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Umfrageergebnis anzeigen: Disneyland Paris nur das ungeliebte Stiefkind von Disney
Ja 26 57,78%
Nein 19 42,22%
Teilnehmer: 45. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 11.07.2016, 10:15
Avatar von disneyfan5000
disneyfan5000 disneyfan5000 ist offline  Maennlich
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Standard Disneyland Paris nur das ungeliebte Stiefkind?

Während in die Parks in den USA und Asien mächtig investiert wird, bekommt das Disneyland Paris gerade mal ein paar Aufhübschungen von alten Attraktionen spendiert. Da werden in Shanghai Millionen ausgegeben für neueste Attraktionen mit neuester Technik , das Disneyland Paris hat noch nicht mal eine Wildwasserattraktion. Da kriegen die Amerikanischen Parks ein Star Wars Land spendiert, und im Disneyland Paris wird gerademal das Star Tours erneuert und der Space Mountain soll ein Star Wars-Thema bekommen. Und das obwohl das DLP den 25. Geburtstag feiert. Fast scheint es so, als ob Disney sich nicht mehr groß für das Disneyresort in Paris interessieren würde und gerade noch das absolut Notwendigste für Paris tut. In Orlando wird Disney Downtown runderneuert und in Paris? Da erleben wir seit 25 Jahren immer wieder die gleiche Wild West Show.
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  #2  
Alt 11.07.2016, 11:22
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Disneyfan Disneyfan ist offline  Maennlich
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Also erstmal, ich finde die Idee dieses Thread gut. Dann greift das vielleicht nicht immer in andere Threads über, und ich glaube, dass es auch hier wirklich interessant werden kann. Ich habe mit Nein gestimmt. Vor ein paar Jahren hätte ich sicherlich, nein 100%-ig auch mit Ja gestimmt. Aber das muss ich wohl nicht erklären. Aber in meinen Augen tut sich momentan einiges, sodass ich nicht mehr für Ja stimmen kann. Ich gehe mal auf dich ein:


Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
Während in die Parks in den USA und Asien mächtig investiert wird, bekommt das Disneyland Paris gerade mal ein paar Aufhübschungen von alten Attraktionen spendiert.
Da gebe ich dir eingeschränkt recht. Das in den Parks in den USA Unmengen im Vergleich investiert werden, ist wohl klar. Sieht man ja an der aktuellen Situation. jedoch muss man im Hinterkopf behalten, dass Paris nicht zu 100% TWDC gehört. Das Vorhaben ist ja auch nicht zu 100% geglückt. Und Tokyo Disneyland läuft an sich einfach bombastisch, da die Oriental Land Company mehr als 50% an dem Park hält und investiert was das Zeug hält. Und, nicht zu vergessen, die Japaner rennen dem Park ja förmlich die Tore ein. Hong Kong Disneyland wurde mit einem Rettungsplan ins + geholt, schrieb aber nun wieder das erste Mal rote Zahlen (wenn ich mich richtig erinnere).

Die Aufhübschungen in Paris waren mehr als Notwendig. Mit der Zeit die man hat ist es nicht möglich, so würde ich das als Laie sagen, neue Attraktionen oder Komplette Änderungen zu bauen. Da muss man sich dann mit den Aufhübschungen, welche meiner Meinung nach sehr gut gelingen (siehe Fortschritt Fotos von BTM), zufrieden geben. Natürlich hätten wir alle gerne mal einen Top neue Attraktion, vor allem im goßen Park...aber da ist Geduld gefragt. Es wurde mehrmals irgendwo hier und auf anderen Seiten erwähnt, dass es "taktisch unklug wäre, vor der Buchungswelle des 25. Geburtstags eine neue Attraktion anzukünidgen, weil dann viele buchungen ausfallen / sich auf die neue Attraktion konzentrieren.". Und so ist es doch auch, oder? Normale Menschen (im Bezug auf die Fan-Thematik), welche vielleicht ab und zu mal alle paar Jahre hinfahren, würden dann sicherlich umdenken und noch ein wenig warten. Siehe Walt Disney World: Hier warten doch auch einige bis die Arbeiten zu Avatar / star Wars (wobei das natürlich länger dauert) abgeschlossen sind. Weil es ärgerlich wäre, wenn man 3 Monate vor Eröffnung von was Tollem da ist. Selbiges erebte ich mit Mickey & the Magician. Ich weiß also, wovon ich rede. Aber zum Glück fahre ich ja öfters


Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
Da werden in Shanghai Millionen ausgegeben für neueste Attraktionen mit neuester Technik
Naja ich meine, dass ist ja immerhin ein neuer Park, der auch irgendwie den Standards entsprechen muss. Bzw sie überragen muss. Wäre ja schwachsinnig, den Park mit Attraktionen der 90er Jahre da hin zu stellen. Wenn schon, denn schon sage ich da.


Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
das Disneyland Paris hat noch nicht mal eine Wildwasserattraktion
Da stimme ich dir zu, da wäre es mal wirklich an der Zeit. Da gibt es schon ne schicke Diskussion zu, irgendetwas mit "Splash Mountain für Paris" oder so.


Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
Da kriegen die Amerikanischen Parks ein Star Wars Land spendiert, und im Disneyland Paris wird gerademal das Star Tours erneuert und der Space Mountain soll ein Star Wars-Thema bekommen.
Vielleicht ist Star Tours ja der Anfang? Wie gesagt, es muss alles im machbaren bereich sein. Und so kann man die neuen Sachen, mögen sie denn kommen, für den 30. Geburtstag planen.


Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
Und das obwohl das DLP den 25. Geburtstag feiert.
Wie schon oben beschrieben, ich denke es wird alles machbare getan, um dieses Event großartig werden zu lassen. Große, neue Sachen würden nicht fertig werden - auch nicht zur Verlängerung. Und ich möchte ehrlich gesagt nichts halbherziges.


Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
Fast scheint es so, als ob Disney sich nicht mehr groß für das Disneyresort in Paris interessieren würde und gerade noch das absolut Notwendigste für Paris tut.
Momentan sieht ja alles danach aus, dass diese Zeiten passé sind. Hoffen wir es.


Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
In Orlando wird Disney Downtown runderneuert und in Paris?
Auch das kommt hoffentlich noch. Aber, möchtest du eine Großbaustelle während des 25. Geburtstages haben?
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  #3  
Alt 11.07.2016, 11:36
Avatar von gila
gila gila ist offline  Weiblich
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Ist nicht in Florida und Asien auch die Zielgruppe größer? Also viel mehr Publikum? Nach Orlando reisen Millionen von Touristen, die teilweise mit Disney aufgewachsen sind. Viele machen die Parks bei einer Rundreise mit.

In Europa ist der Disney-Hype doch immer schon kleiner gewesen als in Amerika und bei einer Frankreich-Rundreise machen die wenigsten einen Freizeitpark mit. Auch als Tagesausflug von Paris war es mir bisher immer viel zu teuer.

Auch die Sprache spielt sicher eine Rolle - mich hat "französisch" bisher am meisten davon abgehalten (nach dem Preis). Mickey spricht entweder "meine" Sprache oder englisch. Aber doch nicht französisch? Wo ich diese Sprache im sonstigen Urlaub ja auch nicht so recht leiden kann ;-) und die "Freundlichkeit der Pariser" ebenso ;-)

Ich könnte mir vorstellen, dass der Park mehr Erfolg gehabt hätte, wenn er in Großbritannien gebaut worden wäre. Weiß eigentlich jemand, warum es gerade Frankreich wurde und nicht England oder Deutschland?

Ich habe immer gesagt, wenn schon ein Disney-Park, dann gleich den "richtigen" in Amerika - erst jetzt nach 3 WDW-Besuchen will ich Paris auch mal sehen. Ich kenne persönlich nur einen richtigen Paris-Fan, der es in WDW nicht gefallen hat. Aber umgekehrt mehrere - also die WDW lieben und Paris nicht so toll finden.
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  #4  
Alt 11.07.2016, 12:16
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Weiß eigentlich jemand, warum es gerade Frankreich wurde und nicht England oder Deutschland?

Da gab es mehreres, meines Wissens nach Standort (Paris als relativ zentraler Knotenpunkt, wo viele Europäer schnell hinkommen), es musste ne große Fläche da sein, die nicht bergig ist. Dann gab es da noch die Wirtschaft und den Punkt, dass England eben eine Insel ist glaube ich, welche eher außerhalb des Kontinents liegt.

Dazu habe ich mal eine gute Zusammenfassung gefunden, ich suche sie gleich mal.
Und da ist sie: http://www.dein-dlrp.de/disneyland-r...ro-disney.html


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  #5  
Alt 11.07.2016, 12:28
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Wo ich diese Sprache im sonstigen Urlaub ja auch nicht so recht leiden kann ;-) und die "Freundlichkeit der Pariser" ebenso ;-)
Ich finde, das ist eine Mär, die früher vielleicht einmal so galt, die ich aber heute sicher nicht mehr nachvollziehen kann. Ich habe in Paris in der Stadt oder auch in der Umgebung des DLP nicht mehr unfreundliche Menschen getroffen, als sonstwo und in der weit überwiegenden Mehrheit fühle ich mich in der ganzen Region seit vielen vielen Jahren immer sehr freundlich behandelt.

Zitat von gila Beitrag anzeigen
Ich könnte mir vorstellen, dass der Park mehr Erfolg gehabt hätte, wenn er in Großbritannien gebaut worden wäre. Weiß eigentlich jemand, warum es gerade Frankreich wurde und nicht England oder Deutschland?
Am Anfang wurden ja sehr sehr viele Standorte analysiert, am Ende waren nur noch Spanien und Frankreich in der Auswahl, letztlich nur noch zwei Areale.
Paris wirkte da sinnvoller, zentraler in Europa gelegen, die französische Regierung hat sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt mit Zugeständnissen, Infrastruktur-Maßnahmen etc., am Ende mehr, als die spanische Regierung und so wurde der Ort gewählt.
Für Spanien sprach natürlich noch das Wetter, aber nach den Erfahrungen aus Tokyo, dachte man, in Paris auch bei gutem Wetter bestehen zu können.

Deutschland war recht früh aus der Wahl raus. Damals lag Deutschland mehr am Rande von "Europa", bzw. zumindest am Rande der Kundengruppen, die man erreichen konnte, als heute, es war viel schwieriger, große Landflächen die geeignet gewesen wären, zu bekommen, Deutschland wäre bei den Gehältern für die CMs sehr teuer geworden etc.
Mit dem Wissen von HEUTE, hört man zumindest auch von führenden Mitarbeitern bei Disney, hätte man viel eher versucht, doch in Deutschland was hinzubekommen. Aber 1987 und in den Jahren davor wusste man nicht, dass die Mauer fallen würde und Deutschland schon bei der Eröffnung nicht nur geographisch, sondern auch in Bezug auf die Märkte die man angreifen konnte, zentral liegen würde.
Ob es dann in Deutschland geklappt hätte, steht auf einem anderen Blatt, denn da ging es ja nicht nur alleine um Disney bei der Entscheidung, sondern auch die Regierung des Bundes und die des betroffenen Landes hätte mitspielen müssen etc.
Wenn es Deutschland hätte sein sollen, wäre es wahrscheinlich auf die Region nördlich von München herausgelaufen, aber das ist Spekulation, denn weit sind die Überlegungen bzglö Deutschland nie gediehen.

Großbritannien wäre sicher keine gute Wahl gewesen. Dort gab es einerseits ebenso wie in Deutschland das Problem, Flächen zu finden, andererseits galt die Randlage als noch viel schlechter, man muss dabei auch bedenken, dass es Billigflieger nicht gab und viele Europäer, die mit den Autos kommen wollten, auf Fähren angewiesen gewesen wären etc. Die Anbindung war schon deutlich schlechter. Der Euro-Tunnel alleine hätte nicht für viele Märkte gereicht.
Auch Sachen wie die Problematik des Linksverkehrs spielten eine Rolle etc.
Außerdem sah man Großbritannien als einen besonders dem Walt Disney World zugeneigten Markt, den man gar nicht so arg dem europäischen Markt zuordnete, sondern vielfach im anglo-amerikanischen Bereich sah.

Um aber zur Ausgangsfrage zurück zu kommen:
Ja, natürlich war das DLP das zumindest, das Stiefkind. Aber auch nachvollziehbar, denn schließlich gehörte der Walt Disney Company über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg gerade einmal weniger als 50% des Unternehmens. Lange Zeit nur 39%.
Das machte große Direktinvestitionen unattraktiv.
Wenn ich als größer Aktionär direkt 1 Milliarde investiere, ohne die anderen Aktionäre dazu zu bringen, auch zu investieren, aber nur 39% halte, dann verschenke ich quasi 610 Millionen Euro an die anderen Aktionäre, in dem ich den Wert des Unternehmens (zunächst) um die Höhe der Direktinvestition steigere.
Welcher Großaktionär macht sowas?
Die einzige Möglichkeit, andere Aktionäre zu beteiligen ist die über eine Kapitalerhöhung, aber die kann man nicht mal eben so oft machen, es gab ja auch mehr als eine, der sind enge Grenzen gesetzt, sie sind genehmigungspflichtig durch die Finanzaufsicht etc.
Gerade hatten wir ja einige riesige, aber die französische Finanzaufsicht hat ja bereits im Zuge dieser gesagt, dass sie keine weitere in naher oder mittlerer Zukunft zulassen wird.
Ob TWDC jetzt mehr direkt investiert müssen wir abwarten, immerhin würden sie jetzt von einer Milliarde keine 610 Millionen mehr verschenken, sondern nur noch 240... aber das eigentliche Ziel, mit der Kapitalerhöhung über 90% der Anteile zu kommen wurde nicht erreicht.

Man sollte dabei auch berücksichtigen, dass der große Sanierungsplan angekündigt wurde, während die Kapitalerhöhung noch lief! Von Disney wäre es sehr ungeschickt gewesen, während die lief was großes neues anzukündigen, einen Masterplan etwa oder mit der Umsetzung anzufangen, denn das hätte dafür gesorgt, dass sie sich noch weniger Anteile hätte sichern können, weil mehr Aktionäre drin geblieben wären.

Auch jetzt wäre es SEHR ungeschickt, was neues anzukündigen, denn das Jubiläumsjahr 2017 steht bevor und rein aus PR-Gründen muss das zum Erfolg werden. Alles andere wäre ein Desaster.
Kündigt man aber jetzt einen Masterplan für das Resort an, neue Attraktionen für 2018, 2019 oder 2020 verschieben sicherlich viele Besucher ihre Aufenthalte aus dem Jubiläumsjahr in die Zukunft und man riskiert den Erfolg von 2017.
Mit großen Ankündigungen, wenn es überhaupt große geben sollte, ist sicher nicht vor Ende 2017, frühestens zur Versammlung 2018 zu rechnen.

War das DLP langze Zeit ein ungeliebtes Stiefkind? Ja.
Ist es das noch? Wissen wir nicht, das werden wir frühestens 2018, vielleicht auch erst später abschätzen können, weil niemand die Strategie, die TWDC nach der Kapitalerhöhung plant, kennt.
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Bolte (12.07.2016), Darkwing (11.07.2016), Denise (11.07.2016), Disneyfan (11.07.2016), DisneyKid (11.07.2016), disneyland (12.07.2016), Fred (11.07.2016), gila (11.07.2016), jens1977 (11.07.2016), kruemelzebra (12.07.2016), Marc (11.07.2016), Minni (28.07.2016), Nico91 (11.07.2016), Riebi (05.08.2016), Sally (11.07.2016), Shinji (13.07.2016), Tytla (30.03.2017), Yume (12.07.2016)
  #6  
Alt 11.07.2016, 13:19
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gila gila ist offline  Weiblich
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Sehr interessant deine Ausführungen, danke!
An das damals geteilte Europa hatte ich überhaupt nicht gedacht...und an Landunebenheiten schon gar nicht ;-)

Aber was französisch angeht: Wir waren öfters auf Kurzurlaub in Paris und ich habe auch in der Arbeit mit Franzosen zu tun - ich sag' es mal so: Ich mag die "Art zu Leben" der Amerikaner lieber ;-)
Spanien oder ein anderes europä. Land wäre wohl das gleiche Problem gewesen - in den USA sind auch ein Großteil der Touristen englischsprachig, das macht es um vieles leichter.

Wie erfolgreich sind denn andere Freizeitparks in Europa im Vergleich zu den amerikanischen oder asiatischen Parks? Da wir in unserer Reichweite (Wien) überhaupt keinen haben, habe ich auch nie das Bedürfnis gehabt, einen zu besuchen. In den USA empfinde ich es so, als ob es viel mehr Parks gibt.
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jens1977 (11.07.2016)
  #7  
Alt 11.07.2016, 13:44
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Nirgends habe ich soviel Spanisch gehört wie in Florida. (außer im Spanien-Urlaub)
Und dies nicht in den Parks sondern beim Shoppen von Angestellten in den Geschäften.
Im Walmart hab ich schon befürchtet, eine Freundin (Argentinierin) in Deutschland anrufen zu müssen, weil ich die Angestellte einfach nicht verstand.
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Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen - fast in der Ostsee. Trotzdem zieht es uns uns manchmal in die WELT.
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jens1977 (11.07.2016)
  #8  
Alt 11.07.2016, 16:31
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Also erstmal, ich finde die Idee dieses Thread gut. Dann greift das vielleicht nicht immer in andere Threads über, und ich glaube, dass es auch hier wirklich interessant werden kann. Ich habe mit Nein gestimmt. Vor ein paar Jahren hätte ich sicherlich, nein 100%-ig auch mit Ja gestimmt. Aber das muss ich wohl nicht erklären. Aber in meinen Augen tut sich momentan einiges, sodass ich nicht mehr für Ja stimmen kann. Ich gehe mal auf dich ein:




Da gebe ich dir eingeschränkt recht. Das in den Parks in den USA Unmengen im Vergleich investiert werden, ist wohl klar. Sieht man ja an der aktuellen Situation. jedoch muss man im Hinterkopf behalten, dass Paris nicht zu 100% TWDC gehört. Das Vorhaben ist ja auch nicht zu 100% geglückt. Und Tokyo Disneyland läuft an sich einfach bombastisch, da die Oriental Land Company mehr als 50% an dem Park hält und investiert was das Zeug hält. Und, nicht zu vergessen, die Japaner rennen dem Park ja förmlich die Tore ein. Hong Kong Disneyland wurde mit einem Rettungsplan ins + geholt, schrieb aber nun wieder das erste Mal rote Zahlen (wenn ich mich richtig erinnere).

Die Aufhübschungen in Paris waren mehr als Notwendig. Mit der Zeit die man hat ist es nicht möglich, so würde ich das als Laie sagen, neue Attraktionen oder Komplette Änderungen zu bauen. Da muss man sich dann mit den Aufhübschungen, welche meiner Meinung nach sehr gut gelingen (siehe Fortschritt Fotos von BTM), zufrieden geben. Natürlich hätten wir alle gerne mal einen Top neue Attraktion, vor allem im goßen Park...aber da ist Geduld gefragt. Es wurde mehrmals irgendwo hier und auf anderen Seiten erwähnt, dass es "taktisch unklug wäre, vor der Buchungswelle des 25. Geburtstags eine neue Attraktion anzukünidgen, weil dann viele buchungen ausfallen / sich auf die neue Attraktion konzentrieren.". Und so ist es doch auch, oder? Normale Menschen (im Bezug auf die Fan-Thematik), welche vielleicht ab und zu mal alle paar Jahre hinfahren, würden dann sicherlich umdenken und noch ein wenig warten. Siehe Walt Disney World: Hier warten doch auch einige bis die Arbeiten zu Avatar / star Wars (wobei das natürlich länger dauert) abgeschlossen sind. Weil es ärgerlich wäre, wenn man 3 Monate vor Eröffnung von was Tollem da ist. Selbiges erebte ich mit Mickey & the Magician. Ich weiß also, wovon ich rede. Aber zum Glück fahre ich ja öfters




Naja ich meine, dass ist ja immerhin ein neuer Park, der auch irgendwie den Standards entsprechen muss. Bzw sie überragen muss. Wäre ja schwachsinnig, den Park mit Attraktionen der 90er Jahre da hin zu stellen. Wenn schon, denn schon sage ich da.




Da stimme ich dir zu, da wäre es mal wirklich an der Zeit. Da gibt es schon ne schicke Diskussion zu, irgendetwas mit "Splash Mountain für Paris" oder so.




Vielleicht ist Star Tours ja der Anfang? Wie gesagt, es muss alles im machbaren bereich sein. Und so kann man die neuen Sachen, mögen sie denn kommen, für den 30. Geburtstag planen.




Wie schon oben beschrieben, ich denke es wird alles machbare getan, um dieses Event großartig werden zu lassen. Große, neue Sachen würden nicht fertig werden - auch nicht zur Verlängerung. Und ich möchte ehrlich gesagt nichts halbherziges.




Momentan sieht ja alles danach aus, dass diese Zeiten passé sind. Hoffen wir es.




Auch das kommt hoffentlich noch. Aber, möchtest du eine Großbaustelle während des 25. Geburtstages haben?

Ich sage ja nicht, das die Renovierungen nicht notwendig sind. Man hat die Parks jahrelang ziemlich schleifen lassen. Die Tram Tour ist ja nicht schon seit einem Jahr in einem erbärmlichen Zustand, um nur ein Beispiel zu nennen. Der Disneyland Park z. Bsp, hat schon seit Buzz Lightyear keine einzige neue Fahrattraktion erhalten. Ich hoffe wie du auch, das man das Disneyland Paris, was Investitionen angeht, endlich ungefähr gegenüber den anderen Resorts gleich behandelt. Denn nur wenn man investiert in neue tolle Attraktionen, kommen auch die Leute. Wenn man mehr verlangt als andere, muß man auch dementsprechend den Leuten was bieten.
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Yume (12.07.2016)
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Zitat von torstendlp Beitrag anzeigen
Ich finde, das ist eine Mär, die früher vielleicht einmal so galt, die ich aber heute sicher nicht mehr nachvollziehen kann. Ich habe in Paris in der Stadt oder auch in der Umgebung des DLP nicht mehr unfreundliche Menschen getroffen, als sonstwo und in der weit überwiegenden Mehrheit fühle ich mich in der ganzen Region seit vielen vielen Jahren immer sehr freundlich behandelt.


Am Anfang wurden ja sehr sehr viele Standorte analysiert, am Ende waren nur noch Spanien und Frankreich in der Auswahl, letztlich nur noch zwei Areale.
Paris wirkte da sinnvoller, zentraler in Europa gelegen, die französische Regierung hat sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt mit Zugeständnissen, Infrastruktur-Maßnahmen etc., am Ende mehr, als die spanische Regierung und so wurde der Ort gewählt.
Für Spanien sprach natürlich noch das Wetter, aber nach den Erfahrungen aus Tokyo, dachte man, in Paris auch bei gutem Wetter bestehen zu können.

Deutschland war recht früh aus der Wahl raus. Damals lag Deutschland mehr am Rande von "Europa", bzw. zumindest am Rande der Kundengruppen, die man erreichen konnte, als heute, es war viel schwieriger, große Landflächen die geeignet gewesen wären, zu bekommen, Deutschland wäre bei den Gehältern für die CMs sehr teuer geworden etc.
Mit dem Wissen von HEUTE, hört man zumindest auch von führenden Mitarbeitern bei Disney, hätte man viel eher versucht, doch in Deutschland was hinzubekommen. Aber 1987 und in den Jahren davor wusste man nicht, dass die Mauer fallen würde und Deutschland schon bei der Eröffnung nicht nur geographisch, sondern auch in Bezug auf die Märkte die man angreifen konnte, zentral liegen würde.
Ob es dann in Deutschland geklappt hätte, steht auf einem anderen Blatt, denn da ging es ja nicht nur alleine um Disney bei der Entscheidung, sondern auch die Regierung des Bundes und die des betroffenen Landes hätte mitspielen müssen etc.
Wenn es Deutschland hätte sein sollen, wäre es wahrscheinlich auf die Region nördlich von München herausgelaufen, aber das ist Spekulation, denn weit sind die Überlegungen bzglö Deutschland nie gediehen.

Großbritannien wäre sicher keine gute Wahl gewesen. Dort gab es einerseits ebenso wie in Deutschland das Problem, Flächen zu finden, andererseits galt die Randlage als noch viel schlechter, man muss dabei auch bedenken, dass es Billigflieger nicht gab und viele Europäer, die mit den Autos kommen wollten, auf Fähren angewiesen gewesen wären etc. Die Anbindung war schon deutlich schlechter. Der Euro-Tunnel alleine hätte nicht für viele Märkte gereicht.
Auch Sachen wie die Problematik des Linksverkehrs spielten eine Rolle etc.
Außerdem sah man Großbritannien als einen besonders dem Walt Disney World zugeneigten Markt, den man gar nicht so arg dem europäischen Markt zuordnete, sondern vielfach im anglo-amerikanischen Bereich sah.

Um aber zur Ausgangsfrage zurück zu kommen:
Ja, natürlich war das DLP das zumindest, das Stiefkind. Aber auch nachvollziehbar, denn schließlich gehörte der Walt Disney Company über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg gerade einmal weniger als 50% des Unternehmens. Lange Zeit nur 39%.
Das machte große Direktinvestitionen unattraktiv.
Wenn ich als größer Aktionär direkt 1 Milliarde investiere, ohne die anderen Aktionäre dazu zu bringen, auch zu investieren, aber nur 39% halte, dann verschenke ich quasi 610 Millionen Euro an die anderen Aktionäre, in dem ich den Wert des Unternehmens (zunächst) um die Höhe der Direktinvestition steigere.
Welcher Großaktionär macht sowas?
Die einzige Möglichkeit, andere Aktionäre zu beteiligen ist die über eine Kapitalerhöhung, aber die kann man nicht mal eben so oft machen, es gab ja auch mehr als eine, der sind enge Grenzen gesetzt, sie sind genehmigungspflichtig durch die Finanzaufsicht etc.
Gerade hatten wir ja einige riesige, aber die französische Finanzaufsicht hat ja bereits im Zuge dieser gesagt, dass sie keine weitere in naher oder mittlerer Zukunft zulassen wird.
Ob TWDC jetzt mehr direkt investiert müssen wir abwarten, immerhin würden sie jetzt von einer Milliarde keine 610 Millionen mehr verschenken, sondern nur noch 240... aber das eigentliche Ziel, mit der Kapitalerhöhung über 90% der Anteile zu kommen wurde nicht erreicht.

Man sollte dabei auch berücksichtigen, dass der große Sanierungsplan angekündigt wurde, während die Kapitalerhöhung noch lief! Von Disney wäre es sehr ungeschickt gewesen, während die lief was großes neues anzukündigen, einen Masterplan etwa oder mit der Umsetzung anzufangen, denn das hätte dafür gesorgt, dass sie sich noch weniger Anteile hätte sichern können, weil mehr Aktionäre drin geblieben wären.

Auch jetzt wäre es SEHR ungeschickt, was neues anzukündigen, denn das Jubiläumsjahr 2017 steht bevor und rein aus PR-Gründen muss das zum Erfolg werden. Alles andere wäre ein Desaster.
Kündigt man aber jetzt einen Masterplan für das Resort an, neue Attraktionen für 2018, 2019 oder 2020 verschieben sicherlich viele Besucher ihre Aufenthalte aus dem Jubiläumsjahr in die Zukunft und man riskiert den Erfolg von 2017.
Mit großen Ankündigungen, wenn es überhaupt große geben sollte, ist sicher nicht vor Ende 2017, frühestens zur Versammlung 2018 zu rechnen.

War das DLP langze Zeit ein ungeliebtes Stiefkind? Ja.
Ist es das noch? Wissen wir nicht, das werden wir frühestens 2018, vielleicht auch erst später abschätzen können, weil niemand die Strategie, die TWDC nach der Kapitalerhöhung plant, kennt.
Aber wenn ein Parkresort, den Namen Disney hat, sollte man nicht doch darauf achten, das dieses Resorts die gleiche Qualität hat, wie die Resorts in den USA oder Asien. Auch wenn man nur Teilhaber ist. Denn den schlechten Ruf, trifft Disney zu 100 %, auch wenn man nur zu 39 % der Teilhaber ist. Da verstehe ich die langjährige Einstellung von Disney zum DLP nicht ganz.
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  #10  
Alt 11.07.2016, 16:55
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Zitat von disneyfan5000 Beitrag anzeigen
Aber wenn ein Parkresort, den Namen Disney hat, sollte man nicht doch darauf achten, das dieses Resorts die gleiche Qualität hat, wie die Resorts in den USA oder Asien. Auch wenn man nur Teilhaber ist. Denn den schlechten Ruf, trifft Disney zu 100 %, auch wenn man nur zu 39 % der Teilhaber ist. Da verstehe ich die langjährige Einstellung von Disney zum DLP nicht ganz.
Das hat man doch an anderer Stelle auch nicht immer gemacht, selbst an Anaheim gab es ewig lange massive Kritik über die Zustände und es brauchte einen "Rettungsplan" (vor allem für das zunächst, genaue wie die Studios in Paris, vollkommen in den Sand gesetzte DCA).
Hong Kong ging es ähnlich, der Park war weitestgehend zunächst auch ein Desaster, auch von geschäftlicher Seite gesehen.

Vor der Kapitalerhöhung war es nicht wirklich möglich, direkt zu investieren, das DLP ist ja, nur, weil es den Namen Disney trägt, nicht von den üblichen betriebswirtschaftlichen Abläufen losgekoppelt und es ist auch nicht so, dass die TWDC nichts gemacht hätte, von den Dingen, die möglich waren (Kreditlinien erhöht, Kredite von den Banken übernommen, License- und Management-Fees reduziert, zeitweise ganz ausgesetzt).
Den größten Vorwurf, den man der TWDC machen kann ist die ursprüngliche Struktur des DLP, die ursprüngliche Finanzierung mit einem zu hohen Anteil von Bankkrediten, die man dachte, wg. vollkommen überzogener Erwartungen an Besucherzahlen etc. gut tilgen zu können, katastrophales Design Programming quasi, und viel zu geringe initiale Finanzierung über Eigenkapital.
Diese massiven Fehler aus den Anfangsjahren bzw. den Jahren der Planunung vor 1992 sind bis heute der Geburtsfehler des DLP, der für fast alle Probleme verantwortlich ist, den man aber nicht ausgemerzt hat - bzw. den man sogar verschlimmert hat, mit dem Bau der Studios 2002, als man, als gerade aussah, als könnten die Zahlen besser wären, den selben Fehler wiederholt und diesem neue hinzugefügt hat.

Also: Vor der Kapitalerhöhung waren Direktinvestitionen quasi nicht möglich.
Was dann? Mehr Bankkredite? Wo man die alten schon kaum decken konnte? Auch keine Möglichkeit.
Es blieb nur die Kapitalerhöhung, die hat man gemacht, allerdings nicht mit dem gewünschten Ergebnis, was Direktinvestitionen zwar weniger unmöglich macht, als es vorher war, aber auch nicht so wahrscheinlich, wie es bei einem Anteil von 90%+ gewesen wäre.
Und nun? Ob es jetzt deutliche Investitionen geben wird, wissen wir noch gar nicht, die Kapitalerhöhung ist ja noch nicht lange her und wie gesagt, jede große Ankündigung jetzt würde den so wichtigen Geburtstag gefährden.

Was soll also in so einer Situation passieren? WENN es was geben wird, da bin ich recht sicher, werden wir es nicht vor 2018 erfahren.
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Yume (12.07.2016)
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