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  #1  
Alt 22.01.2018, 10:12
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Standard Florida, Karibik & Meer - Teil 2

Hier entsteht nun die Fortsetzung - Teil 1 könnt ihr hier nachlesen:

Florida, Karibik & Meer - Teil 1

Im 2. Teil nehmen wir euch mit auf unseren kurzen Road Trip in den Süden Floridas.
Wir haben Miami besucht, den Key Isla Morada sowie den südlichsten Punkt Key West.

Ich hoffe, einige Disney-Fans interessieren sich auch für diesen disneyfreien Zwischenteil unser Reise

Geändert von Nala (22.01.2018 um 17:42 Uhr)
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  #2  
Alt 22.01.2018, 10:28
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Mittwoch, 22.11.2017 – Welcome to Miami, welcome to Islamorada

In der Hitze Miamis konnten wir alle nicht so lange schlafen, doch das war kein Problem, so konnten wir den Tag ausgiebig nutzen.
Denn es war unser einziger Tag in Miami, was nicht schlimm war, da wir nicht viel hier vorhatten.

Zuerst packten wir aber unser Zeug wieder zusammen, packten die Sachen aus dem Kühlschrank zurück in die Kühltaschen mit dem Ziel, als nächstes crushed Ice einzukaufen.

Und natürlich wurde erstmal eine Runde gesurft



Nach dem Checkout hieß es schon wieder Good Bye, James Hotel!



Ins Handy-Navi (aka Maps) gaben wir Publix ein und wurden zum nächsten gelotst.
Juchu, hier gab es wieder den genialen Geschwister-Einkaufswagen



Wir kauften ein paar notwendige Dinge wie Wasser, etwas Obst, Snacks und natürlich einen großen Sack mit Eiswürfeln ein.
Marc entdeckte noch einen Pack mit vielen Zip-Beuteln, in die wir dann das Eis für die Kühltaschen einfüllen konnten.

Dies taten wir dann bereits auf dem Parkplatz, da wir annahmen, dass das Auto heute einige Male in der Sonne stehen könnte.
Und auch im Schatten war es warm genug, als dass die Lebensmittel Form und Farbe verändern könnten.
Außerdem snackten wir erstmal ausgiebig zum Frühstück.

Das nächste Ziel war ein Parkhaus in der Nähe des Strandes, welches laut Google viele positive Bewertungen erhalten hatte. Es war auch extrem günstig, gerade mal 1$ pro Stunde.

Von hier aus war es tatsächlich nur ein kurzer Spaziergang zum Ocean Drive und somit zum Strand Miami Beach.
Die sympathischen Palmen und kunterbunten Lifeguard-Häuschen strahlten uns schon entgegen.







Leider gab es keine schattigen Plätzchen am Strand, beziehungsweise nur überteuerte – zumindest für unsere Zwecke, da wir eh nicht länger als 1-2 Stunden hierbleiben wollten.
Der immer noch fiebernde und etwas nölige Felix hatte auch wie erwartet keinen Spaß im Wasser, weshalb er ein bisschen im Sand rumbuddeln durfte, während Julian sich in die Fluten stürzte und mit mir die wenigen sichtbaren Muscheln sammelte.





















Felix gab uns dann auch irgendwann das Signal, dass wir gehen sollten, also setzten wir ihn wieder in den Buggy und verließen den Strand.
Die Palmen wurden gerade von Gärtnern gewässert, geschnitten und Kokosnüsse abgeschnitten.
Juli war super happy, als ihm ein Mitarbeiter eine Kokosnuss schenkte
Die hatten wir unwissenderweise sogar bis aufs Kreuzfahrtschiff geschmuggelt, aber dann natürlich nicht mit nach Deutschland genommen.



Felix quengelte und schien auch Zahnschmerzen zu haben, also verabreichten wir ihm doch mal einen Löffel Ibu-Saft.

Zurück über den Ocean Drive zum Parkhaus…





…und von dort aus weiter zu einem Parkhaus in der Nähe des Hard Rock Cafés.







Hier spazierten wir gemächlich am Pier entlang. Auch ein kleiner Disney Store lag hier, natürlich mussten wir da rein und für Felix sprang ein reduziertes Lion King Shirt heraus.





Ein paar Schritte weiter entdeckten wir dann das Hard Rock Café, wo wir zu Mittag essen wollten.



Oben wurde ein Foto vor Rockband-Instrumenten von uns gemacht, was später natürlich verkauft werden sollte.
Aber ich gefiel mir darauf nicht, es war mir zu teuer und wir hatten ja bereits etliche Familienfotos vom Memory Maker. Bevor wir gingen machte ich von Juli allein noch ein ganz lustiges Foto

Doch erstmal standen leckere Burger, Pommes & mehr auf dem Plan Die Kids bekamen was zum Malen und zum Essen Mac & Cheese auf dem coolen Gitarrenteller.
Den transparenten Becher nahmen wir wieder mit, sodass wir nun für jeden einen davon zu Hause haben (der erste kam 2015 aus Kalifornien mit ).















Im Rock Shop kauften wir natürlich den traditionellen Gitarren-Pin, für Marc gab’s noch ein T-Shirt. Julians Wunsch nach einem Gitarren-Teller vertagten wir erstmal, da noch drei weitere Hard Rock Cafés auf dieser Reise auf dem Plan standen.

Nun war Felix' Zeit für Siesta gekommen, zum Glück schlief er immer so unkompliziert im Buggy ein. Das hat echt vieles erleichtert!


Und nein, er ist nicht tot, er schläft tatsächlich nur





Tja, mehr wollten wir dann von Miami auch nicht sehen
Also „betteten“ wir Felix in den Mietwagen um und fuhren raus aus der Stadt, gen Süd-Westen auf den Highway 1 – zum ersten Mal auf die Florida Keys!



In der Stadt staute es sich noch ein wenig, doch in Richtung Keys gab sich das schnell. Es war so schön, dem Sonnenuntergang entgegen zu fahren






Da wurde dann auch einer wieder wach

Und als die Sonne gerade am Horizont verschwand, erreichten wir den Key „Islamorada“ und das wunderschöne Drop Anchor Resort.
Ein richtig hübsches, kleines Hotel mit nur 14 Zimmern, in karibischen Pastelltönen gehalten, mit quasi integriertem privaten Sandstrand, Hängematten und Palmen, direkt am Meer gelegen – traumhaft und sehr zu empfehlen.





















Ich checkte uns gemeinsam mit Juli ein. Der Besitzer des Hotels erzählte, dass unser Zimmer erst zwei Tage zuvor fertig renoviert war – der Hurricane Irma vor zwei Monaten hatte das gesamte Hotel hart getroffen
Sie mussten wirklich von Grund auf renovieren. Am Kai hinten war auch noch teilweise ein Absperrband, da eine ganze Betonplatte weggeweht worden war.
Davon abgesehen sah man hier keine Schäden mehr – es war einfach ein kleines, ruhiges Paradies.

Unser Zimmer (man konnte Zimmernummer und Lage bei expedia selbst auswählen) Nummer 4 war ebenerdig, wie gesagt frisch renoviert und so hübsch.
Fliesen statt Teppich – ein großes Plus! – und auch sonst alle Annehmlichkeiten wie in anderen Hotels (bei deutlich hübscherem Interieur).
Und: die Klimaanlage war hier tatsächlich fast lautlos! Hier ein kleiner Einblick:













Wir schoben die beiden hohen Betten zum Schlafen zusammen, sodass keins von den Kindern hinauspurzeln konnte.
So breiteten wir ganz entspannt unsere Sachen aus und genossen noch ein bisschen das Meeresrauschen draußen. Außerdem gab es nun ein Gruppenbild unserer eingelösten Reste-Snack-Credits



Als ich noch Taschen aus dem Auto holte, entdeckte ich die schöne Beleuchtung, genoss einmal mehr die Ruhe, die hier herrschte, und dachte mir zum x-ten Male: Ja, das hier ist das Paradies!



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Alt 22.01.2018, 13:55
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So schöne Fotos!
Da möchte man sich doch sofort hinbeamen!

Als wir das Foto mit den Disney-Snacks gesehen haben,
ist uns eingefallen, dass wir auch noch welche im Schrank haben,
und haben gleich mal einen Darth Vader Rice Crispy gegessen.
Yummy

Viele Grüße
Silke
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Alt 22.01.2018, 14:01
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Schon die Bilder von Islamorada machen Sehnsucht nach den Keys.

Oh, ich möchte da so gern wieder hin.
Sugarloaf Key war so schön.
__________________
Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen - fast in der Ostsee. Trotzdem zieht es uns uns manchmal in die WELT.
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Alt 24.01.2018, 16:39
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Oh ja, ich würde mich auch gerne wieder hinbeamen!

Meine Cousine war auch auf dem Sugarloaf Key und fand es toll dort (nur das Hotel war wohl übel). Islamorada kann ich auch nur empfehlen, vor allem wie gesagt dieses Hotel!
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  #6  
Alt 24.01.2018, 16:56
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Donnerstag, 23.11.2017 – Happy Thanksgiving auf Key West!

Sämtliche Wetterberichte hatten für heute ganztägigen Regen sowie Gewitter vorausgesagt.
Natürlich waren wir alles andere als begeistert, wollten aber an unserem Plan, nach Key West zu fahren, festhalten und uns nicht runterziehen zu lassen.
Doch als Felix uns mit seinem Gemeckere, das ihn nun seit über zwei Tagen wohl auch selbst quälte, um 6.20 Uhr weckte, waren wir ihm letztendlich dankbar: denn gerade ging die Sonne auf und es sah alles andere als gewittrig aus.
Es war lediglich ziemlich windig, aber dennoch sehr warm.
Den Sonnenaufgang wollten wir nicht verpassen und huschten so – alle noch im Schlafanzug – nach draußen.
Es war ein wundervoller Moment, einfach unbeschreiblich schön und in Bildern nicht einzufangen. Auch die wenigen Mit-Hotelgäste ließen sich diese Schönheit der Natur nicht entgehen.





















Julian hatte sich am Vortag bei Publix Lucky Charms ausgesucht, die er mit Felix zusammen frühstückte. Sie wurden seine Lieblingsflakes, die wir später nochmal kaufen mussten. Auch Bananen und Cracker hatten wir noch, die vernascht wurden.



Im Anschluss machten wir uns für den Tagestrip fertig.
Neben Regencapes mussten wir heute auch zwei ganz große Säcke mit Schmutzwäsche mitnehmen – ein Besuch in einer Laundry war heute absolut fällig. Wir hofften einfach mal, dass das auch am heutigen Feiertag – es war ja Thanksgiving! – klappen würde.

Auf dem Highway übers Meer sah man nun eindeutig die Überbleibsel von Hurricane Irma zwei Monate zuvor.
An den Seiten lagen noch massenhaft Schutt und teilweise auch abgeknickte oder ausgerissene Palmen.



Bevor wir nach Key West weiterfuhren, holten wir uns noch schnell ein zweites (bzw. für uns Erwachsene erstes) Frühstück und Kaffee bei Subway.
Julian war happy, einen Kofferanhänger von „Coco“ dazuzubekommen.





Der nächste Stop war der Bahia Honda State Park.
Meine Cousine war ein Jahr zuvor dort und hatte ihn uns wärmstens empfohlen.
Schon als wir die Schranke passierten hieß es, dass es zur Zeit nur 4 Dollar kosten würde, da vieles vom Sturm zerstört worden war.
Und ich denke auch, dass dieser Park von meiner Cousine noch anders gesehen wurde, als er sich uns heute bot.
Auf Fotos im Internet sah doch alles etwas dichter, grüner, „lusher“ aus, was die Botanik anging.
Dennoch genossen wir hier unser Frühstück, sammelten ein paar Muscheln und liefen auch einmal die alte Bahnbrücke hinauf, bevor wir uns wieder ins Auto setzten und weiterfuhren.











Auf Key West suchten wir uns erstmal einen Parkplatz für den gesamten Park, der möglichst in der Nähe einer Laundry sein sollte.
Und zum Glück fanden wir auch einen, der gar nicht weit von der Duvall Street entfernt lag.


Hier sieht man übrigens auch gut unseren immer so vollgepackten Buggy von hinten

Zuerst schleppten wir die Wäschesäcke in die Laundry, kauften Ultra Tide Waschmittel und schmissen eine große Maschine voll an.



Da wir eine halbe Stunde Zeit hatten, entschieden wir, schonmal zum Hard Rock Café zu spazieren, wo wir den obligatorischen Pin und auch T-Shirts für Marc, Julian und Felix kauften.













Zurück im Waschsalon packte Marc die Sachen von der Waschmaschine in einen Trockner.
Auch dies sollte nochmal 25 Minuten dauern, sodass Marc wartete und ich mit den Jungs ein bisschen in der Umgebung spazieren ging.







Als die Wäsche dann trocken war, packten wir sie ordentlich zurück in den Wäschesack und legten sie zurück in den Mietwagen.
Endlich konnte unser Spaziergang über die Duvall Street fortgesetzt werden.



Es war wirklich schwül-heiß und wir wollten nun erstmal einen obligatorischen Key Lime Pie auf Key West essen.
Wir fanden schnell ein von außen sehr sympathisch aussehendes, kleines Café.
Julian bekam eine Kugel Eis, wir anderen teilten uns den Pie und etwas von kostenlosem Peanutbutter-Fudge. Alles war super lecker!







Kurz darauf fiel uns dann der erste Hahn (so ein richtiger Hei Hei-Hahn ) auf, der munter und selbstbewusst über die Straße lief.
Wir wussten das vorher gar nicht, dass hier und generell auch in der Karibik überall solche Hähne frei herumliefen. Es war ein cooler, witziger Anblick!



Am Ende der Duvall Street erreichten wir einen kleinen Strand, doch der Southernmost Point war hier noch nicht, also: weitersuchen.





Ein paar Schritte weiter erspähten wir dann schon die weltbekannte Boje und die Warteschlange war eigentlich nix im Vergleich zu Disneypark-Schlangen

Eine nette Familie machte dann auch das Familienbild von uns.
Die Sonne stand am Nachmittag leider denkbar schlecht, aber mit Marcs Handy kam doch ein erkennbares Bild heraus.



Auch Mickey ließ sich davor ablichten




An einem Stand wurden Trinkkokosnüsse verkauft. Weil ich die so liebe, holte ich uns eine – mjam!



Auf unserem Rückweg über die Duvall Street sahen wir uns ein paar Schaufenster an, unterhielten uns mit einer netten Verkäuferin von Blech-Tierfiguren und Marc suchte sich noch einen ATM.







Felix wurde wieder etwas nöliger, also Zeit zum Essen.
Wir kühlten uns beim klimatisierten Denny’s ein wenig ab und tranken etwas, die Kinder bekamen ein frühes Abendessen. Und wir konnten alle eine Pinkelpause machen







Nach dem Essen ging es weiter und schon bald erreichten wir den Mallory Square.
Es hatte übrigens den ganzen Tag weder geregnet noch gewittert, ein Hoch auf den Wetterbericht.
Allerdings war es leider mittlerweile zu bewölkt, um den typischen Sonnenuntergang hier richtig mitzubekommen.
Doch dies tat unserer Freude über diesen schönen Tag und dieses schöne Städtchen keinen Abbruch, denn die Stimmung hier war grandios.
Felix schlief mittlerweile den Schlaf der Gerechten.



Neben Feuerkünstlern und anderem Entertainment ragte ein Kreuzfahrtschiff hervor, das wir eine ganze Weile beobachteten, bis es dann ablegte.
Unsere Vorfreude auf die bevorstehende Kreuzfahrt stieg ins Unermessliche – kaum zu glauben, dass wir in zwei Tagen auch wieder auf einem solchen Ozeanriesen sein würden!









In der Ferne sah man es nun immer mal wieder blitzen – dort war also das angekündigte Ganztagsgewitter.



Wir wollten aber noch schnell Postkarten kaufen und sahen uns dazu ein paar Souvenirshops auf der Duvall Street an. Auch hier war die Stimmung gut und ich fand auch irgendwann Postkarten.





Julian fand in der Zwischenzeit leider auch andere „tolle“ Souvenirs, über die er sich tierisch kaputtlachte… und irgendwie war die Situation auch für uns Eltern einfach zu komisch, um streng bleiben zu können (Achtung, Spoiler!):

Spoiler:





Aufgedreht sang Julian selbsterfundene Oden über das beste Stück des Mannes, weshalb wir lieber schnell die Flucht ergriffen und zurück zum Mietwagen liefen.
Wir fuhren gute 1,5 Stunden zurück nach Islamorada und es war gigantisch, denn es war ja stockdunkel, doch in der Ferne zuckten immer wieder Blitze vom Himmel über das offene Meer. Das sah sehr beeindruckend aus.

Im Hotel angekommen wurden, wie immer, die schlafenden Kinder ins Bett getragen, das wir vorher wieder zusammenschoben. Dann nur noch Bilder sichern, Zähne putzen, Schlafanzüge an und gute Nacht, Islamorada!
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Alt 25.01.2018, 05:37
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Vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Bilder (inklusive Teil I). ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
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Alt 25.01.2018, 10:00
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Danke @ stitch76

Der nächste Tag ist schnell erzählt, bin gerade dabei, den Text abzutippen und lade gleich noch die Fotos hoch, sind nur 20 oder so.

Und danach kann auch schon bald Teil 3 starten
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  #9  
Alt 25.01.2018, 10:43
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Freitag, 24.11.2017 – Driving back north


Ein wenig traurig erwachten wir schon, denn wir hatten uns in die Florida Keys und unser kleines Hotel so ein bisschen verliebt.
Andererseits kam jegliche Motivation schnell zurück bei dem Gedanken, dass wir schon morgen die Disney Fantasy betreten würden!
Marc holte für uns Frühstück bei der nächsten Starbucks-Filiale, das wir unter Palmen bei erneut herrlichem Sonnenschein genossen.














Hier sieht man übrigens den zerstörten Kai.







Außerdem wollte Marc gerne noch eine Runde durch den Pool drehen.
Das ging jedoch nicht ohne Julian, der wollte dann auch mit rein.
Wir hatten zwar keinerlei Schwimmhilfe dabei und der Pool war durchgängig tief für ihn, aber Marc war ja dabei und so versuchte er einfach ein paar Züge an den kurzen Seiten.
Spaß hat unsere Wasserratte ja sowieso grundsätzlich, wenn sie in ihrem Element ist



Anschließend zogen sie sich wieder an, wir packten all unsere Sachen zusammen und checkten aus dem Drop Anchor Resort wieder aus.

Ich wollte noch gern zu einer ganz bestimmten Palme, die sich weit hinaus auf das Meer lehnt.
Sie ist wohl ziemlich berühmt und diente schon oft als Kulisse für Film- und Foto-Aufnahmen.
Als wir jedoch am nahe gelegenen Ort der Begierde ankamen, hingen schon überall Schilder, dass das Betreten aufgrund der Hurricane-Zerstörungen verboten sei.
Ein Mitarbeiter, der gerade Grünzeug aus dem Weg räumte, fing uns dann auch ab und sagte, es sei wirklich zu gefährlich und es gäbe auf der anderen Seite der Insel eine weitere, ähnliche Palme.
Ich war echt geknickt und Marc ein bisschen sauer auf mich, dass ich trotz der Warnschilder alle aus dem Auto gescheucht hatte

Also fuhren wir ein paar hundert Meter weiter, wo das Restaurant lag, wo die andere „leaning Palm“ zu finden sein sollte.
Felix schlief gerade im Auto ein, dabei musste ich unbedingt ein Foto von beiden für den Foto-Kalender machen, den wir unseren Eltern alljährlich zu Weihnachten schenken.
Und wenn ich eine Foto-Idee habe, dann möchte ich die auch gerne umsetzen.
Natürlich weinte Felix bitterlich, als wir ihn weckten, aber ich wollte es versuchen.

Und verständlicherweise war die Idee tatsächlich doof, denn Felix war müde und hatte einfach keine Lust auf ein Foto.
Angesäuert schnappte Marc sich den kleinen Rabauken und ging mit ihm zurück zum Auto.
Ich machte ein paar Fotos von Julian mit der Palme und dann gingen auch wir zurück zum Parkplatz.







Hier hatte Marc bereits einen riesigen Leguan (?) entdeckt, der gerade über den Parkplatz lief. Den hübschen Kerl musste ich natürlich auch noch ablichten, bevor wir fuhren.





Auch die Hähnchen hielten ein kleines Männertreffen auf dem Parkplatz ab.



Gute 220 Meilen standen auf dem Plan bis nach Vero Beach, also eine reine Fahrtzeit von mindestens viereinhalb Stunden.
Und nicht nur die viele Fahrerei sorgte dafür, dass dieser Tag der blödeste des gesamten Urlaubs werden sollte.

Felix schlief zum Glück die meiste Zeit der Fahrt über.
Interessant war die Fahrt am Flughafen Miami vorbei, da konnten wir ein paar Landungen beobachten.



Ein bisschen hinter Miami legten wir eine kurze Pipi-Pause für Julian ein, also schleppte ich ihn kurz in eine Dunkin Donuts-Filiale hinein.
Nach dem Toilettengang kaufte ich uns einen Frappuccino und einen Donut für alle. So konnte es direkt weitergehen mit der Fahrt.





Als Felix wach wurde, bekam er sich kaum ein vor Weinen … Es bricht einem ja das Elternherz und auf die Nerven geht es dem Fahrer natürlich auch.
Also legten wir zwangsweise eine weitere Pause ein, ich wollte sowieso mal zu einem Target und so gaben wir den nächsten davon ins Navi ein.

Hier gab es einen noch monströseren Geschwisterkinder-Einkaufswagen



Leider war ich während des Shoppens ziemlich enttäuscht, denn ich hatte einiges an weihnachtlichen Disney-Produkten erwartet, was ich letztendlich nicht fand.
Klamotten gab es reichlich, auch coolen, weihnachtlicher Süßkram, den wir allerdings nicht mit aufs Kreuzfahrtschiff schleppen wollten.
Also kauften wir nach langem Target-Aufenthalt letztendlich nur Kleinigkeiten, ein paar Snacks und Getränke, einen Mickey-Melaminteller und die Jungs bekamen je einen flinken Flitzer (Mickey und Donald) aus Metall.
Im Vorraum kaufte Marc für die Kinder noch Brezeln, die sie dort verspeisten. Ich zog mit seinem letzten 20 Dollar-Schein nochmal rein, da ein oft gesichtetes Hakuna-Matata-T-Shirt für Männer gerade auf 8$ reduziert war und ich Marc gern eins mitnehmen wollte.

An der Snackbar lachten Marc und mich dann noch solche Käse-Nuggets von Doritos an, die ich ebenfalls mit dem letzten Bargeld bezahlte.
Letztendlich waren vielleicht noch 3 oder 4 Dollar im Portemonnaie und ich merkte nur an, dass „das Bargeld fast leer ist.“ Soweit, so gut…

Wieder im Auto begann Felix erneut mit dem Nörgeln, allerdings hatte er auch wieder leichte Temperatur und bekam noch einmal Ibu-Saft verabreicht, was ihm sichtlich Schmerzen/Unbehagen zu nehmen schien.

Zurück auf dem Highway wartete schon bald die nächste Maut-Station auf uns. Tja… 5,20$ waren fällig.
Und nein, hier könne man leider nicht per Kreditkarte zahlen. Marc warf mir einen wütenden, alles sagenden Blick zu, denn da standen wir nun und konnten nicht zahlen
Die einzige Alternative, die sie uns anbot war, das Geld per „Money sending“ an das Straßenamt zu schicken.
Sie gab uns einen Wisch mit allen Infos mit und Marc übertrug mir die Aufgabe, dieses Problem nun zu lösen, da ich ja das letzte Bargeld ausgegeben hätte.
Ich war den Tränen nahe, es tat mir ja leid, aber Absicht war es ganz bestimmt nicht. Wie sollte ich denn jetzt Geld verschicken?!

Als wir in Vero Beach ankamen, wollte er beim nächsten ATM Geld holden. Doch dieser funktionierte nicht, also auf zum nächsten.
Am Hotel angekommen, wartete Marc mit den Kindern im Auto und ich sollte uns einchecken.
Das versuchte ich dann auch, doch der freundliche ältere Herr warf dann nochmal einen genaueren Blick auf meine ausgedruckte Übersicht und meinte, wir seien im falschen Howard Johnson Hotel, es gäbe zwei in Vero Beach

Als ich Marc das mitteilte, explodierte er beinahe. Auch hier sah er die Schuld bei mir, obwohl er ja das Navi bedient hatte – vielleicht war er auch einfach allgemein gereizt von dem anstrengenden Tag…
Ich sagte ihm den Namen der Straße, die der Mann mir aufgeschrieben hatte, und die Hausnummer.
Als wir das „Ziel“ erreichten, war weit und breit kein Hotel zu sehen… blöd, dass Marc „Eighteen“ und nicht „Eighty“ verstanden hatte und das Navi uns erneut nicht zum wirklichen Ziel gebracht hatte.
Es war der Wurm drin!
Weitere zwanzig Minuten später kamen wir dann doch am richtigen Howard Johnson an. Ich checkte ein und fragte nach einem Briefumschlag und Briefmarken, da wir Geld schicken müssten.
Der Hotel-Mitarbeiter hatte leider beides nicht und empfahl mir die Tankstelle mit Shop auf der anderen Straßenseite, die hätten sowas sicherlich.
Marc schnappte sich die Kinder und wies mich gereizt an, das Problem mit unseren „Schulden“ zu lösen.
Er brachte die Kids und das Gepäck derweil ins Hotelzimmer.

Vorher machte er noch ein Handy-Bild vom überaus idyllischen Hotel-Pool:



Also schlich ich in der Dunkelheit über die Straße und fragte eine Kassiererin, ob sie mir bei unserem Problem helfen könne, mein Mann sei so sauer auf mich und ja, mir standen mittlerweile beinahe die Tränen in den Augen.
Sie war sehr nett und hilfsbereit, sah sich das Schreiben der Maut-Stelle an und meinte, man müsse das Geld überweisen, nicht postalisch schicken (was mich auch gewundert hatte, aber der Wortlaut klang nach schicken).
Allerdings musste man das Receipt mitschicken, sie sagte, dass sie zu Hause noch einen Umschlag habe.
Sie machte privat von ihrem Konto eine Überweisung und ich gab ihr die Gebühr in bar.
Den Umschlag und das Porto müsse ich nicht zahlen, meinte sie immer wieder, sie hätte noch was zu Hause.
Ich war ihr so dankbar und hoffte, dass das alles auch so klappte.
Aber bis heute haben wir zumindest kein Schreiben bekommen, dass wir Strafe zahlen müssten oder so, also wird es schon funktioniert haben.

Ich huschte wieder zurück und wir waren alle echt genervt, erschöpft und wollten nur noch schlafen. Und das taten wir dann auch in der Hoffnung, dass es nur noch besser werden könnte (und ja, das wurde es natürlich auch, soviel vorweg ).
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Marc... das hätte auch ich sein können...
Und ich sehe meine Frau jetzt schon nicken

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