstregungen (es war mehr als ein Anlauf nötig, um das Gerät wieder nach oben zu angeln) wieder in die Hände der aufgelösten Besitzerin zu bringen. Puuuhhh, nach der Aufregung sind wir dann glücklich und sehr satt wieder in Richtung Wilderness Lodge gegangen. Während wir auf unseren Wassertransport warteten, erlebten wir auch schon die erste Aufführung der "Electrical Water Pageant", die uns noch des Öfteren in diesem Urlaub beglücken würde.

Wieder in der Lodge angelangt, hatten wir bereits die nötige Bettschwere dank eines unglaublich leckeren India Pale Ale (für die, die es nicht kennen: Eine Biersorte) mit dem beschwingten Namen "Jai Alai". Es wurde unser Lieblingsbier, welches wir gerne des Abends noch genossen. Also mit der eben genannten Bettschwere trieb es uns in unser Zimmer, um noch kurz zu duschen und dann in ein gesegnetes Koma zu fallen.
 
Yume Disney Historikerin
Beginn einer neuen Woche, Beginn eines neuen Tages im Reisebericht.

Sonntag, 14.10.: Deutscher Treffpunkt Magic Kingdom

Nachdem wir gestern bereits mit "Happily Ever After" vom California Grill aus einen ersten Eindruck vom Magic Kingdom bekommen haben, war es heute nun soweit, das magische Königreich auch physisch zu betreten. Die Temperaturen waren zwar schon morgens jenseits von gut und böse und die Luftfeuchtigkeit tat ihr Übriges, dennoch hatten wir vor, zumindest unsere geplanten Fastpässe, die ich gottlob alle noch vor 12 Uhr bekommen habe, zu fahren, bevor wir uns wieder in die Fluten des Pools stürzen würden.

Also mit dem Bootchen in Richtung MK, am St. Vinzenz (aka Contemporary) vorbei:



Um kurz darauf vor'm großen Eingang zu stehen:



Ab jetzt sind wir auch im Memory-Maker-Modus! Fotografen suchen und posen, yessir!











Und die eigene Kamera wurde ebenfalls gezückt:













Für den Bobbel vom 'pösen' Zwerg haben wir bei der City Hall in der Nähe noch zwei Sätze Sorcerer-Karten abgestaubt, wobei eine Packung direkt aufgerissen wurde, weil ich dummerweise auf die Frage, ob wir denn schon mal gespielt hätten, nein sagte. Deshalb wollte uns der nette Mann direkt beibringen, wie denn "Sorcerer of the Magic Kingdom" funktioniert. Sorry, das war blöd.

Also schon mal den zweiten Haken bei der Mitbringliste gesetzt. Jetzt hieß es für uns langsam und gemütlich (so gemütlich es bei der Hitze und den Menschenmassen ging) in Richtung erster Fastpass - "Peter Pan's Flight" - spazieren. Unterdessen, nachdem wir das Schlösschen durchschritten, noch ein schnelles Foto am Cinderella-Brunnen:



Da begegnete uns auch der 'echte' Peter Pan, der gerade von einem Meet & Greet kam. Er stupste jeden, der auf seinem Weg lag, leicht mit den Fingern an - frei nach dem Spiel, bei der man an einer Schulter angetippt wird, der Tippende dann aber auf der anderen Seite steht. Da ich mich schon beim Brunnen platziert hatte und mein Mann außer hörweite war (ich versuchte ihn zunächst noch auf Peter aufmerksam zu machen), betrachtete ich das Schauspiel und amüsierte mich köstlich!

Beim Fahrgeschäft angelangt, wurde uns leider mitgeteilt, dass die Attraktion momentan nicht fährt - vermutlich ist der Tank mit Pixie Dust ausgelaufen oder so, jedenfalls nüscht mit Peterchens Nimmerlandfahrt. Da der Fastpass dann automatisch zu einem Multi-Fastpass wird (kann bei fast jeder anderen Attraktion eingesetzt werden, außer sieben Zwerge), sind wir dann auch gar nicht mehr zum Pan zurück. Schnell umdisponiert, und weil auch nur 10 Minuten Wartezeit angeschlagen war, huschten wir rüber zu "It's a small World", eine perfekte Entscheidung, denn mein Mann meinte hinterher, dass er "IASW" als allererste Disney-Fahrt aufgrund seiner Geschichtsträchtigkeit noch besser fand, als mit Peter Pan anzufangen. Ja, wenn er das so sagt, wird er schon recht haben :)

Daher kamen wir dann beschwingt zurück von der "Happiest Cruise that ever sailed" wieder ins Fantasyland, damit ich mich auf den schönsten Restrooms des gesamten Areals erleichtern könne. Doch bevor das geschah, lief uns die Familie Cahaya zufällig über den Weg. Ich brüllte mir fast die Seele aus dem Leib, bis ich die drei auf mich aufmerksam gemacht habe; habe ich tatsächlich so ein zartes Stimmchen?

Wir hatten dann jedenfalls ein nettes, kleines Pläuschen und versichert, dass wir uns ja noch öfter sähen und gingen dann wieder unserer Wege. Ich spoilere wohl nicht, wenn ich schon jetzt zugebe, dass dies unser einziges Zusammentreffen mit den Cahayas war, was ich sehr bedauere, denn es war unglaublich nett mit Euch, wenn auch nur so kurz und ich hätte gern mit Josué Pins gejagt ;)

Nun aber, meine Damen und Herren, die schönsten Klos des Disney World - von außen:



Eine Innenansicht habe ich mir dann doch aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens gespart, man will ja auch nicht in die Privatsphäre der anderen Verkehrsteilnehmer eingreifen.

Nun ja, nachdem das Geschäft abgeschlossen war, waren wir uns etwas unsicher, was wir denn nun machen könnten. Die Temperaturen stiegen unnachgiebig und der Hunger meldete sich ebenfalls, denn gefrühstückt hatten wir auch noch nicht, obwohl die Zeiger der Uhr gen 11 Uhr liefen. Mein Mann wollte wieder Waffeln! Wo gibt's denn hier gute Waffeln? Richtig, bei Sleepy Hollow, wie passend, gehört doch der Film auch zu seinen Favoriten. Daher schlenderten wir am "Haunted Mansion" vorbei - Da gehen wir noch rein, oder? Ja, Schatz, da habe ich für Mittwoch abends einen Fastapass! Suuuper! - zum Liberty Square, wo sich neben der "Hall of Presidents" das Sleepy Hollow befand. Für je einen Snack-Credit gab es leckere Waffeln - für mich mit Eis, für ihn mit Schlagsahne und Erdbeeren - zum späten Frühstück. Die Portionen sind mächtig und so waren wir ganz schön satt, als wir uns wieder erhoben und erst mal zu einem kleinen Verdauungsspaziergang ansetzten. Da klickte erst mal wieder der Fotoapparat, denn das Schloss sah aus dieser Perspektive auch sehr schnuckelig aus:



Dann weiter, Richtung Frontierland, denn wir hatten ja einen frei verfügbaren Fastpass, dank des gesperrten Peter Pan. Er war zu dem Zeitpunkt immer noch nicht bereit zum Abheben, also machten wir spontan Halt beim Splash Mountain; hinein über den Fastpass-Eingang, lief wie geschmiert und an der Schlange der Stehenden vorbei. Die Stand-By-Line zeigte 45 Minuten, eigentlich kein Grund, um den Fastpass zu benutzen, aber da wir ja eigentlich nicht den ganzen Tag im Magic Kingdom verdaddeln wollten, machten wir uns schon keine Hoffnungen mehr zum Nimmerland zu reisen und mir war das auch nicht unrecht, da ich den Ride sowieso nicht gern fahre - a) weil ich das "Preis-Leistungs-Verhältnis" von Anstehzeit zu Fahrzeit für unberechtigt halte und b) ich kein großer Fan vom Peter bin. Dann lieber mal die Südstaatler besuchen.

Wir waren also schon soweit fortgeschritten, dass es gleich ans Einsteigen gehen sollte, da wurde uns die Reihe 1 zugewiesen. Schluck, so nass wollten wir dann doch auch nicht werden.... Ohje, na Augen zu und durch, wird hoffentlich nicht so schlimm und ich habe die Ponchos dabei, um zumindest Hosen und Taschen abzudecken. Ab ging die wilde Fahrt vorbei an Brer'Rabbit, Brer'Fox und Brer'Bear und dann steil hinunter! Huuuuuiiiiiiiii:



Wir waren durchtränkt. Die Taschen und Hosen blieben trocken, doch die T-Shirts waren fast wie frisch gewaschen, hätten wir denn Waschpulver dabei gehabt. Zum Trockenföhnen nutzten wir dann den folgenden Fastpass bei "Big Thunder Mountain". Auf dem Weg dahin begegneten wir das erste von einigen weiteren Malen in diesem Urlaub der Familie Franky! Der Mann mit Hut, da isser! Im Schlepptau "die Mama und die Kinder". Ein nettes, dieses Mal auch nur kurzes Hallo und wie geht's und ab zur wildesten Fahrt der Wildnis!

Hinauf und hinab, durch kurviges Gelände, vorbei an Dinoknochen und durch die alte Mine. Für mich ein Spaß, für meinen Mann? Eher nicht so.... Ihm war danach gar nicht gut und brauchte nun eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen und Knochen sortieren. Merke: Kein "BMT" für den lieben Mann mehr. Ob er die Zwerge überstehen würde? Die Antwort folgt gleich. Wir blieben also in der Gegend um die "Tom Sawyer Island", die ja leider für Renovierungsarbeiten geschlossen war und machten noch ein paar Fotos:









Der Weg führte uns daraufhin in Richtung "Seven Drawfs Mine Train", bei dem justament die Zeit für den Fastpass gekommen war, auch wenn uns mittlerweile immer deutlicher der Ruf zum Pool ereilte. Es war so schwül und so heiß, meinem Mann ging es imemr noch nicht viel besser, aber er wollte diese Bahn noch machen, denn er sagte: Wenn nicht jetzt, dann traue ich mich nie mehr! Alsdann wuselten wir auch schon an den anderen Wartenden vorbei; ich weiß schon gar nicht mehr, wie viel Zeit man in der Standby-Line hätte verbringen sollen, doch es waren mehr als 60 Minuten, das mit Sicherheit. Schwupps saßen wir dann auch schon in der Lohre und der zug fuhr los. Erst einmal sanft nach oben, dann ein kurzes Stück schnell, dann in die Mind, wo wir den Zwergen noch beim Arbeiten zusahen, bis auch sie sich kurz darauf mit uns zusammen in den Feierabend (oder in die Mittagspause) begaben. Dann ging es nochmal schnell durch ein paar Kurven und wir waren wieder zurück. Wie man am zweiten Bild erkennt, ist diese Bahn leider auch nichts für mein Liebelein:





Danach war er dann auch wirklich durch für den Tag und wollte schnellstens wieder 'nach Hause' in die Lodge. Wir liefen rechts vom "Tomorrowland Speedway" in Richtung Ausgang, nur um noch mal kurz zu schauen, wie lange man am "People Mover" denn so warten müsse. Die Warteschlange war schon recht lang, also ließen wir das für heute ausfallen und gingen schleunigst zur Bootsanlegestelle. Wir hatten Glück, denn gerade lief ein Boot für uns ein und so sprangen wir an Bord und ließen uns zur Wilderness Lodge schippern.

Kaum angekommen, verschwanden wir schnell im Zimmer und entledigten uns unserer durchschwitzen Kleidung, um in Badesachen an den Pool zu laufen. Liegen waren Mangelware, also mussten wir uns eine teilen. Macht nüscht, wir wollten ja vor allem ins Wasser! Und da verbrachten wir auch wieder eine lange Zeit. Zum Mittagessen teilten wir uns ein Counter-Service-Meal am Roaring Fork und planschten danach weiter.

Am Abend zuvor hatten wir noch ein nettes amerikanischen Paar kennengelernt, Jon und Sue, die ihrerseits ein Jubiläum in Disney World feierten: Sie war schon zum 70. Mal vor Ort und er zum 10. Von Sue hatte ich den drolligen Spitznamen "Donald-Duck-Lady from germany" erhalten und bis zu unserem letzten Aufeinandertreffen am Abend vor unserer Heimreise nach Deutschland war das der Name auf den ich 'hörte' :) Diese trafen wir beim Mittagessen und plauderten ein Weilchen mit ihnen, bis wir wieder auf's Zimmer gingen, denn heute Abend hatten wir eine Reservierung im The Edison in Disney Springs. Also frisch machen, den Chlorgeruch vom Pool durch Chlorgeruch aus der Dusche ersetzen, fein machen (ich zog mein neu erstandenes Kleid vom Vortag an) und ab zum Bus. Der chauffierte uns gewohnt sicher und komfortabel nach Springs. Dort verbummelten wir noch ein wenig Zeit, denn unsere Reservierung war erst in 30 Minuten ab Ankunft in Springs fällig. Wir sind dann runter an den See, fotografierten noch ein wenig und liefen ein Stückchen am See entlang:





Kurz darauf machten wir Kehrt, denn die Uhr schlug fast schon 19:30 Uhr, und damit wir unser Essen nicht verpassen, begaben wir uns ins Edison. Sehr eindrucksvoll der Schuppen! Sehr viel kupferfarben und mechanische Teile hier wie da. Zum Beispiel die 'nackische' Uhr im Hintergrund des folgenden Bildes zeigt schon sehr gut, wie es auch im Rest des Restaurants stilistisch zugeht:





Unser Tisch war auf der oberen Etage und unter uns lag die Bühne, wie auch eine kleine Fläche, auf der zu späterer Stunde einige Akrobaten ihre Künste vorführen würden. Wir haben sehr gut gegessen und mal wieder das Dessert geteilt, denn die Portionen waren wie immer zu viel für unsere kleinen Mägen.

An den Wänden vom Edison wurden alte Stummfilme und Cartoons aus den 20er Jahren des zwanstigsten Jahrhunderts gezeigt und meine Augen hefteten mehr daran als an meinem Gegenüber. Der hatte sich beim Aufsuchen der Restrooms auch einmal fast verlaufen, kommt vor, wenn sich zwei Restaurants (Enzo's Hideaway und das Edison) eine sanitäre Anlage teilen und man daher eine erhebliche Strecke zu eben jener hinter sich zu legen hat.

Das Essen war vorzüglich, nur kann ich mich nicht mehr erinnern, was ich hatte. Mein Man hatte jedenfalls einen Salat mit Steakstreifen. Ich hatte was Fleischiges mit Risotto. Sollte doch mal überlegen das Essen zu fotografiern, als Gedächtnisstütze.

Jedenfalls ging auch dieser Tag mit leckerer Speise viel zu schnell zu Ende und so war das nächste Ziel wieder unser zweites zu Hause, die Lodge.
Diese Nacht würde aber auch ziemich schnell zu Ende gehen, denn am Montag waren Morning Etxra Magic Hours im Animal Kingdom angesagt. Das hieß schon um halb acht an der Bushaltestelle sitzen!

Eine letzte Zigarette am Smoking Point in der Nähe des Bay Lakes (am zweiten Bootssteg, wo man sich für einen zusätzlichen Obulus kleine Bootchen ausleihen konnte) musste aber noch sein. Plötzlich begann eine Musik zu spielen, die nach Electrical Water Pageant klang, weswegen aus der einen Zigarette noch ein zehnminütiger Aufenthalt am Wasser wurde, denn ich konnte doch die Parade nicht verpassen! Was, wenn dies meine einzige Chance gewesen wäre sie zu sehen (dass ich sie noch drei weitere Male sehen würde, konnte ich ja zu dem Zeitpunkt nicht ahnen)? Sie war so schön. Meine neue Lieblingsparade, seit dem die Main Street Electrical Parade aus dem Magic Kingdom abgezogen wurde.

Dann schnell abschminken, Zähne putzen und in die Heia! Gute Nacht!
 
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cahaya kennt diverse Charaktere beim Namen
Wir waren so darauf fixiert irgendwelche Flüssigkeit zu finden, dass wir euch nicht gehört hatten ;-) Das ist echt morgens im MK nicht so ganz einfach. Ja schade, dass wir uns nicht öfter übern Weg gelaufen sind. Wir haben aber in diesem Urlaub längst nicht so viel gemacht wie sonst, weil es einfach mit der Hitze nicht auszuhalten war.
 
Yume Disney Historikerin
Montag, 15.10.: Animal Kingdom - in der Büchse Pandoras

Kikeriki sagt der Hahn in der Früh, bei uns meldete sich hingegen der Handywecker mit einer säuselnden Medlodei. Wir hatten ihn sicherheitshalber auf 06:30 Uhr gestellt, nicht dass wir verschlafen. Gebraucht haben wir ihn auch, denn wir waren beide nicht so wirklich fit an diesem Morgen. Daher dauerte die morgendliche Routine aus Aufstehen, bissi frisch machen, Zähne putzen, etc. etwas länger als gewohnt. Deshalb saßen wir nicht ganz pünktlich an der Bushaltestelle, sodass wir den Bus verpasst haben und nun bis ca. viertel vor acht warten mussten, meh.



Dann ging es aber endlich los zum Animal Kingdom. Wir waren ganz knapp vor der Öffnung der extra Magic Hours da und es war schon einiges los, hielt sich dennoch im Rahmen. Unser Ziel, wie das der meisten anderen auch: Pandora! Aber nicht ohne vorher noch einen Fotopass-Menschen zu besuchen. Der Memory Maker sollte ja auch nicht umgehen.



Außerdem haben wir auch noch selbst zwei Bilder vom Tree of Life geschossen





Dann über die Brücke nach Pandora, doch nicht ohne noch einen Schnappschuss vom kleinen Felsenkroko zu machen:





Jetzt war es soweit – hinter einer Kurve erblickten wir Pandora, die fliegenden Felsen, alles sehr majestätisch



Wir liefen ein wenig durch die Gegend und schauten, wie so die prognostizierten Wartezeiten an den beiden Attraktionen waren. Bei Flight of Passage sollte es bereits 90 Minuten dauern, bei Na'vi River Journey nur 15 Minuten. Da wir für Flight of Passage am Abend noch einen Fastpass gebucht haben, ging unser Weg also zur Bootchenfahrt.

Wir fanden die Warteschlange schön thematisiert und haben auch hier gleich zwei Fotos geschossen:





Mir hat die Na'vi River Journey sehr gut gefallen, auch wenn es nur diesen einen Animatronic gab. Ich hätte mir zwar ein paar mehr von der Sorte gewünscht, doch an sich war die Fahrt sehr schön und gemütlich. Wir spazierten dann noch etwas durch die Gegend und hielten alles auf Kamera fest, was uns beeindruckte:























Im Pandora Shop habe ich mir auch ein blaues Na'vi Blüschen sowie ein Shirt mit Allover-Print gegönnt und beides direkt ins Hotel schicken lassen. Das ist so schön, dass das geht, kein Rumschleppen durch den Park oder lange Anstehen, wenn man die Sachen am Ausgang abholen möchte, wie es dann auch alle anderen machen.

Die Uhr zeigte mittlerweile fünf vor neun und es hatten sich vor'm Pandora-Bereich schon lange Schlangen der Tages- und Offsitehotel-Gäste gebildet. Wir hingegen liefen wieder zum Parkausgang, denn wir hatten eine Frühstücks-Reservierung im Rainforest Cafe. Wir mussten auch gar nicht lange warten, bis man uns an den Tisch geführt hat. Das Restaurant ist schon toll aufgemacht, Donnerwetter. Uns haben es die Aquarien gleich von Anfang an angetan. Wir wurden auch in der Nähe eines platziert, was uns sehr gefallen hat. Das Frühstück war auch in Ordnung. Für mich gab es eine Tonga-Toast-Variante, für meinen Mann noch mal Waffeln. Nachdem wir unsere Bestellung aufgegeben hatten, stromtere mein Liebster auch schon durch die Gänge und knipste fleißig alles, was ihm unter den Auslöser kam. Es folgen nun eine Reihe Bilder aus dem Rainforest Cafe:



















Erneut gestärkt wanderten wir zu unserer Verabredung mit der "Kilimanjaro Safari". An einer Brücke, die wir überquerten machten wir kurz Halt, um ein Bild vom Mt. Everest zu machen. Diesen würden wir aber nicht fahren, da nicht mal ich diese Achterbahn gut vertrage, da möchte ich nicht wissen, wie schlecht es meinem Gatten gegangen wäre, hätte ich ihn darauf gezwungen.



Nun aber schnell weiter zu den Tieren! Wir lösten unsere Fastpässe ein und gingen gemütlich mit einigen anderen zum Boarding. Wir wurden in die Reihe vier gewiesen und nahmen Platz. Es war einfach traumhaft. Wir konnten viele Tiere sehen, denn sie waren zu dieser Zeit (gegen 10 Uhr) meist putzmuntzer und haben sich noch nicht in den Schatten zur groß angelegten Siesta verzogen. Lediglich der Löwenhügel war schwach besetzt. Dafür konnten wir allerdings zahlreiche Elefanten, Giraffen, Rhinozerosse und einen Haufen Flamingos sowie zwei Nilpferde und drei, vier Krokodile bestaunen. Leider war die Fahrt sehr ruckelig, sodass nicht alle Fotos scharf waren. Die habe ich auch schon aussortiert. Eine kleine Auswahl aus dem Portfolio sehr Ihr nun:



Hier haben sich zwei Nilpferde versteckt:



Bei genauer Betrachtung lassen sich drei Krokodile ausmachen:



Termitenhügel und eine Gazellen-Art.



Eine Baby-Giraffe:



Noch ein paar Giraffen:







Ein paar Äffchen im Baum:



Auf dem Weg zu den Elefanten kreuzte eine Herde Strauße unsere Straße, sodass wir ein paar Minütchen still hielten:



Papa-Elefant:



Mama und die Kinder (die haben sich auf dem Stück gut verteilt):







Ein fast leerer Löwen-Hügel – den Chef sieht man ganz klein in der Mitte beim rechten Baum liegen sehen:



Meine Lieblingsvögel – Flamingos:





Rhinozerosse, die im Schlamm baden:



Kurz darauf war die Fahrt durch die Savanne auch schon wieder vorbei. Gut 15 Minuten ging es über Stock und Stein und wir fühlten uns nach Abkühlung, denn die Temperaturen machten uns schon wieder sehr zu schaffen.

Da "Rafikis Planet Watch" am 21.10. seine Pforten vorerst schließen würde, nahmen wir den heutigen Tag zum Anlass dieses Kleinod des Animal Kingdom noch ein letztes Mal zu besuchen. Praktischerweise lag der kleine Bahnhof, wo wir mit einem Bummelzug zur "Planet Watch" rausfuhren, direkt neben dem Ausgang der Safari. Also hüpften wir schnell in den gerade angekommenen Zug genossen die vorbei ziehende Landschaft, während der Fahrtwind uns ein wenig kühlte.



Wir schauten uns dann in der "Conservation Station" um und nahmen noch die Vorführung einer kleinen Wüsten-Schlange mit. Putziges Tier, wenn man es aus sicherer Entfernung ansieht. Bei den Veterinären war nichts los, aber die Terrarien haben wir noch ausgiebig betrachtet. Nachdem wir also unseren Respekt gezollt hatten, nahmen wir Abschied von der "Planet Watch" und zuckelten wieder in den Hauptpark. Die Sonne stand da aber schon fast im Zenith und es war so schwül, dass mir der Schweiß schon im Stehen aus allen Körperöffnungen floss. Wir hatten jedoch noch einen Fastpass, den wir nutzen wollten, bevor es wieder an den Hotelpool ging. Die "Kali River Rapids" lockten mit kühlem Nass und die normale Warteschlange war zum Bersten gefüllt. Was ein Glück, dass wir vorsorglich einen Drängelpass gebucht haben. Daher ging es für uns ganz schnell, bis wir im Floß Platz nehmen durften. Leider bekamen wir nicht so viel Spritzwasser ab wie erhofft. Zwei letzte Bilder, dann wollten wir den Park verlassen.





Dinoland haben wir im Zuge der hohen Temperaturen nicht mehr besucht, wir nahmen den Weg durch Discovery Island zum Ausgang. Dabei haben wir noch zwei Papageien abgelichtet, die sich ein schattiges Plätzchen gesucht haben.



Der Bus, der uns zur Lodge brachte war im Gegensatz zur Außentemperatur schweinekalt und wir waren froh, als wir die Einfahrt zu unserem temporären zu Hause durchfuhren und alsbald aussteigen durften. Der Gang zum Zimmer und zum Pool war schon Routine. Dieses Mal hatten wir auch mit den Liegen Glück und bekamen zwei Stück nebeneinander im Schatten. Herrlich. Wir blieben so ca. zweieinhalb Stunden und zogen uns dann ins Zimmer zurück. Etwas erholen und ein kleines Shläfchen machen, bevor es uns zum Sonnenuntergang wieder ins Animal Kingdom zog. Pandora bei Nacht und "Flight of Passage" waren auf der To-Do-Liste notiert. Wirklich viel kühler war es aber nicht, doch es ist schon ein Vorteil, wenn die Sonne nicht mehr so knallt. Bei "Flight of Passage" angekommen, betrug die Wartezeit am Stand-By schon über 120 Minuten. Zum Glück hatten wir den Fastpass ergattert. Wir gingen zügig an allen anderen vorbei und waren nach ca. 20 Minuten bereits an der Reihe, wobei allein der Weg durch die Fastpass-Line mindestens 10 Minuten in Anspruch nahm.

Um es kurz zu machen: Der Ride war fantastisch! Ein ganz außergewöhnliches Erlebnis, fast wie "Soarin'" nur aufregender. Es ging auf dem Banshee durch die Lüfte und schon allein die Tatsache, dass man den Flugdrachen unter sich atmen spüren konnte, war sensationell ausgeklügelt. Ein ganz einnehmender Ritt.

Eigentlich wollten wir auch noch ein paar Nachtaufnahmen machen, doch dafür war die Kamera dann doch etwas zu schwach, auch die Beleuchtung um uns herum schien gedimmt. Deshalb keine Bilder von leuchtenden Felsen oder fluoreszierenden Böden. Wir nahmen noch einen kleinen Happen in der Satu’li Canteen ein (Reis-Schüssel mit schwarzen Bohnen, Hähnchen und Rind) und schlossen den Tag ab. Natürlich nahmen wir noch zwei Tree of Life Awakenings mit (einmal mit Dinos und das zweite Mal mit Dschungelbuch-Motiv). Am Ausgang ein letztes Memory-Maker-Foto für mich und wieder zum Bus, der dieses Mal angenehm temperiert war.



Es war auch noch relativ früh am Abend, sodass wir uns einen Absacker am Geysir Point gönnten. Der erste in diesem Urlaub. Wir hatten uns beim Abendessen im California Grill in die Biersorte India Pale Ale verliebt und bestellten jeder ein Eylsian Space Dust IPA. Um 21 Uhr ging plötzlich die Musik von Happily Ever After los, was uns erstaunte, denn wir hatten nicht gedacht, dass man das Feuerwerk vom Magic Kingdom auch bei uns noch sehen konnte. Viele andere hatten die gleiche Idee wie wir und es versammelte sich eine Gruppe von Menschen am Bay Lake, um das Feuerwerk anzusehen. Wir konnten es sogar richtig gut sehen, zwar nur die rechte Hälfte, aber das sind 50% mehr als nix 

Gänsehautfeeling und zwei breite Lächeln. Kaum war das Feuerwerk vorbei und wir wollten schon wieder zu unserem Tisch zurück, begann die Electrical-Water-Pageant-Parade. Mein Mann hatte sie noch gar nicht gesehen, also blieben wir an Ort und Stelle und schauten sie uns von vorne bis hinten an. Er war genauso begeistert, vor allem vom Soundtrack, der so schön nach 8-Bit-Videospiel-Musik klang. Da wir die Kamera eh noch im Anschlag hatten, machte er gleich mal ein paar Bilder.





Ich merkte bereits, dass er nun genauso wie ich dem Disney-Fieber erlegen war. Den Rest unseres Bieres tranken wir am Tisch aus und er erzählte in einer Tour, wie sehr ihn das Feuerwerk und die Parade beeindruckt haben und konnte immer noch nicht glauben, dass dieses Schauspiel sich jeden Abend wiederholt.

Die Bettschwere zog in unsere Knochen und so bezahlten wir unsere Getränke und traten den Weg in die Betten an. Schlaf' schön, Morgen gehen wir nach Epcot!
 
Gamma findet sich ohne Parkplan zurecht
...oh was für einer schöner Bericht und großartige Bilder!!! Herrlich!!!! Lieben Dank!!!! :hug:
 
Yume Disney Historikerin
Dienstag, 16.10.: Epcot - Friss' und Sauf'

Ach Du liebe Güte! Es ist das erste (und einzige) Mal im Urlaub, dass wir tatsächlich v e r s c h l a f e n haben! Als ich meine Augen öffnete und im Halbschlaf auf das Handy-Display lunste, erschrak ich dermaßen, dass ich plötzlich senkrecht im Bett saß: 10:26 Uhr! Ist das ein Fehler? Ich rieb mir die Augen und sah dann noch einmal auf das Display: 10:27 Uhr prangte in freundlichen Lettern darauf. Mein Mann neben mir dreht sich um: "Wie spät?", ich zeigte ihm stumm mein Handy, "Oh? Doch schon so spät? Dann sollten wir mal frühstücken."

An den Tagen zuvor waren wir beide nicht später als sieben aus den Federn gefallen. Damit war der Plan in Epcot den Rope-Drop zu erleben und bei Frozen den Fastpass einzulösen gerade mal perdu. Was soll's, wir sind in Urlaub und nicht auf der Flucht. Vom ersten Entsetzen schnell erholt, haben wir unsere sieben Sachen für den Pool eilig gepackt, damit das Mousekeeping in Ruhe durch's Zimmer feudeln kann.

Frühstück also mal wieder im Roaring Fork; wir hatten die Frühstückspalette schon fast durch. Wir teilten uns ein Breakfast-Flatbread und nahmen noch ein paar Früchte zur Abrundung mit. Die Waffeln hatte mein Mann mittlerweile doch über, meinte, er habe sich überfressen.

Dann lassen wir den Vormittag im Park also ausfallen, zumal an diesem Abend Extra Magic Hours in Epcot stattfanden. Stattdessen: Ein weiterer Tag am Pool, eine mittlerweile liebgewonnene Routine.

Am frühen Nachmittag und mit schrumpeliger Haut gehen wir noch mal ins Zimmer, ein wenig im klimatisierten Gefilde abzukühlen und ein kleines Nickerchen zu machen. Derweil gucken wir einen Halloween-Marathon (also einen Marathon der Halloween-Filme) auf AMC. Es läuft gerade der dritte Teil der Serie und es gibt darin ein nerviges Lied, was alle paar Minuten gespielt wird, sodass wir einen schweren Ohrwurm-Schaden davon tragen und dieses dusselige Lied nicht mehr aus dem Kopf bekommen…. Wer es sich nicht verkneifen kann: Auf Youtube einfach mal nach "Halloween 3 - Silver Shamrock Song" suchen. Ich empfehle es nicht, aber die Neugier…

Gegen 16 Uhr und gut erholt satteln wir die Hühner, um meinen Lieblingspark des WDW zu besuchen! Epcot, wir kommen! Wir haben noch Fastpasses für "Spaceship Earth", "The Seas with Nemo and Friends" und "Soarin'", von denen wir den ersten direkt bei Ankunft in Epcot einlösen. Meine Lieblingsfahrt gleich zu Beginn; mein Mann hat nur dummerweise einen Fehler gemacht und die Sprache im Omnimover auf Deutsch umgestellt. Dabei wollte ich doch Judi Dench hören und nicht irgendeine Synchron-Tante! Außerdem: Der Satz "Thank the Phoenicians" kommt in Deutsch nicht ganz so gut ;)

Hieß also, dass wir "Spaceship Earth" an diesem Tage noch mal fahren müssen, denn ich will ihn unbedingt in Englisch hören. Aber nicht gleich, denn es stehen schon viele Leute an, wir warten lieber bis die Evening Extra Magic Hours begonnen haben.

Dann doch lieber weitergehen. Diese kleine Seeschlange posierte auch gerade so schön, dass wir den Fotoaparillo gezückt haben:



Wir steuerten den The Land Pavillion an, um im Sunshine Seasons zwei Snack Credits auf den Kopf zu hauen. Mein Mann nimmt sich ein Cinnamonbon und ich einen Rose Gold Cupcake. Der Cupcake war viel zu süß, ich nehme es als Warnung mit, keine Cupcakes mehr in WDW zu essen, ich will noch ein paar Jahre ohne Diabetes Typ II leben.

Von The Land aus laufen wir rüber zu The Seas und setzen unseren nächsten Fastpass ein. Die Fahrt ist sehr süß, auch wenn dort selbst bei der Standby Line durchlaufen angesagt war, aber für Frozen haben wir keinen weiteren Fastpass mehr bekommen und Testtrack war mal wieder temporarly closed.

Wir haben uns noch durch das Aquarium treiben lassen und ein paar Fotos von einem spielenden Delfin geschossen. Außerdem war gerade eine Taucher-Tour auf Tuchfühlung mit den Fischen:





Wir wollten nun weiter zum World Showcase Snack Credits reduzieren, wir hatten noch mehr als genug und hatten uns diesen Tag extra dafür zurechtgelegt, um uns mit Kleinstportiönchen um die Welt zu futtern! Doch bevor wir an die ersten Büdchen gelangen wartet noch ein Mickey am Grill, den wir unbedingt ablichten mussten:



Auch an Remys Torte hielten wir für einen Photopass-Fotografen an, der unterbeschäftigt war:





Ich trug übrigens mein neu erstandenes Pandora-Allover-Print-Shirt!

Uns lockte der Grillgeruch aus dem Worldshowcase, und wir gingen weiter; rechts rum in Richtung Mexico machten wir an der ersten Bude halt: Thailand! Es gab Saté-Spieße vom Huhn mit Erdnusssauce und ein Red Hot Spice Thai Curry Beef. Der Saté-Spieß war für mich, ich dachte, der wäre nicht soo scharf. Weit gefehlt, wir haben dann getauscht. Das Curry war weniger scharf als die Erdnusssauce. Dabei liebe ich Erdnusssauce soooo sehr.

Zwischenzeitlich ging es schon auf 19 Uhr zu; ich wollte aber doch noch mein erstes Treffen dieses Urlaubs mit Donald haben! Donald ist beim Mexico-Pavillion stationiert in einer kleinen Seitenstraße hinter der Maya-Pyramide und war nur bis 19:10 Uhr vor Ort, daher verabschiedete ich mich von meiner besseren Hälfte, der keine Lust auf Character-Meetings hatte und lieber noch ein wenig die Gegend fotografierte. Wir verabredeten uns vor der Mayapyramide, um gemeinsam dann die "Gran Fiesta Tour – Starring The Three Caballeros" zu fahren.

Donald und ich:



Beim zweiten Bild habe ich dummerweise die Augen zu, aber Donald sieht so süß aus darauf:



Unterdessen hatte mein Mann folgende Aufnahmen gemacht:









Als wir uns wieder trafen, erklommen wir die Stufen der Mayapyramide und folgten den Heerscharen, die ebenfalls das Ziel Mexico-Pavillion hatten. Innen posierte ich vor den Statuen eines "Diá de los Muertos"-Brautpaar:



Und weiter zu Donald und seinen Verwandten aus Südamerika. Die Fahrt war wieder so schön. Wir haben auch nicht lange gewartet, alles ging ganz zügig! Ich mag die Fahrt, schon allein deswegen, weil "The Three Caballeros" mein absoluter Lieblingsfilm aus dem Disney-Universum ist. Meine Eltern scherzen auch heute noch darüber, dass ich ihn als Kind mindestens einmal pro Woche sehen wollte. Mittlerweile habe ich eine DVD vom Film und werde ebenfalls nicht müde, ihn mindestens einmal im Jahr anzusehen – alte Liebe rostet nicht 





Am schönsten an der Fahrt finde ich das künstliche Feuerwerk aus LED am Nachthimmel im letzten Raum, wo auch die Drei Caballeros ihren großen Auftritt in Anamatronic-Form haben.

Wieder hinaus in die Wärme Floridas und in die Menschenmassen. Die Sonne war schon untergegangen und mein Mann probierte den Nachtmodus der Kamera an den schön beleuchteten Gebäuden aus:













Im deutschen Pavillion wollte ich Julia Hallo sagen, doch es waren dermaßen viele Menschen in der Karamellküche, dass ich mich entschied, es erst mal zu lassen, zumal wir ja auch nichts dort kaufen wollten. Wir hätten nur den Betrieb aufgehalten, was ich als unhöflich empfand. Wir sind dann durch die angeschlossenen Merchandise-Läden und haben andere deutsche Castmember 'genervt'. Ich fragte eine junge Frau, ob es denn auch 'Mädchenbier' hier gäbe, sie nickte wissend und deutete auf die Schöfferhofer-Grapefruit-Flaschen hinter ihr, ob ich denn eins wolle? Nein, sagte ich, die gibt's zu Hause im Dutzend billiger. Da musste sie lachen gab zu, dass die Preise schon echt gepfeffert seien.

Ich preiste dann noch die klassischen 'Friesennerze' als Top-Verkaufsschlager an, denn es regne ja in Florida so viel. Stimmt, meinte ein anderer deutscher Castmember (auch ein Daniel, wenn ich mich recht entsinne), die könne man gut verkaufen. Wer weiß, vielleicht wird die Anregung weitergegeben und die amerikanischen Touristen laufen dann demnächst nicht mehr in durchsichtigen Ponchos durch Epcot, sondern in waschechten, deutschen 'Friesennerzen' oder mit Regenschirmen, auf denen die Aufschrift "Schietwetter" prangt und mit Mickey drauf. Fände ich toll, wo ich doch auch ein großer Hamburg-Fan bin. Jedenfalls nach einem kleinen Schwatz mit den Landsleuten zog es uns weiter. Der kleine Hunger ruft und nach ein wenig umschauen, landeten wir in China und gönnten uns Chicken Dumplings. Auch sehr lecker!


Dann umrundeten wir die Welt weiter. Über Italien und leckerer Zitronen-Limonade zwischendurch vorbei am American Adventure, wo gerade die Band "98°" (kennt die wer?) ein Eat-to-the-Beat-Konzert gaben. Da hier so viele Leute stehen blieben, rechnete ich mir gute Chancen aus, am japanischen Pavilion noch meinen speziellen Platz für Illuminations zu bekommen, rechts neben dem Tori und somit direkt links von der Weltkugel, die bei Illuminations eine tragende Rolle spielt.









Wir hatten Glück, denn MEIN Platz war tatsächlich noch frei, sodass ich beschloss, hier erst mal nicht mehr wegzugehen. Es war so kurz nach halb neun am Abend und wer weiß, wie lange mein Platz noch leer bliebe.

Wir saßen also auf dem Boden, tranken die italienische Limo und erzählten dummes Zeuch.

Um 21 Uhr dann begann meine Lieblingsfeuerwerkshow der ganzen Welt. Bilder haben wir keine gemacht, wir wollten lieber genießen. Vor allem weil es auch gleichzeitig für uns das letzte Illuminations war, denn gesehen haben wir es leider nicht mehr in diesem Urlaub und wir würden es auch nie mehr wieder in echt sehen können, seufz.

Nach der Show wollten wir noch nicht los laufen, da nun der große Schwung der Nicht-Disney-Hotel-Oder-Bestimmte-Partnerhotel-Gäste den Park verließ, und es dadurch zu Geknäuel käme. Also am Stand namens Kabuki Cafe ein Shaved Ice Rainbow (mit unterschiedlichen Frucht-Sirupen) bestellt und auf einer Bank abgewartet bis das Eis leer war. Danach hievten wir uns wieder auf die Füße und wollten in Norwegen nachschauen, wie denn der Stand der Dinge beim Frozen-Ride sei. 30 Minuten hieß es auf der Wartezeiten-Tafel; war meinem Mann zu viel, das wollte er nicht warten. Okay, dann nicht 

Und nu? Tja, weiß auch nicht… Wollen wir heimfahren? Ja, aber dann vorher noch mal eine Runde im "Spaceship Earth"! Okay, gebongt. Jippie! Und noch ein paar Fotos auf dem Rückweg, bitteschön:













Und damit sage ich: Gute Nacht, liebes Epcot, Du wirst immer in meinem Herzen sein!
 
Yume Disney Historikerin
Mittwoch, 17.10.: Magic Kingdom, die Zweite

Gestern sind wir aus Gründen sehr verspätet aus den Federn gekommen. Das sah heute anders aus. Wir waren wieder frisch um halb acht auf und begannen unseren Tag. Neben dem täglichen Pool-Besuch am Vormittag bis Mittag hatten wir auch eine Ladung Wäsche zu waschen, denn diese waren schon im Schweiß getränkt.

Daher gehe ich nicht weiter auf unsere erst Tageshälfte ein, da sie sich von den vorherigen nicht unterscheidet. Jedenfalls war die Wäsche gewaschen und wir vom Pool schon wieder zurück im Zimmer, um noch ein wenig zu dösen.

Am späteren Nachmittag ging es auf ins Magic Kingdom zum zweiten Besuch, dieses Mal mit Extra Magic Hours am Abend, daher werde der Park erst um 12 Uhr nachts schließen.

Wir hatten Verabredungen mit den Piraten, den Skippern der "Jungle Cruise" und den Geistern. Als erstes setzten wir Segel mit Jack Sparrow. Als das Ride-Foto geschossen wurde guckte mein Mann angestrengt in eine ganz andere Richtung, obwohl ich versucht, ihn dazu zu bewegen, den sprechenden Schädel anzulächeln (wir sitzen übrigens ganz hinten):



Kurz vor'm Ausstieg bei der letzten Szene mit Captain Sparrow gab es für ein paar Minütchen Stau, doch die Fahrt war wieder wunderschön. Im Giftshop habe ich für meine lieben Kollegen Lederarmbänder erstanden (mit unterschiedlichen Motiven: Mickey in verschiednen Varianten und zwei mit unterschiedlichen Totenköpfen drauf) und deren Namen eingravieren lassen.

Hiernach ging es etwas Essen. Meinen Mann zog es in die Tortuga Tavern und ich holte mit beim Sunshine Tree einen Citrus Swirl. Das obligatorische Dole Whip haben wir nicht geschleckt: Meinem Mann waren Schlangen zu lang und ich mag Ananas nicht.

Als nächstes wollten wir zu Jungle Cruis, doch selbst die Fastpass-Schlang war so lang, dass wir verzichteten, und lieber in den "Walt Disney's Enchanted Tiki Room" gingen. Die Show war klasse und ich habe nicht mitgesungen aber die Lippen bewegt. Danach war auch es auch schon Zeit für uns, die Reservierung in der Skipper Canteen wahrzunehmen. Ich liebe dieses Restaurant, das Ambiente gefällt mir sehr gut und ich mag die schlechten Witze der Bedienungen. Wir hatten ein wunderbares Essen und ich hatte mir mit einem Gläschen Sangria eine lockere Zunge angetrunken, sodass ich meinen eigenen Versuch, Skipper-Witze zu reißen probierte. Wir wollten nämlich auf das Dessert verzichten, weil ich für uns beide die Dessertparty zum Feuerwerk gebucht hatte.

Daher entspann sich am Tisch der folgende, kurze Dialog:

Server: "So, have you decided on dessert?"
Ich: "Well, I want to be a SKIPPER myself one day, so I decided to SKIP the dessert. We also have gotten an invitation over to the future for a dessert party, you know, by some guy… I think his name was Morrow, Mr. Tom Morrow."
Server (lachend): "Oh, I have a spare brown shirt for you in the back, you'll be a great Skipper if you keep up"

Ja, das war dann das :)

Wir hatten nach dem Abendessen auch nicht mehr viel Zeit, deshalb ging es direkt rüber ins Tomorrowland, um uns bei der Tomorrowland Terrace in die Schlange der Wartenden einzureihen. Es hat etwas mehr als fünf Minuten gedauert, dann waren wir drin, hatten einen eigenen Tisch und schnappten uns für den Anfang einen Sparkling Apple Cider. Wir haben uns dann vor allem am Eis und den frischen Früchten gelabt. Die anderen Desserts sahen zwar auch gut aus, aber ich fürchtete mich dann doch zu sehr vor dem Zuckerschock. Trotzdem empfand ich die Party als gelungen und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es zu teuer war, für das, was uns geboten wurde.

Um ca. viertel vor neun entschlossen wir uns dann einem Castmemeber Bescheid zu geben, dass wir bereit waren, uns vor's Schloss geleiten zu lassen. Also wurden wir an den EIngang der Terrace gebracht, wo uns ein anderer Castmember in Empfang nahm und zum Schloss brachte. Wir hatten einen abgesperrten Bereich, der über Tag vor allem für Picknicks und zum Relaxen genutzt wird. Wir suchten uns unter all den anderen Gästen einen Platz und setzen uns hin. Es war auch ein Fotograf anwesend, der Bilder von den Anwesenden knippste:



Mein Mann hatte sich unterdessen mit unserer Kamera in Position gebracht, um das Feuerwerk zu filmen; das wollte er unbedingt noch ausprobieren. Aber auch ein Foto vom Schloss im Sonnenuntergang durfte nict fehlen.



Wie in Paris saßen bis kurz vor der Show alle ganz brav auf ihren Hosenböden, jedoch als die ersten Klänge von Happily Ever After begannen, war es mal wieder EIN IDIOT, der aufstehen musste, sodass die fatale Kettenreaktion ihren Lauf nahm. Allerdings nur auf der rechten Seite – die andere Seite blieb sitzen. Da ich mich richtig ärgerte, schlüpfte ich durch ein paar Lücken und setzte mich dann links hin, weil es da anscheinend mehr intelligent Menschen gab als rechts. Also, egal ob USA oder Paris, Deppen gibt es überall und anstatt dem Vollpfosten die Leviten zu lesen, stellen sich lieber all hin. Im Stehen übrigens sieht man zwar schlechter, aber egal…
Ich habe den Fotografen auch noch mal während des Feuerwerks besucht, und habe nun mehrere Fotos von mir mit Feuerwerk im Hintergrund. Davon präsentiere ich Euch dieses:


Da sieht man auch schön, wo der 'Riss' durch die Gesellschaft geht ;)

Das Feuerwerk war vorbei und wir beseelt. Statt uns aber mit den Massen aus dem Park zu walzen, blieben wir zunächst sitzen und ließen alle anderen an uns vorbeiziehen. Wir hatten ja noch Zeit! Als dann die meisten gegangen waren, machten wir uns auf den Weg zum "Haunted Mansion". Geisterbahn im Dunkeln hat einfach mehr Flair!

Ich bin ja ein großer Fan vom Phantom Manor und habe auch schon an anderer Stelle geäußert, dass ich das "Haunted Mansion" nicht so toll finde. Diese Meinung änderte sich auch dieses Mal nicht. Mein Man jedoch war begeistert!

Wir schauten dann bei "Peter Pan's Flight" vorbei, aber eine Wartezeit von 30 Minuten waren zu viel. daher liefen wir weiter. Die Achterbahnen ließen wir aufgrund der Motion Sickness meines Mannes auch links liegen. Wir beschlossen, noch mal zur "Jungle Cruise" zu gehen und zu schauen, ob wir jetzt fahren könnten. Ich gebe zu, wir hatten uns vorher nicht genau informiert, welche Rides zu den Extra Magic Hours am Aben geöffnet sein würden und welche nicht, und so waren wir schon enttäuscht, dass die Jungle Cruise nicht an den Evening Extra Magic Hours teilnahm. Wr versuchten also undser Glück im Tomorrowland. Wir wollten noch "People Mover" und "Carousel of Progress" fahren. Aber auch hier waren die Toe bereits geschlossen, was mich selbst so richtig runterzog. Kein "People Mover"? Dabei kommt doch der im Dunkeln so gut, Manno! Wir hatten jetzt keinen Bock mehr, dabei hatten die Magic Hours gerade erst begonnen. Deshalb traten wir den Rückweg an. Auf der Main Street erstand ich in einem der Shops eine Doony & Bourke Tasche mit Haunted-Mansion-Motiv. Auf die hatte ich extra gespart, jetzt war sie mein. Wir machten noch Bilder von der beleuchteten Main Street und gaben uns ein Stelldichein bei einem Photopass-Menschen an ein paar Jack-o-Lanterns und dann verließen wir das "happiest kingdom of them all", fuhren nach Hause und legten uns schlafen.







 
Yume Disney Historikerin
Donnerstag, der 18.10.: Der ohne Bilder und mit Halloween Horror Nights

Dieses Mal ein kurzer Bericht. Viel Bleiwüste, keine Bilder!

Diese Vorwarnung wollte ich geben, denn heute bewegen wir uns außerhalb der Disney-Blase, in die gruselige Welt der Halloween Horror Nights in den Universal Studios Orlando.

Ich weiß auch schon gar nicht mehr, was wir tagsüber gemacht haben. Ich weiß, dass ich an einem der restlichen Tage noch eine wunderbare Resort-Tour in der Wilderness Lodge gemacht habe mit dem unvergleichlichen Rangere Stephen, der sich durch sein großes Disney-History-Wissen auszeichnete und dabei das Hotel selbst nur oberflächlich erklärte und lieber Anekdoten von Walts Erlebnissen in Florida erzählte, die er allerdings immer an die Umgebung, in der wir uns gerade befanden, einwob. Zum Beispiel gibt es auf dem Bay Lake eine kleine Insel, die dort "Shipwreck-Island" genannt wird; der Name darf auch nicht geändert werden, denn es geht die Legende, dass Walt höchstpersönlich die Insel so getauft hat. Denn nachdem er mit dem Farmer, von dem er das Land, auf dem auch der Bay Lake liegt, gekauft hat, eine Runde auf dem See in einem Boot fuhr, legte dieser das Boot an der Insel an und bat Walt zu warten, er müsse sein Vieh füttern. Jenes Vorhaben dauerte dann so lange, dass Walt zu einem anderen Begleiter sagte, sie hätten nun wohl Schiffbruch (= Shipwreck) erlitten. Ebenfalls hatte Ranger Stephen eine Menge Geschichten zu Walts Liebe für Züge parat, als wir mit der Tourgruppe, die nur aus fünf Leuten bestand, im Boulder-Ridge-DVC-Bereich den Carolwood Room, der Walts Leidenschaft gewidmet ist, besichtigten.

Ich mochte Ranger Stephen sehr und habe ihm ein ganz persönliches Castcompliment gemacht, worüber er sich sehr gefreut hat. Also, wer in nächster Zeit drüben ist: Macht bitte die Wilderness-Lodge-Tour und fragt den Concierge, wann Ranger Stephen Dienst hat. Ich kann ihn nur empfehlen! Mein Mann hatte auf die Tour keine Lust und vertrieb sich die Zeit woanders. Wie gesagt, ich weiß nicht mehr genau, an welchem Tag ich die Tour mitmachte, aber sie passt gerade so schön zum Donnerstag, den wir tagsüber vertrödelten, um spät am Abend nach Universal zu fahren.

Machen wir also einen Zeitsprung und wir stehen um 17:15 Uhr am Haupteingang zur Wilderness Lodge und warten auf unseren Lyft-Fahrer. Ich hatte so eine App noch nie probiert, war aber dank der Erfahrungsberichte aus dem Forum guter Dinge, und so war es dann auch. Der Fahrer war sehr diskret und hat sich nicht unterhalten, aber sein Job ist ja auch, uns sicher zum Ziel zu geleiten und nicht, uns zu betüddeln. Brauchen wir auch nicht.

Wir haben auf der Fahrt nach Universal festgestellt, wie nah eigentlich alles beieinander liegt. Wir sind gerade mal 15 Minuten unterwegs und schon sahen wir auf der rechten Seite der Straße nacheinander die Outlets und das Sea World. Weitere 20 Minuten im Feierabendverkehr und schon waren wir bei Universal. Nichts wie hin zu den Horror Nights. Noch war Zeit bis sich um 18 Uhr die Pforten für uns öffnen sollten, also nahmen wir einen Hot Dog und teilten uns eine Cola. Als wir mit dem Essen fertig waren und gerade weiter gehen wollten, kam uns eine Dame entgegen, die fragte, ob sie mit uns ein Selfie machen könne, denn sie fände meine Haarfarbe so schön und sie sei Teil einer Community, die "Selfies with Strangers" aufnimmt. Ich habe mir leider nicht die Adresse dieser Community aufgeschrieben und habe daher das Foto auch bis jetzt nicht gefunden, aber als sie uns fragte, wo wir her seien und wir wahrheitsgemäß antworteten, wurde sie freudig aufgeregt und sagt, wir müssten unbedingt ihren Mann kennenlernen. Er hat wohl, wenn ich mich recht entsinne, mal eine Zeit lang bei uns in der Gegend (Frankfurt/Main) gearbeitet und hat sich sehr gefreut, uns zu treffen. Wir schwatzten noch ein bisschen mit dem Paar und verabschiedeten uns dann kurze Zeit später, um nun endlich die Horror Night zu besuchen.

Am Eingang holten wir uns an einem Will Call Kiosk unsere Expresspässe, die wir auch bitter nötig hatten. Jetzt merkte man es noch nicht, doch später wurde es noch sehr, sehr voll!

Wir gingen nicht wie die meisten vom Eingang aus nach links, sondern rollten das Feld von hinten, also von rechts aus, auf. Diese Empfehlung hatten wir uns bei diversen Thempark-Vloggern/-Beratern bei youtube geholt, allen voran The Tim Tracker und The DIS.

Daher ging es für uns mit der Chucky-Scarezone los und wir verpassten das direkt dort gelegene Horror-Labyrinth mit Halloween 4-Thematisierung. Unser erstes Haus war ein Universal-Eigengewächs namens "Seed of Extinction", das als Motiv eine apokalyptische Welt hat, in der die Pflanzen mutiert sind und den verbliebenen Menschen die Hölle heiß machen. Ich stellte fest, dass mir die Häuser grundsätzlich zu dunkel waren und ich, dank der Unfähigkeit gescheit geradeauszusehen, mit auf den Boden gehefteten Augen versuchte, mich dem Ausgang entgegen zu tasten. Dadurch entgingen mir, ich sag mal Gott sei Dank, die meisten Jumpscares. Außerdem war es extrem laut in den Häusern, was mir auch nicht passte. Dafür hatten wir aber nur 10 Minuten am Labyrinth warten müssen. Auch beim zweiten Maze zum Film "Trick'r'Treat" mussten wir nicht lange warten. In der Schlange trafen wir noch auch weitere Deutsche, die sich anschickten in einer kleinen Polonaise das Haus zu durchqueren und sie luden uns ein, mitzumachen. Also warum nicht? Ich war sehr bemüht, den Anschluss an die Polonaise nicht zu verlieren, denn die waren flott unterwegs. Außerdem wollte ich dem Vordermann nicht auch noch in die Hacken treten, also guckte ich wieder mehr auf den Boden als auf die Szenerie und verpasste einiges. Dafür war es aber sehr lustig mit den Landsleuten.

Zwei von insgesamt zehn Horror-Häusern haben wir schon abgehakt, als uns der Durst zum nächsten Büdchen trieb und wir für 17 Dollar einen Unlimited Refillable Mug samt Frozen Leomande erstanden. Ich fand die Investition lohnenswert, denn wir haben viel gebechert; also keinen Alkohol, sondern tatsächlich Softdrinks aus den Freestyle-Coca-Cola-Automaten. Da wären wir mit Einzelpreisen doch teurer gekommen, denn ich trinke verdammt viel am Tag und auch am Abend.

Mit Flüssigkeit versorgt zog es uns weiter zum nächsten Maze: "Slaughter Sinema" und danach "Blumhouse". Sind beide so vom Interieur ganz nett gestaltet, nur die schummerigen Lichtverhältnisse, gepaart mit stroboskopischem Geflacker und der lauten Geräuschkulisse setzen mir nachsehend zu. aus dem letzten Maze kam ich mit schon Schwindelgefühl und das wurde auch nicht besser. Daher nahmen wir die gerade beginnende Tanzshow der Academy of Villains mit, welche uns beide begeisterte. Selten so etwas Spektakuläres gesehen. Diese Show kann ich nur jedem empfehlen, der irgendwann man zu den HHN nach Orlando reist.

Den Rest des Abends dümpelten wir mehr so vor uns hin, denn es waren plötzlich so viele Menschen im Park, dass an ausgiebiges Erkunden nicht mehr zu denken war. Wir machten noch ein paar Häuser, bei denen ich jedes Mal mit einer schlimmen Schwindelattacke raus kam und hielten uns etwas länger in der Scarezone "Vamp 85" auf, schon allein wegen der 80er-Jahre-Musik, die wir beide toll fanden. So sehr erschreckt haben wir uns auch nicht. Wir machten mit den Scareactors ein paar kleinere Späßchen und lachten viel. Eigentlich nicht das Ziel der Horror Nights, aber gut, wir sind halt beide keine Scream-Queens. Gegen kurz nach elf waren wir schon wieder auf dem Heimweg. Ich konnte einfach kein Haus mehr machen, sieben von zehn haben wir geschafft, danach war Ende. Wir hatten wenigsten alle Häuser mit bekannten Namen wie "Stranger Things", "Poltergeist", "Halloween 4", "Blumhouse" und "Trick'r'Treat" durchlaufen und die beiden Originalhäuser namens "Seed of Exctinction" und "Slaughter Sinema". Mir hatte es danach echt gereicht, ich weiß nun, dass ich die Horrormazes körperlich nicht vertrage und werde daher nie wieder eine HHN mitmachen. Denn allein für's Rumlaufen und die zwei, drei Rides, die offen sind, lohnt sich der Preis dann doch nicht. Wobei wir mit knapp 70 Euro pro Ticket noch günstig dran waren. Die Expresspässe von jeweils knapp 100 Euro waren das Teuerste.

Aber es war schön, die Erfahrung einmal gemacht zu haben, das möchte ich nicht missen. Ich denke, ich werde bei einem nächsten Besuch dann lieber die Unmasking the Horror Tour machen, wenn man die Häuser bei Licht und ohne Erschrecker besichtigen kann und ausführliche Hintergrundinfos erfhält. Sowas finde ich ja grundsätzlich auch viel spannender.

Nach einer ruhigen Rückfahrt im Lyft, den wir erst mal minutenlang gesucht haben an der Taxi-Warteschlange außerhalb der Studios, waren wir auch schon wieder bereit für die berühmte und niemals endende "Quest for Bubu".
 
Yume Disney Historikerin
Freitag,19.10.2018: Faullenzer-Tag

An Tagen, an denen man nichts vorhatte, also so wirklich gar nichts, außer mal für ein oder zwei Stündchen das Zimmer zu verlassen, damit das Mousekeeping seinen Job machen konnte, ohne gestört zu werden, ist es im Nachhinerin sehr schwierig zu rekonstruieren, wie man sich die Zeit vertrieb. Ich weiß noch, dass wir mittags in Disney Spring eine Reservierung im Morimoto Asia hatten und dort sehr lecker speisten. Für mich gab es ein spezielles, koreanisches Gericht, dessen Namen ich nicht mehr parat habe und welches auch nicht mehr im Internet auf der Speisekarte geführt wird (war vielleicht nur ein Gericht des Monats vom Oktober), das in der Küche vorbereitet und am Tisch zu Ende "gekocht" wird. Es war ein Fisch auf Reisbett mit Gemüse, feinen Algen und einem pochierten Ei als I-Tüpfelchen, serviert in einem "Hot Pot". Unser Kellner vermischte vor meinen Augen und mit allerlei prosaischer Erklärung, was er, wie und warum macht, damit die Aromen zu voller Geltung kommen. Die 'Geschichte' des Gerichts, also wann Herr Morimoto auf die Idee dazu kam, wo er es dann das erste Mals serviert usw. erzählte mir der Kellner – brav auswendig gelernt – auch gleich noch. Mein Mann hatte das Fleisch über und nahm den Haus-Salat.

Hinterher machten wir einen kleinen Verdauungsspaziergang durch Springs, denn die Temperaturen waren im Gegensatz zu den Tagen zuvor angenehm. Wir inspizierten auch gleich, wie wir zum Art Smith's Homecomin' gelangen würden, bei dem am nachfolgenden Tag essen sollten.

Wir streiften durch ein paar Shops, da wir für unseren Neffen noch ein Mitbringsel suchten. Für ihn fanden wir nichts, aber wir selbst haben ein paar Teile von Uniqlo für uns mitgenommen (nichts Großartiges, ein Langarm-Shirt für meinen Mann und ich habe mir zwei locker-leichte Hosen gegönnt). Uniqlo gefällt mir, obwohl es den gleichen 'Bunker-Charme' bekannter Ketten wie H&M, Mango, Peek & Cloppenburg oder Zara hat, doch hier gibt es schöne Hosen, die auch noch dazu statt Reißverschluss, bzw. Knöpfe, nur mit Gummizug ausgestattet sind. Ich klinge jetzt vielleicht wie Omma Erna, die es nicht mehr auf die Kette bringt, 'normale' Hosen zu tragen, doch selbst ich mit meinen zarten 35 Jahren hab's gerne bequem und vor allem mag ich es nicht, wenn die Hose spannt nach dem Essen (und ich leide schon sehr lange unter unschönem Blähbauch…Kann man nix machen, ist Veranlagung, Danke Oma!).

Also bei Uniqlo werde ich öfter mal einkaufen, auch hier in Deutschland im Onlineshop, so lange in der Frankfurter Gegend noch kein Ladengeschäft eröffnet.

So, wo war ich? Ach ja, Verdauungsspaziergang. Wir sind die bekannten Strecken durch Springs gelaufen, haben unsere Fuel-Rods bei der Guest Relations getauscht (bestimmt schon das fünfte Mal innerhalb des Urlaubs) und sind wieder zurück in die Lodge. Apropos Fuel Rods: Die Dinger sind Gold wert, falls man noch nie eine Powerbank für seine Schlepp-Elektronik gekauft hat. Es ist so easy, wenn sie leer sind, einfach zur nächsten Station, die alten Rods in die Büchse und neue, gefüllte Rods kommen unten raus. naja, neu ist wohl Ansichtssache, da ich denke, dass hier einfach recycelt wird. Hoffentlich werden die Fuel Rods wenigstens mal feucht abgewischt, damit man nicht die Keime vom Vorgänger an den Patschehänden hat. Aber ansonsten: Das System gefällt mir richtig gut! Und zu Hause kann man sie auch wieder selbst an der Steckdose aufladen. Gut investierte 30$, meine Meinung.

In der Lodge haben wir wieder im Zimmer rumgelümmelt und hatten keine Lust irgendwas zu machen. Der Pool ist auch nur für eine gewisse Zeit ein Fluchtziel, es wiederholt sich ja dann doch und wird auf Dauer langweilig.

Am Abend haben wir uns mit der Familie "Mann-mit-Hut"-Franky verabredet zu einem Getränk im Geysir Point. Es war wirklich sehr schön mit den Dreien. Wir haben gelacht und gepischelt, Mein Mann hat gegen Frau Franky ein Match im Tischfußball gespielt. Wer gewonnen hatte? Das ist mir entfleucht. Ich glaube sie war's. Dann sahen wir alle gemeinsam das Halloween-Feuerwerk des Magic Kingdom am Bay Lake und die elektrische Wasserparade. Wir tranken noch einen gemeinsamen Absacker und verabredeten uns für Sonntag, um in die Studios zu fahren. Es hat mich sehr gefreut, Eure Bekanntschaft zu machen und vor allem: Gerne wieder!

Der Tag ging dann für uns zu Ende und wir schlummerten tief und fest. Am Samstag wollten wir die Typhpoon Lagoon stürmen.
 
Der Franky Der hilfsbereite Koffer-Franky
Freitag,19.10.2018: Faullenzer-Tag

Am Abend haben wir uns mit der Familie "Mann-mit-Hut"-Franky verabredet zu einem Getränk im Geysir Point. Es war wirklich sehr schön mit den Dreien. Wir haben gelacht und gepischelt, Mein Mann hat gegen Frau Franky ein Match im Tischfußball gespielt. Wer gewonnen hatte? Das ist mir entfleucht. Ich glaube sie war's. Dann sahen wir alle gemeinsam das Halloween-Feuerwerk des Magic Kingdom am Bay Lake und die elektrische Wasserparade. Wir tranken noch einen gemeinsamen Absacker und verabredeten uns für Sonntag, um in die Studios zu fahren. Es hat mich sehr gefreut, Eure Bekanntschaft zu machen und vor allem: Gerne wieder!
Hat uns auch gefreut....war ein lustiger Abend.... gerne wieder.
Ach so.... dein Mann hat gewonnen.... 10:8 :-*
 

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