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  #11  
Alt 05.11.2018, 18:16
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cahaya cahaya ist offline  Weiblich
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Wir waren so darauf fixiert irgendwelche Flüssigkeit zu finden, dass wir euch nicht gehört hatten ;-) Das ist echt morgens im MK nicht so ganz einfach. Ja schade, dass wir uns nicht öfter übern Weg gelaufen sind. Wir haben aber in diesem Urlaub längst nicht so viel gemacht wie sonst, weil es einfach mit der Hitze nicht auszuhalten war.
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Yume (06.11.2018)
  #12  
Alt 06.11.2018, 08:22
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Wir haben aber in diesem Urlaub längst nicht so viel gemacht wie sonst, weil es einfach mit der Hitze nicht auszuhalten war.
Ging uns ja genauso Vielleicht beim nächsten WDW-Aufenthalt
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  #13  
Alt 06.11.2018, 14:00
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Montag, 15.10.: Animal Kingdom - in der Büchse Pandoras

Kikeriki sagt der Hahn in der Früh, bei uns meldete sich hingegen der Handywecker mit einer säuselnden Medlodei. Wir hatten ihn sicherheitshalber auf 06:30 Uhr gestellt, nicht dass wir verschlafen. Gebraucht haben wir ihn auch, denn wir waren beide nicht so wirklich fit an diesem Morgen. Daher dauerte die morgendliche Routine aus Aufstehen, bissi frisch machen, Zähne putzen, etc. etwas länger als gewohnt. Deshalb saßen wir nicht ganz pünktlich an der Bushaltestelle, sodass wir den Bus verpasst haben und nun bis ca. viertel vor acht warten mussten, meh.



Dann ging es aber endlich los zum Animal Kingdom. Wir waren ganz knapp vor der Öffnung der extra Magic Hours da und es war schon einiges los, hielt sich dennoch im Rahmen. Unser Ziel, wie das der meisten anderen auch: Pandora! Aber nicht ohne vorher noch einen Fotopass-Menschen zu besuchen. Der Memory Maker sollte ja auch nicht umgehen.



Außerdem haben wir auch noch selbst zwei Bilder vom Tree of Life geschossen





Dann über die Brücke nach Pandora, doch nicht ohne noch einen Schnappschuss vom kleinen Felsenkroko zu machen:





Jetzt war es soweit – hinter einer Kurve erblickten wir Pandora, die fliegenden Felsen, alles sehr majestätisch



Wir liefen ein wenig durch die Gegend und schauten, wie so die prognostizierten Wartezeiten an den beiden Attraktionen waren. Bei Flight of Passage sollte es bereits 90 Minuten dauern, bei Na'vi River Journey nur 15 Minuten. Da wir für Flight of Passage am Abend noch einen Fastpass gebucht haben, ging unser Weg also zur Bootchenfahrt.

Wir fanden die Warteschlange schön thematisiert und haben auch hier gleich zwei Fotos geschossen:





Mir hat die Na'vi River Journey sehr gut gefallen, auch wenn es nur diesen einen Animatronic gab. Ich hätte mir zwar ein paar mehr von der Sorte gewünscht, doch an sich war die Fahrt sehr schön und gemütlich. Wir spazierten dann noch etwas durch die Gegend und hielten alles auf Kamera fest, was uns beeindruckte:























Im Pandora Shop habe ich mir auch ein blaues Na'vi Blüschen sowie ein Shirt mit Allover-Print gegönnt und beides direkt ins Hotel schicken lassen. Das ist so schön, dass das geht, kein Rumschleppen durch den Park oder lange Anstehen, wenn man die Sachen am Ausgang abholen möchte, wie es dann auch alle anderen machen.

Die Uhr zeigte mittlerweile fünf vor neun und es hatten sich vor'm Pandora-Bereich schon lange Schlangen der Tages- und Offsitehotel-Gäste gebildet. Wir hingegen liefen wieder zum Parkausgang, denn wir hatten eine Frühstücks-Reservierung im Rainforest Cafe. Wir mussten auch gar nicht lange warten, bis man uns an den Tisch geführt hat. Das Restaurant ist schon toll aufgemacht, Donnerwetter. Uns haben es die Aquarien gleich von Anfang an angetan. Wir wurden auch in der Nähe eines platziert, was uns sehr gefallen hat. Das Frühstück war auch in Ordnung. Für mich gab es eine Tonga-Toast-Variante, für meinen Mann noch mal Waffeln. Nachdem wir unsere Bestellung aufgegeben hatten, stromtere mein Liebster auch schon durch die Gänge und knipste fleißig alles, was ihm unter den Auslöser kam. Es folgen nun eine Reihe Bilder aus dem Rainforest Cafe:



















Erneut gestärkt wanderten wir zu unserer Verabredung mit der "Kilimanjaro Safari". An einer Brücke, die wir überquerten machten wir kurz Halt, um ein Bild vom Mt. Everest zu machen. Diesen würden wir aber nicht fahren, da nicht mal ich diese Achterbahn gut vertrage, da möchte ich nicht wissen, wie schlecht es meinem Gatten gegangen wäre, hätte ich ihn darauf gezwungen.



Nun aber schnell weiter zu den Tieren! Wir lösten unsere Fastpässe ein und gingen gemütlich mit einigen anderen zum Boarding. Wir wurden in die Reihe vier gewiesen und nahmen Platz. Es war einfach traumhaft. Wir konnten viele Tiere sehen, denn sie waren zu dieser Zeit (gegen 10 Uhr) meist putzmuntzer und haben sich noch nicht in den Schatten zur groß angelegten Siesta verzogen. Lediglich der Löwenhügel war schwach besetzt. Dafür konnten wir allerdings zahlreiche Elefanten, Giraffen, Rhinozerosse und einen Haufen Flamingos sowie zwei Nilpferde und drei, vier Krokodile bestaunen. Leider war die Fahrt sehr ruckelig, sodass nicht alle Fotos scharf waren. Die habe ich auch schon aussortiert. Eine kleine Auswahl aus dem Portfolio sehr Ihr nun:



Hier haben sich zwei Nilpferde versteckt:



Bei genauer Betrachtung lassen sich drei Krokodile ausmachen:



Termitenhügel und eine Gazellen-Art.



Eine Baby-Giraffe:



Noch ein paar Giraffen:







Ein paar Äffchen im Baum:



Auf dem Weg zu den Elefanten kreuzte eine Herde Strauße unsere Straße, sodass wir ein paar Minütchen still hielten:



Papa-Elefant:



Mama und die Kinder (die haben sich auf dem Stück gut verteilt):







Ein fast leerer Löwen-Hügel – den Chef sieht man ganz klein in der Mitte beim rechten Baum liegen sehen:



Meine Lieblingsvögel – Flamingos:





Rhinozerosse, die im Schlamm baden:



Kurz darauf war die Fahrt durch die Savanne auch schon wieder vorbei. Gut 15 Minuten ging es über Stock und Stein und wir fühlten uns nach Abkühlung, denn die Temperaturen machten uns schon wieder sehr zu schaffen.

Da "Rafikis Planet Watch" am 21.10. seine Pforten vorerst schließen würde, nahmen wir den heutigen Tag zum Anlass dieses Kleinod des Animal Kingdom noch ein letztes Mal zu besuchen. Praktischerweise lag der kleine Bahnhof, wo wir mit einem Bummelzug zur "Planet Watch" rausfuhren, direkt neben dem Ausgang der Safari. Also hüpften wir schnell in den gerade angekommenen Zug genossen die vorbei ziehende Landschaft, während der Fahrtwind uns ein wenig kühlte.



Wir schauten uns dann in der "Conservation Station" um und nahmen noch die Vorführung einer kleinen Wüsten-Schlange mit. Putziges Tier, wenn man es aus sicherer Entfernung ansieht. Bei den Veterinären war nichts los, aber die Terrarien haben wir noch ausgiebig betrachtet. Nachdem wir also unseren Respekt gezollt hatten, nahmen wir Abschied von der "Planet Watch" und zuckelten wieder in den Hauptpark. Die Sonne stand da aber schon fast im Zenith und es war so schwül, dass mir der Schweiß schon im Stehen aus allen Körperöffnungen floss. Wir hatten jedoch noch einen Fastpass, den wir nutzen wollten, bevor es wieder an den Hotelpool ging. Die "Kali River Rapids" lockten mit kühlem Nass und die normale Warteschlange war zum Bersten gefüllt. Was ein Glück, dass wir vorsorglich einen Drängelpass gebucht haben. Daher ging es für uns ganz schnell, bis wir im Floß Platz nehmen durften. Leider bekamen wir nicht so viel Spritzwasser ab wie erhofft. Zwei letzte Bilder, dann wollten wir den Park verlassen.





Dinoland haben wir im Zuge der hohen Temperaturen nicht mehr besucht, wir nahmen den Weg durch Discovery Island zum Ausgang. Dabei haben wir noch zwei Papageien abgelichtet, die sich ein schattiges Plätzchen gesucht haben.



Der Bus, der uns zur Lodge brachte war im Gegensatz zur Außentemperatur schweinekalt und wir waren froh, als wir die Einfahrt zu unserem temporären zu Hause durchfuhren und alsbald aussteigen durften. Der Gang zum Zimmer und zum Pool war schon Routine. Dieses Mal hatten wir auch mit den Liegen Glück und bekamen zwei Stück nebeneinander im Schatten. Herrlich. Wir blieben so ca. zweieinhalb Stunden und zogen uns dann ins Zimmer zurück. Etwas erholen und ein kleines Shläfchen machen, bevor es uns zum Sonnenuntergang wieder ins Animal Kingdom zog. Pandora bei Nacht und "Flight of Passage" waren auf der To-Do-Liste notiert. Wirklich viel kühler war es aber nicht, doch es ist schon ein Vorteil, wenn die Sonne nicht mehr so knallt. Bei "Flight of Passage" angekommen, betrug die Wartezeit am Stand-By schon über 120 Minuten. Zum Glück hatten wir den Fastpass ergattert. Wir gingen zügig an allen anderen vorbei und waren nach ca. 20 Minuten bereits an der Reihe, wobei allein der Weg durch die Fastpass-Line mindestens 10 Minuten in Anspruch nahm.

Um es kurz zu machen: Der Ride war fantastisch! Ein ganz außergewöhnliches Erlebnis, fast wie "Soarin'" nur aufregender. Es ging auf dem Banshee durch die Lüfte und schon allein die Tatsache, dass man den Flugdrachen unter sich atmen spüren konnte, war sensationell ausgeklügelt. Ein ganz einnehmender Ritt.

Eigentlich wollten wir auch noch ein paar Nachtaufnahmen machen, doch dafür war die Kamera dann doch etwas zu schwach, auch die Beleuchtung um uns herum schien gedimmt. Deshalb keine Bilder von leuchtenden Felsen oder fluoreszierenden Böden. Wir nahmen noch einen kleinen Happen in der Satu’li Canteen ein (Reis-Schüssel mit schwarzen Bohnen, Hähnchen und Rind) und schlossen den Tag ab. Natürlich nahmen wir noch zwei Tree of Life Awakenings mit (einmal mit Dinos und das zweite Mal mit Dschungelbuch-Motiv). Am Ausgang ein letztes Memory-Maker-Foto für mich und wieder zum Bus, der dieses Mal angenehm temperiert war.



Es war auch noch relativ früh am Abend, sodass wir uns einen Absacker am Geysir Point gönnten. Der erste in diesem Urlaub. Wir hatten uns beim Abendessen im California Grill in die Biersorte India Pale Ale verliebt und bestellten jeder ein Eylsian Space Dust IPA. Um 21 Uhr ging plötzlich die Musik von Happily Ever After los, was uns erstaunte, denn wir hatten nicht gedacht, dass man das Feuerwerk vom Magic Kingdom auch bei uns noch sehen konnte. Viele andere hatten die gleiche Idee wie wir und es versammelte sich eine Gruppe von Menschen am Bay Lake, um das Feuerwerk anzusehen. Wir konnten es sogar richtig gut sehen, zwar nur die rechte Hälfte, aber das sind 50% mehr als nix 

Gänsehautfeeling und zwei breite Lächeln. Kaum war das Feuerwerk vorbei und wir wollten schon wieder zu unserem Tisch zurück, begann die Electrical-Water-Pageant-Parade. Mein Mann hatte sie noch gar nicht gesehen, also blieben wir an Ort und Stelle und schauten sie uns von vorne bis hinten an. Er war genauso begeistert, vor allem vom Soundtrack, der so schön nach 8-Bit-Videospiel-Musik klang. Da wir die Kamera eh noch im Anschlag hatten, machte er gleich mal ein paar Bilder.





Ich merkte bereits, dass er nun genauso wie ich dem Disney-Fieber erlegen war. Den Rest unseres Bieres tranken wir am Tisch aus und er erzählte in einer Tour, wie sehr ihn das Feuerwerk und die Parade beeindruckt haben und konnte immer noch nicht glauben, dass dieses Schauspiel sich jeden Abend wiederholt.

Die Bettschwere zog in unsere Knochen und so bezahlten wir unsere Getränke und traten den Weg in die Betten an. Schlaf' schön, Morgen gehen wir nach Epcot!
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Alt 06.11.2018, 15:36
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Yume (07.11.2018)
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Alt 07.11.2018, 10:19
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...oh was für einer schöner Bericht und großartige Bilder!!! Herrlich!!!! Lieben Dank!!!!
Danke Dir, lieber Gamma
Der Starfotograf dieser Reise war mein Mann, er hat die Aufnahmen getätigt und mir die Freigabe zur Verbreitung im Forum gegeben
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Gamma (07.11.2018)
  #16  
Alt 07.11.2018, 15:35
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Dienstag, 16.10.: Epcot - Friss' und Sauf'

Ach Du liebe Güte! Es ist das erste (und einzige) Mal im Urlaub, dass wir tatsächlich v e r s c h l a f e n haben! Als ich meine Augen öffnete und im Halbschlaf auf das Handy-Display lunste, erschrak ich dermaßen, dass ich plötzlich senkrecht im Bett saß: 10:26 Uhr! Ist das ein Fehler? Ich rieb mir die Augen und sah dann noch einmal auf das Display: 10:27 Uhr prangte in freundlichen Lettern darauf. Mein Mann neben mir dreht sich um: "Wie spät?", ich zeigte ihm stumm mein Handy, "Oh? Doch schon so spät? Dann sollten wir mal frühstücken."

An den Tagen zuvor waren wir beide nicht später als sieben aus den Federn gefallen. Damit war der Plan in Epcot den Rope-Drop zu erleben und bei Frozen den Fastpass einzulösen gerade mal perdu. Was soll's, wir sind in Urlaub und nicht auf der Flucht. Vom ersten Entsetzen schnell erholt, haben wir unsere sieben Sachen für den Pool eilig gepackt, damit das Mousekeeping in Ruhe durch's Zimmer feudeln kann.

Frühstück also mal wieder im Roaring Fork; wir hatten die Frühstückspalette schon fast durch. Wir teilten uns ein Breakfast-Flatbread und nahmen noch ein paar Früchte zur Abrundung mit. Die Waffeln hatte mein Mann mittlerweile doch über, meinte, er habe sich überfressen.

Dann lassen wir den Vormittag im Park also ausfallen, zumal an diesem Abend Extra Magic Hours in Epcot stattfanden. Stattdessen: Ein weiterer Tag am Pool, eine mittlerweile liebgewonnene Routine.

Am frühen Nachmittag und mit schrumpeliger Haut gehen wir noch mal ins Zimmer, ein wenig im klimatisierten Gefilde abzukühlen und ein kleines Nickerchen zu machen. Derweil gucken wir einen Halloween-Marathon (also einen Marathon der Halloween-Filme) auf AMC. Es läuft gerade der dritte Teil der Serie und es gibt darin ein nerviges Lied, was alle paar Minuten gespielt wird, sodass wir einen schweren Ohrwurm-Schaden davon tragen und dieses dusselige Lied nicht mehr aus dem Kopf bekommen…. Wer es sich nicht verkneifen kann: Auf Youtube einfach mal nach "Halloween 3 - Silver Shamrock Song" suchen. Ich empfehle es nicht, aber die Neugier…

Gegen 16 Uhr und gut erholt satteln wir die Hühner, um meinen Lieblingspark des WDW zu besuchen! Epcot, wir kommen! Wir haben noch Fastpasses für "Spaceship Earth", "The Seas with Nemo and Friends" und "Soarin'", von denen wir den ersten direkt bei Ankunft in Epcot einlösen. Meine Lieblingsfahrt gleich zu Beginn; mein Mann hat nur dummerweise einen Fehler gemacht und die Sprache im Omnimover auf Deutsch umgestellt. Dabei wollte ich doch Judi Dench hören und nicht irgendeine Synchron-Tante! Außerdem: Der Satz "Thank the Phoenicians" kommt in Deutsch nicht ganz so gut

Hieß also, dass wir "Spaceship Earth" an diesem Tage noch mal fahren müssen, denn ich will ihn unbedingt in Englisch hören. Aber nicht gleich, denn es stehen schon viele Leute an, wir warten lieber bis die Evening Extra Magic Hours begonnen haben.

Dann doch lieber weitergehen. Diese kleine Seeschlange posierte auch gerade so schön, dass wir den Fotoaparillo gezückt haben:



Wir steuerten den The Land Pavillion an, um im Sunshine Seasons zwei Snack Credits auf den Kopf zu hauen. Mein Mann nimmt sich ein Cinnamonbon und ich einen Rose Gold Cupcake. Der Cupcake war viel zu süß, ich nehme es als Warnung mit, keine Cupcakes mehr in WDW zu essen, ich will noch ein paar Jahre ohne Diabetes Typ II leben.

Von The Land aus laufen wir rüber zu The Seas und setzen unseren nächsten Fastpass ein. Die Fahrt ist sehr süß, auch wenn dort selbst bei der Standby Line durchlaufen angesagt war, aber für Frozen haben wir keinen weiteren Fastpass mehr bekommen und Testtrack war mal wieder temporarly closed.

Wir haben uns noch durch das Aquarium treiben lassen und ein paar Fotos von einem spielenden Delfin geschossen. Außerdem war gerade eine Taucher-Tour auf Tuchfühlung mit den Fischen:





Wir wollten nun weiter zum World Showcase Snack Credits reduzieren, wir hatten noch mehr als genug und hatten uns diesen Tag extra dafür zurechtgelegt, um uns mit Kleinstportiönchen um die Welt zu futtern! Doch bevor wir an die ersten Büdchen gelangen wartet noch ein Mickey am Grill, den wir unbedingt ablichten mussten:



Auch an Remys Torte hielten wir für einen Photopass-Fotografen an, der unterbeschäftigt war:





Ich trug übrigens mein neu erstandenes Pandora-Allover-Print-Shirt!

Uns lockte der Grillgeruch aus dem Worldshowcase, und wir gingen weiter; rechts rum in Richtung Mexico machten wir an der ersten Bude halt: Thailand! Es gab Saté-Spieße vom Huhn mit Erdnusssauce und ein Red Hot Spice Thai Curry Beef. Der Saté-Spieß war für mich, ich dachte, der wäre nicht soo scharf. Weit gefehlt, wir haben dann getauscht. Das Curry war weniger scharf als die Erdnusssauce. Dabei liebe ich Erdnusssauce soooo sehr.

Zwischenzeitlich ging es schon auf 19 Uhr zu; ich wollte aber doch noch mein erstes Treffen dieses Urlaubs mit Donald haben! Donald ist beim Mexico-Pavillion stationiert in einer kleinen Seitenstraße hinter der Maya-Pyramide und war nur bis 19:10 Uhr vor Ort, daher verabschiedete ich mich von meiner besseren Hälfte, der keine Lust auf Character-Meetings hatte und lieber noch ein wenig die Gegend fotografierte. Wir verabredeten uns vor der Mayapyramide, um gemeinsam dann die "Gran Fiesta Tour – Starring The Three Caballeros" zu fahren.

Donald und ich:



Beim zweiten Bild habe ich dummerweise die Augen zu, aber Donald sieht so süß aus darauf:



Unterdessen hatte mein Mann folgende Aufnahmen gemacht:









Als wir uns wieder trafen, erklommen wir die Stufen der Mayapyramide und folgten den Heerscharen, die ebenfalls das Ziel Mexico-Pavillion hatten. Innen posierte ich vor den Statuen eines "Diá de los Muertos"-Brautpaar:



Und weiter zu Donald und seinen Verwandten aus Südamerika. Die Fahrt war wieder so schön. Wir haben auch nicht lange gewartet, alles ging ganz zügig! Ich mag die Fahrt, schon allein deswegen, weil "The Three Caballeros" mein absoluter Lieblingsfilm aus dem Disney-Universum ist. Meine Eltern scherzen auch heute noch darüber, dass ich ihn als Kind mindestens einmal pro Woche sehen wollte. Mittlerweile habe ich eine DVD vom Film und werde ebenfalls nicht müde, ihn mindestens einmal im Jahr anzusehen – alte Liebe rostet nicht 





Am schönsten an der Fahrt finde ich das künstliche Feuerwerk aus LED am Nachthimmel im letzten Raum, wo auch die Drei Caballeros ihren großen Auftritt in Anamatronic-Form haben.

Wieder hinaus in die Wärme Floridas und in die Menschenmassen. Die Sonne war schon untergegangen und mein Mann probierte den Nachtmodus der Kamera an den schön beleuchteten Gebäuden aus:













Im deutschen Pavillion wollte ich Julia Hallo sagen, doch es waren dermaßen viele Menschen in der Karamellküche, dass ich mich entschied, es erst mal zu lassen, zumal wir ja auch nichts dort kaufen wollten. Wir hätten nur den Betrieb aufgehalten, was ich als unhöflich empfand. Wir sind dann durch die angeschlossenen Merchandise-Läden und haben andere deutsche Castmember 'genervt'. Ich fragte eine junge Frau, ob es denn auch 'Mädchenbier' hier gäbe, sie nickte wissend und deutete auf die Schöfferhofer-Grapefruit-Flaschen hinter ihr, ob ich denn eins wolle? Nein, sagte ich, die gibt's zu Hause im Dutzend billiger. Da musste sie lachen gab zu, dass die Preise schon echt gepfeffert seien.

Ich preiste dann noch die klassischen 'Friesennerze' als Top-Verkaufsschlager an, denn es regne ja in Florida so viel. Stimmt, meinte ein anderer deutscher Castmember (auch ein Daniel, wenn ich mich recht entsinne), die könne man gut verkaufen. Wer weiß, vielleicht wird die Anregung weitergegeben und die amerikanischen Touristen laufen dann demnächst nicht mehr in durchsichtigen Ponchos durch Epcot, sondern in waschechten, deutschen 'Friesennerzen' oder mit Regenschirmen, auf denen die Aufschrift "Schietwetter" prangt und mit Mickey drauf. Fände ich toll, wo ich doch auch ein großer Hamburg-Fan bin. Jedenfalls nach einem kleinen Schwatz mit den Landsleuten zog es uns weiter. Der kleine Hunger ruft und nach ein wenig umschauen, landeten wir in China und gönnten uns Chicken Dumplings. Auch sehr lecker!


Dann umrundeten wir die Welt weiter. Über Italien und leckerer Zitronen-Limonade zwischendurch vorbei am American Adventure, wo gerade die Band "98°" (kennt die wer?) ein Eat-to-the-Beat-Konzert gaben. Da hier so viele Leute stehen blieben, rechnete ich mir gute Chancen aus, am japanischen Pavilion noch meinen speziellen Platz für Illuminations zu bekommen, rechts neben dem Tori und somit direkt links von der Weltkugel, die bei Illuminations eine tragende Rolle spielt.









Wir hatten Glück, denn MEIN Platz war tatsächlich noch frei, sodass ich beschloss, hier erst mal nicht mehr wegzugehen. Es war so kurz nach halb neun am Abend und wer weiß, wie lange mein Platz noch leer bliebe.

Wir saßen also auf dem Boden, tranken die italienische Limo und erzählten dummes Zeuch.

Um 21 Uhr dann begann meine Lieblingsfeuerwerkshow der ganzen Welt. Bilder haben wir keine gemacht, wir wollten lieber genießen. Vor allem weil es auch gleichzeitig für uns das letzte Illuminations war, denn gesehen haben wir es leider nicht mehr in diesem Urlaub und wir würden es auch nie mehr wieder in echt sehen können, seufz.

Nach der Show wollten wir noch nicht los laufen, da nun der große Schwung der Nicht-Disney-Hotel-Oder-Bestimmte-Partnerhotel-Gäste den Park verließ, und es dadurch zu Geknäuel käme. Also am Stand namens Kabuki Cafe ein Shaved Ice Rainbow (mit unterschiedlichen Frucht-Sirupen) bestellt und auf einer Bank abgewartet bis das Eis leer war. Danach hievten wir uns wieder auf die Füße und wollten in Norwegen nachschauen, wie denn der Stand der Dinge beim Frozen-Ride sei. 30 Minuten hieß es auf der Wartezeiten-Tafel; war meinem Mann zu viel, das wollte er nicht warten. Okay, dann nicht 

Und nu? Tja, weiß auch nicht… Wollen wir heimfahren? Ja, aber dann vorher noch mal eine Runde im "Spaceship Earth"! Okay, gebongt. Jippie! Und noch ein paar Fotos auf dem Rückweg, bitteschön:













Und damit sage ich: Gute Nacht, liebes Epcot, Du wirst immer in meinem Herzen sein!
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Alt 08.11.2018, 21:24
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Mittwoch, 17.10.: Magic Kingdom, die Zweite

Gestern sind wir aus Gründen sehr verspätet aus den Federn gekommen. Das sah heute anders aus. Wir waren wieder frisch um halb acht auf und begannen unseren Tag. Neben dem täglichen Pool-Besuch am Vormittag bis Mittag hatten wir auch eine Ladung Wäsche zu waschen, denn diese waren schon im Schweiß getränkt.

Daher gehe ich nicht weiter auf unsere erst Tageshälfte ein, da sie sich von den vorherigen nicht unterscheidet. Jedenfalls war die Wäsche gewaschen und wir vom Pool schon wieder zurück im Zimmer, um noch ein wenig zu dösen.

Am späteren Nachmittag ging es auf ins Magic Kingdom zum zweiten Besuch, dieses Mal mit Extra Magic Hours am Abend, daher werde der Park erst um 12 Uhr nachts schließen.

Wir hatten Verabredungen mit den Piraten, den Skippern der "Jungle Cruise" und den Geistern. Als erstes setzten wir Segel mit Jack Sparrow. Als das Ride-Foto geschossen wurde guckte mein Mann angestrengt in eine ganz andere Richtung, obwohl ich versucht, ihn dazu zu bewegen, den sprechenden Schädel anzulächeln (wir sitzen übrigens ganz hinten):



Kurz vor'm Ausstieg bei der letzten Szene mit Captain Sparrow gab es für ein paar Minütchen Stau, doch die Fahrt war wieder wunderschön. Im Giftshop habe ich für meine lieben Kollegen Lederarmbänder erstanden (mit unterschiedlichen Motiven: Mickey in verschiednen Varianten und zwei mit unterschiedlichen Totenköpfen drauf) und deren Namen eingravieren lassen.

Hiernach ging es etwas Essen. Meinen Mann zog es in die Tortuga Tavern und ich holte mit beim Sunshine Tree einen Citrus Swirl. Das obligatorische Dole Whip haben wir nicht geschleckt: Meinem Mann waren Schlangen zu lang und ich mag Ananas nicht.

Als nächstes wollten wir zu Jungle Cruis, doch selbst die Fastpass-Schlang war so lang, dass wir verzichteten, und lieber in den "Walt Disney's Enchanted Tiki Room" gingen. Die Show war klasse und ich habe nicht mitgesungen aber die Lippen bewegt. Danach war auch es auch schon Zeit für uns, die Reservierung in der Skipper Canteen wahrzunehmen. Ich liebe dieses Restaurant, das Ambiente gefällt mir sehr gut und ich mag die schlechten Witze der Bedienungen. Wir hatten ein wunderbares Essen und ich hatte mir mit einem Gläschen Sangria eine lockere Zunge angetrunken, sodass ich meinen eigenen Versuch, Skipper-Witze zu reißen probierte. Wir wollten nämlich auf das Dessert verzichten, weil ich für uns beide die Dessertparty zum Feuerwerk gebucht hatte.

Daher entspann sich am Tisch der folgende, kurze Dialog:

Server: "So, have you decided on dessert?"
Ich: "Well, I want to be a SKIPPER myself one day, so I decided to SKIP the dessert. We also have gotten an invitation over to the future for a dessert party, you know, by some guy… I think his name was Morrow, Mr. Tom Morrow."
Server (lachend): "Oh, I have a spare brown shirt for you in the back, you'll be a great Skipper if you keep up"

Ja, das war dann das

Wir hatten nach dem Abendessen auch nicht mehr viel Zeit, deshalb ging es direkt rüber ins Tomorrowland, um uns bei der Tomorrowland Terrace in die Schlange der Wartenden einzureihen. Es hat etwas mehr als fünf Minuten gedauert, dann waren wir drin, hatten einen eigenen Tisch und schnappten uns für den Anfang einen Sparkling Apple Cider. Wir haben uns dann vor allem am Eis und den frischen Früchten gelabt. Die anderen Desserts sahen zwar auch gut aus, aber ich fürchtete mich dann doch zu sehr vor dem Zuckerschock. Trotzdem empfand ich die Party als gelungen und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es zu teuer war, für das, was uns geboten wurde.

Um ca. viertel vor neun entschlossen wir uns dann einem Castmemeber Bescheid zu geben, dass wir bereit waren, uns vor's Schloss geleiten zu lassen. Also wurden wir an den EIngang der Terrace gebracht, wo uns ein anderer Castmember in Empfang nahm und zum Schloss brachte. Wir hatten einen abgesperrten Bereich, der über Tag vor allem für Picknicks und zum Relaxen genutzt wird. Wir suchten uns unter all den anderen Gästen einen Platz und setzen uns hin. Es war auch ein Fotograf anwesend, der Bilder von den Anwesenden knippste:



Mein Mann hatte sich unterdessen mit unserer Kamera in Position gebracht, um das Feuerwerk zu filmen; das wollte er unbedingt noch ausprobieren. Aber auch ein Foto vom Schloss im Sonnenuntergang durfte nict fehlen.



Wie in Paris saßen bis kurz vor der Show alle ganz brav auf ihren Hosenböden, jedoch als die ersten Klänge von Happily Ever After begannen, war es mal wieder EIN IDIOT, der aufstehen musste, sodass die fatale Kettenreaktion ihren Lauf nahm. Allerdings nur auf der rechten Seite – die andere Seite blieb sitzen. Da ich mich richtig ärgerte, schlüpfte ich durch ein paar Lücken und setzte mich dann links hin, weil es da anscheinend mehr intelligent Menschen gab als rechts. Also, egal ob USA oder Paris, Deppen gibt es überall und anstatt dem Vollpfosten die Leviten zu lesen, stellen sich lieber all hin. Im Stehen übrigens sieht man zwar schlechter, aber egal…
Ich habe den Fotografen auch noch mal während des Feuerwerks besucht, und habe nun mehrere Fotos von mir mit Feuerwerk im Hintergrund. Davon präsentiere ich Euch dieses:


Da sieht man auch schön, wo der 'Riss' durch die Gesellschaft geht

Das Feuerwerk war vorbei und wir beseelt. Statt uns aber mit den Massen aus dem Park zu walzen, blieben wir zunächst sitzen und ließen alle anderen an uns vorbeiziehen. Wir hatten ja noch Zeit! Als dann die meisten gegangen waren, machten wir uns auf den Weg zum "Haunted Mansion". Geisterbahn im Dunkeln hat einfach mehr Flair!

Ich bin ja ein großer Fan vom Phantom Manor und habe auch schon an anderer Stelle geäußert, dass ich das "Haunted Mansion" nicht so toll finde. Diese Meinung änderte sich auch dieses Mal nicht. Mein Man jedoch war begeistert!

Wir schauten dann bei "Peter Pan's Flight" vorbei, aber eine Wartezeit von 30 Minuten waren zu viel. daher liefen wir weiter. Die Achterbahnen ließen wir aufgrund der Motion Sickness meines Mannes auch links liegen. Wir beschlossen, noch mal zur "Jungle Cruise" zu gehen und zu schauen, ob wir jetzt fahren könnten. Ich gebe zu, wir hatten uns vorher nicht genau informiert, welche Rides zu den Extra Magic Hours am Aben geöffnet sein würden und welche nicht, und so waren wir schon enttäuscht, dass die Jungle Cruise nicht an den Evening Extra Magic Hours teilnahm. Wr versuchten also undser Glück im Tomorrowland. Wir wollten noch "People Mover" und "Carousel of Progress" fahren. Aber auch hier waren die Toe bereits geschlossen, was mich selbst so richtig runterzog. Kein "People Mover"? Dabei kommt doch der im Dunkeln so gut, Manno! Wir hatten jetzt keinen Bock mehr, dabei hatten die Magic Hours gerade erst begonnen. Deshalb traten wir den Rückweg an. Auf der Main Street erstand ich in einem der Shops eine Doony & Bourke Tasche mit Haunted-Mansion-Motiv. Auf die hatte ich extra gespart, jetzt war sie mein. Wir machten noch Bilder von der beleuchteten Main Street und gaben uns ein Stelldichein bei einem Photopass-Menschen an ein paar Jack-o-Lanterns und dann verließen wir das "happiest kingdom of them all", fuhren nach Hause und legten uns schlafen.







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Donnerstag, der 18.10.: Der ohne Bilder und mit Halloween Horror Nights

Dieses Mal ein kurzer Bericht. Viel Bleiwüste, keine Bilder!

Diese Vorwarnung wollte ich geben, denn heute bewegen wir uns außerhalb der Disney-Blase, in die gruselige Welt der Halloween Horror Nights in den Universal Studios Orlando.

Ich weiß auch schon gar nicht mehr, was wir tagsüber gemacht haben. Ich weiß, dass ich an einem der restlichen Tage noch eine wunderbare Resort-Tour in der Wilderness Lodge gemacht habe mit dem unvergleichlichen Rangere Stephen, der sich durch sein großes Disney-History-Wissen auszeichnete und dabei das Hotel selbst nur oberflächlich erklärte und lieber Anekdoten von Walts Erlebnissen in Florida erzählte, die er allerdings immer an die Umgebung, in der wir uns gerade befanden, einwob. Zum Beispiel gibt es auf dem Bay Lake eine kleine Insel, die dort "Shipwreck-Island" genannt wird; der Name darf auch nicht geändert werden, denn es geht die Legende, dass Walt höchstpersönlich die Insel so getauft hat. Denn nachdem er mit dem Farmer, von dem er das Land, auf dem auch der Bay Lake liegt, gekauft hat, eine Runde auf dem See in einem Boot fuhr, legte dieser das Boot an der Insel an und bat Walt zu warten, er müsse sein Vieh füttern. Jenes Vorhaben dauerte dann so lange, dass Walt zu einem anderen Begleiter sagte, sie hätten nun wohl Schiffbruch (= Shipwreck) erlitten. Ebenfalls hatte Ranger Stephen eine Menge Geschichten zu Walts Liebe für Züge parat, als wir mit der Tourgruppe, die nur aus fünf Leuten bestand, im Boulder-Ridge-DVC-Bereich den Carolwood Room, der Walts Leidenschaft gewidmet ist, besichtigten.

Ich mochte Ranger Stephen sehr und habe ihm ein ganz persönliches Castcompliment gemacht, worüber er sich sehr gefreut hat. Also, wer in nächster Zeit drüben ist: Macht bitte die Wilderness-Lodge-Tour und fragt den Concierge, wann Ranger Stephen Dienst hat. Ich kann ihn nur empfehlen! Mein Mann hatte auf die Tour keine Lust und vertrieb sich die Zeit woanders. Wie gesagt, ich weiß nicht mehr genau, an welchem Tag ich die Tour mitmachte, aber sie passt gerade so schön zum Donnerstag, den wir tagsüber vertrödelten, um spät am Abend nach Universal zu fahren.

Machen wir also einen Zeitsprung und wir stehen um 17:15 Uhr am Haupteingang zur Wilderness Lodge und warten auf unseren Lyft-Fahrer. Ich hatte so eine App noch nie probiert, war aber dank der Erfahrungsberichte aus dem Forum guter Dinge, und so war es dann auch. Der Fahrer war sehr diskret und hat sich nicht unterhalten, aber sein Job ist ja auch, uns sicher zum Ziel zu geleiten und nicht, uns zu betüddeln. Brauchen wir auch nicht.

Wir haben auf der Fahrt nach Universal festgestellt, wie nah eigentlich alles beieinander liegt. Wir sind gerade mal 15 Minuten unterwegs und schon sahen wir auf der rechten Seite der Straße nacheinander die Outlets und das Sea World. Weitere 20 Minuten im Feierabendverkehr und schon waren wir bei Universal. Nichts wie hin zu den Horror Nights. Noch war Zeit bis sich um 18 Uhr die Pforten für uns öffnen sollten, also nahmen wir einen Hot Dog und teilten uns eine Cola. Als wir mit dem Essen fertig waren und gerade weiter gehen wollten, kam uns eine Dame entgegen, die fragte, ob sie mit uns ein Selfie machen könne, denn sie fände meine Haarfarbe so schön und sie sei Teil einer Community, die "Selfies with Strangers" aufnimmt. Ich habe mir leider nicht die Adresse dieser Community aufgeschrieben und habe daher das Foto auch bis jetzt nicht gefunden, aber als sie uns fragte, wo wir her seien und wir wahrheitsgemäß antworteten, wurde sie freudig aufgeregt und sagt, wir müssten unbedingt ihren Mann kennenlernen. Er hat wohl, wenn ich mich recht entsinne, mal eine Zeit lang bei uns in der Gegend (Frankfurt/Main) gearbeitet und hat sich sehr gefreut, uns zu treffen. Wir schwatzten noch ein bisschen mit dem Paar und verabschiedeten uns dann kurze Zeit später, um nun endlich die Horror Night zu besuchen.

Am Eingang holten wir uns an einem Will Call Kiosk unsere Expresspässe, die wir auch bitter nötig hatten. Jetzt merkte man es noch nicht, doch später wurde es noch sehr, sehr voll!

Wir gingen nicht wie die meisten vom Eingang aus nach links, sondern rollten das Feld von hinten, also von rechts aus, auf. Diese Empfehlung hatten wir uns bei diversen Thempark-Vloggern/-Beratern bei youtube geholt, allen voran The Tim Tracker und The DIS.

Daher ging es für uns mit der Chucky-Scarezone los und wir verpassten das direkt dort gelegene Horror-Labyrinth mit Halloween 4-Thematisierung. Unser erstes Haus war ein Universal-Eigengewächs namens "Seed of Extinction", das als Motiv eine apokalyptische Welt hat, in der die Pflanzen mutiert sind und den verbliebenen Menschen die Hölle heiß machen. Ich stellte fest, dass mir die Häuser grundsätzlich zu dunkel waren und ich, dank der Unfähigkeit gescheit geradeauszusehen, mit auf den Boden gehefteten Augen versuchte, mich dem Ausgang entgegen zu tasten. Dadurch entgingen mir, ich sag mal Gott sei Dank, die meisten Jumpscares. Außerdem war es extrem laut in den Häusern, was mir auch nicht passte. Dafür hatten wir aber nur 10 Minuten am Labyrinth warten müssen. Auch beim zweiten Maze zum Film "Trick'r'Treat" mussten wir nicht lange warten. In der Schlange trafen wir noch auch weitere Deutsche, die sich anschickten in einer kleinen Polonaise das Haus zu durchqueren und sie luden uns ein, mitzumachen. Also warum nicht? Ich war sehr bemüht, den Anschluss an die Polonaise nicht zu verlieren, denn die waren flott unterwegs. Außerdem wollte ich dem Vordermann nicht auch noch in die Hacken treten, also guckte ich wieder mehr auf den Boden als auf die Szenerie und verpasste einiges. Dafür war es aber sehr lustig mit den Landsleuten.

Zwei von insgesamt zehn Horror-Häusern haben wir schon abgehakt, als uns der Durst zum nächsten Büdchen trieb und wir für 17 Dollar einen Unlimited Refillable Mug samt Frozen Leomande erstanden. Ich fand die Investition lohnenswert, denn wir haben viel gebechert; also keinen Alkohol, sondern tatsächlich Softdrinks aus den Freestyle-Coca-Cola-Automaten. Da wären wir mit Einzelpreisen doch teurer gekommen, denn ich trinke verdammt viel am Tag und auch am Abend.

Mit Flüssigkeit versorgt zog es uns weiter zum nächsten Maze: "Slaughter Sinema" und danach "Blumhouse". Sind beide so vom Interieur ganz nett gestaltet, nur die schummerigen Lichtverhältnisse, gepaart mit stroboskopischem Geflacker und der lauten Geräuschkulisse setzen mir nachsehend zu. aus dem letzten Maze kam ich mit schon Schwindelgefühl und das wurde auch nicht besser. Daher nahmen wir die gerade beginnende Tanzshow der Academy of Villains mit, welche uns beide begeisterte. Selten so etwas Spektakuläres gesehen. Diese Show kann ich nur jedem empfehlen, der irgendwann man zu den HHN nach Orlando reist.

Den Rest des Abends dümpelten wir mehr so vor uns hin, denn es waren plötzlich so viele Menschen im Park, dass an ausgiebiges Erkunden nicht mehr zu denken war. Wir machten noch ein paar Häuser, bei denen ich jedes Mal mit einer schlimmen Schwindelattacke raus kam und hielten uns etwas länger in der Scarezone "Vamp 85" auf, schon allein wegen der 80er-Jahre-Musik, die wir beide toll fanden. So sehr erschreckt haben wir uns auch nicht. Wir machten mit den Scareactors ein paar kleinere Späßchen und lachten viel. Eigentlich nicht das Ziel der Horror Nights, aber gut, wir sind halt beide keine Scream-Queens. Gegen kurz nach elf waren wir schon wieder auf dem Heimweg. Ich konnte einfach kein Haus mehr machen, sieben von zehn haben wir geschafft, danach war Ende. Wir hatten wenigsten alle Häuser mit bekannten Namen wie "Stranger Things", "Poltergeist", "Halloween 4", "Blumhouse" und "Trick'r'Treat" durchlaufen und die beiden Originalhäuser namens "Seed of Exctinction" und "Slaughter Sinema". Mir hatte es danach echt gereicht, ich weiß nun, dass ich die Horrormazes körperlich nicht vertrage und werde daher nie wieder eine HHN mitmachen. Denn allein für's Rumlaufen und die zwei, drei Rides, die offen sind, lohnt sich der Preis dann doch nicht. Wobei wir mit knapp 70 Euro pro Ticket noch günstig dran waren. Die Expresspässe von jeweils knapp 100 Euro waren das Teuerste.

Aber es war schön, die Erfahrung einmal gemacht zu haben, das möchte ich nicht missen. Ich denke, ich werde bei einem nächsten Besuch dann lieber die Unmasking the Horror Tour machen, wenn man die Häuser bei Licht und ohne Erschrecker besichtigen kann und ausführliche Hintergrundinfos erfhält. Sowas finde ich ja grundsätzlich auch viel spannender.

Nach einer ruhigen Rückfahrt im Lyft, den wir erst mal minutenlang gesucht haben an der Taxi-Warteschlange außerhalb der Studios, waren wir auch schon wieder bereit für die berühmte und niemals endende "Quest for Bubu".
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Freitag,19.10.2018: Faullenzer-Tag

An Tagen, an denen man nichts vorhatte, also so wirklich gar nichts, außer mal für ein oder zwei Stündchen das Zimmer zu verlassen, damit das Mousekeeping seinen Job machen konnte, ohne gestört zu werden, ist es im Nachhinerin sehr schwierig zu rekonstruieren, wie man sich die Zeit vertrieb. Ich weiß noch, dass wir mittags in Disney Spring eine Reservierung im Morimoto Asia hatten und dort sehr lecker speisten. Für mich gab es ein spezielles, koreanisches Gericht, dessen Namen ich nicht mehr parat habe und welches auch nicht mehr im Internet auf der Speisekarte geführt wird (war vielleicht nur ein Gericht des Monats vom Oktober), das in der Küche vorbereitet und am Tisch zu Ende "gekocht" wird. Es war ein Fisch auf Reisbett mit Gemüse, feinen Algen und einem pochierten Ei als I-Tüpfelchen, serviert in einem "Hot Pot". Unser Kellner vermischte vor meinen Augen und mit allerlei prosaischer Erklärung, was er, wie und warum macht, damit die Aromen zu voller Geltung kommen. Die 'Geschichte' des Gerichts, also wann Herr Morimoto auf die Idee dazu kam, wo er es dann das erste Mals serviert usw. erzählte mir der Kellner – brav auswendig gelernt – auch gleich noch. Mein Mann hatte das Fleisch über und nahm den Haus-Salat.

Hinterher machten wir einen kleinen Verdauungsspaziergang durch Springs, denn die Temperaturen waren im Gegensatz zu den Tagen zuvor angenehm. Wir inspizierten auch gleich, wie wir zum Art Smith's Homecomin' gelangen würden, bei dem am nachfolgenden Tag essen sollten.

Wir streiften durch ein paar Shops, da wir für unseren Neffen noch ein Mitbringsel suchten. Für ihn fanden wir nichts, aber wir selbst haben ein paar Teile von Uniqlo für uns mitgenommen (nichts Großartiges, ein Langarm-Shirt für meinen Mann und ich habe mir zwei locker-leichte Hosen gegönnt). Uniqlo gefällt mir, obwohl es den gleichen 'Bunker-Charme' bekannter Ketten wie H&M, Mango, Peek & Cloppenburg oder Zara hat, doch hier gibt es schöne Hosen, die auch noch dazu statt Reißverschluss, bzw. Knöpfe, nur mit Gummizug ausgestattet sind. Ich klinge jetzt vielleicht wie Omma Erna, die es nicht mehr auf die Kette bringt, 'normale' Hosen zu tragen, doch selbst ich mit meinen zarten 35 Jahren hab's gerne bequem und vor allem mag ich es nicht, wenn die Hose spannt nach dem Essen (und ich leide schon sehr lange unter unschönem Blähbauch…Kann man nix machen, ist Veranlagung, Danke Oma!).

Also bei Uniqlo werde ich öfter mal einkaufen, auch hier in Deutschland im Onlineshop, so lange in der Frankfurter Gegend noch kein Ladengeschäft eröffnet.

So, wo war ich? Ach ja, Verdauungsspaziergang. Wir sind die bekannten Strecken durch Springs gelaufen, haben unsere Fuel-Rods bei der Guest Relations getauscht (bestimmt schon das fünfte Mal innerhalb des Urlaubs) und sind wieder zurück in die Lodge. Apropos Fuel Rods: Die Dinger sind Gold wert, falls man noch nie eine Powerbank für seine Schlepp-Elektronik gekauft hat. Es ist so easy, wenn sie leer sind, einfach zur nächsten Station, die alten Rods in die Büchse und neue, gefüllte Rods kommen unten raus. naja, neu ist wohl Ansichtssache, da ich denke, dass hier einfach recycelt wird. Hoffentlich werden die Fuel Rods wenigstens mal feucht abgewischt, damit man nicht die Keime vom Vorgänger an den Patschehänden hat. Aber ansonsten: Das System gefällt mir richtig gut! Und zu Hause kann man sie auch wieder selbst an der Steckdose aufladen. Gut investierte 30$, meine Meinung.

In der Lodge haben wir wieder im Zimmer rumgelümmelt und hatten keine Lust irgendwas zu machen. Der Pool ist auch nur für eine gewisse Zeit ein Fluchtziel, es wiederholt sich ja dann doch und wird auf Dauer langweilig.

Am Abend haben wir uns mit der Familie "Mann-mit-Hut"-Franky verabredet zu einem Getränk im Geysir Point. Es war wirklich sehr schön mit den Dreien. Wir haben gelacht und gepischelt, Mein Mann hat gegen Frau Franky ein Match im Tischfußball gespielt. Wer gewonnen hatte? Das ist mir entfleucht. Ich glaube sie war's. Dann sahen wir alle gemeinsam das Halloween-Feuerwerk des Magic Kingdom am Bay Lake und die elektrische Wasserparade. Wir tranken noch einen gemeinsamen Absacker und verabredeten uns für Sonntag, um in die Studios zu fahren. Es hat mich sehr gefreut, Eure Bekanntschaft zu machen und vor allem: Gerne wieder!

Der Tag ging dann für uns zu Ende und wir schlummerten tief und fest. Am Samstag wollten wir die Typhpoon Lagoon stürmen.
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Freitag,19.10.2018: Faullenzer-Tag

Am Abend haben wir uns mit der Familie "Mann-mit-Hut"-Franky verabredet zu einem Getränk im Geysir Point. Es war wirklich sehr schön mit den Dreien. Wir haben gelacht und gepischelt, Mein Mann hat gegen Frau Franky ein Match im Tischfußball gespielt. Wer gewonnen hatte? Das ist mir entfleucht. Ich glaube sie war's. Dann sahen wir alle gemeinsam das Halloween-Feuerwerk des Magic Kingdom am Bay Lake und die elektrische Wasserparade. Wir tranken noch einen gemeinsamen Absacker und verabredeten uns für Sonntag, um in die Studios zu fahren. Es hat mich sehr gefreut, Eure Bekanntschaft zu machen und vor allem: Gerne wieder!
Hat uns auch gefreut....war ein lustiger Abend.... gerne wieder.
Ach so.... dein Mann hat gewonnen.... 10:8
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