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Alt 14.11.2018, 09:45
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Zitat von Der Franky Beitrag anzeigen
Ach so.... dein Mann hat gewonnen.... 10:8
Oh. Ist schon so lange her....
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Der Franky (14.11.2018)
  #22  
Alt 14.11.2018, 13:12
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Samstag, 20.10.2018: Typhoon Lagoon, Visiting Miss Tilly

So, wir nähern uns unerbitterlich dem Ende zu. Mit dem 20.10. waren es noch zwei volle Tage und ein halber Tag an einem der schönsten Orte der Welt. Wir waren noch in keinem Wasserpark in diesem Urlaub! Das sollte sich mit dem heutigen Tag ändern. Deshalb war unser Ziel die Typhoon Lagoon. Wir nahmen den Bus nach Springs und stiegen dort um in den Bus zum Wasserpark.

Um kurz vor zehn waren wir angekommen und durften schon mal in den vorderen Bereich des Parks, um uns umzuziehen und unsere Sachen in einem der Schließfächer zu verstauen. Uns begrüßte das Maskottchen des Parks Lagoona Gator als Sandstatue:



In Badeklamotten gewandet und die Wertsachen sicher eingeschlossen, suchten wir uns eine Liege, die möglichst viel Schatten bot. Was wir nicht bedachten, die Sonne wandert ja auch über Tag, sodass das nun noch schattige Plätzchen irgendwann mitten in der Sonne lag, was für uns blöd war, denn wir sind beide keine Sonnenanbeter. Im späteren Verlauf des Tages sind wir also ganz oft einfach nur umgehgelaufen, und haben versucht einen anderen Schattenplatz zu finden, um dort zu sitzen. Aber noch sind wir ja nicht am Nachmittag, wobei ich sagen muss, dass wir gar nicht so unglaublich viel unternommen haben, die Rutschen haben wir am Vormittag schon abgefrühstückt und mehr als einmal fahren wir die Sachen eh nicht.

Also starteten wir in Richtung "Keelhaul Falls", "Mayday Falls" und "Gangplank Falls" und fuhren alle drei hintereinander ohne lange anzustehen. Es waren quasi Walk-Ons, sodass wir schon drei von sieben Rutschen (die Kinder-Rutsche zähle ich nicht mit, da dürfen wir sowieso nicht drauf) innerhalb von, ich sag mal, 20 Minuten hinter uns gebracht haben. Danach liefen wir über den "Mountain Trail" und sahen uns "Humunga Kowabunga" und "Storm Sliders" an. Die "Storm Sliders" waren nicht ganz so steil wie "Humunga Kowabunga", die wir ausließen, und fuhren dann die vierte Rutschbahn hinunter. Das lief schon mal richtig gut! Mein Must-Do war aber "Miss Adventure Falls", welche wir anschließend suchten. Ich fand es nicht so gut ausgeschildert, denn an einem Punkt zeigten die Hinweisschilder in unterschiedliche Richtungen, sodass wir einen der Bademeister fragen mussten, wo es denn eigentlich lang ginge. Aber wir haben es gefunden und waren auch nach zwei oder drei Minuten schon auf dem Weg nach oben. Auch eine tolle Rutsche, doch leider war der Animatronic-Papagei außer Betrieb. Also er war schon da und man hat ihn reden hören, aber er bewegte sich nicht.

Nach all den Rutschen, ohne jemals noch zu "Crush'n'Gusher" mitgenommen zu haben, probierten wir den Lazy River aus. Eine gemütliche Fahrt um den Park zum Runterkommen nach dem Adrenalinrausch. Danach waren wir kurz wieder an unseren Liegen, um etwas zu trinken. Ich nutzte auch die Gelegenheit, um von Miss Tilly drei Fotos zu machen (eines davon als Selfie):







Der Hunger kam und wir gingen zu Leaning Palms, um einen kleinen Happen zu essen. Mit vollem Magen soll man nicht schwimmen, sagt der Volksmund, also spazierten wir noch ein bisschen, bevor wir uns am Rand des Wellenpools niederließen, um uns von der Welle, die alle 90 Sekunden in den Pool krachte, umspülen zu lassen. Ehrlicherweise haben wir die meiste Zeit genau dort verbracht, da wir dort einen Sitzplatz im Schatten ergattern konnten, ohne Liegen, sondern direkt im Pool, an einer der Begrenzungen, die so gebaut worden sind, dass man dort eine Art Bank hatte. Wir gingen ab und zu mal wieder zu unseren Liegen (abwechselnd), um etwas zu trinken oder die Kamera zu holen, um die folgenden Schnappschüsse zu machen:













Wie gesagt, wir verbrachten nun viel Zeit am Wellenpool, unterbrochen nur von einem Besuch beim Eisbüdchen, wo wir uns je ein Softeis kauften. Zum Ende des Besuchs drehten wir noch mal eine Runde im Lazy River. Gegen 16 Uhr packten wir dann unsere Siebensachen und verließen den Park. Frisch geduscht warteten wir auf den Bus, denn etwas später hatten wir eine Reservierung zum Abendessen in Art Smith's Homecomin' in Disney Springs. Vorher gab es noch ein letztes Foto vom Lagoona Gator:



Da wir aber nicht vorher noch mal ins Hotel wollten, blieben wir einfach in Springs und spazierten noch ein wenig hierhin und dahin. Am House of Blues gab es eine kilometerlange Schlange. Wir wunderten uns, weswegen da so viele Leute auf Einlas warteten, bis ich mich daran erinnerte, dass im House of Blues auch Livekonzerte gegeben werden. Ich wusste nur nicht, wer auftreten würde, der so viele Menschen anzog. Wir fragten nach und es hieß Mike Shinoda trete dort auf. Ich wusste nicht, wer das ist und dann sagte man mir, er habe mal bei Linkin Park mitgewirkt. Nunja, das ist nicht meine Musik, also konnte ich ihn gar nicht kennen. Wir gingen dann weiter und um kurz vor 19 Uhr stellten wir uns an den Counter bei Art Smith, um uns anzumelden. Allerdings mussten wir nach der Anmeldung noch 30 Minuten warten, bis ein Tisch frei wurde. Also merken: Nicht am Samstagabend in ein beliebtes Restaurant in Springs gehen, die platzen förmlich aus den Nähten. Aber dafür hatten wir, nachdem wir dann endlich am Tisch saßen, einen tollen Abend und eine sehr freundliche und sorgfältige Kellnerin. Auch den Chef höchstpersönlich konnten wir dabei zusehen, wie er durch sein Restaurant schlenderte.

Wir waren mal wieder pappsatt und ließen uns das Dessert dieses Mal einpacken, um einen kleinen Mitternachtssnack parat zu haben. Gegen 21 Uhr verließen wir das Homecomin'-Restaurant und fuhren wieder ins Hotel. Die noch feuchten Badesachen kamen mal wieder auf den Balkon und wir guckten noch etwas fern, den Mitternachtssnack haben wir gar nicht mehr genossen. Der war unser Nachmittagssnack am nächsten Tag. Wir schliefen auch wieder früh ein, denn am Sonntag wollten wir mit der Familie Koffer-Franky die Hollywood-Studios besuchen.
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Geändert von Yume (14.11.2018 um 13:34 Uhr)
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  #23  
Alt Gestern, 13:07
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Sonntag, 21.10.: Hollywood Studios, That's a Wrap

Der vorletzte Tag bricht an. Wir waren früh auf, da wir eine Verabredung um 07:30 Uhr an der Bushaltestelle mit der Familie Franky hatten, um zusammen zu den Studios zu fahren. Wir auch alle recht pünktlich, nur der Bus wollte schon früher los, sodass wir ihn knapp verpassten. Egal, der nächste war um die zehn Minuten später dann da und so fuhren wir endlich los.

Die Ersatzhaltestellen an den Studios sind einen längeren Marsch vom Eingang entfernt, doch das wird sich hoffentlich geben, wenn Disney mit dem Gondelsystem und allem drumherum fertig ist.

Die Extra Magic Hours hatten gerade begonnen und uns zog es, klar, ins Toy Story Land, wir mussten uns um die Schlange für Slinky Dog herumwinden, denn die begann bereits am Torbogen mit dem großen Hollywood Studios-Schriftzug. Ich stand kurz mit runtergeklapptem Kinn davor, denn ich konnte nicht glauben, dass Menschen für einen knapp 2 Minuten andauernden Ride sich in eine solche Schlange stellen können. Ich wurde mit diesem Anblick eines Besseren belehrt und ich bin ehrlich, ich lasse lieber eine Fahrt sausen, als dass ich mich fast einen halben Tag in die Warteschlange stelle. Das kann es einfach nicht wert sein, egal wie neu und sensationell die Attraktion sein mag.

Als wir das Toy Story Land erreicht hatten, wurden wir von Sheriff Woody mit einem Howdy begrüßt und ja, es ist flächenmäßig betrachtet mickrig, was auch die Auswirkung hat, dass sich hier alles stapelt.



Wir wollten zur "Toy Story Mania", die Frau Franky so sehr liebt. Dort hieß es 60 Minuten Wartezeit. Mein Mann streikte und verließ die Gruppe, um ein paar Fotos zu knipsen, wir anderen gingen rein. Um es kurz zu machen, nein wir haben keine 60 Minuten gewartet, vielleicht gerade mal 20. Ich versuchte auch noch, meinen Mann per What's App zu erreichen, damit er doch noch schnell nachkommen könne, aber es war dann zu spät. Naja, hatte er halt Pech. Vergnügt kamen wir aus dem Ride und mein Liebling erwartete uns am Ausgang auf einer Bank sitzend. Er war relativ schnell mit seinen Fotos durch, denn auch er war von der Winzigkeit der Parkerweiterung überrascht. Hier sind die Fotos, die entstanden, als ich gegen Frau Franky versuchte den Highscore in Toy Story Mania zu gewinnen (hat nicht geklappt, ich war aus der kompletten Gruppe wohl die Schlechteste mit um die 120.000 Punkten):

















Der Hunger meldete sich und wir wollten bei Woody's Lunchbox das mobile ordering ausprobieren. Die App sagte aber Nein, und wir konnten nur bei Franky einen Blick auf das Menü erhaschen, was uns allen nicht zusagte. Daher entschlossen wir an einem Imbisswagen Mickey-Bretzel und Churros zu bestellen. War alles sehr lecker, auch mein Experiment, den Churro in die Käsesauce der Bretzel zu tunken. Doch, kann man mal machen.

Die Familie Franky hatte einen Fastpass für "Tower of Terror" und wir zwei beiden hatten nichts vor (wir fahren keine Freefall-Tower) und begleiteten sie noch bis zum Hotel, wobei dann noch diese Aufnahmen entstanden:

























Auch meinen kleinen Auftritt in Folge 6 der 5. Staffel vom "Mann mit Hut" (siehe hier: Main Street Emporium Community Board - Das größte deutschsprachige Disney Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - [WDW Live] Wilderness-Franky mit Hut in der Lodge) haben wir hier gedreht. Wir brachten die Frankys also zum Hotel, verabschiedeten uns und gingen dann auf einen langen Spaziergang durch die Studios. Wir machten einen Halt bei "Walt Disney Presents" und streiften durch das kleine Museum, welches Appetit macht, sich das große "Walt Disney Family Museum" in San Francisco anzuschauen. Mein Mann hat einige Modelle vom Star Wars Land fotografiert und auch das Modell vom ehemaligen Paradise Pier:














Die kleine Ausstellung ist echt hübsch und am Ende kann man sich einen Flim ansehen, doch anstatt des 'normalen' Films "One Man's Dream" wurde eine Vorschau für "The Nutcracker" gezeigt. Darauf hatten wir keine Lust, sodass wir "Walt Disney Presents" wieder verließen und uns einfach mit dem Strom durch den Park bewegten. Wir stoppten noch bei "Muppetvision 3D" und nahmen noch eine Photpass-Opportunity vor den Toren des Star Wars Lands mit:



Unser nächstes Ziel hieß: Mittagessen im Brown Derby. Wir hatten zuvor das Fantasmic-Dinnerpackage gebucht und zahlten mit Dining-Plan, was uns in die sonderbare Positon brachte, dass wir zu unserem Essen alkoholische Getränke bestellen durften, die eigentlich beim Package nicht dazugehören. Wunderlich, aber mir war es recht. Ich nahm einen Grapefruit-Cocktail mit Glow Cube (Plastik-Eiswürfel, der leuchtet), welcher auch mitgenommen werden durfte als Souvenir; schöne Sache.

Nach dem wohlschmeckenden Essen – ich hatte das Rinderfilet mit Pilzen und Rosenkohl, mein Mann den Wagyu-Rind-Burger, zum Dessert gab es drei Miniversionen von: Grapefruit Cake, Banana-Toffee Cake und Dark Chocolate Crémeux – hatten wir erst einmal genug vom Park; wir besuchten noch ein paar Fotografen, kauften unserem Neffen ein Shirt mit Darth Vader Bildnis und hielten auf den Ausgang und die Busse zu.













Nun erstmal wieder ins Hotel. Im Bus trafen wir den "Mann mit Hut" wieder, dessen beiden Begleitungen schon den Rückzug angetreten hatten. Wir unterhielten uns noch ein Weilchen, und trennten uns vor den Aufzügen im Hotel. Zurück im Zimmer für eine kleine Pause bis wir am frühen Abend (so um 18 Uhr) wieder in die Studios gefahren sind, denn wir hatten ja unsere VIP-Tickets für Fantasmic. Wir machten allerdings vorher nochmal Halt im Toy Story Land, um die Atmosphäre im Dunkeln einzufangen:



















































Jetzt war es soweit: Wir zeigten unsere Tickets am Einlass zu Fantasmic vor und wurden gebeten den CM, der die Sitzplätze zuweist, unsere Tickets zu zeigen. Es gab oben am Amphitheater tatsächlich noch mal einen speziellen Einlass für Gäste, die das Dinnerpackage oder die Dessertparty gebucht hatten. Wir wurden zu unserem speziellen Sitzbereich weiterverwiesen und durften und eine Reihe aussuchen. Wir nahmen eine Reiche, die nicht ganz vorne war. sondern weiter oben, damit wir von den Wasserbildschirmen nicht so nass gespritzt werden würden. Das hat nicht ganz funktioniert, denn wir bekamen trotzdem ein bisschen Spray ab, wenn der Wind falsch stand.

Vor der Show machten wir noch Fotos von der Masse der anderen Besucher und kurz nach Beginn auch von der Bühne:







Für den Rest von Fantasmic packten wir die Kamera wieder weg, denn sie ist nicht wasserfest, deswegen wollten wir nicht riskieren, dass sie mit Spritzwasser in Berührung kommt.

Wir waren beide wieder hin und weg von der Show. Meinem Mann gefielen die Schwarzlicht-Sektionen am besten, mir der Maleficent-Drache und der Schaufelraddampfer am Ende mit allen Figuren.

Nach der Show beeilten wir uns, dass wir schnell aus dem Pulk verschwinden konnten. Wir wollten nicht mit der Masse zum Ausgang walzen. Statt aber nun zum Star-Wars-Feuerk zu hechten, setzen wir uns auf eine noch freie Bank und ließen den Strom von Menschen an uns vorüber ziehen. Wir schauten von dort aus das Feuerwerk, wenn auch ohne die Projektionen am Chinese Theater zu sehen. Nach dem Feuerwerk liefen wir so gemütlich es ging den Sunset Boulevard hinunter, nur um wieder auf eine riesige Herde von Besuchern zu treffen, die sich zum Ausgang drängten. Wir suchten uns wieder eine Bank und warteten ab, bis sich die Lage beruhigte. Dann machten auch wir uns wieder auf die Socken und zum Bus. Kurz vor unserer Bushaltestelle konnten wir den Schluss von Illuminations drüben in Epcot erblicken. Wir beschlossen, dass wir für den nächsten Besuch ein Hotel in der Epcots/Hollywood-Studios-Umgebung suchen würden, damit wir, sofern möglich, vom Hotel aus beide Feuerwerke sehen könnten.

Waren die Busse an allen vorherigen Tagen des Urlaubs immer sehr schnell da, mussten wir dieses Mal ganz schön lange ausharren, bis wieder ein Transport zur Wilderness Lodge ankommen würde. Der Bus war auch voll. Nicht so voll, dass wir uns wie in der Tokioter U-Bahn zur Rushhour gefühlt hätten, aber es standen auch ein paar Leute. Selbst als ein wohlerzogener Junge auf noch freie Plätze im hinteren Bereich des Buses aufmerksam macht, setzen wollte sich keiner der Stehenden. Aber ich erwähne das, weil es mir vorkommt, als würden sich in Disney World die Besucher besser benehmen und viel mehr Rücksicht auf andere haben. Es ist mir sonst noch nie untergekommen, dass jemand im Bus auf freie Plätze hinweist. Hier kam es mir als eine Selbstverständlichkeit vor, dass sich auch die Gäste umeinander kümmerten. Vielleicht ist es ein Trugschluss, aber in dem Moment empfand ich so.

Dieses Mal ging es ohne Absacker ins Zimmer, wir packten schon mal alles in die Koffer, was wir am kommenden Morgen nicht benötigten und wurden dabei traurig über die Tatsache, dass der kommende Tag unser letzter im happiest place on earth sein würde. Wollte ich heim? Nein, natürlich nicht. Am liebsten hätte ich mich irgendwo festgekettet, aber es hilft ja alles nichts und bevor ich riskiere nie wieder herkommen zu dürfen, ergab ich mich dem Schicksal. Die letzte Nacht wollte noch mal genossen werden und so kuschelten wir uns im Bett eng aneinander und erzählten uns die schönsten Momente des Urlaubs. Dass mein besonderer magical moment noch vor der Türe stünde, wusste ich in diesem Augenblick noch nicht.
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Danke für den tollen Bericht und die schönen Fotos... Jetzt hab ich noch mehr Fernweh
Liest sich als hättet ihr ganz tolle Tage gehabt und als wenn dein Mann nun auch infiziert wäre

Das mit der Hitze ist echt doof. Wir sind ab nächstes Jahr auf die Ferien angewiesen und das Thema Wetter/Hitze ist für uns da ein großes Thema. Einen wirklich guten Reisezeitraum finden wir irgendwie nicht mehr
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Montag, 22.10.: Traurigkeit bei Sonnenschein, der Abschied von DER Welt

Ich will nicht aufwachen. Nein, ich will nicht, dass der Tag anbricht. Könnte jemand bitte das Universum anhalten und mir noch mehr Stunden in diesem wundervollen Bett, in diesem wundervollen Zimmer, in diesem wundervollen Hotel gönnen? Nur ein paar winzige Stündlein. Nein, ich will jetzt nicht, dass schon der letzte Tag ist. Das Trotzkind in mir plärrt und schmeißt sich auf den imaginären Boden, um dort mit allen Extremitäten um sich zu schlagen.

Mir wird schlagartig klar, dass dieses Gefühl es ist, was Kulturpessimisten immer dazu veranlasst, zu behaupten, der moderne Mensch infantilisiere. Es ist auch wirklich unwürdig, sich mit Mitte dreißig so aufzuführen, auch wenn es keiner sieht. Straff' Dich, Soldatin, das Leben und Welt müssen sich weiterdrehen, ist der Abschied von deinem geliebten WDW nicht auch der Grund, alsbald wiederzukommen, oder?

Also schälte ich mich mit schwerem Herzen aus den Federn und ging auf den Balkon. Ein letzter Sonnenaufgang in meiner geliebten Wilderness Lodge. Wie schön. Danach machten wir uns beide fertig und waren beide nicht gut drauf, ja melancholisch, als wir noch die Reste unseres Hab und Guts in die Koffer verschafften. Ein weiterer Kontrollgang durch das Zimmer, ob wir auch nichts vergessen hatten. Danach waren wir bereit den letzten Tag in Angriff zu nehmen. Wir checkten aus und bedankten uns überschwänglich bei den Rezeptionisten für die tolle Zeit und wie sprachen davon wie wohl wir uns im Hotel gefühlt hatten. Die Koffer gaben wir beim Bell Service in Verwahrung, bis uns der Magical, nein der 'Tragical' Express am Nachmittag abholen würde.

Nun hieß zum Frühstück nach Fort Wilderness mit dem Bootchen übersetzen. Wir hatten für neun Uhr eine Reservierung im Trail's End. Fort Wilderness ist auch sehr schön hergemacht. Wir mögen beide diesen rustikalen Stil und die Natur um uns herum. das Frühstück im Trail's End ist ein Büffet, bei dem man sich nach Lust und Laune bedienen konnte. Wir hatten unseren Kaffee und Tee und luden uns die Teller voll, wobei im Vergleich zu den Tellern der amerikanischen Touristen, die auch dort aßen, waren unsere Teller gefühlt spartanisch bestückt. Die anderen hatten Massen von Essen auf den Tellern, Süßes und Herzhaften bunt gemischt. Mir wurde allein schon dem Anblick der anderen Teller ein wenig übel und die haben das Zeug auch alles in sich hineingestopft. Da war ich das erste Mal so richtig baff. Da wundert es mich auch nicht, dass es so viele Fälle von Adipositas in USA gibt. Ich bin ja auch für meine Körpergröße 15 Kilo zu schwer, doch was ich im Trail's End beobachtete, verschlug mir regelrecht den Atem. Zudem war mir vieles, was beim Frühstück angeboten wurde, zu süß oder zu salzig. Ich habe mir zwei Teller mit etwas Rührei, etwas Obst und einer Mickey-Waffel gegönnt, danach ging bei mir schon nichts mehr. aber die Amis haben geschaufelt und geschaufelt. Unfassbar; andererseits: Jedem das Seine.

als wir fertig waren, erkundeten wir noch ein wenig die Gegens um das Trail's End und liefen sogar bis zu der Stelle, an der früher der Eingang zum River Country war. Ich erklärte meinem Mann, was das River Country war, und dass es schon lange geschlossen ist und nun Hinter den Zäunen langsam verwildert.

Wir knipsten noch ein Foto und fuhren dann mit dem Boot rüber ins Magic Kingdom, denn wir wollten auf jeden Fall noch einmal "People Mover" und "Jugnle Cruise" fahren:



Die Überfahrt war wie immer herrlich und es ging eine leichte Brise. Dann waren wir wieder da, das Magic Kingdom nahm uns für einen letzten Besuch in Empfang. Unter dem Torbogen hinein und dann nach der Mainstreet rechts ins Tomorrowland abgebogen. Am "People Mover" war eine Schlange, sodass wir uns kurzentschlossen ins "Carousel of Progress" setzten, denn dieses hatten wir auch noch nicht besucht und mein Mann bestand darauf, denn er wollte nicht abfahren, ohne diese historisch wichtigen Rides erlebt zu haben. Was soll ich sagen, wir liebten es. Ich liebte es ja schon vorher und ich freute mich, die Show wieder zu sehen. Ich sang leise mit, wenn der Vater das berühmte "There's a great, big, beautiful tommorrow" anstimmte und lachte über die flachen Witze. Mein Mann war beseelt und jetzt stellten wir uns beim "People Mover" an. Mein persönlicher Lieblingsride im Magic Kingdom und darauf lasse ich nichts kommen! Wir gondelten fröhlich über das Tomorrowland hinweg und bestaunten das Modell von "Progress City". Wenn ich Geld hätte, also viel, viel, viel Geld, dann würde ich mir ein großes Haus bauen und eine Replika dieses Modells in den Keller stellen. Es ist wunderschön und die Vorstellung, dass das hätte E.P.C.O.T. sein können, ist immer noch ein Gedanke, der mich beschäftigt. Was wäre aus dieser Welt wohl geworden, wenn Walt Disney seinen größten Traum noch verwirklicht hätte?
Was, wenn diese Modellstadt wirklich Politiker dazu inspiriert hätte, neue Städte nach diesem Vorbild bauen zu lassen auch mit der entsprechenden Infrastruktur und mit einer autofreien Innenstadt?
Vielleicht wäre sie ein Stück weit weniger mit Autos verstopft und vielleicht hätten wir nicht so viele Probleme mit der Umwelt? Wer weiß. Manchmal träume ich davon, dass sich irgendjemand auf der Welt das E.P.C.O.T-Konzept vornimmt und doch eine "Progress City" baut.

Jedenfalls war nicht nur ich vollends begeistert. Ich habe einen neuen Disney-Fan rekrutiert. Ja, ich denke, wenn man einmal hier war und all die schönen Momente, all die Details und die Mühe, die hinter den Parks steckt, sieht, dann kann man eigentlich gar nicht anders, als das zu würdigen.

Unser nächster Stopp führte uns einmal quer vom Tomorrowland rüber zur Jungle Cruise. Wir konnten dort nämlich noch einen Fastpass ergattern, den es auch brauchte, denn die Stand-By-Line war mit 60 Minuten Wartezeit beziffert. Wir hatten eine Menge Spaß, auch wenn uns der eine oder andere Witz wegen der Sprachbarriere abhanden ging, aber das meiste konnten wir gut verstehen. Diese Wortwitze, die in der Jungle Cruise die Hauptrolle spielen, machen mir besonders viel Spaß, ja, ich weiß, sehr flach, aber trotzdem ganz süß.

Mit breitem Grinsen ging es weiter. Ich hatte vor Monaten noch einen weiteren Fastpass für die Zwerge gebucht, aber ich wusste, dass mein Mann nicht mehr in die Bahn steigen würde. Er wollte noch mit mir warten, doch ihm wurde ob der Aufregung vor dem langen Flug etwas mulmig, sodass er mich bat, die Zwerge allein zu besuchen, er wollte lieber wieder ins Hotel. ich blieb also noch allein im Park und guckte von einer Bank im Frontierland auf die vorbeiziehenden Menschen. Zwischendurch schaute ich mal auf die Disney-App, nur um spaßeshalber mal zu sehen, wie denn gerade so die normalen Wartezeiten bei den Zwergen waren, dann das Entsetzen: Die Bahn war geschlossen. Mussten die Zwerge zum Mittag in die Kantine? Was war los? Es dauerte zwar noch 30 Minuten bis mein Fastpass anfing, doch mir war gar nicht wohl bei der Sache. Schaute immer wieder auf die App und bei den Zwergen tat sich nichts. ich beschloss hinzugehen und zu fragen, wie lange der Ride noch down sein sollte. Kaum war ich in der Nähe der "Seven Dwarfs Mine", überhörte ich zufällig ein Gespräch zwischen einem Jungen und seiner Mutter, wobei sich der Junge darüber beklagte, dass die Zwergen-Bahn noch mindesten eine Stunde geschlossen bliebe. Das war mir entschieden zu lang. Also verabschiedete ich mich von meinem Fastpass, da ich auch allein keine andere Bahn fahren wollte. Ich ging dann spontan rüber in den Storybook Circus, um Donald als "The Astounding Donaldo" und goofy in seiner Rolle als "The Great Goofini" zu besuchen. Mir war allerdings Donald viel wichtiger als Goofy. Mit zehn Minuten Wartezeit war ich zufrieden und reihte mich brav in die Schlange ein. Mir machte es schon große Freude, die beiden Figuren bei der Interaktion mit den Gästen, die vor mir an der Reihe waren zu beobachten. Ich wollte kurz meinem Mann eine Nachricht schicken, dass ich noch Donald treffen würde, bevor ich auch ins Hotel zurückkomme, als sich "The Astounding Donaldo" an mich ranschlich. Ich war gerade fertig mir Schreiben, guckte hoch und guckte in die großen Augen meines Helden. Ich war von den Socken und musste ihm gleich sagen, wie sehr ich mich freue, ihn gleich zu treffen, dass er mein Held sei, viel besser als die Maus und ich sein Konterfei auf meinem Arm tätowiert habe. Das Tattoo habe ich ihm auch gleich gezeigt, daraufhin erhielt ich meine erste, kurze Umarmung, ein in die Luft gezeichnetes Herz und einen Luftkuss. er wurde jedoch von seiner Fotografin wieder auf seine Markierung zurückbeordert, denn es warteten nun Gäste auf ihn. Yes, das war ein toller Anfang.

Als ich an der Reihe war, habe ich zuerst mit Goofy ein kleines Date gehabt. er zeigte mir seine Trophäen, die er als "The Great Goofini" gewonnen hat und deutete auf das Motorrad, das in die Wand gecrasht war. Er wollte mir daraufhin weis machen, dass Donald der Schuldige gewesen sein soll. ich fragte ihn, ob ich mit Donald schimpfen sollte, und Goofy nickte energisch. Dann gab es ein paar Fotos:













Ich sprach auch mit Goofy ein paar 'ernstere' Worte, denn ich finde es wichtig, dem Menschen im Kostüm meinen Dank für das, was er da tut, auszudrücken. also bedankte ich mich bei ihm, das für, dass er diesen Job macht, und dass ich viel Respekt dafür habe, denn es ist ein harter Job, aber er mache ihn sehr, sehr gut. Da war Goofy verlegen und er drückte mich ganz fest an sich. Ich glaube, dass es den Leuten im Kostüm gut tut, wenn man sie erkennt und sich bei ihnen persönlich bedankt.

Kaum war ich fertig mit dem Date bei Goofy, kam auch schon der ungeduldige Donald angewatschelt und führte mich am Arm in seinen Bereich. Wir hatten ja schon eine gewisse Verbindung

auch hier war es ein toller Moment. Zuerst fragte ich ihn, ob der wirklich Goofys Motorrad gecrasht habe, was er verneinte und ich sagte ihm, dass ich Goofy auch keine Sekunde lang geglaubt habe, denn mein Held Donald würde so etwas niiiieeeeee machen

Wir unterhielten uns ein bisschen, also ich sprach und Donald machte die passenden Gesten als Antwort, auch bei ihm bedankte ich mich dafür, dass er diese harte Arbeit jeden Tag macht, und dass ich sehr glücklich sei, dass er hier ist. Daraufhin gab es wieder Luftküsse, feste Umarmungen und ein Luftherz als Antwort. ich hoffe sehr, dass dies heißt, dass mich die Person im Kostüm akustisch verstanden hatte.

Die Fotos, die dabei entstanden, sehen übrigens so aus:









Eine wahnsinnig schöne Erfahrung. ich bin ganz vernarrt in die Figuren, vor allem in die Plüschigen. Beim nächsten Mal muss ich auch wieder Chip & Dale treffen, mit denen hatte ich 2016 in "Rafiki's Planet Watch" ganz viel Spaß. Wir haben so schön geblödelt und sie waren ganz fasziniert von meiner damaligen Haarfarbe. Die wollten sie auch haben, doch die Fotografin hat ihnen gesagt, sie müssten zuerst die Maus fragen, ob sie das dürfen. Das war auch eine tolle Zeit. Hmmm, ich werde schon wieder nostalgisch. Aber das macht es auch für mich aus. Solche Kleinigkeiten eigentlich, aber ich werde mich immer daran erinnern.

Happy und fröhlich war ich auf dem Weg zurück ins Hotel, ich spazierte gerade aus dem Magic Kingdom zum Bootssteg für den Transport zur Wilderness Lodge, da sah ich schon, dass ein Bootchen auf mich wartete. Flotten Schrittes war ich unterwegs, um die Mitsegelgelgenheit nicht zu verpassen, als ich meinen most magical moment erlebte.

Am Bootchen steht ja immer ein Skipper, der den Leuten beim Einsteigen hilft. Ich erreichte ihn gerade und sagte schon Guten Tag, als das Lied "Let's go fly a Kite" von Mary Poppins im Hintergrund gespielt wurde. Anstatt mich einfach nur zu begrüßen, fragte mich der Skipper: "Do you care to waltz?" also: Möchten Sie eine Walzer tanzen?". Ich sagte wie aus der Pistole geschossen. "Yes, of course", was ihn wohl unvorbereitet traf, denn er fragte mich erstmal noch "Are you sure?" Ja, ich war mich sicher, ich würde sehr gerne mit ihm jetzt einen kleinen Walzer tanzen. Also tanzten wir für ca. 30 Sekunden auf dem Steg einen Walzer zu "Let's go fly a Kite". Nachdem er mich aus seiner Führung entließ, erhielten wir Applaus vom Boot. Dann stieg ich ein und war selig. So ein surreales und zauberhaftes Erlebnis hat man nur in einem Disney-Park. Dort ist der Moment immer richtig, die Konstellation der Sterne auch und die Stimmung ist sowieso gut. Ich hatte auch gar keine Bedenken, normalerweise fragt man sich, was Typ von einem will, aber bei Disney ist irgendwie so ein Grundvertrauen da, man fühlt sich rundum sicher, sodass mir nie eingefallen wäre, dem guten Mann eine niedere Absicht zu unterstellen. Wieso auch? Ein Tänzchen bei Disney ist ungefähr so harmlos wie eine Biene ohne Stachel, außerdem waren ja auch noch die ganzen anderen Leute um uns herum.

Da war meine Schwermut von Beginn des Tages wie weggeblasen. Ich grinste einfach vor mich hin und fand meinen Mann in der Lobby sitzend. Ihm war immer noch nicht so gut, aber er hatte etwas Hunger, was mich beruhigte, denn Hunger ist ein gutes Zeichen dafür, dass es keine ernste, körperliche Erkrankung war. Wir aßen ein letztes Mal am Geysir Point, den Salat mit Steakstreifen. Lecker! Dann warteten wir noch etwas eine Stunde, bis wir abgeholt wurden.

Jetzt war wieder Schwermut angesagt. Ich winkte meinem geliebten Disneyworld zum Abschied zu und kuschelte mich dann an meinen Liebsten. Kaum am Flughafen ging auch alles irgendwie ganz schnell. Zack, Koffer abgeben, auf der Toilette die Klamotten von kurz und luftig in lang und wärmend wechseln, damit wir uns keinen 'Bips' (Erkältung) im Flugzeug holten. Der Flug ging um 20 Uhr und war sogar richtig pünktlich.

Es gab kurz nach dem Start schon Abendessen und ich schaute als einzigen Film auf dem Rückflug "Die Unglaublichen 2". Allerdings schlief ich kurz vor'm Ende ein und erwachte erst wieder, als das Frühstück serviert wurde. Danach dauerte es noch knapp zwei Stunden, bis wir wieder unsere Füße auf deutschen Boden setzten. Auf kalten, grauen, nassen deutschen Boden wohlgemerkt. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich am liebsten wieder zum nächsten Check-In-Desk gehen wollte, um den nächsterreichbaren Flug nach Florida zu bekommen, doch nichts da. Heimwärts war die Devise. Es war eine schreckliche Rückfahrt in die Heimat. Die Bahn war gar nicht mal verspätet, aber diese typisch deutsche Rücksichtslosigkeit und nur genervte Leute um einen herum. Willkommen zu Hause, ich hab Dich echt nicht vermisst!

Naja, so ging es also zu Ende und jetzt sitze ich hier und schreibe die letzten Worte zu meinem Reisebericht in WDW.

Danke, dass Ihr mich begleitet habt. Ich hoffe, Euch haben meine Zeilen ein wenig die Realität versüßt. Ich wünsche allen meinen MSE-Nachbarn eine gute Zeit und bis zum nächsten Reisebericht!
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Wirklich ein seh schöner Bericht. Vielen Dank das du uns durch den Bericht mit auf deine Reise genommen hast. Da freue ich mich wirklich sehr auf unsere nächste Reise.

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